Hallo lavandula,
Zitatja, das ist es... Aber mein mieses Gefühl damit war bisher unbegründet. Es hat sich wirklich heraus gestellt, dass die Menschen, denen ich solche nahen Dinge von mir erzählt habe, echt Anteil genommen haben. Auch wenn ich das erstmal nicht wahrhaben wollte und mir dachte 'kann ja gar nicht sein' - und mir irgendwas herbei konstruiert habe an angeblich ablehnendem Verhalten dieser Menschen, das in der Ausprägung nicht existiert hat
das kenne ich soooo gut!! Immer, aber wirklich IMMER, wenn ich jemandem etwas von mir anvertraut habe, sehe ich das nächste Mal seine Ablehnung! Und sofort gehe ich auf Distanz und fühle mich schlecht. Es reicht schon eine Geste, ein Gesichtsausdruck, ein Wort und ich zweifel sofort an mir selbst und an der Beziehung zu der Person. Und das, ohne dass wirklich etwas vorgefallen ist. Jetzt frage ich mich ernsthaft: Will ich Ablehnung in dem Verhalten meines Gegenübers sehen? Warum scheine ich diese Ablehnung jedes Mal so deutlich zu spüren? Oder ist sie tatsächlich da? Vielleicht rufe ich das Verhalten meines Gegenübers aber auch durch meine eigene (unbewusst) ablehnende Haltung aus??? Bää, das ist kompliziert...
ZitatAber gerade dieser 'er' hat nun vielmals bewiesen, dass er eben kein desinteressiertes, egoistisches A...loch ist, wie ich es dringend zwischendurch glauben wollte.
Du meinst wir WOLLEN es glauben? Aus Selbstschutz vor Enttäuschungen? Warum brauchen wir die vielen Beweise und zweifeln dennoch??
ZitatAber inzwischen versuche ich, so gut es geht, ganz schnell die Realität wahrzunehmen und mir zu merken und auch zu versuchen zu merken, wann ich Annahmen treffe, die in mir entstanden sind.
Wie machst du das? Die Realität wahrnehmen? Das, was ich wahrnehme scheint doch immer die Realität zu sein, diese ablehnende Armhaltung, dazu das verunsicherte Grinsen. Ablehnung, eindeutig. Woher weiß ich in diesem Moment, dass das nicht der Realität entspricht?
Bin verwirrt...
Liebe Grüße
LaChela