Beiträge von n i c i

    GuMo,

    tja die Nacht war diesmal ruhig, er hat gut geschlafen, bzw. schläft noch.
    Mein Männer war gestern paar Stunden da, als ich abends im Geschäfts war, und es hat gut geklappt.
    Das mit dem Gips wird er ( und auch ich ) ganz gut hinkriegen, ist leider nicht der erste. Super ärgerlich, dass es jetzt gerade in den Ferien ist.
    Naja, wird uns schon was einfallen.
    Aber langweiliger wie ohne wirds schon auch werden.

    In meinem Bekanntenkreis drängen sie mich, nicht nur mit der Klassenlehrerin zu sprechen, sondern es auch dem Direktor zu melden.
    Aber irgendwie will nicht so auf den Putz hauen, ich denk immer wenn mein Kleiner dann mal Sch.. baut, machen die das dann vielleicht auch.
    Und das kann beim Kleinen schon auch kommen ( kleiner Schlawiner :? )
    Ich hab mir bei der KLehrerin Luft gemacht und jetzt ist für mich gut.

    Gut, dass ich jetzt im Aug. nur noch einen Job habe, aber is trotzdem noch viel Zeiten zum regeln. Will ihn halt ungern allein lassen, weil er noch nicht so fit ist mit dem Laufen auf den Krücken.
    Und der Große ist schon verständig, und hilft mir bzw. seinem Bruder,
    aber in den Ferien, wenn die große weite Welt ruft..???
    Ich hoff nur, ich krieg das mit Tanten, Oma, etc. organisiert, dass ich meinen Mann nicht oft fragen muss.
    Einfach K.cksituation.
    Mal schaun, wie es wird.

    Euch ein schöne WE,
    nici :wink:

    Hallo Petra,

    so viel Stress, und Schmerzen hast de trotzdem, das darf doch nicht wahr sein.
    Na, ich hoffe, zu Hause geht es Dir jetzt besser.
    Hab leider nicht so viel Zeit, meld mich ein ander Mal,
    bis dahin...

    drück Dich,
    nici :wink:

    Moin Susanni,

    ne, der Unfallarzt hat ihm jetzt einen Gips verpasst , erstmal bis Mittwoch,
    dann mal sehn ob sich die Knochen noch verschieben, dann wird vielleicht doch operiert.

    Aber jetzt am WE wär mit zum Vereinsausflug nach Österreich, is jetzt natürlich nix. Und 4 Wochen Gips, wenn jetzt die Ferien anfangen...heißt kein baden gehn, kein zelten, keine große Aktivität, er ist ganz gefrustet.
    Und dann noch Mama, die ihm Spritzen geben muss, ihm und mir ist ganz bange :roll:

    Leider muss ich do, fr, sa abend arbeiten, und heut abend ist mein Männe für paar stunden da...aber bin ich dann beruhigt ?????
    Einfach zum ko....zen die ganze Situation.

    Heut morgen kommt meine Mutter für paar Stunden, weil ich auch heut morgen arbeiten muss, das heisst auch Stress pur.
    Wahrscheinlich bin ich nach dem WE ein Frack.
    Und eigentlich sollte das ein ruhiges We werden, irgenwer da oben gönnt es mir einfach nicht.

    Naja, ich versuch die Fassung zu waren. Wird schon irgendwie gehn, wie es halt immer irgendwie geht.
    Gestern abend hab ich auch noch mit der Lehrerin tel. diese dumme K..,
    sie hat sich zwar entschuldigt, aber ich ärger mich trotzdem.
    Einfach ein verletztes Kind vor der Einfaht raus lassen, soll er doch schaun, wie er zurecht kommt.
    Hab immer nioch einen Hals :twisted:

    So, liebe Susanni, Dank dass Du bei mir vorbei geschaut hast.
    Gruß,
    nici

    Hallo Susanni, Nanni und Grazia,

    Zitat

    für mich ist es nur am rande wichtig,warum ich so krank geworden bin.
    wenn man eine andere schwere erkrankung hat,spielen ja auch oft mehrere dinge eine rolle.

    Für mich Susanni, ist der Alk vielleicht ne Krankheit, aber wenn dann ist das Co so eine Art Allergie...und auf was muss ich jetzt acht geben ? Ich will schon genau wissen, wo ich falsch ticke, denn sonst sitz ich in der nächsten Beziehung wieder in der Falle.

    Zitat

    Und ich habe mich schlimmer als meine Mutter behandeln lassen.
    Vielleicht wollte ich es nicht wahr haben, vielleicht habe ich es hingenommen, weil ich es in abgeschwächter Form aus meiner Kindheit kannte, oder ich war schon zu zermürbt um einen Schlussstrich zu ziehen.


    Nanni, das sind Verhaltenmuster, die Du ja aus der Kindheit her kanntest, und in so einer Schocksituation, lief der Film aber einfach bei Dir ab.
    Weil Du unvorbereitet warst. Aber das bist Du ja jetzt.

    Zitat

    Die meisten hier sind alle so taff, haben sich getrennt und meistern ihr Leben allein. Und ich bin mit meinen Mann zusammen geblieben und kriege nicht wirklich was in die Reihe.

    Hätte mein Mann in irgeneiner Form was unternommen, Nanni, wäre ich auch geblieben. Und nur weil man sich getrennt hat, ist man lang noch nicht taff, glaub mir, es kann sogar taffer sein zu bleiben.
    Wieder mal dein altes Problem....Du traust Dir zu wenig zu... :wink:

    Zitat

    Ich habe sehr viel Liebe und Fürsorge und geborgenheit gebraucht, DRINGEND gebraucht, habe aber nicht bekommen, also versuchte ich mir die Liebe zu erkämpfen, verdienen. Liebe, anerkennung, Zuneigung, wenn ich nur lieb und brav genug bin, dann.....haben mich alle lieb.


    Interessant, Grazia, muss mal hirnen, ob es bei mir vielleicht auch passt.
    Ich weiss, dass ich geliebt werde, aber gerade weil wir eine große Familie waren hatte ich vielleicht das Gefühl darum kämpfen zu müssen...wie gesagt, muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

    so, nun muss ich nach meinem Kleinen sehn, der hat sich heute beim Schulausflug einen 3fachen Knochenbruch am Fuss zugezogen.
    Und das Härteste war, dieser doofe Sportlehrer hat ihn zwar statt mit dem bus mit dem Auto heim gefahren, wusste aber dass keiner zuhause war, und setzte das Kind mit dem Fussbruch einfach am Haus ab. :arrow: er musste noch auf den Golfplatz.
    Gott-sei-Dank hat der Kleine mich im Geschäft erreicht.
    Eine Sauerei, oder !!! Grenzt fast an unterlassene Hilfeleistung.#
    Wollte die Klassenlehrerin darüber informieren ( :twisted::twisted::twisted: ), die ist aber bis jetzt nicht erreichbar.

    Ich sag ja, Dorfschule. Jetzt geh ich ihn mal wecken....muss ihm auch noch ne Spritze geben....oh je, mein Kind will dann bestimmt weg von mir, .....hör ihn jetzt schon fluchen.

    Also bis bald,
    nici
    (geht das, spritzen, wenn er schläft... :shock: )

    Ich hab grad in Paddy´s Thread "Die Liebe, die uns zusammenhält ! ?" ein bisschen gelesen, und mir überlegt, ob ich dort oder bei mir schreiben soll.
    Aber irgendwie fühl ich mich nicht so, als wenn ich dazu gehör.

    Ich habe kein süchtigen Elternteil gehabt, oder sonst irgendwas in der Kindheit, dass ich für mich als Entschuldigung oder als Analyse herhalten kann.
    Ich bins trotzdem geworden...Co.
    Warum ? Ein Onkel von mir ist ebenfalls abhängig, ok, aber da er nur eines von einer großen Menge ist, war da kaum Berührung.
    Ausserdem wird er "auf sich gestellt", und er trinkt sich so kaputt. Also auch da kein Co-Verhalten.
    Also was hat nici soweit gebracht, dass Sie nun hier ist ?
    In Paddy´s Thread geht es um Liebe...
    hab ich meinen Mann geliebt ? Mittlerweile weiß ich es nicht mehr so genau.
    Ich habe ihn näher kennengelernt als ich einer ziemlichen Trotz- und Böckigphase war ( da hatte ich genug von Männern, und wollte mich für keinen mehr verbiegen ).
    Egal was...aber wollte er links, bestand ich auf rechts, wollte er schwarz, wollte ich weiß....
    Und siehe da, ich musste garnicht irgendwelche Vostellungen geben, da gab es einen, der mochte mich so wie ich bin, kein Verbiegen, keine Kompromisse...ich genoß es. Ich fühlte mich geliebt und angenommen.
    Auch in seinem Denken und die Wertvorstellungen sind wir sehr ähnlich, es war einfach harmonisch und es hat sich richtig angefühlt.
    Ich weiß nicht, was es war, sah ich in ihm "Anlagen" für meinen Traummann ? Oder hatte ich einfach Angst, danach kommt nichts mehr ?
    Und ich versuch zu graben, wo hätte ich den Braten riechen sollen, ab welchen Zeitpunkt wer es gut gewesen auszusteigen.
    Irgendwie war es für mich einfacher "seinen" Zeitpunkt zu finden, wann es bei ihm begann, als den "meinen".
    Und, wenn ich schon nicht "vorbelastet" bin, reden wir dann von Anfang an von einem Co-Verhalten oder doch vielmehr um "Hilfe untereinander".
    Hätte er mir nicht auch geholfen, mal egal was für ein Problem es gewesen wäre? Klar hatte ich auch mal Hilfe nötig, aber das war zu einem Zeitpunkt, wo er sich schon verloren hatte, in dem Alk-Kreislauf.
    Das Einzigste, was ich für mich so als "Ursprung" meines Verhaltens ausfindig gemacht hab, ist dass meine Familie eine große Hilfsbereitschaft untereinander hat, hauptsächlich geprägt durch relativ taffe Frauen ( Männer haben meist Nebenrolle, muss ich leider sagen), war das meine Antriebsfeder, das "Nicht-aufgeben-wollen" ?

    Warum ist es mir so wichtig, den Ursprung zu finden ? Ich denke, erst wenn ich "meine" Fehler kenn, meine Schwächen kenn, werde ich wieder sorglos in die Zukunft blicken, wissen was tut mir gut, und was nicht.
    Ich geh ja auch erst aufs Glatteis, wenn ich weiß, wo die dünnen Stellen sind.
    Habt ihr für Euch eures "Ursprung" des Fehlverhaltens, oder der Anfang des Co-Verhaltens gefunden ?
    Vielleicht sind wir uns ja doch ähnlicher, unde ich gehör doch irgendwie dazu.

    Gruß,
    nici

    Liebe Grazia,

    ich kann Dir sehr gut nachempfinden, bin selber aoft blockiert im eigenen Thread zu schreiben, ich zwing mich immer dazu,
    damit ich mich nicht wieder mal nur um andere kümmere um von mir abzulenken.
    Und das mit dem Rausfischen....egal, was Dir da entgegen kommt, schmeisst es ja eh weg, alles ruhig weiterfischen.

    Und wenn Dir jemand im Tunnel begegnet, keine Angst,
    bin dann bestimmt bloß ich :lol:

    Gruß,
    nici

    Hallo und willkommen erstmal aculus.

    ob Du wirklich schon von deiner Co-Abh. befreien konntest weiß ich nicht, aber vielleicht ist es Deiner Schwester erstmal eine Hilfe, wenn Sie sich auch hier im Forum etwas einliest.
    Denn Du wirst kaum für Sie sprechen können, und die Mutter wieder wegschicken, wenn deine Schwester es im Endeffekt nicht will.
    Das mit der eigenen Wohnung für deine Mutter find ich eine gute Idee, aber wie gesagt allein wahrscheinlich kaum umsetzbar.

    Zitat

    Ah ja, ich wollte auch fragen ob als Co-Abhängiger bzw Sohn von einer Alkoholkranken Mutter ein höheres Risiko besteht selbst an Alkoholismus zu erkranken, dann würde ich nämlich auch das gelegentliche Gesellschaftstrinken absetzen.


    Da würd ich mal eher in der "Kinder"Bereich reinschauen, aber meines Wissens nach, gibt es kein "Sucht-Gen", aber halt eine falsche vorgelebte Konfliktbewältigung. Aber wie gesagt, ich glaub, da ist sich die Wissenschaft auch noch nicht ganz einig.

    Liebe Grüße, und einen regen Austausch hier im Forum,
    nici

    Zitat

    ........ich weiß bis jetzt nicht, sollte tatsächlich was passieren, wie werde ich mit dem leben konnen

    Hallo sinnesrausch, hallo Grazia.

    Diese Angst, machen wir uns doch nichts vor, bestand auch als wir noch zusammen lebten.
    Da was zu bewirken, ging damals, wie auch jetzt nicht,
    weil es in letzter Konsequenz nun mal nicht in unserer Hand ist.

    Sollte sich mein Mann etwas antun, werden sicher die ganze schönen Momente, die wir miteinander hatten, in mir hoch kommen, ich werde unendlich viel weinen, weil es endgültig ist. Keine Hoffnung mehr.
    Aber das ich ihn "verloren" hab, weiß ich, war leider schon viel viel früher.
    Und auch mein jahrelanges bei-ihm-bleiben hat ihm nicht geholfen, und würde es in der Zukunft ja auch nicht tun.

    Ich habe für diesen Mann soviel getan, mehr als er wahrscheinlich für mich getan hätte, mehr ging nicht.

    Liebe Grüße,
    nici

    Zitat

    Ganz fertig werde ich nie sein, doch das will ich auch gar nicht. Das Leben bietet so viel Möglichkeiten um nicht still zu stehen. Stillstand aber auch geniessen, auch das ne Kunst zu lernen.

    Hört sich gut an Melanie,

    und den Stillstand, wenn er denn kommt, annehmen und geniesen, so wie Du, ich glaube das muss ich erst lernen.
    Zu groß sitzt bei mir noch die Angst im Nacken, dass alles wieder so wird, wie es war.
    Das ich es schon lang nicht mehr so habe...ist bei mir noch nicht angekommen.
    und so bin ich noch ein bissle auf der Flucht.

    Bist mir halt doch ä stückle voraus, gelle :P

    Gruß,
    nici

    Ja Hallo Nancy,

    dann erstmal ein herzlichen :D Willkommen zurück :lol:

    Kannst ja hier erstmal Urlaub vom Urlaub machen.
    Ja, mir geht es auch oft so : kaum das man mal zur Ruhe kommt, wird man krank.
    Ich hoffe Du konntest aber doch ein bisschen Energie tanken.
    Ich frag mich immer, wie Du das schafft mit dieser Rumgurkerei.

    Schönen Tag noch, und schön dass Du wieder da bist.
    nici

    GuMo Sinnesrausch,

    ich kann Ettes´s Ausführungen fast nichts mehr dazu fügen, nur noch voll unterstreichen.
    Und wer spielt denn gern die Hauptrolle in einem Film, der langweilig ist.
    Nee, da brauchen wir schon einen Kick, da muss es eben um Leben oder Tod gehen.
    Und so puschen wir ja auch teilweise selber vieles auf.
    Auch wenn wir oftmals die Erpressung beim Ankündigen des Suizidversuch ahnen, handeln wir dennoch nicht konsequent.
    Mein Mann hab ich bei der letzten Androhung auch geholfen, zwar nicht so, wie er es geplant hatte ( wollte wieder mit nach Hause ) sonder hab ihn direkt ins KKH gefahren. Und nach null komma nix, war die Sache vor der Ärztin vom Tisch...keine Rede mehr von Suizid.
    Was ich meine ist, das hätte ich schon viel früher machen sollen, aber ich habe ja da eine für mich plausible Entschuldigung gehabt...nimmt sich ja sonst das Leben...
    Hörte sich auf jeden Fall besser an wie ...sonst trinkt er halt weiter..

    Also hab ich meinem Film eine gewisse Dramarturgie dazu gefügt, damit ich "mein" Handeln für mich und auch nach außen hin plausibler erklären konnte.
    Aber es ist wie es ist : jeder hat nur die Verantwortung für sein Leben,
    und davon ablenken, indem man den Focus auf andere richtet zählt nicht.
    Das einzigste was man machen kann, ist den anderen auf seine Verantwortung aufmerksam machen..."das musst Du alleine regeln.." "da musst Du Dir Hilfe holen.."
    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hallo Ultra,

    das hört sich doch alles sehr gut an, Du bleibst bei Dir, kannst Dich beschäftigen, und das ist erstmal das Wichtigste.

    Na, und mit den Welpen und dann noch drei Kinder....Hochachtung dass Du da überhaupt noch Zeit findest Geocaches zu suchen.
    Ich bin mit zwei Kinder gerade mal dabei einzelne Socken zu suchen bzw. zu finden...lach.

    Und im Bezug auf Zukunftsmusik...hör die Musik, die heute gespielt wird, was morgen kommt, hörst morgen.
    Ich denke in der Situation, heißt es einfach jeden Tag geniesen.
    Mir geht es auch oft so, dass ich jetzt da er ausgezogen ist endlich mal wieder planen möchte, war es doch in der Zeit, als er da war ein Ding der Unmöglichkeit. Da hieß es immer, mal schaun, wie er heute so drauf ist.
    Und davon war dann alles andere abhängig.
    Jetzt bin ich nicht mehr davon abhängig und will weit vorwärts sehen,
    aber dann besteht wieder die Gefahr, dass ich das hier und heute nicht genieße.
    Also, liebe Ultra, langsam, wird sich schon alles finden.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

    Hört sich gut an Melanie,

    ja wehren konnte ich mich gut..wenn es um einen anderen Menschen geht, den ich zu verteidigen hatte. Aber bei mir ???
    Ich hab es auch immer auf die nette, freundschaftliche Art versucht zu machen, aber wenn ich mal in der Situation bin ( ist gott-sei-dank nicht ) weiß ich nicht ob ich dann auch mal die Boxhandschuhe rausholen würde.

    Aber ich muss auch das mir einfach zugestehn, nicht nur die "Nette" zu sein, um meine, mir eigens gesetzte, Grenzen aufrecht zu halten.
    Ich werde dann an Dich denken...

    1:0 für Melanie :idea:

    Es ist schön zu lesen, wie Du immer wieder bestrebt bist weiter zu machen.
    Macht Mut.

    Gruß,
    nici :wink:

    GuMo an alle.

    Gestern war ein entspannter Tag für mich. Nicht arbeiten, hab ein bisschen aufgeräumt ( tat auch gut, sieht nicht mehr so dramatisch aus ) und hab die Sonne genossen.

    Er hat dann gegen 16 uhr das Auto gebracht, und weil die Kinder nicht da waren, hab ich ihn gleich wieder zum Bahnhof gefahren.

    Und dann war nur chillen angesagt...mmmhhh.
    Abends bin ich dann auf ein Dorffest gegangen. Mein Großer hat sich gleich mit seinen jungs und Mädels verdrückt, und mein Kleiner hielt mir die Stange.
    Ich hab dann ne Freundin getroffen und wir haben bei der Musik gestanden bzw. getänzelt...hat echt gut getan.
    Ich weiß, mein Kleiner hat sich gelangweilt, aber er hat gesehen das es mir gut tut. Ein kleines Opfer für die Mutter, sozusagen :P
    Es ist einfach schön unter die Leut zu gehen.
    Aber es fällt mir nicht mehr so leicht, wie früher.
    Obwohl ich es eigentlich gewöhnt bin, ich bin ja meist alleine weg gewesen.
    Aber jetzt ist es irgendwie anderst. Ich muss es einfach mehr machen, dann ist man automatisch ja mehr mit anderen zusammen.
    Im Hinterkopf hab ich "so, jetzt bist de single" und muss mich irgenwie hinten anstellen ???!!
    Nee, muss ich nicht, aber das Gefühl ist trotzdem da.
    Naja, wird sich schon regulieren. Spielt sich ja nur im Kopf ab.

    Hab ja auch andere Bekannte getroffen, die ebenfalls single sind und sich nicht daheim verkriechen, also muss ich mir selber öfters einen A-tritt geben.
    Ich muss einfach wieder unter die Leut.
    Das ich mal so bin hätt ich mir auch nicht gedacht. Es war meist ich, die andere wieder zurück ins Leben genommen hat, wenn es ihnen schlecht ging. Dann schaff ich ja auch mit mir, wär doch gelacht.

    Liebe Grüße und einen guten Wochenanfang,
    nici

    GuMo Nisa,

    schön, dass Du Dich so freust auf Oktober, der Besuch bei deiner Freundin.
    Seh doch die Therapeutin als eine Solche an, eine Art Freundin.
    Nur bei ihr kannst Du ganz sicher sein, die erzählt nichts weiter.
    Sie ist nur dazu da, um Dir zu helfen.
    Wenn es einen Rahmen gibt, indem Du Dich getrost fallen lassen darfst,
    dann doch da.
    Und wenn es Dir nicht behagt, "alles kann" :arrow: "nichts muss" :idea:

    Liebe Grüße und einen schönen Wochenanfang,
    nici :wink:

    Hallo Monty,

    heut ist Sonntag und da ist ja im KHH Besuchstag,
    also rutsch ich mal kurz in Deinen Thread rein um nach Dir zu sehn.
    Blumen und Zeitschriften hab ich natürlich auch dabei...( eine fürchterliche Schnulze über einen tollen Bergdoktor.. 8) ).

    Ich hoffe, es geht Dir gut und der schnelle KKH-Besuch war gut für Dich.
    Soo, ich stell noch kurz die Blumen ins Wasser...

    Alles Liebe, ich weiß Du schaffst das alles.
    nici :wink:

    Hallo Freyj,

    Zitat

    Ich habe es jetzt über drei Jahre mitgemacht und es hat sich jetzt gebessert. Klar, muss ich erst einmal schauen ob es sich so auch hält und ich wäre froh, wenn seine jetzige Meinung und Einstellung auch so bleibt, natürlich kann es aber auch wieder schlechter werden.

    ja, die ersten 3 Jahre waren ein Klacks, und konnte ihn schnell einsichtig stimmen, er nahm sich dann viele Jahre zurück, kontrollierte zum großen Teil seinen Konsum auf ein Minimum, der mich un die Kinder noch relativ glücklich leben ließ.
    Dann hin und wieder kleine Aussetzer, nichts Großes, konnte ich auch immer wieder rechtfertigen...der Stress..der neue Job...war ja alles noch kein Problem, konnte im Hintergrund ja alles regeln.
    Und wir hatten ja schließlich auch schöne Tage, glückliche, eine ganz normale Family halt.
    Und Agressivität, oder gar Schläge waren nie bei uns an der Tagesordnung.

    Auch um uns rum trennten sich viele Paare, wegen der unterschiedlichsten Dinge. Und ich sagte immer, tja, man muss ja nicht gleich auseinander rennen, man darf nicht so schnell aufgeben, man muss miteinander daran arbeiten.
    Das tat ich, ich arbeitete daran, ich redete meinem Mund fusselig, machte Arzttermine und Therapietermine aus, er ging ja auch hin. Saß seine Zeit dort ab, und machte dann sein Ding.
    Meinen Tiefpunkt hatte ich Freyj, als ich sah, wie meine Rolle (Kontrollieren der Flaschen, seines Aussehens, ...) mittlerweile die Kinder übernahmen. Und als ich dann von der Kindern zu hören bekam, dass er trotz seines Versprechens , trotzdem trank, als er mit ihnen alleine war.( das hatte aber die letzten 4 Jahre gut geklappt, ich habe ihm vertraut)
    Dann gab es paar Eskalationen...und ich musste handeln.

    Am Anfang schütze ich meine Familie, der Kinder zu liebe,
    und jetzt musste ich sie der Kinder und mir zuliebe aufgeben.

    Es ging viele, viele Jahre gut - so dachte ich - war ja alles in geordneten Bahnen, und ich hab nicht gleich aufgegeben, sie habe gekämpft für meine Liebe und für die Familie, ca. 14 Jahre...
    und jetzt steh ich da, hab ein unendlich schlechtes Gewissen, wenn ich überleg wie lang ich an das "Gute" gedacht habe, und dabei das Wohl meiner Kinder riskiert habe.
    Und warum, nur weil ich geglaubt habe, weil ich ihm geglaubt habe, weil ich ihn nicht im Stich lassen wollte.
    Im Rückblick was hätte ich anders machen sollen :
    Ich hätte von vornerein mehr nach mir und den Kindern schauen sollen,
    ich hätte mich nicht mit Gerede abspeisen lassen sollen,
    ich hätte es handfest sehen sollen, dass ER was unternimmt,
    das ER die Termine macht, dass ER in die Therapie gehen will und nicht damit sie (ich) Ruhe gibt, seine Zeit dort absitzen.
    Jetzt wo ich ihn dazu verdonnere SEIN Leben selbst zu gestalten sehe ich er will garnichts machen, er macht nichts.

    Ja, Freyj die ersten 3 Jahre waren echt noch schön, weil ich sie mir schön vorgestellt hab.
    Ich wünsch Dir auch, dass es wirklich so ist, wie es den Anschein hat,
    aber wehe Du wachst wie ich erst auf, wenn Dich verzweifelte Kinderaugen anschauen " warum hast Du so getan, als wenn alles in Ordnung ist...warum hast Du uns nicht früher daraus geholt.."

    Ich will nicht den Glauben an Liebe und Füreinanderdasein verlieren,
    aber ich bin nicht mehr so naiv, dass ohne Beweise einfach glauben zu wollen.
    Dafür hab ich zuviel Verantwortung als Mutter.

    Wie gesagt, muss nicht bei Dir so enden,
    aber Du kannst dann nicht sagen, es hat mich keiner gewarnt.

    Liebe Grüße,
    nici