Vielen lieben Dank für Eure Anteilnahme!
Schön, das Ihr mich versteht – also, wisst was ich meine
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich meine Gefühle in die richtigen Worte packe ...
Vielleicht scheitere ich auch am Einschätzen meiner eigenen „Tagesform“.
Das ist für mich so eine „Unbekannte“ oder lieber „nicht konstante Größe“ in meiner Gleichung.
Es gibt viele Tage bei mir, an denen ich auch überzeugt in meinen neuen Regeln lebe.
Das müssen nicht unbedingt die stimmungsmäßig besten Tage sein!
– auch ein ehr mieser Tag, oder eine schlechte Nachricht, regt in mir nicht den Wunsch zu trinken!
Da denke ich ehr NEIN, bloß nicht – macht alles nur schlimmer!! Weiß ich genau!
Aus den GRUNDBAUSTEINEN:
„Man muss sich darüber klar sein und einfach das Vertrauen haben, dass für eine zufriedene und glückliche Trockenheit anderes Wissen und andere Wege notwendig sind, die in seinem bisherigen Wissen nicht vorhanden sein können.
Und da unterscheiden sich auch die Wege.
Und Trockensein heißt nicht, nur nichts zu trinken.“
Ich habe festgestellt, das es bei mir ehr die unauffälligen „normalen“ Tage sein können,
an denen ich das oben genannte Vertrauen scheinbar nicht habe, oder ganz zulassen kann.
Dann irre ich wohl auf meinem eigenen Pfad weiter ... und stolpere durchs Gestrüpp ..
Nun, bisher habe ich – mit einigen Kratzern – immer auf den Weg zurückgefunden ...
Glück gehabt?!
Aber die Gefahr, sich doch mal im Unterholz zu verfangen, sehe ich auch ...
Aber woher nehme ich ein konstantes Vertrauen in „andere neue Wege“?
Aus den GRUNDBAUSTEINEN:
„Neue Interessen, neue Freizeitbeschäftigungen sollten an der Tagesordnung stehen, sich damit vielleicht auch ein neues Umfeld zu schaffen.“`
Ein Punkt mit dem ich mich richtig schwer tu !
Meine „trinkenden“ Freunde (nicht alle trinken zu viel!) sehe ich selten – habe aber auch nicht mit ihnen gebrochen ...
Muss ich das?
Es stimmt schon, das ich in dem Miteinander ehr rückfällig werde ...
Aber die Bekanntschaft aufkündigen?? Nie wieder grüßen? Bisher reduziere ich den Kontakt nur ...
Wahrscheinlich ein Fehler, eine Hürde, die ich mir selbst in den Weg stelle ... ??
Weiterhin mag ich meine Hobby´s und meine Interessen.
Die sind durchaus in Ordnung und nicht alkoholisch belastet.
Ich will nicht zum Yoga und auch nicht zum Autogenen Training, ich bin kein wirklicher Jogger, auch kein Genuss-Radfahrer ...
ich hab genug Tiere und kann mir leider nicht auch noch einen Hund zulegen!
Mein Leben hab ich mir vor meiner Sauferei ganz schön aufgebaut, ich will keine neuen Hobby´s!
Woher weiß ich auch das z.B. im neuen Sport-Club XY keiner trinkt?
Muss ich ein ganz anderer Mensch werden?
... mit Interessen, die ich höchstens zweitrangig habe??
Gruß
Pittchen