Hallo Moonglow,
heute abend ein Gespräch - und dann? Es können/werden noch viele Gespräche folgen - ohne daß sich etwas ändert. Wenn sich jemand einem anderen (dem Partner) zuliebe ändert (mit saufen aufhören), wird das mit großer Wahrscheinlichkeit in den meisten Fällen nichts werden - wenn sich jemand aus Eigenliebe zu sich selbst und ohne einem anderen zu gefallen ändert - dann wird es ein Erfolg.
Zitat von MoonglowIch leide sehr zur Zeit, aber nicht, weil ich meine Liebe dadurch besser spüre. Trotz meines ausgeprägten Helfersyndroms, kann ich mich sonst ganz gut distanzieren, wenn mir eine Partnerschaft oder Freunde nicht gut tun und ich darunter leide. Es dauert einige Zeit, aber irgendwann habe ich immer die Notbremse gezogen und mich getrennt, bzw. die Freundschaft beendet.
Das sollte Dir vielleicht zu denken geben, weshalb Du immer wieder die Notbremse gezogen hast und die Trennung erfolgte. Find die Ursache, dann hast Du die Chance, nicht mehr in solche Beziehungen oder Freundschaften abzudriften. Es ist schwer, das weiß ich von mir selbst zu Genüge.
Ich meine nicht, daß Du niemandem mehr helfen sollst, aber wenn das Helfersyndrom dazu führt, daß Du selbst leidest ist etwas faul. Liebe heißt nicht leiden - und das tust Du gerade.
Wie geht es nun nach dem Gespräch für Dich weiter?
lg inga