Beiträge von kaltblut
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Zitat von kossi
In der Gastwirtschaft, bei Feiern, bei Nachbarn oder sonstigen Bekannten.
Hallo Wolfgang,
wenn ein Schneemann in der Sonne steht, dann schmilzt er.
Es liegt an Dir Dich zu schützen, bis es keinem Schutz bedarf. Dann fallen Dir Antworten einfach so aus dem Mund.
LG Kaltblut
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Hallo Feuerengel,
danke, dass ich Dich hier lesen darf. Wieso eigentlich geheilt sein? Allerlei unsichtbare Krankheiten tragen die Menschen in sich. Ich trage Pokenviren in mir, denn ich wurde zweimal geimpft, Viren die Kinderlähmung oder die Wundstarrkrampf erzeugen, ich wurde einfach geimpft. Ich werde die Coabhängigkeit nicht mehr abgeben, meins.
Warum etwas gegen die Coabhängigkeit tun? Ist es nicht ein Vielfaches anstrengender sich eine blöde Angewohnheit abzugewöhnen, eine Krankheit loszuwerden, als sie anzunehmen und sich um etwas Besseres, um die Gesundheit, um sich zu kümmern?
Seit mein Dad mich auf die Reise schickte bin ich Coabhängig. Damals schnappte ich mir unter einigen Millionen dieses kleine Ei und das habe ich bis heute nicht losgelassen. Loszulassen fällt mir heute immer noch schwer. Mir damals auf die Finger zu klopfen fällt mir heute schwerer, als mir mein Leben zu nehmen und es so zu leben, dass es mir dabei richtig gut geht.
Die Frage in der krank machenden Co-Abhängigkeit ist doch, ab wann entwickelt es sich so und was tue ich dafür um daraus zu kommen? Wann kippt es, wann stelle ich mich aus Bedürftigkeit über meinen Partner und wann stellt sich der Partner über mich, wann stimmt die Balance nicht mehr und kippt ins Gegenteil, bei mir, in der Partnerschaft, bis in die Krankheit. Genauso wie ich keine Gesundheit geschenkt oder hinein operiert bekomme, geht bei Krankheit immer was ab, es fehlt immer was hinterher. Bei mir war es meine Frau, gut, abgeschnitten und gut ist es, heute, damals konnte ich noch nicht mit mir in Einklang leben.
Die Frage ist also nicht, was soll bei mir raus, sondern wie bekomme ich die ürsprüngliche Balance wieder hin um mit mir in Einklang zu leben, wenn ich dann merke „es stimmt was nicht“.
„Familie kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon!“
Ich kann mir aussuchen, wann ich meine Kinder zum Essen einlade, wann ich und ob ich wen aus unserer Familie sehen möchte und wen nicht. Heute geht das und ich möchte das noch lange erleben.Grundlage für alles sind Mut für Veränderungen, sich mal anzutippen und zu sehen wie es sich eintippelt.
Alles Gute auf Deinem Weg.
LG Kaltblut
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Hallo Isis,
wenn so etwas Massives wie Alkohol in den Zellen verankert ist, dann ist das eine ganz normale Reaktion. Geruch, Verzehr, Umfeld, damit zusammenhängende, lebensbegleitende Umstände und Handlungen "waren" etwas ganz Normales und ließen mich nicht mehr erkennen, wie unnatürlich ich schon geworden war.
Der ganze Rattenschwanz kam dann Stück für Stück zum Vorschein und der wird immer länger.
LG und schönes WE Kaltblut
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Hallo Besucherin,
steh auf und trau Dich.
LG Kaltblut
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Liebe Besucherin,
wenn Du noch etwas tiefer rein gehst, wirst Du Dir erlesen, dass meine Frau eine hochbegabte, intelligente, analytisch versierte und messerscharfe Herzogin ist, vor der ich oft staunend und begeistert mit offenem Mund saß, wenn sie über mich und die Welt herzog. Genützt hat ihr das nichts, eine nichtsnützige akademische Fortbildung.
Die hier geläufigen Spedi-Aussage: „Wer will findet Wege die anderen finden Gründe“, sagt es treffend. Einfach und treffend.
Intellektuelle sind in der Lage Wege zu finden und das findet nicht nur im Kopf, sondern mit allen ausgeprägten Sinnen statt. Der Rest ist eher hinderlich. Gründe zu suchen ist hinderlich. Sie zu finden birgt lediglich die Möglichkeit neue zu suchen. Der Abzweig vom Intellektuellen zur Nichtsnützigkeit ist so schmal wie ein gefährlicher Grat, die einen saufen, die anderen stürzen einfach ab.
Das nicht annehmbare Einfache im Sein, wie „ich hab mich lieb“, „es ist alles gut“, „grundloses Tun“ ist Ursache für eine erfolglose Kapitulation. Den Widerspruch an sich sein zu lassen, abgeben an eine höhere Macht, was immer wir darunter verstehen, ist das was wir als wir auf die Welt kamen alle gut konnten, bis es weg war.
Wenn Du noch tiefer gehst, wird Dein Weg bis in die Ursprünge der pränatalen Entwicklung gelangen. Wenn es denn hilft. Trocken, wovon auch immer, hat das noch niemanden gemacht, denn die Musik spielt heute.
Paradoxe Wege sind Widersprüche. Der Gelassenheitsspruch endet mit „....das eine vom anderen zu unterscheiden“. Es ist fast unmöglich Gegensätzliches zu akzeptieren, schwer möglich das eine vom anderen zu unterscheiden, es sei denn ich gebe die Entscheidung ab. Einfach so. Nicht an einen Partner, nicht an eine Flasche, an eine höhere Macht. Das darf ich guten Gewissens tun, denn ich bin ein Teil dieser höheren Macht. Ich bin hier, damit es mir gut geht.
Zitat„Dieses „liebevoll in den Händen halten können“, wie kommt man, wie komme ich dahin?
Ist das ein Geschenk? Von wem? Ein Geschenk, das ich mir selbst mache? Eine spirituelle Erfahrung, die man/ich erwerben/erlernen kann? Kann man dieses Geschenk behalten? Wie pflegt man es?“Machen Manfred, einfach machen. Beschenk Dich. Sie es mal so: An dem Tag, an dem ich mich von meiner Frau in ihrer LZT verabschiedete, kamen wir wieder zusammen. Ich fragte sie, ob sie Gott die Hand reichen könnte, das ging nicht, ob sie mir die Hand reichen könne, das ging nicht, ob sie sich die Hand reichen könne, da meinte sie, das versucht sie gerade. Mir reichte das um es zu neu versuchen. Ein Jahr später trennten wir uns mit den Worten: dass sie sich mich nicht mehr schön säuft, wegen mir trinkt sie nicht mehr. Wegen mir hat sie nie getrunken, aber es war Grund. Es liegt immer alles in unserer Hand.
LG Kaltblut
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Hallo Besucherin,
Glauben, in die Gedanken und Gefühle anderer hineinzuschlüpfen und zu bewerten versuche ich abzulegen. Nicht immer, aber immer öfter, denn ich hatte zu viel Schlüpfriges. Ein Teil meiner Krankheit. Es hilft mir in meiner Mitte zu bleiben und den wunden Punkt zu finden bevor etwas passiert. Nur was mich trifft, betrifft mich. Es ist ganz gut, dass ich mich im realen Leben nicht schnell genug ducken kann, da gibt es einfach was in den Kopp, damit darf ich dann umgehen lernen.
Die Leute haben früher Latein gesprochen oder französisch, um das gemeine Volk dumm zu halten. Ärzte sprechen immer noch eine besondere Sprache und lassen sich ungern in die Karten schauen, gucken aber dafür zuerst genau auf die Karten. Warum sollte sich ein Therapeut das Brot wegnehmen lassen? Therapeuten können nur so gut sein, wie sie gefordert werden. Wenn einer nicht meine Sprache spricht, ist das schade. Ich kann sie dann lernen. Ich finde es schade, wenn Du die Menschen, die sich die Mühe machen Dich zu lesen und zu verstehen angehst. Schade, weil Du Dir die Möglichkeit Hilfe zu empfangen verbaust. Stell Dir vor Du gehst mit Deiner riesigen Klinge auf Kreuzzug und keiner ist da, ein Kartoffelschäler würde Dir mehr stehen.
Da sind wir wieder bei den Gruppen, dem gemeinen Volk, so wie hier in diesem Forum, wo Blaublütige und ehemals Blaue unverblümt gemeinsam am Monitor sitzen. Das was zwischen den Menschen passiert, honorarlos einfach so verquerte Strukturen ordnet, dass muss gar nicht wissenschaftlich belegt werden, die Natur repariert einfach. Wenn es in einer SHG flutscht, dann staunen die Ärzte und stehen ratlos dumm rum, Lateinende. Wenn sie wüssten was in den 12 Stufen abgeht, dann hätten sie die ja studiert, das dauert nur zu lange, wer hat schon Zeit ein Leben lang zu lernen. Mit Schnippeln und rausnehmen lässt sich bessere leben. Ich kann die Schritte bis heute nicht sauber aufsagen, obwohl sie ein überlebenswichtiger Teil meines Lebens wurden, aber ich spüre wann ich was zu tun habe.
Ich stehe bei Dir etwas auf dem Schlauch. Du hast die ganzen Bücher studiert, machst und tust, arbeitest nach 12 Schritten, hast spirituelle Wege, spürst in Dich hinein, fragst und gibst Dir die Antwort. Wenn es nicht zu Deinem inneren Frieden beiträgt, ist irgendwas faul. Die Ursache meiner Ängste, meiner ungestillten Mängel wurde in dem Augenblick unbedeutend, als ich sie liebevoll in der Hand halten konnte. Gut, das hat gedauert und die geknackten Codes zu leben dauert hoffentlich noch lange, dafür habe ich ja viel Zeit.
Deshalb frage ich Dich einfach: kannst Du Dich liebevoll annehmen, Dich lieben?
LG Kaltblut
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Hallo Besucherin,
das tut schon alles mal was weh, auch mal was länger, hinterher nicht mehr. Jeder Zahn der mir gezogen wurde, hat mir länger zu schaffen gemacht als an dem Tag, als er gezogen wurde.
Es muss auch mal genug sein, heißt es auch gerne. Man kann auch vom Höppelchen auf das Stöckelchen kommen oder krank von der Suche nach der Sucht oder Korinthenkacker werden. Klar, kann man. Ich kann mich aber auch damit beschäftigen, wo die Ursachen liegen und dann stelle ich zwar fest dass mir ein Zahn fehlt aber auf der anderen Seite lässt es sich noch ganz gut kauen. Ich bin dem Forum sehr dankbar, jedem der mir hier mit seinen Texten beim Nüsse knacken geholfen hat und wenn es immer mehr meine eigenen wurden. Die Schätze die hier vergraben sind, die gibt es in keinen Büchern.
Angst zu haben kann was Schönes sein. Man kann sich drehen, winden und immer wieder hinter der Angst verstecken, versteht jeder, hat jeder schon gemacht, auch ein Alibi. Angst kann auch zur Sucht werden. Sie bringt allerlei in Bewegung und gelegentlich brennt es lichterloh in der Birne, auch trocken. Angst hatte ich auch hier im Forum und ich war sicher kein Angsthase. Wenn mich jemand anmachte oder ich mich, weil ich bei xy etwas las, was nur auf mich zielte, dabei hat jeder sich selbst im Visier oder auch noch nicht.
Es sind den Verhaltensstörungen keine Grenzen gesetzt. Wäre in der Evolution das Schnibbelchen paar cm länger geworden, wären viele Kerle in merkwürdigen Körperhaltungen anzutreffen, weil sie wie Katzen oder Hunde läufend versuchen würden was zwischen die Zähne zu bekommen.
Das Schöne an Selbsthilfegruppen ist das „S“ für Selbst, das „H“ für Hilfe und das „G“ für Gruppe, so wie hier. Millionen Menschen wurden in Deiner Ex Gruppe selbsttherapiert, dabei waren chemische Formeln oder was ganz tief in Wissenschaftsbüchern versteckt ist unwichtig. Simples zuhören, lesen, durch Zeit reifen lassen haben mich am Weitersten gebracht, wenn es nur immer so einfach gewesen wäre. Es heißt auch: „du schaffst es nur alleine, aber alleine schaffst du es nicht“.
LG Kaltblut
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Zitat von Anesa
Hallo kaltblut,
Du schreibst Du bist dankbar für Deine Co-Abhängigkeit, denn sie begleitet und schützt Dich?
Ich verstehe das leider nicht, kannst Du mir das erklären?Hallo Anesa,
heute ist das so. Damals hatte ich Abgänge in Eimern voll Rotze, denn ich war weder coabhängig, noch alkoholabhängig, noch sonst irgendwie süchtig, ich liebte doch nur meine Frau und wollte das alles wieder schön wird.
Meine Abhängigkeiten sind wie das Ungewisse in einer Sprache, in einer anderen Kultur. Ich lebe hier zwischen millionen Ausländern und ich habe keine Ahnung wie die reden, denken und was bei denen so abläuft, das macht mich unsicher, aber Obst, Gemüse und gelegentlich Fleisch sind dort besonders gut. Es liegt an mir, ob ich mit den Leuten im Geschäft ein Gespräch anfange und etwas lerne, vielleicht mal dort Urlaub mache oder sogar einen Sprachkurs belege, vieles würde mir leichter fallen.
In mir sieht es doch nicht viel anders aus. Ich bin mein Fremder. Frauen kennen ihren Körper was besser, aber ich, nö, ich weiß wie ein Motor oder die Wirtschaft funktionieren. Jetzt ziehe ich es vor mich besser zu kennen, meine Sprache zu lernen, ehe mich jemand aufschlitzt und raus schmeißt, was da nicht hingehört. Die Coabhängigkeit habe ich gehasst, ich kam mit nichts zu Recht. Ich habe mich um meine Frau gekümmert, getan, gedreht, gemacht und sollte sie dafür noch verlieren und obendrauf eins aus die Mütze bekommen. Ja wo gibt es denn so was. Alkohol gehaßt, Frau gehaßt. Dann auch noch eine Sucht nach der anderen aufdecken, um festzustellen, dass es mit dem Suff gar nichts zu tun hatte und sich alles bei neuen Krankheiten einfach wiederholte. Krankheiten gehaßt. Die kranken Strukturen verschwinden ja nicht einfach, nur weil ich jetzt weiß wo sie herkommen. Dafür darf ich mich heute einfach so lieb haben.
Ich bin emotional und geistig beschränkt, so wie dem abhängigen Alkoholiker vielleicht bei einem schrägen Gedanken etwas Ungewolltes in den Hals läuft und alles von vorne beginnt, könnten jederzeit in meiner Programmierung Verbindungen entstehen, die nicht gut für mich sind. Das ist halt so und das darf ich behalten, so wie einige Menschen stärker oder weniger stark auf Umstände von außen und innen ansprechen. Was mir hier bei mir und meiner Frau geholfen hat, könnte ja auch bei anderen Umständen gut für mich sein. Beim Essen hat es geholfen, beim Trinken, beim Rauchen, bei der Tageseinteilung, beim Arbeiten, bei Depressionen. Ich verstehe mich und meine Sprache immer besser und brauche nicht mehr zu reagieren, wenn mir etwas nicht gut tut, ich setze meine Marker selbst. Die Warnblinker schützen mich weit vor dem Crash. Hoffe ich mal, denn Wissen ist so eine Sache.
Die Cobhängigkeit oder was wir damit bezeichnen, ist ein Symptom, so wie der betrunkene Partner, bei dem die Ursache vom Alkohol ausgeht. Der Alkohol wird zum Symptom, denn dahinter steckt ja was, dahinter wieder was und wieder was. Je besser ich meine Sprache verstehe, je besser komme ich mit mir zu Recht. Bis ich mich fließend verstehe, sind es ja noch paar Jahrzehnte.
LG Kaltblut
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Hallo Besucherin,
im Prinzip könnte man auch sagen: bei dem einen ist es so und bei den anderen so, zwar gleich, nur immer was anders.
Auch wenn ich weniger gelebt werde, manchmal muss ich andere über mich bestimmen lassen, vielleicht weniger als früher, vielleicht anders, aber es gibt sie. Da ist nicht die Frage wie ich die los bekomme, sondern wie erreiche ich die Gelassenheit zurück, um in Einklang mit mir und meinem Umfeld zu leben.
Bei meinen Angstentdeckungen und es gibt sie ja nun, die sind ja nicht weg, nur weil ich sie gerade nicht mehr habe, war mir aufgefallen, dass ich viel farbenfroh umschreiben konnte, ohne auf den Punkt zu kommen.
Fakt ist, dass es für mich heute eine ganz einfache komprimierte goldene Regel gibt:
Abgeben an eine höhere Macht – im Heute bleiben - nicht bewerten – und grundlos Tun.
Dann kommt alles wieder an den Platz, wo die Natur es für vorgesehen hat. Wenn mir 50 Jahre lang Erfahrungen nicht zur Verfügung standen, sich Mängel und Ersatzbefriedigungen aufbauten, dann ist es mir heute ein besonderes Vergnügen mir dabei zuzusehen, wie ich mit allem was scheinbar so wichtig war und fehlte, ganz glücklich und zufrieden leben kann, denn ich habe mich und da ist alles drin was ich brauche.
Meine Frau war übrigens ähnlich wie Dein Professor, es hat mir wenig gebracht alles analytisch auseinanderzunehmen, es waren immer nur gute Alibis für mein Ego. So wie ich ihren Suff verlängert habe, so habe ich meine masochistische Leidenszeit nicht verkürzt. Ich darf heute gesund egoistisch sein, auch was narzisstisch, das passt schon.
Wie kommst Du denn jetzt von der Theorie zurück in die Praxis, wiehern und mit dem Poppes wackeln bringt Dich ja nicht weiter? Ich meine, älter wirst Du, das Kind in Dir ist nicht mitgewachsen und knuspriger ist so eine Sache. Kannst Du Dich denn schon lieben?
LG Kaltblut
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Hallo Besucherin,
für mich ist es kein Wunder mehr, dass ich eines Tages meine Frau dafür dankbar würde, dass sie gesoffen hatte, meinen Infarkt bekam und was da alles an Tauwasser Überschwemmungen verursachte.
Jeder Hass, alles Verdrängte, alles was auf dem Mond landete, kam ungebremst zu mir zurück, genauso wie mit jedem Verzicht, jeder Pause, Verlangen größer und unbändiger wurde. Ich hätte mich auf den Mars schießen können, alles wäre mitgekommen.
Was ist denn für Dich Verschmelzung? Ich bin auch gelegentlich verschmolzen, im Ohr. Die Natur hat Anomalien durch Eingriffe von außen nicht vorgesehen, die machen wir uns selbst.
Eintagsfliegen sind komplementär, die leben in vollen Zügen in den Tag hinein und bekommen vieles von morgen nicht mit, manche landen kopuliert unter der Klatsche. Die Kerle von Gottesanbeterinnen sind echte Komplementäre und Draufgänger, die haben die glückliche Aufgabe auch nach der Vereinigung still zu halten und zum Fressen gern zu sein. Die Natur ist aber kein Fressgebilde, da gibt es natürliche Gesetze, da steht es mir frei stillzuhalten oder meinen Hintern aus der Schusslinie zu bewegen.
Der schleichende Prozess gibt doch die unbearbeiteten Baustellen wieder, die zugeschneiten Mängel, die sich hinter keiner Sucht, keinem Partner, keiner Liebe verstecken lassen, wenn die Angst es zu lässt. Dabei ist es der Natur ziemlich egal, ob ich mich zu mülle mit Süchten, Fressen, Saufen, Hungern, Arbeit, mit Machtgehabe oder Krankheiten, als Folgeerscheinung jahrelangem Missbrauch an mir selbst. Das hört ja nicht einfach auf. Als fleißiges Kerlchen finde ich vom Alkohol ausgehend immer neue Blindgänger. Partner, Süchte, Krankheiten, Gründe, Gründe, Gründe. Es war meine Unfähigkeit Kindheitsprägungen zu folgen, statt auf die Natur zu hören. Natürlich konnte ich da nichts für, böse Gründe als Symptom vor der Ursache, unbedeutend, wenn ich mich anfange aufzulösen.
Leben ist nicht heilbar, Leben ist. Das ist ganz einfach, ich muss nicht ununterbrochen an mir rumfummeln um mich zu spüren oder schnippeln oder schneiden oder ab- und rausnehmen lassen. Die Natur hat alles für ein gesundes Leben in mich reingepackt, ich muss das nur raus lassen.
Wir gehören alle nicht zu dem Typus Mensch, den ich da beschrieb, wir werden dazu. Das ist auch gut so, denn es kommt nicht darauf an, wie verständlich etwas geschrieben oder gelesen wird, das Einzige was zählt ist wie vollständig das Leben gelebt wird und das wird mit jedem Rückfall nur immer was kürzer. Wir haben alle Zeit die wir haben. Das ist ja das Tolle, dass wir, die so ernannten Coabhängigen vor lauter Wald keine Bäume mehr sehen.
ZitatAuf der persönlichen Ebene ist Stabilität in mein Leben eingekehrt, aber meine Partnerwahl ... ... eine unausgesproche Einladung für Missbrauch?
Besucherin, mal ganz ganz ganz offen: wenn ich einen Bogen um jede Frau mache, die für mich erkennbare Suchtstrukturen in sich trägt, mit denen ich nichts mehr anfangen will, dann braucht es praktisch für Menschen die auf das Gegenteil stehen keiner Einladung, die Einladung ist Dein Verhalten. Ein gefülltes Sparschwein ist nur die halbe Miete für ein ausgeglichenes Konto.
LG Kaltblut
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Hallo Anesa,
auf eines kannst Du Dich verlassen: auch wenn das Alkoholproblem noch nicht so groß ist, die Probleme werden nicht kleiner.
Wie meinst Du das denn jetzt? Brauchst Du einen Grund dafür, dass es Dir wieder gut geht und Du kein schlechtes Gewissen hast? So was wie: er ist ja gegangen und hat Dir die Entscheidung abgenommen oder ihn irgendwo erwischen oder oder oder, d. h., Du wartest jetzt vom Anfang bis ans Ende, also so lange bis er Dir die Entscheidung abnimmt, ob es Dir gut oder nicht so gut geht?
Voraussetzung dass sich was ändert ist etwas zu tun und nicht da zu sitzen, zu warten bis die Dachlawine runter kommt.
LG Kaltblut
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Hallo Besucherin,
ein bißchen kann ich Dich verstehen und Drücke Dir die Daumen, dass Du Deinen Glauben nicht verlierst.
Meine Coabhängigkeit, ich bin dankbar dass ich darauf stoßen durfte, auch dass ich sie habe, denn sie begleitet und schützt mich heute, ist nur ein gut klingendes Pseudonym für meine geistige und emotionale Behinderung.
Wenn Du nach so vielen Lehrjahren wieder in einem geistigen Misthaufen sitzt, könntest Du eventuell da anfangen, wo Du vergessen hast ganz einfach das zu tun, was Du schon lange weißt.
Das Tolle ist doch, dass viele glauben nur weil die Vögel wieder lustig zwitschern, die Tauben nicht mehr auf den Kopf pupsen und vielleicht noch mit einem liebenswerten Wesen geturtelt wird, dass alles schön ist, der ganze Krempel Schnee von gestern wird, der morgen weg taut.
Die Frage ist doch nicht wie was definiert wird, ob das als Coabhängigkeit, Helfersyndrom, Liebesbedürfnis oder Hypnoseanwendung bezeichnet wird, das bleiben tolle Symptome, die keine Ursachen sind, sondern warum Du den Punkt kennst und unfähig bist den Besen zu schwingen.
Das ist jetzt auch nicht provokant gemeint, Du darfst Dich ruhig angehen, hier sogar schriftlich.
LG Kaltblut
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Zitat von Besucherin
...bindungsgestörten und hochintelligenten Mann
Hallo Besucherin,
noch ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Das Tolle ist doch, dass da immer Zweizu gehören.
Wo sind da denn Deine Anteile?LG Kaltblut
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Hallo Anesa,
wenn Dein Mann 6 Monate weg wäre oder 1 Jahr, was würde das für Dich bedeuten, was würde denn da passieren?
Wenn Du anfängst Dich um Dich zu kümmern, worum würdest Du Dich denn da kümmern und warum soll das eine Trennung sein?
LG Kaltblut
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Hi Hartmut,
ich brauchte nur zu tun, was mir gut getan hätte.
Heute kann ich das wieder.Da ich ein vergesslicher Mensch bin,
werde ich mir hoffentlich noch eingie Jahrzehnte weiter ins Hirn langen.LG Karl
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Hi liebe Ayki,
Du meinst 3,5 Jahre hat er aufgemuckt, jetzt nicht mehr und da muckt es in Dir?
Ich glaube, ich erlebe noch wie Deine Kinder und Du groß werden.

LG Karl
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Zitat von Bolle74
Ich denke langsam ja. Irgendwie schon.
Nur, wie vereinbare ich dann das mit der Liebe?Hallo Bolle,
liebst Du Dich, kannst Du Dich lieb haben?
Ich habe das damals meine Kinder gefragt und die sagten: Papa, wie kann man denn sonst leben und dann dachte ich im falschen Film zu sein, denn für mich war das überhaupt nicht so normal wie für die Kids.
Schönes WE Kaltblut
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Hallo Bolle,
noch ein herzliches Willkommen.
Die Erkenntnis ist für mich, dass ich erst klar im Kopf wurde, als ich weder meine Frau, noch Sonstiges mit dem ich eleganterweise immer neue Erkenntnisse und Gründe schuf, in meine Ablenkungsmanöver von mir selbst mit einbezog.
Trau Dich in Dich selbst zurück, Du bist Dein wertvollstes Gut.
LG Kaltblut
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Hallo Technik,
Du bist 25? Du hast einen klaren Blick, weißt was Du willst und wo es lang geht. Danke, dass ich Dich hier lesen darf. Zeigt es mir doch, dass die Lampen auch zeitig angehen können und wie spedis Worte: wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe zutreffend sind.
Ich wünsche Dir, dass Du auch weiter Deinen Weg gehst.
Lieben Gruß und weiter so Kaltblut