Beiträge von kleine biene

    Hallo Messie,

    habe mich zwar noch nicht zu Wort gemeldet, aber Deinen Thread verfolgt. Ich habe auch das Gefühl wie Stoffel, dass sich bei Dir etwas geändert hat. Ich glaube Dein Selbstvertrauen kommt langsam etwas zurück.

    Du wirst sicher wieder Freunde finden. Und bis dahin, sieh uns als Deine virtuellen Freunde an. Wir sind gute Zuhörer und können Dir Ratschläge geben.

    Und wenn man jemanden hat mit dem man reden kann, wie hier, tut das schon unheimlich gut.

    Ich wünsche Dir viel Kraft.

    Hallo Melanie,

    vielleicht glaubt sie Dir ja auch nicht dass Du wirklich ausziehen willst. Du kannst ja auch erstmal so tun als ob. In jedem Haushalt finden sich Sachen die man eigentlich nicht mehr braucht. Räum die erstmal weg, aber so dass sie es mitkriegt. Dann wird sie es bestimmt glauben.

    Falk hat ja schon einiges gesagt zu den Ärzten. Schweigepflicht haben die außerdem. Selbst wenn der Arzt nebenan wohnen würde, wird es keiner erfahren. Und für die tratschenden Nachbarn kann man sich ja im Falle von Krankenhausaufenthalt oder Langzeittherapie was einfallen lassen, z.B. Blinddarmreizung, Kur oder ähnliches.

    Zitat von Pummelchen


    Er sagt zwar das er was ändern müßte aber er glaube nicht das er ein Alkoholproblem hätte.

    Hallo Pummelchen,

    erstmal herzlich Willkommen hier.

    Das verleugnet jeder. Und wenn er nichts ändern will mußt Du es, für Dich. Sage ihm nochmal dass Du damit nicht zurecht kommst wenn er trinkt. Dass Du ihn mit der Bierfahne nicht liebst.

    Und wenn er nicht einsieht dass er ein Problem hat, dann tu was für Dich. Fang an an Dich zu denken, notfalls auch allein.

    Zitat von Claudia_MK

    mein Mann sagt immer: Ich will ihn nicht auf dem gewissen haben, weil wir ihn allein lassen. Wir können ihm nicht helfen, aber wir können für ihn da sein.

    Hallo Claudia,

    wenn Ihr da sein wollt, ok. Aber glaube mir, wenn er sich zu Tode säuft, werdet Ihr ein genauso schlechtes Gewissen haben.

    Mein Mann ist im März 06 gestorben mit 38 Jahren. Und ich frage mich heute noch, ob er vielleicht noch leben könnte wenn ich es geschafft hätte zu gehen.

    Aber nehmt erstmal die Beantragung der Pflege in Angriff. Dann könnt Ihr ja nochmal drüber nachdenken.

    Hallo Mike,

    erstmal herzlich Willkommen hier.
    Deine Frau sieht wohl noch nicht ein dass sie ein Problem hat. Solange das so ist wird sie keine Hilfe annehmen oder etwas tun um mit dem Trinken aufzuhören.
    Allerdings leidest Du und Eure Tochter sehr darunter. Daran mußt Du was ändern, an Deiner Frau kannst Du leider nichts ändern, das kann sie nur selbst.

    Rede mit ihr wenn sie nichts getrunken hat. Sage ihr dass Du die Situation wie sie jetzt ist nicht länger akzeptierst. Und wenn sie dann immer noch nicht merkt dass sie es ist, die alles kaputt macht, schnapp Deine Tochter und fangt ein neues Leben an.

    Das klingt jetzt bestimmt hart, aber anders wird das nichts werden. Ihr macht Euch seelisch kaputt.

    Wenn Du hier bisschen durchliest wirst Du sehen dass es viele gibt in ähnlichen Situationen. Einige haben durch konsequentes Handeln den Partner zur Vernunft gebracht.

    Aber ich denke einen Versuch wäre es wert. Um vielleicht das Leben Deiner Frau, aber vor allem das von Deiner Tochter und Dir zu retten.

    Hallo Giulia,

    herzlich Willkommen hier im Forum.
    Also ich mache keine Therapie. Komme so ganz gut klar. Hatte vor mehr als 10 Jahren immer mal Panikattacken, hat sich aber wieder gegeben. Hatte bei mir eher mit der Tatsache zu tun, dass ich damals Sozialhilfe bekam, und nicht damit dass meine Eltern getrunken haben.

    Sicher kann Dir noch jemand einen Rat geben was Du machen kannst.

    Hallo Kalle Käfer und Gilbert,

    ich danke Euch für Eure tröstenden Worte.

    Zitat von gilbert


    Wer geliebt wurde, ist nie tot; er ist nur woanders.

    Das hast Du schön gesagt. Er wird für immer in meinem Herzen bleiben.

    Und wenn es nur ein paar Leute gibt die sich durch meine Geschichte wachrütteln lassen, dann ist das schon viel wert.

    Hallo Blizzard,

    mir geht richtig das Herz auf, wenn ich hier lese wie es Dir doch immer besser geht und Du Dein Ziel nicht aus den Augen verlierst. Zweifle nicht an Deinem Weg, geh einfach weiter.

    Jeden Tag begegnen mir in meinen Stadtteil "verlorene" Seelen. Sie sitzen auf Bänken, stehen in Ecken mit der Flasche in der Hand. Einige sind verschwunden, vielleicht gibt es sie schon nicht mehr.

    Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft.

    Hallo Nadia,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Was Co-Abhängigkeit bedeutet hat Dir Lavendel ja schon in Deiner Vorstellung hier im Forum geantwortet.

    Ich denke Du bist auf dem besten Weg Dich daraus zu befreien. Getrennte Wohnungen habt ihr ja. Wenn Du ihm sagst, dass es keine gemeinsame Zukunft mehr gibt, wenn er nichts ändert, wird er bestimmt wach. Du mußt nur durchhalten.

    Wie Du geschrieben hast, will er ja doch eine LZT machen. Er hat sich ja wohl immer dahinter versteckt Dich und die Kinder nicht alleine lassen zu können. Zeige ihm dass Du es alleine schaffst. Dann fällt die Ausrede schon mal weg.

    Hoffe Du hälst durch. Ich wünsche Dir Kraft.

    Hallo Nadine,

    danke für Deine tröstenden Worte. Ich weiß ja dass ich nichts dafür kann. Es tut halt nur so weh. Ich hab ihn sehr geliebt, obwohl ich mir zum Schluß nicht mehr im klaren darüber war. Er hat mich auch sehr geliebt, war immer darauf bedacht dass es mir gut geht. Hat mir jeden möglichen Wunsch erfüllt. Sicher hat er in seinem Zustand nicht gemerkt wie ich darunter leide dass er trinkt.

    Hallo Nadine,

    hauptsächlich geht mir durch den Kopf nicht genug oder das richtige getan zu haben.
    Würde er vielleicht noch leben wenn ich ihn verlassen hätte. Hatte zwar mit dem Gedanken gespielt, konnte es aber nicht.
    Ein Freund hat mir mal erzählt er hätte gesagt er will sich tot saufen. Will man sowas wirklich? Ich hänge so am Leben dass ich mir das nicht vorstellen kann.

    Hallo Mandy,

    erstmal herzlich Willkommen hier.
    Hab nicht alles verstanden vor allem mit den Kindern.

    Egal, wenn Du wirklich Dein Leben ohne Alkohol leben willst, geh am besten zu Deinem Hausarzt und sage ihm die Wahrheit. Er wird Dir sicher weiter helfen und eine Lösung finden.

    Zitat von M_elsen

    Wenn ich das selbst so lese, kann ich überhaupt nicht verstehen, warum ich nicht einfach auf den Tisch haue und sie quasi zwinge eine Therapie zu machen.
    Aber so ist das wohl mit Alki-Kindern....

    Hallo Melanie,

    das wird nix bringen. Wenn Du sie zwingst, wird sie vielleicht eine Therapie machen. Dann kommt sie wieder und trinkt weiter.
    Nur wenn sie es selber will kann sie es schaffen.

    Du bist nicht schuld an ihrem Zustand, das ist sie selbst.

    Zitat von Slicks


    Ich möchte auf jedenfall kein Bier mehr unter der Woche anfassen, ich möchte lernen das ich auch ohne Alkohol meine vollen Qualitäten im Leben haben kann. Aber trotzallem, möchte ich schon mal in der Woche mal wieder ein Bier genießen können, mal gemütlich in der Bar mit ein paar Freunden. Meint ihr, das ist möglich? Werde ich das je wieder können und dürfen?

    Hallo Slicks,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Das Du Dir mit 19 schon Gedanken um Deinen Alkoholkonsum machst, Hut ab.
    Der 1. Satz ist super. Der 2., naja.....
    Das kommt drauf an wo Du stehst, das weißt nur Du selber. Wie groß ist Dein Verlangen, hast Du Entzugserscheinungen wenn Du nix drinkst?

    Mal mein Beispiel:( bin als Co- Abhängige hier) Ich hab über mehrere Jahre mit meinem Mann zwischen 1-3 mal die Woche Korn getrunken ( jeder ca. halbe Flasche ). Als ich dann eines Tages Appetit darauf hatte habe ich damit aufgehört, ohne Entzugserscheinungen.

    Trinke heute selten und wenn dann nur bis zu nem leichten Schwips.

    Nun, wie es bei Dir ist weißt nur Du.

    Zitat von Maria_1

    Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, geht an die Grenzen der Belastbarkeit. Es ist ein Selbstmord auf Raten und man kann nichts dagegen machen, nur ohnmächtig zuschauen.

    Hallo Maria,

    ohnmächtig ist die richtige Bezeichnung. Man empfindet Wut und Hass, aber man weiß nicht worauf. Den Partner, den Alkohol oder sich selbst. Ich wußte zum Schluß nicht mehr ob ich ihn noch liebe.

    Nach seinem Tod und den ersten Schock hatte ich ein Gefühl der Erleichterung. Aber ich wußte ich habe ihn immer geliebt. Er fehlt mir sehr. Man will die Zeit zurückdrehen, 2-3 Jahre, bevor es richtig angefangen hat.

    Dann kommen Schuldgefühle, nicht Alles oder das Richtige getan zu haben. Die sind auch heute noch da.

    Als ich ihn im Krankenhaus besucht habe, wußte ich nicht dass ich ihn das letzte Mal lebend sehe. Wenn ich das gewußt hätte wäre ich länger geblieben. Aber er erkannte mich nicht. Und so dachte ich, es hat nicht viel Sinn zu bleiben, komme ich morgen wieder. Ein Morgen gab es nicht mehr.

    Bis zum Schluß hab ich ihm Schnaps gekauft. also bin ich auch irgendwie schuld. Aber mir war auch klar, wenn ich keinen mitbringe und er selber nicht in der Lage ist welchen zu holen, dass ihn die Entzugserscheinungen umbringen.

    So oder so. Ich weiß nicht was Richtig gewesen wäre.

    Hallo tessa,

    herzlich Willkommen hier im Forum. Dein Mann hat ja den 1. Schritt schon gemacht. Er hat zugegeben dass er ein Problem hat. Dass Du ihn unterstützen willst ist toll. Aber er muß auch dran bleiben, dann könnt ihr sicherlich wieder ein glückliches Leben führen.

    Das wird sicher eine Weile dauern. Von heute auf morgen geht das nicht. Immer einen Schritt nach dem anderen.

    Hallo Laila,

    erstmal herzlich Willkommen hier.

    Es gibt leider keinen Weg ihm zu helfen. Das kann er nur selbst. Er wird nicht auf Dich hören.

    Ich geb Dir einen Rat, verschwinde, bevor er Dich richtig verprügelt. Wenn mein Mann mich geschlagen hätte wäre ich gegangen. So bin ich geblieben, konnte ihm aber trotzdem nicht helfen. Er hats nicht überlebt.

    Hallo Grisu,

    herzlich Willkommen im Forum. So krass wie Du es beschreibst war es wohl bei mir nicht, dennoch habe ich mich auch meinem Mann angepaßt und mich stark verändert. Nicht dass er es von mir verlangte, nein unterbewußt, aber sicher hab ich ihm so besser gefallen.

    Er ist jetzt 1 Jahr tot und ich bin fast so lebenslustig wie früher. Mir hat sehr geholfen darüber zu sprechen, hier und mit guten Freunden. Nicht jeder weiß an was mein Mann wirklich gestorben ist.

    Obwohl ich ihn sehr geliebt habe, hatte ich nach seinem Tod ein Gefühl von Befreiung. Klingt zwar verschärft, ist aber so. Trotzdem vermisse ich ihn.

    Allerdings bin ich dem Alkohol nicht verfallen, obwohl ich auch anfangs mitgetrunken habe. Ist bestimmt ein Grund dafür, obwohl Du trocken bist, dass Du noch nicht zu Dir zurückgefunden hast.

    Vielleicht hilft es Dir ja hier darüber zu sprechen.

    Ich wünsche Dir dass Du Dich wieder findest.