Hallo Liv 
Danke für Deine Stellungnahme !
Finde ich schon gut, das Du darauf reagierst !!
Auch ich habe dieses Jahr trocken gestartet, und möchte es auch weiter ohne Alkohol angehen!
Ich werde eine Unterbrechung dieser trockenen Tage auch nicht leichtfertig eingehen, das erkennst Du vielleicht an meinem letzten Eintrag.
Andererseits empfinde ich eine Unsicherheit und Zweifel, wenn ich jetzt schon sagen würde, das kommende Jahr (und länger!) KEINEN TROPFEN zu mir zu nehmen ...
Vielleicht liegt dort auch der „Hund begraben“ ...
Nämlich der, das ich tief in meinem Inneren doch noch hoffe, mit meiner kontinuierlichen Arbeit in der SHG und hier, kontrolliert genießen zu können.
Ich schreibe extra genießen, weil ich nicht den Rausch meine, sondern das unangenehme Outen in einer Personengruppe weglassen möchte ...
Nun, wenn ich das so schreibe, erkenne ich auch, das ich mir das wohl etwas zu bequem einrichte ...
eigentlich müsste mein 1. Satz lauten:
... und möchte es auch weiter ohne AlkoholMISSBRAUCH angehen!
Ich finde allerdings jede Trinkpause wertvoller, als weitersaufen - liegt vielleicht am ehemaligen Trinkverhalten:
Als ehemaliger Pegeltrinker habe ich täglich meine Gesundheit belastet.
Ein Quartalstrinker hat auch während der Sucht Tage/Wochenlang die Finger von dem Zeug lassen können ...
Dafür hat dieser beim „Rückfall“ stärkere Ängste ins alte bekannte Muster zu fallen ...
Ich werde jetzt ganz viele trockene Tage aneinander reihen und muss dazu einen starken Ehrgeiz entwickeln, diese Kette nicht abreißen zu lassen!!
Bin gespannt, wann und wie sich das wie Verzicht anfühlen wird und inwieweit sich Überzeugung und Zufriedenheit einstellen wird ...
Vielleicht kostet mich die strikte Haltung ja auch weniger Kraft & Energie?!
Danke Liv, ... für den Denkanstoss! 
Gruß
Pittchen