Hallo Franky und @alle,
hab' mich echt dolle gefreut, dass Du mich aus der Versenkung geholt hast. Irgendwie dachte ich, ich hätte nichts zu berichten. Stimmt aber nicht !
Dem trockenen Alkoholiker geht's prächtig - 10 1/2 Wochen, bin stolz. Hab viele kleine Dinge, über die ich mich freue. Alles palletti. Weinregale lassen mich kalt, Fasching ist eh nicht mein Thema. Der Teufel pennt. Da macht er's wie ich : Nach meinen Schlafproblemen habe ich jetzt die Schlafkrankheit - ewig müde. Was belastet mich oder strengt mich so an ???
Diese Woche bin ich draufgekommen. Ich will ( aber hier steckt ein gewaltiges "sollte" drin !! ) eine ambulante Reha machen, habe mich dort auch schon vorgestellt und hatte ein Erstgespräch. Dazu muss ich aber, da privat versichert, bei meiner Krankenkasse um die Bestätigung der Kostenübernahme bitten. Und genau das leiere ich seit 5 Wochen nicht an - warum ??????????
In mir sind Zweifel am Nutzen einer LZT, klingt blöd, aber ist so. Ich habe hier im Forum, aber auch in meiner SHG und vor allem auch in der SHG in "meiner" Entgiftungsklinik in der letzten Zeit von so vielen Rückfällen gehört. Auf die Fragen, ob ihnen nichts, was sie in der LZT gelernt haben, nützen konnte, immer die gleichen Antworten :
- in dem Moment ist alles weg
- hab' dann nicht die Kraft, etwas zu unternehmen
- hab's nicht rechtzeitig gemerkt
- wollte einfach trinken
- stand ne offene Flasche rum ( andere sind schuld )
Allerdings ist mir dabei auch klar geworden, dass ich die vielen Fälle, wo erlernte Therapiemaßnahmen Rückfälle verhindert haben, gar nicht kenne.
Deshalb eine Frage an alle über eure Erfahrungen: Wann konnte Euch die Therapie bei massivem Saufdruck helfen ( oder vorher ) ?
So, nachdem mir jetzt deutlich ist, dass ich etwas beurteile, das ich gar nicht kenne, werde ich es in Angriff nehmen.
Viel Glück für Euch alle und schöne trockene Tage
Spes