Oki,
ich find es schlicht und ergreifend cool, wenn ich keinen Alkohol angeboten bekomme. Dann weiss ich, ich hab alles richtig gemacht und dass mich der Gegnüber ernst nimmt.
Liebe Grüße
Kaleu
Oki,
ich find es schlicht und ergreifend cool, wenn ich keinen Alkohol angeboten bekomme. Dann weiss ich, ich hab alles richtig gemacht und dass mich der Gegnüber ernst nimmt.
Liebe Grüße
Kaleu
Hallo Prien,
aber Du tust was und legst die Hände nicht in den Schoß. Genau darum geht's und das ist wichtig! Super.
Bleib dran ![]()
Liebe Grüße
Kaleu
Liebe Xenica,
Zitat von Xenicaja manchmal ist es ein "überstehen"
Nicht jeder Tag ist sonnig, einfach und leicht
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich glaube wir haben uns missverstanden. Ich wollte damit nicht zum Ausdruck bringen, dass Du den ganzen Tag Dir um hypthetische Situationen Gedanken machen solltest. Das bringt nichts und führt nur in sinnlose Grübelei. Aber für offensichtliche Situationen bevorzuge ich es ein Fallback zu haben und mich nicht auf mein "Nein" alleine zu verlassen.
Im übrigen erschwert das mein Leben nicht, sondern es erleichtert es ungemein und man muss weniger "überstehen" da man sich bereits im Vorfeld um Alternativen gekümmert hat.
Liebe Grüße
Kaleu
Ahoi Käpt'n Prien,
Zitat von Pittchen
Wichtiger ist meines Erachtens eine Änderund der Sichtweise um die "Verzichtsschiene" verlassen zu können.
Seh ich wie Pittchen. Das ist überhaupt das Allerwichtigste. Allein geht das nicht, weil man um sich selbst zu sortieren das Feedback und auch den Rat von menschen braucht, die wissen wovon sie da reden.
Diese Hilfe kann man überall finden, man muss sich aber selbst darum bemühen. Die tollste Hilfe von aussen nützt nichts, wenn man sie nicht annehmen will.
Hast Du denn eine SHG gefunden? Berichte doch mal.
Liebe Grüße
Kaleu
Ahoi Franky,
Zitat von FrankyFresh
Mit Rumeiern, Lügen und Halbwahrheiten hab ich früher
nämlich immer meine Rückfälle eingeläutet
Lügen, Halbwahrheiten etc. führen ja auch nur dazu, dass man sich das Leben unnötig selbst verkompliziert.
Find es echt Hammer wie Du die Kurve gekriegt hast Franky. Wirklich super! ![]()
Liebe Grüße
Kaleu
Ahoi Pittchen,
lang nicht mehr nach Deiner Jolle geschaut. Scheint Dir gut zu gehen.
Zitat von Pittchen
Wovon hängt der Toleranz-Rahmen eines Menschen ab?
Bildung? Erziehung? Vererbung? Lebenserfahrung? Werdegang/eigene Entwicklung?
Wenn Du mich fragst, fast nur von Selbsterkenntnis und Emphatievermögen. ![]()
Freu mich, dass Du Dich in Deiner kleinen heilen Welt rundum-pudel-pittchen-wohl fühlst. Geniess es. Das Wetter am Wochenende soll herrlich werden ![]()
Alles Liebe
der olle Kaleu
Liebe Xenica,
Zitat von Xenica
Was ich kenne, ist der Suchtdruck, der für mich scheinbar überraschend aus dem "Nichts" entsteht und plötzlich da ist. Eine auslösende Situation gibt es manchmal dafür, manchmal aber auch nichts, sondern es ist alles "eitel Sonnenschein"
Das seh ich völlig anders. Wenn mir das passiert, dann hab ich nur nicht ausreichend nach dem Auslöser gesucht. Der kann durchaus schon Tage her sein. Die physische Abhängigkeit ist nach der Entgiftung abgeschlossen.
Suchtdruck entsteht dann nicht mehr körperlich, weil dem Körper etwas fehlt, sondern weil irgendwas passiert ist, was den Schalter zum Suchtgedächtnis gefunden hat.
Meisst ist das eine tief sitzende Verknüpfung mit irgend etwas was einem passiert ist. Manchmal findet man's wirklich nicht was es denn nun ausgelöst hat. Wenn aber Suchtdruck bei "eitel Sonnenschein" entsteht, sollte man sich fragen, ob's nicht vielleicht genau daran liegt. Die Meissten von uns haben doch früher gerne mal was getrunkenen um sich "zu belohnen" weil alles gerade läuft. Hier gilt es einen anderen Weg zu finden um sich gesund zu belohnen.
ZitatDas Wort Trockenarbeit wird hier oft verwendet, doch dies scheint für jeden was anderes zu bedeuten und nichts allgemeingültiges..
Doch, ist es, es ist die Beschäftigung mit der eigenen Sucht, mit dem eigenen Suchtverlangen und den eigenen Suchtgewohnheiten und das Ersetzen dieser durch gesunde Alternativen.
ZitatDiese Wennsachen bringen nichts...
Nur wenn man keine Antworten darauf finden will um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Als trockener Alkoholiker ist es mir zu riskant offensichtliche Wenns und Stolperfallen offen stehen zu lassen. Da gibt es kein "mal sehen was passiert..."
Hallo Tegan,
zuerst Mal, herzlichen Glückwunsch zu Deiner Erkenntnis und Deinem Wunsch ein trockenes Leben zu führen.
Mal ganz allgemein, Depressionen und Alkohlismus gehen gerne Hand- in Hand, angefangen als Selbstmedikation bis es sich zu einer Sucht verselbständig. Ab da wird das Hilfsmittel Alkohol nur zu einem zusätzlichen Problem, was wieder Schuldgefühle erzeugt und die Depressionen verschlimmert. Dann geht der echte Teufelskreis los. Schön, dass Du da aussteigen willst.
Zitat von tegan71
Als Alkoholiker war ich nicht am Ende, nicht ganz unten. Mir ist auch klar, dass einige deshalb vielleicht denken, dass ich es nicht schaffe, trocken zu bleiben. Man wird sehen.
Ich war auch nicht ganz unten. Das spielt überhaupt keine Rolle. Jeder hat einen persönlichen Punkt an dem er aussteigen will, und es spielt keine Rolle wie weit unten der ist, sondern nur wie stark sich dieser Punkt auf einen selbst auswirkt.
Mir ging's genauso wie Dir, für mich gab es kein EIN Bier. Oder EINEN Wein. Manchmal schon, aber ich konnte es nicht vorhersagen. Ich war nicht in der Lage zu sagen, wird das heute ein Glas oder 3 Flaschen Sekt?
Ich hab weder gebunkert, noch hat sich mein Leben komplett um den Alkohol gedreht. Aber wenn der Alkohol in mein Leben trat, übernahm er die vollständige Kontrolle. Insgesamt gesehen führte ich schon als ich noch trank ein recht zufriedenes und normales Leben was mir auf dem Weg in meine Trockenheit bis heute hilft - aber ich weiss, der Alkohol hätte dieses Leben zerstört. Ich kann mit diesem Zeug einfach nicht umgehen. Um das zu wissen musste ich gar nicht erst unter der Brücke ankommen. Sieh nicht negativ, dass Du ohne "ganz unten" zu sein die Reissleine gezogen hast - sieh es positiv!
ZitatJetzt geht es mit den Attacken besser, obwohl sie immer noch latent da sind. Aber ich kann damit gut umgehen, auch ohne Alkohol
Das ist ein Irrglaube, geboren aus der Gewohnheit Gefühle durch Alkohol zu steuern.
Du wirst mit der Zeit merken, dass das umgekehrte der Fall ist, überhaupt erst ohne den Alkohol ist es überhaupt möglich gut mit sich selbst umzugehen.
Ich finde es jedenfalls sehr mutig und bewunderswert, dass Du sowohl Alkoholkrankheit als auch Depressionen und Ängste angehen willst. Beide baustellen hängen eng zusammen und so kannst Du alle Deine Ressourcen nutzen Dich in ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben aufzumachen. Schritt für Schritt ist das möglich, die ersten positiven Effeke merkst Du bereits selbst.
Liebe Grüße & eine wunderbare trockene Zeit
Kaleu
Hallo Sari,
Zitat von sari
vielleicht muss man ne ehrenrunde
drehen um es genau zu wissen,,,
So ein Quark. Schon wieder nasses Denken. Das ist mit Abhängigkeit doch gemeint. Wenn sich alles um's Stöffchen dreht.
Entweder weiss ich's oder ich weiss es nicht. Das hat weder was mit "Ehrenrunde" zu tun, noch mit Ausprobieren noch mit sonst irgendwas.
Im übrigen finde ich solche verharmlosenden Worte wie Ehrenrunde schon arg nass.
Ich weiss, dass ich mit diesem Dreck nicht umgehen kann und deswegen will ich auch nie wieder Alkohol trinken. Um das zu wissen, brauch ich keinen Rückfall, ich hab genug gesoffen um zu wissen, dass ich damit nicht umgehen kann. Auch ohne Rückfall.
Bei Dir sari, bin ich mir nicht so sicher, klingt alles danach, als hättest Du in Gedanken schon die Hand am Glas und bereitest einen Rückfall vor.
Liebe Grüße
Kaleu
Hi,
nein, abhängig bleibe ich nicht. Genau deswegen hört man ja auf zu trinken und entscheidet sich für ein abstinentes und deswegen freies und selbstbestimmtes Leben.
Ich denke was Du meinst ist das Suchtgedächtnis was dafür sorgen kann, dass man wieder in die Abhängigkeitsspirale einsteigen kann, wenn man wieder rückfällig wird. Abhängigkeit besteht meiner Meinung nach auch dann noch, solange der Alkohol maßgeblich das Denken beeinflusst - unabhängig davon ob man nun trocken ist oder nicht.
Liebe Grüße
Kaleu
Liebe Ella,
Zitat von ella8383Was hilft eine Stunde in der Woche?
Garnichts. Das hat aber nichts mit der zeit zu tun, Deiner Mama helfen auch 24 Stunden am Tag nicht. Denn sie will nicht aufhören zu trinken. Die Selbsthilfegruppe ist lediglich eine Alibikiste damit sie vor sich selbst und ihrem Umfeld eine Klasse Lüge parat hat. "Seht her, ich mach was".
Solang Deine Mum nicht von selbst etwas ändern will, wird sich nichts ändern. Sie wird weitertrinken. Da kannst Du und auch alle Anderen sich auf den Kopf stellen. Das Beste ist, wenn ihr sie einfach machen lasst und euch völlig von ihr abwendet. Vielleicht merkt sie dann was.
Liebe Grüße
Kaleu
Liebe Martha,
seh ich wie Du. Mitterweile. Lang genug hat's gedauert ![]()
Liebe Grüße
Kaleu
Lieber Statistik,
da Dich das Thema nicht in Ruhe zu lassen scheint, nein, das sind keine bewussten Vorgänge. Allesamt nicht. Deswegen auch meine Aussage, dass es mit Absicht nichts zu tun hat. Das betrifft absolut alles, sowohl das Einhalten des Sicherheitsabstandes, als auch die unbeabsichtigten verletzungen die letzten Endes nur eine Notlösung sind um den Sicherheitsabstand einzuhalten.
Wenn es einem EKA bewusst wurd, wie er handelt, dann erst fängt er an das selbst zu hinterfragen und zu reflektieren. Die einen können gar nicht damit umegehen und versinken in Isolation oder werden zu Narzissten - und die Anderen die den Mut haben etwas zu verändern, die werden dann tätig. Bis zu diesem Zeitpunkt sind das aber alles unbewusste Vorgänge.
Wenn Du Dich näher damit beschäftigst, wird Dir das sehr schnell klar. Die EKAs bei denen noch alles unbewusst abläuft rennen entweder einem menschen nach der sie mies behandelt und gar nichts mit dem EKA zu tun haben wollen oder aber sie schieben einen lieben Menschen von sich weg. Beides dient zur Einhaltung eines Sicherheitsabstandes. Immer wenn dieser Abstand nicht mehr vorhanden ist, bricht der EKA unter allen Umständen die Verbindung ab weil er echte Nähe nicht ertragen kann.
Echte Nähe und Zweisamkeit basiert auf Vertrauen. Um Vertrauen aufzubauen braucht es Nähe, Reden und Gefühle.
Der EKA hat aber gelernt:
Rede nicht, vertraue nicht, fühle nicht!
Somit ist er gar nicht in der Lage den Teufelskreis zu durchbrechen, bis er nicht selber merkt das was nicht stimmt und versucht diesen Teufelskreis wirklich zu verlassen und die Grundüberzeugung Rede nicht, Vertraue nicht, Fühle nicht umzukehren in das Prinzip Rede, Vertraue, Fühle.
Der EKA lebt in der Überzeugung nichts zu dürfen was ihm gut tut!
Jetzt'n wenig klarer?
Liebe Grüße
Kaleu
Hey, ich versteh Deine Fragen. Ich hab Dich nicht abwimmeln wollen. Aber ich weiss zwei Dinge. Es bringt nochts sich über diese Fragen den Kopf zu zerbrechen. Weil es darauf keine befriedigende Antwort gibt, die könnte nur sie Dir geben und genau das kann sie nicht. Ich habe es 5 Jahre lang versucht zu verstehen. Man kann es nicht verstehen.
Und das zweite was ich sicher weiss, es ist nicht ihre Absicht Dich persönlich zu verletzen. Manchmal tut sie's bewusst, manchmal unbewusst doch nie mit Absicht. Und sie leidet darunter so sein zu müssen. Vielleicht mehr als Du. Manchmal ist Angst größer als Liebe.
Liebe Grüße
Kaleu
Hallo Statistik,
bitte keine Beziehungsanalyse hier. Ich werde hier nicht über Dritte mutmaßen. Weder über meine noch über Deine ehemalige Partnerin. Zum einen ist das respektlos und zum Zweiten hilft das weder Dir noch mir.
Was ich Dir sagen kann ist, das weiss ich, dass es kein absichtliches Verhalten ist, was es dennoch nicht automatisch entschuldigt.
Und Nein, ich bin kein EKA.
Liebe Grüße
Kaleu
Hallo,
wie wärs wenn Du einfach die Verantwortung für diese Entscheidung da lässt, wo sie hingehört? Bei Deiner Mum!
Liebe Grüße
Kaleu
Liebe Zauberstein,
Zitat von zauberstein
Ich denke das Wichtigste und zugleich Schwierigste ist zu schauen das ein einem selber gut geht. Zu lange haben wir immer nur geschaut ob es den Anderen gut geht.
Um nichts Anderes geht es. Deinem Vater kann es nicht gut gehen, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen. Der hat Probleme die er nicht lösen will. Bei Deiner Mum ist es auch nicht anders. Alle Energie die Du in dieses kranke System steckst geht verloren und zwar nutzlos. Und diese Energie fehlt Dir für Dich und die Menschen die Deine Liebe und Zuneigung verdient haben und Dir auch etwas zurückgeben.
Liebe grüße
Kaleu
Liebe Zauberstein,
dann hab ich's wirklich missverstanden. Ich dachte euer Kontakt ist nach wie vor unverändert, hab da wohl nicht genau genug gelesen.
ZitatDie Folge war das er noch nicht mal mehr die obligatorischen Geburtstagstelegramme geschickt hat.
Ist das übliche Muster. Die "böse" Tochter verhält sich anders als der Herr Vater das wünscht, also wird sie "bestraft". Solltest Du aus Deine Kindheit zur Genüge kennen. Allerdings kannst Du daran auch klar erkennen, wer sich hier tatsächlich kindisch und total daneben verhält. Kleiner Tip - Du bist es nicht... ![]()
[quoute]Für mich bleibt aber die Frage gibt es nur die zwei Wege entweder der Spiel weiterhin mitspielen und leiden oder weggehen?[/quote]
Ich weiss, fühlt sich an wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ist es aber nicht. Es ist eine Wahl zwischen Wertigkeiten. Was ist Dir mehr wert? Ein geschauspielertes Bild einer familie die funktioniert oder Dein eigenes Wohlergehen?
EKAs machen gern den fehler, das Aussenbild als wichtiger zu erachten weil sie's so lernen mussten. Wenn Du weiter kommen willst, wirst Du in den sauren Apfel beissen müssen, den Kontakt abzubrechen wenn er Dir nicht gut tut. Du musst die Tür nicht verschliessen, Du kannst sie angelehnt lassen. DU hast alles getan was in Deiner Macht lag. Du hast gesagt was es zu sagen gibt und die hast Deinem Vater die Chance gegeben darauf einzugehen. Du hast ihm die hand ausgestreckt und er hat sie ausgeschlagen.
Ein weiterer Kontakt zu ihm zu seinen Bedingungen würde Dir nicht gut tun und davor solltest - und vor allem darfst Du - Dich schützen!
Es ist schlicht und einfach nicht Deine Schuld und es gibt auch keinen vernünftigen Grund warum Du Dir das antun solltest.
Liebe Grüße
Kaleu
Liebe Martha,
ich freu mich, dass Du Dich nochmal meldest. Ich bin ja selber selbständig und hab wegen der Krise die gleichen Sorgen und auch Existenzängste. Sieht aus, als würde bei uns wirklich die Entwicklung parallel laufen.
Wenn mich ein dunkler Moment überkommt indem ich Existenzängste habe, egal ob die nun real begründet oder auch einfach nur so auftreten, vertraue ich mittlerweile auf 2 Dinge. Zum einen auf mich selbst. Ich schau dann zum Beispiel Stellenausschreibungen nach. Und stelle dann schnell fest, dass ich auf jeden fall wieder eine Anstellung finden würde und nicht untergehe. Und das zweite ist, Vertrauen in's Leben und in die Zeit. vertrauen, dass alles gut kommt.
Wir haben da ja schon viel drüber gesprochen und mir fiel ja genau das damls so schwer. Heute geht es und es klappt eigentlich immer. Ich komme dann zur Ruhe, gönne mir meisst was, eine Kleingkeit, ein Bad oder so reicht dann schon. Wenn ich dann wieder zur Rhe gekommen bin schaue ich mir an, was kann ich ändern, muss ich was ändern, kann ich was ändern oder ist s was worauf ich keinen Einfluss habe?
Für mich ist es besonders wichtig immer wieder darauf zu achten, dass diese Ängste nunmal da sind und zu mir gehören. Dass sie mir was sagen wollen. Wenn ich dann feststelle, ich kann sowieso nichts daran ändern, kann ich das heute gelassener hinnehmen als früher. Es gibt und wird immer Dinge geben die ich nicht in der Hand habe. Ich fühle mich heute nicht mehr abgewertet bloss weil ich etwas nicht ändern kann. Das nimmt mir den ewigen Zwang alles ändern und verbessern zu wollen so wie früher.
Ich hab auch gelernt mir Hilfe zu suchen oder zu fragen wenn ich nicht weiter weiss, manches schaffe ich nicht alleine oder weiss einfach nur nicht wie. Es tut mir gut die Kontrolle abzugeben oder auch einfach mal alles liegen zu lassen um es später dafür wieder mit neuem Elan aufzunehmen.
Ich freue mich, dass es Dir insgesamt so gut geht. Wir haben viel für uns getan in der letzten Zeit und viel gelernt. Das zahlt sich jetzt für uns aus.
Leider nicht in unseren Beziehungen. Ich weiss wie Du ich fühlst. gerade wir Co's sind nicht zum Einzelgänger geboren. Und selbst wenn wir es schaffen uns selbst liebevoll anzunehmen und uns um uns selbst zu kümmern, so fehlt doch der Mensch an der Seite mit dem man das teilen möchte. Bei mir ist das übrig geblieben. Nachdem die Zwänge weg waren, lag das frei und deswegen schmerzt es manchmal besonders.
Ich umarm Dich mal.
Alles Liebe
Kaleu