Ja dann drück ich Daumen und Zehen!
Wird schon! ![]()
Ja dann drück ich Daumen und Zehen!
Wird schon! ![]()
ZitatWas willst du mir damit sagen ??? Ich verstehe es nicht.
Das hier:
ZitatEigentlich sollte ich mir jetzt echt Gedanken, um mein weiteres Leben machen: wie wird das alles, kriege ich alles geregelt, komme ich finanziell hin usw..... Und doch kreisen meine Gedanken eher um ihn.
Falsche Baustelle.
ZitatPartner nimmt keine Hilfe an, trennt sich lieber von mir....
Ja was fällt ihm überhaupt ein?
Weiss er denn nicht, dass
Zitatich kann damit nicht umgehen.
?
Also ehrlich. Ich finde er sollte sich sofort und auf der Stelle Hilfe suchen und sein Leben in den Griff kriegen damit es Dir besser geht.
Sonst müsstest Du das ja machen.
Dein Kind braucht einfach nur Zeit und Aufmerksamkeit. Er kennt es nicht anders und empofindet im ersten Monet deswegn einen Verlust. Dass es ein gewinn ist, wird er mit der Zeit erst lernen. Lass ihm die Zeit. Und Dir auch.
Glaube nicht, dass es damit ausgestanden wäre.
Auf sein verhalten und seine Meinung ist zum einen überhaupt kein Verlass und Deine Neigung Karussell zu fahren ist deswegen auch nicht weg.
Ich mag Dich nicht ärgern oder kritisieren, vor allem jetzt, da Du froh bist, dass es vorbei ist. Geniess das ruhig, geniesse die Ruhe, ich glaube das brauchst Du dringend.
Dennoch, bleib auch darin wachsam, es ist mit der Trennung selbst nicht getan. Denn entweder kommt er zurück und Du kannst nicht Nein sagen, oder Du legst Dir in einem jahr den nächsten Problemfall zu oder Du gehst ganz und gar selbst zurück.
Es war Deine persönliche Neigung immer wieder eine neue Runde zu drehen. Er war nur das Karussell, aber aufgestiegen bist Du. Dieser Wunsch nach Karussellfahren ist jetzt nicht weg nur weil der Jahrmarkt weiter gezogen ist.
Du wirst wieder an Karusells vorbei laufen, immer wieder. Unterschätze nicht Deinen unbewussten Wunsch da aufzusteigen.
Geniess jetzt erstmal die Ruhe, das ist im Moment das Wichtigste.
Finde Wege wie Du mit Deinem Kind gemeinsam eine glückliche, fröhliche und lebenswerte Umgebung aufbauen kannst und wenn Du nicht weisst wie das geht, schäm Dich nicht davor zu fragen.
Das ist der größte Schutz vor dem Karussellfahren.
Zitatbin am Hadern und am Kopfsteuern
Bei Deinen persönlichen Besonderheiten die Du eingangs erwähnt hast, empfehle ich Dir "In Abstand zur inneren Wortmaschine", ist jeden Cent wert. Einfach bei Amazon eintippern.
Wenn Du schon meinen alten Tröt hochholst.
Irgendwie passt das gerade.
Was machst Du eigentlich, wenn Du plötzlich da bist wo Du hin wolltest und erwischt Dich dass Du dort bist und merkst, dass es dieses hier gar nicht gibt weil es von dort kein dorthin mehr gibt?
Bisher gab's immer eine Treppe die es noch hochzusteigen galt, eine Wand die es hinter mir zu lassen galt, eine Grenze die es zu überwinden galt, ein Problem was es noch zu lösen galt.
Ja und dann?
Dann stehste ganz schön blöde da und rollst die Augen weil's auf einmal keinen Halt mehr gibt, keine Orientierungspunkte, keine Stützräder, kein Geländer, kein - da geht's weiter.
Genau da wollt ich hin - wie ich da war, war's doof, plötzlich musst ich ja wirklich von Grund auf alles lernen. Wie lebst Du wenn Dein Leben plötzlich nicht mehr dem erreichen von Zielen, dem erreichen von irgendwas, dem lösen von Problemen gewidmet ist sondern dem Leben selbst?
Kritische Masse.
Plötzlich lebst Du und weisst nicht wie das geht weil es kein "Und dann?" mehr gibt.
Wenn Du Dir Sorgen und Pläne machen gewöhnt bist ist keine Sorgen und Pläne zu haben die schwierigste Aufgabe von allen. Hätte mir ja auch mal Jemand sagen können dass glücklich sein gar nicht so leicht auszuhalten ist. Vor allem wenn die alten Stimmen kommen und Dich wissen lassen - "Du kannst doch aber nicht..." - "Du darfst doch aber nicht so einfach..."
Da muss ich mich dann schon erinnern.
Doch - Du kannst. Und Du darfst.
Und wie Du kannst!
Nur tanzen. So einfach.
Hi Eniba,
hab eben erst gesehen, dass Du meinen Wändethread ausgebuddelt hast. Der war doch schon verschüttet, bist Archäologin? ![]()
Ich bin nur noch Gelegenheitsfornjunkie und wenn fast nur bei den Co's unterwegs, da krieg ich das nur manchmal mit.
Dennoch mag ich Dir meine Grüsse hinterlassen und hab Dank für für Deine Grüße ![]()
Ich freu mich mal ein bisschen für Dich, dass Du diesen mutigen und lohnenswerten Weg in die Trockenheit gehst und ja eigentlich schon mittendrin bist. Bist ja gut dabei wenn ich das so lese. ![]()
Wenn ich Dir noch 2, 3 Ratschläge mitgeben darf.
Lass die Selbstüberzeugungen - diesmal mach ich alles richtig. Lass das Chacka und weiss nicht was weg, das kannst Du noch so verstärken, es wird nichts bringen, weil das alles nur auf der Oberfläche schwimmt und Du unbedingt ein bisschen tiefer an Dich ran musst.
Ob Du schon weisst wie das geht, keine Ahnung, ob Du schon Ansätze hast, weiss ich auch nicht.
Aber eins kannst machen, nimm Dir einen Moment. Ohne Lärm im Kopf wie Du alles richtig machen wirst und was Du noch alles machen musst. Dir ein Netz spannen ist schon richtig, Dir jetzt ein paar Sicherheiten über Doc, Therapietermine schaffen, all das ist wichtig und richtig.
Nur nimm Dir dennoch einen Moment der Stille. Und lass mal das was da von innen nach aussen will einen Moment lang hochwandern. Das was Du unbedingt weg haben willst.
Und zum zweiten Mal verwett ich meinen Knackarsch heute. Da sitzen Trauer und Schmerz und zwar in erheblichem Ausmass. Und die sind Dein Job für die Zukunft.
Mit Chacka geht das nicht.
Mit Weinen aber.
Was man vielleicht erst noch lernen muss. Ich mussts.
Schlimm genug, dass ich so kaputt war, dass ich die natürlichste Sache der Welt wieder lernen musste.
Soso, was seh ich denn da, da hat's Dich wieder hingeledert. Scheint Dir ja ein Licht aufgegangen zu sein, wenn Du Therapie machen willst. Da hattest ja vorher keine Zeit für.
Auch eines Deiner ganz großen Problem - ich hör mal auf zu trinken damit ich mehr Zeit hab um so weiter zu machen wie gehabt.
Denkste, geht natürlich in den Schlüpfer und zwar formvollendet ![]()
Die Ursachen für Deine Trinkerei hast Dir nämlich nicht ansehen wollen. Und dafür hast Du sicher auch Gründe, die Dir vielleicht nicht so bewusst sind oder waren und erst werden müssen. Aber dafür ist Therapie da.
Es gibt nämlich noch mehr Formen von Sucht als die Alkoholsucht. Der zweiten hast in den ganzen Jahren immer weiter gefrönt. Immer schön Stress haben. Ich kann ja nicht. Und ich hab ja keine Zeit. Und ich muss ja noch.
Bis Du eben wieder in den gleichen Schmodder rutscht.
Du sagst Du hast Deine Zeit vergeudet.
Ich sage - Blödsinn.
Denn wenn das nötig war, damit mal bei Dir ankommt, dass es so eben nicht geht, dann war jeder einzelne Rückfall bitter nötig.
Zur Quartalstrinkerei kann ich Dir nur sagen, ich hab ja auch eher meine Sessions gehabt als Spiegeltrinker zu sein. Heute spielts keine Rolle mehr ob Quartalssäufer oder nicht, aber eins weiss ich.
Ich hätte mich nicht langsam weggesoffen, nicht wie ein Spiegeltrinker, langsam, schleichend und qualvoll.
Nixda. WIe in allem - ich hätte das direkt gemacht. Noch 2 oder 5 Jahre länger und ich hätte mich ganz einfach an einem Abend totgesoffen.
Denn bei mir war der Sinn immer nur - ich will nicht da sein.
Hat das am Anfang noch mit wenig Alkohol funktioniert musste die Menge doch irgendwann radikal zunehmen um den Effekt - ich merk nix mehr - noch zu erzielen. Und wenn ich gesoffen habe, dann hab ich gesoffen. Von wegen 8 Bier udn 8 Korn oder so Kinkerlitzchen. Damit hab ich mich vielleicht mal warm gemacht.
Ich konnt schon nicht mehr stehen, nicht mehr reden, nicht mehr denken - aber saufen ging noch.
Und deswegen weiss ich, ich hätte es nichtmal zum Spiegeltrinker geschafft, ich hätte mich vorher todgesoffen. Ganz einfach so an einem Abend.
Und wenn ich das lese:
ZitatIch fühle mich nicht wohl im Leid, nur manchmal waren meine Saufexesse regelrechte Hinrichtungen.
Ich wollte mich zerstören und deswegen habe ich Unmengen Alkohol in mich reingeleert. Furchtbar aber wahr.
kommt mir das seltsam bekannt vor.
Dieser ungeheure unbekannte unerklärliche Druck dass es RICHTIG rein muss. Am besten mit 'nem Feuerwehrschlauch.
Überhaupt erkenne ich viel in Deiner Geschichte von mir wieder. Auch wenn ich mir die Rückfälle erspart habe.
Vielleicht weil ich gleich das Glück hatte gleich zu merken, ich mach's mit einem Rutsch. Nicht langsam. Ich verreck nicht mit 55 an Leberzirrhose sondern mit 42 an akuter Alkoholvergiftung.
Und ich hoffe Dir wird so langsam klar, dass Du eben auch dieses Schicksal vor Dir hast. Da ist Job und Frau nur Nebensache, denn es geht wirklich um Leben und Tod bei Dir. Ich verwette meinen Knackarsch, dass die Mengen jedes Mal erschreckend zunehmen und das Tempo unkontrolliert steigt.
Eben Exzesse.
Und da führt nunmal kein Weg dran vorbei dass Du Dir die Zeit nimmst, mal zu schauen WARUM!
Hier spielt nämlich die psychische Abhängigkeit eine entscheidende Rolle. Und der Grund warum man am liebsten nicht da sein will.
Nimm Dir dieses Mal die Zeit dafür. Denn das braucht Zeit. Job und Frau sind dabei so wurscht wie nur was, die kannst Du mal ruhen lassen. Tust Du's nicht, verlierst Du Beides - samt Deinem Leben - sowieso für immer.
Ja, das ist erstmal surreal ![]()
War man vorher jeden Tag mit einer neuen Hiobsbotschaft beschäftigt fangen einem dann die Hiobsbotschaften an zu fehlen.
Am genialsten ist, wenn man plötzlich merkt, dass man gerde mal 20% der Energie braucht um sein Leben im Griff zu behalten wie vorher und plötzlich irgendwie fängt einem an das Chaos zu fehlen. Da war man wenigstens beschäftigt.
Plötzlich muss man sich Gedanken machen - was fang ich eigentlich mit mir an?
Es wird besser. Das muss sich nur erstmal ein bisschen normalisieren und stabiliseren und ein biosschen bei DIr ankommen. Lass Dir Zeit.
Das hier:
Zitatich möchte meine Ruhe und NICHTS von ihm zu wissen, bin kein Babysitter mehr. Möchte mich abkapseln und mein Leben OHNE ihn zu genissen !!!
hast Du am Ende Deines letzten Threads geschrieben. Es hielt keine 2 Wochen.
Das ist keine Kritik oder so, dieses Hin- und her kenne ich selbst noch so gut. Bemerke einfach was da passiert und warum Du immer wieder zurückfällst.
Von mir aus drucks Dir aus.
Ja, ist es. Allerdings solltest Du wissen, dass solche Aussagen - wie alle Aussagen - nichts wert sind.
Soll heissen, diese Meinung (ist ja keine Meinung, ist ja nur ein "Mir ist alles egal" Spruch) von ihm kann sich schon heute wieder ändern.
Wenn Du Dich trennen willst, dann trenn Dich - aber weil Du es willst, nicht weil ihm gerade mal alles egal ist. Wenn Du DIch mit der Trennung genauso abhängig von ihm machst wie in der Beziehung, dauert es keine 2 Wochen und Du drehst die nächste Runde.
Wie schon in Deinen anderen Threads immer und immer wieder:
Was willst Du?
Was möchtest Du?
Was kannst Du tun um das zu bekommen was Du möchtest?
Das sind die Fragen die für Dich so, so wichtig sind. Das was er sagt hat nur Bestand bis morgen.
Koffer packen kostet nix. ![]()
Zitatist aber die blanke Angst es einfach nicht zu schaffen.
An der ganzen Co-Abhängigkeit ist dieser Teil der, der am irrationalsten ist. Ich kenne das selber. Das ist aber nur einer völlig schiefen Wahrnehmung geschuldet - an der man widerum am Besten erkennen kann wie destruktiv solche Beziehungen in diesem Zustand sind.
Das ist wie wenn Du in einem Plumpsklo lebst und Dir die Schei***se bis zum Hals steht. Aber da man nun darin lebt, freut man sich, dass ab und zu Jemand vorbei kommt und den Deckel aufmacht und man hat für 10 Sekunden eine Brise Frischluft.
Das völlig irre dabei ist - dass man anfängt sich so sehr an die Brise Frischluft zu klammern, dass man glaubt, wenn man aus dem Plumsklo auszieht, dann verlöre man etwas. Diesen wunderbaren Augenblick in dem man für 10 Sekunden einen Hauch Frischluft atmen darf.
Dass man ausserhalb des Plumpsklos permanent Frischluft atmen darf, soweit reicht die Wahrnehmung ja tatsächlich schon nicht mehr. ![]()
ZitatIhn werde ich nicht ändern können, das ist mir inzwischen klar geworden. Bin aber zur Zeit noch zu feige mich selber zu ändern.
Ich glaub Dir kein Wort!
Du änderst doch schon. Du hast Dir eine schmerzhafte Wahrheit eingestanden. Sogar mehrere. Du bist bereit Dich zu öffnen, bereit zu reden, nicht mehr zu vertuschen und zu verstecken. Du suchst bereits Hilfe.
Und Du willst den Menschen hier und Dir weis machen, Du wärst zu feige etwas zu verändern während Du schon mitten drin bist?
Das Wie mag Dir noch fehlen - aber das ob liegt doch schon hinter Dir.
Willkommen im Unbekannten. ![]()
Vor 4 Wochen als Du so überzeugt warst zu gehen, schrieb ich Dir:
ZitatEs ist keine Kunst von einem Karusell abzusteigen weil einem so übel ist, dass man ko... muss. Die Kunst ist nicht mehr aufzusteigen wenn die Übelkeit vorbei ist.
Da warst Dir super sicher dass Du keine Lust hast mehr aufzusteigen. Wie war die Fahrt?
Ein Wutausbrauch ist nur ein Wutausbruch.
Ein Zusammenbruch nur ein Zusammenbruch.
Mehr nicht.
Da geht schon noch was. Solange Du noch Andere fragst ob Du Dich trennen sollst geht das alles weiter. Du kannst noch gar lang.
Zitatdenn sonst würdest du dich unglaubwürdig machen.
Zu spät.
ZitatIch bin leer und kann nicht mehr
Ach, und wie Du noch kannst. ![]()
Bin mal gespannt wie oft Du die Schnauze voll hast und nicht mehr kannst.
Mancher schafft das ein Leben lang.
Was den Suizidversuch angeht, das ist ein ganz schwieriges Thema, eins der schwierigsten überhaupt. Hab das selbst jahrelang mitgemacht.
Man kann das bewältigen, aber es ist wirklich schwierig. Hier sei sehr nachsichtig mit Dir. Suizidversuche und Androhungen werden Dich immer aus der Bahn werfen. Es erfordert jahrelange Übung selbst da noch gelassen zu bleiben und besonnen zu handeln.
Für den Anfang, sei da nachsichtig mit Dir, wenn Dich das total in Panik versetzt. Aber auch hier gilt - wer in Panik handelt, macht Blödsinn. Also immer erst für Beruhigung sorgen.
Gilt auch dafür, wenn Du plötzlich unabsichtlich Kopfkino bekommst und Du dann durchdrehst. Nimms Dir nicht krumm - passiert, unterdrücken kannst es eh nicht, wird nur schlimmer.
Bemerke es einfach wenn's passiert. Wenn die Panik losgeht. Bemerke es. Und dann sorg für Dich damit Du Dich wieder beruhigen kannst.
Eine meiner Lieblingsempfehlungen. Geh barfuss durchs Gras.
Wer das macht und sich dabei keine Sorgen macht, hat schon alles verstanden. Mehr zu verstehen gibt's nicht.
Zitatich werd mein Bestes geben
Besser nicht ![]()
Versuch mal nicht "es richtig machen" zu wollen.
Horrorvorstellung, was? ![]()
ZitatIch bin zutiefst beschämt.
Bitte nicht! Es gibt absolut nichts wofür Du Dich zu entschuldigen hättest. Ich versteh nämlich, dass Du Dich angegriffen gefühlt hast. Ich sage sogar zu Recht.
Weisst, ich bin ein bisschen eigen. Das meinte wohl Girasole als sie schrieb, der ist immer so. Ich schreib manchmal kryptisch um zum nachdenken anzuregen, manchmal sehr, sehr direkt um zu zeigen, schau mal, da hast Du ein Aua. Wär sinnvoll wenn Du auf das Aua mal aufpasst.
Ich würde auch ausflippen wenn ich mit mir reden müsste ![]()
Viele Dinge die ich schrieb sind einfach sehr direkt und manche wieder völlig verquer. Ist nicht ganz leicht für den Anderen da durchzusteigen, meisst braucht das Zeit. Meine Zeilen sind nichts zu Lesen und Aha sagen und nicken. Sondern die sind für morgen und übermorgen. Denn eine Anleitung gibt's nicht.
Weder um den Anderen trocken zu kriegen oder gesund zu machen, noch für Dich. Nur Du kannst rausfinden was für Dich wichtig ist. Allein das zu lernen braucht seine Zeit.
Als ich bspw. schrieb, hey, wirst Du besoffen wenn sie trinkt? wollte ich darauf hinweisen, Du hast chaotische Gefühle und machst ihr Handeln dafür verantwortlich. Das ist nicht gut. Das führt zu Problemen.
Ich steh aber auf Humor, manchmal auch abgedrehten. Nichts sollte so ernst sein, dass man nicht darüber lachen kann. Lachen ist das Allerwichtigste bei dem Weg den Du vor Dir hast. Ich weiss, manchmal bleibts einem im Halse stecken, ist man aber soweit, dass man nicht mehr lachen kann, sollte man eigentlich merken, es ist ernst - ICH stecke in was drin was mir nicht gut tut.
Wenn ich zum Beispiel schreibe, hey, ist Deine Panik - ist das nicht wertend. Das heisst auch nicht sowas wie, selber Schuld - sondern einfach nur, ohne Wertung, ohne irgend eine Subbotschaft. Es ist Deine Panik. Du bist für die verantwortlich. Du bist verantwortlich für Dich zu sorgen, damit sich Deine Panik beruhigen kann und Du schauen kannst wie Du gar nicht erst in Panik verfällst. Du - nicht der Andere. Versuchst Du es über den anderen zu lösen, wird alles schlimmer. Für ihn und für Dich. Denn es funktioniert so nicht.
Deine Gefühle sind bei dem Weg den Du jetzt vor Dir hast ein Kernelement. Und es sind Deine. Du bist für die verantwortlich. Und nur Du kannst für die sorgen. Kein anderer Mensch ist dafür verantwortlich, keiner. Weil der das nicht kann. Niemand kann Dir den Schädel aufklappen und darin mal ein paar Schalter umlegen und plötzlich fühlst Du Dich anders. Das geht weder im positiven noch im negativen.
Selbst wenn es Dir so vorkommt Jemand anders würde Dein Gefühlsleben verändern oder einen Schalter bei Dir umlegen - am Ende bist Du es die das tut. Immer. Ausnahmslos.
Das ist ein Geschenk. Weil das auch bedeutet, dass Du handeln kannst, etwas verändern kannst, kein Opfer bist. Verantwortung für sich selbst ist keine Pflicht - es ist ein Geschenk.
DieVerantwortungen zwischen Dir und ihr sind aber total verwoben. In Deinen Texten kann man das deutlich erkennen. Du selbst kannst es an Deiner Wut erkennen. Die ist ein deutliches Zeichen. Diese Wut spürt man, wenn man sich ausgeliefert hat - Verantwortung für sich also abgegeben hat aber das nicht merkt und so vom Anderen will, dass der doch sorgsamer damit umgehen soll.
Das ist aber der falsche Weg. Weder eine gesunde Beziehung funktioniert so, noch machts Jemand glücklich. Es verhärtert und verkrustet das Miteinander, dass sich nichts verändern kann.
Die Wut die Du fühlst ist durchaus richtig und gesund. Nur verstehe warum Du sie fühlst. Weil Du Dich ausgeliefert und ohnmächtig fühlst.
Es geht jetzt nicht darum sie zu bewegen, das zu verändern sondern dass Du Deine abgegebene Verantwortung für Dich wieder annimmst um für Dich zu sorgen. Dann verschwinden auch die Panik und die Ohnmachtsgefühle und Du wirst und fühlst Dich wieder handlungsfähig.
All das steckte in der Frage - gell Du wirst besoffen, wenn sie trinkt?
Unlogisch - keine Frage. Hört sich an wie totaler Blödsinn. Ist es nur nicht. Du veränderst Dich durch ihre Handlungen und siehst Dich von ihren Handlungen abhängig.
Lös das auf, Schritt für Schritt. Es wird Dir besser gehen und schafft Raum für Veränderungen. Wie die dann sein werden wird sich zeigen. Lenken kannst das nicht.