Hallo Plejaden,
wie lange hat es bei Dir gedauert, bis Du AT gut drauf hattest? War das Erlernen für Dich mühsam oder eher leicht? Wurde die Qualität mit der Zeit immer besser?
LG zerfreila
Hallo Plejaden,
wie lange hat es bei Dir gedauert, bis Du AT gut drauf hattest? War das Erlernen für Dich mühsam oder eher leicht? Wurde die Qualität mit der Zeit immer besser?
LG zerfreila
Hallo Feuervogel,
Deine Beiträge finde ich allesamt sehr, sehr gut.
Ich selbst habe mich schon länger mit dem gesamten Thema befasst und wegen stark erhöhter Blutfettwerte meine Ernährung und auch Lebensweise weitgehend umgestellt.
Und obwohl ich schon seit längerem so ziemlich alle Fette meide, also keinen Käse, keine Wurst, nur einmal die Woche ein Stück Fleisch, dafür häufiger Fisch, viel Bewegung u.s.w., sind meine Blutfettwerte weiterhin deutlich erhöht. Da spielt die genetische Komponente wohl auch eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Mir ist auch bekannt, dass gerade nachts Stoffwechselprozesse auf Hochtouren laufen, also auch die Fettverbrennung.
Trotz Ernährungsumstellung und ausreichend Sport bleibt mein Gewicht nahezu gleich, es schwankt immer zwischen +3/-3 . Diese Schwankungen sind, so denke ich, total normal. Allein durch den Rhythmus des Stoffwechsels ist es ja so, dass die meisten Menschen eben morgens etwa zwei Kilo leichter sind als abends.
Beim Sport ist es so, dass durch den Aufbau von mehr Muskelmasse, die ja schwerer ist als Fettmasse, dies zu bedenken ist.
Wegen meiner hohen Blutfettwerte erklärte mir mein Arzt auch, dass genetisch bedingt der Stoffwechsel in der Leber bi mir so programmiert ist, möglichst viel in Fett umzusetzen.
Durch meine Ernährungsumstellung habe ich übrigens viele neue Rezepte ausprobiert, an die ich früher nie gedacht hätte. Ich hätte nie gedacht, dass ich z.B. mal Hirse verwende, und daraus wohlschmeckende und variantenreiche Gerichte zaubere.
LG zerfreila
Zitat von Salome13Wie lange ich diesem Druck standhalten kann weiß ich nicht. Und das ist auch wirklich das größte Problem für mich trocken zu bleiben.
Zitat
Hallo Salome,
so unangenehm die Mobbing-Situation bei Dir auch ist, so darfst Du Dir das auf keinen Fall als SAUFGRUND sozusagen in der Hinterhand halten.
An Deiner Stelle würde ich intensiv an dieser Verknüpfung
MOBBING und SAUFEN
arbeiten und zwar dahin gehend, sie aufzulösen.
Diese Verknüpfung MOBBING/SAUFEN ist ja ein typisches
Reiz-Reaktionsmuster.
Das ist in meinen Augen ein Pulverfass, welches Du dringend beseitigen solltest.
Es darf Dir nicht als Grund dienen.
Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.
LG zerfreila
Hallo hollisto,
siehst Du, so geht das bei dem positiven Hin und Her hier im Forum.
Jetzt hast Du mir nämlich wieder ein Stichwort geliefert: Kamera mitnehmen. Und da ich noch keine digitale habe, werde ich mir eine kaufen gehen. Und nicht weiter aufschieben.
Danke, hollisto.
LG zerfreila
Hallo,
fange mit "Progressiver Muskelentspannung" an. Werde hier nach den ersten Erfahrungen darüber berichten.
Wer hat schon Erfahrung damit?
LG zerfreila
Hallo Kleener Punker,
was machst Du, wie geht 's Dir? Schreib doch mal 'was.
LG zerfreila
Hallo Hollisto,
mir geht 's wie Yvonne, die Bewegung in der Natur tut meiner Seele und meinem Körper sehr gut.
Ich kann die Natur bewundern und bekomme meist Klarheit in meine Gedanken, so ein Aha-Erlebnis, Erkenntnisse, so dass ich wieder einen Schritt weiter komme.Dabei bin ich auch oft allein unterwegs, aber das macht mir meist nichts. Aber Du hast glaube ich Recht, das will erlernt sein, das Alleine-Los-Gehen.
Wenn der Antrieb mal fehlt, dann gehe ich trotzdem los, es ist dann in so Fällen der Lustlosigkeit eigentlich nur die eine Minute Überwindung. Klamotten an, Schuhe an und 'raus.
Dir weiter einen guten Weg.
LG zerfreila
Hallo Salome,
habe mir gerade mal Deinen thread von Anfang an durchgelesen.
Ich kenne die Situation auf dem Lande von früher. In einem kleinen Dorf ist die soziale Kontrolle einfach sehr stark. Das mag in gewissen Dingen von Vorteil sein, aber andererseits können auch dadurch erhebliche Zwänge und Einschränkungen entstehen.
So wie Du die Situation schilderst, ist dies schon ziemlich krass. Das ist in meinen Augen ganz übles Sozialmobbing.
Wieviel und ob überhaupt so etwas wie eigene Schuld mit im Spiel ist, finde ich eher untergeordnet.
Entscheidend finde ich vielmehr, wie stark für Dich die aus dem Mobbing resultierende Belastung ist. Ich kann mir vorstellen, dass diese enorm sein muss.
Wenn Du in dem Dorf wohnen bleibst, brauchst Du meiner Meinung nach stahlharte Nerven und ob Du den Kampf in Bezug auf das Mobbing überhaupt gewinnen kannst, wage ich zu bezweifeln.
Die Strukturen bei Mobbing sind m.E. ziemlich starr verankert.
Das ist aber nur meine Meinung. Ich selbst an Deiner Stelle würde das alles genau abwägen.
Denn Du brauchst ja Deine Kraft für Deine Trockenheit. Das ist das aller Wichtigste.
Zu Anfang meiner Trockenheit letzten Sommer habe ich mich von Anfang an viel über Sport ausgepowert und die Erfolge gaben mir gute, positive Energie. Auch hatte ich so ziemlich von Anfang an dieses Forum, wo ich quasi täglich gelesen habe.
Zu Anfang hatte ich situationsbedingt einige "Blitze", also Momente, in denen ich blitzartig an Alkohol dachte, das letzte mal hatte ich sowas im Herbst, auch nur ganz kurz und nur einmalig. Insgesamt war es für mich relativ leicht, mit dem Saufen aufzuhören.
LG zerfreila
Hallo Rainer,
ich möchte nochmal auf das Thema zurück kommen.
Von wem hast Du erfahren, dass Du einen Kampf gegen Dich selbst kämpfst?
Wie sieht dieser Kampf konkret aus?
Wogegen richtet sich dieser Kampf genau und im Einzelnen?
Wäre Dir über einige Zusatzinformationen dankbar, weil sonst schwebt die Auseinandersetzung zu dem Thema zu sehr im Theoretischen.
LG zerfreila
Hallo Elli,
ich kann gut nachvollziehen, wie nervig es ist, hinter dem Geld herzulaufen. Das kann der pure Stress sein. Und wenn die Vertröstungen sich wieder nur als bloße Lüge herausstellen und man selbst Probleme bekommt, eigene Rechnungen zu begleichen.
Ich finde es auch gut, dass Du die Wut 'raus gelassen hast; wobei die Bürotante vermutlich auch nicht die Verursacherin der Situation ist, sondern deren Chef.
Gut ist, dass Dein man als Unternehmer sich jetzt selbst zur Wehr setzt. Und wenn der Kunde "faul" ist, dann besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das sollte man bei aller Angst, möglicherweise keine weiteren Aufträge mehr zu bekommen, bedenken.
Hat Dein Mann denn noch andere Kunden, oder ist er mehr oder weniger von diesem einen, schlecht zahlenden Kunden abhängig?
Denke aber bitte bei allem Stress, der mit dieser Sache zusammen hängt, immer an Deine Trockenheit, denn erst danach kommen die anderen Dinge.
LG zerfreila
Hallo Susi,
ich freue mich erstmal für Dich, dass Du konsequent geblieben bist, trocken geblieben bist.
Meine Äußerung, dass wegen der Stelle "nicht die Welt von untergeht", finde ich im Nachhinein auch ziemlich lapidar.
Was ich nur damit sagen wollte, dass die Stelle in Deiner momentanen Situation wirklich nicht das Wichtigste ist. Und Deine Gesundheit vor allem Anderen rangiert.
In diesem Sinne gehe weiter Deinen Weg.
LG zerfreila
Hallo Susi,
mach Dir nicht solche Sorgen.
Wenn Dein Vater trinkt, so ist das seine Sache.
Ich würde mich an Deiner Stelle da ganz strikt von abgrenzen.
Und von der Absage, denke ich, geht die Welt nicht unter.
So kannst Du Dich auf Deine Therapie konzentrieren, das ist bestimmt viel wichtiger für Dich.
Und lenke Dich positiv ab.
LG zerfreila
Hallo Alpenrose,
ja, ich kann Deinen Ausführungen folgen, sehe auch keinen direkten Widerspruch zu meinen.
LG zerfreila
Hallo Rainer,
zwar kann ich den Gedanken aus Deiner Situation heraus nicht konkret nachvollziehen, doch fällt mir spontan dazu ein:
Im allgemeinen Sprachgebrauch findet man z.B. Formulierungen wie "sich selbst im Wege stehen". Das wäre die leichtere Variante.
Wenn ich die ganze Sache etwas verstärke, so lande ich begrifflich bei "Selbsthass".
Der Gegensatz hierzu ist "Selbstliebe".
Schon in der Bibel steht "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst".
Das bedeutet für mich, dass ich mich selbst anerkenne und liebe. Und weiter, dass ich ohne diese Voraussetzung auch nicht zur Liebe zu meinen Mitmenschen wirklich fähig bin.
Das nur mal kurz aus dem Stehgreif, geht ja ins Philosophische, ein sehr interessantes Thema, finde ich.
LG zerfreila
Hallo Rainer,
habe leider (noch) keinen Zugang zu TAGEBUCH, da erweiterter Bereich, denke ich.
Zum Thema AUSREDEN habe ich mir für mich den folgenden Spruch hinter die Ohren geschrieben:
"Jede Ausrede ist Selbstbetrug"
Auch ich gehe zur Zeit in keine reale SHG, obwohl ich bei meiner ersten, dreieinhalb jährigen Trockenheit damit gute Erfahrungen machte. Komischer Weise zögere ich da im Moment noch und kann mir das selbst nicht recht erklären. Immerhin ist mir dieses Forum als SHG eine echte Hilfe.
LG zerfreila
Hallo Rainer,
ja, das mit den Grenzen aufzeigen hast Du mir eigentlich in Deinem thread erst wieder als so wichtig für mein eigenes Leben bewusst gemacht.
Was mich darin bestätigt, dass der Austausch hier im Forum für mich sehr wichtig ist.
Ich lese etwas, reflektiere, überlege, ob dies oder das, auf mein eigenes Leben bezogen, evtl. eine Bedeutung hat, et voila, dies ist oft der Fall.
Danke und
LG zerfreila
Hallo Backmaus und Alle,
ich hatte zwischen den Jahren folgende CDs wieder herausgekramt:
und
Didjmensions" (Didjeridu-Musik)
Ganz besonders erstere bewirkt bei mir eine unglaubliche Tiefenentspannung.
LG zerfreila
... weil ich mir wieder 'ne Konzertkarte gegönnt habe.
Habe an mir festgestellt, dass ich in den letzten Monaten wieder viel besseren Zugang zur Musik habe.
Die Sinne sind wieder viel wacher.
Früher, an Saufabenden, lief stereotyp die Glotze im Hintergrund. Heutzutage läuft die Glotze kaum noch.
LG zerfreila
Hallo,
finde gut, dass dieser thread eröffnet wurde.
Ich hatte vor Jahren schon mal mit AT angefangen, kam allerdings nicht über eine bestimmt Stufe der Entspannung und die ganze Sache schlief dann irgendwann wieder ein.
Jetzt werde ich wieder mit AT beginnen.
Danke
LG zerfreila
Hallo Larc,
ja, das kann ich gut nachvollziehen.
Und das ist ein wichtiges Thema. Grenzen für sich zu definieren und anderen aufzuzeigen, sich nicht instrumentalisieren lassen. Damit hängt ja auch zusammen, sein eigenes Leben zu leben und nicht das der Anderen bzw. für Andere.
In diesem Sinne
zerfreila