Hallo Rosa Li,
das Hektische war in mir drinnen, ist es teilweise immer noch. Es ist vielleicht etwas verstärkt worden, weil ich einiges schaffen wollte, was natürlich auch mit Haushaltssachen zu tun hatte, die zu zweit einfach etwas mehr waren. Ich wollte es selber so. Mein Ex hat in den ersten Jahren auch viel gemacht, aber es wurde weniger, was auch meine Schuld ist. Er hat Sachen nicht so gemacht, wie ich es gemacht habe! Irgendwie habe ich oft hinter ihm her geputzt. Ich habe aber auch gemerkt, dass mich das irgendwie auch manchmal frustriert hat.
Das Schöne ist jetzt: Manchmal mache ich eine Woche fast gar nichts im Haushalt. Es fällt aber auch nicht viel an, wenn man alleine ist! Das ist so schön, das kannst Du dann auch bald geniessen!!!
Ich gehe morgens aus der Wohnung und sie sieht abends, wenn ich nach Hause komme, noch genauso aus! Herrlich!
Ich erinnere mich vom Tag meiner Trennung an auch an die guten Seiten meines Ex! Er hatte ja nicht nur die schlechte Seite! Nur leider überwog diese in den letzten Monaten/Jahren. Wenn ich mir vorstelle, dass er mit einer anderen intim wird, das macht mich schon traurig.
Man muss sich unbedingt immer wieder klar machen, dass man gelitten hat und dass sich dies ja (ausser es geschieht ein Wunder) auf unser Leben auswirkt! Wozu will man an einer solchen Beziehung festhalten? Wem tun wir damit einen Gefallen? Weder ihm noch uns!
Oder wegen "der Leute"? Ich weiss, dass in meinem Umfeld darüber geredet wird, dass mein Ex weg ist und wieso denn, bei der Frau würde ich auch weggehen usw. Geredet wird immer. Wenn mein Ex laut war, wenn er betrunken war, war mir das auch peinlich. Das hat man auch draussen vor dem Haus gehört.
Geh Deinen Weg weiter, ich persönlich finde, Du bist auf dem richtigen!
Lass Dich nicht von den "schönen Gedanken" an ihn einlullen, Du weisst, wie schlimm das Leben mit "ihm" für Dich war!!!
LG, Anesa