Beiträge von Anesa

    Hallo Rosa Li,

    ich habe noch im Februar gesagt, dass ich meinen Mann liebe und ich unbedingt möchte, dass alles wieder wie vorher ist. Und jetzt habe ich keine positiven Gefühle mehr für ihn, fast nur noch Wut, Hass und ein bisschen Mitleid! Bei mir ging das ziemlich schnell! Wenn ich jemandem sagen sollte, was ich noch gutes mit ihm gehabt habe, kann ich das für das letzte Jahr vielleicht an einer Hand abzählen, alles andere war schrecklich, sehr schrecklich und eine Katastrophe!
    Eine Zeitlang dachte ich, ich schaffe das nicht, ich kann ihn nicht rausschmeissen! Jetzt will ich es so schnell wie möglich! Ich kann und will ihn nicht mehr sehen!
    Nachdem er ja so oft einsichtig war, fängt er jetzt an mich zu beschimpfen, versucht mir ein schlechtes Gewissen einzureden! Mir reichts! Und wir hätten am Sonntag 13. Hochzeitstag! An diesem Tag möchte ich alleine für mich die Freiheit feiern!!!!

    Und ganz ehrlich: im Moment kann ich mir eine neue Beziehung gar nicht vorstellen! Da muss erst einige Zeit vergehen und ich will nur an mich denken! Da kann noch so ein Traummann daherkommen, ich habe es so satt!!!

    Gruss,
    Anesa

    Hallo,

    vielen Dank an Euch für die aufmunternden Worte!
    Gewalttätig ist er noch nicht geworden, aber er schwankt zwischen Selbstmitleid mit Heulen und Aggressivität. Und ich habe Angst, dass er nach meiner Ansage in der Wohnung irgendetwas kaputtmacht oder mich vielleicht doch noch in irgendeiner Form angreift. Es ist in den letzten Wochen um einiges schlimmer geworden mit seinem Alkoholkonsum.

    Ich will die Trennung so schnell wie es geht. Am liebsten will ich, dass er gleich nach meiner Ansage geht! Und ich frage mich, ob das zu kurzfristig und zu hart ist. Aber ich möchte mit ihm einfach nicht mehr in einer Wohnung sein! Ich habe die Nase so was von gestrichen voll!

    Gruss,
    Anesa

    Hallo,

    ich glaube ich habe meinen Tiefpunkt erreicht! Ich will so schnell wie möglich die Trennung! Habe mir als Termin das Wochenende vorgenommen, weil wir danach Urlaub haben. Ich wollte die Trennung nicht während der Arbeitswoche machen, weil ich bei der ARbeit schon Stress habe und nicht auch noch mit Angst oder Trennungsproblemen arbeiten wollte.
    Ich habe die Trennungsabsichten ja schon ein paarmal bei ihm angesprochen. Trotzdem dachte er doch tatsächlich, dass wir wegfahren würden?! Heute abend habe ich mich leider hinreissen lassen, zu sagen, dass ich mit ihm nichts mehr machen möchte und er hat mit Selbstmitleid reagiert (er ist ohne mich gar nichts usw.) und wurde auch böse und hat mir schlimme SAchen gesagt! Das hat mir wirklich Angst gemacht, was passiert, wenn ich ihm klar sage: jetzt will ich die Trennung.
    Ich will es ihm am Samstag sagen, möglichst nach dem Aufstehen, wenn er noch nüchtern ist. Und ich habe wirklich Angst vor seinem Verhalten, wenn er dann wieder trinkt!!! Ich muss also am Samstag sagen, dass er heute gehen muss! Ist das zu hart? Oder haben es einige von Euch auch so gemacht?

    Gruss,
    Anesa

    Hallo Delf,

    ich bin am Sonntag mit meinem Mann 13 Jahre verheiratet und habe am Wochenende vor, mich endgültig von ihm zu trennen, weil wir dann Urlaub haben und ich es endlich beenden will!!! Dann haben wir beide mehr Zeit und Ruhe. Und ich möchte es endlich hinter mich bringen!
    Obwohl ich weiss, dass ich meinen Mann nicht mehr liebe, habe ich doch noch Gefühle und es fällt mir sehr schwer das durchzuziehen! Aber ich bin mir auch ganz sicher, dass ich so nicht weiterleben möchte!!!

    LG,
    Anesa

    Hallo Delf,

    meinem Mann tut es auch immer wieder leid, wenn er zuviel getrunken und sich daneben benommen hat. War gestern mal wieder der Fall! Das geht jetzt seit Monaten so. Auch wenn es ihm leid tut und er versucht es wieder gutzumachen. Es bringt einfach nichts, weil es immer wieder und immer öfter vorkommt!
    Ich möchte so nicht mehr leben. Willst Du so weiterleben? Willst Du mit jemandem zusammenbleiben, auf den Du Dich nicht verlassen kannst, weil der Alkohol die Hauptrolle in seinem Leben spielt?

    Gruss,
    Anesa

    Das hab ich wohl etwas wirr geschrieben. Mit dem Partner meinte ich meinen Ehemann. Damals hatte ich ja Angst, dass ich niemals einen Partner finden würde, aber ich hätte natürlich damals nie gedacht, dass das mal so werden könnte wie jetzt!

    Gruss,
    Anesa

    Hallo Honey,

    ich glaube, wenn jemand sich Hilfe sucht, so wie Du, wirst Du auf jeden Fall aus dieser Krise wachsen! Auch dadurch, dass Du hier schreibst, weil Du Dich mit Deinen Problemen auseinandersetzt und sie nicht unterdrückst!

    Es gibt auch bei mir Tage, wo ich total hoffnungslos und verzweifelt bin und dann wieder denke ich, ach, das wird schon wieder! Als ich damals diese Probleme hatte, hatte ich z.B. auch Angst, dass ich nie einen Partner finde! Ich habe damals viel geweint, weil es mir wirklich sehr schlecht ging und ich außer meinen Eltern niemanden hatte.
    Ok, jetzt habe ich doch einen Partner, aber es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir erhofft habe! Shit happens...
    Ehrlich gesagt, erscheint es mir im Moment sehr verführerisch, alleine zu leben!! Es fällt mir nur schwer, meinen Mann aus meinem Leben rauszuschmeissen, also die Tat an sich!

    Gruss,
    Anesa

    Hallo Martigro,

    Du schreibst, dass Ihr Jahrestag habt. Ich habe nächsten Sonntag meinen 13. Hochzeitstag und habe vor, an diesem Tag meinem Mann zu sagen, dass ich die Trennung will! Ich kann an diesem Tag nicht so tun, als ob nichts wäre und mit ihm "feiern". Das fällt mir natürlich schwer und mir gehts schlecht deswegen, aber ich merke einfach, ich will so nicht mehr leben!!!!!

    An den Tagen, wo alles einigermassen normal ist, habe ich wirklich Zweifel, aber ich denke daran, was schon alles wegen des Alkohols passiert ist und wie schlecht es mir oft deswegen ging!
    Wie oft ging es Dir schlecht und glaubst Du, dass es in abesehbarer Zeit besser wird? Willst Du diese ganzen Höhen und Tiefen mitmachen, selbst wenn er etwas gegen den Alkohol unternehmen will? Also ich weiss, dass ich das definitiv nicht will! Ich will nicht jahrelang darauf warten und hoffen, dass es besser wird, sondern mein Leben JETZT geniessen!!!! Und ich bin mir sicher, dass das viel besser ohne so ein Klotz am Bein ist! :lol:

    Halte durch!!!

    LG,
    Anesa

    Hallo Honey,

    bei Dir herrscht Chaos in allen Bereichen? Auch in der Familie?
    Bei mir herrscht in den letzten 2 Jahren auch in allen Bereichen Ärger: mit meinen Eltern, meiner leiblichen Mutter nebst Familie, bei meiner Arbeit und jetzt auch noch in meiner Ehe! Aber weisst Du was? Es gibt so Zeiten, wo einfach nichts glatt läuft, aber glaube mir, es wird wieder bergauf gehen! Wenn man so schlechte Zeiten durchlebt, hat man die Chance daran zu wachsen!

    Ich hatte vor ca. 20 Jahren schon mal ein sehr schlimmes Tief und bin da wieder rausgekommen mit Hilfe einer Art Therapeutin, wo ich mir einfach alles von meiner Seele geredet habe.

    Bitte suche Dir auch eine solche Hilfe (Psychotherapeut oder Beratungsstellen von Kirchen)!!! Kann ich wirklich nur empfehlen!

    LG,
    Anesa

    Hallo Honey,

    Du schreibst, Du würdest dem Ex-Partner gerne sagen, dass es Dir schlecht ging und von ihm hören, dass er auch Schuld daran hatte.
    Bei mir ist es so, dass mein Mann immer wieder sagt, dass er weiss, dass es mir schlecht geht und ich leide und es tut ihm leid! Das macht es für mich noch schwerer, mich zu trennen, weil er ja auch einsichtig ist!
    Gerade gestern hatten wir so ein Gespräch, er hat deswegen geweint und gesagt, dass er mich nicht verlieren will.
    Manchmal denke ich, es wäre besser, wenn er sich immer schlecht verhalten würde, dann hätte ich nicht dieses schlechte Gewissen! Das glaube ich jedenfalls, aber wahrscheinlich wäre es auch nicht besser!
    Ich glaube es ist egal, was der Partner sagt oder was für Verletzungen er einem zufügt, ob er einsichtig ist oder nicht. Wir müssen tun, was gut für uns ist! Ich habe das Gefühl, ich bin kurz vor der Trennung, aber es geht mir im Moment wirklich schlecht! Ich habe Angst vor der Trennung an sich! Ich hätte es gerne hinter mir!

    LG,
    Anesa

    Hallo Rosa Li,

    also mein Mann reisst sich einfach ein bisschen mehr zusammen! Im letzten Jahr hat er getrunken, hat vielleicht 3-4 Stunden geschlafen und ist dann zur Arbeit (wo dann wohl noch Restalkohol vorhanden war). Am nächsten Tag war er natürlich immer fix und fertig, ist auf dem STuhl vor dem PC eingeschlafen usw. Das ist etwas besser geworden. Und er nimmt Sachen, die ich mache, nicht mehr als selbstverständlich hin. Aber ich sehe das so, dass das alles nur Reaktionen darauf sind, dass ich ihm sehr ernsthaft gesagt habe, dass ich die ganze Zeit an Trennung denke und ich auch keinen Urlaub mit ihm machen will (im Juni). Er glaubt vielleicht, dass mich das versöhnlicher stimmt und ich meine Drohungen nicht ernst mache.
    Das tut mir schon wieder etwas leid! Das sind auch so Sachen, die es mir schwer machen, meine Entscheidung durchzuziehen!

    Aber trotzdem glaube ich, dass meine Ehe zuende ist! Da gibts keine Möglichkeiten mehr, sie zu retten. Ist nur eine Frage der Zeit.

    LG,
    Anesa

    Hallo Honey,

    wie das mit den Zitaten geht, weiss ich leider auch nicht.
    Ich wollte Dir ja noch antworten!
    Warum ich mit meinem Mann noch zusammen bin, frage ich mich auch die ganze Zeit schon. Und ich habe schon einige Gespräche geführt deswegen. Er weiss es nämlich auch nicht. Wir haben beide vermutet, dass es wohl Gewohnheit und Angst vor dem Alleinsein ist. Ich habe ihm auch gesagt, dass er nicht für mich da ist und ich mich in den letzten Monaten, bevor ich etwas für mich getan habe, ganz schön abgestrampelt habe für die Beziehung. Im Gegensatz zu früher mache ich ihm aber keine Vorwürfe mehr, es sind nur noch Feststellungen. Er sagt, er war früher auch schon so, ja, kann sein, aber jetzt stelle ich fest, dass ich es unfair finde!
    Ich bin mir immer sicherer, dass ich die Trennung will. Ich muss nur noch den Mut finden, sie durchzuziehen. Das wäre meine erste Trennung, da das auch meine erste richtige Beziehung ist.
    Ich gebe ihm auch nicht die Schuld. Ich hätte ja auch früher aufwachen können! Am Anfang war es auch nicht so, da hat er sich viel mehr um mich bemüht.
    Ich wünschte, ich wäre schon so weit wie Du! Du hast Dich wenigstens schon getrennt!

    LG,
    Anesa

    Hallo Rosa Li,

    Du schreibst, Dein Freund hat sich verändert. Mein Mann hat sich auch verändert in seinem Verhalten, aber er trinkt trotzdem immer noch! Ich denke, das veränderte Verhalten ist eine Reaktion auf unser verändertes Verhalten. Das Problem wird dadurch aber nicht behoben, jedenfalls bei mir nicht.

    Zu dem Thema Freundschaften muss ich leider sagen, dass ich ob nun mit oder ohne Beziehung schon viele Enttäuschungen erlebt habe. Ich dachte von einigen Menschen, es wären Freunde, die mich sozusagen "abserviert" haben. Im Moment habe ich nur eine Freundin, die ich schon seit über 20 Jahren kenne, mit der ich mal mehr, mal weniger Kontakt hatte und die mir nichts übelnimmt. Ich finde es sehr schwer, neue Kontakte zu knüpfen und dafür zu sorgen, dass diese auch weitergehen. Deswegen wollte ich auch gerne zu einer SHG-Gruppe, in denen es auch Menschen gibt, denen es wie mir geht.
    Ich habe auch in der Zeit, in der meine Ehe gut lief, versucht, Freundschaften zu pflegen. Ist mir, wie gesagt, nicht gut gelungen.
    Ich habe schon oft gedacht, es liegt an mir. Ich weiss aber auch von einigen, dass es daran lag, dass sie selbst sehr große Probleme hatten oder Kinder bekommen haben.
    Aber ich bleibe dran!

    LG,
    Anesa

    Hallo Nici,

    ich finde das super, dass Du Deinen Entschluss jetzt durchgesetzt hast!
    Genau das ist der Punkt, vor dem ich Angst habe!
    Und ich weiss, dass ich mich genauso fühlen werde.
    Aber ich bin mir sicher, nach dem Schmerz und der Trauer wird es bergauf gehen!

    Ich wünsche Dir und Deinen Kindern ganz viel Kraft!

    LG,
    Anesa

    Hallo Honey,

    ich habe schon seit einigen Jahren oft das Gefühl gehabt, dass unsere Beziehung nicht gut oder richtig ist. Und ich dachte, wir passen doch nicht zusammen, das wird nicht gutgehen. Das waren immer nur kurze Momente in den letzten 13 Jahren.
    In den letzten Jahren habe ich mich auch schon oft gefragt, ob ich meinen Mann noch liebe und war mir nicht sicher.
    Seit ca. 2 Jahren machen wir kaum noch etwas zusammen. Wir haben einfach völlig unterschiedliche INteressen und Bekannte. Dazu kam auch noch, dass mein Mann von morgens bis abends am PC sitzt und teilweise auch mit Leuten chattet oder über Kamera spricht. Aber das war für mich alles nicht so "dramatisch", dass ich mich von ihm getrennt hätte, obwohl die Beziehung wahrscheinlich schon im Eimer war.
    Es dreht sich in den letzten 2 Jahren alles nur noch um den PC, das Trinken kam dann dazu. Er hat immer so einige Internet-Freunde, wegen denen es ihm schlecht geht. WEgen dieser Freunde weint er sogar, was er bei mir früher nie gemacht hat. Und das hat mir auch sehr weh getan! Jetzt hat er eine Internet-Freundin, wegen der ich ehrlich gesagt auch eifersüchtig war. Jetzt hoffe ich fast, dass er mit ihr zusammenkommen will, weil ich einfach nicht mehr kann. Ich möchte eigentlich nicht mehr mit ihm zusammen sein, wozu auch? Ich denke die letzten Wochen darüber nach, wie ich die Trennung durchziehen kann und hoffe, dass ich das dann auch durchhalte!
    Wenn das Alkoholproblem nicht dazugekommen wäre, würde das bestimmt noch einige Jahre so weitergehen und ich würde es mitmachen. Ich hätte mir nicht so viele Gedanken über mich und unsere Beziehung gemacht.
    Vielleicht ist das Trinken bei einigen Menschen eine Reaktion auf eine kaputte Partnerschaft, die sie nicht wahrhaben wollen? Statt sich damit auseinanderzusetzen, trinken sie. Und wegen anderer Probleme trinken sie dann auch noch...
    Also sind unsere Partnerschaften keine gesunden Beziehungen?! Und der Alkohol ist dann noch das I-Tüpfelchen?!

    Vielleicht habe ich etwas wirr geschrieben. Aber mir ist bei Dir aufgefallen, dass Du nicht schreibst "ohne Alkohol ist unsere Beziehung wunderbar", wie es einige hier schon geschrieben haben.

    LG,
    Anesa

    Hallo Nici,

    da haben wir etwas gemeinsam. Ich denke auch, selbst wenn mein Mann jetzt gegen sein Trinken ernsthaft etwas unternehmen würde, möchte ich nicht mehr mit ihm zusammenbleiben. Im Januar habe ich noch empört zu meinem Therapeuten gesagt, dass ich ihn natürlich liebe! Heute weiss ich, dass es nicht so ist! Es gibt nichts mehr, was ich an ihm liebe!
    Als er vor etwa 3 Wochen für ein paar Tage nichts getrunken hat, habe ich gehofft, dass er keine lange Trinkpause macht (er sieht sein Trinkverhalten nicht als Problem, meint, er hätte einfach nur etwas übertrieben). Ich glaube, eine richtige Therapie mit Höhen und Tiefen kann ich mit ihm nicht durchstehen! Und dass ich dann mit den Konsequenzen leben kann, glaube ich auch nicht!
    Ich bin nur noch aus Gewohnheit und Mitleid mit ihm zusammen!

    Wir können glaube ich froh sein, dass wir nicht mehr so starke Gefühle für die Partner haben! DAs macht es hoffentlich leichter für uns.

    LG,
    Anesa

    Hallo Aurora,

    natürlich werde ich hier weiter lesen und schreiben. Das Forum hat mir ja schon sehr geholfen. Ich hatte nur gehofft, dass ich eben mit Gleichgesinnten auch mal persönlicher sprechen und austauschen kann.
    Hier bekomme ich eine Menge Informationen, aber mir fehlt einfach das Persönliche. Und ich möchte nicht auch noch dafür bezahlen (für den geschlossenen Bereich) und dann noch mehr Zeit am Computer verbringen.
    Zwei Gruppen gibt es noch, wo ich vielleicht auf Gleichgesinnte treffen könnte.

    Gruss,
    Anesa

    Hallo Honey,

    nein, ich lebe noch mit meinem Mann zusammen. Er weiss, dass ich mich trennen will. Ich sage ihm immer wieder, wie schwer das für mich ist. Auch wie schwer es für mich ist, mit ihm und dem Alkohol weiterzuleben.
    Ich habe für mich persönlich eigentlich vorgenommen, es in diesem Sommer durchzuziehen.
    Ich gehe zu einer Beratung von der Diakonie und bin da schon weitergekommen. Ich wollte aber gerne auch mit Gleichgesinnten mal von Angesicht zu Angesicht sprechen, das fehlt mir hier ein bisschen.
    Manchmal möchte ich einfach mit Leuten sprechen, denen es wie mir geht oder die mich stärken können, weil sie das Problem kennen.
    Ich versuche jetzt auch eine andere Gruppe zu finden.

    Ich muss jetzt zu meinen Eltern wegen Vatertag!

    LG,
    Anesa

    Hallo,

    ich war am Montag bei einer Selbsthilfegruppe, die für Alk. und Angehörige sein sollte. Ich wollte mich mit Angehörigen austauschen um mich zu stärken. Es waren 2 ältere Frauen und 3 Männer da, alle trockene Alkoholiker. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich eigentlich in eine Gruppe mit Angehörigen wollte und dass ich schon gedanklich bei einer TRennung bin. Und was bekomme ich von allen zu hören? Dass man so etwas mit dem Partner zusammen durchstehen sollte und jede Menge Tipps, was ich alles machen könnte, damit mein Mann etwas gegen sein Problem tut! Das kann ja wohl nicht wahr sein! Es ging die ganze Zeit nur um ihn, nicht um mich! Ich kam mir vor, als wenn ich in die lahmarschige Gruppe mal etwas Abwechslung reingebracht habe, so nach dem Motto "oh eine neue, stürzen wir uns auf sie". Ich wurde nach meinem Mann regelrecht ausgefragt, wie es mir damit geht, wurde eher nebensächlich behandelt!

    Ich muss mal ganz deutlich sagen: Die trockenen Alkoholiker und die Angehörigen hier haben mir tausendmal bessere Ratschläge gegeben und man hat auch das GEfühl, es wird einem hier wirklich "zugehört"!!!!

    Gruss,
    Anesa