Moin zusammen,
letzte Woche ging es mir richtig gut. Die Aussicht auf meine Therapie hat mich beflügelt, ohne dass ich euphorisch wurde. Ich habe mich einfach darüber gefreut, dass ich weitere Hilfe für mich und meine Trockenheit bekomme.
Leider sieht die RV das anders. Es geht jetzt erstmal in die 2. Runde, die RV gibt nicht auf....Ich aber auch nicht.
Zitat von Rentenversicherung
Umstellungswunsch
bitte keine fremden E-Mails oder Briefe einkopieren, danke
Aha!
Mein Arzt weiß von nichts, er hat meinen Antrag befürwortet und hat keine entsprechenden Unterlagen an die RV geschickt. Er will sich bei der RV nach den medizinischen Gründen für die Ablehnung erkundigen.
Meine Therapeutin ist entsetzt und aufgeregter als ich selbst. Sie hat den Sozialbericht erstellt, eine ambulante Therapie befürwortet und sagt: "gerade der Sozialbericht spricht für eine ambulante Therapie".
Sie wird mit der RV reden.
Beide wollen mir beim Widerspruch helfen, wenn sie mehr Informationen von der RV haben!
Die einzigen, die meinen Antrag "sabotiert" haben könnten, ist die Entgiftungsklinik. Aber in deren Arztbrief steht auch nichts von einer stationären Therapie. Einen Sozialbericht können die eigentlich auch nicht erstellt haben, da wir nur sehr flüchtig über meine Probleme und soziale Situation geredet haben.
Mein Arzt will auch mit denen reden und meine Krankenakte anfordern.
Ich hatte in der Klinik keine Entzugserscheinungen, habe mich kooperativ verhalten und an Therapieangeboten aktiv teilgenommen, kam mit Personal und Mitpatienten gut klar.
Ich versteh die Welt nicht mehr.....bleibe aber ruhig, sammel erstmal die nötigen Informationen und werde dann Widerspruch einlegen. Falls der abgelehnt wird mache ich mir Gedanken, wie ich darauf reagieren werde.....
Das "gestern-heute-morgen" von den AA hilft mir dabei mich nicht verrückt zu machen. Ich muß und kann es heute nicht entscheiden, also warum soll ich mir heute den Kopf zerbrechen? Das Gelassenheitsgebet ist für mich auch hilfreich.
Dies ist eine Sache, die ich ändern kann und ich habe den Mut, die Kraft und den Willen das zu ändern.
Morgen habe ich einen Termin bei der Therapeutin. Wir wollen schon mal mit dem Widerspruch anfangen. Hoffentlich hat der Arzt bis dahin auch schon Ergebnisse.
Heute bin ich 3 Monate und einen Tag trocken! Morgen sind es schon 3 Monate und 2 Tage.
Ich bin ein wenig stolz auf mich, dass ich das geschafft habe. Und ich finde ich habe es gut geschafft.
Ich wünsch Euch einen Guten Rutsch und ein trockenes Sylvester,
Thorsten.