Hallo ihr Foris,
mhh..warum ist es mir wichtig diese Frage, und bringt sie was ?
Ich denke ja, und komischer Weise schreiben ja auch einige hier.
In den Bausteinen steht ...
Was versteht der/die Betroffene unter der angestrebten Trockenheit, was ist er/sie bereit, an Erforderlichem anzunehmen, Eigenwissen und alte Denkstrukturen abzulegen ? ...bei den Alkoholikern, und
Dazu bedarf es einer Verhaltensänderung im Denken und Handeln ...bei uns Co´s,
und warum soll ich mir nicht auch diesen prägenden Teil ansehen, mir Gedanken dazu machen, und wie gesagt mein Schuhwerk begutachten.
Es ist EIN Punkt klar, aber warum soll ich genau diesen außer acht lassen ?
Zitat
Vielleicht fällt es bei Frauen, die saufen, erst später auf, weil sie gelernt haben, eine gewisse äußere Hülle aufrecht zu erhalten.
Jedenfalls denke ich, dass es fast ausgeglichen ist, das Verhältnis Mann/Frau, sowohl beim Alkoholismus als auch bei der Co-Abhängigkeit
Ich denke nicht Drybabe, dass es ausgeglichen ist.
Sondern ich glaube das es vielmehr in uns verankert ist, als das wir es wahrnehmen.
Ja, die äußere Hülle aufrecht erhalten...das war mein Ding, und ich war am konstruieren und vertuschen, erst ihm zuliebe, dann den Kindern zuliebe, also ein brave Co.
Ihm war es recht Wurscht.
Wenn es nun anders herum gewesen wäre, hätt Er mich wohl kaum in die Richtung unterstützt.
Aber wenn ich nun getrunken hätte, hätt ich wie die meisten Frauen es auch besser verheimlichen können und somit, wie so viele, Jahre der Abhängigkeit unbemerkt gehabt > auch ein typ. Frauenverhalten.
Wenn ich nun diese Sache als einzigster Punkt nicht ansehe, es so belasse....
ist es vielleicht der Punkt, der mich wieder unachtsam/ oder achtsam in die nächste Abhängigkeit führt.
Zitat
ist das nicht grade eine problematik von coabhängigkeit,sich in solchen dingen zu verzetteln?
Hallo Susanne, kann sein, aber wie gesagt, warum genau da stopp machen ?
Andere Dinge werden ja auch diskutiert.
Zitat
irgendwie soll alles erklärt ,begründet,unter einen hut gebracht werden.
warum? > um alte festgefahrene Denkweisen ggf zu ändern ?!!
wofür? > ich war nicht finanziel von meinem Mann abhängig, auch körperlich war ich nie unterlegen, ich hab mich nicht klein machen lassen, und trotzdem..bin ich in die Co-Abh. geraten.
Nun hab ich mich von meinem Suchtmittel getrennt, aber wars das ?
ER hat dieses Verhalten von mir nie eingefordert, das war ich, die es aus einer gewissen Verantwortlichkeit gemacht hab.
Fühl ich mich vielleicht bei der nächsten Beziehung wieder verantwortlich ?
Oder sollte ich mir nicht vorher lieber den einen oder anderen Gedanken machen. Denn egal von welchem Suchtmittel ich mich trenne, MICH hab ich immer dabei.