Beiträge von LaChela

    Hallo lavandula,

    Zitat

    ja, das ist es... Aber mein mieses Gefühl damit war bisher unbegründet. Es hat sich wirklich heraus gestellt, dass die Menschen, denen ich solche nahen Dinge von mir erzählt habe, echt Anteil genommen haben. Auch wenn ich das erstmal nicht wahrhaben wollte und mir dachte 'kann ja gar nicht sein' - und mir irgendwas herbei konstruiert habe an angeblich ablehnendem Verhalten dieser Menschen, das in der Ausprägung nicht existiert hat

    das kenne ich soooo gut!! Immer, aber wirklich IMMER, wenn ich jemandem etwas von mir anvertraut habe, sehe ich das nächste Mal seine Ablehnung! Und sofort gehe ich auf Distanz und fühle mich schlecht. Es reicht schon eine Geste, ein Gesichtsausdruck, ein Wort und ich zweifel sofort an mir selbst und an der Beziehung zu der Person. Und das, ohne dass wirklich etwas vorgefallen ist. Jetzt frage ich mich ernsthaft: Will ich Ablehnung in dem Verhalten meines Gegenübers sehen? Warum scheine ich diese Ablehnung jedes Mal so deutlich zu spüren? Oder ist sie tatsächlich da? Vielleicht rufe ich das Verhalten meines Gegenübers aber auch durch meine eigene (unbewusst) ablehnende Haltung aus??? Bää, das ist kompliziert...


    Zitat

    Aber gerade dieser 'er' hat nun vielmals bewiesen, dass er eben kein desinteressiertes, egoistisches A...loch ist, wie ich es dringend zwischendurch glauben wollte.

    Du meinst wir WOLLEN es glauben? Aus Selbstschutz vor Enttäuschungen? Warum brauchen wir die vielen Beweise und zweifeln dennoch??

    Zitat

    Aber inzwischen versuche ich, so gut es geht, ganz schnell die Realität wahrzunehmen und mir zu merken und auch zu versuchen zu merken, wann ich Annahmen treffe, die in mir entstanden sind.


    Wie machst du das? Die Realität wahrnehmen? Das, was ich wahrnehme scheint doch immer die Realität zu sein, diese ablehnende Armhaltung, dazu das verunsicherte Grinsen. Ablehnung, eindeutig. Woher weiß ich in diesem Moment, dass das nicht der Realität entspricht?

    Bin verwirrt...

    Liebe Grüße
    LaChela

    Hallo zusammen=)

    Erstmal danke, Gotti und Matthias für die Ideen. Vielleicht werde ich doch etwas unvergänglicheres nehmen als eine Blume, aber muss mir da noch ein paar Gedanken zu machen.

    Schule ist jetzt vorbei. Ende. Aus. Nie Wieder. Jamais. Kann es absolut nicht realisieren... Und doch ist es auch ein gutes Gefühl. Da ist ganz viel Abenteuerlust in meinem Bauch, bald geht es das erste Mal für eine längere Zeit ins Ausland. Es werden sooo viele Dinge passieren, mir kommt es vor als würde JETZT mein Leben beginnen. Die Zeit davor war Vorbereitung, in der meine Freiheit sehr eingeschränkt war. Jetzt scheint (!)sie mir unendlich groß zu sein.

    Ich möchte auf einen Felsen klettern, einen hohen Felsen, oder einen Berg, die Arme ausbreiten und FLIEGEN :D
    Dummerweise sind da noch die Abiprüfungen im Weg, aber egal. Die schaffe ich auch noch.

    Ich genieße auch die letzte Zeit meine Freunde so nah zu haben. Bald verstreuen wir uns in alle Richtungen, aber im Moment treffen wir uns noch fast jeden Tag, kosten die gemeinsamen letzten Tage aus. Es ist immer eine Mischung aus Melancholie, Sehnsucht, Vorfreude und Trauer bei unseren Treffen. Wir reden über "früher" und über die Zukunft. Es tut gut mit ihnen zusammen zu sein.

    Liebe Grüße
    LaChela

    Hallo Lavandula=)

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    Blicke ich zurück, von hier oben, auf den laaaaangen, sich den Fels hinauf schlängelnden Weg, durch tiefe, kalte, dunkle, modrige Täler, Dornenhecken, Schlickwässer, dann weiter durch dichte Gehölze und verschlungene Lianenwälder, weiter hinauf ans Licht, in die Wärme - über hübsche Blumenwiesen und vorbei an kleinen Bächen, duftigen Gräsern und blühenden Sträuchern, weiter zu schönen, einladenden Rastplätzen und heiterem Vogelgezwitscher bis hierhin, heute und jetzt - dann bin ich froh und dankbar, den Weg genommen zu haben.

    Das klingt schön, hatte sofort den Blütdenduft in der Nase und das Plätschern des Bachs im Ohr :D .
    Hatte gar nicht gesehen, dass du einen neuen Thread eröffnet hast...
    Hab gerade deine letzten beiden Beiträge gelesen und konnte total gut nachempfinden, was du meinst.

    Zitat

    So. Aber jetzt fragt er mich sehr einfühlsam nach dem, was mich bewegt und warum ich nachdenke - ich lass mich dann, weil ich es so wenig gewöhnt bin, dass dies jemdand tut und ich dann immer völlig dankbar bin, echt zum Quatschen verleiten und erzähle alles Mögliche und Unmögliche - und hinterher ärgere ich mich, dass ich so viel von mir preisgegeben habe. Obwohl das Reden doch gut getan hat.
    Es ist eine paradoxe Sache, das.


    Kenn ich =) Ich bin immer so überrascht, wenn mir tatsächlich jemand zuhört, mich ausreden lässt und sich sogar für das interessiert, was ich von mir erzähle. DANN passiert es mir auch, dass ich viel zu viel erzähle, gar nicht darüber nachdenke, was ich da überhaupt rede, sondern einfach nur rauslasse. Und HINTERHER kommt dann das komische und schlechte Gefühl, was jetzt wohl der Andere von mir denken mag. Dass ich verrückt bin? Dass ich mich selbst gerne in den Vordergrund dränge? Dass ich krank bin? Ja, paradox ist das wirklich!
    Liebe Grüße
    LaChela

    Hallo Gotti,

    schön, dass du meinen neuen Thread gefunden hast :D . Ja, bin noch immer ein bisschen im Tiefpunkt, aber es wird wieder. Manchmal ist da einfach so viel Frust, der rauswill und das kann ich am besten, wenn ich hier schreibe.
    Nee, nee, hast noch nichts verpasst :wink: Das Abi steht mir noch bevor *zitter*, aber da alle Vorabiprüfungen gut gelaufen sind, bin ich ein wenig beruhigt. Nächste Woche ist meine letzte Schulwoche. Das ist soooo traurig. Werde mit Sicherheit heulen, denn im verabschieden bin ich nicht gut :cry: . Jetzt ist alles so entgültig, so unabänderlich. Eigentlich möchte ich nicht noch ein Jahr zur Schule gehen, aber ich werde so viele Menschen sehr sehr vermissen. Mit Sicheheit werde ich mich auch noch oft nach der "Geborgenheit" der Schule sehnen. Schule war für mich stets Ort der Anerkennung, ich wurde wertgeschätzt, als gute Schülerin, aber auch als Person, von Freunden und Lehrern. Das war eine gute Erfahrung, die mir geholfen hat nun meinen Weg zu gehen. Ein Lehrer hat mich besonders unterstützt und nun möchte ich ihm zum Abschied (nach den Prüfungen, versteht sich, ich will ja niemanden bestechen :wink: ) etwas schenken. Bisher ist mir noch nichts gutes eingefallen, es kommt mir alles so unangemessen vor. Danke sagen und ausdrücken, dass man es auch ganz ehrlich meint, ist gar nicht so einfach...

    Liebe Grüße
    von der sentimentalen :wink:
    LaChela

    Hallo Grafty!
    Willkommen hier im Forum :) .

    Zitat

    Was wäre es schön, einfach morgens nicht mehr wach zu werden.

    Kopf hoch!! Du bist schon einen Schritt in die richtige Richtung gegangen, indem du hier gechrieben hast.

    Du hast recht, bei einem Alki regiert der Alk den Menschen, von der ehemaligen Person bleibt nicht mehr viel übrig. Aber daran können wir nichts ändern! Der Alki muss es selbst wollen!! Mein Vater will sich auch nicht helfen lassen, also sind wir machtlos. Das tut weh, aber letzten Endes können wir uns nur selber " retten". Auch wenn es nicht leicht fällt, du brauchst wahrscheinlich Abstand, musst dich der "Tyrannei" entziehen. Deiner Mutter hilfst du nicht, indem du dich tyrannisieren lässt, denn sie hat ja die Gewissheit, dass dann jemand da ist und kann so weiterhin ungestört ihrer Sucht nachgehen.

    Erstmal wünsche ich dir, dass es dir ganz bald ein wenig besser geht und du neue Kraft schöpfen kannst
    Dein Gedanke, den ich am Anfang zitiert habe, hat mich ganzschön erschreckt! Alles alles Gute!

    Nix da, mit seinem Problem auseinandersetzen. Wieso denn auch? Er hat ja keins! Richtig, bei MIR liegt das Probem, ich bin ja immer so gemein, hinterhältig, aber das schlimmste ist, dass ich so egoistisch bin. Und er so zu MEINEM Opfer wird. Wenn ich nicht so schrecklich gemein wäre, müsste er gar nicht trinken. So ist es. Er kann es nicht ertragen, dass ich andere Menschen (ihn eingeschlossen) so sehr quäle mit meiner provokanten, aufmüpfigen Art. Aber da es nicht in meiner Natur liegt nett zu sein, denke ich nicht daran meinen Egoismus aufzugeben. Auch werde ich meine Schikanen nicht einstellen. Ich bin fies.

    Es tut weh gemein zu sein, egoistsich und fies. Aber wenn es die einzige Möglichkeit ist zu überleben?

    Heute Abend kam er angetorkelt, hatte angeblich eine Flasche Bier getrunken. Seltsam, wieso klimpert es dann nur so in seiner Tasche?
    Dieser Kontrollmechanismus funktioniert immer noch wunderbar und völlig unbewusst. Manche Geräusche und Gerüche kann ich auf kilometerweiten Abstand identifizieren. Seit meiner Kindheit und fast immer unbewusst.
    Das muss aufhören und ich glaube, dass es nur geht, wenn ich es mir bewusst mache. Das was bisher tief in mir drin war, muss ans Tageslicht, sonst kann ich es nicht verarbeiten. Ich habe immer noch Alkohol in meinem Zimmer versteckt. Morgen werde ich den mal entsorgen. Das bringt alles nichts und war trotzdem früher meine einzige Waffe. Doch, es hat schon geholfen, dass ich den Alkohol versteckt habe. MIR hat es geholfen. Denn sonst wäre ich vor Hilflosigkeit verzweifelt!! So hatte ich das ruhige Gewissen, das richtige zu tun und zu helfen, also ging es mir auch besser.
    Natürlich weiß ich heute, dass ich ihm mit dem Verstecken nicht helfen kann. Ich habe es schon seit Langen eingestellt und das ist gut so. Es war co-Verhalten, es war falsch.
    Aber könnt ihr verstehen was ich meine? Als Kind möchte man doch nur, dass es seinem Papa gut geht, dass er glücklich sein kann ohne dieses Teufelszeug und man möchte ihm helfen. Mit allen Mitteln, mit ganzer Kraft, aus tiefster Seele. Es tut so weh, seinen Vater als Kind zu verlieren an den Alkohol. Dieser Schmerz ist immer noch in mir drin. Die Erinnerungen, die werde ich nie verdrängen können.

    Liebe Grüße
    LaChela

    Oh Sorry, ich war so aufgewühlt, hatte zu vieleGedanken im Kopf und hab nicht gemerkt, dass ich mich unverständlich ausdrücke... Ja, hab die Polizei gerufen. Führerschein ist jetzt weg, was ihn BISHER auch gehindert hat zu fahren. Hoffen wir, dass es so bleibt.
    Liebe Grüße

    Puuuh...ihr habt recht. Mir war nicht bewusst, dass ich mal wieder die Verantwortung für alles übernehme. Das ist einfach so drin...
    Im Moment läuft alles so mittelmäßig.
    Mir wird mulmig bei dem Gedanken, dass es jetzt tatsächlich bald zu Ende geht, mein altes Leben. Mein Bruder geht zur SHG! Was für eine Erleichterung! Er bekommt Hilfe und ich kann diese Verantwortung mit ruhigem Gewissen abgeben.
    Für meinen Vater übernehme ich keine Verantwortung mehr- und wenn er sich auf meinem Abiball betrinkt. Ich werde nichts dagegen unternehmen, ihn decken, seine Probleme herunterspielen, auf keinen Fall! Soll ersich blamieren, ich bin dann eh nicht mehr auf der Schule.
    Das soll aber nicht heißen, dass er mir nicht unendlich wehtun würde! Ja, auch schämen würde ich mich, das tue ich immer. Aber einschreiten werde ich nicht mehr. Werde mir gleich nochmal die Grundbausteine ansehen, danke für den Link, Linde!
    Sonnenstrahl, es würde mir schon reichen "nur" meine Familie zu retten :lol: , aber das ist wohl genauso unrealistsisch wie in Afrika den Hunger beseitigen zu wollen.
    Mein Vater ist wieder mit dem Auto weg. Und zu 100%iger Sicherheit hat er wieder getrunken. Ich weiß sogar wo er hin ist. Das Telefon liegt neben mir. Ich weiß es nicht, soll ich? Ich warte noch 10 Minuten, wenn er bis dann nicht wieder hier ist, rufe ich an. Mache mir wieder Sorgen. Man kann so leicht sagen, dass es nicht meine Verantwortung ist, aber es fühlt sich irgendwie so an... Oh Mann, ich passe manchmal immer noch auf ihn auf wie auf ein kleines Kind...
    Liebe Grüße
    LaChela

    Hallo =)

    Danke für die guten Wünsche!
    Heute ist mir mal wieder bewusst geworden, dass ich noch einige Hürden bis zum "tatsächlichen Neustart" üerwinden muss. Zum einen muss ich meinen kleinen Bruder davon überzeugen, sich Hilfe zu holen. Er kommt mit der Situation nicht klar, weint oft. Ich habe solche Angst, dass er wegen meinem Vater zu Grunde geht! Am liebsten würde ich ihn mitnehmen, aber das geht aus mehreren Gründen nicht.

    Heute Abend ist mein Vater wieder einmal angetrunken mit dem Auto unterwegs gewesen
    :evil: Ich muss das das nächste mal unbedingt verhindern!! Was, wenn etwas passiert? Jemand wegen ihm verletzt wird? Das könnte ich nicht ertragen. In so Momenten wie heute kommt auch wieder diese Wut, auf ihn und auf sein Verhalten.
    Meine Mutter hat ihm mal wieder ein Ultimatum gesetzt, Nr. 17, wenn ich richtig gezählt habe :evil: Sie bleibt einfach passiv und lässt sich alles gefallen, nein unterstützt sein Verhalten sogar noch. Wo soll mein Bruder da Halt finden?
    Gibt es spezielle Beratungsstellen für Jugendliche?
    LG
    Lachela

    Hallo Johanna,

    deine Geschichte hat mich gerade zum Weinen gebracht, weil ich vieles wiedererkenne, was bei mir genauso ist. Dieses nicht wissen, wann oder ob er wiederkommt, die Abstürze...
    Ich kann verstehen, dass du keine ruhige Minute hast.
    Aber denkst du denn irgendwann auch mal an Dich? Es klingt nicht so... Wenn es einem aber selbst sehr schlecht geht, wie kann man da auch noch von sich erwarten die ganze Zeit den Anderen zu helfen?
    Ich werde nach dem Abi den gleichen egoistischen Weg wie Ida_von einschlagen und von hier weggehen. Meine Mutter macht mir dehalb große Vorwürfe, aber ich weiß für mich, dass ich es nicht aushalten würde und irgendwann mit unterginge. Sie hätte auch die Möglichkeit etwas zu ändern, aber sie will es (noch) nicht, nur wem helfe ich damit selbst selbst co zu werden?
    Wie wäre es zum Beispiel wenn du dir jeden Tag etwas Gutes tun würdest? Nur eine Kleinigkeit? Aber diesen Moment ganz auskostest?
    Mir gibt sowas gerade in stressigen Phasen wieder neue Kraft. Vielleicht wäre das ein erster winziger Schritt, damit es dir wieder besser gehen kann?
    Liebe Grüße
    LaChela

    PS: Ich bin nicht so gut im Ratschläge geben, sorry, aber vielleicht helfen dir meine Worte ja trotzdem irgendwie
    :roll: Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz ganz viel Kraft und schreib weiter hier, es hilft :)

    Die Zeit ist reif für einen Neustart.
    Ich möchte vieles aus meiner Vergangenheit zurücklassen. Dieser Neustart soll sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zeigen. Äußerlich bedeutet er einen neuen Lebensabschnitt: Studium, neue Stadt, anderes Bundesland, andere Menschen.
    Innerlich bedeutet er, erwachsen zu werden, alte Ängste zu überwinden, mich selbst lieben zu lernen, das Positive aus meiner Vergangenheit mitzunehmen und für die Zukunft zu nutzen.

    Und hier eröffne ich einen neuen Thread, mit neuem Titel, weil der alte einfach nicht mehr passt. Ich habe mich in diesem halben Jahr hier weiterentwickelt, dank euch, dank eurer Beiträge, dank eurer Denkanstöße, aber auch dank vieler Hilfe im wirklichen Leben.
    Die Wunden sind nicht alle verheilt, viele jedoch schon und der Rest kommt auch irgendwann, da bin ich mir sicher.
    Auch wenn ich hin und wieder neue Wunden entdecke, möchte ich voller Optimismus bleiben.

    Ich freue mich auf diesen neuen Abschnitt und auf einen weiteren tollen Austausch mit Euch!

    Viele liebe Grüße
    LaChela

    Hey black rose =)

    Ich finde (und das obwohl ich dich bisher nur durch die paar Zeilen, die du geschrieben hast, kenne), dass es sehr wohl einige Dinge gibt, auf die du stolz sein kannst :!:
    Du hast Freunde- das hat nicht jeder (im Ernst, ich kenne Leute, die so oberflächlich sind, dass sie gar nicht in der Lage sind Freundschaften zu pflegen)... und du suchst dir Hilfe, obwohl du dich so sehr schämst. Du möchtest etwas ändern, dazu gehört viel Mut und Entschlossenheit. Zwei Eigenschaften, die du offensichtlich besitzt!
    Bestimmt gibt es noch so viel mehr, auf das du stolz sein kannst und was du an dir lieben kannst, du musst es nur noch entdecken!
    In diesem Sinne wünsche ich Dir, dass du die Hilfe, die du dir hier im Forum erhoffst auch findest!
    Liebe Grüße
    LaChela

    edit Zitat gelöscht

    Das bedeutet für mich:

    -ein Leben ohne Abhängigkeiten zu führen

    -die volle Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und deshalb Entscheidungen zu treffen, die für mich richtig und gut sind

    -meine Zukunft selbst zu gestalten

    -mich selbst zu mögen

    -die Schuld nicht den Anderen zu zuschieben, wenn etwas in meinem leben nicht gelingt

    -immer eine Perspektive zu haben und die Chance etwas zu verändern


    Manchen Punkte muss ich erst noch lernen einzuhalten, aber das ist so im Großen und Ganzen, was frei sein für mich bedeutet.
    Was aber das Wichtigste ist: ICH BIN FREI. Jeder kann bis zu einem gewissen Grad frei sein, er muss es nur wollen. Das ist toll. Ich liebe Sartre

    :D

    Hallo lavandula=)

    mir gefällt der Vergleich mit dem Symphonieorchester, konnte gut nachvollziehen was du meinst!! Manchmal finde ich es gar nicht so leicht sich diesen "widerspenstigen" Instrumenten zu widmen, weil es zuerst einfacher erscheint dies nicht zu tun und sie zu ignorieren :cry: . Irgendwann merke ich dann doch, dass sie gepflegt werden müssen und erst dann kann es insgesamt besser werden.
    Danke für dieses Bild :D

    Hey Alabaster=)

    Danke für so viel Lob;-)
    Ins Ausland gehe ich auf jeden Fall, Flug ist schon gebucht! Allerdings nur 3 Monate, weil ich im Oktober mit dem Studium anfangen möchte. Tja und ausziehen werde ich auch auf jeden Fall, denn ich gehe in ein anderes Bundesland. Den Abstand brauche ich. Habe mich jetzt soweit um das Finanzielle gekümmert, was nicht so leicht ist, da mein Vater mir nur widerwillig einen "Kredit" geben will. Immer wieder droht er mir diesen zu streichen. Ich hoffe, dass er mir wenigstens mein Kindergeld "umsonst" geben wird. Dann bekomme ich BAFÖG, aber soweit ich das jetzt verstanden habe, kann ich das erst beanttragen,wenn ich eingeschrieben bin. Es ist schon ein bisschen Nervenkrieg, aber ich WILL studieren und irgendwie werde ich das schaffen. Dann brauche ich eben ein bisschen länger, weil ich zusätzlich arbeiten muss, auch egal.Freitag war ich schon ein paar Dinge kaufen, die ich brauchen werde: einen Wasserkocher, Toaster und ein paar Teller, Messer, Löffel und Gabeln.
    Meine Mama hatte mir das Geld für die Sachen vorgestreckt, weil ich nicht so viel dabeihatte. Deswegen hat mein Vater dann 'nen Aufstand veranstaltet und mich angebrüllt, ich sollte ihm auf der Stelle das Geld wiedergeben. Bin dann mim Rad zur Bank gefahren (Eeeiskalt war das :evil: ) und hab's ihm vor die Füße geschmissen. Mann war ich sauer!!

    Gestern war er mal wieder so besoffen, es war ekelhaft :evil: und in diesem Zustand hat er mich angeschrien wie egoistisch ich doch sei. Ich sollte froh sein, dass er mir das Abitur finanziert hat und mich dankbar erweisen und meinen Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen :evil: . Wenn er so weiter macht, werde ich ihm nach dem Studium jeden Cent zurückzahlen, in ein-cent-münzen :twisted: Ich stelle mir das gerade bildlich vor :roll::) .

    Das Studium kommt mir fast vor wie ein (finanzieller) Rückschritt. Mein Vater zahlt nur noch für mein Essen und gewährt mir netterweise Unterkunft. Hin und wieder ist auch noch ein Schulbuch drin. Alles andere- Kleidung, Hobbies... zahle ich von dem Geld, das ich mir durch Nebenjobs verdiene. Wenn ich studiere unterschreibt er wahrscheinlich den Mietvertrag, weil er die Miete ja zunächst zahlt, das heißt ich bin seiner Willkür ausgeliefert und das macht mir Angst. Noch dazu muss ich sämtliche Jobs (3 Stück) hier aufgeben und in meiner Unistadt neue suchen. Hoffentlich klappt das alles!!!

    Wenn ich erstmal fertig studiert habe, werde ich reich und dann lache ich nur noch über diese Probleme, während ich mit einer eiskalten Cola in der Hand am Pool liege8) Ich sehe es genau vor mir

    :wink:

    Liebe Grüße
    LaChela

    Hallo zusammen=)

    Es ist soweit! Die Zeit bis zum Abi ist mehr als überschaubar. Ich kann es nicht fassen! Und freue mich auf das baldige Ende!! Es wird auch traurig, das ist mir klar, aber im Moment liegt schon die ganze Zeit eine Abschiedsstimmung in der Luft, es ist kaum auszuhalten. Ich mag es nicht wochenlang auf ein Ende hinzufiebern,weil es alles nur schlimmer macht. Man ist schon viel zu früh traurig, obwohl man ja dazu noch gar keinen Grund hat. Heulen kann man immer noch wenn alles vorbei ist. Sage ich mir jetzt. Und trotzdem bleibt eine gewisse Traurigkeit.
    Ich habe sooo viele Pläne für die Zeit nach dem Abi, ich platze fast vor Tatendrang. Es wird auf keinen Fall einfach, aber es wird bestimmt spannend.

    Mit meinem Vater läuft es ... normal... wie immer, veilleicht ein bisschen besser. Gestern haben wir tatsächlich ein paar Sätze ausgetauscht. Habe festgestellt, dass er in letzter Zeit öfters nüchtern ist, aber wer weiß wie lange das anhält...

    Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen auf mich zu achten und das beste aus meinem Abi und allem was dazugehört zu machen. Letzte Woche habe ich mir mein Kleid für die Abifeier gekauft. Das ist sooo schön=) Muss mir nur noch was für meine Haare überlegen, in dieser Richtung bin ich immer so unkreativ...
    Dieses Wochenende wird hoffentlich toll... :wink:

    Viele liebe Grüße
    LaChela

    Hallo lavandula=)

    Möchte mich nur kurz bei dir für deinen Eintrag in meinem Thread bedanken! Du hast recht! Trotzdem habe ich geweint, weil du es so klar und deutlich formuliert hast, dass es weh tat (Kein Vorwurf an dich!!).

    Ich wünsche Dir, dass irgendwann mal alle Wunden verheilt sein werden und du einfach du selbst sein kannst!

    Liebe Grüße
    LaChela