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die müssen müssen Männer, haha, ja da haben sich hier ganz viele eingenistet. Ich werde sie wohl beim nächsten Saubermachen wollen / dürfen mal mit dem Besen verjagen.
Das mögen die gar nicht. Da können die so laut werden, daß Du ihnen wieder nachgibst.
Unabhängig davon ob diese Müssen müssen Männchen Dir gut tun oder nicht, sie sind eine Art Teil von Dir. Du hast sie mal gebraucht, zum überleben oder wie immer man das ausdrücken will, sie waren ein wichtiger Teil von Dir.
Du wirst nichts was irgendwie zu Dir gehört, mit Druck los, sondern immer nur mit Sanftheit und Güte. Das mag vielleicht esoterisch klingen, ist aber dennoch wahr.
Je mehr Du darfst und je weniger die Müssen müssen Männchen gebraucht werden, um so lauter können die durchaus werden, weil sie nach Futter suchen. Je weniger sie beachtet werden, um so mehr sterben sie mit der Zeit. Das wollen die nun wieder nicht und machen gerne mal Radau. Im Todeskampf sozusagen.
Am Besten ist es, sich innerlich bei ihnen zu bedanken, klingt komisch, funktioniert aber.
Wenn also die "ich kann doch aber nicht", "ich darf doch aber nicht", "ich muss doch aber" Stimmen mal loslegen, begegne ihnen indem Du ihnen sagst, hey, Danke, dass Du mich erinnerst, Du warst mal wichtig für mich, doch heute brauche ich Dich nicht mehr und gehe meinen eigenen Weg.
Dann werden die ruhiger und immer ruhiger.
Und wenn sie mal mit Dir durchgehen, nimm's Dir nicht krumm. Auch das kommt vor.
Das alles gehört ein wenig zur Selbstannahme.
Je mehr Du von Dir selbst liebevoll annehmen kannst, selbst die Dinge die Du nicht mehr haben möchtest, um so leichter lassen sie sich verändern. Weil Du so nicht gegen Dich selbst kämpfst, was nur einen inneren Zwiespalt nach sich zieht.
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Momentan habe ich das Gefühl, dass ich mehr von den Kindern lernen sollte, als sie von mir.
Eine sehr clevere Entscheidung. Erwachsene sollten meiner Meinung nach in die Schule gehen und Kinder lehren.
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Und - ich muss mein Leben und mich nicht ändern, sondern ich will es. Ich muss auch nicht xy endlich aus dem gemeinsamen Haus werfen, sondern ich mach es, wenn ich es will.
Genau so und nicht anders. Du musst nämlich tatsächlich nichts. Und darfst alles.
Obwohl man die gleichen Dinge tut, ist die Motivation dahinter das Ausschlaggebende.
Wenn Du den Abwasch machst, weil Du ihn machen musst, spielst Du eine Rolle. Die Rolle der Mutter. Oder wie auch immer. Aber Du bist dann nicht Du, sondern Du spielst etwas was Du glaubst zu müssen. Und nur das Tun des Abwaschs, zehrt von Deiner Energie und Freude.
Tust Du den gleichen Abwasch, weil Du's möchtest, damit Du Dich in Deiner Wohnung wohl fühlst, damit Du Dir und Deinen Kindern dadurch etwas gibst, gibt Dir die gleiche Tätigkeit, der Abwasch, Energie und Freude.
Es ist immer nur die Einstellung.
Aber weil ich hier so große Worte schwinge, ich kann's auch nicht immer, mittlerweile merke ich's aber wenn ich in's Müssen müssen zurück falle und merke dadurch, ich bin weit weg von mir und muss mal wieder zusehen, wie ich zurück zu mir finde. meisst brauch ich dann mal Abstand von allem.
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Ich denke, ich möchte gar nicht mehr zurück in das gemeinsame Haus.
Das kann ich mir sogar sehr gut vorstellen. Co's neigen dazu sich während der Beziehung an den Besitz zu klammern, weil dieser zur Erfüllung der Träume angeschafft wurde. Doch haben sich die Träume nicht erfüllt und man beginnt leicht sich an den Besitz als Erstz für diese Träume zu klammern. Es kann gut sein, daß das beim Auszug vielleicht noch so bei Dir war, Dir jetzt aber langsam bewusst wird, daß Du Dich eigentlich da gar nicht wohl fühlen würdest.
Genau aus dem Grund, ist der räumliche Abstand so wichtig. Weil erst jetzt kommt langsam zu Tage, was Du eigentlich tatsächlich willst, was Du bist, wie Du fühlst, was Du Dir wünscht. Das ist nunmal unmöglich, wenn man dazu neigt, sich einem anderen unterzuordnen und der wiederum genau in diese Kerbe schlägt und das unterordnen fördert und fordert.
Du wirst viel entdecken, von dem Du glaubtest, es wäre mal Dein Wunsch gewesen und stellst heute fest, daß es nie Deiner war, sondern wieder nur Teil einer Rolle.
Ist schön mit anzusehen, wie Du aus Dir rauskommst und konsequent Deinen Weg weiter verfolgst.
Ich freu mich sehr für Dich. 