Beiträge von kata 2012

    hallo zusammen,
    heute habe ich wieder einen termin bei der beratung und nächste woche bei der psychiaterin.
    am we habe ich das buch "familienkrankheit alkoholismus" gelesen und auch mit meiner mutter tel. und ich fühle mich einfach nur noch unendlich erschöpft.
    das buch hat mich stellenweise so traurig gemacht, es ist immer noch schwer das ausmaß zu erfassen, was die krankheit mit uns anrichtet. das telefonat mit meiner mutter war sehr hart, teilweise hat sie meinen vater verteidigt, dass er sich schon geändert hat und nicht mehr so harte sachen trinkt und er ja auch anders sein kann und doch nicht alles in meiner kindheit schlecht gewesen sein kann. ich habe ihr gesagt, dass ich wohl nicht im august nach hause kommen werde und sie hat nur weinend gesagt, dass es nun doch so sei und sie uns, die kinder, dadurch verlieren würde. all das belastet mich schwer, wie gesagt ich bin so erschöpft zu diskutieren oder überhaupt darüber nachzudenken, da es keinen punkt von einsicht oder verstehen gibt. schließlich hat sie das gespräch mitten drin abgebrochen. gut, muss ich akzeptieren.
    Ich kann momentan nicht richtig beschreiben, wie es mir geht, nur jedenfalls nicht gut

    guten morgen,
    gestern war mein gespräch und ich habe nur geweint, die psychologin war sehr nett, nur leider kann ich bei ihr keine therapie machen. sie hat mir 2 möglichkeiten gegeben. ich kann mich krank schreiben lassen und in eine ambulante klinik gehen und anschließend shg oder therapie machen oder ich mache direkt therapie. nun ja klinik kann ich net, da ich ja meinem arbeitgeber iwie erklären muss, wieso ich krank bin. ich weiß, muss ich nicht, aber das verhältnis ist recht gut und es wäre doch seltsam, ohne angabe von einem grund krank zu sein. sie hat mir mehrere adressen von therapeuten gegeben und einer fachärztin, da sie meinte ich sollte leichte antidepressiva nehmen, da ich momentan doch sehr aufgewühlt bin und im umbruch. sie wird mich bis zu meiner ersten "richtigen" therapiesitzung begleiten, damit ich nicht den mut verliere, da es auf jeden fall eine wartezeit gibt.
    eine shg möchte ich momentan noch nicht, da ich erst mal meinen ballast loswerden will und mich um mich sorgen will
    Ich war richtig erstaunt von mir selber, dass ich so frei vor einer fremden person sprechen konnte über meine probleme, aber es tat gut, auch ratschläge zu bekommen von einer fachkraft
    Mit freunden kann ich nur bedingt darüber sprechen und sie können „nur“ zuhören, was auch hilft aber nicht meine probleme löst
    Ein entscheidender satz lässt mich wirklich grübeln, dass ich mir immer vor augen halten soll, ob ich das jetzt gerade will oder nur tue aus rücksicht auf andere
    Mein vater wird im august 65 jahre und natürlich wird dies gefeiert, ich bin wirklich am überlegen, ob ich überhaupt fahren soll
    Einerseits möchte ich wirklich, da meine schwester da sein wird, sie wohnt in der schweiz, wir sehen uns also nicht oft, aber andererseits soll meine mutter und mein vater merken, dass es mir sehr ernst ist und mit gut zureden kann ich weder bei meinem vater noch bei meiner mutter etwas erreichen
    Vielleicht ist so ein schritt notwendig, um meinen standpunkt zu verdeutlichen und ihnen einen hilfreichen schock zu versetzen, was zu unternehmen
    Naja, ich weiß es noch nicht
    Ich bin sehr froh, auf dieses forum gestoßen zu sein, da das lesen hier mir sehr viel mut und kraft gegeben hat, mich mehr mit mir zu beschäftigen und zu erkennen, dass ich so nicht weitermachen will und endlich was dagegen unternehme, um glücklich zu sein
    danke :D

    guten morgen,
    mein termin wurde leider verschoben auf nächste woche.
    meine mutter hat mich angerufen, aber nicht wirklich mit mir gesprochen. meine schwester hat auch mit ihr gesprochen und mit ihr konnte sie über meinen brief sprechen, sehr ausführlich sogar, nur mit mir net?? sie hat sich zeit erbeten, was ich auch gut verstehen kann, aber wieso spricht sie mit meiner schwester statt mit mir, die den brief doch geschrieben hat. ich weiß es einfach nicht. ich werde ihr zeit lassen und auch wenn sie nie mit mir drüber spricht, muss ich es wohl akzeptieren, aber es verletzt mich dennoch.

    guten morgen,
    da hast du natürlich recht. aber eine beziehung besteht ja nicht nur aus dem ersten date, du kannst dir doch zeit lassen erstmal herauszufinden, ob alles andere passt. ich habe meinen freund erst mit 27 gefunden, es hat also auch jahre gedauert, jmd zu finden, was sicher auch an anderen dingen lag. Und ich habe es ihm erst nach über einem halben jahr erzählt. ich kann natürlich verstehen, dass du jmd haben willst, nicht mehr alleine sein willst und auch jmd zum reden brauchst. aber da ist ein therapeut vllt erst mal besser, um mit dir ins reine zu kommen und auch mit dem thema besser umgehen zu lernen. ein partner kann dir zuhören und für dich da sein, aber er kann dir bei diesem problem keinen rat geben und vllt auch nicht richtig nachvollziehen ohne es selbst erlebt zu haben.
    Mein freund hat auch „nur“ zugehört und mich getröstet, aber ich kann nicht erwarten, dass er mir dabei hilft, außer für mich da zu sein. Er kennt es einfach nicht und was soll er mir da raten? Dafür gibt es Profis.

    hallo evvi,
    jeder geht anders damit um. ich habe in meiner teenie zeit selbst gerne getrunken auf parties und mit freunden, da ich dann mal aus mir rausgehen konnte und alle anderen auch gerne getrunken haben, aber ich habe dann irgendwann angst bekommen, so wie mein vater zu werden und trinke nun so gut wie nie. auch mir fällt es schwer zu akzeptieren, dass menschen mit dem thema normal umgehen können ohne alkoholiker zu werden und wenn mein freund etwas trinkt, ist das auch wie ein stich im magen und herzen. aber er weiß bescheid über meine familie und was ich alles erlebt habe und so kann er besser darauf rücksicht nehmen und ich übe mich darin, es besser zu akzeptieren, was natürlich nicht von heute auf morgen geht, aber ich versuche es. wenn es dir so schlecht geht, dass du selber nciht mehr leben willst, solltest du wirklich jmd zum reden haben, sei es ein bekannter oder jmd anderes dem du vertraust. ich habe den schritt auch gewagt, da ich auch beklemmungen und eine störung habe und mit mir selbst ins reine kommen will und habe mir einen termin bei einem therapeuten machen lassen, nächste woche gehts los. dieser schritt hat jahre gedauert, aber diese forum hat mir gezeigt, dass ich net schlecht bin, auch wenn ich mich selbst oft als schlechter mensch fühle, sondern dass die familienkrankheit viel dazu beigetragen hat, dass ich nun so bin.

    hallo fallenangel85,
    ich kann evvi nur zustimmen, dass es richtig war zu fahren, denn wenn du es nicht getan hättest, würdest du dir jetzt auch gedanken machen um deinen bruder und auch um deine mutter. mein vater ist auch quartalstrinker und auch wenn man weiß, was passiert,man kann doch nicht recht raus aus seiner haut und will den trinker am liebsten zwingen aufzuhören, aber es bringt nichts. ich habe es versucht, wenn er nüchtern war, da streitet er alles ab und wenn er betrunken war ist es eh zwecklos, auch wenn ich manchmal den eindruck hatte, es kommt doch iwie ein wenig an ihn ran, aber die sucht ist stärker. ich kann deine wut sehr gut verstehen, aber es bringt nichts, glaub mir.
    versuch deinem bruder zu helfen wie evvi sagt, notfalls mit hilfe des jugendamtes, aber deiner mutter kannst du nicht helfen, wenn sie es nicht will.

    guten morgen ihr lieben,
    ich habe mich entschlossen, nicht zu warten, wie meine mutter auf den brief reagiert, sondern werde unabhängig von anderen versuchen, meinen weg zu gehen
    ich habe für montag einen termin in einer beratungsstelle bekommen, erst war ich doch überrascht, wie schnell ich nen termin bekomme
    das ist ein angebot von meinem arbeitgeber, wenn man sorgen hat, nicht nur im job, sich an ein institut zu wenden. dort sind psychologen, coaches usw, ist völlig kostenlos und ich habe den termin mit einer psycholgin, nun ja bin schon sehr aufgeregt und schon wieder am planen und überlegen, was ich sagen werde.
    ich habe mich fleißig durch das forum gelesen und so manche geschichte und bin nun wieder unsicher, ob es wirklich so schlimm bei mir ist, dass ich zur therapie sollte.
    werde ich ja am montag erfahren, ob ich wirklich ne störung habe
    einerseits bin ich froh, dass es doch schnell geht, da kann mich wenigstens nicht der mut verlassen, aber andererseits hab ich doch ein wenig schiss, nicht ernst genommen zu werden oder so
    wenn ich meinen freundinnen erzählt habe, dass mein vater gerade wieder trinkt, kam meist ein betroffener gesichtsausdruck und weiter gings im thema, nach dem motto "oje, wie blöd, möchtest du noch kaffee?"
    gestern habe ich mal in meinem alten tagebuch geblättert aus teeniezeiten und war erschrocken, wie einsam ich die ganze zeit war und teilweise noch bin
    es war ein enttäuschung nach der anderen aufgelistet in der liebe und freundschaft, über meinen vater und mutter
    ich habe mich regelrecht an leute geklebt, die mich teilweise nur gemobbt haben und wurde nie als individuum akzeptiert sondern nur als anhängsel von anderen und habe jeden triumph in der gruppe über diese person genossen
    ich konnte es nicht ertragen, wenn sie sich alleine mit den leuten getroffen hat oder was ohne mich gemacht hat
    am ende kam es zum bruch zu dieser person und sie hat mir bitter vorgeführt, das ich ein schlechter mensch bin und alleine und ohne richtige freunde bin
    ich habe sie regelrecht erstickt mit dieser freundschaft, dabei hatte ich nur angst, alleine zu sein und wollte akzeptiert werden
    angst alleine zu sein, habe ich immer noch vor allem, dass mein freund mal die nase voll haben könnte
    wenn er sich mal nicht meldet oder schlecht drauf ist, beziehe ich es sofort auf mich und fühle mich nicht liebenswert oder unwichtig
    manchmal frage ich mich, womit ich es verdient habe, dass er immer so ruhig bleibt, wenn ich austicke und soviel geduld mit mir und meinen launen, wie er es nennt, hat

    nun ja, soviel erstmal für den Samstag morgen, ich werde euch berichten wie es am Montag gelaufen ist
    euch ein schönes we

    nichts zu erwarten ist wohl noch schwieriger als das schlimmste zu erwarten, glaube ich
    jedoch werde ich damit dann auseinandersetzen wenn es soweit ist
    ich mache mir immer schon total unnötig vorher nen kopf, um aus alles gefasst zu sein, schrecklich
    nun ja, ich werde abwarten und mir leiber gedanken machen, was ich tun kann, um selber besser klar zu kommen, vllt ist ein therapie doch gar nicht so abwegig

    hallo mark,
    dein beitrag ist zwar schon ein wenig älter, aber bin neu hier
    ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht. auch mein vater ist quartalstrinker seit ich denken kann. jedoch lebt meine mutter mit ihm zusammen und bewahrt ihm vor dem schlimmsten, ob das immer gut ist, weiß ich nicht. auch ich bin immer total hin- und hergerissen ob ich mich distanzieren soll oder versuchen zu helfen, steht alles in meinem beitrag.
    ich habe viele antworten bekommen, dass ich zuerst an mich denken muss und mich um mich kümmern soll, aber das ist gar nicht so leicht, schließlich fühlt man sich doch immer verpflichtet der familie gegenüber und ich könnte es mir nie verzeihen, wenn ich nicht alles versucht hätte, um zu helfen
    lebt dein vater alleine?
    Und wie geht es dir inzwischen?

    Gruß kata

    guten morgen,
    so, den brief habe ich abgeschickt. bin ganz stolz, nicht doch noch nen rückzieher gemacht zu haben.
    Ich habe schon darüber nachgedacht, dass wir noch zu hilfsbereit sind und sie auch einen tiefpunkt braucht, um aktiv zu werden, aber darum habe ich ja den brief geschrieben
    Da steht schon sehr deutlich, dass es mir reicht und ich nicht mehr reingezogen werden will
    Ich hoffe wirklich so sehr, dass er ihr die augen öffnet

    die schuldgefühle abzustellen kann nicht von heute auf morgen geschehn, aber ich arbeite dran, mich nicht mehr für jeden und alles verantwortlich zu fühlen. du hast ganz recht, ich muss zusehen, dass es in erster linie mir gut geht, auch wenn es manchmal egoistisch ist. aber wahrscheinlich bin ich es bisher zu wenig gewesen. ich kann mich sehr gut für andere aufopfern und bin dann wahnsinnig enttäuscht, wenn mir nicht dieselbe fürsorge entgegen gebracht wird und denke dann wieder, ich bin denen egal oder nicht wichtig genug und die anderen sind alle Egoisten.

    danke weitsicht
    ich meinem kopf, ist dies auch alles klar, aber dann handele ich wieder anders, um sie nicht zu verletzen
    ich habe ihr jetzt einen langen brief geschrieben und will ihn auch abschicken, in dem das alles steht, was mich schon seit monaten bewegt
    ich hoffe, wirklich, dass sie sich die worte annimmt und nicht beleidigt reagiert, aber wenn es so sein sollte, muss ich auch klar die konsequenzen ziehen
    ich habe immer gedacht, dass es so vielegibt, die probleme mit alkohol haben und es mittlerweile nichts „besonderes“ mehr ist und ich schon klar komme, aber beim lesen hier, wird mir klar wie viel ich aufzuarbeiten habe

    ich denke beide seiten sind schwierig, meine mutter hat erst selber sehr spät gecheckt, dass mein vater alkoholiker ist, er ist ein quartalstrinker
    als es dann offensichtlich war, wurden wir kinder zu ihren komplizen im verschleiern, wir haben den alk versteckt und die autoschlüssel, ihn gesucht und abgeholt, wenn er verschwunden war. Wir haben seine aufgaben übernommen, wenn er nicht fähig war oder für ihn lügen müssen bekannten gegenüber
    er sollte einer bekannten was besorgen und er war gerade beim ausnüchtern und konnte somit weder fahren noch gerade gehen, somit musste ich ran um den schein zu wahren
    ich weiß nicht, was besser ist, nix zu wissen oder so reingezogen zu werden, ich weiß nur, was es anrichtet

    hallo caro,
    ich habe ihr viele sachen aus dem internet rausgesucht, da sie noch kein netz hat, und ihr dazu einen langen brief geschrieben, dass ich das nicht mehr will
    aber bisher noch nicht abgeschickt, da sie sehr im selbstmitleid versinkt und sie wohl bockig auf meinen brief reagieren wird, aber das muss ich dann wohl durch
    ich habe ihr auch schon oft gesagt, sie soll für sich wenigstens hilfe suchen, wenn ihm schon nicht zu helfen ist, wenn er selbst nicht will, da die beiden sich auch nicht trennen werden
    aber da will sie jmd, der mitkommt und sie an die hand nimmt, aber das geht nicht
    ich kann nicht verstehen, warum sie so starr ist, sie regt sich auf und kämpf gegen ihn aber rat und hilfe, was uns möglich ist, kommentiert sie nur mit „jaja“
    ich fühle mich total hin-und hergerissen, ich will, dass es ihr besser geht und sie auch nicht im stich lassen, aber ich muss auch mehr abstand bekommen, um selber leben zu können und mich nicht nur schuldig zu fühlen, dass sie noch bei ihm ist und wir alle abgehauen sind

    vielen dank für das liebe willkommen
    im kopf weiß ich, das meine mutter da alleine einen weg finden muss, aber sie setzt uns auch oft unter druck, indem sie ihm vorwirft "durch dich und deine trinkerei verliere ich noch die kinder“ und es auch uns gegenüber erwähnt
    aber wir haben soviel durchgemacht, ich weiß echt nicht was sie noch braucht um endlich mal aktiv zu werden
    ständige beleidigungen und beschimpfungen, dass wir nichts wert sind und er uns verlassen würde, weil er ja was besseres ist
    die ständige angst, ob er schwankend von der arbeit kommt oder wenn er trocken war, war da permanentes misstrauen, wann es wieder losgeht, jede bewegung und bemerkung wurde genau beobachtet
    wir haben ihm die autoschlüssel weggenommen, den alk und alles versteckt, teilweise in unseren kinderzimmern, die wir nachts abgeschlossen haben aus angst er kommt rein, um sich seinen alk zu holen
    manchmal hätte ich ihm am liebsten ein kissen aufs gesicht gedrückt, wenn er besoffen und stinkend auf der couch lag, um seinen rausch auszuschlafen
    aber wenn er dann mal wieder nüchtern war, stritt er natürlich alles ab, er und ein problem nie im leben, er ist ja unfehlbar
    einmal hat er mich so beschimpft und runter gemacht, dass ich ihm eine gescheuert habe, weil ich keine worte fand und mich nicht anders zu verteidigen wusste, da war er kurz davor zurück zuschlagen, meine mutter hat mich aber weggezerrt, sonst hätten wir uns wohl geprügelt
    denkt nicht, ich bin gewaltätig, das war das einzige mal, wo ich so ausgeflippt bin
    ich habe dann nur so eine wut in mir, dass ich total rot sehe und hilflos und ihn zwingen will es zu verstehen, was er tut
    ich habe jetzt seit ca 1 jahr einen freund, der erste mann, den ich überhaupt emotional an mich ran lasse und selbst das erste kennenlernen hat er total versaut
    wir waren 3 tage bei meinen eltern, da 500 km entfernung, und ihm ist alles egal und er konnte sich nicht zusammennehmen und hat mich so blamiert
    ein paar tage später, als er wieder nüchtern war, habe ich ihm am telefon gesagt wie enttäuscht ich bin, aber er hat einfach aufgelegt und seitdem ist funkstille
    das sagt ja alles und hat bei mir bewirkt, dass ich nicht mehr will und kann
    es tut wirklich sau gut, mal alles rauszulassen

    hallo,
    auf der suche nach hilfe für meine mutter bin ich auf dieses forum gestoßen. jedoch braucht nicht nur meine mutter hilfe und gelegenheit sich auszutauschen, sondern auch ich, was mir beim lesen einiger beiträge erst mal richt klar geworden ist.
    Mein vater ist derjenige, der trinkt seit ich überhaupt denken kann.
    Da er aber "nur" quartalstrinker ist, ist es ja was "anderes" und nicht so schlimm. auch wenn er nur alle paar wochen oder monate sich fast bis zur besinnungslosigkeit betrinkt, ist er trotzdem alkoholkrank, aber er sieht es anders und wird es wohl nie einsehen. Ich bin nun 28 jahre und wohne ca 500 km von meinen eltern weg, und ehrlich es hilft. auch meine schwester wohnt ca 700 km von meinen eltern weg und auch ihr tut es gut. jedoch habe ich oft ein schlechtes gewissen, da meine mutter nun mit ihm alleine ist. im laufe der zeit und krankheit hat sie fast alle sozialen kontakte abgebrochen, um jeglicher "trinksituation" aus dem weg zu gehen und hat nur noch ihre töchter zum reden und ich will es aber einfach net mehr hören und wissen. und darum fühle ich mich genauso Sche*** ihr gegenüber, aber gibt es da überhaupt einen kompromiß?

    lg kata