Beiträge von lavendel

    hallo melanie,

    willkommen hier im forum, schön, dass du hergefunden hast.

    vielleicht kannst du etwas genauer sagen, was du wissen möchtest?

    grundsätzlich gilt, dass alkoholismus eine krankheit ist, und dass man niemanden davon "heilen" kann, wenn der das nicht will. wenn deine mutter also zwangseingewiesen worden ist ist es fraglich, ob diese maßnahme sie künftig vom trinken abhalten wird. auf jeden fall wird sie aber erst einmal unter aufsicht entgiftet, und wahrscheinlich wird man im krankenhaus auch mit ihr über weitere schritte reden. ganz wichtig für einen erfolg ist, dass sie selbst aufhören will zu trinken.

    in der regel braucht ein alkoholiker einen richtigen tiefpunkt um einzusehen, dass er so nicht mehr weitermachen kann. erst dann hat er die chance, sein leben zu ändern.

    ich wünsche dir einen guten austausch hier.

    liebe grüße

    lavendel

    hallo steffi,

    triff dich mit deiner ehemals dicken freundin, und dann wirst du schon spüren, ob das wieder was werden kann, wenn auch anders als früher. mach dir nicht so viele gedanken, ruf sie an oder schreib ihr, dass du dich über die sms gefreut hast und sie gerne treffen würdest. und dann wirst du ja sehen, wie das gespräch läuft, und dann kannst du entscheiden, ob und wie es weitergehen kann. hast doch nix zu verlieren!

    lieben gruß

    lavendel

    hallo nicole,

    waoh, deine geschichte hat es wirklich in sich :shock:. und ich finde auch nicht, dass meine vorschreiberinnen mit deinen eltern hart ins gericht gegangen sind... mir gehts wie danni, würde ich ehrlich schreiben, was ich denke, müsste man das zensieren :?.

    auf der anderen seite kann ich dich gut verstehen. meine eltern haben auch beide getrunken, seit ich denken kann, ich hab sie immer in schutz genommen, sie verteidigt, für sie gelogen, hab mir ihre geschichten angehört und war klammheimlich sogar stolz darauf, dass ich das alles geregelt bekommen habe :shock:, neben meinem alltag, studium, ehe, arbeit... in gewisser weise pervers, aber irgendwie wird mal als alki-kind ja so krank erzogen, dass man eben nicht die "normalen" kinderrechte eines unbeschwerten aufwachsens einklagt. man macht sich lieb kind, indem man sich um die eltern kümmert: das ist krank!

    ich selbst habe diese spielchen bis mitte/ende zwanzig mitgemacht, bis ich irgendwann kurz vor klapse war - so hatte ich jedenfalls das gefühl. meine eltern, die mich terrorisiert haben "du bist die tochter, wir lieben dich, du musst dich kümmern, wir haben doch sonst niemanden", ich mit meinem gedanken "du sollst deine eltern lieben" und völlig zerrissen zwischen hass, mitleid, pflichtbewusstsein und dem gefühl "ich werde verrückt". durch verschiedene arten von gesprächen (psychologin, pfarrer) bin ich gaaanz langsam zu der erkenntnis gekommen, dass ich das recht auf ein eigenes, unbeschwertes leben habe, dass ich nicht undankbar bin, wenn ich sage "bis hierher und nicht weiter" und mich als mülleimer meiner eltern verweigere.

    zwischenzeitlich habe ich sogar eine riesenwut auf diese menschen kultiviert, die so viel in mir kaputt gemacht haben, sodass ich mit vierzig noch an den folgen zu knabbern habe. mittlerweile tun sie mir leid, aber ich habe den kreis um mich gezogen, und gehe mit meiner mutter (mein vater ist an seinem suff gestorben) nur noch dann um, wenn sie nüchtern ist und mich respektiert.

    das klingt furchtbar hart, ich weiss, aber irgendwie hatte ich irgendwann nur noch die wahl "sie oder ich", und da hab ich mich zum glück mit hilfe von aussen für mich entscheiden. und ich habs nicht bereut, denn sonst hätte ich mich längst umgebracht oder wäre wirklich in der klapse gelandet.

    wünsche dir viel kraft für deinen weg

    lavendel

    guten morgen!

    ich habe es gestern genossen, meinen bauch voll schlechter laune zu vertreiben mit lauthals aufgedrehter musik von ina deter, mitsingend durch mein wohnzimmer zu tanzen, danach unter die dusche und dann im bademantel aufs sofa, einen teller mit frischem brot, käse, wurst und schinken und eine kanne mandeltee dazu, eine wunderbar anrührende dvd gucken "der pianist". ein schöner wochenausklang.

    lavendel

    hallo caro,

    ich kann zwar nicht mitreden, was familienleben angeht :wink:, aber mir geht es so, wenn ich als single zwei oder drei termine an meinem ansonsten freien wochenende habe, kriege ich schon die krise. hab dann das gefühl "das ist alles zuviel, lasst mich in ruhe".

    und wenn ich mir deinen tag so ansehe wundert es mich garnicht, dass dir alles zuviel ist. denn: wo ist denn da mal platz für DICH? einzwei stunden vertrödeln, schlafen, lesen, mit ner freundin telefonieren, was auch immer dir spass macht? sehe ich nicht... und dann wundert es mich überhaupt nicht, dass du dich überfordert fühlst...

    kannst du nicht versuchen, dir wenigstens eine stunde am tag nur für dich freizuschaufeln - ohne schlechtes gewissen?

    lieben gruß

    lavendel

    hallo lenjana,

    ich hab schon am anfang der grundschule (mit fünf oder sechs) mitbekommen, das was massiv nicht stimmt. erste lebhafte erinnerungen an das trinken meiner mutter hab ich aus der zeit ab sieben, würd ich mal sagen, da kann ich mich an konkrete szenen erinnern. aber ich glaube schon, dass kinder stimmungen und spannungen schon viel eher wahrnehmen.

    lavendel

    hallo pitato,

    Zitat von Pitato

    Hab grad die email an die kleine Schwester geschrieben und abgeschickt!!

    hattu guuuut gemacht :D

    Zitat

    Es tut gut sich nicht für Alles und Jeden verantwortlich fühlen zu müssen!! Es ist wirklich angenehmer wenn man in erster Linie mal an sich denkt!!

    ja, das tut es auch. und oft, wenn man mal genauer hinsieht, kann man auch feststellen, dass man sich eben nicht nur für den (trinkenden) partner verantwortlich gefühlt hat, sondern auch für ganz viele andere menschen. und manchmal geht es eben über die eigene kraft, und dann muss man radikal sein, auch wenn man dem anderen damit weh tut. ich hab das auch ein paar mal gemacht, es ist nicht schön, aber es musste sein. für mich. nicht gegen den anderen.

    liebe grüße

    lavendel

    hallo pitato,

    ja, schau auf dich! ich kann mir das gut vorstellen, dass sie sich zum einen ein bisschen wie deine familie anfühlen, das heisst, man mag die menschen einfach gern, aber dennoch erinnern sie einen immer wieder an den ex, und das muss man sich ja auch nicht freiwillig geben, oder? ich hatte mal ne zeit, da hab´ ich radikal alles aus meiner wohnung verbannt, was mich an den ex erinnert hat, einfach weil ich gefühlt habe, ich WILL nicht dran erinnert werden.

    und was ist mehr erinnerung als seine familie? also: ran an die freundinnen und weg von der leih-familie :wink:. ansonsten freu´ ich mich sehr, deinen weg zu lesen.

    lieben gruß

    lavendel

    hallo pitato,

    ich freu mich sehr, dass du jetzt anders in die welt schauen willst :D, denn oft ist der wille schon der anfang zu einer änderung - hab ich jedenfalls bei mir festgestellt.

    wünsche dir viele schön, kleine und große erlebnisse, die dir dein leben wieder lebenswert sein lassen, sei es das auto, besuch einer freundin, kino, oder einfach nur ein paar blümchen für dich selbst.

    lieben gruß

    lavendel

    hallo nelly,

    Zitat von MS

    Zu deinem Problem mit den Unterhaltungen ist mir noch was eingefallen - ich hatte von der Firma aus Rhetorik- und Verhandlungsführungskurse...und wenn ich so zurückblicke, dann sind es diese Kurse die mir geholfen haben besser auf andere zuzugehen, meine Wirkung besser einzuschätzen und einzusetzen und nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Vielleicht würde es dir auch etwas bringen so einen Kurs auf der Uni oder der VHS zu belegen? Man lernt da auch mit schwierigen Gesprächspartnern umzugehen

    das find´ ich eine sehr gute idee, hab´ ich garnicht dran gedacht! ich hab sowas auch mal gemacht, und man bekommt da auch tipps für smalltalk, und auch wie man auf unangemessene dinge reagiert. fand ich sehr hilfreich.

    lieben gruß

    lavendel

    hallo ihr beiden,

    Zitat von MS

    Das mit den Vorplanungen für die ferne Zukunft kenne ich nur zu gut - ich kann mir tagelang über etwas das in 2 Jahren sein soll den Kopf zerbrechen, aber allmählich hab ich kapiert, dass es ja sowieso anders kommt als geplant :wink:

    dazu hab ich eine postkarte mit einem genialen spruch an meinem kühlschrank hängen:

    "leben ist...
    ...das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere pläne zu machen." (john lennon).

    die hab ich mir mal gekauft, um mich eben genau über meine planungssucht lustig zu machen, und immer wenn mein blick darauf fällt, grinse ich mir eins.

    lieben gruss

    lavendel

    hallo ettena,

    hmmm, was soll ich dir jetzt schreiben???

    ich kann beide seiten sooo gut verstehen, dich, die immer noch hoffnung hat, die wenig über den alkoholismus weiss, die manchen illusionen hinterherhängt und hofft/meint/wünscht, dass ihr freund doch so ganz anders ist als all "die" anderen alkoholiker. als ich vor eineinhalb jahren hierher gekommen bin, hab´ ich ganz ähnlich gedacht wie du, und ich hab´ mich ähnlich angegriffen und verletzt gefühlt von beiträgen auf meine fragen wie du. ich war eine mischung aus beleidigt und verletzt, manchmal sicher auch überheblich, kurzum, ich hatte dieses forum hier gesucht und gefunden und war doch unglücklich über die resonanz, die ich hier bekam.

    wenn ich jetzt die beiträge lese von ette, summerdream, ingane, currlinger... kann ich das mit der weiteren erfahrung von eineinhalb jahren einfach nur unterschreiben. kann einfach nur sagen "ja, diejenigen, die mir damals weh getan haben mit ihren ratschlägen, haben wirklich recht gehabt." genau wie die genannten recht haben mit dem, was sie dir schreiben.

    weisst du, was das "gemeine" am alkoholismus ist? dass wirklich fast alle alkoholiker gleich ticken, bis hin zur wortwahl, dem umgang, den anschuldigungen und dem untergang. mein ex war auch der liebste, netteste, tollste mann, den ich je hatte - bis auf das trinken. ich hab´ auch lange gezweifelt, ist er jetzt alki oder nicht, bilde ich mir das ein, interpretiere ich das über...

    und in gewisser weise brauchte ich auch wie du den "beweis". als ich ihn dann bekommen habe - und auch erst da - war ich wirklich bereit, konsequenzen zu ziehen. wenn du "langeweile" hast, kannst du hier ja mal nachlesen: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ftopic3517.html.

    ich musste ihn auch erstmal "richtig" betrunken sehen, damit im hirn und herz ankommt, was ich schon lange geahnt habe. dennoch kann ich diejenigen verstehen, denen der kamm schwillt, wenn sie sowas lesen, weil sie einfach wissen, wie schlimm es mit einem alki ist/werden kann. ich persönlich kann damit relativ gelassen umgehen, weil ich zwar spät, aber im vergleich immer noch früh genug die bremse gezogen habe, er konnte mich also nicht fast tödlich verletzen, wie das viele hier miterlebt haben.

    ich hab´ dafür die andere "wunde", ich bin kind von alki-eltern, und wenn mir da ein (nasser) alki kommt und versucht etwas zu verharmlosen, nach dem motto "kinder kriegen das ja garnicht so mit", dann könnte ich dem an die gurgel gehen. einfach weil es mein innerstes berührt. so wie dein schreiben wohl ette, ingane... berührt.

    ich kann dir nur wünschen, dass du dich durch die beiträge in deinem threat nicht verscheuchen lässt, sondern dir klarmachst, dass keiner von uns hier überheblich ist, dir was böses will, sich an dir austoben will oder sonstwas. wir sind dir nur einfach schon einen schritt voraus in unserem leid und unseren erfahrungen, und deshalb fällt sicher manches etwas harsch aus, was aber wirklich gut ist - auch wenn du das jetzt noch nicht sehen kannst. wie gesagt, vor eineinhalb jahren war ich da wie du.

    wünsche dir viel kraft auf deinem weg!

    lieben gruß

    lavendel

    hallo clumsy,

    klar fällt es schwer, das schlechte gewissen abzustellen, das geht nur nach und nach.

    ja, und dass eltern dinge vergessen, die für uns so wichtig sind? das hat wohl jedes von uns kindern hier schon erlebt. geburtstag, prüfung, weihnachten, anderes wichtiges... und ich glaube nicht, dass das etwas mit der liebe zu uns zu tun hat, sondern wirklich mit der krankheit. sie können nicht, sie erinnern sich nicht dran, das trinken ist gerade drängender, oder die scham, oder was auch immer. das hat nichts mit sich nicht bemühen zu tun.

    auch hier kann man versuchen, nichts mehr zu erwarten. mir hat das früher sehr geholfen. mittlerweile ist es so, dass ich mich wundere, wenn meine mutter sich verhält, wie ich das für eine mutter "normal" finde. tragisch auf der einen seite, auf der anderen seite aber sicher besser für das eigene wohlergehen.

    ich bin eine zeitlang in eine selbsthilfegruppe gegangen, und habe da von (trockenen) alkis gehört, was sie gedacht, wie sie sich beim saufen gefühlt haben. mich hat das ein bisschen mit meiner mutter versöhnt, weil ich denke, sie denkt wahrscheinlich ganz ähnlich. ganz oft ist da scham ein thema, das wissen darum, was man seinen kindern tut und getan hat, ein nicht aus seiner haut könne, ein leiden daran, ein schlechtes gewissen... all das ändert nichts, wenn ich mal wieder eine breitseite abbekomme, aber ich kann mir mittlerweile sagen "sie meint es nicht böse, sie kann nicht anders, sie ist krank.". nicht als entschuldigung, aber um mir klar zu machen, dass all ihr verhalten nichts mit mir zu tun hat, garnichts.

    lieben gruß

    lavendel

    hallo pitato,

    Zitat von Pitato

    Was ich diese Wochenende gemacht hab!! Ich will es ja fast gar nicht sagen, aber nix!!! Rein gar nix. Den ganzen Tag am PC gesessen und blöd rein geschaut!!

    genau das ist gift, pures gift für dich! für die laune, die lebensfreude, das selbstbewusstsein!

    ich war vor etwa einem jahr in einer ähnlichen situation wie du, und bei mir war der einzige vorsatz für das jahr 2007 das "highlight der woche". d.h. ich habe mich gezwungen, dass jede woche ein besonderes ereignis hatte, auf das ich mich freuen konnte. einer von sieben abenden, oder am wochenende auch tagsüber. das waren ganz unterschiedliche dinge wie oper, konzert, kino, jemanden einladen, etwas besonderes kochen, schwimmbad, sauna, irgendwo eingeladen sein... ich hab´ das wirklich für jede woche durchgehalten, und es hat mir sehr geholfen, in meiner freien zeit eben nicht nur abzuhängen und in meinem elend zu schwelgen. am ende von 2007 konnte ich dann sagen, dass es zwar beziehungstechnisch ein miserables jahr war, ich aber trotzdem so viel schönes erlebt habe wie noch nie zuvor. mir hat das sehr geholfen, und wenn dann ein tag so richtig depri war, konnte ich mich doch in absehbarer zeit wieder auf etwas besonders schönes freuen.

    lieben gruß

    lavendel

    hallo clumsy,

    Zitat

    Na ja, was möchte ich hier eigentlich von euch, vielleicht einfach mal wieder schreiben, und das Gefühl bekommen, das mein Familie leider so "normal" ist wie jede andere Alkoholiker Familie auch Ausrufezeichen Frage

    das kannste haben :wink:: meine mutter tickt(e) ganz genauso wie deine. aber das wird dir auch nicht helfen, gelle?

    auch ich (41) mache mir immer noch sorgen, wenn ich meine mutter ein paar tage oder zu "normalen" zeiten nicht erreiche, es ist immer der gedanke im hinterkopf "ist da was passiert???". das kann man wahrscheinlich als kind auch nicht abstellen :?. aber mich belastet es mittlerweile nicht mehr sooo doll, dass es mir den ganzen tag vermiest, immerhin.

    was mir geholfen hat in solchen situationen wie weihnachten war, immer das schlimmste zu erwarten, und irgendwann auch nicht mehr hinzufahren, einfach weil die gefahr, dass sie betrunken ist, zu groß ist. das hört sich jetzt hart an, aber irgendwann war mir der selbstschutz einfach wichtiger. das hat aber auch gedauert :?. du siehst doch an ihrem reden, das sie (noch) nichts tun will, und solange ist jedes engagement, jedes kümmern zu viel für dich, und ausserdem sinnlos! wenn sie sich tottrinken will, wird sie das tun, das kannst auch du nicht verhindern!

    und die frage, wie lange sie das (gesundheitlich) aushält? das kann dir wohl keiner beantworten :(. meine mutter ist jetzt fast 70, und ich wundere mich, dass sie überhaupt so "alt" geworden ist. mein vater ist mit 63 gestorben, dabei war der nie so lange und so "schlimm" betrunken wie meine mutter.

    wünsche dir sehr, dass du mehr auf dich schauen kannst - und vielleicht würde dir ein kontinuierlicher austausch hier im forum dabei helfen?

    lieben gruß

    lavendel

    hallo lioni,

    Zitat von Lioni

    Und ich will nicht nachgeben, aber ob es richtig ist was ich mache? "Bestrafe" ich sie nicht auch?

    das ist die falsche denke. es geht hier nicht darum, den eigenen kopf durchzusetzen, stärker zu sein als der andere, nicht "nachzugeben". es geht/ging darum, dass du für dich authentisch handelst, und dass es dir (den umständen entsprechend) gut dabei geht und du nicht das gefühl hast, du müssest dich vergewaltigen. authentisch war vielleicht die ersten beiden tage, nicht anzurufen, aber wenn es dich jetzt so quält, ist das auch nicht der sinn der sache. wem nützt das, was erreichst du?

    ich würd entweder noch ne sms schreiben "hast du meine sms nicht bekommen? wünsche dir ein frohes neues jahr" oder so. keine vorwürfe, nicht so deutlich zeigen, wie es dich getroffen hat. oder eben anrufen, wobei da der umgang sicher schwieriger ist (ich bin bei sowas ein schisser :oops:).

    lioni, es kann nicht darum gehen, dass du unglücklich rumläufst. was du lernen musst ist, ihr nicht wie ein dackel hinterherzulaufen und ihr wohl über deins zu stellen, aber das ist hier ja nicht der fall.

    liebe grüße

    lavendel

    hallo sternenhexe,

    ich habe zwei mechanismen, mit gefühlen, die mir im moment nicht gut tun, umzugehen.

    das eine ist sport, sich auspowern, bis man kaum mehr piep sagen kann, und dann in die badewanne. das hilft gegen depri und auch gegen wut.

    wenn ich traurig bin versuche ich, mir etwas gutes zu tun. etwas, von dem ich weiss, dass ich es geniessen kann. wichtig ist mir dabei (oft, nicht immer) dann vor allem, mich aufzuraffen und mich nicht passiv in der wohnung zu verkriechen, denn dann wird es meist noch schlimmer. gutes tun ist bei mir musik (hören, selber machen, konzert), mir was leckeres kochen, ins kino gehen, sauna. meist geht es mir nach einer solchen aktivität dann besser als vorher.

    gruß

    lavendel

    hallo pitato,

    so wird das nix mit der abgrenzung. dein ganzes post dreht sich wieder nur um ihn, wieso warum weshalb, was er für ein toller mensch ist uswusw.

    nur in einem nebensatz schreibst du, er könnte ja was ändern, wenn er wollte. das müsste aber so aussehen:

    er könnte ja was ändern, wenn er wollte.

    und die antwort ist:

    er will aber nicht.

    damit sind all deine anderen gedanken und bemühungen (der versuch, seine mutter zu überzeugen, zum beispiel) für die katz. sie ziehen dich runter. pitato, lass es. vergiss ihn. du gehst sonst daran kaputt!!!!!! und mach dir bitte immer wieder klar: du bist ihm nicht wert genug aufzuhören. er liebt den alkohol mehr als dich! es ist so, kapier es!

    ich wünsche dir sehr, dass du endlich zur ruhe kommst....

    lieben gruß

    lavendel