Beiträge von Diandra

    Hallo Trauerkloss,

    Zitat von Trauerkloss

    Jetzt an den Osterfeiertagen, wenn mein Mann nicht arbeiten muss, dann ist er zufriedener und muss wohl weniger trinken?
    Das merkt man dann am Verhalten.
    Man kommt dann besser mit ihm aus.

    Wie genügsam man doch werden kann. Etwas weniger Alkohol und das Wochenende erscheint einem gleich netter.

    Und gleichzeitig findet man eine Entschuldigung: zu viel Arbeit und Stress entschuldigen den höheren Alkoholverbrauch.

    Sooo viele Menschen arbeiten tagtäglich. Fühlen sich ge- oder gar überfordert und greifen nicht zur Flasche. Es gibt keinen Grund Missmut, Ärger, Ängste usw. in Alkohol zu ertränken. Die Sorgen sind wieder da, wenn der Pegel sinkt.

    Entschuldige es nicht mehr. Und aushalten muss man auch nichts - es sein denn, man möchte es unbedingt.

    Fang mit dem Buch an, welches Dich interessiert. Warte nicht auf Buchempfehlungen - Schritt für Schritt kommt man langsam vorwärts.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Christine,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier bei uns :)

    Wie lange es braucht, bis die Therapie genehmigt und angetreten werden kann, da kann ich Dir leider nichts zu sagen. Da kenne ich mich nicht aus.

    Es ist aber gut, dass DU hier bist. Vielleicht hilft es Dir, den nötigen Abstand für Dich zu finden um die verbalen Attacken Deines Mannes besser zu ertragen.

    Gut das er schon in der Entgiftung war. Jetzt heißt es standhaft bleiben. Da er diese aber wohl nicht freiwillig gemacht hat sieht er einfach nicht ein, dass er keinen Alk mehr trinken darf. Sein vielfältiges Krankheitsbild scheint ihn ja auch nicht zur Vernunft zu bringen.

    Was kann man Dir raten ? Schau Dich hier in Ruhe um, lies Dich durch die Threads, vielleicht hilft Dir dies - die eine oder andere Anregung für Dich zu gewinnen.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und auch Zuversicht, dass Du diese schwere Zeit gut durchstehen kannst.

    Grüßle
    Diandra

    Uih, schon wieder 4 Monate rum :shock:

    Vier Monate die mich enorm weiter gebracht haben. Der letzte Kontakt zu meinem Ex war am 8. Januar. Er ist in die nächste LZT aufgebrochen. Nach 1 1/2 Wochen kam ein Jammeranruf - bin nicht drauf eingestiegen und seit dem habe ich nichts mehr von ihm gehört und es beunruhigt mich in keiner Weise mehr.

    Ob man es glaubt oder nicht :wink: das Leben geht weiter. Und wie es weiter geht :P Meinen Mädels und mir geht es richtig gut. Hier herrscht Freude und Harmonie. Den Alltagskrempel packen wir gemeinsam an - das geht und jede Herausforderung die ich annehme, be- oder verarbeite macht mich zufriedener.

    Vor kurzem habe ich nochmal meinen Thread hier durchgelesen. Diese Zeit hier möchte ich nicht mehr missen. Dieses Forum hat mir eine Menge Lebensfreude und -hilfe gegeben. Es gibt so viele Menschen, die eine zeitlang bestimmte Abschnitte mitgeprägt haben. Ich denke gerne an Ayki, Lavendel, Lilly12, Webby, Henri, Elki, Stoffel und Sunas zurück. Ich hoffe, all die Lieben hier sind auch ihren Weg weitergegangen und mittlerweilen zufrieden und glücklich. Zwei Kontakte sind mir bis heute erhalten geblieben :D

    Als ausgesprochener Trotzkopf habe ich lange gebraucht festzustellen, dass meine "Hilfe" gar nicht erwünscht war.

    Jetzt geht es mir jeden Tag gut - auch wenn nicht immer alles gut ist.

    So langsam fange ich an meine Wohnung nach meinen Wünschen und Vorstellungen zu verändern. Momentan bastel ich an "meiner" Veränderung :wink: . Ich genieße mein selbstbestimmtes Leben. Einsamkeitsgefühle kommen selten auf und wenn, dann kann ich sehr gut damit umgehen. Selbst dieses Gefühl zieht mich nicht mehr runter. Ich weiß mich zu beschäftigen, ich habe meinen strukturierten geregelten Tagesablauf und sorge dafür, dass ich jeden einzelnen Tag Dia-Pausen einlege.

    Das Leben ist spannend und ich bin gespannt, was mir die nächsten Monate noch so bringen wird.

    Für mich hat es sich definitiv gelohnt mich aufzuraffen, aus alten Mustern auszubrechen, die unschöne Beziehung abzubrechen und mich selber in den Mittelpunkt zu stellen. Von diesem Mittelpunkt aus kann ich agieren mit der Gewissheit, niemals mehr an den Punkt zurückzufallen, an dem ich hier angefangen habe zu schreiben. Dafür habe ich viel zu viel gelernt, kann es anwenden und weiß worauf es für mich in Zukunft ankommt.

    Grüßle
    Diandra

    Guten Morgen Rosita,

    Zitat

    Meine Illussion muss ich dann wohl begraben.
    Ih kenne seit Kindesbeinen an NUR trinkende Familienmitglieder. Wie kann ich da ausbrechen?

    Na aber den Anfang hast Du doch schon gemacht ! Du bist hier, Du fängst an Dich mit Deiner Situation auseinander zu setzen. Du suchst zaghaft nach Lösungswegen.

    Zitat

    Es fällt mir auch schwer, Anforderungen, die an mich gestellt werde, abzulehnen. Jedesmal gibt es einen Riesenkrach, dem ich nicht mehr gewachsen bin.

    Wenn die gut funktionierende Rosita von früher anfängt sich zu verändern, dann bringt sie "Unruhe" in den jahrelangen Alltagstrott. Noch fühlt sich das als Versuchsballon an, aber wenn Du energisch und konsequent bleibst, dann wirst Du Dich in Zukunft gut durchsetzen können; die Widersprüche werden weniger bei den anderen.

    Zitat

    Wie kann ich denn damit anfangen???
    Es ist ein H I L F E R U F !

    Du hast schon angefangen :)

    Lies hier viel und sortiere für Dich - was ist machbar auf Dich und Deine Situation bezogen.
    Lass Dich beraten, bei einer Suchtberatungsstelle, evtl. eine SHG an Deinem Ort wo du Menschen kennenlernst, die die gleichen Probleme haben, erkundige Dich bei Ämtern welche Hilfen Dir zustehen könnten.
    Allein das Wissen darüber, was alles machbar sein kann stärkt einem schon enorm den Rücken. Mit diesem Wissen kannst Du handeln und agieren.

    Geh es langsam an - Tag für Tag - und schaue jeden einzelnen Tag davon, dass Du Dir irgendetwas Gutes tust. Entspanne Dich, nimm Dir Auszeiten, mach Dinge, die Du immer machen wolltest aber irgendiwe nie dazu gekommen bist.

    Ich wünsche Dir einen guten sonnigen Tag - ich weiß, dass mein erstes Posting Dich sehr wütend gemacht hat - aber ich hoffe, es hat Dich auch zum Nachdenken animiert :wink:

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Rosita,

    Zitat

    Natürlich! Meine Mutter hatte mich nicht geschützt - viel schlimmer - sie mißhandelte mich so schlimm, dass ich nicht mehr sitzen konnte ; mein VATER trank. Ihn habe ich geliebt und meine Mutter gehasst. Heute noch spüre ich die Schmerzen.

    Mein Kind habe ich immer versucht vom Vater wegzuhalten, ohne Erfolg. Die Beiden verstehen sich heute bei mit ihren Flaschen bestens.
    Es ist eine schreckliche Familienkrankheit ein verfluchter Kreislauf...................ohne Ende................zumindest habe ich derzeit dieses Gefühl.

    Du verherrlichst also Deinen trinkenden Vater und hasst Deine gewaltätige Mutter ?

    Somit erklärt sich ja fast schon von selber, wieso Du es toleriert hast, dass Dein Junge in die Fußstapfen Deines Mannes treten durfte.

    Es ist eine schreckliche Familienkrankheit und ein verfluchter Kreislauf weil niemand aus diesem System ausgebrochen ist ! Auch dieses System kann man stilllegen - ausbrechen - neue andere Verhaltensmuster für die eigenen Kinder vorleben ! Aber dieser Wille muss auch vorhanden sein. Ein Ausruhen in vertrauten Mustern hilft niemandem - am wenigsten den eigenen Kindern. Sie lernen von den Erwachsenen !

    Deine Worte im Thread der ratsuchenden:

    Zitat

    Meine zweite Ehe möchte ich allerdings so schnell nicht aufgeben, da ich weiß, dass viele Frauen recht froh mit nassen Männern zusammenleben.
    Nur - wie das geht - muss ich noch lernen.

    Also möchtest Du nur lernen, wie Du Dich neben deinem "nassen" Partner wohlfühlen kannst :shock: ? Sie leben also sogar recht froh nebeneinander her? :shock:

    Bist Du sicher, dass dies reicht um zufrieden leben zu können ? Oder reicht es nur Dir um irgendwelche Bequemlichkeiten nicht aufgeben zu müssen ? Vielleicht ist es ja sogar sehr bequem alle Unzulänglichkeiten des Lebens auf den trinkenden Partner abzuwälzen. Wenn dann etwas schief läuft, ist ER Schuld ...gell ? Du benutzt ihn aber nicht als Dein Alibi - oder ?

    An sich selber arbeiten ist natürlich hart. Die eigenen Unzulänglichkeiten aufzudecken auch.

    Grüßle
    Diandra

    Hi,

    warum solltest DU eine Rückmeldung von der Krankenkasse bekommen ?

    Dein Mann ist erwachsen Zicke. ER ist dort angetrunken angekommen. ER muss sich damit auseinander setzen. Das hat überhaupt nichts mit DIR zu tun.

    Kann es sein, dass Du Dich gerade für das Verhalten Deines Mannes sehr schämst ? Denke mal darüber nach, dass DU dafür keine Schuld trägst. Natürlich ist man enttäuscht, wenn man im Nachhinein erfährt, was so alles unter dem Alkoholeinfluss geschehen ist. Aber das musst Du nicht mittragen. Dafür muss er allein die Verantwortung tragen. Es ist sein Problem.

    Aller Anfang ist schwer. Aber mit der Zeit wird es leichter. Kopf hoch Zicke - jeder Tag ist ein neuer Tag. Man muss nur lernen ihm die schönen Seiten abzugewinnen und darüber auch wieder Freude zu empfinden. Du kannst Deinen Kindern kein schöneres Geschenk machen, als ihnen vorzuleben, dass man auch solche Probleme lösen kann.

    Freut Euch auf den Urlaub - den habt ihr verdient. Abschalten, erholen und danach *Ärmel.hochkrempeln* auf ein Neues :) Nimm Dir Zeit.

    Grüßle
    Diandra

    Guten Morgen liebe Zicke,

    nun hast Du den Weg ja hierher gefunden :D

    Zitat

    Ist es normal, dass ein Alkoholiker auch nach klaren Ansagen der Ärzte seinen Zustand immer noch runterspielt? Wann kommt die EInsicht? Wie kann ich erkennen ob er sich wirklich helfen lassen will? Mal wirkt er gleichgültig, mal hoch motivierte.

    Na wenn Dein Mann sich nicht als Alkoholiker sieht und die Sucht nicht als Krankheit anerkennt, dann hat er wohl noch nicht seinen eigenen Tiefpunkt erreicht.
    Wann schlussendlich die Einsicht kommt liegt an ihm selber. Manche kommen zur Einsicht, wenn sich die Familie getrennt hat. Andere holen sich schon dann Hilfe, wenn sie ihren Führerschein abgeben mussten. Wieder andere verlieren Job, Wohnung, Familie - stehen auf der Straße - und erst dann suchen sie nach Hilfen und nehmen sie an.
    In der Entgiftung werden ja Gruppengespräche und Einzelgespräche gemacht, SHG'en stellen sich vor. Klar fühlt er sich da immer mal wieder motiviert.

    Zitat

    Bin völlig durcheinander und mache mir viele Gedanken um mein weiteres Leben und das der Kinder. Halte ich alles aus und durch?

    Du bist hier gelandet, aus eigenen Antrieb. Je mehr Du hier liest und Dich austauscht, desto klarer wird Dir einiges. Das gibt Kraft und Zuversicht. Ich bin sicher, dass Du durchhälst - es geht ja um Dich. Lerne wieder gut zu Dir selber zu sein. Lerne das Nein-sagen, Grenze Dich ab wenn Du merkst, das Du etwas nicht willst. Das fängt mit kleinen Schritten an. Du wirst erstaunt sein, welche Kräfte in Dir stecken :wink:

    Zicke, ich wünsche Dir ganz viel Zuversicht und Kraft. Hier geht es um Dich - grübel nicht so viel, tu Dir viel Gutes.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Ute,

    schön, dass Du Dich wieder auf Deinen Weg machst und das es Dir gesundheitlich langsam wieder besser geht.

    Du sagst, in Dir ist so viel Liebe ? Ute, wie wäre es, wenn Du diese Liebe nun endlich mal für Dich verwendest, indem Du Dich liebevoll um Dich selber kümmerst ? Klar, das geht nicht von heute auf morgen - einfach so. Es gibt soviel, was man sich selber schenken kann. Zeit, Ruhe, lange Spaziergänge, heiße Bäder, lustige oder spannende Bücher. gute Musik hören - egal ob laut oder leise :wink: . Sonnenschein genießen, durch die Stadt bummeln - alles ohne irgendeine Erwartungshaltung - einfach nur für Dich.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit Deiner Momo und viele kleine schöne Momente, die Du Dir selber gezaubert hast :)

    Grüßle
    Diandra

    Hi,

    Zitat

    ...aber als Hinweis war mein Post gedacht, warum wir hier in diesem Forum sind. Und da es hier im offenen Bereich nun mal die meisten Menschen lesen, die noch lange nicht soweit sind, diesen gewissen *Galgenhumor* richtig einzuordnen, habe ich positiv umlenken wollen, sich wieder auf die *Schönen und Lustigen* Dinge zu konzentrieren.

    So gelesen kommt das dann auch an :)

    Nix für ungut Käferchen, aber klare Worte lassen keine Missverständnisse aufkommen :wink: Es kam nur Deine Betroffenheit rüber.

    LG
    Dia

    Zitat von S.Käferchen

    Hallo,

    ich bin auch ein sehr humorvoller Mensch, lache den größten Teil des Tages, laufe nicht gebeugt durchs Leben, aber über etwas, was alles auflöst (nämlich der Alk): Familien, Arbeit, Freunde, Gesundheit, das Leben, darüber gibt es für mich nun mal einfach nichts zu lachen.

    Heilungskräfte entstehen für mich durch das Loslassen, nicht dadurch, daß ich auch noch darüber lachen muß, was fast mein Leben zerstört hat. Sorry :evil:

    Lieben Gruß

    S.Käferchen

    Wow Käferchen das nenn ich mal emotionsgeladen. Natürlich ist das ein ernsthaftes Thema - für jeden.

    Aber jeder hat auch seine ureigenste Art damit umzugehen. Das beinhaltet auch das rumblödeln drüber, wenn man etwas geschafft hat und sich darüber freut. Ich für mich nenne es Galgenhumor - und davon habe ich eine ganze Menge. Dieser Humor hilft mir vieles leichter zu tragen. Es bedeutet allerdings nicht, dass ich mich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen kann und auch will.

    Herzhaftes Lachen aktiviert auch die Selbstheilungskräfte - hat positive Auswirkungen auf den ganzen Körper. Niemand lacht über Schicksalsschläge anderer, aber die eigenen "Schläge" auch humorvoll zu betrachten zu können, spiegelt Lebensfreude wieder und ist ganz gewiss kein verbagatellisieren oder gar ignorieren.

    Wie Du weisst, sitze ich im Rollstuhl. Und ich habe meinen Spaß daran Späße darüber zu machen. Die Meisten stutzen am Anfang darüber, aber sobald sie mich kennen können sie herzhaft darüber mitlachen. Man kann leicht schnell verbittern, wenn man die Ernsthaftigkeit über alles stellt.

    LG
    Dia

    Guten Morgen Chanell,

    das Zauberwort hier heißt auch schon mal "Geduld" :wink:

    Und es ist wirklich besser, nicht mehrere Threads aufzumachen - sonst kann man leicht durcheinander kommen.
    Weißt Du, manchmal liest man und muss sich erst mal Gedanken drüber machen - sortieren. Oder man liest und lässt es stehen - ohne es zu kommentieren.

    Ich bin sicher, dass Du noch viele Antworten bekommen wirst. Nur nicht immer SOFORT 8)

    Grüßle
    Diandra

    Hi,

    ich habe die Worte Selbsthilfegruppe Alkoholiker Forum eingegeben und bin dann hier gelandet. Habe gelesen und gelesen und mich gleich angemeldet. Der Empfang war sehr nett und ich fühlte mich gleich ein wenig besser. Erinnere mich noch an ein Posting von Chrissyta, deren Worte ich damals als sehr barsch empfand. Wenn ich sie heute lese, empfinde ich sie nicht mehr als barsch - da steckte schon der Wegweiser drin - nur habe ich ihn damals nicht erkannt.

    Grüßle
    Diandra

    Naabend Yvonne,

    nee nee, es gibt kein "meins.ist.schlimmer.als.deins" :wink:
    Wenn ich an Dich denke und immer lese, welche Gewaltmärsche Du mit Aika durch Feld und Wald unternimmst - trotz Deines schmerzenden Knies - dann bewundere ich Dich.

    Diese kurzen nassen Gedanken sind alte Verhaltensmuster, die Dich immer wieder daran erinnern, das du gut und achtsam mit Dir umgehst. Sie lassen dich nicht leichtsinnig werden. Sieh das positive darin, denn dann ziehst Du für Dich ja immer direkt die Notbremse.

    Wenn es aber wirklich mal zu arg werden sollte, dann überlege doch mal, ob es nicht sinnvoll wäre in einer Schmerzklinik vorzusprechen. Denn chronische Schmerzen müssen / können überlistet werden. Dann sind sie auch wieder zu ertragen.

    Liebe Yvonne, wünsche Dir einen entspannten Dienstag.

    LG
    Dia

    Hi Yvonne,

    mich plagen auch Dauerschmerzen - mal ist es leichter zu ertragen, es gibt aber auch Tage, da bin ich dadurch down und ich hadere mit meinem Schicksal.

    Geht es mir schlecht, dann versuche ich mir was Gutes zu tun. Ich versuche die Stellen zu lockern, zu entspannen, kümmere mich um den Schmerz. Ich merke auch oft, dass ich viel zu sehr und oft in mich reinhorche. Das ist gar nicht gut.

    Mit den Schmerzmitteln halte ich es wie Doro. Nur wenn es gar nicht mehr geht, nehme ich welche. Lässt der Schmerz dann nach, werde ich schnell wieder aktiver. Ich zögere eine Dauermedikamention in diese Richtung raus und hoffe, dass ich auf die Art und Weise noch lange ohne regelmässige Einnahme gut zurecht komme. Denn ich merke, wenn meine Seele im Gleichgewicht ist, dann tritt der Schmerz in den Hintergrund.

    Mir hilft es sehr mich dann auszupowern, laute Musik hören, andere Bewegungsabläufe gestalten, raus aus der "Routine". Dinge in Angriff nehmen, die ich eigentlich lieber wegschiebe. Ein gutes Wohlgefühl, wenn sie erledigt sind :wink:

    Wünsche Dir einen schönen entspannten Tag.

    LG
    Dia

    Naabend madisson,

    genau, Du hast es in der Hand diese Fäden aufzudröseln und dort wo sie Dir überhaupt nicht gut tun einfach zu kappen. Und sag nicht, Du hast nicht das passende Werkzeug dafür - notfalls kannste sie durchbeissen :wink:

    Du hast schon einige Schritte gemacht - nachgedacht - bist zu Ergebnissen gekommen und hast gehandelt. Ich habe die Erfahrung für mich gemacht, wenn man erst mal soweit gekommen ist, dann kann man nicht mehr zum Ausgangspunkt zurück - und das ist gut so ! Das schützt uns manchmal vor uns selber - und irgendwann braucht man auch diesen Schutz nicht mehr.

    Bei mir hat das leider erst ab da funktioniert, wo ich aufgehört habe Kontakt zuzulassen. Ich melde mich nicht mehr bei ihm und ich frage mich auch nicht mehr, warum er sich nicht meldet. Da bin ich nun völligst losgelöst. Früher hat ich noch den Hintergedanken im Kopf - der kommt eh immer wieder. Wahrscheinlich war das auch so eine Art "Machtgehabe". Auch diese sind Gedanken sind bei mir völligst verschwunden.

    Maddison, achte einfach gut auf Dich und hinterfrage immer wieder warum Du grad so gehandelt hast. Wenn es nicht gut tut - ändere es - Du wirst das schaffen.

    Grüßle
    Diandra

    Hi maddisson,

    Zitat

    Und doch sind wir unsichtbar verwoben miteinander

    .

    Das möchten wir gerne glauben - klingt es doch so schön märchenhaft :wink: Und Märchen haben immer ein Happy-End.

    Wenn wir dann mal wirklich genau hinschauen, dann sind es überwiegend nur "unsere" Fäden, die wir gesponnen und rübergeworfen haben. Seine Fäden zu Dir sind da eher rar geworden. Schau genau hin, das ist leider eine Wahrheit die uns nicht behagt, die wir nicht akzeptieren wollen - und damit bremsen wir uns selber aus - immer wieder.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    Grüßle
    Diandra

    Guten morgen maddison,

    das habe ích auch des öfteren erlebt - wenn er dann mal wieder Tage oder sogar Wochen nichts getrunken hat, dann haben wir stundenlange "tolle" Gespräche geführt. Er hat sich für mich Zeit genommen. Und ich hatte wieder große Hoffnungen, dass er diesmal etwas verinnerlicht hat.
    Leider kam dann jedesmal wieder ein Rückfall und die wurden dann auch immer extremer.

    Man muss für sich selber entscheiden, inwieweit man "Kontakt" wieder zulässt. Aus meiner Sicht heute würde ich sagen, räumliche Trennung auf alle Fälle und das viele viele Monate. Beide brauchen diese Zeit für sich um sich weiterzuentwickeln. Man lernt daraus, wie wichtig einem der Kontakt wirklich noch ist. Der Alkoholiker kann sich auch ganz auf sich konzentrieren. Und sollte es einen Rückfall geben, dann kann man aprupt den Kontakt abbrechen.

    Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass man einen Rückfall nicht verhindern kann. Auch nicht mit schönen Zeiten, guten Gesprächen und einem ständigen "dasein".

    Das hast Du geschrieben:

    Zitat

    Meine Therapeutin sagte:

    So wenig wie ein Alkoholabhängiger in der Lage ist, kontrolliert zu trinken, so wenig sind Sie in der Lage, den kontrollierten Kontakt zu ihm zu halten. Was ist das Ziel?

    Denke über diese Worte nach maddison - sie beinhalten eine ganze Menge - damit solltest Du arbeiten und vor allem Dir gegenüber ehrlich sein !

    Es ist am Anfang sehr schwer sich zurückzunehmen, eher zu beobachten und schon mal gar nicht einzugreifen. Es gibt Alkoholiker die es schaffen trocken zu werden, aber das ist ein längerer Weg - ob man ihn weiter gemeinsam gehen kann wird erst die Zeit zeigen. Denke da immer dran.

    Grüßle
    Diandra

    Zitat von fuego

    danke diandra und dagmar für eure meinungen...

    wie sieht es denn mit FIV aus ??
    was meint ihr dazu ?

    lg
    fuego

    Hallo fuego,

    meinst Du die Impfung gegen FIV. Eine 100%ige Sicherheit gibt es da ja auch nicht. Da meine Tiger reine Wohnungskatzen sind, habe ich sie dagegen nicht impfen lassen. Bei Freigängern würde ich mich wohl anders entscheiden, weiß aber jetzt grad nicht - wie das Verhältnis Nutzen - Risiko bei der Impfung aussieht.

    Ich habe einen Titer-Kater. Als Babykatze hatte er einen Titer von 800. Hoffentlich wird er nie eine Bauchfellentzündung bekommen, diese Krankheit endet immer tödlich :( ist als FIP deklariert.

    Grüßle
    Diandra