Ich weiß nicht mehr weiter, wie kann ich ihm helfen???

  • Hallo Monsi

    und herzlich Willkommen hier.

    Ich glaube nicht, dass Du Deinem Vater helfen kannst.

    Wenn er nicht will, stehst Du auf verlorenem Posten....leider!!

    Aber Du wirst hier sicher noch viel hilfreiche Unterstützung bekommen.

    Wir lesen uns....

    Liebe Grüße
    Speedy53

  • Hallo Monsi,

    Du kannst nochmal versuchen, mit ihm zu reden. Aber bitte nur, wenn er nüchtern ist. Sonst hätte es keinen Sinn!

    Schildere ihm Deine Sicht der Dinge, erkläre ihm, dass er, wenn er so weiter macht, seine Enkel nicht mehr sehen darf!

    Vielleicht bringt es was!

    Wenn nicht, so fürchte ich, musst Du ihn wohl fallen lassen! Auch wenn es schwer fällt, er hat wohl sein persönliches Tief noch nicht erreicht.

    Wünsche Dir ganz viel Kraft und

    liebe Grüße
    Speedy53

  • Hallo, noch mal ich...

    es macht mich richtig traurig, Dich so am Boden zu wissen.

    Aber leider habe ich kein Patentrezept für Dich!

    Das er heult, ist nur Selbstmitleid, er denkt nur an sich und an den Alkohol.

    Ihr spielt im Moment in seinem Leben keine, oder nur eine sehr kleine Rolle.

    Bitte Monsi, denke an Deine Familie und an Dich!

    Dein Vater hat es ja in der Hand, sich helfen zu lassen. Und er kennt die Gefahren aus früheren Entzügen.

    Wie gesagt, wenn er nicht will, hast Du keine Chance....leider!

    Liebe Grüße
    Speedy53

  • Hallo monsi,

    es tut mir sehr leid, dass Du momentan so verzweifelt bist.

    Speedy hat recht, Dein Vater muss von ganz allein drauf kommen, dass er Hilfe braucht und auch annehmen will.

    Du sagst er ist überhaupt nicht mehr nüchtern - Du hast somit gar keine Gelegenheit für ein Gespräch mit ihm.

    Wie wäre es, wenn Du einen großen Zettel mit roter Schrift erstellst, wo Du verschiedene Anlaufstellen für ihn aufschreibst z. B. Caritas, Beratungsstelle, Diakonie, Krankenhaus - Entzugsstation.
    Und darunter: Rufe mich bitte nur noch an, wenn Du nüchtern bist !
    Hefte den Zettel an seine Pinnwand oder irgendwo, wo er ihm immer wieder ins Auge fällt. Vielleicht greift er ja eines Tages zu diesem Strohhalm.

    Ansonsten kannst Du Dich wirklich nur abgrenzen und Deinem Vater damit klarmachen, dass Du Dich von ihm völligst zurückziehst wenn er betrunken ist.

    Denke bitte erst mal an Dich und Deine Kinder. Sie merken sicherlich auch, dass Du Sorgen hast.

    Wünsche Dir eine ganze Menge Kraft - benutz Deine Energie für Dich und Deine Kinder - Dein Vater wird selber auf die Beine kommen müssen, alles andere wird ihm nicht helfen.

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

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