Beiträge von Maleny
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So, mein Tatendrang und die Vorfreude auf meine eigene Wohnung halten weiterhin an!
Leider ist es so, dass wenn man auf etwas wartet, die Zeit sooo langsam vorüber geht. Denn ich lebe ja noch mit meinem alkoholabhängigen Ex zusammen und es ist zugegebenermasen nicht einfach. Und zwar in der Hinsicht, dass ich seinen Anblick wenn er getrunken hat echt kaum mehr ertragen kann.
Ich habe nun schon mit meiner neuen Vermieterin gesprochen ob ich auch früher als im Vertrag vereinbart ist, einziehen kann. Aber dazu muss die Wohnung eben auch noch bezugsfertig gemacht werden.
Aber gut Ding hat Weile versuch ich mir täglich zu sagen! Jetzt hast du es so lange geschafft, jetzt kriegst die paar Wochen auch noch hin.Was kurioses ist auch noch passiert. Und zwar habe ich doch berichtet, dass mein Ex ja bereits eine neue Flamme gefunden hat und sie auch schon besuchte. Tja und vom letzten Besuch kam er heim und ich fragte: Willst eigentlich nicht zu ihr ziehen? (Ich weiss geht mich ja nichts an).
Dann antwortet er: Ne, das hat sich erledigt. Diese Frau ist drogenabhängig und das habe ich erst jetzt bemerkt. Und als sie so realitätsfremd und benebelt vor mir stand hab ich meine Sachen gepackt und hab gesagt: Das wars für mich. Komm erstmal mit dir selber klar!
Als ich schon ansetzte um etwas zu sagen, meinte er: Ich weiss, genauso musst du dich auch fühlen. Habs verstanden!Euch allen ein schönes Wochenende!
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Zitat von Aleksa
Mich hat es dann traurig gemacht, wenns ihm mies ging und er so nett und freundlich zu mir kam, er bräuchte meine Hilfe, ob ich ihm nicht eine Flasche vom Einkaufen mitbringen kann - da ging's dann auf einmal wieder mit dem Miteinander, als es um den Alk ging.
Das war bei mir auch so. Aber mich hat das nicht traurig gemacht.
Mich hat das wütend gemacht, dass ich es gemacht habe. Wütend auf mich selber. Ich war aber viel zu schwach um Nein zu sagen. Im Einkaufsladen war ich dann so aufgewühlt und vor lauter innerlicher Verzweiflung habe ich so gezittert und einmal die Flasche fallen lassen. Da starrte ich auf die Sauerei am Boden und da verstand ich auch: Nicht ER gelangt so an seinen Tiefpunkt, sondern Ich.Wünsche Dir auch ein wunderbares Wochenende.
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Danke dir für deine Wünsche Aleksa *knuddl*
Zitat von AleksaWenn du bei deinem Partner bleibst Aleksa, und du bei dir sein willst, dann darfst du auch keine Ängste, keinen Hass, keinen Ekel, keinen Ärger usw. empfinden. Kannst du das?
Spontan traue ich mich diese Frage nicht zu beantworten, ich denke seit langen darüber nach, auch ob es das ist was ich will.
Das denke ich mir, dass du das nicht beantworten kannst. Konnte ich damals auch nicht. Ich musste es durchleben - ich musste erst selbst meinen eigenen Tiefpunkt erleben.
Sei immer ehrlich zu dir und schummle es nicht weg, wenn du die Kraft dazu nicht hast, diese Dinge auszuhalten.Wünsche dir auch einen schönen Tagesausklang.
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Texte ruhig Aleksa

Ich erkenne mich so gut in deinen Worten, denn so war es bei mir auch.
Ist mein Partner mal nicht zu Arbeit, hat er getrunken und war dann oftmals gleich einige Tage "krank" zuhause. Schon am ersten Tag wars dann auch bei mir vorbei mit "guter Laune". Ich rechnete mir schon immer aus, wenn er abends bei Schicht ist und wann er einen Wechsel hat - sprich, wann gibt es trinkfreie Abende, wo ich alleine daheim bin. Und weisst was? Ich habe mich mehr darauf gefreut, als wenn mein Partner daheim ist. Verkehrt, oder?Und wenn diese Tage waren, wo er dann abends das erste Glas ansetzte, schlug meine Stimmung um. Und auch er bemerkte das und fragte dann so blöde, was mit mir los ist. Und schwupp - Knatsch!
Und dann der Kommentar: Jetzt sauf ich erst recht!!!Ich las solche Dinge hier echt öfters und dann eben, wie sich die Betroffenen dann fühlen und wie deren Weg dann ausgesehen hat.
Hat mir gut getan und geholfen meinen Weg zu finden.Ich habe sehr sehr lange gebraucht und du solltest dich da auch nicht drängen. Mann muss es fühlen und richtig wollen, um dann auch wirklich dahinter zu stehen, welchen Weg man einschlagen möchte.
Du schreibst, dass Egoismus nicht in dein Lebensbild passt. Aleksa, bei mir normal auch nicht - aber weisst du was, wie schön es sich anfühlt egoistisch zu sein? Gesund egoistisch im positiven Sinne? Den Alltag zu planen wie man es selbst möchte? Ohne Ängste und Hass dem Partner gegenüber. Nicht immer zu denken: Halt, heute könnte er betrunken sein, dann geht dies oder jenes nicht.
Ich wohne derzeit noch mit meinem abhängigen Partner zusammen, aber ich habe schon eine eigene Wohnung gefunden. In Kürze ist es soweit, dann beginnt mein eigenes Leben.
Wenn du bei deinem Partner bleibst Aleksa, und du bei dir sein willst, dann darfst du auch keine Ängste, keinen Hass, keinen Ekel, keinen Ärger usw. empfinden. Kannst du das?
Ich wollte das auch eine zeitlang durchziehen. Aber nach ein paar Tagen durchhalten, saß ich dann heulend im Auto und habe geflucht. Und ich habe MICH verflucht. Ich habe so auf mich geschumpfen, weil ich wusste, dass es so nicht geht. Ich wollte es endlich durchziehen, was ich mir schon längst wünschte.Ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem Weg!
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Liebe Sorrowful,
ich kann deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen, weil ich diese auch lange hatte.
Ich bin beide Wege gegangen. Einmal habe ich versucht zu helfen, Vorschläge zu machen, zu reden und Möglichkeiten aufzeigen. Habe immer wieder zu ihm gesagt, dass ich da bin und ihm helfe. Es hat leider nichts gebracht. Er hat nichts unternommen.
Dann habe ich versucht wegzusehen, habe ihm gesagt, dass ich nichts mehr davon wissen möchte und er selber zusehen soll, dass er da rauskommt. Es hat nichts gebracht. Er hat nichts unternommen.Bei ersterer Methode machte er mir verständlich, dass ich mich nicht so einmischen soll und es seine Sache ist und bei zweitere Methode hieß es, ich würde ihn hängen lassen und ich würde mich nicht mehr für ihn interessieren. Ich konnte machen was ich will - es war nie richtig.
Ich weiss nicht - das soll dir nur mal aufzeigen, wie das bei mir abgelaufen ist Wege zu finden und letztendlich keinen gefunden zu haben.
Ich denke weiterhin noch wie bei der zweiten Methode und habe entschieden, dass ich ausziehe und ihn verlasse (was im Moment im vollem Gange ist). Aber ich habe ewig lange dazu gebraucht diesen Schritt zu gehen und auch hinter diesem zu stehen.
Setz dich jetzt aber erstmal nicht unter Druck. Aber beantworte dir selbst ganz ehrlich was deine Ziele im Leben sind. Wie dein Leben aussehen soll und ob dein Partner da mitziehen kann oder will.
Seine Verwirrtheit in Bezug auf: Dich anflehen ihm zu helfen, erkennen dass er ein Problem hat, dann doch wieder alles verharmlosen und letztendlich doch nichts unternehmen, sagt, dass er auf keinem Weg ist.
Diesen Weg muss er aber selber finden! -
Liebe Aleksa,
ich dachte auch mal so: "Ich kann ihn doch nicht fallen lassen, er ist doch krank." Verdrängte dann, dass ich mich selbst aber dabei fallen lasse, aufopfere, hängen lasse, nachlässig werde, zu lügen beginne, usw....
Das konnte es dann irgendwann einfach nicht mehr sein.Du sagst es gibt mehr schlechte als gute Tage. Du stellst dir doch so eine Ehe nicht vor? Mach dir mal Gedanken, wie du dir dein Leben vorstellst.
Kommt dabei vor:
-Glücklich werden
-schöne Gespräche führen
-Verständnis bekommen
-Hilfe im Haushalt, Kinder
-auch mal Schwäche zeigen dürfen
-keine Angst mehr haben
-sorglos sein
-nicht für alles schuld zu sein
-keine leeren Versprechungen mehr hören
usw......die Liste liese sich unendlich weiterschreiben....Und dann überlege, ob du das mit deinem Partner werden kannst.
Du bist einzigartig und hast all die Dinge die ich genannt habe verdient.
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Danke Pittchen

Es ist unglaublich diese Erleichterung und was sich für Kräfte auftun, von denen ich glaubte, dass es sie gar nicht gibt. Wie lange habe ich sie mir herbeigesehnt.
Aber wer sein Ziel kennt, der findet auch den Weg!
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Morgen abend gehe ich auch endlich mal wieder zu einer Familienfeier, von welchen ich die letzten Monate/Jahre Abstand genommen hatte, weil man sich für den Freund schämt oder Ausreden hatte, warum er denn nicht mitgekommen ist.
Habe schon einiges organisatorisch erledigt, wie Versicherungen getrennt, bzw. ihn austragen lassen, neue Telefonnummer beantragt (Handy) usw.
Ich freue mich so auf eine gut riechende Wohnung ohne überall leere Alkflaschen rumstehen zu haben. Kann wieder Besuch empfangen ohne etwas vertuschen zu müssen.
Es gibt noch einiges zu tun, das weiss ich....und er wird sicherlich noch versuchen meinen Co wieder zu aktivieren.
Hat er schon, als er ein paar gepackte Kisten sah: "Du verhälst dich, als hätte man dir einen Tumor entfernt"
Lies ich grad so stehen und packte weiter. Viel zu oft und immer wieder hatte ich versucht zu reden und zu reden und zu reden.Ich merke jetzt schon die Resonanz von Freunden und Familie...wie ich wieder eingebunden werde, gefragt werde, dies oder jenes zu unternehmen. Sie haben mir meine Zurückhaltung nicht übel genommen und freuen sich, dass ich wieder "da" bin.
Das Glück kommt zurück, weil ich von Herzen lache

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Hallo liebe Foris,
vor über einem Jahr hatte ich hier schon mal gepostet. Damals hatte ich erste Schritte aus der Co-Abhängigkeit geschafft. Bin sogar ausgezogen (zu meinen Eltern) um mich räumlich von meinem alkoholkranken Freund zu trennen und dann, tja und dann bin ich wieder 100 Schritte zurückgegangen und alles war wie immer. Ich zog wieder in unsere gemeinsame Wohnung ein und musste schnell feststellen, dass sich nix geändert hatte.
Es vergingen Monate in denen ich sehr verzweifelt war und allen vorgelogen habe, dass alles in bester Ordnung ist. Ich habe mich von Tag zu Tag mehr über mich selbst geärgert, einen richtigen Ekel gegenüber meinem Freund entwickelt und mich immer wieder gefragt, warum ich es denn nicht schaffe.
Vor 4 Wochen machte es Klick.
Ich stand nachts auf (wir schlafen getrennt) um auf die Toilette zu gehen und ertappte meinen Freund beim Videochat mit einer anderen. Es war alles eindeutig was da abgeht. Er war dabei noch betrunken und schlotete eine Zigarette nach der anderen weg. Es stank erbärmlich.Vielleicht denkt ihr jetzt - ich hätte einen Eifersuchtsanfall bekommen oder sowas in der Art. Nein, im Gegenteil. Ich dachte: Eeeeendlich hat er jemanden anderen gefunden!!! Jemanden anderen, der das alles aushalten muss.
Am nächsten Tag hab ich ihn drauf angesprochen und wir waren uns sofort einig. Jetzt ist Schluss und wir trennen uns!
Seine Worte: Von dir bekomme ich ja keine Zuneigung mehr, deswegen muss ich es mir woanders holen und da bekomme ich es nun.
Ich blieb sparsam mit Gegenargumenten und dachte mir meinen Teil.
Er checkt es sowieso nicht.So und nun halte ich bereits den Schlüssel von meiner neuen Wohnung in den Händen und werde die nächste Zeit am umziehen sein. Hab schon angefangen. Ich habe Freunden und Familie alles erzählt. Es war wie eine Befreiung. Ich fühle mich wie auf Wolken und gehe sowas von gut gelaunt durch den Tag. Es macht so einen Spaß mein neues Leben zu planen.
Mein Gehörgang stellt sich auf Durchzug, wenn er mal wieder irgendwas im Suff labert ala.....wie soll ich das nur alles schaffen....!!!!
Es ist endlich genug!!!!Neues Leben - ich komme - und ich freue mich sowas von.....!!!
Noch nie hatte ich dieses starke Gefühl und die Kraft es von Herzen zu wollen! Ich wünsche allen Co´s irgendwann mal dieses schöne Gefühl. -
Hallo, hier bin auch mal wieder.
Ich habs gestern getan. Ich bin ausgezogen (in einer Nacht und Nebelaktion).
Ich weiss nicht, ob es mir vorher schlechter ging als es mir jetzt geht
Ich dachte ich gehe Schritt für Schritt aus der Abhängikeit raus und mache meinem Freund deutlich, dass ICH was ändere.
Er hat realisiert, dass ich seine Sucht nicht mehr so mitlebe wie sonst.
Die letzten Tage hatte er sehr viel getrunken und wurde ständig verbal aggressiv, teils schwieg er auch einfach nur. Beides ist unerträglich gewesen.Dann, vorgestern abend, ging er wieder auf (Sauf)-Tour. Er hatte schon vorher ordentlich was intus. Als er heimkam, stürmte er nachts um eins in mein Zimmer (wir schlafen schon länger getrennt, weil ich ihm gesagt hatte, dass ich den Geruch nicht mehr aushalte und er zudem auch schnarcht und wenn er was getrunken hat, auch sehr laut träumt und um sich schlägt im Schlaf).
Er brüllte mich total betrunken an, ob ich wieder in seinen Sachen gewühlt hätte und zudem weiss er endlich Bescheid warum ich extra in einem Zimmer schlafe. Ich würde ihn nämlich schon seit geraumer Zeit mit einem anderen Mann betrügen! Ich wurde gesehen.
(Was totaler Schwachsinn ist. Da ist absolut nichts dran.)
Ich habe mich dann kurz gerechtfertigt, und habs dann gelassen, denn ich war geschockt und hatte einfach nur Angst, wie weit seine Aggression gehen würde. Er hat mir nichts getan - aber ordentlich verbal auf mich draufgehauen.Irgendwann ging er ins Bett und ich habe angefangen meine Sachen zu packen und bin noch bevor es hell wurde abgehauen. Er hat nichts davon mitbekommen. Hab Gott sei Dank unbefristet Unterschlupf bei meinen Eltern gefunden.
Er bleibt weiterhin auf dem Standpunkt, dass ich ihn betrügt habe! Hab ne SMS bekommen.
Ich krieg die Krise bei dem Gedanken, dass er das denkt oder irgendeinem Dummschwätzer glaubt.Tja und ich kämpfe auch grad sehr stark gegen meine Co-Abhängigkeit an. Hat er genug Geld (arbeitslos), kriegt er alles geregelt ohne mich und so weiter.
Weiss nicht was mehr weh tut - die Gefühle, dass er mir verbal so weh getan hat (war übrigens eh nicht das erstemal) oder dass ich so mit ihm mitleide.Ich habe aber niemandem gesagt, dass er Alkohol-Abhängig ist.
Jetzt ist er halt überall der Buhmann, den ich nicht verdient habe.
Ich trau es mich aber nicht zu sagen.Hach, ich bin durch den Wind und finde grad keinen Faden....
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Hallo liebe Bine,
nun, ich glaube dass ihn bei Dir einfach alles stört und nervt. Du spurst nicht mehr so, wie er das möchte. Du bist ja schliesslich schuld, weil er merkt, dass du dein Leben ändern möchtest, aber seins dann nicht mehr so gemütlich weitergehen wird. Dann nerven ihn halt leider auch die Kinder und dann die dreckige Wäsche und dann der Staub auf dem Schrank usw....
Und dort bei der Anderen, da kann er (noch) SEIN Leben leben, da wird er bezüglich Kinder schön die Klappe halten.
Das hat nichts mit deinen Kindern zu tun Bine.Drück dich und wünsch dir alles Liebe.
Maleny
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Liebe Elli,
deine Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Wo fängt Alkoholismus an (??)
Mein Partner trinkt auch "nur" abends, aber das nicht immer.
Wenn er nichts trinkt, also tagsüber oder an manchen Abenden, dann ist er ganz normal. Schaut mit mir fern und trinkt dabei eine Kanne Tee.
Der Unterschied zu deinem Mann ist aber dabei, dass mein Partner mit Alkohol gesellig und sehr mitteilungsbedürftig wird, für mich zuu gesellig.
Ich habe lange gebraucht um ihm deutlich zu machen, dass ich dann nicht auf seinem Niveau bin und er mich in Ruhe lassen soll. Ich lebe (noch) mit ihm zusammen, weil ich auch erst jetzt angefangen habe, die Dinge zu realisieren und für mich abzugrenzen und Stück für Stück durchzuziehen, was ich nicht mehr will.Im Geschäft bei uns arbeitet jemand, der schon zum Frühstück trinkt und den ganzen Tag über. Dieser Jemand fängt ohne Alkohol das zittern an und wird nervös. Erst durch den Alkohol scheint er normal zu sein.
Ich find das erschreckend, dass er so viel trinkt und man ihm überhaupt nichts anmerkt.
Da dachte ich auch, dass muss über die Jahre ja so gekommen sein, dass er immer mehr braucht um den Tag zu überstehen.Dennoch schliesse ich mich den anderen an. Du musst erkennen, was DICH stört und ob du das ändern möchtest, kannst und willst.
Wünsch Dir was liebe Elli.
Maleny
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Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du stark bleibst!
Maleny
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Liebe Weinbergschnecke,
ich nehme dich herzlich in den Arm - mein Beileid!
Du darfst trauern, aber dir bitte keine Vorwürfe machen.
Wünsche Dir alles Liebe.Maleny
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Danke liebe Nancy.
Schotte - was meinst du, du kommst ins grübeln?
Tut mir leid, dass dein Mann wieder rückfällig geworden ist.
Nimm dir das vor, was du auch einhalten kannst.Ich bin ganz in den Anfängen mein Leben ändern zu wollen. Mich daraus zu lösen, die Sucht meines Partners mitzuleben.
Er hat vorgestern versucht mich wieder zu fragen, ob ich nicht was vom einkaufen mitbringen könnte. Bin aber hart geblieben und gesagt: Nein, ich denke ich habe mich klar ausgedrückt, dass ich nichts mehr damit zu tun haben will.Er ist nie so richtig betrunken. Eher angeheitert. Es gab kaum irgendwelche Exzesse. Er meint, er habe ständig das Verlangen seine Probleme zu betäuben. Er trinkt abends. Nicht jeden Abend.
Er hatte sogar mal eine Therapie angefangen, aber nicht des Alkohols wegen, sondern wegen der Probleme.
Er hat die Therapie sehr schnell abgebrochen. Ich war sehr enttäuscht.Erst war er beim Arzt wegen einer Erkältung und dabei wurde ihm Blut genommen. Seine Leberwerte sind schlecht. Aber der Arzt hat ihn quasi wieder gehen lassen. Hatte mich sehr geärgert, weil ich hoffte, der Arzt spricht mal tacheless, weil ich selbst nichts mehr sage ausser: Du musst selbst wissen, was du machst. Ich habe es so oft versucht.
Ich habe noch lediglich gesagt, was ich fühle und denke und das ich in meinem Leben noch viel vorhabe, und nicht zu lebzeiten einen trinkenden Partner haben möchte.
Ich habe nicht ausgesprochen, dass ich gehen werde, weil ich nicht weiss, wann und ob ich das einhalten kann. Ich kann mir auch kein Limit setzen.
Ich möchte sehen, wohin mich meine Schritte bringen. Es ist eine Veränderung da und das merkt er und ich.Ich habe mal eine Frage:
Ab wann muss man denn eine Entgiftung machen?
An was erkennt man das? Entscheidet das ein Arzt? -
Danke für deine Worte Pandora.
skybird, da hast du recht.
Es ist meine Entscheidung, jedoch mag ich sie nicht sonderlich, bin alles andere als stolz darauf. Aber es ist Tatsache
Maleny
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Noch ein Anhang zu meinem Post bezüglich meiner Schritte.
Ich habe zwar diese Schritte, die ich erleutert habe, getan - aber dennoch gibt es noch sooo vieles, was für mich und viele andere wohl typisch ist: Einkaufen, Wäsche, kochen usw....all das mach ich wie von Sinnen - einfach so. Mit diesen Dingen wird er weiterhin von mir "verwöhnt".

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Danke liebe Nancy und mönchen für Eure Ermutigungen
Wirklich toll deine Auflistung mönchen.Nun, er war heute tatsächlich nicht zur Arbeit und mir ist es egal.
Arbeit ist gut gesagt, das ist eine Maßnahme zur Überbrückung weil er arbeitslos ist.
Kann es gar nicht glauben, dass ich das so fühle. Normal habe ich immer gefragt, warum und wieso und ob er sich entschuldigt hat.Wir hatten heute SMS Kontakt. Komisch, manchmal kann ich da mehr sagen, als wenn er persönlich vor mir steht. Aber klar, bei einer SMS kann ich ausreden.
Mir brannte es so unter den Nägeln ihm was zu sagen.
Habe gemeint, dass er seine Sucht selbst in den Griff bekommen muss.
Er meinte dann, dass er es schafft, aber eben auf seine Art und nicht wie ich das will. Daraufhin habe ich nur geschrieben: Ich will das nicht mehr hören, habe es nämlich viel zu oft geglaubt und ich will nicht mehr enttäuscht werden. Er soll sich selber belügen und enttäuschen.Tja, er hat sich heute nichts besorgt. Mir auch egal. Denn es gibt ja auch wieder ein Morgen und übermorgen und..... Ich fall nicht drauf rein.
Sonst habe ich ihn gelobt dafür.Übrigens verweigere ich auch seit ein paar Monaten jegliche körperliche Annäherung, wenn ihr wisst was ich meine.
Er weiss natürlich warum.Nun, nichts desto trotz fehlt mir jeglicher Blick in die Zukunft und fühle mich trotz dieser Schritte sehr labil. Ich fühle das was ich schreibe. Aber ich habe noch kein Vertrauen in mein Gefühl. Aber das ist wohl das was skybird meinte: Die wirkliche Annahme dass es gut für mich ist, kommt noch.
Und ich hoffe noch viele weitere Schritte.Manchmal frage ich mich aber, ob ein Ende mit Schrecken wohl besser wäre.
Aber da muss ich ehrlich sagen, würde ich ihn damit unter die Brücke befördern. Und das schaff ich nicht. Vielleicht noch nicht????Er wundert sich über meine Veränderung und fragte mich, ob ich einen anderen habe. TZ - wenn man nichts aber auch gar nichts checkt, dann kommt wohl so eine Frage.
Habe mich aber nicht darauf gerechtfertigt und meinte nur: Fang - ich spiel Dir diesen Ball wieder zurück!Morgen habe ich übrigens einen Friseurtermin, auf den ich mich sehr freue!

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Liebe SAD,
ich bin, wie du, dabei die ersten Schritten aus der Co-Abhängigkeit zu machen.
Kann nur sagen, dass ich soooo viel Ähnlichkeiten lese und es einem, so blöd es klingt, gut tut, dass man nicht alleine damit ist.
Ich wünsche Dir alles Gute für deine weiteren Schritte. Viel Kraft.
Maleny