Hallo Hartmut,
Na, ich bin froh, dass Du mich nochmal zum Nachdenken angeregt hast. Die Selbstreflexion hilft mir bei der Verarbeitung. Habe ein bisschen geweint, als ich geschrieben habe. Weil da immernoch Stellen sind, die mir weh tun. Je klarer mir so etwas wird und je weiter ich in mein Innerstes vordringe, das mir selbst ja total verschlossen war, desto besser. Ja, ich versuche, in der Zukunft alleine bei mir zu bleiben, wenn ich poste. Kann ich nachvollziehen, werde ich dementsprechend umsetzen.
Hallo Doro,
Ich sehe es eben so, dass man immer den Alkoholismus unterstützt, wenn man bleibt. Ob man das will oder nicht. Es ändert sich auch nicht unbedingt etwas im Alkoholikerverhalten, wenn man geht. Doch die Chancen steigen deutlich an. Glaube ich. Vor allen Dingen glaube ich, dass es vielen Cos durch die Trennung deutlich besser geht. Sich selbst sollte man doch am wichtigsten sein?
Als bei mir noch nicht die Einsicht herrschte, dass ich etwas tun muss, dass es so nicht weitergeht, konnte ich keinen noch so gut gemeinten Ratschlag annehmen. Im Gegenteil, ich war sofort wieder in Verteidigungshaltung. Aber als dann der Wille da war, war es immer gut, wenn verquere Gedanken gleich von einer objektiven Meinung ins rechte Licht gesetzt wurden. Das half mir, meinen inneren Widerstand immer weiter zu brechen, mich auf mein neues Leben einzulassen.
Wenn Du meinst, wenn Ihr meint, ich halte mich hier besser fern, tue ich das. Ich meine das jetzt ganz emotionslos. Vielleicht richte ich hier mehr Schaden an, als es Dir, liebe Waldliebende Nutzen bringt? Weil Du vielleicht (noch) gar keine Veränderung willst? Lasst es mich einfach wissen, ich werde es nicht als Kritik an meiner Person sehen.
LG
Feeli