Beiträge von Welia

    Ich habe gerade diesen Thread nochmals gelesen und merke, wie ich in der Zwischenzeit mit der Beoachtung weiter gekommen bin.

    denn...
    Ich habe nicht nur die Tendenz zu streng zu mir zu sein:
    z.b. zwinge ich mich dazu ein Treff einzuhalten, weil ich Angst habe, wenn ich zu mir stehe, die Freundschaft zu verletzten.

    aber noch schlimmer...

    Ich erwarte das gleiche von meine Freunden, so dass sie sich dazu gezwungen fühlen, falls sie diese Erwartung spüren, auch gegen Willen den Treff einzuhalten... oder halt eine Ausrede suchen müssen, damit ich nicht sauer werde.

    Somit zwinge ich mich nicht nur selbst zur Falschheit sondern zwinge fast, mit meine Erwartungen, Freunden dazu, es gleich zu tun....

    Iggitt...welche unschöne Eigenschaft!

    Ich selber bin nicht alkoholsüchtig geworden, obwohl es mein Vater war, ich bin auch nicht Tablettensüchtig geworden, obwohl es meine Mutter war.
    Ich trinke auch zum Essen gerne ein Glas Wein, immerhin gehört es bei den Südfranzosen zu einem feinen Essen, aber ich habe kein Bedarf mehr zu trinken.
    Warum?
    Es kommt davon, dass man dabei die Kontrolle verlieren könnte und das wichtigstes im Leben ist bei mir, die Kontrolle über meinem Körper und über meinem Geist zu behalten.
    Vielleicht habe ich eine Kontrollsucht dafür...das hat mich mal ein Kolleg gesagt, dass ich nicht immer so in der Tiefe grübeln sollte, dass ich mich damit das Leben schwer mache, aber ich brauche dieses Gefühl von Kontrolle, denn zusehr habe ich mich geschämt, als mein Vater nur laberte... ich finde sowas unmöglich und beschämend.... und darum... muss ich bei mir keine Angst habe Alkoholsüchtig zu werden, dazu bin ich zu Kontrollsüchtig.

    Zitat von espoir

    Wie erlange ich die Fähigkeit, mit meinem Vater abzuschließen?
    Und z.B. befremdliche Verhaltensweisen als solche einfach hinzunehmen, anstatt innerlich zu verkrampfen und zu denken: "Bäh, is' ja übel, so war mein Vater auch drauf!"

    Für mich war es schon ein Riesenschritt, überhaupt erst einmal zu erkennen, dass meine Reaktion mit meinem Vater zu tun hat, dass ich ihn förmlich vor mir sehe, wenn mein Mann sich so benimmt. Und jetzt fällt es mir so unendlich schwer, das vermeintliche Fehlverhalten meines Mannes entspannt zu tolerieren.

    liebe Grüße
    espoir

    stimmt Espoir, es ist schon ein Riesenschritt, wenn du erkennst, dass alles was du an deinem Mann negatives siehst Projektion ist von früher.
    Nun fragst du dich aber:
    wie du die Fähigkeit erlangst, mit deinem Vater abzuschliessen.
    Ich kenne nur eine Möglichkeit, die ich selber praktiziert habe.... Briefe schreiben, die Wut herauslassen, alles was negatives war aufzuschreiben, bis sich in dir Ruhe einstellt, bis du spürst... Wuauh....das hat aber gut getan....
    ich habe viele solche Briefe geschrieben, damals lebten meine Eltern noch, aber ich habe sie nie abgeschickt, habe sie immer wieder gelesen und geweint und getobt in mir hinein, bis der Schmerz weg war.
    Wenn er doch mal wieder kam, fing es wieder an mit Schreiben....
    Niemand hat es gelesen, ich habe sogar Französisch geschrieben, damit mein Mann nichts verstehen kann (damals hatten wir kein PC, wo wir Texten codieren können).
    Manchmal habe ich mich aber auch regelrecht geschämt, dachte ich sei nun ungerecht, immerhin hatten meine Eltern auch gemacht, was sie konnten und nicht was sie wollten, hatte das Gefühl ich sei eine richtige Hexe.
    Ich weiss noch, am Ende, habe ich sogar mich selbst Briefen geschrieben, um mir zu beschimpfen, was ich für eine ungerechte Person sei, ständig am Jammern und am Anklagen....
    Und dann, viel später, als ich diese Schreiben wieder las, und sie taten nicht mehr Weh, habe ich sie verbrannt... Stück ab Stück und damit Abschied genommen.
    Darum kann ich lockerer mit meinem Mann umgehen, wenn er mich auf die Nerven geht....

    siehst du? ich habe soviele Fehler nachträglich gefunden in meinem Text und sofort kam mich die Gedanke...
    Mensch.... bin ich doof.....
    Aber ich bin nicht doof.... Fehler können passieren, zudem ist Deutsch nicht meine Muttersprache und so habe ich eine lebenslängliche Erlaubnis, Fehler machen zu dürfen.... und die Erlaubnis habe ich mich selber gegeben..... weil ich eben lieb zu mir bin....

    Hallo Nanni,

    was du da beschreibst kenne ich auch, auch ich habe die Tendenz gehabt (habe ich manchmal immer noch) Leuten abzuwimmeln, die es gut mit mir meinen, weil ich es nicht ertrage, dass sich jemand Sorgen um mir macht...
    Ich hatte früher immer das Gefühl, ich sei auf der Welt, um Menschen glücklich zu machen und nicht um sie zu vergrämen.
    Kein Wunder also, dass ich nur Menschen anzog, die es nicht gut mit mir meinten.

    Auch das Gefühl dümmer zu sein als andere kenne ich, gerade habe ich letztens ein gratis Inserat geschrieben, um Aquarium Fische zu verschenken, hatte aber vergessen meine Telefonnummer zu schreiben im Inserat, also habe ich eine Mail geschrieben an der Redaktion, und so fing es an: "wie kann ich nur so dumm sein....... ich habe vergessen meine Telefonnummer anzugeben, damit mich Leuten kontaktieren können....".
    Nachträglich habe ich es bemerkt aber die Mail war schon abgeschickt...

    Manchmal passiert es mich also immer noch, dass ich mich als dumm hinstelle, denn mein grösster Feind ist nicht mein gegenüber aber oft mich selbst...
    Manchmal aber schaffe ich es mich zu korrigieren, nachdem ich mich der Stempel "doof" aufgedrückt habe, und ich wiederhole mehrmals "ich bin meine beste Freundin und habe kein Recht mich dumm zu benennen!".

    Ich denke, solche Erniedrigungen, die wir uns selber machen, werden wir immer wieder korrigieren müssen, gerade wenn wir uns schlecht fühlen, wie ich momentan nach meine Knie OP, meine Hilflosigkeit usw... kann es passieren, dass ich mich selber schlecht mache...
    Sobald ich es aber merke, probiere ich es aber in einer positive Form umzuwandeln.

    Ich denke, du bist auch auf dem besten Weg dazu, denn du hast es bemerkt, dass du dich selber Weh tust, nun musst du vielleicht lernen dich als Freundin zusehen und wenn du dich doof findest, zu hinterfragen, ob du eine Freundin auch doof benennen würdest, nur weil sie keine Antwort an einem Gespräch auf Tonband antwortet.

    Wenn ich dich wäre, würde ich es ganz einfach noch einmal probieren, viele Leuten haben Problemen auf einem Tonband zu reden, und sind deswegen nicht doof!

    Hallo Nanni,

    du wirst lernen müssen, deine Laune oder dein Glück nicht von andere Leuten abhängig zu machen, es ist ein langer Weg bis man es kann aber es lohnt sich.
    du schreibst, du hast Angst, bei der Therapeutin nur noch heulend da zu sein...
    Na und? meinst du eine Therapeutin kennt sowas nicht?
    Lass deine Tränen freiem Lauf, Tränen, die nicht geweint werden vergiften das Leben und hindern einem zum wahren Kern zu kommen.

    Hallo Aurora,

    die Vergangenheit kann man nicht vergessen, klar würden es diejenige, die am Leiden schuldig waren gerne sehen, dass alles weggestrichen wird, aber ich bin auch der Meinung, man sollte negative Stimmungen akzeptieren und annehmen, damit sie schnell wieder verschwinden.
    Ich habe auch eine männliche Schulter, an wem ich mich anlehnen kann, er ist nicht mein Partner und wohnt weit weg aber ich kann mich bei ihm per Skype anlehnen und ausweinen, oder mein Aerger und meine Aengste loslassen.
    Es gibt nichts schöneres als jemand zu haben, die einem nicht stoppt, wenn man nicht so gut drauf ist.

    Hallo Nelly,

    du bist zu beneiden.... du hast ein Brief geschrieben und jetzt bist du ihm los?
    Ich würde ein ganzes Buch schreiben, wenn ich wüsste, dass es bei meinem Mann was auswirkt...
    :lol:

    kurz und bündig... so sollte es überall möglich sein, eine Trennung zu beantragen.... mindestens warst du nicht so doof wie ich, immer zu glauben, es wird alles besser und immer wieder Chancen zu vergeben.

    Nun gehe ich auf die 60 zu und bin finanziell gebunden... klopfe dich tüchtig auf die Schultern, dass du es geschafft hast....

    Hallo Nelly,

    mich tut es fast Weh, wenn ich von dich immer wieder lese, dass du feige sein solltest, lange genug habe ich mich auch als feige tituliert, was mich sicher nicht mutiger gemacht hat.
    Du hast dich hier gemeldet, du schreibst hier, du informierst dich, du bist also in Bewegung, du bist auf der Suche nach einer Antwort... ist das nicht mutig?
    Klar gibt es hier Menschen, die es hinter sich haben, aber jeder von uns hat sein Rhytmus, und sich selber ohrfeigen verteilen bringt ja auch nichts.
    Damit machst du dich ja nur kleiner und das was du vor hast, braucht Grösse und Stärke...
    Ich wünsche dich, dass du nicht zu lange beharrst in der Situation, ich habe es getan und bin bei meinem Mann geblieben aber was habe ich davon?
    Die Liebe geht sowieso kaputt, dass du bei ihm bleibst oder gehst!
    Ich glaube, mit meine 40 Jahre Eheleben auf dem Buckel und mein Ausharren in Situationen, wo jeder gegangen wäre, bin ich der Muster, in diesem Forum, wie man es NICHT MACHEN SOLLTE....

    Hallo Paddy,

    dein letzter Wort; ein nüchterner Narzist?

    bringt mich zum Denken... auch ich habe ein Narzist geheiratet und wenn er trinken kann, ist er viel weniger unangenehm als nüchtern, vielleicht weil man dann am Alkohol die Schuld geben kann.

    Ich glaube, als nüchterner Narzist, wäre mein Mann furchterregend..... nein, ich glaube es nicht, ich weiss es und die Angst davor hemmt mich, mich von ihm zu trennen....

    Es ist wie wenn er ein Gott wäre mit einem Schwert über meinem Kopf....

    Liebe ist es sicher nicht.... beiderseits nicht mehr aber wie bekomme ich diese Angst weg?

    Hallo Grazia,

    wenn mich mein Mann sagen würde, dass es ihm schlecht geht, wenn er mich sehen muss, würde ich sicher antworten "dann ziehe Sonnenbrillen an!" so wie ich mich kenne.
    Solche Sachen sagt mein Mann nie mehr zu mir, denn ich bin schneller beim Antworten als er beim Denken.
    Mal hat er vor Kollegen gesagt, er hätte lieber eine Frau mit mehr Busen und weniger Bauch, ich hatte damals gerade mein 3. Kind bekommen, da ist es herausgespritzt wie eine Rakette:
    Und ich hätte lieber ein Mann mit mehr Haare auf dem Kopf und weniger auf der Brust....
    Alle seine Kumpeln haben darüber gelacht und er war baff....
    Er ist mich im Sprachggebrauch total unterlegen und passt schön auf, mich nicht mehr mit blöde Sprüchen zu kommen, die mich verletzten könnten.

    Hallo Aurora,

    ich finde es auch toll, dass du im Forum weiterschreibst, obwohl du dich als "geheilt und wiederglücklich" benennen kannst.
    Mich hat letztens eine Freundin gefragt: wenn ich schon meine, auf dem richtigen Weg oder geheilt zu sein...warum ich überhaupt in einem Forum für Co-abhängige dabei bin, meine Antwort war; weil eine Co nie ganz geheilt ist...
    Immer wieder erkenne ich Zügen in mich, die darauf hinweisen, dass ich immer noch tagtäglich in verschiedene Situationen an mich arbeiten muss.
    Oft, sind es Freunden, die mich darauf aufmerksam machen, oder meine Kindern, oder ihre Frauen, die anders reagieren würden und mich ein Anstoss geben, weiterhin auf mich zu achten.
    Manchmal sind es aber auch Sätze im Forum, die mich zum Nachdenken bringen und mein Verhalten in Frage stellt.
    Die Mustern sind wirklich hartnäckig und wenn man sich "fallen" lässt, in dem glauben, dass alles gut ist, dann könnte man wieder fallen in den alten Mustern zurück... glaube ich!
    Die Gefahr lauert überall...

    Hallo Dagmar und Susanni,

    was ihr über narzistische Partner mit Alkoholproblemen geschrieben habt sehe ich auch so.
    Nun habe ich mich von meinem Narzisst emotional getrennt und aus Neugier, beobachtet, was er dabei vermisst, wenn ich es ihm entziehe..

    Ob er meine Nähe vermisst, oder meine freiwillige Hilfsbereitschaft, die ich früher mit Wonne verschenkte, oder meine lustige Art, die ich mich immer öfter aufzwang, damit kein Leerraum entsteht, oder meine Konverstationen, die er letztendlich sogar gehasst hat...

    Nichts von dem scheint er zu vermissen, keine Nähe, keine nette Unterhaltung, kein freundlicher Ton, nichts, was ich ihm jahrelang gab und später entzog scheint er zu missen...

    Das nimmt mich jeglicher Schuldgefühl weg (falls noch ein Schuldgefühl auftauchen würde) , dass ich es ihm entzogen habe um es anderswo zugeben, in dem Sinn: wer nicht will hat gehabt!

    Hallo Dagmar und Susanni,

    was ihr über narzistische Partner mit Alkoholproblemen geschrieben habt sehe ich auch so.
    Nun habe ich mich von meinem Narzisst emotional getrennt und aus Neugier, beobachtet, was er dabei vermisst.
    Ob er meine Nähe vermisst, wenn ich mich entziehe, ob er meine Hilfsbereitschaft vermisst, die ich früher mit Wonne verschenkte, ob er meine lustige Sprüche vermisst, die ich mich immer öfter aufzwang, damit kein Leerraum entsteht...

    Nichts von dem scheint er zu vermissen, keine Nähe, keine nette Unterhaltung, kein freundlicher Ton, nichts, was ich ihm jahrelang gab und später entzog scheint er zu missen...

    Das nimmt mich jeglicher Schuldgefühl weg, dass ich es anderswo gebe, in dem Sinn: wer nicht will hat gehabt!

    Ich würde sagen, es ist ein Unterschied, ob du dich benimmst, wie eine Person, die sich emotional trennt oder ob du in dich spürst, dass die emotionale Trennung vollzogen ist.
    So wie du es beschreibst, könnte man eher meinen, du hast dich ein Rezept gegen eine Krankheit vorschreiben lassen, und handelst nach Anweisungen, was vorgeschrieben worden ist.
    Man kann sich nicht zwingen, dass es einem egal wird, wie der Partner reagiert, solange Aengste und Schuldgefühle da sind, wenn man ihm fallenlässt.
    Ich bin kein Psychologue aber der Weg führte bei mir nur, denke ich, indem ich ständig in mich hinein horche, was für meine Befreieung gut ist.

    Wenn dein Partner der Vorschlag macht, dass du ihm nach dem Säufnis abholst, hast du zwei Möglichkeiten, ja oder nein sagen.
    Wenn du ja sagst und er hält dich die ganze Nacht wach, weil er doch noch nicht heimwill hast du zwei Möglichkeiten, entweder ja sagen und der Hampelmann spielen oder nein sagen und er soll an einem Taxi anrufen, oder anderswo schlafen.
    Damit er dich nicht erreichen kann und diktieren kann, wann er abgeholt werden will, kannst du auch mal das Telefon abschalten.

    Vielleicht musst du mal aufschreiben, wo du deine Grenzen setzen willst, wir Co haben Co-Knöpfe, ich hatte z.b. früher auch Angst als böse Hexe da zu stehen, wenn mein Mann weiterhin saufen wollte und ich heimwollte, später machte ich es anders....
    Ich rief an einem Taxi an und liess mich heimbegleiten, wartete nicht mehr bis er mitkommt, entweder kam er mit oder ich fuhr alleine heim (ich fahre nicht Auto).

    ich würde sagen, bevor du dich emotional trennen kannst, muss du die Angst verlieren negativ aufzufallen, oder die Schuldgefühle, dass du eine Böse bist, wenn du ihm sitzen lässt....

    Schuldgefühle bringen immer Rechtfertigung mit sich und sollten abgeschafft werden, auch lange Diskutionen, warum ich mich anders verhalte, musste ich abbauen.
    anfangs habe ich ich mich gefühlt wie ein Unmensch aber das macht unsere Krankheit... wir haben zuviel gegeben, also müssen wir weniger geben, klingt einfach, ist es aber nicht!

    noch was, als kleiner Tip, der mich weiter geholfen hat... kopiere deine Texten und schreibe sie um, du hast geschrieben, dass du Geschichten schreiben kannst, schreibe mal deine eigene Geschichte, indem du nicht mehr ER schreibst in deine Texten aber immer nur noch ICH.... was er macht, was er sagt, mit wem er geht und wie lang ist nicht dein Leben, dein Leben ist was du in der Zeit machst, was du denkst, was du fühlst, probiere dein Leben zu bereichern, indem du dich schöne Sachen ausdenkst, ohne ihm, indem du für dich alleine was unternimmst, dich eigene Freunden suchst, die er vielleicht nicht mal kennt.... ob du dich räumlich trennen willst oder nicht, du wirst nicht darum kommen, dich emotional zu trennen, fang lieber heute damit an!

    Hallo Rosa Li,

    du weisst ja von mir, dass ich in einer langjährige Beziehung bleibe, mit einem Mann, der trinkt.
    Dass ich mich aber als "emotional getrennt" benenne und auch behaupte, dass die räumliche Trennung für mir nicht die Lösung gewesen wäre.
    Was du aber beschreibst hat aber mit emotionale Trennung gar nichts zu tun, ich möchte dich nicht das Gefühl geben, dass ich über dich urteile, aber deine Zeilen sind total auf Co-abhängigkeit gerichtet.
    Dein Freund schafft es immer noch dich ständig als Hampelmann zu benutzen und dein Helfersyndrom bringt dich dazu, auch wenn du dich ärgerst, trotzdem nach seiner Pfeife zu tanzen,sobald du ein Schritt in der richtige Richtung machst, kommen die Schuldgefühlen wieder hoch.
    So geht es nicht.... lass die Schuldgefühle sein...
    Bleib immer bei dir, jede Minute deines Leben von jetzt an, lass dich nicht mehr einwickeln, dein Freund braucht deine Hilfe nicht, er hat seine Flasche, du brauchst aber deine eigene Hilfe, denk immer daran, du hast Priorität, nur du zählst, denn es ist dein Leben!

    Hallo Melinak,

    du fragst dich, wie kann man Selbstvertrauen stärken?
    Ich denke, indem man sich nicht immer mit Idealen vergleicht, die nie existieren können, oder indem man sich so nimmt wie man ist und sich nicht vormacht, andere würden alles besser machen.
    Und indem man ganz stark nur an seine eigene Meinung hält und nicht daran, was die anderen über einem denken....
    ich hoffe aber neue Vorschlägen zu bekommen, wo ich auch dabei lernen könnte, mich mangelt es nämlich auch an Selbstvertrauen!

    Hallo Melanie,

    musst du dich für am Grillfest voranmelden?

    Wenn nicht, dann mache dich ganz einfach nichts vor, denke nicht daran, und handle spontan, wenn du das Gefühl hast zuvor, es würde dich gut tun, dann geh...wenn du das Gefühl hast, du könntest es probieren, dann geh... wenn du das Gefühl bekommst, nein, ich will das nicht, dann gehe nicht!

    Eines ist sicher, an einem Grillfest ist man nicht verpflichtet mit jedem zu reden, man darf auch ins Feuer gucken und ruhig sein, oder man darf sich rechtzeitig verabschieden, sogar ohne sich zu rechtfertigen.

    Du darfst selber wählen, es liegt alles alleine an dir und an deinem Bauchgefühl.... und das Bauchgefühl wirst du erst kurz zuvor haben.

    Mein Mann musste auch akzeptieren, als er früher: kommst du mit? dass ich antworte: ich weiss es nicht! meistens war dann meine Antwort NEIN, oder ich sagte vielleicht und kam nicht....
    Vielleicht verpflichtet nicht!

    Und wenn ich mich für irgendwo voranmelden muss, mache ich mich zuvor Gedanken, ob ICH hinwill, wenn nicht, lasse ich mein Bauchgefühl sprechen....
    Es ist aber auch schon passiert, dass ich mich irgendwo angemeldet habe und es nachträglich rückgängig gemacht habe, davon ist die Welt nicht kaputt gegangen!