Beiträge von Pittchen

    Vielen lieben Dank für Eure Anteilnahme!

    Schön, das Ihr mich versteht – also, wisst was ich meine :P
    Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich meine Gefühle in die richtigen Worte packe ...

    Vielleicht scheitere ich auch am Einschätzen meiner eigenen „Tagesform“.
    Das ist für mich so eine „Unbekannte“ oder lieber „nicht konstante Größe“ in meiner Gleichung.
    Es gibt viele Tage bei mir, an denen ich auch überzeugt in meinen neuen Regeln lebe.
    Das müssen nicht unbedingt die stimmungsmäßig besten Tage sein!
    – auch ein ehr mieser Tag, oder eine schlechte Nachricht, regt in mir nicht den Wunsch zu trinken!
    Da denke ich ehr NEIN, bloß nicht – macht alles nur schlimmer!! Weiß ich genau!

    Aus den GRUNDBAUSTEINEN:
    „Man muss sich darüber klar sein und einfach das Vertrauen haben, dass für eine zufriedene und glückliche Trockenheit anderes Wissen und andere Wege notwendig sind, die in seinem bisherigen Wissen nicht vorhanden sein können.
    Und da unterscheiden sich auch die Wege.
    Und Trockensein heißt nicht, nur nichts zu trinken.“

    Ich habe festgestellt, das es bei mir ehr die unauffälligen „normalen“ Tage sein können,
    an denen ich das oben genannte Vertrauen scheinbar nicht habe, oder ganz zulassen kann.
    Dann irre ich wohl auf meinem eigenen Pfad weiter ... und stolpere durchs Gestrüpp ..
    Nun, bisher habe ich – mit einigen Kratzern – immer auf den Weg zurückgefunden ...
    Glück gehabt?!
    Aber die Gefahr, sich doch mal im Unterholz zu verfangen, sehe ich auch ...
    Aber woher nehme ich ein konstantes Vertrauen in „andere neue Wege“?

    Aus den GRUNDBAUSTEINEN:
    „Neue Interessen, neue Freizeitbeschäftigungen sollten an der Tagesordnung stehen, sich damit vielleicht auch ein neues Umfeld zu schaffen.“`

    Ein Punkt mit dem ich mich richtig schwer tu !
    Meine „trinkenden“ Freunde (nicht alle trinken zu viel!) sehe ich selten – habe aber auch nicht mit ihnen gebrochen ...
    Muss ich das? :x Es stimmt schon, das ich in dem Miteinander ehr rückfällig werde ...
    Aber die Bekanntschaft aufkündigen?? Nie wieder grüßen? Bisher reduziere ich den Kontakt nur ...
    Wahrscheinlich ein Fehler, eine Hürde, die ich mir selbst in den Weg stelle ... ??

    Weiterhin mag ich meine Hobby´s und meine Interessen.
    Die sind durchaus in Ordnung und nicht alkoholisch belastet.
    Ich will nicht zum Yoga und auch nicht zum Autogenen Training, ich bin kein wirklicher Jogger, auch kein Genuss-Radfahrer ...
    ich hab genug Tiere und kann mir leider nicht auch noch einen Hund zulegen!
    Mein Leben hab ich mir vor meiner Sauferei ganz schön aufgebaut, ich will keine neuen Hobby´s!
    Woher weiß ich auch das z.B. im neuen Sport-Club XY keiner trinkt?
    Muss ich ein ganz anderer Mensch werden?
    ... mit Interessen, die ich höchstens zweitrangig habe??

    Gruß
    Pittchen

    Danke für Eure Anmerkungen! :)

    Stimmt, ... bin irgendwie deprimiert! :cry:
    Liegt bestimmt auch an dem dauernden Regen,
    vielleicht auch an der dunklen Jahreszeit,
    bin auch kein Weihnachtsfan...,
    oder weil ich mich irgendwie im Kreis drehe ?

    Seit gestern habe ich ein neues Bild im Kopf:
    Das bunte Männchen und ICH machen oben in der Zirkusmanege einen Seiltanz!

    ... leider weiß auch ich genau, wer runterfällt und wer quasi Trapezkünstler ist ... :roll:

    alles Mist!

    Pittchen

    ... ich würde mich hier gerne auch nur mit Erfolgserlebnissen preisen!!
    Wie toll ich die Situation X und Y gemeistert habe und wie prima meine Nüchternheit vom 1.Tag an war!
    Und herrlich konstant und stark wäre ich auch gerne!
    Dem ist aber nicht (immer) so!

    Natürlich könnte ich auch schön lügen ...
    Meiner Meinung nach, könnte ich mir das Prozedere dann auch sparen!
    Mich irritiert etwas, das gerade hier - wenige das zu schätzen scheinen ...
    Gelesen wird es aber ganz gerne!
    Hat vielleicht was von riskanten Sportarten, wo das Publikum, mit feuchten Händen, nur auf den „Absturz“, das „Missgeschick“ wartet ...

    Ich beglückwünsche jeden, der sich von Beginn an mit dem Gedanken „nie wieder einen Schluck“ anfreunden konnte und dabei auch nie ins Wanken geraten ist!!

    Ich bin auch für fast alle Ratschläge offen!
    Fast?
    Jaaa! Wenn mir nahegelegt wird, dass ich noch nicht so weit sei, und dementsprechend erst tiefer in den Sumpf rein muss, um dann überzeugter wieder daraus hervorzusteigen!
    Da mach ich nicht mit!
    Auch SHG-Gruppenleiter will ich nicht werden ...

    Das Patentrezept für alle Betroffenen scheint es nicht zu geben?!
    Oder doch??
    Nur her damit!
    Versuchen kann das auch ein so „hoffnungsloser Fall“ wie ich ....

    Und trotzdem bin ich der Meinung, das ich schon viel in meiner Einstellung, Erfahrung und auch im Konsum verändert habe!
    Für mich ist auch das gesünder und ich fühle mich durchaus immer noch auf dem Weg in die richtige Richtung.
    Da können auch hübsche Blümchen ihre Zweige vor meine Füße schmeißen!!
    Werd drübersteigen ;)


    Schönen Abend,
    Pittchen

    Hallo,
    .... ach sooo!
    auch sowas ist nicht erlaubt? ...

    :P die anderen wussten es wohl :wink:

    Bei mir gibt es ansonsten nichts besonderes und schon gar nichts neues!
    Habe Freitag mal wieder ein paar Biere getrunken und es Samstag auch bitterlich bereut, weil es mir echt k***e ging!

    Dabei, sprich: währenddessen wars ja noch ganz nett ... aber "gelohnt" hat sich das ja noch nie!
    Außerdem ging es mir diesmal, wie früher - vor meiner Pegel-zeit, nach einer zu heftigen Party ...

    Fazit: den halben Samstag im Bett verschwendet, dann zu den Verpflichtungen aufgerafft und anschließend schnell wieder auf Couch verkrochen ...
    so ein Sch.... !!

    Vielleicht merk ich mir das ja mal länger als 2-3 Wochen !!

    dödeliges
    pittchen

    Hallo Zusammen,

    ... im Westen nichts Neues !
    Aber alles schön trocken – außer beim Wetter ... :wink:

    edit..bitte keine fremde zitate einstellen danke hartmut
    Ein trockenes Wochenende mir und allen Lesern,
    wünscht Pittchen

    Mahlzeit Zusammen !

    Für die Weihnachtsfeier meiner SHG suche ich noch nachdenkliche, humorvolle weihnachtliche Texte – möglichst incl. des Themas Alkohol.
    Es kann ein Gedicht, ein Liedtext, ein Sketch, eine Kurzgeschichte o.ä. sein.

    Momentan habe ich die „5 Stufen des Alkoholgenusses“ von Jürgen von der Lippe im Gepäck.
    ... diese sehr witzig/zynische Abhandlung trifft schon meinen Geschmack, ...
    lässt sich aber vielleicht doch noch verbessern, vor allem in weihnachtlicher Hinsicht.

    Ich möchte diesen Text dann bei unserer Weihnachtsfeier vorlesen.

    Falls jemand eine nette Idee hat, würde ich mich sehr freuen!!

    Ansonsten nix neues – aber alles schön trocken!
    Letzters wünsch ich allen Lesern auch!

    Gruß Pittchen

    Hallo Zusammen,

    ... die letzte Woche ist super schnell verflogen ...
    Hab mich hier gar nicht gemeldet, weil ich auch kaum Zeit für das Forum hatte – auch nicht zum lesen ... :(
    Könnte diese Woche ähnlich werden.
    Ich hoffe allen geht es gut und sie überstehen diese vorweihnachtliche Zeit ohne großes Verlangen.
    Zum Widerstehen von Glühwein auf den Weihnachtsmärkten kann ich empfehlen, Berichte von Ordnungsämtern, bezüglich der Hygiene an den Ständen zu lesen/sehen.
    Da drehte sich mir auch schon früher der Magen um!!
    Selbst in meiner schrecklichsten Zeit hätte ich um diese Keimschleudern einen Bogen gemacht!

    Bin froh, dass ich auch keine kühlen Blonden in der Kälte/Nässe kippen muß!!

    Also, schön trocken durch den Advent!
    bis die Tage,
    Pittchen

    Danke Hartmut,
    für den Link!
    Damit kann ich einiges anfangen!

    Ich will allerdings nicht mal kurz reinschneien, irgendwie provozieren will ich schon gar nicht!! ... und mich dann nicht mehr melden auch nicht ... :cry:

    Ich hoffe, das war auch nicht das was Du mir vermitteln wolltest ...
    Obwohl Dich meine Rumeierei mit Deiner Erfahrung gewiss nervt ...
    Sorry!
    Aber ich muss meine Gedanken noch ehrlich und ordentlich sortieren ...

    Gruß
    Pittchen

    Nochmal ...

    von Lobanshee:
    Sei nicht ungeduldig mit Dir, aber begib Dich nicht unnötig in Gefahr. Und vergiss nicht das Suchtgedächtnis. Du kannst einen Nachmittag im Kreis trinkender Menschen unbeschadet überstehen, aber vielleicht wurde etwas angestossen im Suchtgedächtnis, was nur darauf wartet, die richtige Gelegenheit beim Schopfe zu packen.

    Upps, ... ist mir ja auch schon passiert, letztens im Auto ....

    Die Geschichte mit den „Meos“ hab ich schon mal flüchtig gehört ..., muss ich mich noch mal genauer drüber informieren! Werde es Morgen in der SHG ansprechen!

    Von rose71:
    Also, was bitteschön bringt mir dann ein Glas?? Dann kann ich s auch lassen. Ich habe nicht des Geschmacks wegen getrunken, sondern, weil ich die Wirkung angenehm fand und irgendwann - zumindest seelisch brauchte.

    nochmal von Lobanshee:
    Deinen eigenen Weg wirst Du finden oder noch ein paar Runden drehen, so sieht es aus. Die Veränderung kann nur komplett sein, wenn alles komplett verändert wurde. Und dazu zählt leider auch - oder später wirst Du es merken, wie gut das ist - die innere Verbeugung vor der Krankheit "Alkohol" und dem Ausruf: "Ja, ich bin Alkoholikerin! Und was ist daran bitte schlimm?"

    NEIN!!! Jetzt muss ich das lernen!!

    Von OPA:
    Ist schon klasse, was ich alleine durch eine andere Art der Ausdrucksweise, zum gleichen Sachverhalt, an Selbsterkenntnis ziehe.

    Finde ich auch! Das hilft ungemein!! 8)

    ... vielen Dank für Eure Unterstützung!!

    Gruß Pittchen

    Guten Morgen !

    Und ein WOW !! ... mit herzlichem Dank für eure vielen interessanten Beiträge!!
    Darüber freue ich mich richtig! :P

    Über die Geschichte mit den „Light-Alkoholikern“ muss ich schmunzeln, hab ich doch in dem ein oder anderen Thread schon darüber gelesen ...

    Mit meinen gerade mal 2 Jahren Trockenheitsarbeit, wage ich es nicht ein persönliches Urteil darüber abzugeben!
    In unserer Gruppe unterscheiden die Mitarbeiter zwischen Alkoholkrank und Alkoholikern.
    Der Alkoholkranke Mensch hat mindestens einen Kontrollverlust erlitten.
    Dieses wird so definiert, dass derjenige nicht mehr von alleine aufhören konnte zu trinken.
    Das führt dann mit Sicherheit ins Krankenhaus.
    Deshalb leben sie mit zunehmender Zufriedenheit seit 20 Jahren abstinent!

    Jetzt stehe ich vor diesem Wort Kontrollverlust??
    Sooo habe ich den nicht erlebt.
    Aber ist es denn nicht auch ein Kontrollverlust, wenn man, wie ich, regelmäßig – täglich zu viel konsumiert,
    das auch bemerkt, aber alleine nicht mehr in der Lage ist, das zu ändern??
    Wenn ich mich an meine erbärmliche Gefühlssituation – zwischen Unwissenheit, Scham, Versagen, Unruhe und Ratlosigkeit – erinnere, nenne ich das auf jeden Fall : Süchtig! :shock:

    Ich denke ich werde weiterhin für mich an der Frage arbeiten:
    Ist es überhaupt erstrebenswert (wieder) kontrolliert trinken zu können?
    Ist das sinnvoll, wenn einen das Zeug schon mal so in die Bredoullie gebracht hat, wie oben beschrieben?
    Will ich scheinbar immer noch an manchen Stellen mit dazu gehören??
    Will ich dann trinken? ( espoir ) Und wenn, warum? ... wo ich doch weiß wohin ich mit der Gewohnheit hin gelange ... :roll:

    Ich stimme zu, das es etwas Riskantes hat, das, ohne höllische Vorsicht, auch wieder zur Gewohnheit werden könnte ...
    Mmmh? Klingt nicht empfehlenswert ... gebe ich zu ...
    Ich bin mir auch nicht mehr so sicher, ob ich mir meine zufriedene Zukunft auf die Weise nicht schwerer gestalte als nötig .... ?!
    Wo mir doch diese Zufriedenheit so wichtig ist ....

    Danke nochmals für die rege Beteiligung :)

    Schönen trockenen Tag,
    wünscht
    Pittchen

    Ich will ja auch nicht bockig sein, und die Dinge beschönigen.
    Auch im Kreis laufen will ich nicht!
    Nur fehlt mir (noch?) das Verständnis, dass zwischen ein Glas und ein Vollrausch kein Blatt Papier passt.
    Es ist richtig und gesünder abstinent zu leben. Das ist mir auch klar.
    Das ist auch mein Ziel. Dieses will ich aber auch noch mit Zufriedenheit und nicht als Verzicht erleben. Zumindest langfristig.
    Meine „alten Hasen“ berichteten, das dass bei ihnen auch nicht alles auf Anhieb geklappt hat.
    Es dauert halt und wird mit der Zeit immer besser/leichter.
    Beide haben Familie, die mittlerweile auch geschult ist, und die sofort Alarm schlagen, und den Zirkus mit einem Trinker nicht noch mal mitmachen, würden.
    So gesehen stehen sie unter ständiger Beobachtung.
    Beide teilen die Meinung das ein Glas der Anfang vom bekannten Ende für sie wäre ...
    Ich respektiere das vollkommen!
    Ich kann das aber nicht einfach nachäffen, wenn ich nicht so empfinde ...
    Ich freue mich über jeden Tag ohne Alkohol und jeden darauf folgenden Tag ohne die Folgen!
    Dieses Saufzeug wird mein Leben nicht noch einmal bestimmen!

    Gruß Pittchen

    Ja. Der Lebensraum, den ich alkoholfrei halte ist meine Wohnung.
    Natürlich auch meine Bereiche in anderen Einrichtungen wie mein Büro, mein Spint im Stall, mein Garten .... usw.

    Mein Weg ist „nicht sonderlich“ abweichend, heißt in diesem Zusammenhang nur individuell variierend, weil kein Weg dem eines anderen ganz gleicht.
    Die Richtung ist dieselbe, aber jeder schlägt halt seine eigenen Haken.

    „ich kenne einige die Jahre gebraucht haben um wieder da raus zu kommen und einen der es nur bis zum Friedhof geschafft hatte“ (von Hartmut)

    Das sind auch die Vorbehalte meiner „alten Hasen“, sie haben schon genug Elend gesehen, und ziehen ihr Verhalten daraus. So fahren sie am Besten, die Methode hat sich bewährt.
    Den Stiefel kann ich mir aber nicht einfach überstreifen, die passen mir nicht, vielleicht sind sie noch zu groß ...
    Ich muss meine eigenen Erfahrungen machen, meine Stärken weiter ausarbeiten und meine Schwachpunkte besser kennen lernen.
    Für mich liegen zwischen einem Glas, vielen Flaschen und der Entgiftung auch viele Stufen.
    Ungefähr wie zwischen einem schwachen Moment, einem tagelangen Rückfall bis zum „Endzeitdrama“, welches für mich die Station wäre, die ich noch nie besucht habe!

    Gruß Pittchen

    Hallo Schattenspringer,

    was meinst Du mit „Weichspültaktik“?

    Ich hab´s gesagt, und natürlich habe ich auch etwas „Schimpfe“ bekommen.
    Ich verniedliche das absichtlich, weil auch keiner bei uns, mir dafür den Kopf rumdreht!
    Es wird natürlich als „nicht gut“ und „riskant“ gesehen!
    Meine Gruppenleiter, beide seit 20 Jahren trocken, gruselt bei der Vorstellung auch nur mal irgendwo zu nippen – sie meinen, sie würden sich sofort ins Krankenhaus saufen ...
    Das wiederum ist mir unverständlich ...
    So tauschen wir weiter unsere Erfahrungen aus!

    Gruß
    Pittchen

    ... und ich möchte meinen Weg auch nicht jedem nahe legen – ist ja MEINER!!

    Der entsteht jeden Tag, mit meinen Aufgaben, Zielen und der Art diese anzugehen.
    Die Menschen, deren Umfelder und Möglichkeiten sind sehr verschieden –
    das macht das Forum und auch die SHG-Abende auch sehr abwechslungsreich.

    Uns alle verbindet eine schlechte Erfahrung mit der Droge Alkohol.
    Die wirkt nachweislich tödlich bei Missbrauch!
    Bei Jedem. Früher oder später.
    Die Droge ist so gesehen die „Konstante“ in der Gleichung.
    Dadurch ergeben sich meiner Meinung nach auch gewisse Spielregeln, wie eure Grundbausteine,
    für Menschen, die ihr Leben nachhaltig verändern möchten!
    Das sind meiner Meinung nach Hilfestellungen für jeden Betroffenen!
    Auch mir wurden diese grundlegende Maßnahmen an die Hand gegeben:
    Alkoholfreier Lebensraum und Besuch der Gruppe sind die Wichtigsten für mich.

    Ich sehe meinen Weg aber auch nicht sonderlich abweichen von anderen ...
    Einen wirklichen „Highway“ für alle gibt es doch gar nicht ...

    Gruß
    Pittchen

    Danke Karsten, Danke Hartmut!

    Natürlich habe ich Eure Antworten kritisch erwartet. ;)
    Nein, ich brauche auch keine Alkoholiker, die mich bestätigen!

    Seit September 2007 besuche ich meine SHG. Das ist 2 Jahre her!
    Ich kann nicht aus der Sicht einer seit „Zig-Jahren-trockenen“ Person schreiben.
    Das muss ich erst selber durchleben, vielleicht empfinde ich später genauso ...

    Momentan fällt es mir schwer, jeden, der Alkohol trinkt, zu verteufeln. :twisted:

    Heute – auf meinem Stand! - finde ich Situationen, die ich selbst bestimme als ungefährlicher, als die unerwarteten Momente.
    Deswegen habe ich mich gestern dort mit meiner Freundin verabredet.

    Auch ich laufe nicht mehr „schnurgerade“ auf alkoholträchtige Freizeitaktivitäten zu, und halte mich kaum in meinem alten Umfeld auf.
    Ich empfinde mich sogar ehr als guten Segler, der prima „umschiffen“ kann – und das ohne die schlechten Gefühle des Verzichts.

    Sonst würde ich nicht, wie gestern, den Sonntag Mittag wählen, sondern abends zum Feiern hingehen! Da wären auch mehr Leute da – darunter genau diese Saufkumpanen, auf die auch ich heute gerne verzichten kann!
    Diese Zeit verbringe ich lieber mit sinnvolleren Beschäftigungen.
    Da meine SHG auch viel unternimmt und ich gerne an diesen Aktivitäten teilnehme, mache ich dort auch etwas mit „neuen“ abstinenten Leuten.
    Finde ich auch wichtig!

    Mir widerstrebt aber, über alle Menschen, und deren Konsum zu richten.
    So lass ich die anderen eben selber feiern und begegne ihnen, wenn ich es für richtig halte.
    Und zwar dann, wenn ich mich stark genug fühle und „saufen“ nicht mehr im Vordergrund steht.
    Bin der Meinung, das dass eine gute Möglichkeit ist in Kontakt zu bleiben ohne „mitzuschwimmen“.

    Danke nochmals für Eure Antworten, die nicht nach meiner „Nase“ sein müssen,
    Ich kann aber nur aus meiner Sicht schreiben und möchte ehrlich meine Gedanken diskutieren.
    Diese Gedanken sind halt erst etwas über zwei Jahre gereift und unterscheiden sich auch immer wieder von denen, die schon 20 Jahre in unsere SHG kommen.
    Wird sich bestimmt noch verändern ...

    Gruß
    Pittchen

    Hallo liebe Leser,

    Kommentare sind übrigens herzlichst willkommen und erwünscht!!
    Momentan habe ich etwas das Gefühl um mich selbst zu kreisen ...
    Mach ich aber auch, wenn’s denn so sein soll ...

    Gestern Mittag habe ich mich mal wieder mit meinen „Bier trinkenden Freunden“ getroffen.
    Freitags und Samstags meide ich diese, weil ich nicht so viel „feiern“ möchte ;)
    Trotzdem bestehen dort langjährige Kontakte, die nicht nur schlecht und versoffen sind.
    Es war soweit ganz nett ....
    auch, das alle leichte Katerbeschwerden bekämpfen mussten, von den beiden vorangegangenen ganz normalen, also keine Geburtstagsfeier o.ä., Wochenend-Abenden
    - ich aber nicht :lol: !!
    ... wäre mir früher auch so gegangen – Sonntags oder spätestens am Montag war man ja schon ganz schön verknautscht von den ungesunden Torturen ...

    Das Wetter war sonnig und mild, die Hunde tobten auf der Wiese und ich war ausgeschlafen und fit, um das zu genießen.
    Heute ist es stürmisch, aber mir geht es immer noch gut!
    Das sind die kleinen positiven Dinge, die ich mir immer deutlich mache und die mich auf meinem Weg halten.

    Gruß
    Pittchen

    Hallo alle zusammen,

    gestern hatte ich wieder meinen SHG Abend. War auch wieder nett!
    Unser Thema war die „eigene Schuld“ anstatt der Suche nach Begründungen und Ausflüchten.
    Nicht, das man nicht nach eigenen Ursachen zu Trinken schauen sollte,
    aber eine Rechtfertigung ist es noch lange nicht,
    und Schuld hat auch kein Anderer oder die widrigen Umstände.
    Man sollte genug Einsicht und Demut beweisen und sich dieses eingestehen,
    dann fällt vieles leichter, wurde gesagt.

    Ich hab damals auch nur die Entspannung, Geselligkeit und den spaßigen Zeitvertreib gesucht, und nicht bemerkt,
    wie sich der Alk unauffällig immer häufiger in meinem Alltag breit gemacht hat, bis er sogar das Steuer übernehmen wollte... :shock:
    Bei der Erkenntnis, dann der große Schock: Abhängigkeit!
    Vorher hatte ich immer gedacht: Das passiert MIR doch nicht!

    Tja, ... heute sind wir schlauer!!
    Und das sollten wir nutzen!!
    Meine Betrachtungen zum Trinkverhalten überhaupt haben sich schon sehr verändert.
    Früher war die Vernunft leicht auf einer Seite geschultert und der bevorstehende Kater noch ausgeblendet – das Programm „Saufen“ konnte beginnen.

    Heute mit offenen Augen, muss ich nicht mehr unwissend und leichtsinnig mit dem bedenklichen Konsum unserer Gesellschaft stand halten.
    Ich freue mich über jeden Tag ohne Alk und noch mehr, kein Verlangen nach dem Rausch zu haben! :lol:
    Die Folgen sind mir bewusster und heute wiegen die Vernunft und die Angst vor den Katerbeschwerden viel schwerer.
    Dafür bin ich dankbar!
    In dem Moment als ich meine Abhängigkeit entdeckte, hätte ich das nicht für möglich gehalten!

    Einen schönen trockenen Tag Euch allen
    wünscht Pittchen

    Hallo Zusammen,

    es ist ja schon Dienstag, und ich hab mich noch gar nicht zurück gemeldet ...

    Das Übernachtungswochenende habe ich zwar gut, aber nicht abstinent verbracht ... :oops:
    Am Sonntag ging es mir dennoch körperlich sehr gut, weil ich nicht viel, über einen langen Zeitraum getrunken habe ...
    Trotzdem NICHT gut - ich weiß !! :shock:

    Der Sonntag, beim Jahresfest meiner SHG war dann sehr schön.
    Das Bühnenprogramm hat geklappt, der Bazar lief, Kaffee & Kuchen schmeckten und alle waren gut drauf.
    Ich auch, obwohl mein Gewissen nicht ganz rein war...

    Mal sehen, werde wohl beim nächsten Gruppenabend meine "Sünde" beichten.
    Ehrlichkeit ist schon wichtig!

    Mir ist wichtig, weiter zu gehen -- auf meinem Weg -- in die richtige Richtung!
    So ein Abend darf nicht normal sein und somit wieder zur Gewohnheit werden! :evil:

    Dieser Abend ist aber auch kein Grund für mich, in ein tiefes Loch zu fallen,
    ein schlimmes Rückfall-Reue-Endzeitdrama aufzumachen und mich zu bejammern
    oder an meinem Ziel zu zweifeln!
    Weiter geht’s, mit festem Schritt! :)

    Schönen trockenen Tag,

    Gruß
    Pittchen

    Hallo Zusammen,

    Danke auch wieder, für Eure Antworten!

    Dieses Wochenende steht die verlegte Verabredung an.
    Bin mal gespannt, wie das wird ... :oops:

    Als Ausgleich habe ich am Sonntag Jahresfest von meiner SHG aus.
    Das wird bestimmt nett und 100% alkfrei ! :mrgreen:

    schönes Wochenende ...

    Gruß Pittchen