Hallo Matthias,
schön Dich zu lesen. Du hast ja hier genug Pflegepersonal.
Gute Besserung, ein schönes Fest und alles Gute für 2018
LG Karl
Hallo Matthias,
schön Dich zu lesen. Du hast ja hier genug Pflegepersonal.
Gute Besserung, ein schönes Fest und alles Gute für 2018
LG Karl
Hallo Marco,
willkommen und herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, Dich hier austauschen zu wollen.
Zitat
"Gern würde ich hier Anregungen mitnehmen die mir helfen die Situation in die richtige Richtung zu lenken… "
Wie geht es Dir denn, bist Du noch da?
LG Kaltblut
Hallo Tom,
Glückwunsch für Deinen Mut hier zu schreiben und dass Du auf dem Weg bist, die Geschichte zu verarbeiten.
Ja, ich habe das genauso erlebt. Eine never ending Story und da meine Frau einen Infarkt erlitt, nicht aufhören konnte zu saufen, nur noch ein scheinbar kurzes Leben hatte und ich ohne sie nicht leben wollte, entschied ich mich dazu, mich mit kaputt zu saufen. Die Unfähigkeit ein selbstständiges Leben zu leben ist Coabhängigkeit. Davon habe ich hier im Forum gelesen. Irgendwann was es nicht mehr zu stoppen und ich musste da raus, wieder rein und wieder raus und wieder rein.
Meine Ehe wurde letztendlich geschieden, aber das Fass, das im Laufe der Zeit aufging hat vieles in mir Bewegung gebracht. Es muss etwas passieren, bevor sich etwas in Bewegung setzt, bei mir zumindest. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und vollzogenen Änderungen in meinem Leben sind unbezahlbar und ich möchte für mich nichts davon missen, das gehörte zu meiner Entwicklung. So etwas ist nicht impfbar, aber erlernbar. Natürlich gehören der überflüssige Sumpf, die unmöglichen Situationen und Auseinandersetzungen auch dazu, darauf hätte ich gerne verzichtet.
LG Kaltblut
Hallo Sausebraus,
Trocken werden und sein hat weniger etwas mit faul sein oder verlorenem Willen zu tun. Es ist bestimmt vorteilhaft, wenn Du stark, eisern und mit festem Willen ausgestattet bist.
Wirst Du deshalb nicht krank, wenn die Grippe umgeht, führt das zu einem geregelten Stuhlgang, wenn Du verstopft bist oder kannst Du eine Schwangerschaft mit festem Willen verhindern? Sucht und Krankheit bedeuten, dass Du keinen direkten Einfluss hast, das Steuer ist abgegeben. Aber Du kannst die Basis schaffen, damit sich etwas ändert.
LG Kaltblut
Hallo Sausebraus,
Du meinst, ab wann ich wieder etwas selbst bestimmen konnte, also mit Hirn und Verstand, selbstständig und ohne von meinem Unterbewusstsein in eine andere Richtung gelenkt zu werden? Also, ab wann das aufhörte, dieses etwas tun müssen, was mir nicht gut tat und später dieses etwas tun müssen, damit ich nicht in altes Verhalten zurückfalle?
Wenn ich ein Leeregefühl habe, dann braucht der Körper etwas, damit das Gefühl weggeht. Wenn ich etwas Passendes habe, z. B. esse, geht das Gefühl weg, also dieses unbefriedigte Verhalten. Dieses Gefühl kann ja auch aus irgendeinem Grund, z. B. aus einem Verlustgefühl heraus entstehen = Partner weg, auf Vorrat essen, nicht schlafen können, ich brauche scheinbar Energie um länger durchzuhalten, eine hormonelle Unterversorgung, Fehlproduktion und -versorgung im Körper, usw. wenn Du das alles weißt, stell es ab und ändere etwas, dann klappt das schon.
Abhängigkeit von Alkohol, Drogen, Tabletten, Nikotin, Kohlenhydraten ist ja nicht normal, nicht angeboren. Da führt jahrelanger Missbrauch dazu. Der Organismus hat u. U. eine neue Orientierung und findet das alles für ganz OK, als normal. Saufdruck = beseitigen, egal wie. Fettzellen können sich genauso programmieren, dass ein adipöser Zustand zum Normalzustand wird.
Was denkst Du denn wie das wieder normal wird, wie etwas in seinen Ursprungszustand zurückfällt, nachdem es Jahrzehnte versaut und verändert wurde? Warum dauert das so lange und geht nicht mit Fingerschnipp?
Ein Schock kann bestimmt einiges bewirken, ein Notfall, ein Unfall, ein Rauswurf, ein Arsch -tritt, damit ist aber der Auslösezustand nicht verändert. Sobald Besserung eintritt, kommt der Speichelfluss, das Bedürfnis wieder und das Unterbewusstsein bleibt auf Dauer stärker als das bewusste Handeln.
Bei einem Schock wird Adrenalin ausgestoßen und Du kannst u. U. mit einer Verletzung weiterlaufen, irgendwann geht dann nichts mehr. Du wirst mit ziemlicher Sicherheit in altes Verhalten zurückfallen, also saufen, fressen oder sonst was, wenn die Dinge wieder so werden, wie sie einmal waren. Wegsperren z. B., ist ja auch nur eine Herauszögerung des Zustandes, keine wirkliche Veränderung.
Wenn Du also Dein „Wollen“ wieder haben willst, dann nur durch ändern. Jede kleine Veränderung ändert etwas. Wer weiß was daraus wird.
Die Auswirkungen des eigenen Missbrauchs waren Jahrzehnte nicht wichtig, warum nicht einfach gemacht und ohne zu hinterfragen geändert wird, bleibt mir auch ein Rätsel.
LG Kaltblut
Hallo Sunny,
danke für Deine Fragen und einen guten Austausch.
Zitat
"Wann habt ihr gemerkt das ihr Co-Abhängig seit? War das schon vor der Trennung von eurem Partner oder habt ihr das erst danach realisiert?"
Erst einmal, wusste ich überhaupt nicht, dass es so was gab. Coabhängigkeit, so was gibt es als Kerl nicht. Dann habe ich festgestellt, dass ich unfähig war ein eigenständiges, gesundes Leben zu leben. Da war ich verheiratet und nicht getrennt.
Zitat"Wart ihr in euren früheren Beziehung eigentlich auch schon Co-Abhängig oder passiert das nur mit einem trinkenden Partner?"
Nein. Das hat sich so ergeben, aus einem Mix aus scheinbarer Liebe, Abhängigkeit und Verlustangst.
Zitat"Wie lange habt ihr gebraucht bis es euch besser ging und ihr wirklich loslassen konntet?"
2-3 Jahre. Um die Birne klar zu bekommen, bin ich erstmal aus der Beziehung ausgebrochen, selbst trocken geworden und wenn dann alles arbeitet, gibt es kein Zurück mehr. Daraufhin wurde sie ebenfalls klar. Entzug, trocken und dann sagte der klare Verstand: jetzt ist alles wieder gut. Neuanfang. Alles von vorne, nur trocken. Die Beziehungsgefühle, also dieser Mix aus Liebe, Abhängigkeit und Verlustangst, war direkt wieder da. Nur, dass durch die Erfahrungen hier im Forum, durch reale Gruppen und Therapiestunden der Kopf anders sortieren konnte als an Anfang. Der Alkohol war gar nicht das Problem, auch nicht die Coabhängigkeit, die zwei Menschen passten nicht.
Zitat"Therapie: habt ihr diese speziell auf das Thema Co-Abhängig gemacht?"
Ja. Es gibt Therapeuten, die darauf spezialisiert sind. Das ist aber nicht der Punkt, sondern etwas zu tun und dann stellst Du fest, dass da ganz andere Baustellen sind, die durch den kranken Partner erst bewusst werden. Dann braucht es keinen Spezialisten für Coabhängigkeit, sondern nur jemanden der bei Dir sortiert was durcheinander ist, der Dein abhängiges Suchtverhalten aufräumt. Ein Putzfimmel oder eine Pupsphobie, kann Dich auch gefährlich belasten.
Zitat"In vielen Geschichten hier wird der xy als die große Liebe des Lebens beschrieben... empfindet man das vielleicht stärker als Co?"
Je mehr Du von Dir weg bist, je unbekannter wird alles, je mehr Ängste können sich auftürmen. Als Coabhängiger werden vielleicht mehr Hormone, Adrenalin oder sonstige Stoffe ausgestoßen, da sich durch die Abhängigkeit ja die inneren Monster auf Dich freuen und mit dem kleinsten Fünkchen Hoffnung am Himmel ist es immer wieder gut. Diese Aufs und Abs sind bei mir heute nicht mehr da. Aber ich kann Dir versichern, dass mein Leben viel lebenswerter ist als es in diesem Hormonstrudel war. Insofern ging es damals in meinem Organismus anders ab, intensiver, krank halt. Ungeheilte Krankheit führt immer zum vorzeitigen Tod. Ich bin dankbar, dass ich dieses kranke Verhalten abgelegt habe.
Übrigens, das ist wie sammeln, es hört ja nicht auf indem ein bestimmter Zustand erreicht wird. Es kommt immer was Neues dazu, auch Jahre später.
LG Kaltblut
Hallo Emma,
danke, das ist ja dann das treffende Wort zum Wahlsonntag:
ZitatFazit: Wer sich im Diesseits für ein erfülltes Leben stark macht, hat
auch gar keine Angst im Jenseits mal als Blumendünger zu enden.
Und je eher wir es uns wert sind, um so länger ist der Genuss.
Philosophie ist wichtig und hat ja etwas mit denken zu tun. Denken konnte ich ab einem bestimmten Stadium nicht mehr wirklich.
Es ist doch immer dasselbe. Wenn ich Auseinandersetzungen und Probleme
habe, aufbrause oder genau im Gegenteil steif und blockiert bin und meine Energie vergeude,
ist ja die Frage, warum ist das so. Das könnte ja einen Grund haben, der ganz anders gelagert ist, als ich denke.
Dahinter könnte auch stehen, dass ich im Grunde mit mir, mit meinem
Verhalten, mit meinen Reaktionen, mit der Befriedigung meiner
Grundbedürfnisse unzufrieden bin und was tun muss. Weiß ja jeder, nur- macht
auch jeder was dran oder ist es nicht viel angenehmer, viel einfacher und
befreit es nicht schneller, wenn ich mich auf ein Pseudonym, auf einen
Platzhalter stürze?
Du hast ja schon viele Erfahrungen gemacht und bist ja auch schon etwas länger
hier. Ich habe nicht mehr gefunden, wie Du damit damals umgegangen bist.
Ich war nicht fähig, eine Auseinandersetzung mit mir zu führen. Pseudokrams
hatte ich genug, den ich gerne verwendet habe, obwohl mich einige hier immer
wieder bearbeitet haben. Ich war nicht wirklich in der Lage damit umzugehen.
Da waren Liebe, Bedürfnisse, Ängste, Abhängigkeiten, die standen über allem
und haben alles in mir blockiert, ausgeblendet.
LG Karl
Hallo Emma,
wenn du in einer Beziehung bist, denkst Du nicht darüber nach, ob die Beziehung gut tut, richtig ist und passt? Ich muss mir doch keine Probleme ins Haus holen und mich nochmal in meinem Leben mit Überflüssigem belasten? Belastungen kommen mit dem Altern doch schon von selbst genug.
Zitat„…, wo ein sich Ergänzen eigentlich gut funktioniert hat, dies Gemeinsamkeiten und Harmonie mit sich brachte, aber auch zeitweise große Differenzen. „
Ich brauche keine Beziehung, um in großen Differenzen aufzugehen und um später unter der Erde als Blumendünger über mich hinaus zu wachsen. Wenn es passt ist es ja schön, dann gibt es ja keinen Grund sich darüber Gedanken zu machen. Gründe kommen ja erst, wenn es nicht mehr stimmt. Dann landen wir z. B. in einem Alkoholikerforum oder einer Rehamaßnahme.
Zitat
„Kann überhaupt jemand dem gerecht werden?“
Überhaupt nicht, kann und soll doch auch keiner. Ehe ich mich an einen saufenden Partner aufbrauche, mache ich doch lieber die Fliege. Es gibt genug Menschen auf der Welt, die eine Beziehung angenehm machen. Ich lege keinen Wert mehr darauf, an Komplikationen anderer zu wachsen.
LG Karl
Hallo Katrienchen,
danke für Dein Auseinandersetzen. Hinzuschauen und sich nicht vor der eigenen Belastung zu verdrehen, Einsichten nicht abzuwehren, ist für mich das härteste Stück Erkenntnis, um überhaupt gesund zu werden.
Zitat"Und da ist sie wieder, die Frage: Hätte es ohne Alkohol gepasst?"
Der Alkohol an sich ist ja nicht das Problem, sondern mein Umgang mit der Situation und der Person, auf die ich fixiert bin. Wenn ich mich nicht an der Sauferei und den daraus resultierenden Situationen festhalte, dann bleiben ja nur noch die Person und ich selbst übrig.
Wenn die Person nicht passt, weil ich in deren Gesellschaft krank werde und mich auflebe, erübrigt sich doch weiter darüber nachzudenken, warum, wieso und weshalb. Wenn etwas nicht gut für mich ist, gehört es nicht zu mir.
Übrigens: als meine Exfrau damals trocken wurde, da war sie scheinbar trocken, aber sonst war alles gleich. Trocken heißt ja nicht, dass damit auch für mich alles so ist, wie ich es brauche, mir vorstelle oder wünsche. "Trocken", also das, wo ich mich lange drauf konzentriert hatte, der Nabel von allem Guten, war nichts und alles ging trocken weiter wie vorher.
LG Karl
Hallo Matthias, danke.
Hallo Ihr Lieben,
wie das geht, mit der Beziehung, der bedingungslosen Beziehung? Ist die in einer so versauten Welt möglich ohne zu spinnen, ohne selbst krank zu sein? Meine 2. Ehe ging hin, weil ich mit der Situation nicht mehr klar kam, weil sie mich krank machte, weil ich wollte, es aber nicht ging.
Bedingungslos heißt nicht einseitig, es heißt nicht aufrechnen, es heißt nicht zügellos Pflichten und Rechte zu streichen, es heißt einpassen, es heißt nicht ungebunden die Sau rauszulassen, auch nicht am anderen sein Ego zu polieren, sondern ungezwungen zusammenzuwachsen. Das heißt auch nicht dass einer nur nimmt und der andere gibt nur. Es geht doch, wenn alles neu ist, bis die Eigendroge nicht mehr wirkt. Beziehung heißt nicht ziehen, rupfen, zupfen, ziehen, pressen und drücken, sondern zusammenfügen, frei ungezwungen sein, sich gut beim anderen fühlen.
Wenn sich zwei Menschen treffen und es zu mehr kommt, weil genau an dem Tag die Chemie stimmt, weil die Hormone auf Befruchtungsmodus stehen, dann ist da ja keine Bedingungslosigkeit. Da passiert zwar etwas Natürliches, aber drum herum dreht sich die Welt weiter. Modus aus = fetter Kater, oft mit Enttäuschung und Konsequenzen.
Wenn ich suchtgesteuert bin, von Abhängigkeiten hin- und hergeschleudert werde, von Ängsten erfüllt bin, mein Umfeld manipuliere und versuche alles meinen Bedürfnissen anzupassen, was soll da in einer Beziehung wachsen? Einer bleibt immer der, der auf der Strecke bleibt.
Abhängigkeiten sind ja nicht nur Süchte, Triebe, nicht nur krankhaft. Gesellschaftliche, soziale Verpflichtungen gibt es ja auch, meine Herkunft, mein Stand, meine Nationalität, meine Bildung, meine Familie, Kinder, Bekannte, Job, Geld, Hobbies, Neigungen, Verpflichtungen, die unter Umständen schon genug Unstimmigkeiten mit sich bringen, sobald der Scheibenkleister porös wird. Bedingungslos wird da eher zu aussichtslos.
Was wenn einer krank wird, Pflegefall, wir sagen ja oft: saufen ist keine Krankheit, da kann einer was dran tun, an was denn? Wir sagen ja oft: eine richtige Krankheit, das wäre ja eine ganz andere Situation- ist es das wirklich oder nur ein anderer Platzhalter für meine Unfähigkeit mein Leben zu meistern?
Gewollte Abhängigkeiten, durch Medien, durch Ernährungsbeeinflussung, durch Umwelt und Systeme werde ich sowieso kaum durchschauen, denn Kontrolle heißt auch dumm machen, verblöden zur Ruhigstellung. Wie soll eine ruhiggestellte, verblödete Dumpfbacke, bedingungslos mit einer offenen Dampfmaschine zusammenpassen? Gewalt, Krieg, Vertreibung, Hetze, Unterdrückung, wie soll da etwas Bedingungsloses wachsen, wo der Zwang mein Leben bestimmt?
Wenn ich unbefriedigte Bedürfnisse in mir trage, die meinen Organismus prägen, wie das Bedürfnis nach Schutz, Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit, Anerkennung, Versorgung, Sicherheit und das Gegenstück wird vom Gegenteil gelenkt, wie soll da etwas bedingungslos werden?
Wenn ich keinen Bock habe über mein Verhalten, meine Situation, meine Zukunft, meine Beziehung nachzudenken, mich nicht austauschen kann, weil es einfach nicht geht, weil mir da etwas fehlt, weil etwas in mir nicht raus kann, wie soll da was Bleibendes wachsen?
Wenn sich im Laufe der Jahre mein Leben ändert, mein Zustand, meine Einstellungen und sich der Partner nicht mit verändert oder in eine andere Richtung entwickelt, wie soll da was dauerhaft und gesund halten?
Bei so vielen unterschiedlichen Faktoren, da kann nur jeder selbst und für sich herausfinden, was wie geht, wenn er es dann kann. Wenn sich der Arsch nicht in Bewegung setzt, dann geht eben nichts und da kann auch was ganz anderes raus kommen als vorher gedacht.
Warum soll ein Säufer nicht gut mit einer prächtigen Coabhängigen oder umgekehrt zusammen leben können? Es geht alles. Bei mir ging das irgendwann nicht mehr, das war nicht mehr möglich. Wie ich bei Sunshine16 schrieb, ist alles möglich. Freunde waren 45 Jahre trocken zusammen, nachdem sie die Saufzeit gemeinsam überstanden hatten.
Wie meine bedingungslose Beziehung aussieht? Je mehr gleich ist zwischen Partnern, je mehr Spannung verschwindet, je einfacher ist es bedingungslos zu sein. Je mehr passt, je einfacher ist es und umgekehrt. Je mehr in mir passt, ich bei mir bin, je einfacher passt es mit anderen.
LG Karl
Hallo Sunshine16,
ich verstehe das jetzt so, das es Dir nicht schmeckt die Suppe auszulöffeln, wenn der Bauch noch reichlich gefüllt ist und von xy verlangst Du, dass er mit den passenden Argumenten etwas ändert. Passt ja beides nicht, also bleibt alles wie es ist. Zumindest so lange, bis es nicht mehr geht.
Hinschauen ist unangenehm. Angst vor ungewissen Konsequenzen verhindert vieles. Viel Glück und Kraft auf Deinem Weg.
Übrigens: es gibt Ausnahmen. Freunde waren über 45 Jahre trocken und sind zusammen geblieben, alles ist möglich.
LG Kaltblut
Hallo Sunshine16,
Du schreibst ja, dass Du ein kranker, verbrannter Mensch bist. Trotzdem hängst Du Dich an einen anderen kranken Menschen und versuchst, Deine spärlichen Energiereserven zu verbrauchen? Wo ist denn für Dich der Unterschied, zwischen nicht mit dem Saufen aufhören zu können und dem nicht alles in die eigene Genesung zu investieren?
Nur ein bisschen gesund werden wollen ist wie was weniger zu trinken, geht nicht. Da wird aus dem Phönix wieder verbrannte Erde.
LG Kaltblut
Liebe Sunshine16,
noch ein herzliches Willkommen, ein gutes Gedanken sortieren und das Du den Durchblick für das bekommst, was Dir gut tut.
Wenn Du ganz tief innen drin anfängst nachzuschauen, dann ist da eine kleine Zelle und die will von Anfang an nur eines: sich gesund entwickeln, krank kommt die nicht auf die Welt. Es ist nicht vorgesehen, dass sich Menschen all das antun, was sie denken, dass es normal ist, so sein muss, eine Vorsehung ist oder weil irgendwer die Rädchen so gestellt hat oder dass es der einzige Kerl, die einzige Frau auf der Welt ist, die uns den Sinn des Lebens einhaucht oder mit beiden Händen rein schlägt.
Wir Menschen machen vieles, für Wohlstand, Anerkennung, zur Selbstbefriedigung, für Kinder, Geld, Jobs, für andere und natürlich für Gefühle, für Liebe. Die kleine Zelle, die hat damit nichts am Hut, die will gesund sein. Eigentlich wird doch alles gemacht, um die kleine Zelle kaputt zu bekommen und die macht alles um gesund zu werden. Bis es nicht mehr geht und Du dazwischen.
LG und guten Austausch Kaltblut
Hallo Ohnmächtig,
herzlich willkommen und auf einen guten Austausch hier im Forum. Der Umgang mit den Forenregeln ist etwas gewöhnungsbedürftig, hilft Dir aber auch über die Umstände problemlos zu schreiben.
Egal was Du machst, es wird Konsequenzen haben, für alle Beteiligten. Du wärst ja nicht ohnmächtig, würdest Du mit der Situation noch klar kommen. Nur wenn Du etwas tust, etwas veränderst, wird es auch Veränderungen geben. Deine Tochter kann das nicht, Deine Partnerin kaum, der Einzige der bewusst
und klar ist bist Du. Alles was neu und mit Unbewusstem verbunden ist macht Angst. Hinterher weniger, dann nicht mehr.
LG Kaltblut
Hallo Ihr Lieben,
danke Euch, das waren tolle Festtage, einfach schön, unkompliziert, blitzfrei, ohne Rausch und doch berauschend, Trockenrausch.
Was die Beziehung ausmacht? Ich mag gerade überhaupt nicht über irgendwas Tieferes nachdenken und komme darauf aber zurück, sobald der Kopf von all den schönen Gedanken frei ist.
LG Karl
NS: Liebe Viola, ich schicke Dir eine ganz feste Umarmung.
Hallo Ihr Lieben,
gelegentlich höre ich die Frage: kann ich eines Tages wieder…….
Warum eigentlich? Warum sollte ich eines Tages wieder coabhängig sein wollen oder saufen wollen oder meine Birne in Gülle stecken?
Da stimmt doch was nicht in der Birne. Die Frage stellt sich heute überhaupt nicht mehr. Ich möchte weder den vor so 12 Jahren noch unbekannten Zustand der Coabhängigkeit zurück, noch möchte ich irgendwann nochmals Alkohol trinken. Wenn da noch etwas im Hirn abgespeichert ist, z. B. dass die Einschränkung der freien Entscheidung zu saufen oder nicht zu saufen, ganz nach dem Motto: ich will der Bestimmer sein, über der vorhandenen Abhängigkeit steht, wenn also mein unfreies Verhalten nicht als reale Freiheit betrachtet wird, dann ist ja noch was falsch gepolt.
Coabhängigkeit hat in einer gesunden Beziehung nichts verloren und Materialien, die einen schleichenden Zelltod mit sich bringen auch nicht. Was soll daran gut sein? Warum sollte das ein Organismus wollen? Welche Zelle will krank sein? Warum krank denken?
Was ist in den vergangen 11 Jahren passiert? Steht ja hier.
Danke Forum, ich habe hier mit so vielen Menschen gequatscht, mich mit so vielen Themen auseinandersetzen dürfen und mich entwickeln können, wie wohl sonst noch nie in meinem Leben. So intensiver Austausch ist in der realen Welt schwer möglich. Wenn so ein Austausch möglich ist, geht auch viel wieder verloren, was hier fest geschrieben steht. Dabei stelle ich mir gerade vor, wie ich über das eine oder andere Thema offen mit Bekannten reden würde, so wie wir hier anonym darüber schreiben, einfach so, so wie es ist, da würde der Freundeskreis aber schrumpfen und was da alles überhört würde, falsch verstanden würde, ojeehh. Das ist ja oft schwarz auf weiß unglaublich, aber ein Wort, einfach so im freien, individuellen Raum, zwischen vier Ohren, das ist ein gewaltiger Unterschied. Mit Fingern geschrieben, bedacht, gedreht, angeschaut, gewendet und immer wieder neu, das geht mit einem Laut aus anderem Mund überhaupt nicht, was für ein Unterschied.
Ist das ganze Durcheinander, was damals in meinem Kopf war, diese Kombination aus Unwissenheit, Angst und explodierenden Gefühlen, Normalität, Alltag ein vorgesehener Entwicklungsprozess, also das muss so sein und hat mir da noch etwas Entwicklung gefehlt oder ist der Zustand, so wie es heute ist, die Normalität, die Vorstufe für Weiterentwicklungen bis in die Kiste, also einfach nur alt werden? Da waren ja Stadien, von Krankheit, von Psychologie bis Philosophie, also der ganze Schwall von sterben und sein, von Neuentdeckung und Entschleunigung, ausgedrückt und beschrieben hier im Forum, vielleicht so wie einen fetten Pubertätspickel bekommen und dann macht es plop, der Spiegel sieh sch… aus, putzen und auf so was kann ich gut verzichten, aber der Dreck muss ja irgendwie raus.
Meine Frau kommt ja auch von hier, also aus dem Forum. Wir heiraten morgen. Ich wüsste nicht was da noch dazwischen kommen sollte, Blitzeinschlag hatten wir erst vor kurzem, einen kalten Blitzeinschlag, passt zu mir. Beim warmen Blitz brennt übrigens die Hütte ab. Damals hat uns auch der Blitz getroffen. Passt.
Forum macht´s möglich. Die eine Partneragentur labert ja immer, dass sich alle 11 Minuten ein Partner verliebt, was der andere macht ist mir ein Rätsel, saufen, coabhängig sein, wer weiß. Wir werden dieses Jahr 8 Jahre zusammen sein, die Testphase ist lange genug gewesen. Fangeisen an und rein in den nächsten Lebensabschnitt. Ich bin halt was langsam und zwischen 11 Jahren Forum und 11 Minuten liegen vor allem trockene Aussichten.
Es geht immer weiter und weiter und wie gut das wird, hängt nicht von 11 Minuten ab, auch nicht vom Partner, sondern von dem wie es in mir aussieht, was ich daraus mache, wie ich in der Lage bin, eine bedingungslose Beziehung zu führen.
Jetzt kommt was Neues, mit neuen Wegen, mit Abzweigungen, mit Entwicklungen. Saufen aufhören, Partner trennen, Einstellung ändern, Leben ändern oder alles lassen und trotzdem gut weiter leben, das ist alles machbar. Alles ist denkbar, nur- je länger einer wartet, je schwieriger wird das nun mal mit dem Ändern und je weniger noch da ist, um was draus zu machen, je weniger ist nun mal da und wenn nix mehr da ist, was dann?
Von all dem wo ich einmal feste dran geklammert habe, Angst kann heftig klammern, möchte ich nichts zurück, nicht mein krankes Verhalten, nicht meine Süchte und Abhängigkeiten, nichts von dem was ich mir permanent reingezogen habe. Wenn das weg ist, dann stehst du da, schüttelst dich und denkst, wow, was da alles für ein Dreck in mir war und was da alles an den Spiegel geplopt ist. Da sind z. B. Gedanken, die sind frei und überall dabei, für umsonst und die nehme ich ja mit, auch in die nächste Beziehung. Meine Gedanken, also ich, ich mache was mit mir. Keine Zelle will krank sein und ich denke mich krank, da schüttelt es mich doch. Der Mensch findet immer einen Weg. Dieselskandal und Feinstaubgrenzwerte werden da zu Lachnummern. Wer nix zum Lachen hat, dem bleiben jede Menge Dreck, Pickel am Spiegel und was alles innen drin ist, kommt irgendwann auch raus.
Vieles habe ich auch noch nicht geschafft und jetzt, wo ich langsam immer unbeweglicher und dümmer werde, da ist das auch nicht mehr so wichtig, vieles ist unwichtig. Es ist ja immer alles gleich, es wiederholt sich, nur immer was anders.
Es gibt keinen Grund, warum ein Leben versoffen und schlecht sein soll.
LG Karl
Hallo Thalia,
als ich feststellte, dass ich abhängig war, da war ich ja als „nur“ Coabhängiger hier im Forum. Weder das eine, noch das andere konnte ich einfach loswerden und da lag es für mich auf der Hand, denen, die hier die Regeln aufgestellt hatten, ohne Wenn und Aber zu folgen. Ohne Regeln, ohne Änderung meiner Einstellung, also einfach etwas zu tun, ohne zu hinterfragen, ging das nicht.
Das Abstellen des Labereffektes und einfach konsequent etwas tun, hat dann vieles geändert.
Das ist auch heute noch so. Ich wüsste nicht, warum ich nochmals Alkohol trinken sollte, aber Freunde, also die Menschen aus meinen Umfeld, die Wissen nicht was Alkohol anrichten kann, die vergessen sogar was alles mit mir passiert ist, warum, weshalb und verdrängen das gerne.
Ganz am Anfang, da haben es die Freunde gut mit mir gemeint und wollten mir klarmachen, dass ich keine Probleme hätte und mich ganz einfach heilen, indem ich was trank. Die wussten es nicht besser und ich bin drauf reingefallen. Der Ursprung war, dass ich mich von den Freunden nicht rechtzeitig verabschiedet hatte, als ich noch konnte.
Ich sein, beinhaltet auch anders sein, dazu muss ich ändern und ändern hat immer mit Scham und Angst zu tun, also mit Auslösern, die wie eine Zündschnur, die nur brennt, bis was hoch geht. Je weniger Risiko, je größer ist die Chance, dass nichts hochgeht.
Wenn Du also an 365 Tagen 10 Gefahrenquellen mehr hast, dann ist im Laufe eines Jahres die Möglichkeit rückfällig zu werden 3650 Mal größer. Warum sollte ich mich dem aussetzen? Wie schnell ist ein Jahr rum?
Rechne einmal zusammen, wie viele auslösende Gefahrenquellen es gibt, mal 365 Tage, mal 10 Jahre.
Heute stehen ganz andere Dinge bei mir um Vordergrund, aber dieser gewaltige Risikoapparat hat mich nicht zusätzlich belastet.
LG Karl
Hallo Thalia,
wie Penta so schön schreibt:
"Außerdem gab es in meinem Umfeld einige, die meinten, dass ich gar keine Alkoholikerin wäre."
Genau, das ist auch noch ein wichtiger Punkt gewesen. Beste Freunde haben mich auf die Palme gebracht und es immer wieder versucht, um mir zu beweisen, Karl, du doch nicht, geht doch.
Nach fünf Monaten nichts trinken bin ich drauf reingefallen und konnte mich erst ab da klar positionieren, anderen und mir gegenüber.
Lieben Gruß Karl
Liebe Thalia,
a) hat meine Frau gesoffen, nicht ich und zwar mehr als für sie nach meiner Einschätzung gut war.
b) konnte ich in Maßen trinken, also aufhören, steuern, kontrollieren und bestimmen.
c) gehörte das bei mir zum Job, zum guten Ton, zum Lebensunterhalt, das war ja was ganz anderes.
d) das war immer so und warum sollte das falsch sein, wenn es alle taten, vorallem die, die meine Vorbilder waren, die so waren, wie ich sein wollte?
e) ausserdem hatte ich Angst da genau hinzusehen, dass vielleicht doch was nicht stimmte. Tut ja auch weh, sich das einzugestehen, was bei der Frau offensichtlich war. Damit zu brechen was im Hirn OK war, was jahrelang gewachsen war.
f) fiel es andersrum einfacher, nichts dagegen zu tun.
LG Karl
Hallo Poster, hallo Matthias, hallo Ihr da,
fast wieder ein Jahr rum. 11 Jahre Forum werden es bald, 10 trockene Jahre, mit ohne Cocolores rum, 10 Jahre um die neue, geänderte Lebenshaltung als Normalität abzuspeichern, um so zu sein, wie andere immer sind.
Kinder gut, Frau gut, Job gut, Gesundheit gut, alles im Lot, es passt. Motorradfahren wird immer weniger, dafür durfte ich letzten Jahres wieder ins Sportstudio gehen und habe einen neuen Weg gefunden mich was fit zu halten.
Wenn ich hier lese, wird mir immer unvorstellbarer, dass ich das war, der so drauf war.
Sich solidarisch mit den Bach runter saufen, wie bekloppt ist das denn?
Coabhängig sein, also die Unfähigkeit sein eigenes Leben zu leben, in Abhängigkeit von einem Säufer dahin zu dümpeln, ist doch nichts anderes als mit dem Schirm der Umbrella Coorperation im Hintern durch den Tag zu wandeln, um als Stockfisch zu enden.
Im April vor 12 Jahren, bekam meine Exfrau einen Infarkt. Jetzt wird sie gesund, das hilft, noch härter geht es nicht, dachte ich. Nö, das Einzige was half war, das ich durch das Forum hier klar in der Birne wurde, also ohne Alk lebte. Von da an ging all das was scheinbar die Beziehung, die Ehe, die große Liebe ausmachte immer weiter auseinander, ich zog aus, sie wurde trocken. Dann ging es noch was hin- und her, bis der unweigerliche Knall kam, denn was nicht zusammen passt, kann man nicht zusammenschweißen, das rostet sich wieder los.
Wisst Ihr, so einen Müll habe ich in den 7 1/4 Jahren die ich mit meiner jetzigen Frau zusammen bin noch nicht erlebt. Bei uns ist auch nicht immer alles in Butter, aber keiner würde sich so etwas nochmals antun.
Wenn mir mal jemand gesagt hätte, was vom ersten ungläubigen „hääh, dann bin ich ja auch ein Alkoholiker“, bis jetzt alles an Änderungen dazukommen würde und es geht ja gerade erst richtig los, ich hätte einen Vogel gezeigt. Eigentlich wäre der Zeigefinder permanent an der Schläfe, Dauerklopfen.
Was habe ich diskutiert und geschrieben, Erleuchtungen bekommen oder wie oft bin ich hier nachlesbar mit der Birne gegen einen Brückenpfeiler gebumst, weil die Erfahrung nicht da rein wollte, nicht annehmbar, nicht umsetzbar war, obwohl alles hier klar und deutlich steht.
Es sind immer nur die paar Worte gewesen:
Im Heute, nicht bewerten, loslassen, grundlos tun, ordnen, ehrlich.
Wie können so paar Worte so schwer zu verstehen sein und so viel im Leben verändern?
Die paar Worte kommen mir immer wieder auf das Tablett, denn was vor 11 Jahren hier anfing zu wachsen ist ja nicht weg, das kommt ja immer wieder, immer wieder was anders.
Mal indem einer unserer Jungs drogenabhängig wurde oder Krankheiten ausbrachen, mal indem Auseinandersetzungen in der Familie sind, mal indem die Mutter stirbt, da ist mal was Tragendes im Job, dort was im Körper kaputt, hier stößt mal was in der Beziehung auf und damit alles heile bleibt, reicht es die paar Worte zu bedenken und anzufangen umzusetzen.
Klar kommt dann noch ein Rattenschwanz an Umständen dazu. Der wird transparent und dann greift eins ins andere. Manchmal sitze ich auch nur verblödet und verständnislos rum, obwohl ich es besser wissen müsste, es ist nicht alles so wie es aussieht.
Saufen und Coabhängigkeit, Frau, fressen und qualmen, waren ja nur die sichtbaren, sofort greifbaren und änderbaren Punkte, die auf mein Leben, auf mich und meinen Organismus Einfluss hatten. Die Reaktion auf Stoffe, durch festes, greifbares, sichtbares Material, durch verstandene und umsetzbare Worte ist eine Sache, also weglassen was mir nicht gut tut, aber was meine Umwelt mit mir macht, mein Umfeld, die Menschen um mich rum, mein Verhalten, meine Erbanlagen, was unbewusst und aus unbekannten Gründen aus den letzten Hinterstübchen angetrieben passiert, das sind ja alles unterschiedlich Dinge. Da habe ich noch viel nachzuschauen.
Wenn ich was erkenne, dann kann ich es ändern, das Geänderte beibehalten, es leben und wieder vergessen, dann ist es so, als wäre es normal, immer so gewesen, wie angeboren. Es gibt Menschen die so sind, jede Menge. Früher sind die mir nie aufgefallen oder die hatten einen an der Waffel.
Als wir das erste Mal nicht eingeladen wurde, weil wir keinen Alk trinken, war das nicht schön, wie aussortiert. Ich kann auch nicht um 0.30h, wenn alle einen im Tee haben, über dieses dumme Gelabers mit lachen. Da fehlt mir heute was. Dafür können wir über andere Dinge reden, denn die, die nichts in der Birne haben, die sind immer ganz OK. So gibt es viele Alltagsdinge, die sich geändert haben und es funktioniert, geht und macht gar nicht die Probleme, die ich früher dachte. Wenn ein Arzt mir z. B. einen Hammer verschreibt, dann muss ich den ja nicht nehmen, wenn ich weiß, dass es Blödsinn ist.
So sind viele Änderungen einfach geworden, wie neu angeboren, andere bis heute nicht möglich, es geht nicht, ich mag nicht, obwohl ich genau weiß, dass mir die Konsequenz nicht gut tut. Andere kommen ganz automatisch, der Organismus fragt nicht, der will Umstellungen oder an den Tropf. Ich mache dann lieber noch viele Veränderungen.
Klingt kompliziert, ist es aber nicht.
Trockenen Gruß und bis bald mal Karl