Beiträge von Annastasia

    Hallo,

    ein stressiger Tag ist zu Ende und ich bin froh endlich zuhause zu sein. Eine Freundin hat mich gefragt was wir am Samstag machen und wo wir was trinken gehen :( Jetzt wird es Ernst und ich muss mich dazu bekennen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke. Ich versuche mich in Gedanken darauf vorzubereiten und bin gespannt auf ihre Reaktion.

    So, jetzt gehe ich noch eine Runde raus um den Block laufen. ich brauche frische Luft um mich zu sammeln, heute war wirklich ein stressiger Tag.

    Viele Grüße
    Annastasia

    Hallo linthe,

    guten Morgen und herzlich willkommen. Ich bin auch neu hier und kämpfe mit dem gleichen Problem. Ich habe auch gar nicht sooo viel getrunken, aber wenn dann immer viel Wein. Es geht ein paar mal gut bei geselligen Anlässen EIN Glas Wein zu trinken , bis ich mir wieder alleine eine Flasche Wein öffnete. Das war dann meistens der Beginn von 2 Tagen dauertrinken.

    Ich muss gleich zur Arbeit, ich wünsche dir einen trockenenden zufriedenen Tag.
    Annastasia

    Hallo Frank,

    es freut mich, dass du durch diese Krise trocken und motiviert weiterzumachen gekommen bist. Fühlst du dich jetzt schon etwas stärker? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass schlechte Tage, die mach durchgestanden hat, doppelt zählen ;)

    In diesem Sinne, ich wünsche dir einen schönen Tag. Mir geht es zum Glück im Moment gut.

    Viele Grüße
    Annastasia

    Hallo Matthias,

    gerade habe ich deinen Treath zu Ende gelesen und finde es auch schade, dass du nicht weiter schreibst. Es ist doch in Ordnung, sich innerhalb der Regeln frei zu bewegen? Gewisse Regeln sind doch sinnvoll, mir wird auch ganz bange wenn ich sehe WIE VIELE hier die Beiträge mitlesen, da ist es zum eigenen Schutz so viel wie möglich anonym zu belassen.

    Was die Smileys betrifft finde ich es übertrieben, diese nun auch zu bemängeln. Du schreibst so herzerfrischend und sie gehören zu deinem Stil. Gerade in schlimmen Zeiten hat doch der Humor den Menschen mitgeholfen überhaupt zu überleben.

    Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit mit deinen Kindern und Enkeln!

    Herzliche Grüße von Annastasia!

    Hallo Frank,

    jetzt schreibe ich doch gleich mal bei dir. ich weiß zwar nicht so richtig was ich dir raten soll, halte dich am besten an die Ratschläge der Langzeitrockenen. ich bin jedenfalls in Gedanken bei Dir und drücke auch die Daumen. Denk daran, du bist schon so weit gekommen, das wäre zu schade wieder von vorne anfangen zu müssen.

    Ruhigen Abend noch wünscht dir Annastasia.

    Hallo Wuschel, Mario, Frank, Silberkralle, schönen guten Abend!

    vielen Dank noch mal für eure tollen Posts. Aus jedem davon nehme ich was mit.

    Heute habe ich meine Liste für das Wochenende erweitert:

    3. Chillen, ganz wichtig, danke Wuschel! (ich schreibe nachher noch was dazu)
    4. ein paar Sachen erledigen, die ich schon lange vor mir herschiebe
    5. raus in die Natur, da bin und war ich immer gerne
    6. mein altes Hobby Esoterik beleben
    7. mich weiter in Buddhismus einlesen (interessiert mich sehr, ich habe mir da auch schon etwas Halbwissen angeeignet ;)

    also zum Punkt 3 Chillen, ich glaube das wird für mich ganz wichtig. Ich habe ja diese Trinktage auch benutzt um mich fallen zu lassen und einfach nichts tun. Ich glaube das wird in Zukunft ganz wichtig für mich sein, um zu mir zu finden. Ich muss mir das nämlich ganz bewusst gönnen, weil ich ein schlechtes Gewissen habe wenn ich nichts leiste. Ich gebe zu ich habe Angst vor der Leere, aber irgendwie freue ich mich auf darauf endlich mehr in mich zu horchen, da gibt es sicher viel spannendes zu entdecken.

    Übrigens, Wuschel – ich fühle mich auch jünger als ich bin und werde meist so auf 30 geschätzt. Liegt wohl eher an der jungen Ausstrahlung als am faltenfreien Aussehen :) Wir dürfen übrigens in jedem Alter chillen, das dürfen nicht nur die ganz jungen Leute!!! Was du über die verlorene Lebenszeit geschrieben hast kenne ich gut. Es geht mir ähnlich. Unter der Woche voll für den Job da und am Wochenende weggebeamt und keine Kraft mehr für private Unternehmungen. Während ich jahrelang meine Wochenenddepressionen gestreichelt habe, haben andere 3 Kinder bekommen :(

    Ich freue mich darauf Dinge wieder neu zu entdecken, zusammen mit dem inneren Kind in mir. Ob wir nun 1 oder mehr Leben haben, keine Ahnung. Ich gehe da mit den Buddhisten, alles ist Karma. Jedenfalls glaube ich, auf mich hat schon öfters ein Schutzengel aufgepasst. mehr dazu ist mir hier zu öffentlich.

    Silberkralle, ich habe schon ziemlich weit in deiner Geschichte gelesen. Du hast wirklich einen tollen Werdegang gemacht, alle Achtung! Mal ganz herzliche Grüße ins Erzgebirge!

    Mario, ich freue mich, dass du mir geschrieben hast und deine Ratschläge sind so bodenständig und völlig richtig! Es ist komisch, in der Theorie weiß ich das alles, wenn es mir aber jemand rät, dann hat das noch mal ein ganz anderes Gewicht. Ich freue mich auch darauf deine Geschichte zu lesen… wenn ich sie finde :D

    Übrigens, ich halte mich bewusst noch mit Schreiben in anderen Threads zurück. Möchte erst mal mit mir klar kommen, bevor ich bei anderen „mitwirke“.

    Viele Grüße und ich freue mich weiterhin auf philosophische Gedanken, die sind bei mir goldrichtig!

    Annastasia

    Hallo Mario und Frank,

    danke für Euren netten Zuspruch!

    Und Mario, schön dich kennen zu lernen. Was du schreibst stimmt natürlich und so ähnlich werde ich es auch machen. Nach der geistigen Erschöpfung tut es bestimmt gut den Körper zu bewegen, auch wenn er lustlos ist. Gewußt habe ich das schon immer, war nur zu faul und der Wein zu verlockend :( Aber jetzt nimmer !!! :)

    Und Frank, ich freue mich, dass ich hier bleiben kann, die Unterstützung hilft bestimmt. Wie ich gelesen habe geht es dir gut, das freut mich! Mach weiter mit deinem hoffnungsvollen Weg.

    So, ich lese gerade die Geschichte von Silberkralle und bin gespannt wie es weitergeht.

    Gute Nacht!
    Annastasia

    Guten Abend,

    heute war ein sehr guter Tag. Wie schön am Montag frisch aufzuwachen, ohne am Wochenende Alkohol getrunken zu haben.

    Wenn ich aber an die kommenden 2 Wochen denke wird mir angst und bange. Ich habe so viele Termin, die mir alle wichtig sind und sich nicht verschieben lassen. Ich spüre schon förmlich, wie der Druck wächst. Die Termine an sich sind nicht gefährlich, es geht nicht um ausgehen oder so. Ich habe Schulungen außerhalb der Arbeitszeit, Verabredungen mit Leuten die ich gar nicht so gut kenne, die mir aber wichtig sind.

    Ich habe es bisher immer geschafft viel Stress durchzustehen, bin aber hinterher oft in dieses Loch gefallen, in diese Leere und absolute Lustlosigkeit. Das war dann die Zeit in der ich abends angefangen habe eine Flasche Wein zu trinken und am nächsten Vormittag damit weiter gemacht habe, bis zum Abend waren es dann meist 2 Flaschen Wein. Ich hatte immer das Gefühl das zu brauchen um mich zu entspannen.

    DAS will ich nicht mehr!!! Ich habe viele Wochenenden, wenn andere Ausflüge gemacht haben, Partner kennen gelernt, etc. in meinem Loch verbracht. (nach dem Motto: lasst mich doch alle in Ruhe) Ich bin gespannt wie ich nun mit dieser Leere, die ich direkt auf mich zukommen sehe umgehen werde. So extrem stressige Wochen wie die nächste sind selten, vielleicht 4 mal im Jahr. Ich werde einen neuen Weg finden, ich bin sicher!

    Schönen Abend von!
    Annastasia

    Hallo Wuschel,

    danke Dir für deinen schönen, langen, offenen und lustigen Beitrag!! Wie war dein Besuch im Schwimmbad und in der Sauna? Ich gehe auch sehr gerne schwimmen und in die Sauna und fühle mich hinterher meistens pudelwohl! Du schriebst wirklich sehr geklärt, das kann ich gut lesen.

    Erst mal Glückwunsch zu deinen 2.5 trockenen Jahren. Das hört sich für mich schon sehr lange an. Ich würde auch gerne auf einen längeren trockenen Zeitraum zurückblicken, andererseits möchte ich aber nicht so schnell älter werden. Also lieber die Zeit wie sie ist genießen und an mir arbeiten. Ich würde gerne mehr über deine Geschichte lesen, wie es zum Rückfall kam, wie ist das nach 2,5 Jahren, wie hast du vorher gelebt? Dazu muss ich mich wohl im geschützten Bereich anmelden, was gar keine schlechte Idee ist. Im offenen Bereich ist man so sehr präsent und das macht die Offenheit schwerer. Ich überlege mir das mal.

    So mein Besuch ist wieder weg und ich bin etwas erschöpft. Wir haben Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und eben noch Abendessen, dazu gab es Tee. Ich habe irgendwie auch eine soziale Phobie und das Zusammensein mit Menschen strengt mich an ;( Das liegt bestimmt daran, dass ich immer meine Maske aufhabe: alles bestens, alles prima. Ist nicht immer so und im Büro ist es viel leichter, weil ich ja mit den Kollegen täglich zu tun habe. Da ist dann doch mehr Übung da. Aber in meiner Freizeit bin ich am liebsten alleine, oder sagen wir es mal so, es fällt mich am leichtesten alleine zu sein. Ich treffe mich schon mit Leuten brauch aber danach meine Zeit der Erholung.

    Ich bin wirklich gespannt wie es ist, wenn ich mal die erste wirkliche Hürde überwunden habe. Die kommt bei mir ja noch, da ich nur alle 3-4 Wochen Alkohol getrunken habe, dann aber richtig! Wenn der Schalter erst mal umgelegt war konnte ich nicht mehr stoppen und es wurde ein richtiger Rausch. Wenn ich jetzt daran denke, bäh! So was braucht man doch nicht, warum habe ich mir das nur angetan? Oberflächlich weiß ich, ich wollte Ängste und Sorgen einfach mal ne Zeitlang nicht wahrhaben. Aber was so richtig dahinter steckt weiß ich noch nicht. Liegt es in den Genen oder warum musste ich mich wegbeamen? Manchmal denke ich schon, ich fürchte mich auch vor dem Weiterkommen im Leben. Na ja mal sehen wie es nun weitergeht.

    Übrigens ich mag das Wort „alkoholkrank“ auch nicht, mag das jemand? Flaschengeist gefällt mir da schon besser. (Du bist echt lustig ;) Scherz beiseite, mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mich damit auseinandersetzen muss und lernen muss dazu zu stehen, wenn es mir besser gehen soll.


    Hallo Matthias,

    da komme ich direkt zu deinem Thema: ich kann dir sagen, ich habe auch schon meine Jugendsünden aufgeschrieben und das waren einige ;) Ich hatte als Teenager und auch noch später eine richtig rebellische Zeit und einiges angestellt. Damit habe ich mir hauptsächlich selber geschadet. Meine Psychologin, bei der bin ich schon lange bin, hat mir mal geraten alles aufzuschreiben was mich aus meiner Vergangenheit so belastet und das habe ich gemacht und mir ging es dabei richtig schlecht. Habe beim Schreiben richtig psychosomatische Beschwerden entwickelt. Als es raus war ging’s mir besser und ich hatte eigentlich das Gefühl schon einige Traumata verarbeitet zu haben. Deswegen bin ich traurig, dass ich mir nun selber wieder neue Traumata hinzugefügt habe.

    Bei kleineren Themen und Problemen habe ich diese auch schon auf Zettel geschrieben, dann im Freien verbrannt und symbolisch ans Universum zur Klärung geschickt ;) Hat immer ein bisschen geholfen ;)

    So ich werde mich dann auch mal in deine Geschichte einlesen! Habe mich echt gefreut, dass du mir ein bisschen mehr als 2 Stichworte geschrieben hast! Ich finde es übrigens richtig klasse, dass du ehrenamtliche Arbeit machst.


    Jetzt wünsche ich euch erstmal einen schönen Abend und sorry wenn mein Geschreibe etwas unsortiert ist, so fühle ich mich gerade.

    Morgen geht die Arbeitswoche wieder los und ich bin auch ein bisschen froh, wieder so ein „anstrengendes Wochenende“ geschafft. In meinen Augen habe ich übrigens 2 Wesen, ein öffentliches und ein privates. Das öffentliche ist stark, positiv und fröhlich, das private ist ängstlich, schüchtern und komisch. Ich wünsche mir diese beiden Wesen nun endlich zu vereinen ;)

    Viele Grüße
    Annastasia

    Hallo Linde,

    gerade habe ich mehr von dir gelesen. Ich bin entsetzt was du durchgemacht hast und erstaunt wie offen und positiv du dich darüber austauschst und wie du daran arbeitest! Genau so stelle ich mir meinen Weg zu mir auch vor. Bis jetzt habe ich ja nur gelesen hier, aber ich merke jetzt schon, dass, wenn man selbst schreibt, sich ganz neue Welten öffnen.

    Jetzt erst mal eine gute Nacht!
    Annastasia

    Hallo Wuschel,

    danke und auch Dir herzlich willkommen. Sehe ich das richtig, du bist auch neu hier? Zumindest habe ich keinen Beitrag von dir gefunden.

    Ja, gell, Listen sind toll ;) Jetzt wo du es sagst, fällt mir auf, dass ich viel mit Listen arbeite. ich habe richtig gelacht, über das was du schreibst... vielleicht muss man manchmal einen Punkt wirklich "abhacken", das Trinken ist so ein Punkt auf der Lebensliste!

    2. ein Stündchen Sport, bei dem man sich richtig verausgabt am Wochenende.

    Schön, dass du sagst deine Gedanken und Gefühle werden wahrgenommen. Ich finde es bewundernswert, wenn das ein Mensch so offen sagt. Mir ist oder war es immer zu peinlich mitzuteilen, dass ich überhaupt Gefühle habe. Das hat sich ja eigentlich schon gebessert, sonst würde ich das jetzt gar nicht so schreiben. Aber ich glaube das ist noch ein ganz großes unbekanntes Land, das ich kennen lernen kann.

    Viele Grüße
    Annastasia

    Hallo Franky,

    guten Abend ;) Danke für deinen Eintrag. Ich freue mich, dass mir gleich jemand am ersten Tag sagt, er kann auch nicht so gut über Probleme reden. Weil, wenn man nicht darüber redet denkt man ja man ist irgendwie nicht von dieser Welt. Es geht also noch anderen so. Das witzige ist, dass z.b. Freundinnen zu mir kommen wenn sie über Probleme reden wollen und sagen mir dann wie gut das hilft und ich auch gute Ratschläge geben würde. Nur meine eigenen Probleme verstecke ich und mache sie mit mir selber aus, was natürlich viel Energie kostet. Das soll sich nun ändern, in kleinen Schritten. Der erst Schritt war Tagebuch schreiben, der zweite ist hier im Forum zu schreiben.

    Und du hast etwas angesprochen, was ich wohl auch im Unterbewusstsein empfinde, ja interessiert es den jemanden? Und richtig, Feedback erhalten, ehrliches Feedback, danach sehne ich mich wohl auch.

    Hallo Linde,

    Träume aufschreiben damit hatte ich auch schon mal begonnen und habe mir ein Buch zur Traumdeutung gekauft. Habe es wohl aus Zeitgründen wieder aufgegeben, ist aber eine richtig gute Idee wieder damit anzufangen. Aber jetzt erst mal hier schreiben, eins nach dem anderen. Ich finde es toll, dass du deine schlimme Kindheit so gut aufarbeitet. Das macht mir Mut auch weiter in mich zu gehen. Meine Kindheit war nicht schlimm, sogar recht schön in meiner Erinnerung. Jedoch war meine Familie immer sehr mit sich beschäftigt und ich wurde nie gespiegelt und wohl auch nicht so wirklich ernst genommen. Ehrliches Feedback kenne ich nicht. Als Kind habe ich immer funktioniert und keine Probleme gemacht, habe die lieber in mich rein gefressen. Ich mache meinen Eltern heute keine Vorwürfe mehr, die wussten es ja auch nicht besser. Für mich zählt jetzt, dass ich mich selbst kennen lerne.

    Ich mache mir jetzt eine Liste was ich alles machen könnte:
    1. Träume aufschreiben ;)

    Viele Grüße
    Annastasia

    Hallo Linde, hallo Matthias,

    vielen Dank für die Begrüßung. Bin auch sehr gespannt was mich im Austausch hier erwartet.

    Linde, ich habe mich ein bisschen in dein Thema eingelesen und gesehen, dass du EKA bist. Werde auf jeden Fall noch weiter lesen.

    Gleich eine Frage, ich schreibe noch nicht soo lange Tagebuch, dass ich verstaubte Kisten hätte, ich habe mich aber schon gefragt, was man später mit den Tagebüchern macht. List du die noch oder verstauben die nur? Mir bringt das Tagebuchschreiben im Moment Erleichterung, weil das was mich bedrückt niedergeschrieben schon nicht mehr ganz so schlimm ist.
    Jaaa, und du hast eine gute Frage gestellt, was mache ich nun mit den Wochenenden? Da ich ja nicht jedes Wochenende getrunken habe weiß ich schon wie ich mich noch beschäftigen kann. Aber ich weiß auch, dass ich da was ändern möchte. Bei mir ist es so, ich gebe im Beruf meine ganze Energie und bin am Freitagabend erschöpft. Ich könnte dann nicht gleich ausgehen, brauche erst mal Zeit für mich. Wenn ich z.B. Urlaub habe, war es oft so, dass ich die ersten 2-3 Tage abends und manchmal auch tagsüber Wein getrunken habe um mit dieser Erschöpfung Ruhe zu finden. Den restlichen Urlaub konnte ich dann genießen war aber traurig darüber wie er begonnen hat.

    Heute habe ich meine große Wohnung geputzt und eingekauft. Morgen bekomme ich Besuch. Meine Wohnung ist natürlich alkoholfrei und meinem Besuch biete ich sowieso nur Kaffee, Tee oder Säfte an. Aber das ist auch schon länger so.

    Eine Frage an alle, was kann man denn am Wochenende Schönes machen? Bei mir nimmt leider schon das Putzen und Einkaufen viel Zeit in Anspruch. Ich mache unter der Woche einmal abends Sport in einer Gruppe und möchte das nun auch am Wochenende ausbauen. Manchmal gehe ich schwimmen, oft gehe ich mit Freunden Essen. Ich werde mal in mich gehen und überlegen was mir denn gefallen würde. Was macht ihr denn so am Wochenende?

    Viele Grüße
    Annastasia

    .... ihr wisst schon ;)

    Hallo zuerst mal an Alle,

    nachdem ich heute frei geschaltet wurde möchte ich gleich mal einen Thread eröffnen. Ich bin ehrlich ganz aufgeregt, dass ich jetzt wirklich hier schreibe, gelesen habe ich schon sehr lange.

    Das bin ich:

    Ich bin 37 Jahre alt, allein stehend, berufstätig und glücklich in meinem Job. Wenn da nicht der Alkohol wäre….. Ich habe die letzten 2 Jahre so alle 3 bis 4 Wochen Freitagabend (zur Belohnung nach der anstrengenden Arbeitswoche) und Samstag (wegen meinen Wochenenddepressionen) getrunken, Samstag auch tagsüber. Wenn ich frei hatte wurden daraus mehrere Tage. Ich habe es immer wieder geschafft aufzuhören, jedoch in meiner Seele ist der Schaden groß. Es gab eine Zeit, so mit 27 bis 31 da habe ich jeden Abend Wein getrunken. Bis zu einer Flasche Wein am Abend. Da ich heftige Angstzustände und Panikattacken bekam, habe ich dies beendet und trinke seit 6 Jahren unter der Woche keinen Alkohol mehr. Ich mache seit ich 31 bin Psychotherapie und ich habe dadurch die Angstzustände sehr gut in den Griff bekommen. Eigentlich wäre jetzt alles soweit ok, wenn ich nicht diese „Alkoholtage“ hätte. Mein Job ist prima und ich habe schon einiges erreicht, habe ganz gute Freunde, eine schöne Wohnung, usw. Nur überfällt mich immer wieder an einer Grenze „am Horizont“ eine furchtbare Leere und Depression, die ich gewohnheitsgemäß dann mit Alkohol gefüllt habe. Immer wieder dachte ich hier geht es nicht weiter. Und es ist doch immer weiter gegangen ;) Auch größere Probleme haben mich zum Öffnen der Weinflasche bewegt, mit den ganz normalen Problemen kann ich mittlerweile gut umgehen.

    Mit jedem Rausch ging es mir schlechter, wusste ich doch, das ist nicht normal! Meine Psyche hat sehr darunter gelitten.

    Am 2.2.10 hatte ich frei und habe zum letzten Mal getrunken. Dann ist etwas für mich sehr Schlimmes passiert, was ohne meinen Alkoholkonsum nicht passiert wäre. Danach stand ich regelrecht unter Schock und weiß: so will ich nicht weitermachen!

    Ich habe in den letzten Jahren schon gut gelernt ohne Alkohol zufrieden zu sein, ja es ist doch alles entspannter, nun wage ich den Schritt mich ganz von ihm zu verabschieden!

    Heute bin ich beim Tag 10 und froh das 2. Wochenende nüchtern zu sein und aufgeregt hier bei Euch gelandet zu sein. Ihr müsst wissen, ein riesiges Problem von mir ist es über meine Probleme zu reden. Da ich schon seit einiger Zeit alle meine Sorgen dem Tagebuch anvertraue, wage ich mich nun einen Schritt weiter in dieses Forum.

    Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!
    Annastasia