Beiträge von Martha

    Guten Morgen Aurora,

    entschuldige meine flappsige Aussage, wenn ich sage dass Du 3 Stunden über den EX Mann schreibst... das war jetzt etwas ungünstig ausformuliert. Danke für Deine Rückmeldung, so war es nicht gemeint.

    Für mich ist es manchmal schwierig hier im Forum zu schrieben, da es auch immer wieder ein Verbindung für mich zu XY bedeutet, auch wenn ich von mir und meinen Erfahrungen berichte - trotz alledem ist er im Hinterkopf und ich fühle mich dadurch verbunden mit ihm, was ich manchmal schwer aushalten kann, deswegen auch meine Anfangsfrage an Dich. Oft ist es so, dass wenn ich meine Erfahrungen oder Gedanken aufschreibe auch Erinnerungen an ihn hoch kommen.

    Hätte ich XY nicht kennen gelernt, wäre ich nicht hier, würde ich mich nicht mit Alkoholismus und CoAbhängigkeit auseinander setzen. Und da ist auch eine Stimme in mir, die sagt, erst wenn ich dieses Forum nicht mehr brauche, bin ich frei, auch von ihm. Auf der anderen Seite gibt es eine Stimme, die Erfahrungen weiter geben möchte, damit anderen Menschen das nicht passieren muss, bzw. sie aus diesem Strudel rauskommen und ich gerne unterstützen und "helfen" möchte.

    Weisst Du was ich meine, kennst Du auch solche Gedanken?

    In diesem Sinne, liebe Aurora wünsche ich Dir einen guten Start in die "Normalität".

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Zeter,

    nein Alkoholiker sind keine Monster..... ich behaupte sogar das Gegenteil. Die Alkoholiker, die ich kenne sind sehr sensible und feinfühlige Menschen, ABER solange ich dahin gucke, bin ich als Angehöriger verraten und verkauft. Leider leben sie solange sie trinken auch ein sehr egoistisches Leben, was keine oder wenig Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt. Hier gilt es für mich hinzugucken, das ist die Realität und dass andere ist die Illusion. Will ich einer Illusion hinterherlaufen, die aber nicht gelebt wird????????

    Und weisst Du was aus meiner Sicht wirklich Liebe ist? Den anderen da stehen zu lassen, wo er ist. Ihn aus meiner Sicht wirklich noch in die Sch... reinschlittern zu lassen. So trägst Du einen Teil dazu bei, dass ein Mensch die Möglichkeit hat, in die Eigenverantwortung zu gehen. Liebe bedeutet nicht, dem anderen nur Honig um den Bart zu schmieren und ständig für ihn da zu sein....... das ist etwas mehr.

    Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass jeder Tag den ich an der Seite des trinkenden Partners stehe, ein Tag ist, der seine Sucht verlängert und fördert. Ich unterstütze seine Sucht - aus vermeintlicher Liebe. Ich gehe daran kaputt und der andere trinkt weiter. Das ist keine Liebe. Ich will es nicht aushalten meine eigene Leere zu spüren! Und wenn ich bereit bin, dahin zu schauen, dann gehts weiter.

    Ich weich hier gerade etwas vom eigentlichen Thema ab, sorry..

    Grüsse Martha

    Liebe Aurora,

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Du darfst wirklich sehr stolz auf Dich sein. Ich habe für mich festgestellt, dass ein Austausch mit Angehörigen für mich wichtiger und weiterbringender ist, als jede Therapie. Ich glaube Hartmut hat das mal geschrieben, dass er nur von Betroffenen lernen kann und nicht von Theoretikern. Ich stimme dem zu. Habe gerade eine Freundin, die mit einem Mann zusammen war, der ein schwere Persönlichkeitsstörung hat. Ich habe ihr durch meine Erfahrung empfohlen, sich ein Forum oder eine SHG zu suchen, was sie jetzt auch macht und das sehr gut findet. Dafür brauchen wir natürlich solche Menschen wie Dich :-).

    Wenn ich Dein Geschriebenes lese, dann lese ich einfach Liebe für Dante :) totale Akzeptanz, Wertschätzung und Vertrauen für den anderen. Da erübrigt es sich wohl, ob man 3 Stunden am Tag über den EX schreibt, das scheint egal. Ich wisst, dass ihr zusammen gehört und dieses Band scheint so fest und sicher, dass nichts es zerstören kann. Das ist sehr sehr schön und freut mich für Euch. Ganz schön fand auch auch zu lesen, dass Dante Dich auf Deine CoRolle aufmerksam macht. Was für eine geniale Unterstützung eines Partners, wow. So und nicht anders sollte es aus meiner Sicht in einer Partnerschaft sein, das entspricht meiner Vorstellung von echter Liebe zueinander. Was habt Ihr für eine schönes Geschenk bekommen, Euch aus der Sucht zu befreien und Euch dann auch noch zu finden :)

    Ja und wir haben auch unsere Vergangenheit und sind keine unbeschriebenen Blätter mehr. Ich komme ja mittlerweile auch mehr und mehr in den Prozess, nicht mehr zu schweigen, also auch ausserhalb des Forums, was ich eine lange Zeit über gemacht habe, aus Scham. Heute gehört es zu mir. Wenn man solch Extremerfahrungen in seinem Leben hat, gibt es für mich 2 Möglichkeiten: ich zerbreche oder ich wachse daran, na und für was hab ich mich wohl entschieden ;)

    Und wie wertvoll ist es, dass Ihr Eure Erfahrungen weiter gebt, trotz dem Du/Ihr aus dem gröbsten raus seid, Danke.

    Nun gratuliere ich Dante für 4 Jahre Trockenheit, wünsche Euch beiden einen ganz schönen Sonntag und freue mich auf einen weiteren Austausche, auch wenn ich Deins mehr lese, als mit Dir im aktiven Dialog bin.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Aufbruch,

    wenn ich Deine Antwort lese, macht es mich traurig wie Du Dich behandeln lässt. Du hast Angst vor Deinem eigenen Mann, seit Jahren lebst Du in Anspannung und sorgst nicht für Dich. Wofür brauchst DU es, wenn Du Dich fragst, ob Jähzorn und Alkoholismus parallel gehen? Du bist bei ihm ;-). Soll es als Entschuldigung oder Erklärung für ihn dienen? Ist Dir damit geholfen? Fakt ist, er ist es, warum ist doch egal und DU leidest.

    Jahre habe ich Erklärungen für sein Verhalten gesucht, nur um nicht in die Eigenverantwortung zu gehen und ins Handeln zu kommen. Ich frage Dich mal ganz provokativ ob Du wirklich Deinen persönlichen Tiefpunkt erreicht hast....

    Wenn Du morgens in Ruhe und Frieden erwachen möchtest dann darfst Du in die Handlung gehen.

    Ich schreibe Dir meine Worte nicht um Dich zu ärgern, ganz im Gegenteil.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Diandra,

    es ist eine gute und wichtige Frage. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass wir es uns nicht eingestehen wollen, dass auch wir ein Problem haben. Ich vergleiche das ja immer gerne mit dem Tiefpunkt des Alkoholikes, den auch wir Angehörigenaus meiner Sicht brauchen. Und wie lange braucht ein Alkoholiker? Manchmal ein ganzes Leben....... und warum soll es uns nicht anders gehen?

    Bei mir hat das ganz lange gedauert, bis es bei mir "klick" machte. Ich habe den Alkohol gesehen, darauf war mein Fokus gerichtet und gut. Es dauerte, bis auch ich für mich erkannte, wie tief ich in diesem Strudel sitze. Auch ich habe immer gedacht, wenn er aufhört zu trinken, wird das schon werden. Mag auch sein, dass das dann anders wird. Ich habe bloss nicht dahin geschaut, wie sehr ich mich selber auch manipulieren lasse, wie ich mich emotional erpressen lasse und nicht in der Lage bin STOPP zu sagen.

    Bei dem Alkoholiker ist es ja das Mittel was zerstört und bei mir ist es mein eigenes Verhalten was mich zerstört und das muss erstmal geschluckt werde. Ich kann mir vorstellen, dass sehr viele von uns Menschen sind, die eigentlich mit beiden Beinen im Leben stehen. Und für mich war es ein unheimliches Ringen mit meinem Stolz, dass auch ich ein Problem habe. Erst als ich anfing, mir das einzugestehen und das zu akzeptieren ging es weiter.

    Und Du hast vollkommen recht, dass wir von unserem Partner wünschen oder erwarten, müssen wir auch umsetzten und zwar in aller Konsequenz.

    Mir wird z. B. jetzt erst klar, was auch ich für selbstzerstörerische Anteile in mir habe. Hier gilt es in die eigene Wertschätzung zu gehen, mich wirklich um mich zu kümmern, und das ist für mich etwas mehr, als mich in die Badewanne zu legen oder ein gutes Buch zu lesen oder mir einen neuen Fummel zu kaufen. Es muss zur inneren Überzeugung werden. Hinzu kommt, ein ganz klare Abgrenzung zu lernen aus überzeugtem Selbstwert.

    Das mal meine Gedanken in Kürze.

    Viele Grüsse Martha

    Guten Morgen Frank,

    auch ich gratuliere Dir von Herzen, für 6 Monate zufriedener Trockenheit. Deinen Weg, wie Du Dich aus der Sucht befreist und ein zufriedenes Leben suchst, lese ich besonders gerne. Es hat sowas lebendiges, zielstrebiges und auch klares.

    Oft denke ich, Du könntest ein Buch davon schreiben zum Weitergeben und Mut machen.

    Liebe Grüsse und weiter so, Martha

    Liebe Aurora,

    so jetzt muss ich Dir doch mal schreiben, wurmt mich schon die ganze Zeit :-)...... Mit grosser Bewunderung lese ich Deine Beiträge, Deine Hilfestellungen und Deine Erfahrungen, die Du weiter gibst. Ich lese aus Deinen Zeilen, wie sehr Deine damalige Beziehung Dein Leben geprägt hat.

    Ich frage mich oft, wie ist das für Dich, aber insbesondere für Dante? Meine Einstellung ist bis jetzt, dass ich erst dann in der Lage sein werde, mich auf einen neunen Partner einzulassen, wenn XY in meinem Hinterstübchen ist, ich die Geschichte verarbeitet habe und nicht mehr über ihn sprechen brauche. Bzw. wenn das emotional nur noch neutral ist, nichts mehr mit mir macht.

    Ich überlege mir das gerade andersrum, wie es für mich wäre, wenn ich einen Mann kennen lernen würde, der einen krankmachende Beziehung hinter sich hat und von dem ich weiss, das er sich täglich über die Erlebnisse, die er mit ihr gemacht hat austauscht und immer noch verarbeitet. Ich hätte das Gefühl, dass die andere noch viel zu dicht an ihm dran wäre (mein Gefühl, meine Interpretation).

    Versteh mich nicht falsch, meine grösste Bewunderung für Euch beide, aber ist es nicht auch eine Belastung für Eure gemeinsame Beziehung immer wieder im Alten zu gucken?

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Dagmar, Hallo Ihr,

    wer hält wie lange durch......... Komisch vorhin sass ich auf meiner Terrasse und überlegte für mich, was genau der Anlass war, dass ich wirklich NEIN gesagt habe und ausgestiegen bin?

    5 Jahre an der Seite eines Mannes, dessen Alkoholkonsum überdurchschnittlich war, aber schon noch "kontrolliert" (es wurde noch nicht morgens getrunken) 2 Jahre davon on and off, mit halb jährlichen Pausen. Letztes Jahr noch mal 4 Monate. Sein Alkoholkonsum war stärker geworden und trotz meiner eigenen 4 Wände und gelernter Abgrenzung litt ich zusehens wieder verstärkt. In meinen schlimmsten Zeiten vor 4 Jahren habe 46 kg gewogen (heute 54kg) und konnte nur noch mit Schlaftabletten schlafen........wollte ich da wieder hin?

    Es kam wie so häufig zum Streit, schon abends um 20 Uhr war XY so besoffen, dass er kaum noch reden konnte und ich mir die übelsten Beschimpfungen anhören musste.
    Hier war mein Ausstieg, jetzt war endgültig Schluss.

    Ich bin 44 Jahre alt. Eine Frau mitten im Leben stehend, nicht ganz doof und einigermassen passabel aussehend, selbstständig und Mutter eines Sohnes. Ich habe mindestens noch ein halbes Leben vor mir. Will ich mir dieses Leben kaputt machen lassen? Will ich mich jedes Wochenende über die Alkoholekzesse meines Partners aufregen, will ich mich ständig mit meinem Partner über Alkohol streiten, will ich ihn ständig kontrollieren - soll das mein Leben sein? Nein! Liebe hin oder her......

    Heute verläuft mein Leben in ruhigeren Bahnen, nicht immer leicht, manchmal orientierungslos, manchmal beschwerlich, manchmal fühle ich mich auch einsam....Ich habe nicht nur ihn liegen lassen, sondern auch noch einen halben Freundeskreis, egal - ich muss diesen sch...Suff nicht mehr ertragen und ganz ehrlich : ich sitze lieber alleine auf meinem Sofa, statt in dieser ständigen Anspannung, na wieviel trinkt er heute? Oder dass ich jede 3. Nacht aus meinem Bett umziehen musste, weil XY zu laut schnarchte.

    Schade, dass ich nicht schon viel früher und konsequenter meinen Weg gegangen bin, ich hätte mir eine Menge Schmerz und Leid ersparen können. Nun denn, es ist so, wie es ist. Heute weiss ich, man kann gar nicht früh genug gehen. Jeder Tag an der Seite eines Trinkenden ist ein verlorener......

    Ich bin heute gelassener, ruhiger, klare und bewusster. Mein Optimismus kommt wieder und ich weiss....... dass Beste kommt zum Schluss :) und wenn nicht morgen, dann übermorgen.

    In diesem Sinne Martha

    Liebe Monty,

    wie schön, dass Du wieder zuhause bist und scheinbar gesundest. Das freut mich sehr, hatte mir ja so´n bisschen Sorgen um Deinen gesundheitlichen Zustand gemacht.

    Dir weiterhin gute Genesung und sei lieb zu Dir.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Monty,

    auch ich besuche Dich heute und hoffe, dass es Dir besser geht....ganz viele schöne Bartnelken an Dich.

    Dante und Aurora, könntet ihr nicht ein kurzes Lebenszeichen von Monty schreiben- auch wenn ich jetzt im Urlaub bin, aber für uns alle? Danke :)

    Liebe Grüsse und gute Besserung, Martha

    Hallo Monty,

    hab eben mal auf der homepage Berlin eingegeben und es gibt auch Ärzte, die ausschliesslich oder Schwerpunktmässig nach TCM arbeiten. Es würde von der Kasse übernommen werden, einfach mal rum telefonieren.Lohnt sich :)

    Schlaf gut, Martha

    Liebe Monty,

    Dein gesundheitlicher Zustand hört sich gar nicht gut an und ich denke, dass sind die Nachwirkungen von zuviel Anspannung........ und ich kann mir vorstellen, dass es Dir nicht wirklich gut geht, du Arme :(

    Was hälst Du davon Dir einen Therapeuten zu suchen, der Traditionelle Chinesische Medizin macht? Allerdings wird Akupunktur nicht ausreichend sein, kann man aber sehr gut mit Chinesischen Kräutern behandeln. In Berlin gibt es bestimmt jemanden. Könntest ja mal auf die Homepage der "Agtcm" gehen. Dort werden nur Therapeuten mit entsprechenden Ausbildungen empfohlen, wichtig ist, das der Therapeut auch in Pharmakologie ausgebildet ist.

    Nur so am Rande :)

    Ich wünsche Dir gute Besserung.

    Ganz liebe Grüsse und gute Nacht, Martha

    Lieber kaleu,

    jetzt bin ich erleichtert :) Ich denke, es ist sehr gut für Dich, wenn Du Deinen Focus NUR auf DICH setzt. Du bist jetzt erst mal der Wichtigste. In Zeiten, in denen es einem nicht gut geht, kann man einfach nicht auch noch für andere da sein........... Die Erfahrung habe ich jetzt 2 mal mit einer guten Freundin gemacht. Mir ging es nicht gut, sie wollte mich verstehen und ich hätte sie zum Fenster raus schmeissen können, wie sie auf mich reagiert hat. Da ich ihre Bemühungen gespürt habe, mich zu verstehen, wollte ich sie dafür wertschätzen. Ich geriet dabei selber so in Not und habe mich total verrannt.

    Für mich eine sehr wertvolle Erfahrung. Wenn ich selber in Not bin und nicht weiss, was mit mir los ist, bin ich einfach nicht in der Lage, dem anderem Einfühlung zu geben.

    Mach Dir eine gute Zeit :)

    Ganz liebe Grüsse Martha

    He FliSter :)

    schön, dass Du so schnell geantwortet hast. Na nun ist ja meine Neugierde gestillt und hab ich ja gar nicht so falsch gelegen ;-), hihihi, so gut kenn ich Dich schon virtuell, um aus einem Satz Dich zu erkennen :-), hast Du Dich ja schon immer drüber amüsiert. Und super, dass Du Dich nicht mehr für Deine Schreiberei und Gedanken entschuldigst, Fortschritt!!!!!........ Spass bei Seite

    Ich weiss sehr gut wovon Du schreibst, kenn ich alles aus dem FF....weisst Du noch, wie Du es nicht so ganz verstehen konntest, dass ich jede Location und jedes Ausgehen vermieden habe, wo DingesKirchen sein könnte? ( nicht Dingeshofen, sondern Kirchen ':P' )Wir wohnen 2 km auseinander und mein halber Freundeskreis geht mit ihm aus, bzw. trifft ihn. Ich habe sogar den Kontakt zu seinem besten Freund, was eigentlich ein guter Freund von mir ist, auf Eis gelegt. Uns hat das beiden sehr leid und weh getan, insbesondere ihm. Mit Tränen in den Augen habe ich NEIN gesagt, er hat es aber auch akzeptiert. Ich will dieses Gefühlskarussell nicht mehr. Und wenn ich ihm gegenüber sitze (also seinem besten Freund) liegt es mir natürlich auch immer auf der Zunge, nach XY zu fragen und das stresst mich total.

    Ich finde es ganz grossartig, in welcher Konsequenz Du das durchziehst, ich denke wirklich nur so geht das, auch wenn es eine enorme Kraft kostet, da Du ja komplett über den Verstand gehst, und das Gefühl hinten anstellen musst.

    Ich fand das grossartig unsere Schreiberei......Hm......schade dass die Schuhe drücken, vielleicht weil Du sie Dir einfach zwischendurch gekauft hast, you never know?

    Meine Liebe, ich hoffe Du schreibst wieder mehr, bist ja jetzt ne "Erfahrene auf Stufe 2 :idea:, oder?

    Sei zurück umarmt, Martha

    Hallo Kaleu,

    auch wenn ich ganz "Forum-faul" bin und ich registriert habe, dass auch Du Dich zurück ziehen willst.

    Kannst Du trotzdem mal kurz "piep" sagen und ein kleines Lebenszeichen von Dir geben? Hab mir ein bisschen Sorgen um Dich am WE gemacht.

    Liebe Grüsse Martha

    Hi Fliegender Stern,

    das ist ja schön Dein Lagebericht und hört sich wirklich gut an. Kann mir richtig vorstellen wie Du mit Deinen Schlumpfschuhen durch die Gegend ziehst, bei dem Wetter passen sie ja perfekt :-), die gibt´s doch noch, oder?

    Dass Dein Laptop den Geist aufgegeben, kein Wunder ;-), man was haben wir geschrieben......

    Weisst Du, dass Du nach Deiner Geschichte Angst hast, dass Dir jemand zu nahe kommt kann ich gut verstehen. Wirklich wozu auch, das Leben kann ohne Partner sehr entspannend sein. Du kannst machen, was Du willst, brauchst keine Kompromisse einzugehen, brauchst Dich nicht ärgern, keine Streits.....okay, so´n paar Dinge mögen da auch im Mangel sein, doch wenn der Preis zu hoch ist......... Irgendwann wird auch das sich Normalisieren, wenn der Prinz auf dem weissen Schimmel kommt... :)

    Über einen Satz musste ich allerdings doch stolpern. Du schreibst: "GAnz zu schweigen, jemals mit einem Mann zu schlafen. Mit einem anderen meine ich. Unvorstellbar. "
    Was meinst Du genau mit einem Anderen? Also ich interpretiere das so, dass Dingeskirchen da immer noch in Deinem Hinterkopf schlummert, ist das so oder lese ich das falsch? Gibt es den noch in Deinem Leben, oder hast Du es geschafft, ihn links liegen zu lassen? Ich bin ja neugierig ;)

    Mir geht es ganz gut. Bin momentan etwas schreib- und denkfaul, schaue aber immer mal wieder hier rein.

    Ich freue mich von Dir zu hören, ganz liebe Grüsse

    Martha

    Oh Kaleu, dass hört sich echt sch..... an. Komm doch einfach mal vorbei und dann können wir schön im Garten, scheigend und Ruhe geniessend kalte Apfelschorle trinken...:lol: ( Ich habe, ich mags Dir kaum sagen, jetzt 2 Wochen sturmfreie Bude, mein Sohn ist bei seinem Vater. Es kann für mich auch eine gefährliche Zeit werden, da in mir auch ein sehr durchgeknallter Abenteurer steckt...)

    Was hälst Du davon, in den Papa Streik zu gehen :) Weiss ja nicht, was Dich so nervt, mit Deinem Sohn. Ob er Dir im Haushalt nicht hilft oder den ganzen Tag Animation braucht.

    Wenns die Hilfe im Haushalt ist: einfach konsequent alles liegen lassen und gar nichts mehr tun. Und nur noch für Dich sorgen und Dein Ding machen. Hat ne Freundin von mir mit ihrem 14 Jährigen auch gerade gemacht, nach 24 Stunden kam er angeschlichen ;) Ich glaube anders gehts nicht. Muss man sich bloss selber echt drin üben und aushalten, alles stehen zu lassen und das können ja unglaubliche Verwüstungen werden.... Wär doch ein Versuch wert, anders scheint Dein Sohn den Ernst der Lage vielleicht nicht zu erkennen.

    Wer nicht hören kann, der darf sehen.. :!:

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Kaleu,

    das hört sich nach totaler Sinnkrise und Überforderung bei Dir an... keiner da der Dich unterstützt, keine der Dich fragt, ob Du Hilfe brauchst und Du darfst schön weiter funktionieren, bloss wofür ;)

    Hast Du mit Deinem Sohn gesprochen, weiss er wie es Dir geht? Ich meine ihn nicht als "Gesprächspartner" zu nutzen aber ihn zumindest darüber zu informieren über Deinen Zustand. So kann er vielleicht etwas Rücksicht auf Dich nehmen und Dir nicht noch zusätzliche Steine in den Weg legen.

    Hast Du ne Idee, wie Du aus Deinem Tief kommen könntest, was Dir helfen würde? Einfach mal aufs Sofa hauen und nichts tun? Dir etwas Schönes kaufen? Jemanden aus Deiner SHG Gruppe anrufen und Dein Herz ausschütten?

    Tut mir ganz leid, wie es Dir geht, kann das sehr nachvollziehen. Mir fehlt momentan jeglicher Antrieb und das Wetter tut sein übriges. Kann momentan ganz schlecht Verbindungen halten, da ich so alle bin.

    Sei mal ganz dick gedrückt, Martha