Beiträge von Andreas1970

    Hallo Teufelchen,

    ich habe jetzt lage über deine Zeilen nachgedacht. Wahrscheinlich habe ich meinen perönlichen "Tiefpunkt" noch nicht erreicht, da ich mir bis dato noch keine professionelle Hilfe geholt habe. Das ich Alkoholiker bin habe ich mir selbst eingestanden, nur bin ich noch nicht bereit dieses einem Arzt zu sagen bzw. eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen.
    Ja man kann dies als herumeierei bezeichnen, aber so ist nun mal zur Zeit mein Gemütszustand. Das ich bis jetzt nur Trinkpausen eingelegt habe ist mir bewußt, doch gerade diese schönen Tage bzw. diese schrecklichen nach den "Rückfällen" waren sehr prägsam.
    Ich werde auf alle Fälle hier im Forum weiterlesen und auch gelegentlich schreiben ob es Fortschritte gibt.

    Bis bald Andreas

    Hallo Annika,

    nach den schon berichteten 10 Tagen sind letztes Wochende mit dem Freitag und Samstag wieder zwei Tage dazugekommen, stehe also wieder am Anfang. Was soll ich sagen, ich starte einen neuen Anfang (stolz bin ich nicht darauf). Danke der Nachfrage.

    Bis bald Andreas

    Hallo geo,

    auch ich habe mir den Thread jetzt noch mal durchgelesen und kann die scharfe Reaktion von dir nicht nachvollziehen. Mag sein das die Formulierungen von Frank etwas unglücklich waren, doch darauf kann man anders reagieren. Speziell nach seiner Erläuterungen, verstehe ich dein zweites nachtreten überhaupt nicht mehr.
    Irgentwie lähmt diese Diskussion das ganze Forum. Vielleicht könnt ihr eine Klärung per PM erzielen.
    Ich möchte jetzt jedoch nicht in der Haut von Frank stecken.

    Bis bald Andreas

    Hallo Angel,

    schön das du hier her gefunden hast. Schreibe hier auch erst seit kurzer Zeit.
    Das Forum hat mir sehr geholfen, meine Probleme zu erkennen und aufzuarbeiten, gerade in der ersten schwierigen Phase.
    Wünsche dir alles gute, ziehe bitte die Notbremse und fang heute an!!!

    Bis bald Andreas

    Hallo,

    Danke für eure aufmunternden Worte. Zur Zeit bin ich aber immer noch etwas durch den Wind. Einerseits freue ich mich, einen neuen Anfang gestartet zu haben, anderseits überwiegt noch die Enttäuschung diese schönen 46 Tage so einfach weggeworfen zu haben.
    Besonders, da ich diesen Tagen eine Eigenschaft wieder entdeckt habe, die lange unter dem Deckmantel des Alkohol verschwunden war, ein gesundes Selbsvertrauen.
    Auch hatte ich schon darüber nachgedacht, wenn ich 100 Tage geschafft habe, den erweiterten Forenzugang in Anbetracht zu ziehen.
    Hätte mich natürlich auch selbst belügen können und wäre diese 10 Tage einfach übergangen. Naja warte ich noch ein Weilchen länger.
    Nochmals danke!!!

    Bis bald Andreas

    Hallo,

    ich denke hier bin ich nun richtig, wenn nicht bitte verschieben.
    Wie schon im "allgemeinen Forum" geschrieben, hatte es mich nach einer Trinkpause, denn von trocken sein kann man nach 46 Tagen nun wahrlich nicht reden, für zehn Tage erwischt.
    Ich weiß nicht genau, ob man es nun mit dem Begriff Leichtsinn beschreiben kann, aber mein Gedanke war: einmal kannst du ja. Es war also bewußt geplant. Ja die drei Tage zuvor auf Arbeit waren beschissen, aber das geht anderen genau so.
    Die schrechlichste Erfahrung war die eigene Enttäuschung, vor sich selbst.

    Bis bald Andreas

    Hallo,

    möchte ehrlich zu euch sein. Es hat noch bis zum 27.05, also bis vor drei Tagen, gedauert. Da ich schon am 18.05. angefangen hatte, also 10 verschenkte Tage.
    Die ersten knapp sieben Wochen waren so gut. Nicht das ich mein Alokolproblem angezweifelt hätte, nein ich denke es war Leichtsinn.
    Nach nur zwei Tagen war der alte Trott wieder da und geschmeckt hat es auch nur an diesen.
    Die Entzugserscheinungen klingen seit heute wieder ab, waren aber gerade am Sonntag sehr schlimm.
    Danke das es euch gibt.

    Bis bald Andreas

    Hallo Karsten, hallo Schorni,

    ja ihr habt recht, diesen Thread von madonna nicht für unsere Diskusionen zu "mißbrauchen". Entschuldige bitte madonna. Doch erst gestern hatten wir im Unterforum für "Gedichte und Sinnliches" das selbe Thema. Auch wenn ich "Freund" zuvor mißverstanden habe, habe ich ein großes Problem mit dem Abbrechen von vorhandenen Beziehungen.
    Warscheinlich waren meine Freude an diesem Abend (Party) mit der Tatsache zu sehr überfordert.
    Gerade diese Tatsache empfinde ich als sehr bedenklich, doch kann ich es ihnen auch nicht vorhalten.

    Bis bald Andreas

    Hi Roberto,

    da du dich hier lange nicht gemeldet hast, hoffe ich nicht, dass dich die von dir beschriebene Realität eingeholt hat.
    Schreib mal wie es dir geht.
    Es sind schon zu viele, die voller Tatendrang den Start in ein neues Leben beginnen wollten und sich dann nach einiger Zeit nicht mehr melden.

    Bis bald Andreas

    Zitat von Alexander

    ... davon abgesehen, dass man überhaupt nicht trinken sollte finde ich es aber besser als sich in Gesellschaft total zuzuschütten, wenn Du verstehst was ich meine!

    :lol:

    Hallo Alexander,

    gerade das heimliche trinken empfinde ich als sehr bedenklich, da man sich mit dieser Verhaltensweise so langsam aus dem gesellschaftlichen und privaten Leben zurück zieht.
    Durch diese Verhaltensweise ist damals mein sozialer Kontakt auf fast null gesunken, ich habe meine Freundschaften nicht gepflegt und bekam, wenn ich unter Leute sollte Angstzustände.

    Bis bald Andreas

    PS: Willkommen gandolfo!

    Hallo Teufelchen, hallo Sophia, hallo Henri,

    vielen Dank noch mal im nachhinein für eure Wünsche und Ratschläge. Der Abend verlief einfacher als ich vorher angenommen habe. Hatte kein Verlangen Alkohol zu trinken.

    @ Teufelchen: Bin zur Party etwas früher gegangen um mit meinen Freunden zu reden. Es war zwar zum Anfang etwas komisch, aber mit fortlaufenden Abend kein Thema mehr. Viel darüber gesprochen haben wir aber nicht. Ich denke sie wußten auch nicht so recht damit umzugehen.
    PS: Nein Teufelchen, dem Alkohol trauere ich nicht hinterher.

    @ Henri: "So außergewöhnlich ist es nicht, dass jemand Wasser oder sonstige alkoholfreie Getränke trinkt. Weil es für uns so neu und so ungewöhnlich ist, meinen wir, jeder würde auf uns schauen, wenn wir etwas anderes als Alkohol trinken."

    Danke, von dieser Seite habe ich die Angelegenheit noch gar nicht betrachtet.
    Jedoch kam die eine oder andere Bemerkung, da man mich von früher anders kannte. War mir aber egal.

    @ Sophia: "wo war ich, wo bin ich, wo will ich hin"

    Du hast recht, diese zehn einfachen Worte sollte man sich immer vor Augen halten.

    Bis bald Andreas

    Hallo schorni,

    als noch ziehlmicher Neuling kann ich deinen Entschluß nicht nachvollziehen, möchte dir aber für deine Tipps und Ratschläge danken.
    Besonder haften geblieben ist mir eine Antwort von dir in meinem Vorstellungstreaht:

    ".... von mir weiß keiner im krankenhaus das ich trocken geblieben bin, wozu auch.

    ich bin ausschließlich für mich trocken geworden, für niemand anders.

    gehe deinen weg, denn der eigene weg ist immer der richtige, jeder ist für sich verantwortlich und niemand anderes.

    liebe grüße

    schorni "

    Ich hoffe du bleibst dem Forum weiter erhalten, wenn auch nicht als Moderator.

    Bis bald Andreas

    Guten Morgen,

    nach nun 40 Tagen ohne den ehemaligen Freund Alkohol, geht es heute Abend auf eine größere Geburtstagsparty. Da ich mich bis heute von solchen Veranstaltungen ferngehalten habe, bin ich mal gespannt, wie der Abend verläuft. Konnte und will diesmal nicht absagen, da es sich um einen Freund bzw. Freunde handelt, die ich zu meiner "aktiven" Zeit vernachlässigt habe. Gerade sie sind mir jetzt sehr wichtig. Da es sich um eine größere Feier handelt (mehrere Geburtstage) sind auch andere Personen anwesend, die ich nur vom sehen oder gar nicht kenne.
    Von meinem Alkoholproblem wollte ich meinen engeren Freunden vor dieser Feier berichten, habe mich aber bis jetzt nicht so richtig getraut bzw. der richtige Moment war noch nicht da. Sie werden sicher verwundert schauen, wenn ich heute Abend nur Wasser oder Säfte trinke. Gerade wir Thüringer wissen ja, wie gut ein Bier zur Bratwurst schmeckt.
    Welche Erfahrungen habt ihr in solchen Momenten gemacht? Wie haben außenstehende Personen reagiert?
    Mal sehen, vielleicht merken sie es ja von alleine und sprechen mich darauf an.

    Bis bald Andreas

    Willkommen Andy,

    bin auch noch neu hier und kann dir das Forum nur empfehlen.
    Du schreibst, dass du schon trockene Phasen hattest. Wie lange dauerten sie an, bzw. was sind die Gründe warum du rückfällig geworden bist? Hast du dir Hilfe beim Entzug bzw. danach geholt?
    Bei mir ist es der erste ernsthafte Versuch vom Alkohol wegzukommen, bin Baujahr 70 und mein Alkoholkonsum entsprach ungefähr dem deinen.
    Eine Auseinandersetzung mit dem Alkoholproblem ist ein erster aber wichtiger Schritt, bei der Lösung des Problem.
    Wünsche dir viel Durchhaltevermögen und lass das erste Glas stehen.

    Bis bald Andreas

    Hallo Chiara,

    jeden Morgen freue ich mich einen weiteren alkoholfreien Tag am Kalender ankreuzen zu können.

    Zitat: "Um mir selbst auf die Schulter zu klopfen?"

    Naklar, wenn man etwas im beruflichen oder privaten Leben geschafft hat, was nicht alltäglich ist, kann man Stolz auf sich sein.
    Weiterhin ist es eine Motivationshilfe, die bis dato geschafften Tage, Wochen, Monate oder Jahre nicht wegen einer Schwäche wegzuwerfen.

    Bis bald Andreas

    Hallo Lilly,

    wenn ich bedenke, wo ich mir in meiner Umgebung überall den Alkohol besorgt habe, damit es nicht auffällt. Dabei war es schon schwierig den Überblick zu behalten wo man wann war. Das mit dem Dazukaufen kenne ich auch zur genüge. Es wäre sicher mal interessant, die Gedanken einer Verkäuferin im Supermarkt ober an der Tankstelle lesen zu können.
    Wo wir gerade beim Einkaufen sind. Belastend war auch für mich das Dazukaufen (Alkohol) an Sonntagen, man ging das ins Geld.
    Jetzt lege ich pro Woche 50 Euro zurück, was früher für das Saufen drauf ging.
    Was habt ihr euch von dem gesparten Geld gegönnt (außer Schokolade)?

    Bis bald Andreas

    Hallo Sonnenstern,

    ich denke du solltest jetzt Schritt für Schritt vorangehen. Nimm den Ratschlag von Schorni und Daisy an und suche erst einmal eine Suchtbratungsstelle auf. Dort kannst du sicher auch dein Problem mit dem ALG II - Antrag bzw. mit der Krankenversicherung ansprechen.

    Über die Gefahren, die nach einem erfolgreichen Entzug lauern, wie erstmal Orte meiden wo getrunken wird, keinen Alkohol im Haushalt haben ober alte mit Alkohol verbundene Aktivitäten meiden usw. kannst du hier im Forum nachlesen bzw. von den länger trockenen Mitglieden erfahren.

    Bis bald Andreas