Beiträge von kithi_k

    Danke fürs Willkommen heißen :D

    Gut dann hab ichs doch richtig verstanden *freu*

    was mich in Bezug immer wieder so hart trifft... wie unberechenbar und böswillig meine Mutter sein kann...

    Wenns ihr schlecht geht, braucht sie jemanden, den sie nieder machen kann, einen "Sündenbock", den ich schon ne ganze weile sein soll...

    leider hat sie echt feine Antennen... Gehts mir gut, ruft sie eig nie an.. sobald es mir schlecht geht, kann ich mir fast schon sicher sein, dass meine Mutter mich anruft... Erst unverfänglich fragt, wie es mir geht, bevor wieder diese Vorwürfe kommen...

    Sie weiß genau, wie sich mich verletzte, innerlich treffen kann.. und nur wenns mir wirklich gut geht, schafft sie das nicht.. und das ist leider sehr selten der fall...

    Shit happens, thats life..

    Zitat von Linde66

    Hallo ihr beiden,

    das mit dem "im Stich lassen" ist so eine Sache. Wir Kinder wurden ja zuerst im Stich gelassen, irgendwie... Und jetzt lassen wir uns selber im Stich, indem wir uns nicht um unser eigenes Leben kümmern. Hm.

    Unsere Eltern sind für sich selber verantwortlich, nicht wir für sie.

    Wir dürfen und müssen uns um UNS kümmern.

    Ja wir wurden als Kinder im stich gelassen.. und doch sind es unsere Eltern...
    Sich da ab zu Grenzen und nicht mehr zu versuchen sie zu "retten" fällt mir Persönlich sehr sehr schwer...
    Den es gab ja auch gute Zeiten, in denen meine Eltern die liebevollsten Eltern sein konnten, die ihr euch nur vorstellen könnt.. .oO(oder beschönige ich da was..?)

    Ich selbst bin auch in einer Partnerschaft und fühle mich auch oft nicht Verstanden. mein Freund sieht, wie ich leide und sagt, wieso brichst du den Kontakt mit deinen Eltern nicht ab? sie tun dir nicht gut.

    Damit hat er wirkich recht, doch hat er den Hintergrund nicht, den wir haben und kann nicht wirklich nach voll ziehen, wie Kinder von Alkoholkranken fühlen, denken, ...

    Ich rede mit meinem Freund, habe aber auch akzeptiert, dass er mich nicht zu 100% verstehen kann.. Die Sachen, bei denen ich mich unverstanden fühle, trage ich in meine Selbsthilfegruppe. Hier erfahre ich das Verständniss das ich brauche..

    lg Katharina

    Hi.
    Ich hab mich heute erst hier angemeldet und sehr viel hier gelsen.
    So wie ich das verstanden habe, kann hier jeder user einen eigenen Thread eröffnen, um sich einfach mal alles von der Seele zu reden..? Ich hoffe ich hab das Richtig verstanden...

    Ich bin ein Kind einer alkoholkranken Mutter und eines Co-Abhängigen und mittlerweile wohl auch alkohlkranken Vaters...

    Momentane Situation:
    Ich hatte ca. 3 Wochen nicht mehr bei meinen Eltern angerufen, weil ich mich einfach nicht dazu überwinden konnte...

    Nun hab ich letzte Woche Dienstag doch mal angerufen und auf den Anrufbeantworter gesprochen, da ich sehr genau weiß, dass meine Mutter seltenst ans Telefon geht und meinem Vater das strengstens verboten ist.

    Nuja als sie zurück gerufen habe (wie ich erwartet habe) bin ich nicht ran... ich wollte nur der Pflicht nach kommen, mich zu melden, hatte aber kein Bedürfniss mit meiner Mutter zu reden...

    Nun ruft mich mein Vater gestern an. Ich hab mich total gefreut, ihn zu hören!! Ich liebe meinen Vater abgötisch und es tut mir weh zu sehen, wie er zusehents verfällt...
    Naja auf jedenfall meinte er, warum ich nie anrufen würde... Ich könnte ja im Krankenhaus liegen und meine Eltern wüssten nichts davon..

    Ich sagte nur so "wieso? ich hab doch Dienstag angerufen"

    Da hat meine Mutter im Hintergrund angefangen mich an zu schreien, der arme Papa am Telefonhörer sozusagen "dazwischen"

    Was ich mir eig. einbilde, mich nie zu melden, sie würden mich dauernd versuchen an zu rufen... tja... auf meinem Anrufbeantworter war nur leere und mein Telefon hat auch leider keine Rufnummernanzeige.. klar ists mir klar gewesen, dass das meine Mutter war..
    Aber ich hatte nicht die geringste Lust mit ihr zu telefonieren.
    Dann hat sie rum gekeift, was mir einfallen würde, meinen Bruder gegen sie aufzuhetzen.... und mein Vater würde sich wegen mir den Rücken krumm schaffen...
    Sehr haltlose anschuldigungen, wie mein Kopf weiß... trotzdem hat sie es geschafft mich wieder bis ins tiefste hinein zu verletzen...

    Mein Zwillingsbruder ist mittlerweile in Psychologischer Behandlung und hat das meiner Mutter auch auf den Kopf hin zu gesagt (was mich ehrlich gesagt überrascht hat. ich bin soo stolz auf ihn!!!)

    Das war wohl der Grund für das Rum gekeife...

    Papa meinte dann es wäre wohl besser, wenn wir nun auflegen würden .. (ich schaffs immer noch nicht bei solchen telefonaten selbst den Hörer auf zu legen)

    Keine 5 Minuten hats gedauert, da hat meine Mutter wieder angerufen und hat auf meinen Anrufbeantworter gesprochen als sei nichts gewesen "Hallo Katharina, hier ist die Mama, ruf mich doch bitte zurück"

    Ich hätte so abk**** können!!!

    Was fällt der ein?
    da hört man sich ewig nicht und dann werd ich da sauber runter gemacht...

    Mein Erster Impuls war... heulen...
    Mein zweiter Impuls war.. irgendwas kaputt machen, zerstören, an irgendwas meine Wut, meine Angst, meine Verzweiflung raus zu lassen...

    Ich hab beide Impulse unterdrückt... Hab meine Sporttasche gepackt, hab mein Handy aus geschaltet und bin ins Fitness

    Meine Gedanken rasten.. selbst im Fitness konnte ich nicht richtig abschalten...
    Meine Gefühle schwankten zwischen Verzweiflung und Bondeloser Wut...

    am Ende konnt ich das doch "positiv" für mich verbuchen, weil ich gestern eig. mal nen "Faulen Sonntag" einlegen wollte und durch den Anruf doch nen Schubs ins Fitnessstudio bekommen habe..

    Nun hat meine Mutter heute nacht noch eine e-mail geschickt in der stand. "Hi Katharina, ich hab dich lieb!"
    Was soll dass denn nun schon wieder???

    Ich hab zurück geschrieben, dass ich sie liebe, aber dass mich das Gestern so dermasen verletzt hat, wie sie mich angekeift hat ohne mich zu wort kommen zu lassen...

    bin ja gespannt was da nu weiter kommt...

    Manchmal kann ichs akzeptieren wie es ist, meistens jedoch nicht....

    Mein Kopf weis alles über diese Krankheit Sucht aber meine Gefühle, mein Herz leider nicht...

    Ich hoffe immer noch wenigstens meinen Vater "retten" zu können, obwohl mein Verstand durchaus weiß, wie sinnlos diese Hoffnung ist...


    Sry für den Roman.. mir lag das grad total auf der Seele und es tat mir gut, mir das runter zu schreiben...

    lg Katharina

    Hallo zusammen :)

    Ich habe mir hier nun viele Seiten (nicht alle, ich gestehe) Durchgelesen.

    Manches trifft hier auf mich zu, vieles aber auch nicht...

    Ich bin ebenfalls eine EKA und war lange, lange Schüchtern und hatte kein Selbstwertgefühl. Das hat sich zum Glück in meiner Partnerschaft, die nun über 6 Jahre anhält sehr geändert.

    Meine Persönlichen Merkmale eines EKA sind:
    - empatie
    Ich kann mich gut in andere Menschen hineinversetzten und hinen fühlen, wie ich selbst finde und mir auch oft gesagt wird.
    - Gedanken:
    Ich habe ebenfalls den Hang, mir eine Situation, die bald auf mich zu kommt (z.B. Bewerbungsgespräche, neuer Arbeitsplatz usw.) aus allen Richtungen zu analysieren "Wie es sein könnte"
    Dabei ist meine Lebensdevise leider immer noch, "Ich rechne mit dem schlimmsten und hoffe auf das Beste"
    - Kritikfähigkeit
    ich denke ich bin Kritikfähig und kann diese auch annehmen und zu meiner Verbesserung verwenden. Allerdings, egal wie gut ich eine Arbeit geleistet habe, ich frage meinen Anleiter (ich bin in der Krankenschwesterausbildung) mind. 5x ob ichs wirklich gut gemacht habe und sehe bei mir selbst jeden klitze kleinen Fehler. Mir fällt es irre schwer, selbst Lob anzunehem und frag da zich mal nach, weil ich die Bestätigung brauche und es irgendwie nicht glauben kann, dass es Ernst gemeint war.

    Zudem habe ich bei meiner alkoholkranken Mutter gelernt, mich für alles was ich tue, schon im Vorfeld zu Rechtfertigen und dabei jeden "Nieder zu Reden" bis ich erklären konnte, wie ich das gemeint habe, damit das auch ja "Richtig" an kommt und mir fällt es irre schwer, aus diesem Verhalten "aus zu brechen"

    Zudem bedanke ich mich für alles auch wenn es nicht unbedingt nötig ist (weil meine Mutter als ich Kind war, großen Wert darauf gelegt hat und die Hölle los brach, wenn ich das mal vergessen habe)

    Und bevor ich eine Aufgabe übernehme, frage ich mehrmals nach, damit ich mir sicher sein kann, dass ich es richtig verstanden habe...

    Selbstverantwortung durfte ich nie übernehmen, bis ich mit 18 "ausgebrochen" bin
    "Du kannst das eh nicht, Lass mich das machen, Komm ich nehms dir ab..."

    Hätte meine Mutter mich das eingenständig machen lassen, hätte sie ja die Kontrolle über mich verloren. Ich vermute das ist der Grund...

    Was auch noch so ein Merkmal von mir ist... Wenn jemand jammer wie schlecht es ihm geht, kann ich das sehr gut verstehen, kann mitfühlen...
    Bei solchen Gesprächen, habe ich dann das Gefühl, dass meine Probleme sowas von nichtig und nicht der Rede Wert sind..
    Wenn ich anderen über meine Familie erzähle und wie ich aufgewachsen bin (z.B. in meiner Selbsthilfegruppe für Angehörigen von Alkoholkranken) sagen sie "Du hast echt viel mit gemacht. Dass du trotzdem so stark bist.."
    Das sind sachen, die kann ich einfach nicht hören, geschweige denn nach empfinden.. zumal wenn ich höre, was die anderen aus meiner Selbsthilfegruppe so alles mit machen...

    naja.. nu mal ende mit off topic... ich hoffe ich hab nicht zu sehr am thema vorbei geredet

    gruß Katharina