Hallo liebe Foris,
Ich versucht gerade in meinem neuen Leben den Kraftakt "Entspannung-und-Aufräumarbeiten" unter einen Hut zu bekommen.
Ich merke wie sich körperlich gerade auch viel meldet.
Diese Woche hab ich einen Sperrmülltermin, ich freu mich richtig drauf, gilt es doch sich wieder Mal von alten Sachen zu befreien.
Aber wie es so ist, schiebt man den alten Schrank auf die Seite, kommen erstmal die Staub- und Dreckbüschel raus.
Und wie ich bei Melanie und auch bei Grazia in letzter Zeit lese, meldet sich die eine oder andere Erkrankung i.wie wieder.
So auch bei mir. Ich hab einen Ausschlag bekommen, den es erstmal gilt abzugleichen, ob sich da nicht ne Gürtelrose entwickelt.
Und meine Konzentration lässt nach, mir fiel neulich der Name einer Kollegin ( arbeite seid Jahren mit ihr) nicht ein
und ich bin ne falsche Straße gefahren ( zu unserem Haus ).
Es kommt mir vor, als wenn der innere Sperrmüll, das Ausmisten nun auch wieder diese Büschel (alte Erkrankungen) hervorbringt.
Für mich ein Zeichen, dass wir nun die zweite Chance haben, manches wieder auf unsere nun neu gewonnene Art und Weise zu bewältigen.
Und ich geh das jetzt anders an, wie ich es vor Jahren gemacht hatte.
Ich bin froh, dass ich nun diesen Kehraus machen kann. Ich kann mir zeigen, wie wichtig ich mir geworden bin. ja, meine/unsere zweite Chance
so seh ich das einfach mal.
Ich les grade zur Entspannung ein Buch, und da steht sinngem. drin,
dass die Fixierung auf Fehlerfreiheit lähmt. und dazu führt, dass man Angst hat, und meist doch Fehler macht 
Ja, das hat für mich auch was mit Sicherheit zu tun. Ich fühle mich sicher, wenn man mir nichts vorwerfen kann, wenn ich nichts falsch mache.
Aber ich hatte in meine Überlegungen nie eingebaut, dass sie doch passieren, egal wie ich mich anstreng oder es versuch zu organisieren.
Also muss ich Fehlern auch einen Platz anbieten.
Dazu gehört viel Mut für mich dazu. Aber mit jedem Fehler, den ich (man glaubt es kaum) nunmal überlebe, geht es einfacher.
LG nici ,
die gerade Großreinemachen is. 