Hallo Katha,
Extra für dich:
Es muss natürlich heißen: alle Alkoholiker, die ich kenne.
Ich dachte, es sei klar, schließlich kann ich nur das schreiben, was ich selber erlebe.
Susanne
Hallo Katha,
Extra für dich:
Es muss natürlich heißen: alle Alkoholiker, die ich kenne.
Ich dachte, es sei klar, schließlich kann ich nur das schreiben, was ich selber erlebe.
Susanne
Hallo zusammen,
obwohl ich auch meine Schwierigkeiten mit Pauschlisierungen habe, kann ich sagen, dass alle Alkoholiker lügen und manipulieren.
Wie weit sie dabei gehen, liegt am Stadium der Sucht und an eventeullen psychischen Erkrankungen, die dazu kommen.
Da das Saufen und alles, was dazu gehört, immer an erster Stelle steht, leiden andere Dinge mehr oder weniger massiv.
Mir kann niemand erzählen, er/ sie sei ein guter Vater/ Mutter, während er gleichzeitig säuft.
Genau das halte ich für fatal: Alkoholiker und dazugehörige Co`s zählen immer wieder gerne auf, was der Alkoholiker trotz seiner Sucht noch alles Kann, auf die Reihe kriegt.
Der Weg bis zum " es geht gar nichts mehr" ist mitunter sehr lang.
Was z.T. auch an den perfekten Vertuschungsmethoden auf beiden Seiten liegt.
Susanne
Danke, schnuffig, für deinen Beitrag !
LG
Susanne
Hallo anirak,
Ja, du kannst Die Polizei verständigen.
Musst du sogar " eigentlich", sonst machst du dich strafbar.
Die Beweise sollten allerdings für die Polizei zugänglich sein.
Susanne
Hallo zusammen,
Alle Schuldzuweisungen haben mit der Vergangenheit zu tun und bringen für die Gegenwart nichts.
Muster zu ändern, die man erkannt hat, das ist doch heute die wesentliche Aufgabe.
Solange ein Co sich daran festhält, doch soo viel getan , geopfert, gekümmert zu haben, stimmt etwas nicht.
Weil es eben nicht gesund ist.
Die Cos haben ihren Kindern ein genauso krankes Verhalten vorgelebt wie die Alkoholiker.
Deshalb kommt es ja so oft zu den Wiederholungen in den Familienbiographien.
Ich habe meinen Töchtern in dieser Zeit jedenfalls nicht das vorgelebt, was ich mir für sie Wünsche.
Ein selbstbestimmtes, selbstfürsorgliches Verhältnis zu mir selber.
Ich habe gelernt, Frieden mit mir zu schließen, zu es immer noch.
Und ich arbeite an meinen Mustern, die mir lange geschadet haben.
LG
Susanne
Hallo Clärchen,
ich habe nicht dich persönlich gemeint, sondern meine Meinung geschrieben...im allgemeinen.
Ich war auch nicht in der Lage , Konsequenzen zu ziehen, erst einmal, doch ich spürte immer, dass das, worin ich mich befand, falsch war.
Falsch für mich und falsch für meine Kinder.
Es ist etwas anderes, ob ich mir selber schade oder durch mein Verhalten Kinder mit in etwas reinziehe.
Auch, wenn es eigentlich nicht so gewollt ist.
Es geht mir lediglich um die Reflektion auf diese Zeit:
ich halte es für falsch, die Schuld zu verteilen.
Ich finde es wichtig, zu dem zu stehen, was ich durch mein Verhalten angerichtet habe.
Mir kommt es ein wenig so vor, als würde ein Alkoholiker im Nachhinein sagen:
" Ich habe doch nur Rotwein getrunken, ich konnte noch arbeiten...".
Das ist für mich die gleiche Verniedlichung der ganzen Misere.
Ich bin mir sicher, dass Kinder den saufenden Part und den Co - Part als gleich schrecklich erleben.
Und nein, nicht jeder wird zwangsläufig zum Co, wenn der Partner suchtkrank wird.
Solltest du dich beleidigt fühlen, das war nicht meine Absicht.
LG
Susanne
Hallo,
Meiner Meinung nach ist das Festhalten am suchtkranken Partner krankhaft und auch egoistisch.
Kinder werden zwar versorgt, aber frei im Handeln und Denken ist ein Co wohl kaum.
Dies wird wohl verdrängt, oder es wird geglaubt, die Kinder bekommen nichts mit.
Ich Wünsche keinem Kind ein Aufwachsen in Suchtstrukturen.
Meine Kinder haben mich Ca 3 Jahre in einer solchen Beziehung erlebt, es war grauenhaft für sie.
Ich fühle mich heute nicht mehr schuldig und wir haben als Mutter und Kinder zu einer Familienstruktur zurückgefunden, es darf jetzt gut sein.
Stark habe ich mich damals nicht empfunden, eher als Verräterin meinen Kindern gegenüber.
Susanne
Hallo Renate,
Wie kommt es eigentlich, dass du immer so strikt vorgibst, wer dir hier was zu schreiben hat?
Daseist ja in deinen anderen Threads auch so.
Ich stelle mir die gleiche Frage wie Nys, was bringen dir eventuelle Antworten?
Wägst du vll gerade ab, ob es sich noch lohnt, in deinen Suchtkranken Partner zu investieren?
Auch zur Co Abhängigkeit gehört die Kapitulation und die Bereitschaft, sich Dinge anzuhören, die erst einmal weh tun.
Ob du meinen Beitrag nun als maßregelnd empfindest, überlasse ich ganz dir ![]()
Susanne
Hallo Else,
Offensichtlich WILL dein Partner einen anderen Weg beschreiten.
Warum überlegst du für ihn?
Akzeptiere doch sein Verhalten und zieh deine Konsequenzen.
Was tust du außer auf Änderung zu hoffen?
Grüße
Susanne
Hallo zusammen,
Ich möchte für mich ausdrücklich sagen, dass ich, obwohl ehemals Co, für klare Worte bin und dass ich NIE wieder in so einer Beziehung leben möchte.
Deshalb habe ich nach dem "Trocken werden" angefangen, mich mit meinen Mustern auseinanderzusetzen und befinde mich immer noch auf dem Weg, Meinen Selbstwert zu stärken, etc.
Trotzdem halte ich mich immer noch für empathisch, mittlerweile auch für beziehungsfähig.
Es geht doch nicht darum, von einem Extrem ins andere zu hüpfen.
Ich schreibe und lese bei beiden , auswählen tu ich nach Interessen, nicht nach CO oder Alki.
Mir geht es aber wie Sunshine, ich kann nicht über Monate immer wieder Geduld signalisieren, wenn ich von außen den Eindruck habe, da ist jemand letztlich einfach nicht bereit, die nötigen Konsequenzen zu ziehen.
Ich finde sehr wohl, dass ein CO sich von seinem Suchtmittel fernhalten kann.
Grüße
Susanne
Hallo Renate,
Wenn jeder Verantwortung für sich selbst übernähme, wären wir schon fast in einem paradiesischen Zusatnd.
Fang doch mal damit an!
Es gibt tatsächlich Menschen, die sich aus freien Stücken in einer Partnerschaft so verhalten, dass es den Partner nicht verletzt.
So wie es durchaus Menschen gibt, die ganz aus sich heraus Bedürftigen helfen.
Ich engagiere mich im Tierschutz, das macht Arbeit, Dreck und kostet Geld.
Die Tiere, die ich vorübergehend betreue, darf ich nach kurzer Zeit loslassen, auch wenn sie mir ans Herz gewachsen sind.
Susanne
Hallo Renate,
dein Freund muss gar nichts, weder Kontakt zu dir halten noch dir eine Erklärung abgeben.
Ansonsten kann ich mich den Worten von Nys nur anschließen.
Gruß
Susanne
Hallo Hellge,
ich empfinde deinen Beitrag als Beleidigung des Forums.
Susanne
Hallo Florena,
wenn jemand mit Selbstmord droht, kann er sofort in die Psychiatrie eingewiesen werden.
Ich würde die Polizei darüber informieren.
Dann hast du deine " Pflicht" getan.
Sollte das vor deiner Türe nochmal sagen, würde ich das mit dem Handy aufnehmen,der Polizei vorspielen. Dann kannst du sicher sein, dass er eingewiesen wird und sich nichts antun kann.
Hallo Varescu,
Warum betonst du dauernd, dass dein Verhalten nicht Co ist?
Den Lesern des Forums musst du das doch nicht nachweisen.
Musst du dir das selbst bestätigen?
Grüße
Susanne
Hallo Lindi,
Sag mal, legst du jetzt hier die Regeln fest?
Susanne
Hallo,
wie definiert ihr denn Liebe?
Die Liebe wird doch nur als Ausrede genommen, nichts zu ändern.
Vielleicht sollten die, die aus " Liebe" sich nicht trennen, mal all die Beiträge der Kinder lesen, die unter dieser "Liebe" mitleiden.
Und auch, wenn es kinderlose Beziehungen sind, sollte sich jeder mal über die Definition von Liebe Gedanken machen.
Die Beziehungen, in denen es hier zumeist geht, sind Abhängigkeitsverhältnisse, keine Liebesbeziehungen.
Susanne
Hallo Varescu,
sollte sich nicht dein Partner darüber Gedanken machen und nicht du?
Grüße
Susanne
Hallo zusammen,
Ist eine Partnerschaft nicht gerade dazu da, emotionale Nähe leben zu können ?
Ohne Angst vor Verletzungen und mit Vertrauen?
Für mich kann ich mir heute nicht mehr vorstellen, einen Menschen an mich heranzulassen, von dem ich mich gleichzeitig abgrenzen muss.
Warum erscheint das so erstrebenswert, in so kranken Beziehungen zu leben?
Da stimmt doch Grundsätzliches nicht.
Realitäten anzuerkennen ist sicher schwierig, und dass es vielleicht bedeutet, nicht mehr den Alkohloliker als sein Steckenpferd zu haben, sondern die eigenen Missstände anzugucken.
Susanne
Hallo Sarawen,
ich finde es klasse, dass du diese deutlichen Worte benutzt.
Denn genauso ist es.
Coabhängigkeit zieht mindestens so große Kreise wie der Alkoholismus und kann in der Folge zu weiteren ernsthaften Erkrankungen führen.
Viele halten lieber an Illusionen fest und schaden vor allem auch den mitbetroffenen Kindern.
Das kann nicht oft genug gesagt werden.
Nur, weil diese Sucht eine nichtstoffliche ist, ist sie nicht weniger fatal.
Hier mit der Empfehlung " lass dir Zeit" zu agieren, ist genauso falsch, wie einen Alkohliker zu kontrolliertem Trinken zu ermutigen.
So viel einzigartige Lieben, die hier immer wieder beschrieben werden, kann es gar nicht geben.
Ich bin heute noch ( 3 Jahre nach der Trennung) dankbar für jeden Tag in Freiheit und Selbstbestimmung.
Susanne