Hallo chinablue,
ja die Geschichten mit einem Happyend gefallen wohl den meisten am Besten. Nur leider können wir die Geschichten meist nur lesen, das Ende schreibt ein Anderer.
Mir ging es auch so : "Trennung als letzte Konsequenz ???"
Ich habe mich nicht für die Trennung entschieden, obwohl ich micht getrennt habe.
Ich habe mich entschieden MEIN Leben und das der Kinder in den Vordergrund zu stellen. Dafür brauchte ich Abstand.
Den Ausgang kenn und kannte ich nicht.
Mein Mann trinkt noch, sieht zwar alles ein, aber für ein "mehr" reicht es nicht aus.
Das kann und will ich nicht mitleben und mitleiden.
Er hat viele Anläufe gemacht, genau die, die ich ihm vorgeschlagen bzw. aufgebrummt hatte. Er hat brav seine Arztbesuche gemacht und die Zeit bei der Therapeutin abgesessen.
Zitat
Ich will nicht Hoffen, dass er aufhört zu trinken. Er wird es nicht, wenn ich keinen Druck mache. Also mache ich Druck in einem noch recht gutem "Zustand".
Ja, das kenne ich gut. Aber wie gesagt, Er muss den Druck von sich aus spüren und nicht auferlegt bekommen.
Ich habe für mich so entschieden, dass ich die Trennung nicht als SEINE Chance ansehe was zu ändern, sondern als die MEINE.
Ja, ich tu mir Gutes, aber auch das hab ich vorher auch gemacht.
Was ich aber anfange zu tun, ist, dass ich nach mir schaue, in wie weit ich wirklich so sachlich und klar mit der Sache umgehe.
Und ich frage mich, wenn ich es wirklich tue, warum bin ich dann hier ?
Liebe Chinablue, ich weiß nicht, ob ich mich wieder auf einen Mann, oder gar meinen Mann einlassen werde, das wird die Zukunft bringen.
Was ich aber sicher weiß, ist, dass ich es mir genau anschauen werde, ob ich diese oder jene Beziehung bereit bin einzugehen.
Wenn man - Trockenheit vorausgesetzt - sich wieder annähert, ist es so, als wenn man sich frisch kennen lernt.
Gefühl muss da sein, Vertrauen muss aufgebaut werden.
Das man mit der Vorgeschichte nicht so unbelastet mehr miteinander umgehen kann ist klar. Sieht man doch auch in dem Gegenüber die "alten Geschichten", die man nicht mehr haben möchte.
Ich denk das muss man lernen vielleicht über eine Paartherapie.
Und auch oftmals ist es der Alk-Partner, der nicht mit der Situation umgehen kann, sieht er doch in unseren Co-Gesichtern doch jedesmal seine eigene Vergangenheit, und auch eine Trennung der Alks ist möglich.
Alles Zukunftsmelodien, die wir noch nicht kennen.
Aber eines kennen und erkennen wir doch....es ist auch unsere Chance auf ein glückliches Leben.
Und die will ich nützen, ganz egal, was mir die Zukunft bringt, ob mit oder ohne Partner, ob mit neuem oder alten Partner.
Also nimm Dich als Ziel an.
Liebe Grüße,
nici 