Beiträge von pedi1970

    Liebe Melanie,

    das stimmt, in solchen Dingen gibt es kein Patentrezept. Das wichtigste ist, unser Wohl an erste Stelle zu setzen, uns soll es in erster Linie gut gehen. Und manche Erfahrungen muss man auch einfach machen, da kann man nicht voraussehen, was richtig ist, oder?

    Du wirst schon das Richtige tun.

    Freue mich auf Deine weiteren Berichte.

    Alles Liebe... Pedi

    Hallo Underground,

    ich habe ein paar spezielle Sachen gemacht. Habe mich ja schon immer viel mit Meditation beschäftigt, hatte aber die letzten Wochen keinen Nerv dazu... diese Woche habe ich wieder damit angefangen, weil ich gemerkt habe, dass ich mich, wie schon geschrieben, ein Stück weit verloren hatte.
    Zudem habe ich ein paar Heilbehandlungen geniessen dürfen und gestern ein schönes Ritual "Altes loslassen, Neues einladen" mitgemacht. Seitdem bin ich viel friedlicher und ruhiger und zuversichtlicher!

    Hast Du auch Erfahrungen mit spirituellen Sachen?

    Es wird immer wieder Höhen und Tiefen geben.. ganz sicher... ich finde es wichtig, diese zu akzeptieren. Auch Stillstand mal zu akzeptieren. Das hatte mir hier jemand mal ganz lieb geschrieben und es stimmt. Bei mir wird die Geduld immer wieder auf die Probe gestellt, denn ich will immer alles jetzt und sofort... und das funktioniert in dem Fall eben nicht... so viele Jahre Co usw. lösen sich nicht von heute auf morgen in Luft auf....

    Sei zuversichtlich, dass es bei Dir wieder bergauf geht!

    Ganz liebe Grüße sendet Dir.... Pedi

    Hi Melanie,

    mir ist es auch ganz ähnlich ergangen wie Dir. Zwar hatte ich weniger ein schlechtes Gewissen, weil ich eine neue Bekanntschaft hatte (die alte war 6 Monate vorbei). Doch im Nachhinein war es wichtiger für mich, zu erkennen, ob mir diese neue Bekanntschaft überhaupt gut tut!

    In mir waren noch so viele alte Muster, meine Co-Abhängigkeit total unbearbeitet, so dass ich mit der neuen Bekanntschaft gleich in die neue Falle getappt bin und mir wieder einen Mann mit Alkoholproblem angezogen hatte. Das wußte ich zuerst nicht, als ich ihn kennenlernte. Er sagte es mir aber dann am ersten Abend. Und da ich ja noch voll co. war, ging das ganze Drama erstmal von vorne los. Bis ich nach 5 Wochen die Notbremse gezogen und die Beziehung beendet habe. Seit dem kümmere ich mich um mich, eine neue Beziehung kommt für mich erstmal nicht in Frage.

    Was ich meine, ist, dass Du in erster Linie prüfen könntest, inwieweit Dir die neue Bekanntschaft gut tut. Natürlich ist es mehr als fair, erst eine Beziehung zu beenden, bevor man die nächste beginnt.... aber die Frage ist, was für Dich gut ist.
    Und ob Du nicht erstmal Deinen Fokus auf Dich legst anstatt auf eine neue Beziehung.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier im Forum!

    LG... Pedi

    Hallo underground,

    ja, Du hast recht.. ich glaub auch, dass wir immer das bekommen, was wir aushalten und (er)tragen können..

    Unsere Selbstzweifel lassen uns wohl mitunter glauben, dass wir es nicht schaffen können... die Selbstzweifel, die sich über so viele Jahre bei uns eingebrannt haben. Die können wir nicht von heute auf morgen verbannen, nur Stück für Stück.

    Ich bin in den letzten Tagen viele davon losgeworden und voller Optimismus. Und voller Dankbarkeit für alles das, was in meinem Leben geschieht, für die Lerneffekte, die sich daraus ergeben usw.

    Wir sind auf einem guten Weg, oder?! :wink:

    Hab einen schönen Tag!

    LG.. Pedi

    Die Tiere haben mir gestern viel Freude gemacht:

    Unsere Stallkatze hat draußen im Schnee gespielt und die Schneebälle gejagt. Der Hund bekam seine gewünschten Streicheleinheiten. Die Kaninchen sind sofort in ihr Häuschen rein, weil es Abendfutter gab, die Meerschweinchen haben vergnügt gequiekt. Alle Pferde wohlauf.

    All das hab ich bewußt wahrgenommen und in mich aufgenommen.

    Schööööön!

    Hallo Zimt,

    ja, es tut weh.. diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Als ich mich kürzlich von meinem letzten "Freund" getrennt hatte, bin ich fast verrückt geworden. Ich war immer kurz davor, ihn anzurufen, einfach so...
    aber ich hab mich jedesmal gezwungen, es nicht zu tun. Und bin standhaft geblieben. Der Schmerz gehört mit dazu und wir müssen dadurch, es hilft nix... bei mir ist es täglich besser geworden. Ich habe mir überlegt, was mir diese Beziehung gebracht hat: sie hat mir gezeigt, wo ich stehe, dass ich co bin und selbst ein Problem habe!
    Heute kann ich einfach nur dankbar dafür sein, dass ich diese Begegnung hatte. Klar denke ich ab und zu an ihn, aber es ist vorbei. Kein Kontakt, er ruft auch nicht an (ein Glück).

    Versuche, standhaft zu bleiben und befreie Dich von Deinem schlechten Gewissen. Du bist für sein Seelenheil nicht verantwortlich! Und bau Dir Deine Basis ohne ihn.

    Fühl Dich gedrückt!

    Pedi

    Hallo Billy,

    danke für Deine "Einmischung" :wink: habe mich sehr gefreut! Und Du hast so recht mit dem, was Du schreibst. Ja, die Schulter zum Anlehnen hatte ich nicht wirklich, das stimmt... in mancher Hinsicht zwar schon, aber grundsätzlich war ich schon unglücklich. Daher ja auch die Trennung.
    Es beruhigt mich, dass Du bzw. Ihr auch Zweisamkeit vermisst (ist ja auch normal, glaub ich, der Mensch ist nicht zum Alleinsein geschaffen...) und es ist schön zu lesen, wie Ihr damit umgeht.

    Danke Dir! Liebe Grüße... Pedi

    ***************************

    Hallo Linde!

    Schön, Dich zu lesen. Die ganze Woche war ich teilweise mit anderen Dingen am Abend beschäftigt, aber ich habe auch gemerkt, dass ich ein wenig Abstand brauchte. In mir war so viel Chaos, Leere... aber jetzt geht es mir besser.

    Gestern abend habe ich eine Aura-Reinigung bei mir machen lassen. Das war richtig gut, war das erste Mal. Mein Thema waren die alten Muster meiner Kindheit, die ich auflösen wollte (sich verantwortlich fühlen, nichts wert zu sein, Schuldgefühle etc.) und es war ganz erstaunlich, was da alles passiert. Heute fühle ich mich viel entspannter, sehr erleichtert und irgendwie freier und optmistischer. Bin gespannt, wie sich das Gefühl in den nächsten Tagen noch entwickelt, wenn sich die Behandlung "setzt". Ich habe schon viel Hilfe und Begleitung in spirituellen Heilmethoden erfahren dürfen. Ich will mir auch die Zeit erlauben (wie Du auch schreibst), alles wirken zu lassen. Geduld muss ich echt lernen.... nicht meine Stärke. Aber ohne geht es wohl nicht, der Weg ist das Ziel...

    Danke für Deine Nachricht, Linde! LG.. Pedi

    Hallo hiswife!

    Klar lese ich Dich noch. Aber die ganze Woche war ich nicht im Forum drin.

    Was war denn das für´n Sozialarbeiter?! Ist ja gruselig...
    Ganz ehrlich, von so was solltest Du Dich nicht aus der Bahn werfen lassen. Entweder war er überfordert, inkompent, lustlos oder hat zu viele eigene ungelöste Probleme... ist aber auch egal; entscheidend ist, wie Du damit umgehst.

    Ich glaube, dass uns das Leben immer mal wieder Situationen zuspielt, um uns regelrecht zu prüfen, wie gefestigt wir sind... mir ist das schon ein paar Mal passiert. Bleibe ich dann standhaft? Sie veranlassen mich auch, immer wieder meine Position zu überprüfen und ob ich auf dem richtigen Weg bin.

    Vielleicht kannst Du dieser Episode was Positives abgewinnen und sie als Lernschritt sehen; Du hast erkannst, dass er Dir Dinge gesagt hat, die für Dich gar nicht funktionieren und sich völlig falsch anfühlen. Das ist doch super. So kannst Du Deinen Weg sicher weiter verfolgen.

    Du schreibst bzw. fragst: "warum passiert das alles mir WARUM??"...
    martere Dich nicht mit dieser Frage. Das Warum können wir meist nicht klären, es gibt einfach Dinge, die sind nicht in unserer Hand. Die Warum-Frage macht uns nur fertig und hindert uns daran, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Und die Antwort auf die Frage würde uns der Lösung unserer Probleme keinen Schritt näher bringen...

    Auch ich schicke Dir nun ganz viel Kraft, liebe hiswife.

    Liebe Grüße... Pedi

    Hallo Underground,

    war ein paar Tage nicht im Forum und freu mich nun über Deine Nachricht.

    Du hast m.E. keinerlei Grund, wütend auf Dich zu sein. Im Gegenteil - Du hast es geschafft, ihm zu sagen, dass Du nicht helfen kannst usw. und hast Dich auch entsprechend verhalten. Das ist doch super!! Wie lange ist es her, dass Du wieder auf ihn "reingefallen" wärst!? Ich meine, dies ist ein Riesen-Fortschritt, auf den Du stolz sein kannst.

    Stöpsel Deinen AB doch einfach für eine Weile aus oder leg einfach auf, wenn der Dich anruft?!

    Wünsch Dir einen schönen Tag, melde mich wieder.

    LG.. Pedi

    Hi Underground,

    schön, dass Du bei Al-Anon warst!

    Ich denke, er spürt, dass Du anfängst, Deine eigenen Wege zu gehen. Das birgt für ihn natürlich die Gefahr, dass Du ihm als Co nicht mehr zur Verfügung stehst... aber so ist es ja auch richtig, dass Du nun Deinen Weg gehst.

    Andererseits geht er seinen Weg in Richtung LZT, was Dich wiederum beunruhigt, wie Du schreibst...

    Das stürzt Euch vermutlich beide ins Gefühlschaos... verständlich... aber versuche, Dir und Deinem neuen Weg treu zu bleiben, behalte nur Dich im Blick, nicht ihn. Er ist für sich, Du für Dich verantwortlich. Du kannst nur Dein Leben ändern, nicht seins. Wenn Du´s schaffst, lass Dich gar nicht erst auf Diskussionen ein.

    Ich hoffe, dies kann Dich ein wenig unterstützen.

    LG.. Pedi

    Ja, Engelchen, das sagt schon was aus, wenn er vor Karneval flüchten will. Dann ist ihm sein Problem vermutlich bewußt... Ist doch o.k., wenn er für sich diese Entscheidung trifft.

    Ja, wenn Du ih wieder beschützen willst, ist das co... lass ihn, lass ihn seine Entscheidungen treffen, es ist sein Leben, seine Verantwortung.

    Du hast die Verantwortung nur für Dich!

    LG.. Pedi

    Hallo Martha,

    ja, momentan scheinen uns ähnliche Dinge zu plagen!

    Immer, wenn ich mich frage, was mir fehlt und wie ich es bekomme, fällt mir als erstes eine Beziehung ein. Mir fehlt die Gemeinsamkeit, Zusammengehörigkeitsgefühl, jemanden an meiner Seite, die Aufregung und auch das Gefühlschaos (so lange ich das noch habe, das Vermissen des Gefühlschaos´, bin ich noch krank, glaub ich...)..; ich spüre Sehnsucht in mir und kann sie nicht deuten, wo sie ihren Ursprung hat. :?
    Denke immer darüber nach, wie es irgendwann mal sein soll, und verliere mich dabei heute im Hier und Jetzt. Verdränge im Moment wieder viel und lese dann was ganz anderes, nur nicht mit mir beschäftigen. Dennoch hab ich mich den ganzen Tag gefreut, mir heut Abend Zeit für´s Forum zu nehmen.

    Danke für Deine Buchtipps, guck gleich mal rein. Hab schon so viel gelesen, und denk dann immer, wenn ich die ganzen Weisheiten meiner Bücher nur umsetzen könnte, mit Verstand und Herz, dann wäre doch alles gut. Und dann bin ich wieder frustriert, weil so vieles noch nicht umgesetzt ist. Ein wenig setzt bei mir wieder diese Starre der ersten Tage ein, die ich anfangs hatte, als ich hier gelandet war.

    Vielleicht sind diese Schwankungen auch normal? Vielleicht bringen sie einen Schritt nach vorn, wenn die Wellen sich gelegt haben? Ich weiß es nicht... der Weg scheint mir so endlos lang.

    Drück Dich!
    LG.. Pedi

    Hi CoLibri,

    nun ist mein Text doch rausgeflogen, sehe ich gerade. :cry:

    Also, sinngemäß ging es darum, den anderen so anzunehmen und zu akzeptieren, wie er ist, ohne das "Warum" hinter seinen Handlungen zu erfragen. Keine leichte Aufgabe.

    Das Warum können wir ohnehin ganz oft nicht klären, glaube ich. Wichtig ist hier eher, dass wir erkennen, dass wir nicht Schuld daran sind, ob jemand alkoholkrank wird; sei es ein Elternteil, der Partner, etc. Das halte ich für die wesentliche Erkenntnis.

    Mein Vater hat ein Alkoholproblem, seit ich denken kann. Ich weiß, dass es nicht meine Schuld ist und ziehe mir den Schuh auch nicht an. Mein Problem ist eher, dass meine Mutter mir (unbewußt) die Aufgabe gegeben hatte, ihn vom Trinken abzuhalten. Hat natürlich nicht funktioniert. Das sehe ich als Grund, warum ich heute so oft alkoholkranke Männer anziehe. Warum mein Vater ein Alkoholproblem hat? Keine Ahnung.. er hatte keine leichte Kindheit, einen sehr herrischen Vater. Mein Onkel ist auch Alkoholiker. Ich beschäftige mich mit der Warum-Frage auch überhaupt nicht, sondern eher damit, wie ich heil werden kann....

    LG.. Pedi

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    Hallo Shirley,

    mir geht es auch so wie Dir... mit meiner Co-Mutter habe ich oft Mitleid, weil sie schon seit Jahrzehnten einen erfolglosen Kampf führt. Aber auch sie hat (unbewußt natürlich) dazu beigetragen, dass ich heute die Probleme hab, die ich hab. Das macht mich manchmal schon wütend, um ehrlich zu sein. Mein Vater war nie wirklich schlecht zu uns, wir haben nie Kloppe oder so gekriegt. Bei uns war eher immer Funkstille, sozusagen Liebesentzug, wenn meinen Eltern was nicht gepasst hat. Nur nicht ehrlich sagen, was Sache ist.
    Ich habe den Vorteil, dass ich knapp 400km entfernt wohne und sie recht selten sehe, so 2-3x pro Jahr. Im direkten Kontakt ist das sicher viel, viel schwieriger....

    LG.. Pedi