Beiträge von n i c i

    Hallo Joanne,
    ich hab oft an dich denken müssen.
    Und hab es mir genauso vorgestellt:

    Zitat von Joanne

    ...erst vor ein paar Wochen habe ich gesagt,wenn er jetzt wieder anfangen würde,würde ich versuchen zu klären was passiert ist....warum er wieder zur Flasche gegriffen hat
    Aber jetzt,was ist passiert.....er hat nichts getrunken und doch genauso reagiert wie letztes Jahr..


    Merkst Du da was ?!!
    Du hättest Dich mal lieber auf den Weg gemacht und nach DIR geschaut.
    Klar Du hast eine Psychologin, die Dich betreut,
    aber hast Du es gemacht um DICH zu verstehen und nach Dir zu schauen,
    oder doch wieder nur nach IHM ?
    Meine Kinder waren auch immer wieder geschockt.
    Und ich habe gemerkt, dass sie geschockt waren, weil sie auf beiden Seiten der Eltern keine genauen Infos gekamen.
    Weil sie sich auf ihn nicht verlassen konnten, und halt leider auch nicht auf mich durch men Rumgeeiere.

    Erst als ich klare Standpunkte hatte und ihnen diese auch erklärt habe, wich die Panik der Trauer.
    Sie wussten nun, dass ich mich trennen würde, wenn es wieder so weiter geht. Und sie wussten auch warum.
    Dass ich nun schauen musste, dass Ich und sie ein vernünftigens Leben führen können, und wenn es nicht anders geht auch ohne ihn.
    Sie haben es verstanden, sahen sie doch auch, die unzähligen Hilfeversuche.
    Und ich wussten ich darf sie und mich mit meinen Ultimatum nicht mehr enttäuschen, sondern mussten ihnen auch zeigen > auf mich könnt ihr euch verlassen. Ich mach es so, wie ich es euch versprochen habe.
    Und meine Konsequenz gab ihnen die Sicherheit, die sie nunmal brauchen : sich wenigstens auf einen Elternteil verlassen zu können.
    Auch wenn es Schritte sind, die weh tuen.
    Sie konnten sich nicht auf seine Versprechungen verlassen, aber auch nicht auf die meine Konsequenzen. Sogesagt: auf kein Elternteil.
    Das ist es gewesen, was sie wirklich schockierte.

    Bei den ersten Schritten die ich dann ging, merkte ich, wie auch ich selber diese Treue zu meinen Entscheidungen gebraucht habe.
    Wie sehr ich mich selber enttäuscht und aufgegeben hatte.
    Langsam, und wirklich ganz langsam hörte ich dann wieder die nici.
    Und bei jedem Schritt den ich ging, kam ich bei mir an.

    Ja, Joanne, die Co-Abhängigkeit > Was hat sich denn dahingehend bei dir verändert?
    LG nici
    :wink:
    und wellcome back.

    Fremdschämen, ja das hab ich auch erstmal ablegen müssen.
    Und wenn Er einen Auftritt hatte, wurde ICH meistens angesprochen, und nicht ER: "weisst was XY wieder gemacht hat..."
    Da hab ich dann auf ihn verwiesen "nee, weiß ich nicht, erzählt es Ihm, Er weiß es sicher auch nicht!"
    Ich hab sicher gestellt, dass ich mich nicht mit seinen Geschichten auseinander setzen muss.
    Und ich hab bei den mitleidigen Blicken und Fragen, die auch andere der Familie erhielten, geraten nicht zu vergessen, dass es schon vorher anderen peinliche Szenen waren, die man ja auch hatte. Du bist nicht dein Mann.

    LG nici

    Zitat

    Es geht hier darum, dass der Einzelne für sich einen gangbaren Weg findet, aus der eigenen Abhängigkeit auszusteigen - für sich, nicht für den Partner, nicht fürs Kind, nicht für die Arbeit, nicht für den Papst, nicht für den Mann im Mond, sondern nur und ausschließlich für sich.


    Nun ja, für mich liegt die Antwort i.wie dazwischen.

    Nach jahrelangem Rumeiern, hat mir der letzte Rest gefehlt, die letzten Schritte auszuführen.
    Ich blieb der Kinder wegen. Wollte dieses mühsam aufgebaute Bild der heilen Familie für sie erhalten.
    Erst als sie kamen, völlig am Ende, und sagten, sie halten das nicht länger aus,
    wurde ich aufgerüttelt.
    Erst wollte ich Ihn für sie schützen, dann nur noch vor Ihm.

    Ich war mittlerweile so leidensfähig das ich es -alleine- wohl noch länger ausgehalten hätte, wer weiß.
    Klar wollte ich mein Leben zurück, hätte es aber für sie noch ausgehalten.
    So war es dann einfacher für mich, mich für MICH zu entscheiden.
    Ich bin schon auf dem Weg zu mir. Und nicht nur der Kinder wegen,
    nur hat es mich wachgerüttelt, dass ich in diesem Falle nicht nur für mich was ändern muss.

    Und ob nun Huhn oder Ei der Ausschlag gegeben hat ist mir einerlei das seh ich so wie Orlando.
    Wichtig ist, dass egal aus welchen Grunde man diesen Weg startet,
    das Ziel doch ein gesundes selbstbestimmtes Leben ist.
    Ud ob man nun den Wink über Aufklärungsarbeiten im Fernsehen, über Bücher,
    über den Schutz der Kinder findet, ist doch einerlei.
    Und wenn einer sein nicht Ziel erreicht, kann es den Grund haben, es aus den falschen Beweggründen getan zu haben (z.B. nur für die Kinder) klar,
    es kann aber auch sein, dass er/sie es von der ursprünglich falschen Schiene auf die Richtige geschafft hat.
    Ich denke, das ist die Ehrlichkeit und Bereitschaft zur Veränderung von jedem einzelnen gefragt,
    ganz egal was ursprünglich der Auslöser war.

    LG nici :wink:

    Zitat

    dass auch andere leute liebe kinder haben.


    Jaaahaa, das haben sie.
    selbstverständlich > leider ist ein alkfreies Leben nicht so selbstverständlich, umso toller dann für dich so ein Gartenfest so erleben zu dürfen.
    Ich war auch auf so nem Fest eingeladen, und obwohl ich Co bin, ging es mir doch sehr auf die Nerven, dass das wichtigste Programm die Ausstattung der Bar war, und wir sind früh heim gegangen.

    LG nici :wink:

    Zitat

    Jetzt bin ich da, ob es mir gefällt oder nicht, so bin ich nunmal.


    ja ich kenn dieses Insiderwissen zu gut.
    Ich nehm nun einzelne Passagen war, die ich bei mir so nicht kannte.
    Einige Szene gefallen mir garicht, manche stimmen mich sogar traurig,
    aber das Wichtigste ist: ich nehme sie nun wahr.
    Und das gibt mir auch die Möglichkeit manches zu beweinen, manches trägt zur Aufklärung bei, und und und
    Aber jedes gibt mir nun die Möglichkeit Vergrabenes anzuschauen und wenn nötig zu verabschieden.
    Und das alles bin ICH, und darf mich mit allen Facetten annehmen.

    Dir auch eine schöne Woche,
    nici :wink:

    Hallo liebe Nancy,

    ich arbeite daran, dass dieses Gefühl anhält, bzw. zieh mich immer wieder selber hoch.
    Nee, das Dorffest viel gestern bei dem Regen ins Wasser - wortwörtlich.

    Aber i.wie war ich auch erleichtert. Wär bestimmt alleine wieder durch maschiert.
    Mir wird immer klarer, warum ich so oft alleine bin.
    Klar hab ich mir - teilweise auch aus Totz - die Feizeit gegönnt.
    Hab mich mit Freundinnen getroffen, war unterwegs.
    Nur war ich wirklich so viel unterwegs ?
    Die wenige Unternehmungen waren immer wieder kleinere Fluchten aus dem Leben mit XY. Mit dem Kopf war ich ja doch daheim.
    Die meiste Zeit war ich schon ausgelastet mit dem Co-Treiben zu Hause :
    Streitereien, Vorwürfe, Sorge um die Kinder, und auch meine Therapieversuche an Ihm, dann wieder die Harmonie, die ja auch da war, aufrecht zu erhalten.
    Das hat so viel Zeit und Raum eingenommen,
    den ich nun zur Verfügung habe. :shock:
    Und ich merke, wie wenig ich doch wirkich am Leben teil genommen habe.
    Ich hab mir meine ganz besondere Welt geschaffen.
    Matthias schrieb mal ...

    Zitat

    eine gefahr für mich war die viele freie zeit die ich plötzlich hatte (nass war ich von 17:00 bis 19:00 mit saufen beschäftigt danach war ich besinnungslos) - ich hab später mühevoll gelernt mich z.B. am anblick eines sonnenuntergangs zu erfreuen usw. usw. ...


    Ja, Matthias (falls Du es liest) genau so fühl ich mich nun auch.
    Es macht Spaß und es ist auch mühsam die Lücken nun neu zu füllen.
    Und die bisherige Füllung durch Arbeit will ich nun auf ein nötiges Maß runterschrauben.
    Ich will sie aber auch nicht um jeden Preis füllen, sondern will sie mit vielen schönen Dingen bepflanzen, ohne ungesunde Kompromisse eingehen zu müssen.
    Muss oft an diesen Satz denken, Matthias. :wink:

    Danke schön für eure Posts :wink:

    Na heute hatte ich schon wieder meinen 1. Arbeitstag... :?

    Zitat von Grazia

    werden wir jemals vergessen dass da die Knöpfe waren?.
    Verstehst Du was ich meine, werden wir je wie Nicht-Co denken und fühlen?
    Sorry das ich Dein Fröhlichen Posting durch meine minderfröhlichen gedanken so runterziehe.


    Keine Sorge Grazia, hast nüscht runtergezogen,
    hab noch soooviel Erholung in mir drin.
    Ausserdem denk ich über dieses Sache nicht so pessimistisch.
    Ich bin nun dankbar, nach all den Jahren, wo ich vergeblich nach dem alkoholkranken Sch.Vater und meinem XY geschaut habe,
    nun endlich nach mir schauen DARF.
    Ist doch schön sich um sich kümmern zu dürfen.

    Mir kommt es eher so vor, als hätte ich eine zweite Chance bekommen.
    Und die will ich nun aber mit neuem Wissen besser nützen.
    Um nicht wieder in die gleichen Schlaglöcher zu treten schau ich mir nun die Wegeskarte mit eurer Hilfe an.

    So nun geh ich aufs Dorffest, leider erstmal alleine,
    aber ich treffe hoffentlich noch jemand.
    LG nici :wink:

    Zitat von Leonia

    ...sondern "nur" daran, dass Du Dich hartnäckig weigerst, das Zauberwort zu sprechen das da heißen würde: "Ich will mich von XY trennen".
    ...Denn die meisten, die hier schreiben, denken anscheinend, dass es nur einen Weg gibt, die eigene Co-Abhängigkeit zu besiegen: Sich vom Alkoholiker zu trennen. Die vergessen dabei, dass die Co-Abhängigkeits-Strukturen damit noch lange nicht beseitigt sind, denn die trägt man ja weiter mit sich rum, zieht damit automatisch den nächsten Hilfebedürftigen an sich und lebt sie dann in der nächsten Beziehung wieder aus. :cry:


    Liebe Leonie,
    ja Du hast Recht, Trennung allein ist es nicht.
    Für mich war "Distanz" da mein Zauberwort.
    Und ich hab mich anfangs schon auch mit Gotti, Joanne und anderen gezielt ausgetauscht um herauszufinden, wie man es ohne Trennung schafft. Und ob man es schafft.
    Bei den verschiedenen Erfahrungensberichten bin ich immer mehr zu mir gekommen.
    Zudem was ICH brauchte - Und das war die räumliche Distanz.
    Vielleicht gibt es Alkoholiker, die auch kein Problem haben mit einem Glaserl vor sich trocken zu werden, ICH konnte es nicht.
    Ich musste mich erstmal von meinem Suchtmittel trennen um zu mir zu finden. Das hätte ich nicht geschafft ohne Trennung.

    Nun hast Du bestimmt schon einiges von Emma gelesen, und hast sicher auch u.a. das gelesen :
    > 9.7. " Trotzdem wenn die Gelegenheit nochmal da wäre, wo sich solch ein Beziehungsdesaster offenbart.
    Ne, ich würde sicher nicht mehr drum kämpfen, sondern würde die Gelegenheit beim Schopf packen, die Füße in die Hand nehmen und schneller laufen als ich kann.
    "

    "So hab`gekocht, Zwiebelrostbraten mit Spiralen und einen Salat dazu,
    (miteinander) alles wieder aufgeräumt und habe jetzt ein bisserl mehr Zeit
    " :shock: > und damit wird der Ernst der Lage wohl nicht erkannt.

    Zitat

    Dass ich aber aus mir unerklärlicher Weise, immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik lande, na das verletzt mich mehr als ich dachte

    doch, nimms persönlich, EMMA :idea: , denn es geht um deine Person. Und um sonst keine.
    LG nici

    Zitat von Spedi


    Ich habe Euch hiermit demonstriert, wie einfach es ist, Coabhängige zum solidarischen verhalten zu manipulieren.


    ja, das ist genau so einfach,
    wie Alkoholiker mit etwas provokanten Titeln zu so einer Vorstellung zu bewegen, gelle :idea:

    Gruß nici
    manchmal frag ich mich, was das eine wie das andere mit dem Forum zu tun hat ?

    Hallo Melanie,

    den Wörtern "du musst" und "Du sollst" werden von meinen Gegenübern meist nicht mehr zugeordnet wie "Du solltest/kannst"
    nur ICH gebe den Wörtern und somit meinem Gegenüber mehr Beachtung und Macht als das oftmals angebracht ist.
    Und das gebe ich ihnen, weil ich es MIR nicht gegeben habe.
    Nun da ich um meine Person und um meine Wichtigkeit einen Bezug hergestelt habe, kann ich auch ein "du musst" als einfacher Vorschlag stehen lassen.
    Für mich war wichtig zu erkennen, dass es nicht die Wörter sind die mich haben so trotzig reagieren lassen,
    sondern mein Selbstwertgefühl, dass hat meinem Gegenüber Machtstellung gegeben hat, bzw. ich mir so unsicher war.
    Nun kann ich auch ein "muss" aufnehmen oder stehen lassen, ganz so wie ich es für ratsam halte.
    Es sind nur Wörter, derren Wert wir selber bestimmen.

    LG nici :wink:

    Zitat

    Mich plagen im Moment schlimme Alpträume. Dass mein Ex wieder bei mir wohnt oder wir zusammen in Urlaub fahren. Es ist echt schlimm.
    Aber zum ersten mal, kann ich mich wehren. (Im Traum)


    das ist wohl das Teufelchen und das Engelchen auf deiner Schulter.
    Im Innern weißt Du, dass Du dich nun nach dem bewusst Auseinandersetzen, nun auch unbewusst eine Veränderung durch machst.
    Ist doch gut. Es geht nun von Fleisch ins Blut über.

    Und auch ich denke, dass die Co Abhängigkeit weit schlimmere Folgen hat als oftmals vermutet, aber darum ging es -denke ich- nicht.
    Sondern nur um Emma eine ihrer Ausreden zu nehmen.
    Und auch mit www-tauglichen Umschreibungen, konnte ich bisher auf ALLE Fragen antworten.
    Wenn ich das wollte !!!

    LG nici :wink:

    Zitat

    Ein Bild zerstört hatte, was ich viele Jahre aufrecht erhalten hatte. Nun bin ich wieder eines Besseren belehrt worden. Ich kann nicht in die Köpfe anderer Leute gucken


    Hallo Aurora,
    ja was hat es uns doch beschäftigt, dieses Bild nach Aussen.
    Es war Motor und Bremse.
    Ich muss nun nicht mehr mich erklären, ich muss nun keine Aufklärung in Sachen Co geben. Und was anderen in ihrem Kopf rumgeht, versuch ich auszublenden. Klar, gibt es da auch bei mir immer wieder Tagesformen, die es mal mehr, mal weniger gut gelingen lassen, aber dieses Thema verblasst immer mehr.

    LG nici :wink:

    So, bin nun wieder im Ländle, erholt und froh, dass ich mit mir unterwegs sein kann, ohne mich mit mir fremd zu fühlen.
    Hab im Urlaub Freunde getroffen, und konnte das genießen, ohne mich gleich in der Pflicht zu fühlen...ja, ich kann nun auch unterwegs sein, und trotzdem bei mir bleiben.
    Mein Großer war allein daheim, und XY hat sich einmal nun um ihn gekümmert. Toll.
    Früher haben solche Momente in mir das Gefühl der Hoffnung ausgelöst.
    Die Hoffnung das sich bei ihm nun was tut.
    Dann haben sie Angst ausgelöst, dass Er nun wiedermal einen Co-Knopf bei mir drückt, und ich bin in Abwehrhaltung gegangen.
    Nun löst sowas - garnichts mehr aus !!!
    Ich habe nun gemerkt, dass ich die Fernbedienung, die es anderen ermöglicht bei mir ungefragt Knöpfe drücken, weggeschmissen habe.
    Es gibt nun keine Fernbedienung mehr, nur die Knöpfe direkt bei mir,
    die ich nun selber drücke.
    Und falls wieder mal jemand anderes drücken möchte, spür ich das sehr schnell und kann reagieren.
    Ich muss nun auch keine Vorführung, keine Verteidigung, kein helfend-in-die-Bresche-springen oder sonstwas haben, um mich auf meinen Weg zu wissen. Ich gehe ihn einfach. Und nach dem anfangs rutschigen Gefühl wird er nun fester und damit einfacher.
    Es ist nun auch ein schöner Weg, und es ist auch kein Tunnel mehr, sondern ich entdeckte viele neue schöne Dinge am Wegesrand, und erfreu mich daran, ohne Angst auszurutschen.

    Ihr merkt, nici ist erholt, und das ganz ohne Gedanken an das Co gehabt zu haben. Es hat sich eine Art Automatismus eingestellt dass mich sicherer macht, ohne unvorsichtig zu sein.

    LG nici :wink:

    Danke für die lieben Urlaubswünsche, > ich werd sie umsetzen. 8)

    Ich bin bei mir und werde auch mit mir unterwegs sein.
    Hört balla balla an, aber es ist ein gutes Gefühl.
    Letztes Jahr war es mein erster Urlaub ohne ihn. Das hat mich auch Mut gekostet, und ich bin -zwar schon erleichtert getrennt - etwas unsicher losgegangen.
    Auch in diesem Urlaub habe ich gemerkt ( im nachhinein ) wie sehr ich auf die Wünsche und Bedürfnisse anderer ( Urlaubsbekannte) eingegangen bin.
    Auch das hab ich nun gelernt zu sehen.
    Selbst Fremde haben bei mir damals an mein Co andocken können,
    einfach so, und ich habs mitgemacht.
    Ich hab diesen Kontakt nach dem Urlaub beendet. Nicht weil sie Menschen nicht nett waren,
    sondern weil ich spürte : ich bin noch nicht soweit.
    Und nun ist auch das passé und ich hab soviel Eigenschutzcreme Faktor 50 dabei, dass ich nun entspannt gehn kann.
    Eigentlich dachte ich immer, "ich bin mir treu geblieben" hab mich nicht geändert,
    und nun sage ich : GsD war ich mir nicht treu, und hab so die Möglichkeit mich neu zu spüren.

    Und ich freu mich. Rucksack ist gepackt.
    Lg und noch einen schönen August euch allen,
    nici :wink:

    Liebe Nancy,

    bist grad ziemlich durcheinander, was ?!

    Zitat

    auch die Begelitumstände müssen den Handlungsspielraum zu lassen. Und das ist manchmal schwerer als das Ändern selbst.


    Vergeß bitte nicht, dass Du den Handlungsspielraum auch zulässt.
    Und wie Monty bereits sagte, mach dir nicht gleich einen Kopp,
    wenn das Haus nicht gleich verkauft wird, viell. wäre vermieten ja auch eine Option.
    Oder nimm es dann halt in Kauf unter Wert zu verkaufen, lass Dir noch Zeit, das geht halt nicht so schnell.
    Du hättest gern mal Erfolg ??? warum ?
    Du willst wo ankommen ...wie denn Nancy, wenn Du immer rennst ?
    Komm mal runter Nancy, und sieh was Du schon alle gepackt hast.

    Wenn dein Vater nun ins Pflegeheim kommt, wird es an dieser Front ruhiger.
    Wenn deine Kleine daneben schiesst, zeig ihr dass sie dich damit verletzt,
    und geh auch hier mal auf Abstand.
    Lass Muc langsam wachsen, und freu dich mal auch ein den kleinen Dingen die Du jeden Tag schaffst.
    Und vergiß mal "Erfolg" und ob was "hängen bleibt" und tu Dir mal was Gutes. > Pause vielleicht :idea:

    LG und einen Drücker,
    nici :wink:

    Du bist sehr lieb Monty, danke Dir und geb das gerne an Dich zurück :D

    Ich geh nun auch ein paar Tage mit den Kleinen weg und freu mich.
    Und in meinen "Koffer" pack ich nichts als Spaß und Freude, und lass das "Gehirnwichsen" (... tztztz Melanie, deine Ausdrucksweise
    :wink: ) zu Hause.
    Ich werde auf mich aufpassen, ganz ohne Druck, einfach so, weil ich es mir Wert bin, und die freien Tage genießen.
    In 2 Tage gehen wir los, also noch genug Zeit hier bei uns in der Wohnung einen Hitzschlag zu bekommen.
    Aber wir wollten ja besseres Wetter.

    Stück um Stück merk ich wie ich lebe ohne mich zu verbiegen.
    Keiner reisst mir den Kopf ab, und ich beginne an verschiedenen Fronten mein Territorium neu abzustecken.
    Erst Millimeter-mäßig und nun werd ich schon dreister und formuliere schon meine Wünsche ungeachtet was mein Gegenüber fühlt.
    Naja nicht gerade ungeachtet, aber nun mach ich meinen Gefühlen den Platz in der ersten Reihe frei, dann kommen alle anderen.
    Ihr seht ich strecke mich nach dem Schalter...und werde immer läännnnnger. (Der Schalter zum Abschalten alter Mechanismen.)

    LG nici