Beiträge von Weißbär

    Hallo Iwona,

    kann mich sehr gut an meinen ersten trockenen Urlaub erinnern. Gleicher Ort (Teneriffa), gleiches Hotel wie einige Urlaube vorher. Habe damals den Urlaub richtig genossen, keine versoffene Abende mehr im Hotelzimmer, alles mit klaren Augen ansehen und genießen. Habe damals jede Wanderung mitgemacht die angeboten wurde und bin unendliche Kilometer getigert. War einfach nur schön und erholsam. Hat mich für meinen weiteren trockenen Weg bestätigt und motiviert..
    Schönen und erholsamen Urlaub weiterhin

    Weißbär

    Hallo Kopfmensch,

    du stellst für dich gerade fest, die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Ich verstehe nicht warum erst Ex und weg und dann Thera. Warum nicht beides Parallel?
    Im Allgemeinen bin ich auch dafür nicht alles auf einmal aber in diesem Fall könnte dir die Therapie doch eine gute Unterstützung in deinem Vorhaben sein. Willst du mit der Thera warten bis du hundertprozentig von dem Ex lassen kannst, so was kann Erfahrungsgemäß dauern. Kann es sein, dass du die Worte deines Therapeuten falsch interpretiert hast?

    Liebe Grüße

    Weißbär

    Hallo Zwetschke,

    wenn ich dich lese zieht immer ein leichter Kuchenduft durch meine Nase.

    Du bist in einer ausgesprochen schwierigen Situation – bleiben und abwarten und aushalten oder gehen und aus die Maus -. Ich kann dir leider keinen Rat geben aber vielleicht einen Denkanstoss. Ich bin selbst Alkoholiker und kann von mir sagen, dass mein Alkoholkonsum mit der Zeit langsam aber stetig stieg. Will damit sagen, dass dein Mann möglicherweise noch nicht an seinem Endpunkt mit der Menge und Häufigkeit angelangt ist. Wie viel kannst und willst du aushalten?

    Dass dein Mann bei seinen Trinkpausen unerträglich ist, kann ich mir vorstellen. Er will sich und vor allen dir beweisen, dass er aufhöre kann wenn er will. Also nix Alkoholiker. Während dieser zeit macht im die Abstinenz schon zu schaffen und er zieht die Sache gewissermaßen mit der Faust in der Tasche durch. Ach ja, Schuld bist natürlich du, weil er dir beweisen muss – ich bin kein Alkoholiker - .

    Ich wünsche dir viel Kraft und halte die Augen offen.

    Weißbär

    Hallo leben,

    mit den Vorwürfen deines Partners - Du warst so böse, so gemein, ich mache mir Gedanken wenn ich weg bin.... – könnte ich nicht leben. Ich würde mich verdrehen und meine Gefühle, Ängste und Nöte nicht mehr offen zeigen dürfen, um nicht Anlass zu solchen Äußerungen zu geben.
    Es kann doch nicht sein, nur um den Partner zu beruhigen, ein gleichmäßig freundliches Leben nach Außen zu leben.
    Hat sich dein Partner eigentlich mit deiner Suchtproblematik beschäftigt?
    Er schiebt dir den Schwarzen Peter für seine Befindlichkeit zu.

    Liebe Grüße

    Weißbär

    Hallo Miro,

    eine rechtliche Auskunft kann ich dir nicht geben. Ich weiß aber, dass vor ein paar Monaten die Rechte der nicht arbeitenden Frau beschnitten wurden, d.h. sie kann nicht unbegrenzt von dir Unterhalt fordern, da eure Kinder bereits schulpflichtig sind. Am Besten holst du dir eine Rechtsauskunft bei einem auf Familienrecht spezialisierten Anwalt, der kann dir dann auch die Frage des Aufenthaltrechts der Kinder beantworten.

    So wie du die Lage in eurer Familie schilderst, kann ich dir nur raten – nimm die Kinder aus dieser ungesunden Situation raus -. Mit abwarten verlängerst du nur ihr leiden und deines auch.

    Gruß Weißbär

    Hallo Töfte,

    Du kannst deine Probleme lösen aber nicht die Probleme deiner Freundin.

    Dein Problem ist, dass du Schwierigkeiten mit dem Alkoholkonsum deiner Freundin hast.

    Ihr Problem, dir verständlich zu machen das sie kein Problem hat aber du.

    Weißbär

    Hallo Lefty,

    Ich wollte dich nicht auf 180 bringen. Hätte besser zitieren sollen

    Zitat Lefty
    Am liebsten schlafe ich z.Zt., zum einen aus Gründen des Nachholbedarf, zum anderen weil ich dann nicht denke (denken muss).

    Mein Kommentar bezog sich nicht auf das Schlafen direkt, sondern auf den Nachsatz – nicht denken -. Ich war ein reiner Wirkungstrinker und habe den Alkohol auch zum abschalten und schlafen benutzt. Wer schläft denkt nicht und braucht sich seinen Problemen nicht stellen.
    So nach dem Motto – mach die Augen zu, dann sieht dich keiner -.

    Wollte niemanden auf die Füße treten. Soll aber keine Entschuldigung sondern nur eine Erklärung sein.

    Liebe Grüße

    Weißbär

    Hallo Comet,

    die Entwicklung deines Mannes ist sehr unerfreulich. Du hast jetzt aber die Gewissheit, dass er seine Krankheit nicht wirklich ernst nimmt. Die Ärztin hat schon recht, die Entgiftung hat er hinter sich und in dem Krankenhaus wird man ihm in Punkto Alkohol nicht wirklich helfen können. Das dein Mann die Worte der Ärztin gleich zu seinen Gunsten auslegt, ist bezeichnend. Da dein Mann sich gegen den sozialen Dienst verweigert, wird es später mit einer Suchtberatungsstelle wohl auch nichts. Es ist schon zum verzweifeln, da hat er eine relativ bequeme Möglichkeit, alles Mögliche anzuleiern und er tut so als wäre alles i.O.

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Warnung der Ärzte - Alkohol = Ende - bei im nachhaltig wirkt. Schade soviel rausgeschmissene Energie.

    Deine Gefühle, Ohnmacht, Hilflosigkeit kann ich gut nachvollziehen. Bitte achte auf dich, es wird sonst im Moment niemand tun.

    Weißbär

    Hallo Krüger,

    mir drängt sich die Frage auf – wo ist die Nachhaltigkeit -.
    Ob es sich bei deiner Frau um einen Rückfall handelt oder womöglich kontrolliertes Trinken wage ich nicht zu beurteilen. Die Gefahr besteht, dass so nach und nach das alte Trinkverhalten (vor der LZT) sich wieder einschleicht. Jedenfalls ist das alles Krampf.

    Weiß die ‚Nachhaltigkeit’ (wer oder was es auch immer ist) das deine Frau wieder trinkt?
    Weiß sie es nicht, ist es rausgeschmissene Energie von beiden Seiten.

    Gruß

    Weißbär

    Hallo Vogel,

    Mein Ex-Partner hat die Bedenken/Angst eines Rückfalls einmal in unserer Selbsthilfegruppe geäußert. Ich war im ersten Moment verblüfft. Aber natürlich hat er mit Argwohn und seiner Angst recht. Die Beispiele in der Selbsthilfegruppe konnten einem schon Angst und Schrecken einjagen. Wenn du dir hier einige Thread’s durchliest wirst du sehen, dass die Rückfallquote doch erheblich ist.
    Ich weiß ja nicht was deine Partnerin mit dir durchgestanden hat aber diese Angst und Nervosität ist durchaus verständlich. An dir liegt es Vertrauen aufzubauen. Wird keine einfache Zeit für euch, weder für dich noch für sie.
    Tauscht euch aus, damit deine Partnerin deine Befindlichkeit einschätzen kann. Lass sie Teilhaben, dadurch bekommt sie mehr Sicherheit. Lippenbekenntnisse beruhigen nicht wirklich.

    Gruß

    Weißbär

    Hallo Lefty,

    Es ist in der Natur der Sache, dass ab einer bestimmten Anzahl von Personen auch welche dabei sind mit denen du nicht zu recht kommst. Es wird immer passieren, dass der eine oder andere einen gewisse Profilneurose hat. Ist wie im echten Leben, dass findest du nicht nur in Selbsthilfegruppen. Als ich in meiner Selbsthilfegruppe über meine Trinkgewohnheiten erzählte, haben einige auch die Augen verdreht und für sich gemeint – so schlimm war’s doch noch gar nicht -. Stimmt nicht, es war schlimm, so schlimm, dass ich um alles fürchten musste, was mir etwas bedeutete. Für mich war’s schlimm, was interessieren mich in dem Moment andere.

    Schau auf dich. Nimm aus Selbsthilfegruppen, Forum und, und mit was dir hilft und lass den Rest wo er ist. Du gehst auch nicht in einen Laden und findest alles toll, modisch, wohlschmeckend usw., auch dort suchst du dir aus was zu dir passt. Das Beispiel hinkt etwas aber ich hoffe du weißt was ich meine.

    Im Moment scheinst du zu sortieren, ist Mist, naja vielleicht, ach ich weiß auch nicht.
    Du sitzt mit mehren Haufen da und tut’s nichts. Ohne Bewegung keine Veränderung.

    Liebe Grüße

    Weißbär

    Hallo Lefty,

    wenn ich mir deinen Thread so ansehe, kommst du mir zum teil wie unsere Oma vor.
    - ach für mich alte Frau lohnt sich das nicht mehr – da war sie was um 65/70 Jahre. Sie ist mit über 90 gestorben und war bis zu ihrem Ableben recht fit. Hätte sich also noch gelohnt. Oder ab wann lohnt sich was nicht mehr.

    Ich habe das Gefühl du sucht Gleichgesinnte, gerade Trockenwerdende mit denen du deine derzeitigen Probleme, Ängste und Nöte austauschen möchtest. Du wirst Schwierigkeiten haben genau so eine Konstellation in einer Selbsthilfegruppe oder einem Forum zu finden.
    Wäre meines Erachtens auch nicht sinnvoll, den Erfahrung gibt’s nur bei Erfahrenen.

    Du möchtest konkrete Tipps um aus deiner Isolation rauszukommen. Ich finde Ratschläge hast du eine Menge bekommen. Würdest du lieber eine Gebrauchsanweisung haben?
    Gibt es leider keine allgemein gültige. Aber einen Tipp von mir kann ich dir geben. Versuchs mal mit einer Ehrenamtlichen Tätigkeit, da kommst du unter Leute und macht sich bestimmt auch gut beim Arbeitsamt. Wie wär’s mit einem Sportverein, nicht Leistungssport, irgendetwas mit Bewegung (Walken o.ä.). Die Volkshochschule bietet Kurse in alle Richtungen, muss ja nicht gerade chinesisch sein.

    Von nur nicht Trinken wird dein Leben kaum eine positive Veränderung nehmen.

    Gruß

    Weißbär

    Hallo Loretta.

    War am Wochenende nicht Online (mein PC daheim hat den Geist aufgeben) und kann dir also erst Heute schreiben.

    Zitat
    aber es braucht ein entschiedenes Nein.

    In den Anfangszeiten meiner Trockenheit kam es bei mir auch häufiger vor, das ich ein ernstes Wort mit mir reden musste und dann wurde aus dem – ich will nicht trinken – ein – du darfst nicht trinken - wurde.

    Die innere Unruhe kenne ich auch, wie ein Tiger im Käfig. Diese Unruhe habe ich heute auch noch ab und an. Wenn ich mich recht erinnere gab es die aber auch schon vor meiner Sauferei. Gehört bei mir wohl zu mir und ich nehme es als gegeben hin.

    Ich finde du machst deine Sache ganz prima. Bleib am Ball und achte auf dich.

    Gruß

    Weißbär

    Hallo Lothlorien,

    finanzielle Engpässe haben mich während meiner Saufzeit nicht wirklich interessiert.
    Ich habe fast ein nüchternes Jahr gebraucht um einen Überblick über meine Finanzen zu bekommen. Leider gehöre ich zu den Leuten, denen man auch noch den 3, Staubsauger und das 4. Abo für eine Fernsehzeitung andrehen kann und in meiner Saufzeit besonders. Bis ich das alles wieder im Griff hatte dauerte es seine Zeit.

    Heute ist das nicht mehr so, da habe ich bei unvorhergesehenen Rechnungen leicht Panik und immer etwas Angst, dass ich den Überblick verlieren könnte.

    Jedenfalls wirst du die Rechnung mit Alkohol nicht verringern, im Gegenteil, den dann kommen die Kosten für den Alkohol noch obendrauf.

    Alles Liebe

    Weißbär

    Hallo Mario,

    dieses - oh, Gott – habe ich Heute noch. Ich habe zwar fast ausschließlich zu Hause getrunken aber dass schließt Peinlichkeiten und das Gefühl der Unzulänglichkeit nicht aus.
    So schlimm es ist diese Gefühle immer wieder auszukramen, hilft es mir auf dem Teppich zu bleiben.

    Gruß

    Weißbär

    Hallo Comet,

    ich bin selbst Alkoholiker (Trocken). Deine Schuldgefühle sind völlig fehl am Platz.
    Dein Mann hat getrunken und nicht du.
    Auch wenn du ihn bei Zeiten verlassen hättest, ist dass keine Garantie, dass er dann seinen Tiefpunkt erreicht hätte. Wenn es so ‚einfach’ wäre, wäre es schön.
    Spar dir deine Kräfte für die kommende Zeit und zermürbe dich nicht mit – was wäre wenn ich... - . Laugt nur aus und bringt nichts.
    Ich schicke dir eine gute Portion Kraft und Zuversicht.

    Weißbär

    Hallo Bleegle,

    Wann bei einem Alkoholiker der Tiefpunkt ist kann dir niemand beantworten. Bei einem braucht es eine Explosion, bei andern recht das Piepen einer Maus. Es gibt leider auch den einen oder anderen der den Tiefpunkt nicht mehr erlebt.

    Wirklich traurig ist, dass es bis zum Tiefpunkt, Einsicht oder wie man es auch immer nennen mag,
    bergab geht und du als Partnerin diesen Weg indirekt (wenn auch nicht weniger schmerzlich) mitgehst.

    Ich persönlich hätte massive Probleme mit solchen Trinkpausen, die dein Mann durchzieht.
    Freude – es geht doch- . Angst –wann fängt er wieder an-.

    Scheinbar recht eine Entgiftung (1 Woche) nicht. Was tut /tat dein GG von wegen Vor-/Nachsorge z.B. Selbsthilfegruppe usw.


    Gruß

    Weißbär

    Hallo Mieken,

    dass es Tage gibt wo einem alles oder vieles verquer läuft passiert jedem mal. Ich habe mir ziemlich schnell abgewöhnt es auf den nicht Alkohol zu schieben. Sowas passiert auch den Normalos, die schieben es dann vielleicht aufs Wetter oder so.
    Ich habe festgestellt, dass das Leben OHNE nicht unbedingt leichter ist aber klarer.

    Gruß

    Weißbär

    Hallo Malola,

    Habe deinen Thread verfolgt und bin betroffen.
    Die Aussage deines Mannes – Jetzt wo ich was tue, da …. – wird für ihn immer passend sein, jetzt, morgen, in einem Monat usw. Um vom Alkohol weg zu kommen, ist ja nicht mit der Therapie Schluss. Ist danach der richtige Zeitpunkt für dich zu gehen, wenn es nach deinem Mann geht bestimmt nicht.
    Mir kommt es so vor, als wenn er die Therapie nicht für sich und sein Leben macht, sondern um euch zu halten (jetzt wo ich was mache, da…).
    Ich kann dir keinen Rat geben aber schau genau hin.

    Weißbär