Beiträge von Wasser

    Hoi Backmaus

    An meiner Ernährung will ich unbedingt wieder arbeiten.

    Seit ich mir tagsüber hin und wieder was gönne, stehe ich wenigstens nachts nicht mehr schlafwandelnd auf um planlos in mich reinzuessen. Zumindest nehme ich mal an, das hängt zusammen – so genau weiss ich das nicht. Beides ist schlecht, das ist klar. Aber ich seh's jetzt mal positiv; Hauptsache die eine Saumode ist passé!

    Jemand hier im Forum hat mir mal geschrieben, dass sich das mit dem Essen wieder einpendelt – ich müsse einfach Geduld haben. Die Esserei ist wohl immer noch ein bisschen eine Ersatzbefriedigung für den fehlenden Alk und den fehlenden Nikotinkonsum. Letzterer liegt zwar schon 1.5 Jahre zurück …

    Ja genau, abends ist's am schlimmsten. Ich ess dann gar nicht richtig, sondern gönn mir gleich einen Sack Chips und/oder was Süsses. Obst klingt viel besser! Trockenobst mag ich sehr. Aber leider vertrag ich es nicht.

    Das Thema Ernährung wird mich wohl noch ein Weilchen begleiten … nicht wegen dem Gewicht, das ist im Moment Nebensache … ich will mich einfach irgendwann mal wieder wohl fühlen können.

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus und all die andern

    Meine Magenbeschwerden kommen ziemlich sicher von meiner Leberentzündung. Nächste Woche hab ich endlich meinen Termin für weitere Untersuchungen. Dann werde ich wohl genau erfahren, wie’s aussieht und was man machen kann.

    Ich nehm seit einiger Zeit Artischocken- und Mariendistel-Dragées. Die helfen mir recht gut, so dass das Ganze mittlerweile ziemlich erträglich ist. Es gibt einfach noch einzelne Tage, an denen es schlimm ist. Leider hab ich teils immer noch schlechte Essgewohnheiten. Aber wenigstens nur noch vor dem Schlafengehen. Ich muss so langsam herausfinden, was mir bekommt und was nicht … ich arbeite dran.

    Nun bin ich schon fast fünf Monate trocken. Wär hätte das gedacht! Diesmal ist mein Willen und meine Überzeugung wirklich eisern. Ich will nie wieder trinken und denke kaum noch darüber nach. Es war wirklich eine gute Idee, sämtlichen Alk-Events fern zu bleiben. Zweimal hat es sich dann doch ergeben. Aber ich hab einfach weggesehen. Es war kein Thema für mich. Ich bin so dankbar für mein 2. Leben, dass ich das um keinen Preis mehr auf’s Spiel setzen will.

    Wie geht’s denn euch allen so?

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Wie ich deine Energie bewundere! Ich war immer noch faul und hab kaum Sport getrieben. Meinem Magen ging's wieder nicht so gut und so konnte ich mich nicht aufraffen. War einfach froh, wenn ich abends heim konnte und nichts mehr tun musste.

    Drei Jahre? Herzliche Gratulation! Das ist wirklich lange. Bestimmt kannst du dein Leben nun viel besser geniessen als zuvor.

    Bei mir war der Übergang zur Sucht auch nicht erkennbar. Das geschah auch nicht an einem Tag. Ich hab die Trinkerei gar nie so ernst genommen. Obwohl ich wusste, dass Alk abhängig macht, wär ich nicht auf die Idee gekommen, dass ausgerechnet mir das passieren könnte :roll:. Ich war leider ziemlich trinkfest. Zumindest bildete ich mir das ein und trank eine Flasche Sekt pro Tag. Aber dann war ich wirklich voll und spürte am nächsten Morgen den Restalk und traute mich kaum hinter's Steuer. Statt mit dem Trinken aufzuhören, hab ich abends einfach früher damit angefangen.

    Wenn ich's mir heute überlege, so war ich gar nicht wirklich trinkfest, denn nach dem ersten Glas fühlte auch ich bereits einen Schwips. Nach dem Dritten hatte ich dann wieder das Gefühl alles sei "normal". Ich konnte mich einfach extrem zusammennehmen. Lief auch nach einer Flasche noch geradeaus und war in der Lage Diskussionen zu führen. Also alles paletti …

    Mir hat leider nie einer den Kopf gewaschen. Es hätte wohl auch nichts genützt. Mein Mann hatte bis zuletzt nicht das Gefühl, dass ich ein Alk-Problem hab – obwohl ich wirklich jahrelang eine Flasche pro Tag trank. Nicht selten musste er nachts losfahren und für mich in der Tankstelle Nachschub holen. An solchen Tagen meinte er schon, ich solle es lassen und nicht so viel trinken.

    Aber von einem Suchtproblem war eigentlich nie die Rede. Das musste ich ganz allein für mich rausfinden. Da ich ein sehr trotziger Mensch sein kann, war das wohl auch besser so. Es kam in meinem Leben nicht selten vor, dass ich aus Trotz etwas erst recht gemacht hab. Hier war das zum Glück nicht der Fall. Ich konnte mich wirklich in aller Ruhe selber finden und ohne Besserwisser meinen Weg bahnen.

    Ich glaube, dass es gut ist, hin und wieder über all das nachzudenken. Sich immer wieder vor Augen zu führen wie gefährlich der Alk ist. Ich will nie wieder vergessen, was für eine Scheiss-Zeit das war. Es soll mich daran hindern, je wieder ein Glas zu trinken.

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Ich war früh auf … und ging nochmals schlafen :D

    Das Verhältnis zu deiner Tochter klingt wirklich interessant. Aber eher angenehm anstrengend ;-). Es muss schön sein, Kinder zu haben. Ich hab's leider bis heute nicht geschafft welche zu haben. Drum find ich es immer spannend, wenn andere erzählen. Eine Stunde ist überwindbar. Dann gibt's ja auch noch Telefon und E-Mail. Hauptsache ihr bleibt in Kontakt.

    Hatte ich Vorsätze zum Abnehmen? Ähhh … es geht rauf und runter. Als ich mit dem Alk aufhörte war ich ca. 64. Nun bin ich 60. Eigentlich OK. Das Bäuchlein werde ich wohl nie los.

    Was meinst du mit den 3 Jahren? Hast du so lange getrunken? Oder ist's schon so lange her, seit du getrunken hast? Hast du deiner Familie zuliebe aufgehört?

    Ich bin ja mal wieder neugierig ;)

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo ihr Lieben

    Wie geht's euch denn allen so?

    Oh ja Backmaus, überempfindlich bin ich manchmal auch. Bei mir kommt noch Un(selbst)sicherheit dazu. Ich hinterfrage vieles, was ich sage und was ich tue – zu vieles. Meist mache ich mir wohl viel zu viele Gedanken. Aber eben, die Selbstfindung hat ja auch erst angefangen. Ich hatte das grosse Glück in ein neues Leben geboren zu werden und muss mich hier erst mal umsehen, rantasten … vertraut machen.

    Ich kann mir vorstellen, dass du traurig bist, wenn deine Tochter auszieht. Dann hoffen wir mal, dass sie nicht zu weit wegzieht. Ich hatte, als ich noch zu Hause wohnte, auch viele Auseinandersetzungen mit meinen Eltern. Das Verhältnis hat sich total positiv verändert, als ich das Nest verlassen hab und damit die nötige Distanz aufbauen konnte. Vielleicht tröstet dich das ein wenig.

    Liebe Grüsse und schönen Sonntag
    Wasser

    Hallo ihr Lieben

    Uh, jetzt war ich aber mal wieder so richtig schreibfaul. Hab viel zu tun auf der Arbeit und mag abends gar nicht auch noch den PC zu Hause starten. Das ist ein gutes Zeichen, denn das bedeutet für mich ein ausgefülltes Leben. Ganz ohne Alk :-). Davor hatte ich ja anfangs etwas Angst. Wusste nicht, was mit mir anzufangen, so ganz ohne Alk. Mittlerweile hat der Tag fast zu wenig Stunden.

    Espoir, ich hab eine Leberentzündung. In einem Monat werde ich mehr erfahren. Dann werden weitere Bluttests gemacht. Die (neue) Gefühlswelt ist schon recht gewöhnungsbedürftig. Manchmal hab ich eine tiefe Traurigkeit, wie ich sie seit Jahren nicht mehr gehabt hab. Oder ich werde schnell wütend, bin leicht reizbar. Damit muss ich noch etwas umzugehen lernen. Alk kommt überhaupt nicht mehr in Frage.

    Danke der Nachfrage, Backmaus. Den Umständen entsprechend geht es mit gut. Ich erfreue mich am Leben und versuche alles möglichst bewusst zu geniessen. Auch an regnerischen Tagen wie heute ;-). Eigentlich bin ich froh, dass es regnet. Letzte Woche haben wir Rasen angesät. Wenn's regnet muss ich nicht jeden Abend giessen!

    Wie geht es denn euch allen so?

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Danke der Nachfrage. Hm, ob's mir gut geht? Ich versuch's. Ich hatte zwei weitere Arztbesuche. Leider kam es kaum zu Gesprächen. Dafür aber zu einer Blutuntersuchung und zu Diskussionen bezüglich der erhöhten Leberwerte/Infektion. Man hat mich nun an einen Spezialisten im Spital überwiesen. Termin steht noch aus.

    Ich bin beunruhigt, aber auch froh, dass sich jemand der Sache annimmt. Ausserdem bin ich über mich selber erstaunt. Obwohl mich das Ganze etwas aus der Bahn geworfen hat, hatte ich nie das Bedürfnis, mich mit Alk zu trösten.

    Wie geht's dir so? Geniesst du den Frühling?

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Stimmt, der Vollmond muss für viele und vieles hinhalten. Ob er für meine Gereiztheit zuständig war weiss ich nicht. Heut hat ich jedenfalls einen sehr entspannten Tag und merke nichts mehr davon. Ah ja, die Hormone … und die Tage. Wenn man das alles zusammen nimmt, so ist der Monat bald voll ;)

    In letzter Zeit hab ich mich hin und wieder wirklich schutzlos gefühlt. Mir fällt immer mehr auf, in wie vielen Lebenslagen ich sehr unsicher bin. Schwer zu beschreiben. Ich versteck mich manchmal fast ein bisschen, um z.B. jemandem aus dem Weg zu gehen. Oder ich hinterfrage alles, wenn ich mit jemandem gesprochen habe und hab auf einmal das Gefühl, zu viel geredet zu haben, oder das Falsche gesagt zu haben. Ich denke, dass ich schon immer so war. Dass mir der Alk aber eine Art Selbstsicherheit gab. Dass ich meine Unsicherheit damit überspielt habe.

    Nun versuche ich halt bewusst mich solchen Situationen zu stellen. Und mich letztendlich auch so zu akzeptieren wie ich bin – und nicht mehr vor mir selber davonzulaufen.

    Ich wünsch dir auch erholsame und sonnige Tage!

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo-ho

    Ich bin auch noch da. Bin fast ein bisschen erschrocken, als ich gesehen hab, wann ich das letzte Mal hier geschrieben hab. Wie die Zeit verfliegt!

    Zwischenzeitlich hatte ich meinen zweiten Arzttermin. Gesprochen haben wir nicht viel. Dafür wurde ich untersucht und musste Blut lassen. Mal sehen, vielleicht finden sie ja raus, warum's meinem Magen (meist) nicht so gut geht.

    Ansonsten geht es mir gut. Ich bin nach wie vor trocken und hab eigentlich kein Problem damit. Mittlerweile kann ich an den Alk-Regalen im Supermarkt vorbei, ohne dass ich sie gross bemerke. Es ist einfach zu einer Zone geworden, in der ich nichts brauche. Wie z.B. beim Hundefutter … weil ich ja keinen Hund hab ;-).

    Als ich gestern Nacht aus dem Fenster geschaut hab war er da … leuchtend hell und rund wie eine Lampe: Der Vollmond. Ob er dran schuld ist, dass ich in letzter Zeit so gereizt war? Oder ob's einfach an der vielen Arbeit lag?

    So, dann wünsch ich euch allen viel Glück bei der Ostereier-Suche! Geniesst die freien und sonnigen Tage, die vor der Tür stehen.

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Espoir! Deinen Beitrag hätte ich fast übersehen. Schön von dir zu lesen! Dann war das bei dir ja sozusagen "unheimlich kontrolliert" ;-). Ich war schon immer eher die Heimlichtuerin. Niemand sollte etwas merken. Der Schein musste gewahrt werden. Ich hab ja im Endeffekt sogar versucht mich selber zu überlisten. Sonst hätte ich nicht so viele Jahre gebraucht um zu merken, dass ich Alkoholikerin bin.

    :lol: ja, RoteLampe, das gäb wirklich jede Menge ausgewachsene Brote!

    Es tut gut, hin und wieder einen Rückblick zu wagen. Eigentlich hab ich mir mit der Sucht wirklich etlichen Stress aufgebürdet. Verleugnen, verstecken, verheimlichen …

    Fast hätt ich's vergessen zu erwähnen: Ich war letzte Woche wegen einem kleinen Ausschlag beim Hausarzt … und hab's tatsächlich endlich geschafft über mein Alk-Problem zu reden. Es ist sozusagen richtig aus mir rausgesprudelt. Die Ärztin hat mir empfohlen, mit jemandem zu reden (nicht nur zu schreiben). So hab ich nun in einer Woche wieder einen Termin bei ihr. Es hat wirklich gut getan, mich einer Fachperson anzuvertrauen und bin gespannt, wie's weitergeht.

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo ihr Lieben

    Aus dem Brot sind Brötchen geworden :-D. Ausserdem hab ich gleich noch Pizzateig und Salzstangen gebacken.

    Das kontrollierte Trinken ist wohl der Wunsch eines jeden Alkoholikers. Man möchte einen Weg zurück zu "normal" finden. Es gibt wohl nur sehr wenige, die das schaffen.

    Ja genau, RoteLampe! Nach den "kontrollierten zwei Gläsern" lag schon noch EINS drin. Und nachdem das weg war, war's eh egal. Dann war der Pegel hoch und die Hemmungen resp. guten Vorsätze weg.

    Stimmt Wish, bei mir war's auch eine Erkenntnis. Eine Erfahrung, die wieder ein paar Illusionen geraubt hat. Das mit den kleinen Sektfläschen kenn ich auch! Ich begann sogar zu rechnen … ein Dreierpack à 2dl macht 6dl … also weniger als eine ganze Flasche mit 7.5dl … und schon fühlte ich mich siegreich. Ich merkte gar nicht, dass ich mich längt von jeglicher "Kontrolle" entfernt hatte.

    Apropos Kiste und Vorrat: Um Silvester rum gibt's bei uns immer Prosecco zum halben Preis. Da hat mein Herz jeweils einen Schlag ausgesetzt ;-). Halber Preis?! Ein echter Grund um zuzuschlagen. Immerhin ersparte es mir für ein paar Tage den obligaten Gang zum Supermarkt. Mittlerweile hab ich mich an der Kasse schon so geschämt, mit meinen Flaschen, dass ich zwischen den Supermärkten im Umkreis von mind. 10km gewechselt hab um nicht so aufzufallen!

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallöchen Backmaus und all die andern hier!

    Ich bin wirklich Frühaufsteherin. Dafür geh ich (momentan) auch recht früh schlafen. Bin zurzeit eh etwas ausgepowert. Das ist wohl wieder so eine Phase, die ich durchlaufe.

    Das mit der KUR war nicht so streng gemeint. Ich dachte eher an ein Tässchen Entschlackungstee zum Frühstück für eine Woche oder einen längeren Zeitraum. Das wär kein sooo grosses Opfer *g*. Es muss ja nicht gleich Fasten sein ;-).

    Ich steh im Moment gar nicht auf die Waage. Sonst bin ich entweder erfreut und hau wieder zu viel rein, oder in bin frustriert. Ist beides schlecht für's Gemüt.

    Das mit dem kontrollierten Trinken hab ich auch mal ausprobiert. Erst hab ich mir 2 Gläser pro Tag vorgenommen. Dann hab ich die Regel auf 3 gelockert usw. Das war so hart, dass ich nach ein paar Tagen jeweils den ultimativen Absturz hatte. Ganz als müsste ich alles Versäumte nachholen.

    Das Trockensein ist für mich viel einfacher. Das Ziel ist klar gesteckt. Beim KT hat's mich jeweils schon früh am Nachmittag gestresst, nur 2 Gläser trinken zu dürfen. Ich hab hin- und her überlegt, wie ich das einteilen soll. Als ich mich dann zu Hause auf das erste Glas stürzte war keine Rede mehr von einteilen. Das erste Glas wurde fast ex ausgetrunken. Bäh!

    So, ich glaub ich back jetzt mal ein Brot.

    Liebe Grüsse und schönes Wochenende!
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Ich steh vor den Hühnern UND den Hasen auf ;-). Heut Nacht hat mich die schwere Pizza von gestern geplagt. Drum war ich schon um 4h wach. Aber macht nichts, ich fühl mich gut. Bin Frühaufsteher.

    Letztes Jahr bin ich gestolpert, weil ich noch zu wenig über die Sucht wusste. Nach drei Monaten dachte ich geheilt zu sein! Dachte, das Trinken wieder im Griff zu haben. War bei Bekannten zum Essen eingeladen. Die haben extra für mich eine Flasche Prosecco gekauft – ich hab mich geschämt abzulehnen. So hat mich die Sucht recht schnell wieder eingeholt. Du hast recht, ich kann es diesmal nur besser machen. Vielleicht musste ich die bittere Erfahrung auch einfach machen, um dazuzulernen.

    Ich hoffe, dass es deinem Rücken besser geht! Für die Woche ist der Wetterbericht leider auch nicht so gut. Nur weil ich mal gefastet hab, bin ich kein Profi ;-). Ein (Entschlackungs)-Tee ist sicher eine gute Sache. Mach doch eine kleine Kur draus.

    So, nun wünsch ich dir einen schönen Tag!
    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Ich bin noch da! Die Zeit verfliegt im Nu.

    Hast du dich an deinen neuen Laptop gewöhnt? Ist doch was Schönes, so ein neues Teil :-).

    Meinem Magen geht's seit einer Woche wieder gut. Vielleicht liegt es an den Leber-Galle-Dragées, die ich seit dem Fasten wieder nehme.

    Ansonsten geniesse ich das Leben in vollen Zügen. Übermorgen ist es ¼ Jahr, in dem ich abstinent lebe. Darüber freue ich mich natürlich :-D. Doch ich weiss, dass ich jetzt nicht übermütig werden darf, denn genau bei diesem Meilenstein bin ich letztes Jahr gestolpert. Damals wusste ich (leider) noch nicht so viel über die Sucht wie heute.

    Wie geht es dir so? Geniesst du den Frühlingsbeginn auch in vollen Zügen? Die Sonnenstrahlen tun trotz Kälte gut!

    Liebe Grüsse und schönen Sonntag
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Hab auch grad an dich gedacht :-). Ich hoffe, dass es dir gut geht.

    Ja der liebe Vollmond. Der muss für vieles hinhalten ;-). Im den letzten Tagen habe ich wirklich unruhig und wenig geschlafen. Auch mein Magen ist ab und zu noch verstopft. Manchmal frage ich mich, ob das alles immer noch mit dem Alk zusammenhängt? Schon möglich. Was erwarte ich denn? Dass nach nicht mal 3 Monaten der jahrelange Missbrauch einfach "vergessen" ist? Nö, da braucht's jetzt halt etwas Geduld und Zuversicht!

    Ich bin dankbar, dass es mir psychisch gut geht und ich keinerlei Lust auf Alk verspüre. Der Rest wird sich mit der Zeit einpendeln - hoff ich zumindest!

    Liebe Grüsse und schlaf gut!
    Wasser

    Hallo Chrissie

    Ich hab es letztes Jahr geschafft, für drei Monate trocken zu bleiben. Ich hab keine Einladung ausgeschlagen. Hab mich der "Sache" gestellt. Hab mir die dummen Sprüche meiner Kollegen angehört, die mich zum Trinken aufforderten. Weisst du was dann geschah? Ich wollte wieder mit dabei sein, mittrinken "nur ein Glas". Redete mir ein geheilt zu sein. War überzeugt davon, wenn ich es drei Monate schaffe, so ist es überstanden. Dachte, dass ich es übertrieben hätte und wohl gar nicht süchtig sei. Ich trank das Glas … und noch zwei weitere. Am nächsten Tag wieder. Merkte, dass etwas nicht stimmt, wollte wenigstens kontrolliert trinken. Es gelang mir nicht. Es dauerte sieben schreckliche Monate, bis ich endlich den Hals wieder aus der Schlinge ziehen konnte.

    Zu Beginn meiner jetzigen Abstinenz hätte ich, aus Unwissenheit, um ein Haar dieselben Fehler gemacht. Wollte auch nicht so konsequent sein. Fand es überflüssig (schämte mich) andere zu informieren. Wollte niemanden einschränken. Wollte andere nicht darum bitten, in meiner Gegenwart auf Alkohol zu verzichten.

    Nachdem ich hier im Forum einige Diskussionen geführt hab, hab ich meine Einstellung grundlegend geändert. Meine alleroberste Priorität hat die Abstinenz. Ich hab erkannt, dass jeder Kontakt zu Alkohol ein Spiel mit dem Feuer ist. Besonders zu Beginn der Abstinenz, wenn wir noch sehr dünnhäutig sind und uns gerne auf gefährliche Diskussionen einlassen.

    Mittlerweile hab ich meinen engsten Freundeskreis über meine Sucht aufgeklärt und die Leute gebeten, in meiner Gegenwart nicht zu trinken. Unter anderem auch, weil ich auf die Reaktionen gespannt war. Meine wirklichen Freunde wollen nur das Beste für mich und können damit umgehen. Alle anderen müssen, zumindest in meinem ersten Abstinenzjahr, auf meine Gesellschaft verzichten. Was dann kommt wird sich zeigen.

    Pass auf dich auf!

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Lori

    Ich freue mich immer zu hören, wenn jemand schon so lange abstinent lebt. Das macht Mut.

    Stimmt, kein Problem der Welt rechtfertigt es zu trinken. Auch wenn uns das unser Alk-Hirn früher glauben liess. Schliesslich wollte es ja Nachschub.

    Ich wünsch dir ganz viel Glück und eine tolle Zukunft mit deiner Neueroberung!

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Backmaus

    Wer ist Göga?

    Bei uns hat's über Nacht geschneit; wie verrückt. Doch nun scheint die Sonne, was ich sehr geniesse.

    Das Gute am Fasten war, dass ich die Ernährung – wie erhofft - auf Vollwert umstellen konnte. Ich brauch keine Chips, Nüsse und Käse mehr. Von daher ist's ein Riesen-Fortschritt.

    Dafür bin ich ein anderes "Phänomen" nicht losgeworden. Ich wach ja oft nachts auf (Pinkelpause). Dann kann ich nicht mehr einschlafen, bis ich was gegessen hab :shock:. Das mach ich wie im Schlafwandel und kann's nicht stoppen. Während des Fastens hatte ich das auch – doch dann hatte ich es dahingehend im Griff, dass ich getrunken statt gegessen hab. Wirklich schräg.

    Am FR war ich in der Drogerie und hab mir pflanzliche Dragees mit Baldrian etc. geben lassen. Die muss ich nun 3x täglich nehmen. Auf die Nacht dann die "Heisse 7" der Schüsslersalze. Es soll mir helfen durchzuschlafen.

    Tja, jetzt heisst es abwarten und schauen, ob's was bringt.

    Dir auch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüsse
    Wasser

    Hallo Chrissi

    Ich gratuliere dir zu deinen zwei trockenen Wochen. Jetzt einfach nicht übermütig werden, gelle. Auch ein Hochgefühl kann zum Alk-Genuss verführen.

    Überfordere dich nicht mit den Entwöhnungen! Immer schön eins nach dem andern. Es ist ein guter Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören. Keine Frage. Aber werde lieber erst mal stabil, was die Abstinenz betrifft.

    Liebe Grüsse und bleib dran!
    Wasser