Beiträge von Kaleu

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    Ja, eben drum lass ich ja geschehen mit mir. Tauge ich wenigstens zu was. Und es wird immer mehr. Bin ich also nicht ganz so unnütz.
    Menschlich dadurch einen Hauch wertvoll.

    Ehrlich, bei so Zeilen, bin ich dann halt sprachlos. Das ist so selbstverleugnend, so lebensfeindlich, da...huh...ich bekomm Gänsehaut. So als wäre Deine Existenz gerde mal so ein Stück Schlachtvieh. Und wenn Jemand ein Schnitzel davon hatte, dann hat sich's ja doch noch gelohnt.

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    Möchte die Kontrolle nicht mehr abgeben.

    Das ist mir schon klar, daß Du das nicht willst, die Verdrängung würde ja zusammenbrechen. Kontrolle ist ja der heilige Gral für Dich.

    Einerseits natürlich von Vorteil, Kontrollverlust ist Dir immerhin so zu wieder, dass Du dafür sogar das Saufen lässt.

    Andererseits wäre das Aufegeben der Kontrolle, weil man sie nicht mehr braucht, letzten Endes das einzige was hilft. Aber das sind noch ein paar Meter Weg. ;)

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    Nicht für so was wie mich.

    Selbst für einen Therpaieplatz eben zu wertlos. Und das merkst Du wirklich nicht, wie Du Dich selbst wie ein Stück Abfall behandelst?

    Ich würde nichtmal auf die idee kommen einen anderen menschen so zu behandeln wie Du Dich. Weder Dich noch mich, noch irgendwen sonst.

    Und das sind die Momente wo mir jedes Mal die Spucke wegbleibt. Weil Du diese Selbstentwertung mit einer solchen Normalität ausdrückst. Für mich ist das regelrecht etwas Gruseliges.

    Mein letzter Satz bedeutet, daß die Aufrechterhaltung der Verdrängung, immer mehr Energie erfordert und längst dauerhaft alle Reserven angezapft werden.

    Nun ist es aber so, daß auch Synapsen, Hormone, Rezeptoren und das gesamte Nervensystem immer wieder zur Ruhe kommen muss. Sonst kollabierts irgendwann.

    Und dann ist eben Tilt. Bewusstlosigkeit ist da noch harmlos. Das ist ja nur eine Notabschaltung damit wenigstens mal kurz Ruhe ist.

    Naja, wie gesagt, ich halte es für ein weiteres Symptom. Aber das muss deswegen noch lange nicht so sein. Ich war ein bisschen erleichtert, als Du geschrieben hast, daß Du einen Doc hast, der selbst erstmal schauen will ob das psychosomatisch ist.

    Manche Ärzte knallen Dir dann gleich mal ein paar Medis rein.

    Wenn es dann psychosomatisch ist, ist das natürlich ein prima Weg um das nächste Symptom zu verdrängen. Da hast schon 'n guten Doc erwischt.

    Vielleicht war's 'ne einmalige Sache, vielleicht ist es was körperliches, vielleicht psychisch, ich weiss es nicht. Wundern, wenn es sich wiederholt, würde ich mich aber nicht.

    Für ein Entzugssymptom halte ich es nicht, nichtmal ein bisschen. Ich hab selbst entzogen. Und ich kenn viele die entzogen haben. Und Du warst schon über die Entgiftung drüber raus.

    Klar kann's 'ne Mangelerscheinung sein. Aber es ist eben ein total typisches Symptom für das was Du mit Dir rumschleppst.

    Irgendwann ist einfach Tilt. Überlastung. Sicherung knallt.

    Ob Du's nun wahrnimmst oder nicht, oder für sonstwie normal hälst spielt keine Rolle, Du belastest Deine Seele extrem.

    Du hast mit Sicherheit einen dauerhaften Adrenalin und Noradrenalinspiegel und Deine Synapsen feuern wie ein Kernkraftwerk. Da verwett ich mein Popöchen ;)

    Das sind Aussetzer. Du stehst plötzlich im Supermarkt und weisst nicht wie Du da hin gekommen bist und Dir fehlt einfach 'ne Stunde zum Beispiel. Oder auch dass Du was erlebst und irgendwie da bist, aber eben nicht da bist, als stehst Du neben Dir. So als siehst Du Dich selbst von aussen.

    Ich halte Dich nicht für einen schlechten Menschen, überhaupt nicht. Ich befürchte nur, daß Du innendrin extrem traumatisiert bist. Dein Selbstschutz aussen rum ist so stabil dass Du gewisse Dinge komplett ausblendest.

    Das ist der Teil bei dem ich so große Augen bekomme. Ich meine das überhaupt nicht negativ, ich hab nur tatsächlich noch Niemanden kennengelernt bei dem das SO stabil ist.

    Ich versuchs vielleicht mal auf einer eher sachlichen Ebene. Wenn Menschen traumatische Dinge erleben und sie dafür keine Verabeitungsmechanismen erlent haben, fangen sie an das erlebte abzuspalten. Als wäre es nie passiert. Das dient zu einer Art Selbstschutz. Um das aber zu können, muss man Teile der Realität nicht anerkennen. Man fängt dann an ein Bild von der Realität zu malen und dieses als die Realität anzunehmen. Dieses Bild ist um vieles Schöner als die Realität, weil das negativ empfunde einfach nicht vorhanden ist. Obwohl es aber da ist. Und unverarbeitet da ist.

    Dieses Bild stabilsiert sich immer mehr, weil es zu weh tun würde, wenn es verloren ginge.

    In vielen Zeilen schreibst Du genau das. Zum Beispiel, daß Du "gerne" verdrängst. Verdrängung ist aber keine Verabeitung. Das bleibt alles da. Und es wird mehr.

    Oder auch, daß Du ständig ratinale Entschuldigungen suchst für Dinge die Dir weh tun. Das ist dann eben normal. Und damit völlig in Ordnung.

    Auch das Benutzen von menschen zur Bedürfnisbefriedigung. Sowohl Du tust das, als auch die Kerle. Weil Beide Seiten es tun um einen Gewinn zu erzielen ist es für Dich wieder entschuldigt und normal und okay. Du siehst den Vorteil. Belendest aber aus, daß Menschen keine Dinge sind und wenn Menschen sich benutzen sich selbst und den anderen auf eine Sache reduzieren.

    Das hinterlässt aber alles psychische Spuren, selbst wenn Du sie nicht wahrnimmst, weil sie für Dich völlig okay sind.

    Dass Du sie wahrnimmst, kannst Du selbst bemerken, weil Du andere fragst ob sie okay sind. Das bedeutet, Du findest sie nicht okay - und willst sie nicht. Statt das aber anzuerkennen, suchst Du eine Entschuldigung dafür um sie zu behalten.

    Das ist dann wieder die für mich unverständliche Sichtweise.

    Ich vermute, Du bist innerlich so instabil und bedürftig, wenn nicht traumatisiert, daß da auf keinen Fall irgendwas den Selbstschutz anknacksen darf. Ich würde das auch nicht wollen, weil man nicht vohersagen kann was dann passiert, das gehört in die Hände eines Profis. Einen solchen Selbstschutz hat Niemand aus Langeweile.

    Deine Bewusstlosigkeit halte ich für ein weiteres Symptom. Du kriegst jetzt mehr mit, da der Alkohol weg ist. Irgendwann schaltet einfach das Gehirn ab.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn Du in nächster Zeit anfängst zu dissoziieren und noch einige für Dich schwer begreifliche Phänomene erlebst. Ich will's aber auch nicht beschwören.

    Mir fällt nichts ein um Dir irgendwie begreiflich zu machen was ich meine.

    Aber eins muss ich echt sagen, Deine Selbstschutzmechanismen sind der Hammer. Das hat was von Perfektion. An Dich geht ja gar nichts ran.

    Naja, das lässt sich hier im Forum eh nicht lösen.

    Weiss nicht wie ehrlich ich sein darf, ich befürchte Du hast einen sehr, sehr harten Aufschlag vor Dir.

    Das genügt mir als Antwort. Deine Verwirrung zeigt mir, daß Du tatsächlich nicht verstehst was ich meine. Das wollte ich wissen, war eher Neugier.

    Ich denk nicht, daß ich Dir erklären kann, warum ich mit dem Kopf schüttel.

    Ich kann nur sagen, daß mir wirklich die Spucke wegbleibt.

    Ich hatte ja schon ein paar Seiten vorher geschrieben, daß ich viel mit Menschen zu tun hatte, die in ähnliuchen Situationen waren. Was mir aber neu ist, ist Jemand der nicht mitkriegt was er sich da selbst antut.

    Ich weiss nicht wie ich's Dir begreiflich machen soll, ich versuchs an einem Beispiel. Und das ist nur ein Beispiel, sogar ein sehr Kleines.

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    Aber gut, wenn Du sagst, dass das ein normales Verhalten ist, dann bin ich beruhigter.

    Da fällt mir alles aus dem gesicht. Dir ist völlig gleichgültig, was dieses verhalten anderer Menschen mit Dir macht. Wenn es irgend ein Dritter als "normal" etikettiert hat (und das hat Doro nicht mal, das hast Du rauslesen wollen, Du hast nichtmal verstanden was sie schrieb) ist es für Dich völlig okay und es kann alles so bleiben. Du ignorierst völlig Dein Empfinden. Die ist völlig gleichgültig wie es Dir geht solange es nur irgendwie von Anderen als "normal" abgesegnet ist.

    Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Nichtmal im Ansatz.

    Und das ist jetzt wirklich nur ein Beispiel, Du bringst in ein paar Sätzen so viel zum Ausdruck woran man sieht wie wertlos Du Dich selbst siehst, das hab ich tatsächlich noch nicht so erlebt.

    Na gut, hier im Forum geht's ja primär um den Alkohol.

    Leider ist der bei Dir eben nur ein Symptom.

    Ich bin jetzt 'ne Weile beim Lesen nur am Kopfschütteln. Dein letztes Posting...ich bin ehrlich gesagt sprachlos.

    Ich hab mal 'ne Frage und die meine ich tatsächlich ehrlich.

    Du merkst das wirklich nicht, oder? Ich meine wie verdreht und selbstentwertend Deine Sichtweise ist. Du hälst das tatsächlich für normal und völlig in Ordnung, oder?
    Und Du wunderst Dich tatsächlich über Deine Albträume, die Bewusstseinsaussetzer und so, oder?

    Keine Panik. Fehler machst Du wenn Du Panik schiebst. Und im Moment machst Du Dich selbst total verrückt.

    Du brauchst nur einen Thread, alles Andere macht Dich selbst nur verrückt.

    Luft anhalten.

    Schritt 1. Immer nur akute Schadensbegrenzung!

    Ist er gewalttätig oder droht Dir Gewalt? Polizei, Frauenhaus. Sofort. Keine Diskussion, keine Panik, einfach handeln! Ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Schritt 1 ist IMMER - in Sicherheit bringen.

    Wenn er nicht gewalttätig ist und Du Dich zu hause so weit sicher fühlen kannst, deeskalier die Situation. Am besten durch räumliche Trennung. Er kann doch besoffen im Wohnzimmer rumliegen.

    Alles was Du tust - ist zur Ruhe kommen. Mehr nicht. Sonst gar nichts. Schliess Dich im bad ein, musst Du Dich um die Kids nicht sorgen, lauf mal 'ne Runde um den Block.

    Morgen ist morgen. Wenn Du heute Angst vor Schuldgefühlen hast, die Du vielleicht morgen haben könntest, erreichst Du heute damit nur eins. Panik.

    Die Sitauation hätte besser nicht laufen können als es jetzt passiert ist, auch wenn Du das noch nicht so siehst.

    Also mach Deinen Job.

    1. In Sicherheit bringen
    2. Den Abend geniessen

    DAS ist Dein Job. In der Reihenfolge. Nichts Anderes!

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    Ich dachte immer, Coabhängigkeit ist der Drang zu Umsorgen, nicht mit Lieben aufhören zu können??

    Nein. Co-Abhängigkeit ist nichts weiter, als das eigene Leben vollkommen nach einem anderen Menschen auszurichten und dabei schon nicht mal mehr die Möglichkeit in betracht zu ziehen, daß es auch ein eigenes Leben geben könnte, daß es überhaupt anders möglich wäre. Co-Abhängigkeit ist einfach nur Selbstverleugnung.

    Das Wie und das Warum sind durchaus verschieden. Der Eine tut's um zu beweisen wie viel besser er ist als der Andere. Der Nächste tut's um seine eigenen Probleme nicht sehen zu müssen. Wieder ein Anderer tut es aus missverstandener Liebe.

    Und auch das Wie ist bei jedem Anders. Allem Co-Abhängigen verhalten ist aber gleich, daß die Eigenverantwortung auf Andere ausgelagert wird.

    So, und jetzt lies mal Deine eigenen Texte.

    Um wen dreht sich Dein Leben? Um Deinen Mann und um Deine Kinder. Doch nie um Dich. Auch Dein verhalten gegenüber der Kinder ist Co-Abhängig. Da Du mittlerweile nur noch für sie und durch sie lebst.

    Eine Verantwortung die Deine Kinder nicht tragen können - dennoch aber tragen müssen.

    Selbst das verlangen Deinem Mann doch Veränderungen in Deinem Leben erklären zu müssen - Dich selbst also für Deine Lebensplanung zu rechtfertigen, ist schon co-abhängig denn auch hier lagerst Du Verantwortung die Du für Dich trägst auf Andere aus. In dem Fall auf Deinen Mann. Der Dir bestätigen soll, daß Dein Handeln "richtig" ist.

    Es geht aber nur um Dich. Wenn Du diese Ehe nicht fortsetzen willst, dann setz sie nicht fort. Punkt!
    Weder brauchst Du das rechtfertigen noch musst Du das rechtfertigen. Nur umsetzen.

    Du brauchst über Medis gar nicht nachdenken, denn es ist gleich welche Medis Du versuchst - Du bretterst voll in die Sucht.

    Wenn ich eins gelernt habe, dann das alle Gefühle die man hat selbst erzeugt und zwar ausnahmslos. Und das hat einen Grund. Egal wie irrational die erscheinen mögen.

    Ist der Grund noch da, werden die Gefühle auch weiter erzeugt.

    Auch wenn es sich um einen unbewussten Vorgang dabei handelt.

    Egal welche Medis oder welche Droge Du nun einwerfen würdest und egal wie die funktionieren würde - es hätte immer den gleichen Effekt, die Wirkung des Medis würde an den Rezeptoren andocken die zur Übertragung eben jener Gefühle genutzt werden. Das Übertragungsmedium des Gefühls wäre also blockiert. Für eine Weile und zwar exakt so lange wie die Wirkung des Medikaments oder der Droge anhält.

    Dann passiert folgendes. Die Psyche schnallt, hgey, ich sende und sende und der Typ hört nicht zu. Da muss ich wohl etwas lauter senden, der scheint beschäftigt zu sein.

    Das Gefühl verstärkt sich also. Und dann muss mal wieder eine neue Pille rein.

    Ich versteh Dein Ansinnen, die Wirkung wäre aber immer die gleiche.

    Such mal nach Literatur zur ACT, Acceptance und Commitmenttherapie. Musst ja nicht direkt zum Therapeuten rennen, wenn Dir das nichts bringt. Denke aber, daß Du mit Selbsthilfeliteratur zum oben genannten Themenfeld durchaus selbst was bewirken kannst.

    Und Finger weg von Benzos, machen hochgradig abhängig.

    Oh, dann hab ich das missverstanden. Liegt wohl daran, daß die meissten erstmal ihre Beziehung retten wollen.

    in dem Fall:

    Herzlichen Glückwunsch.

    Kannste noch nicht annehmen, oder doch?

    Da kommste noch hin. Du hast Dir und den Kids einen großen Gefallen getan.

    Ihm war sowieso nicht zu helfen.

    Langsam, ich hab nicht gesagt, daß ich es nicht verstehen würde. Verstehen tu ich Dich sogar vielleicht besser als Du denkst. Ändert nur nichts an den Auswirkungen für Dich.

    Ich behaupte ja nichtmal, daß Du das mal eben so lassen könntest und alles wird gut. 3 Tage allein und Du würdest wahrscheinlich durchdrehen und irgend einen anderen ernsten Unsinn fabrizieren.

    Ich wollte Dich auch nicht entmutigen. Was sollte ich davon haben?
    Ich würde mich nur freuen, wenn Du zumindest die Möglichkeit, nur die Möglichkeit, in Betracht ziehen könntest, daß da vielleicht was dran sein könnte. Mehr nicht.

    Und daß Du dadurch vielleicht ein bisschen mehr Bereitschaft entwickelst aktiv Massnahmen zu ergreifen. Sei es Therapie und Selbsthilfegruppe nach vorne zu treiben und Dich vielleicht eben ein bisschen mehr zu machen, als eben nur nicht mehr zu trinken und zu warten, daß dann alles gut wird.

    Sicher wird das nicht von Heute auf Morgen gehen.

    Panikmache wäre Quatsch. Würden wir nicht schreiben, sondern reden, Du würdest durchaus bemerken, daß ich total gelassen bin, denn es besteht kein Grund zu Panikmache. Genauso wenig hilfreich aber ist Verharmlosung. Und die betreibst Du. Selbst wenn Du's vielleicht völlig unabsichtlich machst.

    Oftmals hilft aber nur die Einsicht die schon aus einem extremen Leidensdruck ensteht, daß das eben nunmal sehr ungesund ist, für Psyche und Physis.

    Der Horror beginnt eigentlich dann, wenn sich alles so manifestiert hat und ineinandergreift, wenn sich Süchte, Selbstverletzung, Wertverschiebung und Angst gegeneinander so stark absichern, daß man fast unmöglich noch was machen kann.

    Und wenn man dann sein Leben aufgrund seines sehr ernsten leidens ändern will und kann es nicht mehr - dann beginnt der tatsächliche Horror.

    Je früher Du handelst, um so leichter auch etwas zu verändern. Auch wenn Dein Leidensdruck vielleicht noch nicht so hoch ist.

    Überreden werd ich Dich nicht können. Ich würd's Dir nur gern ersparen was auf Dich zukommt, wenn Du da nicht raus findest.

    Versthen kannste nach 'ner trennung immernoch falls es Dir so wichtig ist.

    Willst Du denn wirklich verstehen? Oder hoffst, wenn Du verstündest, wärst Du fähig es zu ändern?

    Letzteres trifft nicht zu.

    Wenn ich Deine Zeile so lese, fällt mir eigentlich nur eins ein, was jetzt bliebe. Akute Schadensbegrenzung. Und da das Problem das Zusammenleben ist, weißt auch was das bedeutet.

    Natürlich kann Dich keiner in eine Trennung quatschen. Ich bin auch ehrlich, daß ich "Trenn Dich" Ratschläge ein bisschen befremdlich finde. Jeder muss irgendwie selbst zu dieser Entscheidung erst mal finden.

    Nur wenn ich Deine zeile so lese, frag zumindest ich mich, warum man da eigentlich noch nachdenken muss. Das ist ja sowas von durch.

    Verarbeiten geht sowieso erst danach. Verstehen auch.

    Man versucht auch Jauche nicht zu verstehen, wenn sie einem bereits bis an den Ohren steht. Erstmal versucht man da raus zu kommen.

    PN ist nur erlaubt, wenn man einen erweiterten Forenzugang hat. Den müssten auch beide haben soweit mir das bekannt ist. Werd ich llerdings nicht machen, bin viel zu selten noch dafür hier.

    Weiss nicht ob die Admins mal eine Ausnahme machen würden.

    Naja, ich kann natürlich nicht vorhersagen, was nun da auf Dich zukommt wenn Du so weiter machst, aber die Richtung ist eigentlich immer ähnlich.

    Prostituieren (sich selbst verkaufen) bleibt prostituieren. Es macht keinen Unterschied welchen "Gegenwert" man nun bekommt. Ob Alkohol, Geld oder das Gefühl kurz was wert zu sein.

    Sich selbst verkaufen bedeutet immer man muss zuerst mal sich selbst soweit entwerten, daß man die Bereitschaft dazu hat um an den Gegenwert zu kommen den man haben will.

    Da der aber nie lange hält - Du bekommst ja keinen Wert sondern nur 'ne Art Egokick und hast kurz das Gefühl, etwas wert zu sein, musst Du das natürlich dauernd wiederhiolen. Auch da entwickelt sich eine Sucht.

    Mmmh, was wär da noch. Magersucht. Also Anorexie. Da bist ja schon auf einem guten Weg wenn ich das richtig gelesen habe.

    Selbstverletzung? Wie schauts da aus? Auch schon im Anflug?

    Albträume sind da ja noch das kleiner Übel auch wenn es schon ätzend ist wenn man nicht mehr schlafen will.

    Ach, da ist noch viel Platz nach unten ;)

    Ich dramatisiere nicht, ich plauder ehrlich gesagt relativ locker. Ich hab Zeug gesehen, da ist das was Du da bisher machst tatsächlich Kindergarten. Nur weiß ich auch, wenn Du die Kurve nicht kriegst, kommt das eben bei Dir auch noch.

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    Durch die Kerle habe ich keine WerteVERLUST, sondern ganz im Gegenteil - ich gewinne an Wert.

    Und da ist leider nunmal die Ursache von allem.

    Wert kann nur aus einem selbst kommen - nur. Versucht man Wert durch oder über einen anderen zu gewinnen, entwertet man sich selbst. Es spielt auch keine Rolle, was man glaubt oder nicht, die Psyche selbst lässt sich nicht veralbern. jeder Mensch merkt unterbewusst wann er sich entwertet.

    und jedes Mal wenn Du glaubst Dir selbst auf diese Art Wert zugeben, entwertest Du Dich.

    Das was Du als Zuneigung empfindest, würden andere als traumatische Erfahrung beschreiben.

    Da ist ein bisschen was aus'm Gleichgewicht. Allerdings glaube ich Dir, daß Du es für ein Gleichgewicht hälst, weil Du es ja nicht anders kennst.

    Ändert nur trotzdem nichts an dem was Du Dir antust.

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    Welche Karrieren meinst Du, Kaleu?

    Möchte ich hier aus Rücksicht auf die Betroffenen nicht näher beschreiben. Eben Deiner Lebensführung ähnlich.

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    Ich weiß nicht, woher die Albträume herrühren. Aber sie werden bestimmt auch iwann wieder gehen. Kann ja nicht ewig so weitergehen.

    Tut mir leid Dich enttäuschen zu müssen, sie gehen von allein nicht weg, sie werden zunehmen. Dafür garantier ich.

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    Meinen Eltern habe ich nichts bedeutet. Ihnen schon. Auch wenn ich halt die Kleine war.
    Wenn sie mit mir schlafen, dann werde ich ja iwo gebraucht und gemocht. Ich hasse immer währende Einsamkeit. Die hatte ich lange genug als kleines Mädchen.

    Das meine ich mit Werteverlust. Du merkst nichtmal wie destruktiv und selbstzerstörerisch das ist. Und damit meine ich nicht mal die "Umsetzung" sondern allein die bloße Einstellung.

    Deine Albträume kommen genau da her. Und die werden schlimmer werden. Es ist die einzige Chance die Deiner Psyche bleibt Dich daran zu erinnern, daß etwas in Deinem leben massiv aus der Bahn geraten ist. Allen anderen Warnsignalen hörst Du längst nicht mehr zu.