Beiträge von Diandra

    Hallo Karl,

    erst einmal herzlich Willkommen hier bei uns :D

    Irgendwie kommt nicht so deutlich rüber wie Du Deiner Frau helfen möchtest. Willst Du nur Sorge dafür tragen, dass sie in einer guten LZT untergebracht wird ? Denkst Du über einen Neustart nach ?

    In erster Linie wird sich Deine Frau selber helfen müssen. Sie braucht den festen Willen dass sie ab sofort keinen Alkohol mehr trinken will und dazu die Hilfe anderer braucht, sei es der Besuch einer SHG, eine Langzeittherapie usw.

    Hast Du schon mit Deiner Frau darüber gesprochen ? Welche Meinung hat sie zu dem Thema ?

    Jede Therapie ist anders Karl. Jeder macht andere Erfahrungen in Bezug auf die Therapie - es gibt weniger gute Erfahrungen aber auch viele gute Erfahrungen. Man muss halt versuchen, das Beste für sich rauszufinden. Deswegen muss Dir davor nicht grauseln.

    Ich wünsche Dir und Deiner Frau, dass ihr ab jetzt das Beste draus macht. Vor allem das sie einsichtig ist und etwas gegen ihre Alkoholsucht unternehmen will.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Ihr Lieben :D

    irgendwie hat die Weihnachtshektik mich jetzt auch voll im Griff :? Somit habe ich zur Zeit kaum noch irgendwelche Mußestunden für mich - aber gut, denke mal nach Weihnachten relativiert sich alles wieder :wink:

    @ Heike ... boah erinner mich net daran, dass Weihnachten vor der Tür steht und immer näher rückt - das geht so rasent schnell - unglaublich.
    Ansonsten geht es mir eigentlich recht gut - bis auf so ein paar Querelen, die ich aber einfach nicht so an mich rankommen lasse.

    @ Speedy ... danke Dir für die netten Worte - allerdings gehen mir Stärke und Zuversicht auch manches mal für kurze Zeit flöten :wink: Allerdings krabbel ich mich da auch immer wieder - dank Euch - irgendwie raus.

    @ Sunas .... hey, schön mal wieder von Dir zu lesen - ach weißt Du, es tut gut zu lesen wenn andere meinen man meistert sein derzeitiges Leben recht gut. So hin und wieder kommen mir einfach Zweifel, aber meist ist das eh in Verbindung mit irgendwelchen blöden Situationen, wo man sich erst mal geschlagen geben muss :wink:
    Das ich mit dieser Art von Therapie nicht gut klarkomme, liegt teilweise an mir aber auch zu einem großen Teil an meinem Mann.
    So wie das bei uns abläuft wird es ganz sicherlich nicht bei anderen sein liebe Sunas. Wir alle sind individuell. Und das mein Partner sehr labil und teilweise auch naiv ist, weiß ich ja nicht erst seit heute :roll:


    Im Moment geht es mir recht gut - trotz einiger Querelen mit ihm. Er macht einige Dinge, die mir so gar nicht gefallen und dieses WE hat er wieder seine "Auszeit" genommen. Er spielt wieder drittes Kind und da ich nie ein drittes Kind wollte, hat er zur Zeit sehr schlechte Karten bei mir. Momentan denke ich, dass ich Heiligabend und auch Silvester mit meinen Mädels allein feiern werde. Alles steuert irgendwie daraufhin zu.
    Traurig bin ich deswegen keinesfalls - dieser Gedanke spukt nicht die ganze Zeit in meinem Kopf rum und macht mir auch keine Angst mehr.


    Nun wünsche ich Euch allen noch einen richtig schönen 3. Adventsabend - lasst es Euch allen gut gehen :D:D

    LG
    Diandra

    Hallo Heike,

    meine beiden Töchter sind 14 und 16 Jahre.

    Wichtig ist, dass man viel mit ihnen redet. Das man sie einbezieht, dass man nachhakt was sie fühlen, was sie wollen. Man selber erzählt wieso man gerade so handelt usw.

    Es hört sich so an, als wenn Du Deine Tochter nur Deinen feststehenden Entschluss mitgeteilt hast. Wahrscheinlich war sie dadurch erst einmal schockiert und hat dadurch versucht alles eher zu verharmlosen.

    Ich rede viel mit meinem Töchtern, alles erklären kann ich auch nicht, aber dann sage ich das auch. Jedenfalls sind wir uns einig darüber, dass ihr Papa nur noch eine Chance hat wenn er "trocken" bleiben will. Ansonsten kann er gerne Kontakt mit seinen Mädels halten, allerdings auch nur unter der Bedingung, dass er dann nüchtern ist. Alles andere würden meine Mädels auch nicht mehr wollen. Sie lieben ihren Papa, aber seine Wesensveränderung unter Alkoholeinfluss mögen auch sie mittlerweilen überhaupt nicht mehr. Ganz zu schweigen von dem Theater, was dann drumherum immer herrscht.

    Wir 3 Mädels haben festgestellt, dass es "ohne" sehr gut geht, es herrscht dann eine ganz entspannte Atmosphäre hier.

    Hoffe Du hattest einen schönen 3. Advent :D

    Grüßle
    Diandra

    Na ich rede mit meinen Mädels schon darüber; auch das ich das manchmal selber nicht erklären kann. Nur gut, dass sie dafür schon das Alter haben, um zu verstehen was man da sagt. Sie finden es auch nicht dramatisch wenn es mir nach einer "Auszeit" ist - im Gegenteil irgendwie gehen wir da alle konform :)

    *lach* Heike, wer mich kennt, weiß dass mir das kaum gelingt immer die mürrische zu spielen - so bin ich einfach nicht. Das würde sogar ihm auffallen. Nee nee das wär mir eh zu anstrengend.

    Na heut hat er angerufen, dass er morgen erst später kommen könnte, sie hätten wieder ihre Probe fürs Krippenspiel. Hatte er ganz vergessen, dass ich morgen eh auf Achse bin und selber erst spät zu Hause eintrudel. Habe ihm dann gesagt er soll sich aufs Spielen konzentrieren - und sich keinen Stress machen - das lohnt danach eh nimmer :wink:

    Zur Zeit ist seine "Einzelgesprächstherapeutin" und einzigste "Vertraute" in einem 3-wöchigen Urlaub - mit jemand anderem dort zu sprechen hätte eh keinen Sinn und ich gehöre ja ganz ganz hinten in den Hilfeplan - meine Zeit ist also noch lang net gekommen.

    Nee da hilft alles nicht - ich muss da selber rausfinden und einen Weg einschlagen, womit es mir gut geht. Ich wandel immer noch auf Pfaden mit jede Menge Sackgassen :P - also wieder ein kleines Stück zurück und den nächsten angehen. Irgendwann muss der verdammte Pfad doch mal breiter und schnurrgerade werden :wink:

    Wünsche Dir morgen einen guten Tag liebe Heike.

    LG
    Diandra

    Danke Dir Heike :D:D


    Ich habe ihm gestern nochmal ganz deutlich gesagt, dass ich ab jetzt nichts mehr von der WG usw. hören möchte. So ganz wird das eh nicht klappen, ist es ja zur Zeit sein Erleben und sein "Alltag" - aber ich muss ja dann nicht noch meinen Senf dazu geben und gut ist :wink:

    Was mich weiterhin ziemlich nervt ist diese ganze Lieblosigkeit. Gestern hat er meiner Jüngsten den Wunsch erfüllt mir ihr shoppen zu gehen - aber dieser Stechschritt, diese miese Laune, dieses nichts sagen ist ätzend. Habe das dann auch nochmal angesprochen - einziger Kommentar: Das liegt an den Tabletten - wenn ich im Sommer da raus bin wird es wieder besser :shock:

    Macht alles keinen Spaß mehr - nervt eher und ich finde es erschreckend wie wohl ich mich fühle, wenn er nicht da ist - reden nutzt gar nix - vielleicht sollt ich mal genauso mürrisch sein.

    Diandra

    Hallo Sußan,

    dumm und naiv bist Du sicherlich nicht. Irgendwie wollen wir das alles am Anfang einfach nicht wahr haben. Und wir sind Meister im Hoffen :wink:

    Du hilfst und unterstützt ihn am meisten damit, dass Du gar nichts machst. Sage ihm wenn er nüchtern ist klar und deutlich, dass Du nur dann für ihn da bist, wenn er nüchtern ist und nüchtern bleiben will.

    Du wirst das schon schaffen - schau das Du wieder ein wenig Kraft tankst.


    Lass das grübeln - mach Dir Gedanken um Deine Stärke und das Du ihm damit am meisten helfen wirst.

    Schlaf Du auch gut -

    LG
    Diandra

    Hallo Sußan,

    Dein Mann ist wieder gekippt, weil die Sucht einfach stärker ist. Und kurze Zeit später auf eine Feier zu gehen, auch wenn man an dem Abend nur Cola trinkt sollte man tunlichst für lange Zeit unterlassen.

    Euer Gesprächspartner bei der Caritas hat Euch gesagt, Dein Mann braucht eine Therapie. Und einen Entzug in der Klinik wird er auch sicher erst mal machen müssen.

    Du bist jetzt so verzweifelt, weil Du Dir solche Hoffnungen gemacht hast. Aber durch ein Gespräch wird niemand von jetzt auf gleich trocken.

    Er muss einfach einsehen, dass er richtig etwas gegen seine Sucht unternehmen muss. Ein guter Anfang ist der Entzug in einer Klinik - dort wird man dann auch beraten was man machen kann. Wie er seine berufl. Tätigkeit dabei weiterführen kann usw.

    Du bist jetzt sehr traurig, aber einen Anfang habt ihr gemacht. Nun muss er anfangen darüber nachzudenken - er selbst muss es wollen. Versuche Dich wieder abzugrenzen, werde wieder konsequent - erst muss er wirklich etwas gegen seine Sucht unternehmen. Wenn Du siehst, dass er einen Entzug gemacht hat, eine SHG zu seinen Aktivitäten gehört oder er in eine Thera geht, dann kannst Du langsam wieder Dein Vertrauen zu ihm aufbauen.

    Ich hoffe er wird schnell einsichtig, dass er es alleine nicht schafft.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Heike,

    ich Dummchen *Hand.vor.Stirn.hau* Du hast recht - das Jesuskind ist ja noch net da :roll:

    Heute war unser Katzenmädel derart brav dass ich nicht so recht weiß, ob ich heute nicht lieber gleich unterm Tannenbaum schlafen soll. Diese trügerische Ruhe macht mich ganz nervös :P


    Heute war er wieder hier - nach einem eher verkrampften Tag gabs zum Abend hin dann doch noch mal das Thema Heiligabend und Silvester. Der Knabe hat tatsächlich angenommen er kommt Silvester und ich fahre in dann um 23.30 Uhr in seine WG :shock:
    Er hat mir dann nochmal erklärt dass er das auch alles nicht gut findet - aber es sind doch schlíeßlich nur Feste und Ausnahmen gibt es nicht, wegen den Leuten die nirgendwo hinkönnen. Die Nacht davor dürfen sie aber woanders übernachten.
    Das ist mir jetzt wirklich alles zu blöd. Für mich gibts da keine Diskussion mehr. Nach reiflicher Überlegung werde ich ihm morgen sagen, dass es für mich okay ist. Er hat recht es sind nur Feste und Heiligabend werde ich ihn brav nach Hause fahren, aber Silvester wird er in seiner WG feiern.

    Da mir nochmal klar gemacht wurde, dass es hier nur um den "Kranken" oder "Süchtigen" geht und Familie nicht zählt habe ich nun für mich und meinen Seelenfrieden beschlossen, dass das Thema WG, Therapie und Therapeuten ab heute absolut tabu ist. Vom Hilfeplan dürfen sie mich getrost streichen - zum Ende der Therapie hin habe ich denen auch nichts mehr zu sagen.
    Er kann gerne mit mir über seine Gefühle und über sich sprechen - aber von dem ganzen WG-Mist einschließlich jeglicher therapeutischer Maßnahmen soll er mich in Zukunft bittschön verschonen.

    Und ob wir wieder zusammenziehen werden oder nicht - da brauchen sie sich wegen mir auch keinen Kopf zu machen - dann hat es sie auch nicht mehr zu interessieren was ich davon halte und wie ich mir das vorstelle - BASTA!!

    Wieder ein bescheidenes Wochende hinter mich gebracht - überwiegend bestimmt von dem ganzen WG-Mist - er ärgert sich darüber und ich krieg diese Stimmung dann auch noch ab und der krönende Abschluss war dann frühzeitiges abdüsen in die WG.
    Na das hat sich für mich ja mal wieder so richtig gelohnt !


    Diandra

    Hallo Kerstin,

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    Du hast vollkommen Recht..so lange wir uns das gefallen lassen und mitspielen, wird es nie anders. Aber manchmal habe ich das Gefühl, ich bin die einzige, die da raus will. Meine Brüder und meine Mutter hoffen scheinbar, dass "sich die Sache eines Tages von selbst erledigen" wird. Aber wann ist `eines Tages´?

    Vielleicht muss ja nur einer den Anfang machen - irgendwie scheint ihr Euch momentan gegenseitig zu lähmen.

    Zitat

    Ich würde am liebsten ausbrechen, fliehen...doch a) würde ich ins Ungewisse rennen (wg. Arbeit, Wohnung, etc.) und b) würde es mich eh nicht loslassen, da ich stets in Gedanken damit beschäftigt bin.

    Du glaubst gar nicht was für einen Abstand man gewinnen kann gedanklich, wenn man sich abgegrenzt hat. Es ist ganz bestimmt nicht mehr so, dass man sich dann ausschließlich gedanklich damit befasst. Sicher hat man dann trotzdem noch die Sorgen, aber der eigene Alltag lenkt auch oft davon ab.

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    Was die WE´s bei meinen Eltern angeht. Es war sicherlich mein Fehler, dass ich am Anfang fast jeden Tag bei meinen Eltern war....die ersten 3 Monate, weil ich mich direkt nach der Geburt vom Kindsvater getrennt hatte, mein Kind eine 3Monatskolik hatte und ich ergo froh war, dass ich Hilfe hatte. Und damit habe ich speziell meinen Vater leider wohl zu sehr verwöhnt.

    Nun ja, was hindert Dich daran, dass nun schrittweise wieder rückgängig zu machen. Man muss es nicht als Fehler hinstellen und Du hast Dich dadurch auch nicht auf Lebzeiten dazu verpflichtet Deine Freizeit bei Deinen Eltern zu verbringen.


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    Für meine Mutter wird sich keine Lösung finden lassen...entweder sie ist mit meiner Kleinen und mir unterwegs (um mal Luft zum Atmen zu haben) oder aber sie hockt dann den ganzen Tag zuhause und hört sich das Gemecker von meinem Vater an.

    Hier sind auch Deine Brüder gefragt - nicht nur Du. Und ganz besonders Deine Mutter. Sie sollte auch versuchen sich zu lösen. Du hilfst ihr doch schon, indem Du mit ihr und Deiner Kleinen was unternimmst.
    Liebe Kerstin, ihr wünscht Euch das sein Ende naht ... das ist keine Lösung ! Beendet diese Situation. Auch Deine Mutter sollte überlegen, ob es ihr nicht viel besser geht, wenn sie sich ggf. trennt.


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    Aber ich kann doch nicht ihr Rettungsboot sein, und schon gar nicht, wenn ich bzw. eines Tages auch meine Lütte seelisch dran zugrunde gehen.
    Ich bin seit etwas mehr als 3 Jahren Mama....und? Habe ich Kontakt zu anderen Müttern/Eltern? Klar, mittlerweile durch den Kindergarten...aber sonst....
    Meine Freizeit sah bisher so aus: Haushalt und bei meinen Eltern hocken.
    Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich so blöde sien konnte, und stets bei meinen Eltern zu sein.
    Ich führe im Prinzip das gleiche öde Dasein wie meine Mutter....sie hatte irgendwann auch keine Freundinnen mehr, hat sich nur noch um Haushalt und Kinder gekümmert.....mit dem einzigen Unterschied, dass ich mich zwar vom KV meiner Tochter getrennt, aber quasi vom Bestimmen meine Vaters wieder weiter abhängig gemacht habe.


    Also ich lese hier gerade jemanden, der anfängt sich Gedanken zu machen und seine Situation ändern möchte :D Du hast Dich hier informiert, Du machst Dir Gedanken - schreibe Deine Liste - das ist eine klasse Idee. Und dann gehts Schritt für Schritt in die Veränderung und ins positive Leben rein. Rede mit Deiner Mutter - gibt ihr Denkanstösse - und lass Dir von Deinen Brüdern helfen - wenn ihr nur wollt werdet ihr Lösungen finden.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Zuversicht und dass es jetzt wieder voran geht !!

    Grüßle
    Diandra

    Kerstin

    Hallo Kerstin,


    ...wie lange noch ?

    Genau so lange, wie ihr immer noch bereit seit Euch zu fügen.


    Zitat

    Ich arbeite 5 Tage die Woche, mein Kind ist 7 Stunden am Tag im Kindergarten...ist es da nicht mein gutes Recht, mal ein komplettes Wochenende NICHT anzutanzen und einfach mich nur mit meiner Kleinen zu beschäftigen, mit ihr etwas zu unternehmen ???

    Es ist nicht nur Dein gutes Recht, sondern Du solltest Dein Leben auch so leben wie Du das möchtest. Denke doch bitte auch mal ein Dein Töchterchen.

    Zitat

    Warum wird von mir etwas verlangt, dass ich nach und nach zerstört.... .
    Ich habe mich doch nicht damals für die Trennung vom Kindsvater entschieden, damit ich die Wochenenden stets bei meinen Eltern verbringe ?

    Warum änderst Du es dann nicht ? Sucht gemeinsam eine Lösung für Eure Mutter - vor allem für die Wochenenden.

    Zitat

    Ich bin momentan sehr verzweifelt....nächstes Wochenende werde ich den Samstag mit meiner Kleinen zuhause oder im Schwimmbad verbringen und am Sonntag fahre ich mit ihr alleine auf einen weiteren Weihnachtsmarkt. Dann können mich alle mal !!!

    Gute Einstellung - zieh es diesmal durch. Habe Spaß mit Deiner Tochter, verbringe ein wunderschönes Wochenende und laß Deine Sorgen einfach mal zu Hause.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Ihr Lieben,

    schön wenn man hin und wieder ein Lächeln in Euer Gesicht zaubern kann :D


    Also dieses Jahr wirkt der Tannenbaum jetzt schon recht traurig :? Die untere Hälfte ist nun vom Schmuck befreit, dadurch sieht der Baum jetzt ein wenig merkwürdig aus - so als hätten wir in der oberen Hälfte das Schmücken total übertrieben und für die andere Hälfte ist keine Kugel mehr übrig geblieben. Außerdem neigt er sich jetzt leicht in westliche Richtung *lol*
    Auf Lametta haben wir wohlweislich verzichtet.

    Tja, und die Krippe steht unter dem Weihnachtsbaum. Der Brunnen zieht sie magisch an, ist sie doch fasziniert von fließend Wasser. Nur gut, dass die Pfote da nicht reinpasst. Maria und Josef hatten diese Nacht nur einen leichten Schwächeanfall - sind umgekippt :D aber das Jesuskind hat sich wohl leider derart verkrabbelt, dass wir es nicht wiederfinden :roll:
    Ach ja ein hübscher Bretterstapel hatte seinen Platz am Adventskranz - Katzenmädel fand ihn da wohl attraktiver.

    Ansonsten musste ich heute mal wieder feststellen, dass meine Abneigung gegen die WG immer größer wird. Muss jetzt wirklich höllisch aufpassen, dass ich nicht anfange dagegen zu agieren.

    Übernachtungsantrag wurde mal wieder abgelehnt - Rückfallgefahr würde noch bestehen; leider hatte die Urlaubsvertretung vergessen, sich in die Akten ihrer Schützlinge einzulesen; somit erklärte sie unser zu Hause als nicht sicher :evil:

    Heute wollte er früh kommen und lang bleiben - ÜBERRASCHUNG: 16.00 Uhr verbindlicher Termin in der WG - Proben fürs Weihnachtssstück :roll: Kinder sauer, weil wir heute gemeinsam in die Stadt zum shoppen wollten

    Und das Beste: Übernachtungen von Samstag auf Sonntag sind ja mit Zustimmung erlaubt. Leider fällt Heiligabend auf einen Sonntag ! Dumm gelaufen :twisted:

    Das nenn ich doch mal hilfreiche Familienzusammenführung.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo nocheins,

    Zitat

    Wie hier schon die anderen (meist die weiblichen) schrieben hält uns die Liebe zusammen. Trotz getrennter Wohnungen kommen (und wollen) wir nicht auseinander. Den Freunden und im Büro fällt Ihre Trinkerei nicht auf, da sie tagsüber nichts trinkt und eigentlich körperlich recht fit ist (1,72 m / 52 kg). Aber abends, ich erlebe sie eigentlich nur am Wochenende) werden dann wieder überall Fläschen versteckt oder in leere Limoflaschen umgefüllt. Was macht man denn nun am besten ?

    Ihr habt schon getrennte Wohnungen, seht Euch fast nur am Wochenende doch von Einsicht keine Spur.

    Flaschen verstecken oder Alk in Limoflaschen abfüllen, müsste Dir schon deutlich zeigen, dass es immer extremer wird. Und wann sie anfängt über tags zu trinken wird auch nur noch eine Frage von Zeit sein.

    Da hilft Dir wohl wirklich nur noch, Dich für längere Zeit richtig abzugrenzen. Sobald sie am Wochenende anfängt zu trinken - gehen. Wenn sie nüchtern ist ihr mal klar aufzeigen, was sie schon alles im Suff verbockt hat, dass Deine Geduld überstrapaziert wird und das Du in Zukunft nur noch Umgang mit ihr haben möchtest, wenn sie tatsächlich nüchtern ist und bleibt.

    Sie hat ihren Tiefpunkt noch nicht erreicht und solange sie sicher sein kann, dass Du ihr weiterhin alles verzeihst wird sie sich auch nicht ändern.

    Denke doch auch mal an Dich - was hast Du denn noch von Deiner Frau, wenn ihr Euch überwiegend nur am Wochenende seht und sie ist dann nur noch stramm ?

    Wir können noch so sehr lieben, unsere Liebe wird die Sucht nicht besiegen.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Heike,

    uih, Du hast ja von allem sogar noch ein bisken mehr :wink:

    Ja, 117 qm2 find ich klasse - nur wenns ans sauberhalten geht :roll: würde ich mich auch gerne auf 40 qm2 beschränken :D Übrigens war mein Mann auch Hausmann - überwiegend - will aber durch die Maßnahme jetzt einen Ganztagsjob bekommen.

    Danke Dir für Deine lieben Worte - und für Dich und Deinen Mann hoffe ich, dass ihm die Therapie viel Nutzen bringen wird. Klingt irgendwie schön - direkt am 2. Tag im Neuen Jahr - praktisch ein Neuanfang - dafür wünsche ich Euch beiden alles Gute :)

    *lach* das ist sein Job ... genau - früher mussten se Fleisch ranschleppen und heut nur ein bisken die Technik im Auge behalten - das kann doch nicht sooo schwer sein *kicher*.

    In weiser Voraussicht haben wir den Baum schon fest angebunden - das interessiert sie überhaupt nicht -
    aber Du hast recht *lach* kleine Abstriche muss man machen - ist doch egal wo die Kugeln sich befinden oder ob das Jesuskind auf der Tannebaumspitze rumjongliert.

    Hauptsache es ist Weihnachtszeit :wink:

    Wünsche Dir und den Deinen auch einen feinen 2. Advent

    LG
    Diandra

    Mein Tag heute war prima - ich fühle mich gut, ausgeglichen und zufrieden - dabei ist gar nix außergewöhnliches vorgefallen.

    Bis auf - jaa - mein Katzenmädel hatte die Nacht viel Spaß :? Ca. 11 Kugeln durfte ich einsammeln, diverse Engelchen und Kleinkram, sie hat versucht eine Lichterkette rauszuzerren *koppschüttel*, eine Kugel war zerdeppert und jede Menge Tannennadeln lagen unterm Baum.

    Madame sah auch entzückend aus. Ihr schwarzes Fell glänzt nun in in Glitzer und Gülden :P

    Morgen werden wir das Chaos perfekt machen - wir haben beschlossen die Krippe aufzubauen *trotzig.guck* und da sie bei uns immer unterm Tannenbaum steht weiß ich jetzt schon wie ich die Tage bis Weihnachten verbringen werde - nämlich suchend.

    Letztes Jahr hat mein verstorb. Lieblingskaterchen immer die Figuren geklaut. Ich weiß nicht warum, aber Maria und Josef lagen immer unter der Couch - das Jesuskind hat er meist in seiner Kuschelhöhle versenkt und das Viehzeuch lag verstreut im Wohnzimmer rum.

    Nu bin ich gespannt welche Ideen das Katzenmädel so entwickelt 8)

    Hallo Blandi,

    ich lese schon länger in Deinem Thread mit und es tut mir leid, dass Du nu wieder über einen Rückfall berichten musstest.

    Zitat

    Die einzige Möglichkeit die ich hätte ist, das ich mal an die Ostsee über's Wochenende fahren kann, meine Mutter hat dort ein kleines Wochenendhäuschen, da könnte ich mal Freitag Abend hindüsen wenn ich jemanden habe der mich am Samstag vertritt, was nicht das Problem sein sollte.

    Diese Chance solltest Du wirklich mal für Dich nutzen. Einfach mal abschalten, auspannen, lange Spaziergänge machen, sich den Wind um die Ohren pfeifen lassen, heißten Tee schlürfen, die Seele baumeln lassen und einfach mal wieder ein wenig Kraft und Energie tanken. Den Kopf wieder freikriegen und auch mal wieder einen Blick auf andere Dinge werfen.

    Irgendwann beschäftigen wir uns dermaßen intensiv mit der Problematik unserer Partner, werden wieder enttäuscht usw. - wieso suchen wir eigentlich immer nach der Problemlösung ? Eigentlich ist es doch gar nicht unser Problem allein !! Auch wenn der Alkohol die größere Rolle spielt.

    Beschäftige Dich doch mal intensiv mit dem Gedanken einen Kurztrip zu planen.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles erdenklich Gute.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo monsi,

    es tut mir sehr leid, dass Du momentan so verzweifelt bist.

    Speedy hat recht, Dein Vater muss von ganz allein drauf kommen, dass er Hilfe braucht und auch annehmen will.

    Du sagst er ist überhaupt nicht mehr nüchtern - Du hast somit gar keine Gelegenheit für ein Gespräch mit ihm.

    Wie wäre es, wenn Du einen großen Zettel mit roter Schrift erstellst, wo Du verschiedene Anlaufstellen für ihn aufschreibst z. B. Caritas, Beratungsstelle, Diakonie, Krankenhaus - Entzugsstation.
    Und darunter: Rufe mich bitte nur noch an, wenn Du nüchtern bist !
    Hefte den Zettel an seine Pinnwand oder irgendwo, wo er ihm immer wieder ins Auge fällt. Vielleicht greift er ja eines Tages zu diesem Strohhalm.

    Ansonsten kannst Du Dich wirklich nur abgrenzen und Deinem Vater damit klarmachen, dass Du Dich von ihm völligst zurückziehst wenn er betrunken ist.

    Denke bitte erst mal an Dich und Deine Kinder. Sie merken sicherlich auch, dass Du Sorgen hast.

    Wünsche Dir eine ganze Menge Kraft - benutz Deine Energie für Dich und Deine Kinder - Dein Vater wird selber auf die Beine kommen müssen, alles andere wird ihm nicht helfen.

    Grüßle
    Diandra

    Guten Morgen Speedy,

    es ist sicherlich die Angst davor den entscheidenden Schritt zu gehen mit dem Wissen - nie wieder Alkohol. Sein Druck wird noch nicht so groß sein, dass er das akzeptiert und Hilfe annimmt.

    Vielleicht will er auch die 3 Wochen noch ausreizen ?
    Immerhin bist Du noch da - Du hast ihm ein Ultimatium gestellt. Also hat er doch noch Zeit.

    Und ob und wann er seinen persönlichen Tiefpunkt hat wird sich sicherlich erst dann zeigen, wenn sich für ihn gravierende Dinge erreignet haben. Im Moment scheint es ihm noch zu gut zu gehen.

    Es tut mir leid, dass Du so gar kein Vorankommen oder eine Einsicht siehst, aber mit Vernunft ist da wohl leider im Moment nicht zu rechnen.

    Trotzdem hoffe ich, dass Du es schaffst damit klarzukommen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und weiterhin Durchhaltevermögen.

    LG
    Diandra