Liebe Liebende, ![]()
schön, dass das Thema auch Euch beschäftigt. Jeden auf seine Weise …
Mir gehen da noch folgende Gedanken durch den Kopf:
Wenn sich selber lieben bedeutet:
- sich bedingungslos anzunehmen
- sich bedingungslos willkommen zu fühlen
Dann braucht es m.E. Etwas, dass die Bedingungen auflöst.
Wenn ich Karl richtig verstehe, dann ist es für ihn die Natur („die Natur wird’s schon richten“)
Andere nennen es vielleicht „Gott“ o.ä.
Letztlich läuft es für mich auf eine „spirituelle Idee“ hinaus. Ich könnte sie auch „Urvertrauen“ nennen.
Woher kommt dieses „Urvertrauen“? Wie entsteht es? Welche Art von Erfahrung braucht es dazu?
Ich habe dieses „Urvertrauen“ nie kennen gelernt.
Ich kenne überwiegend das Gefühl: Ich muss mich schützen, weil man mir sonst meine Lebendigkeit, mein kostbares Selbst, wegnimmt.
Für mich gab es diese positive Spiegelung meines Selbst nicht. Ich habe mich über weite Strecken meines Lebens wertlos gefühlt. Ich kannte nur destruktives Verhalten. Selbst zerstörerisches Verhalten.
Ich fühlte nicht in meinem Inneren: Ich habe mich lieb.
Während meiner Trockenzeit ist es etwas besser geworden, aber es gab und gibt immer wieder Phasen in denen ich in destruktives Verhalten zurückfalle.
Ich hoffe, dass es mir gelingt, in einem geschützten therapeutischen Rahmen, mein destruktives Verhalten nach und nach in konstruktives Verhalten zu verändern. Zu einem größer werdenden Gefühl von: Ich habe mich lieb.
Liebe Grüße
Manfred