Beiträge von n i c i

    Zitat

    Wenn Du wissen möchtest, was sonst noch so in meinem Leben passiert, schildere ich es dir gern in Stichworten:


    .....
    eine Punkt hast aber wirklich vergessen, und den find ich in deinem Fall sehr wichtig :
    > ändere deine Telefonummer !
    Was soll die ganze Telefoniererei liebe D.
    schneid dieses Bandel doch ab. Keine Höflichkeiten mehr. Aus und vorbei.
    Wirst sehen, wenn dann wirklich kein Kontakt mehr ist, wirds besser.
    Dann fängts erst wirklich an.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo ihr Foris,

    mhh..warum ist es mir wichtig diese Frage, und bringt sie was ?
    Ich denke ja, und komischer Weise schreiben ja auch einige hier.

    In den Bausteinen steht ...

    Was versteht der/die Betroffene unter der angestrebten Trockenheit, was ist er/sie bereit, an Erforderlichem anzunehmen, Eigenwissen und alte Denkstrukturen abzulegen ? ...bei den Alkoholikern, und
    Dazu bedarf es einer Verhaltensänderung im Denken und Handeln ...bei uns Co´s,

    und warum soll ich mir nicht auch diesen prägenden Teil ansehen, mir Gedanken dazu machen, und wie gesagt mein Schuhwerk begutachten.
    Es ist EIN Punkt klar, aber warum soll ich genau diesen außer acht lassen ?

    Zitat

    Vielleicht fällt es bei Frauen, die saufen, erst später auf, weil sie gelernt haben, eine gewisse äußere Hülle aufrecht zu erhalten.
    Jedenfalls denke ich, dass es fast ausgeglichen ist, das Verhältnis Mann/Frau, sowohl beim Alkoholismus als auch bei der Co-Abhängigkeit


    Ich denke nicht Drybabe, dass es ausgeglichen ist.
    Sondern ich glaube das es vielmehr in uns verankert ist, als das wir es wahrnehmen.
    Ja, die äußere Hülle aufrecht erhalten...das war mein Ding, und ich war am konstruieren und vertuschen, erst ihm zuliebe, dann den Kindern zuliebe, also ein brave Co.
    Ihm war es recht Wurscht.
    Wenn es nun anders herum gewesen wäre, hätt Er mich wohl kaum in die Richtung unterstützt.
    Aber wenn ich nun getrunken hätte, hätt ich wie die meisten Frauen es auch besser verheimlichen können und somit, wie so viele, Jahre der Abhängigkeit unbemerkt gehabt > auch ein typ. Frauenverhalten.

    Wenn ich nun diese Sache als einzigster Punkt nicht ansehe, es so belasse....
    ist es vielleicht der Punkt, der mich wieder unachtsam/ oder achtsam in die nächste Abhängigkeit führt.

    Zitat

    ist das nicht grade eine problematik von coabhängigkeit,sich in solchen dingen zu verzetteln?


    Hallo Susanne, kann sein, aber wie gesagt, warum genau da stopp machen ?
    Andere Dinge werden ja auch diskutiert.

    Zitat

    irgendwie soll alles erklärt ,begründet,unter einen hut gebracht werden.


    warum? > um alte festgefahrene Denkweisen ggf zu ändern ?!!
    wofür? > ich war nicht finanziel von meinem Mann abhängig, auch körperlich war ich nie unterlegen, ich hab mich nicht klein machen lassen, und trotzdem..bin ich in die Co-Abh. geraten.
    Nun hab ich mich von meinem Suchtmittel getrennt, aber wars das ?
    ER hat dieses Verhalten von mir nie eingefordert, das war ich, die es aus einer gewissen Verantwortlichkeit gemacht hab.
    Fühl ich mich vielleicht bei der nächsten Beziehung wieder verantwortlich ?
    Oder sollte ich mir nicht vorher lieber den einen oder anderen Gedanken machen. Denn egal von welchem Suchtmittel ich mich trenne, MICH hab ich immer dabei.

    Hallo Maria und Kopfmensch (< was für ein Nick...lach)

    wenn das alles keine Rolle spielt, frag ich mich, warum so viele hier schreiben ?
    Für mich spielt es klar eine Rolle. Nicht zu übergewichtig, aber dennoch will ich nicht nur mein Ziel im Auge haben, sondern schau schon auch auf meinen Gang bzw das richtige Schuhwerk.
    Denn wenn ich bisher den falschen Gang hatte, bringt mir ein neuer Weg auch nicht lang was, denn irgend wann beginn ich sonst wieder zu humpeln.

    Lach...lieber Matthias, das ihr beiden Männer seid, glaub ich euch ungesehen.
    (oder etwa doch nicht :P )
    Ja, ihr ward i.wo der Auslöser...ohje, da fetzts wieder...aber warum das so ist, und es ist ja nicht nur bei euch so, wollt ich mal hinterfragen.
    Und das das Geschlecht eine Rolle spielt denk ich schon auch, und warum nicht auch das hinterfragen, wenn es die eignene Rolle zu überdenken gilt.
    Bin ja auch schon oft genug jemand auf den Schlips getreten, also kenn ich das Spiel "guter cop - schlechter cop" auch.

    Und GsD könnt ihr beide beides... 8):wink:

    Da hab ich mich wieder mal total geärgert...denn mein Vater ist der Meinung,
    der Kerle von 13 hätte es ja besser wiessen sollen,
    und es ist ihm hoffentlich eine Lehre und Er passt nächste Mal besser auf...
    hää??? soll Er sich in einen anderen Zug setzen, wie ich ihn gesetzt habe ?
    Was erwartet der denn von einem 13-jährigen ???
    Oh man, für meinen Vater sind und waren Kinder immer nur dumme Erwachsene und keine Helden.
    Ich bin aber stolz auf meinen kleinen Helden.

    Gott ist das Käse heut mit dem I.net.
    Also nochmal...

    Hallo Melanie, Spedi und Antilope,

    klar geht es hier nicht nur harmonisch um, aber da dieses Thema immer wieder auftaucht,doch mal einen Gedanken wert.
    Ich fühl ja auch auf der Eine wie auf der anderen Seite zu Hause.

    Und so wie Spedi sagte "geschenkt", klar, ist die Ehrlichkeit gegenüber sich und den anderen am Wichtigsten. Aber anhand der prozentualen Zahlen, doch auch interessant das mal zu durchleuchten.

    Ich denk wirklich, dass ich als Frau so eine Form von Sozialverantwortung immer unter Hinweis auf die eigenen Schwächen mitbekommen habe,
    genauso wie doch vielen Männer eine Stärke anerzogen wurde, die keinen Platz für eigene Schwächen hatte.
    Vielleicht deshalb ein guter Nährboden für den Alkoholismus und die Co-Abhängigkeit.
    Und vielleicht werden hier auch aus dem Grund die "bissigen" Frauen, sowie die "weicheren" Herren weniger Verständnis entgegen gebracht,
    als den weicheren Frauen und den tafferen Männern.

    Deshalb ist ja auch mal gut beide Seiten aus einem anderen Blickwinkel anzuschauen,
    und das für sich Richtige mit zu nehmen.

    Zitat

    der erste Teil , sehe ich auch für mich so, wenn es ,nach meinem Verständnis, nicht die Ernsthaftigkeit verliert.


    Und da drehen wir uns wieder im Kreis:
    geht es immer nur um weiß und schwarz, oder um richtig und falsch ? > "JA, ABER... "
    Da sind auch wieder beide Seiten von sich überzeugt.

    Zitat

    mir nutzen im Austausch keine Sichtweisen sondern gemachte Erfahrungen weiter


    Gemachte Erfahrungen gibt es hüben wie drüben,
    nur schade, dass sowas einen davon abhält sie beide aufzunehmen.

    Zitat

    (spezifizieren wir dann auch noch irgendwann über Herkunft und über Bildung und über sozialen Status...?):
    oder bis hin zur individuellen Sucht?


    Nein, darum geht es wirklich nicht,
    vielmehr um auch mal sein Revier zu verlassen, um den Feld auch mal von der anderen Seite aus zu besichtigen. Mehrere Blickwinkel, lassen einen mehr durchblicken, denk ich.

    Hallo Spedi,

    ja, der Verallgemeinerungen stehe ich auch skeptisch gegenüber.
    Aber vor den Zahlen, und es tummeln sich doch durchaus mehr Frauen im Co-Bereich kann ich die Augen auch nicht verschließen.

    Du schreibst : Ja, das muss nach meinem Verständnis genau so sein.
    Und das steht i.wie im Gegensatz zu deinen Äußerungen für mich.

    Zitat

    Ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe und wie ich es schreibe. Ich bin nicht verantwortlich dafür, wie es der Angeschriebene aufnimmt.


    Genau das ist es. Du nimmst Dir aus dem Gabentisch das für Dich gewollte mit.

    Nun so lange bin auch nicht hier, und ich kann mich noch gut an meine Anfangszeit erinnern.
    Ich hab die bissigen Bemerkungen sowie die Bussi-bussi-Bemerkungen gelesen,
    aber ich hatte nie den Eindruck, dass die Gefahr unterschätzt wurde.
    Und es wird ja auch nicht ohne Grund geraten "sich hier einzulesen".
    Und wer hier landet, und ich tat es auch ziemlich verzweifelt, kann es nicht erwarten, gleich in den ersten 3 Posts eine Endlösung zu finden.
    Vielleicht werden da auch die Neuankömmlinge etwas unterschätzt.
    Klar, muss man reagieren auf "Leichtfüßigkeit", die gerade Neuen gefährlich werden kann.
    Aber für die Selbsthilfe seh ich halt nicht nur einen Weg, nicht nur die weibliche oder die männliche, nicht nur die harte oder weiche Tour.
    Ist das so falsch ?

    Hallo Martha,

    ja es geht hier nicht um die "drücker".
    Es ist hier aber immer wieder der Fall : dem einen zu "hart", dem anderen zu "weich"
    "hart" wird oft mit Unverständnis gleich gesetzt, und
    "weich" mit "sicher-der-Unterschätzung-der-Krankheit"
    Was ich persönlich für einen Fehler erachte.
    Und ich doch auch Parallelen zu den Geschlechtern sehe.

    Ich bin sicher, dass sich mind. 80% der Foris hier durchaus der Gefährlichkeit bewußt sind, genauso wie es kein Unverständnis gibt, nur weil man strenger an die Sache heran geht.

    Aber dieses Thema denk ich begegnet uns immer mehr.
    Unvertändnis weil man nicht ins gleiche Rohr bläst.
    Auch ich hab mit manch Äußerungen angeeckt, und manche ecken bei mir an.
    Aber ich würde nie soweit gehen, nicht mehr zu schreiben oder gar meine Thread zu schließen > hab ich doch mein Ziel im Auge.
    Also ist das Thema doch brissanter als die ewige Schaukelei von "hart" und "weich".
    Trägt sich aber nicht gerade das Forum aus diesen unterschiedlichen Sichtweisen ?

    Sorry, das ich jetzt erst schreibe, aber mein I.net-Zugang stürzt grad immer wieder ab.
    Hallo Hartmut,

    nee, keine Angst, es ist kein Co-Verhalten, und auch kein Vermittlungsversuch (< das dürft ihr selber regeln :D ).
    Es gibt aber diese Diskussion auch in vielen anderen Threads, und ich weiß ich bin da auch schon einigen auf den Schlips getreten, sowie mit der spitzen Art als auch mit der lockeren Art.
    Es ist eine Verständnisfrage, denn man stösst hier doch immer wieder ( ich meist hier im Co-Bereich ) auf die unterschiedlichsten Herangehensweisen.
    Ich für mich kann nicht sagen, dass die Eine Art das Maß der Dinge ist, denn auch die andere Seite bringt mich voran. Und ich weiß um die Gefährlichkeit der Krankheiten.
    Auch geht es nicht unbedingt um "harte" oder "weiche" Worte,
    es geht mir vielmehr um die unterschiedlichen Sichtweisen.
    Was ich denke ist, dass da das Geschlecht und die Art seine eigenen Fehler zu analysieren durchaus eine Rolle spielen.

    Ja, liebe Joanne,
    so geht es mir auch. I.wie fühl ich mich wie zwischen den Fronten.
    Ich denke ich kann mich mit unbequemen Worten auseinander setzen,
    genieß aber auch die Wärme und Menschlichkeit, die ich in meiner Partnerschaft vermisste.
    Klar war es am Anfang vielleicht gewöhnungsbedürftig, dieses "tätscheln" aber ich hatte nie den Eindruck, dass die Arbeit an sich selbst da Schaden genommen hat.
    Fühl mich auf beiden Seiten Zuhause, und nehm auch gern beide mit.

    Ist es etwas, was Frauen besser können ? Weil sie sich auch auf einer sachlichen Ebene ohne konsequente Strategie gewegen können ?
    Und dem Harmoniebedürfnis gleich mit "der-Gefahr-nicht-bewusst-zu-sein" zu antworten, find ich, kratz mir da nicht tief genug.

    Zitat

    Zu den unterschiedliche Schreibstilen möchte ich folgendes sagen: mir hat es am meisten geholfen klare und direkte Ansagen zu lesen, auch wenn sie hart sind und manchmal auch zwicken. Nur so habe ich die Sucht begriffen und verstanden. Alkoholismus ist eine tödlich verlaufende Erkrankung die alle mit in ihren Bann zieht. Und das kann oft nicht klar und hart genug gesagt werden.
    Manchmal habe ich das Gefühl, als wird das hier etwas unterschätzt, was Alkohol macht und da helfen ehrlich gesagt keine Drücker, sondern nur knallharte Ansagen.


    Hallo Martha,
    ja auch mir haben die klaren Ansagen und auch die unbequemen Äusserungen geholfen, aber halt auch der Drücker in der richtigen Situation.
    Und villeicht gerade weil ich erleben musste, dass die Erkrankung tödlich verlief,
    tun auch die einfachen Zusprüche gut.

    Zitat

    Endlich sehe ich klarer und kenne den Gegner. Und mit dem ist nicht zu spaßen


    Hallo Roloff,
    ich versteh das und es geht jetzt auch in die falsche Richtung.
    Ich wollte nicht Partei ergreifen für fehlplatziertem Spaß, dafür ist die Sache zu ernst.
    Es ging mir mehr um die unterschiedliche vielleicht auch geschlechtsgeprägte Art und Weise wie wir an die Sache gehn, und somit oft auf Unverständnis - von beiden Seiten aus - reagieren,
    wo wir doch klar das selbe Ziel haben : suchtfreies Leben.
    Und ich bin mir sicher, das durchaus den meisten von uns die Gefährlichkeit der Lage bewußt ist.

    Das Jahr geht zu Ende, und ich schau schon ins nächste rüber.
    Was wird sein, was will ich ändern, was will ich so belassen.

    Ändern muss ich auf jeden Fall das "Abgrenzen", ich muss mir meine Freiräume schaffen bzw. erkämpfen.
    Wieder das leidige Thema "nein-sagen", daran werd ich mir noch die Zähne ausbeissen müssen. Habs mir aber fest vorgenommen.
    Na mal sehn, was ich umsetzen kann, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

    Bleiben darf, die Distanz zu Problemen, die nicht meine sind.
    Die Harmonie und Ruhe, die trotz stressigen Situationen doch immer wieder ihren Platz findet.

    Vielleicht seh ich zuviel "Kampf" in Situationen, die ich wirklich lockerer annehmen und dadurch besser bewältigen kann.
    Ist wahrscheinlich auch die Anfangsphase gewesen, die mich hat die Fäuste ballen lassen.
    Nicht unbedingt das Schlechteste, denn es war ja auch die Energie, die es mir ermöglicht hat fort zu gehn bzw. fort zu schicken.
    Nun aber, da das erreicht ist, kann ich den Spaten aus der Hand legen,
    und mich an dem Erreichten erfreuen.

    Danke an alle, die mir beim "ackern" auf die verschiedensten Arten geholfen haben. Allein hätt ich vieles geschafft, aber nicht alles.

    So nun geh ich die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr an.
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Das ist eine Frage was mich doch interessieren würde.
    Auslöser hierfür ist ein Gespräch zwischen Matthias und Hartmut und ich machte mir so meine Gedanken darüber.
    Für mich zwei Charakeren, die unterschiedlicher nicht sein können.

    Bei der Abhängigkeiten und auch hier im Forum finden wir immer wieder verschiedene Menschen, so unterschiedlich und bunt, wie es unsere Geselllschaft auch ist.
    Trotzdem nehm ich immer wieder Ähnlichkeiten zu meiner persönl. Geschichte wahr.
    Mein XY ist gradlinig, lässt sich kaum was sagen, bleibt sturr seiner Linie treu und meiner Meinung nach, war es genau das, was ihn, von sich selbst verblendet, in die Abhängigkeit getrieben hat.
    Ich für meinen Teil, bin es von klein auf gewöhnt, mich mit meinen Schwächen auseinander zu setzen.
    Und nicht nur mit den Meinen, sondern auch mit denen meiner Mitmenschen, hab ich damit also schon die Anlage einer Co ???

    Sind es gerade die geschlechtsspezifischen Eigenschaften, die uns in die jeweilige Richtung trieben ?
    Seh ich mir die einzelenen Foren an, kann man - klar trotz Ausnahmen - doch wirklich sehen, dass sich im Co-Breich die Frauen tummeln, während die Alkoholiker doch meisten Männer sind.
    Und auch, dass sich hier mehr Frauen austauschen, bestätigt doch auch, dass sich Männer immer noch Probleme damit haben, die eigenen Schwächen zu outen.
    Matthias z. B. kommt mit seiner Art doch meist bei Frauen an, während Er z. B. bei Hartmut auf Unverständnis trifft. Er setzt es gleich mit fehlendem Respekt und fehlender Ernsthaftigkeit, was ich überhaupt nicht sehe.
    Im Gegenteil, ich habe den Eindruck, dass es vielleicht gerade diese Art ist, die ihm hat ermöglicht so lange trocken zu bleiben.

    Also sehen wir so unterschiedlich an, nehmen es so unterschiedlich auf, wie es unterschiedlicher kaum sein kann.
    Und was heißt das jetzt ? Sollen wir zu unseren geschlechtsspez. Arten der Konfliktbewältigung stehen, oder sie vielmehr hinterfragen, oder uns gar vor ihnen schützen.
    Komm ich ohne "Drücker" besser klar, oder bleibt man "besser" trocken rein auf der sachlichen Ebene ?
    Immer wieder lese ich hier und da diese Diffenrenzen, da werden sogar Threads geschlossen, weil man sich unterstanden fühlt, oder man fühlt sich angegriffen, weil der Ton zu hart wurde,
    und ich frage mich muss das sein ?
    Können wir nicht profitieren gerade aus der "anderen" Art, aus dem reichen Gabentisch ? Und ihn nicht immer gleich abtun.

    Eure Sichtweisen würden mich interessieren, da es ja immer wieder zu solchen unterschiedlichen Sichtweisen Äußerungen in einzelnen Threads kommt.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Nu ich freu mich immer wieder auf ne Magen-Darm-Grippe, die nehm ich immer als Auslöser einer Diät freudig an.
    Aber es ist nunmal so, dass es dann meist die verwischt, die eh zuwenig drauf haben. Sollte meine Strategie mal überdenken... :oops:

    grrrr...konnte ja nicht alles glatt gehn...
    Er hatte das Auto ausgeliehen und Licht über Nacht brennen lassen.
    > Batterie alle. Er hat mich angerufen, und wollte es ....wie es nunmal so immer war : auf mich abwälzen.
    Hab ihn dann sein Päckle wieder zurück geworfen und ihn gebeten mich über SEINE nächsten Schritte zu informieren und hab aufgelegt.
    Aber ich dachte nur "sch...e, ich bin diejenige, die morgen früh das Auto um 06:30 wieder brauch".
    Hab mich aber trotzdem nicht reingehängt und Er hats mit der Schwägerin hin gekriegt.
    Heut morgen ist das Auto dann GsD angesprungen.

    Ich hab heut gleich nach dem Geschäft meinen Kleinen zum Bahnhof gefahren...Er war eingeladen worden von seiner Patentante zu Besuch für paar Tage. Sie wohnt ca. 150 km entfernt und ich hab ihm ein Zugticket gekauft, wo Er vom Hauptbahnhof durch fahren kann, ohne Umsteigen. Das hatte ich erwähnt, weil Er ja mit seinen 13 Jahren allein unterwegs ist.
    Also ich und mein Großer haben ihn dann in den Zug gesetzt.

    Nach ca. 20 Min. hat Er auf dem Handy angerufen und gesagt "Er wär falsch, hätte ihm der Schaffner gesagt"...????wie falsch ???
    Nun der Zug würde sich unterwegs teilen, und der eine Teil in die und der andere Teil in die andere Richtung fahren und Er müsse in die vorderen Waggons.
    Also hat Er sich in die vorderen Wagons begeben, so weit vor, wie es halt ging.
    Und klar, Er kam im ca. 80 km entfernten Stadt raus. Wo Er nicht hin sollte :evil: Und ich natürlich auch 40 km von meinem Auto entfernt.
    Musste dann eine neue Fahrkarte kaufen, und in eine noch unbekanntere Stadt fahren um von dort aus in ein weitere unbekannte Stadt zu fahren um einen Anschlusszug zu unserem ursprünglichen Ziel zu bekommen.
    Mittlerweile war es dunkel, und an so manch einem der angegebenen Bahnhöfen war kaum einer unterwegs, und die die unterwegs waren traute Er sich nicht anzusprechen.
    Ihm war kalt ( das will was heißen ) und so hat der Kleine sein Ziel mit ca. 2 - 3 Stunden Verspätung errreicht.
    Und ich....durfte ja nicht so hysterisch werden am Handy, wie ich es gewollt hätte....musste Ruhe vermitteln > wär fast geplatzt...fühlte mich hilflos.
    Nee, es ist nicht einfach "loszulassen"...ich glaube ich hab stellenweise hyperventiliert und ich war froh, dass mein Großer versucht hat mich ruhig zu halten.
    Musste ja sein, denn so konnte wir doch den Kleinen Mut zusprechen übers Handy > wenn wir nur immer Empfang gehabt hätten bei den Zügen.

    Nun bin ich platt und müd, und doch weiß ich...ein taffer kleiner Bursche hab ich da. Hat alles allein hingekriegt.
    Meine sind das Zugfahren nicht so gewöhnt, die Landeier...auf eine Art eine schöne Erkenntnis,
    auf die ich heut liebend gern verzichtet hätte.