Beiträge von lavendel

    hallo engel,

    willkommen hier im forum!

    wenn du nach siegburg kannst, kannst du auch nach bonn, die hiesige caritas könnte dir sicher weiterhelfen, und dort bekommt man auch recht schnell einen termin und beratung, was wie angesagt wäre.

    und zu deinem hausarzt: du könntest doch einfach mal in den gelben seiten schauen und dir einen internisten in siegburg oder bonn raussuchen, das dürfte weit genug weg sein von deinem zuhause.

    wünsche dir sehr, dass du nicht weiter abrutschst und unsere hilfe annehmen magst?!

    lavendel

    hallo daja,

    willkommen hier im forum.

    natürlich ist es ok, wenn du unter einem nick schreibst, ich heisse auch nicht lavendel :wink:.

    es gibt hier eine eigene rubrik "kinder von alkoholikern", damit sind auch erwachsene kinder gemeint, und hier wärst du sicher gut aufgehoben. zum einen, weil das "erlebnis", ein alkoholabhängiges elternteil zu haben einen noch lange beeinflusst - meist unbewusst, und zum anderen, weil es sicher auch anderen gut tut zu lesen, wie und dass man sich aus der co-abhängigkeit zu den eltern befreien kann.

    wenn du also etwas mehr schreiben magst, könntest du dort gerne einen neuen threat eröffnen.

    gruß

    lavendel

    hallo golo,

    beschränke dich bitte darauf, in deinem eigenen threat zu schreiben, und nicht andere mit wirren sätzen zuzutexten, die sich alles andere als nüchtern anhören. ich bitte dich auch dringend, hier keinen kalten entzug zu propagieren, wie du es in einem anderen threat tust. der ist nämlich lebensgefährlich. danke.

    lavendel

    hallo martin,

    willkommen hier im forum. deine geschichte gleicht ganz vielen anderen hier, das wirst du feststellen, wenn du mal ein bisschen liest.

    ja, und auch die antworten, die ich dir geben kann, gleichen allen anderen: letztlich kannst du nichts tun, um deine mutter auf einen trockenen weg zu bringen.

    ein alkoholiker muss selbst trocken werden wollen, und dazu bedarf es in der regel eines tiefpunktes, an dem irgend etwas wertvolles verloren zu gehen droht. bei manchen ist es der job, bei anderen die wohnung, der partner, die gesundheit. solange alles halbwegs läuft gibt es für den alki keinen grund, von seinem liebling nummer eins, dem alkohol, die finger zu lassen. das hört sich brutal an, ist aber so. die beste hilfe ist also nicht-hilfe, hoffend dass der alki seinen tiefpunkt so schneller erreicht. ich weiss, dass man sich das kaum vorstellen kann, als kind schon mal garnicht, weil man sich ja doch verantwortlich fühlt. mir ging das nicht anders mit meinen trinkenden eltern.

    du könntest ihr in einem nüchternen augenblick mal erzählen, welche sorgen du dir machst und wie du dich fühlst. ihr vielleicht auch skizzieren, wie ein weg in die trockenheit aussehen könnte: suchtberatung, therapie, selbsthilfegruppe. ob sie das will, steht auf einem anderen blatt, aber du hättest es gesagt. du könntest auch mal mit deinem vater reden, ob er nicht etwas für sich machen will, zum beispiel eine selbsthilfegruppe zu besuchen. da lernt man sehr gut, wie man mit dem alkoholkranken partner umgeht und welche fehler man nicht machen sollte. man lernt auch manipulationen zu erkennen, den alkis sind begnadete schauspieler.

    wovon ihr beide :!: euch freimachen müsst ist das schlechte gewissen. ein alki trinkt, weil er trinken will, bzw. muss. nicht weil der mann böse ist, die kindheit schlecht und der sohn unartig ist. das ist alles quatsch. auch wenn dien vater plötzlich nicht mehr nervig wäre, würde sich am trinken deiner mutter ziemlich sicher nichts ändern.

    Zitat

    Deswegen kann ich mich auch nicht alle Wochenenden um meine Eltern kümmern, da sonst mein Leben auf der Strecke bleibt.

    das solltest du auch auf keinen fall, du bist für DEIN leben verantwortlich, und deine eltern für ihres. wie gesagt: lass dir bloss kein schlechtes gewissen machen!

    wünsche dir viel kraft

    lavendel

    hallo käfer,

    willkommen hier im forum.

    wie freund schon schreibt, wärst du für einen kontinuierlichen weg - wenn du ihn mit uns gehen magst - in der rubrik "angehörige" gut aufgehoben.

    das gefühl der ohnmacht kennen wir alle - und auch das gefühl, verantwortlich zu sein für den partner, das gedankenkarussell, dass man was hätte "besser" machen können und er/sie dann vielleicht keinen rückfall gehabt hätte... alles quatsch! einzig und allein der betroffenen ist dafür verantwortlich zu trinken oder eben nicht. wir als angehörige können unterstützen (selbst nichts trinken, das trinken nicht tolerieren, uns mit der sucht auseinandersetzen...), aber das nicht-trinken-wollen muss vom alki selbst kommen. deshalb ganz wichtig für DICH: lass dir keine schuldgefühle einreden!!!!

    wie es jetzt weitergeht ist schwer zu sagen. für manch einen ist solch ein absturz in die intensivstation der auslöser, ernsthaft trocken werden zu wollen. das bleibt abzuwarten. und dann muss sich DIR die frage stellen, ob und unter welchen umständen du mit deinem partner weiterleben willst. in allererster linie solltest du dir um DICH gedanken machen und nicht um deinen freund - dafür ist er zuständig :wink:. und noch zu der shg: dann habt ihr vielleicht nicht die richtige gefunden?! ich gehe als angehörige auch in eine (kreuzbund) - in der ansonsten in der regel nur alkis sind - angehörige sind die ausnahme. aber ich fühle mich dort gut aufgehoben und ernst genommen.

    gruß

    lavendel

    hallo guardi,

    ich verschieb dich mal in die rubrik "kinder von alkoholikern", da werden dich ganz viele deiner (und meiner :wink:) sorte lesen.

    letztlich hast du ja schon geschrieben bekommen, dass du nichts tun kannst, wenn dein vater keine einsicht zeigen will. ich weiss, dass das furchtbar schwer zu akzeptieren ist, diese macht-losigkeit. ist aber so. was du auch akzeptieren musst ist, dass du deinen vater nicht verstehen wirst. mir ging das mit meiner mutter genauso: sie hat eine fahne, lallt und sagt mir ins gesicht "ich habe keinen tropfen getrunken". das ist die sucht, das kann man nicht VERSTEHEN. und das hat nichts mit herkunft oder (aus)bildung zu tun.

    du betonst sehr, dass ihr einen gutsituierte und gebildete familie seid - und ein bisschen habe ich das gefühl, dass du in erster linie empört bist, dass "sowas" in eurer nach aussen "perfekten" familie "passiert", und dass du jetzt damit "belästigt" wirst. das mag sich jetzt ein bisschen krass anhören, aber es ist wichtig zu verstehen, dass alkoholismus eine krankheit ist (ohne das weitersaufen damit entschuldigen zu wollen :!:), die jeden treffen kann - die gutsituierten genauso wie den obdachlosen. oft ist genau das der knackpunkt - bei den angehörigen wie den betroffenen. aber ohne diese einsicht wird weder dein vater etwas tun, noch deine mutter offensiv damit umgehen noch du damit leben können. dein vater bräuchte ein einschneidendes erlebnis, um einen schlussstrich zu ziehen, und auch die angehörigen brauchen einen tiefpunkt, um zu sagen "bis hierher und nicht weiter", um dann konsequenzen zu ziehen (auszug der kinder, trennung, scheidung).

    gruß

    lavendel

    liebe mita,

    ich hab dir ja schon ein paar mal geschrieben, dass du/ihr auziehen sollt. du siehst doch, dass er der immergleiche kreislauf ist, und ich sage dir, dass es noch schlimmer wird. ich kenne das nämlich: erst das abtun, dann das verleugnen, lügen. haste ja alles schon gehabt. stufe zwei: heulen, selbstmitleid, im eigenen erbrochenen liegen: haste auch schon gehabt. stufe drei: selbstmorddrohungen. kennste auch schon.

    bei meiner mutter ging es dann weiter: selbstmordversuche (mehrere), irgendwann mal ein delir, wo sie den garten umgegraben hat, um ihre versteckten eheringe zu finden, entgiftungen und psychiatrie, immer wieder, ich unter dauerstrom. telefonterror bei meinen freundinnen.

    du kannst dich nicht wehren! und du kannst dich nicht abgrenzen, wenn du das tag für tag vor augen hast. ES GEHT NICHT! du leidest, irgendwann ist nicht mehr nur eine prüfung, durch die gerasselt bist, sondern dein ganzes studium, weil du dich nämlich nicht mehr konzentrieren kannst - wie auch?

    ich kann dich nur immer wieder bitten, dich endlich in sicherheit zu bringen!

    lieben gruß

    lavendel

    hallo b77,

    auch von mir noch ein verspätetes willkommen hier im forum.

    ich erkenne mich in deinen worten in gaaaanz vielen gedanken und gefühlen wieder, und damit du micht arbeitslos wirst :wink:, kannste hier den ablauf meines ultimatums auch noch nachlesen:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…opic3517-0.html

    mein freund hatte die selben gedanken wie dein mann "was sollen denn die leute denken". damit ist letztlich ALLES zum scheitern verurteilt - denn wenn er nach aussen nicht ehrlich ist, wird er es nach innen auch nicht sein. er lügt sich an, und dann wird er dich anlügen, um dich ruhigzustellen, darauf würde ich fast wetten. hört sich jetzt brutal an, ich weiss. ich kann mir auch lebhaft vorstellen, dass du dich an speedys geschichte festhälst und deine hoffnungen hineinsetzt, aber letztlich ist so etwas die absolute ausnahme - leider :(, und auch ihr mann hat es erst geschaftt, nachdem sie nägel mit köpfen gemacht hat und ausgezogen ist.

    ich kann dir für dich momentan nur raten, auf DICH und deine kinder zu schauen, für DICH zu einer suchtbwratung zu gehen und dort einfach mal durchzusprechen, was du für möglichkeiten hast. und eins darfst du nicht vergessen: neben deinem leben bist du auch für das deiner kinder verantwortlich - und wie sehr kinder leiden (auch schon mit sechs!!!), und die folgen des leidens kannst du zu genüge in der rubrik "kinder von alkoholikern" nachlesen. ich weiss wovon ich rede, ich bin in einem alki-haushalt aufgewachsen.

    wünsche dir viel kraft für deinen weg

    lavendel

    hallo sandi,

    willkommen hier im forum, schön dass du hergefunden hast.

    du fragst, was auf dich zukommt. was willst du denn genau wissen? rechtlich, medizinisch?

    zuerst einmal: deine mutter wird solange weitertrinken (und dann wahrscheinlich auch den bach runtergehen), solange sie sich nicht für eine alkoholikerin hält und nicht von selbst trocken werden will. daran kannst du NICHTS, aber auch GARNICHTS ändern, egal, ob du 400 km oder 400 m von ihr entfernt wohnst. du bist dafür auch nicht verantwortlich und darfst dir keinesfalls schuldgefühle einreden lassen à la "ich bin ja so alleine, keiner hilft mir, keiner liebt mich". denn das wird sicher kommen. letztlich bist du also machtlos.

    du könntest - damit du das gefühl hast, ihr zumindest einen weg aufgezeigt zu haben (den sie natürlich alleine gehn muss) - skizzieren, was zu tun wäre: hausarzt, entgiftung, suchtberatung zu therapiemöglichkeiten. aber all das muss sie wollen, sonst nützt das nix. und dieses gespräch solltest du auch nur führen, wenn sie nüchtern ist.

    dann die frage, was sonst auf dich zukommen kann: ich denke, kinder sind in gewissem rahmen auch finanziell verantwortlich, wenn ihre eltern nicht mehr können (ich hab mal in einer ähnlichen situation wie du gesteckt). aber hier können wir dir nicht raten, hier musst du einfach mal im netz suchen oder einen anwalt fragen.

    ja, und was auf dich zukommt? du musst lernen dich abzugrenzen. denn der terror deiner mutter wird voraussichtlich mit zunehmendem alk-konsum zunehmen, d.h. telefonate mit dem versuch, dich für ihre situation verantwortlich zu machen. hier solltest du direkt abblocken, und dich nicht hineinziehen lassen. das ist schwer, gerade bei den eigenen eltern, aber du musst dich abgrenzen. für dich.

    lieben gruß

    lavendel

    hallo sams,

    mich ekelt auch vor alkoholisierten menschen, mich ekelt manchmal schon die fahne, die ich bei jemandem rieche, geschweige denn torkeln oder dumme sprüche. in solch einer situation würde ich weggehen.

    ich habe allerdings keine schwierigkeiten, wenn ich mit anderem leuten weggehe, und da wird was getrunken. liegt aber auch daran, dass in meinem freundeskreis alle "normal" trinken.

    allerdings bin ich schon so sensibilisiert, dass ich menschen unwillkürlich darauf taxiere, ob sie ein alk-problem haben KÖNNTEN. im restaurant schaue ich, wer wieviel wie schnell trinkt, im supermarkt schaue ich mir den inhalt der einkaufswagen an und überlege, ob derjenige alki sein könnte.

    es ist gaga, aber es ist nun mal die prägung, und so richtig schlimm finde ich das auch nicht. es gibt größere macken :wink:.

    lavendel

    hallo sams,

    dann machen wir hier gleich mal weiter.... obwohl ich dir zu deinen konkreten fragen nix sagen kann :(. was aber sicher unserem verständnis hilft (mehr als das theoretische philosophieren über co-abhängigkeit) und uns auch eher in die lage versetzt, dir konkret zu antworten ist: wie geht es dir, will dein ex sich vom alkohol lösen, siehst du noch eine zukunft, wie funktioniert euer zusammenleben. vielleicht können wir dich dann auf deinem weg begleiten.

    Zitat

    sind es aber Fremde, bekomme ich regelrechte Panik - Attacken, habe immer diese Angst in mir, was gleich passieren könnte ( Agressionen, Taumeln, Kontrollverlust... ).

    ...wobei sich das für mich scherwiegender anhört, als dass man dir (ausschliesslich) hier beistehen könnte. hast du schon mal mit deinem hausarzt oder einem psychologen gesprochen?

    viele grüße

    lavendel

    ellie, ellie, so gibt datt nix.

    er ködert dich mit genau dem, worauf jede mutter fliegt: dem kind. kannst du dir ernsthaft vorstellen, dass er wegen der (schon länger andauernden) hautkrankheit deines kindes aufhört zu trinken? vielleicht bin ich ja zu pessimistisch, aber das erscheint mir als begründung doch schon ziemlich merkwürdig.

    das zweite ist das "wir", das mich stört. du schreibst zu recht vorher, er soll sein leben auf die reihe kriegen. und jetzt ruft "ihr" beim hausarzt an, und "ihr" geht da hin, und "ihr" klärt. wieso er nicht alleine? er will doch was, warum kann er das nicht alleine? er hat dich schon wieder an der angel, du bist schon wieder für ihn da und erleichterst ihm sein leben. fällt dir das auf? ich verstehe ja (theoretisch) deine euphorie, praktisch erscheint mir das ganze aber wie ein äußerst raffinierter plan, dich wieder an seine seite zu bringen.... :?

    aber wie gesagt, vielleicht täusche ich mich ja auch, ich würde es dir wünschen.

    lieben gruß

    lavendel

    liebe dia,

    hm, blöde situation. wirklich raten kann ich dir da auch nicht, kann dir nur erzählen, was mir dabei durch den kopf geht.

    zuerst einmal die sache mit dem geld: mein erster gedanke wäre garnicht, dass er trinkt, sondern dass er damit sonst was machen will - und sei es, sich wirklich bei seinem wg-kumpel beliebt zu machen. ich hätte es ihm aus einem ganz anderen grund nicht gegeben: wieso fühlt er sich für seinen kumpel verantwortlich :shock:? ok, da er kein geld verdient, hat er ja irgendwie ein anrecht auf taschengeld, oder wie immer ihr das nennt, aber für einen kumpel???? vielleicht wäre hier eine klare regelung hilfreich, dass er wirklich taschengeld oder haushaltsgeld bekommt - und es dann ist es seine sache, was er damit macht? geht dich ja auch ehrlich gesagt nix an, nur eben für andere um geld zu bitten finde ich doch sehr merkwürdig :roll:.

    was ich viel frappierender finde ich die sache mit wg, schlafen und gemeinsamer zeit. dass er in die wg geht, sich dort vielleicht sogar wohl fühlt und angenommen, kannst du nicht unterbinden - warum solltest du auch? du nimmst dir doch auch das recht, abends mit freundinnen und kolleginnen weg zu gehen und dich zu amüsieren?! warum soll er das nicht auch tun? ok, er müsste es absprechen, das gehört zur guten kinderstube, aber da hat mr. vielleicht ja eh ne menge nachholbedarf, das haben wir ja schon öfter festgestellt 8).

    und last but not least happy pills, schlafen und gemeinsame zeit: DAS finde ich ziemlich daneben. so richtig hab ich nämlich noch nicht mitbekommen, dass er wirklich familie werden will. ich lese aus (fast) allem nur heraus, dass er sich entzieht - gesprächen, zeit, gemeinsamen abenden - sei es durch schweigen oder durch medikamente. unabhängig vom trinken stellt sich hier doch die frage: kannst du mit solch einer "partnerschaft" leben? wie du selbst schreibst: er schafft es immer wieder, dir mit eigentlich banalen dingen deine ruhe zu nehmen. überempfindlich bist du auch :wink: (als glashausbewohnerin darf ich mit steinen schmeissen :lol:), aber das kommt ja nicht von ungefähr, und du musst einfach überlegen: was hab ich (noch) von dieser partnerschaft, und sehe ich licht am ende des tunnels oder nicht?

    drücke dich...

    lavendel

    hallo hansdampf,

    willkommen hier im forum.

    du wirst sicher noch konkrete empfehlungen von betroffenen bekommen. was ich dir nur auf die schnelle sagen kann: wenn du hilflos bist, was für dich das beste ist, geh doch mal zu einer suchtberatung. sowas gibt es zum beispiel von der caritas, und da können sie dich beraten, was es alles für möglichkeiten gibt, ambulant, stationär, aurichtung, zeit.... womit ein arzt in den details sicher oft überfordert ist.

    ansonsten wünsche ich dir, dass du deinen (erstmal im kopf) gewählten weg für dich gehen willst und durchhälst.

    gruß

    lavendel

    hallo emma louise,

    willkommen hier im forum.

    mal ne (doofe?) frage: ist dein freund jetzt endgültig dein ex-freund, oder wünschst du ihn dir zurück und versuchst ihn deshalb zu verstehen, oder willst du wissen, warum er was gemacht hat, um dich besser zu fühlen?

    ich denke einfach, wenn es vorbei ist, ist es egal, warum der exfreund was getan hat. also schliesse ich aus deinen fragen, dass du noch sehr an ihm hängst und dir eine fortsetzung wünschst. liege ich da so falsch?

    mein freund hat auch immer alles bagatellisiert. ich konnte heulend vor ihm sitzen und er meinte immer noch, ich übertreibe. letztlich zeugt sowas für meine begriffe von absolutem einfühlungsunvermögen und auch dem unwillen, sich in das gegenüber hineinzuversetzen. unwillen, vielleicht auch unvermögen, aber was macht das in einer partnerschaft für einen unterschied? die konsequenz ist doch die gleiche: das gegenüber versteht einen nicht. schlechte grundlage für eine partnerschaft.

    was ich mich also wirklich frage: was wünschst du dir von uns? dass wir dir helfen, deinen ex-freund zu verstehen? dass wir dir sagen, dass solch ein verhalten normal für einen alki ist, und nix mit dir zu tun hat? würde es dir helfen ihn zu verstehen?

    von einem kannst du ausgehen: einem alki ist nur seine droge wichtig, alles andere ist untergeordnet. freundin, familie, job, gesundheit, alles... das hat nix mit dir als person zu tun. hilft dir das?

    viele grüße

    lavendel