Hallo Kiebitz,
wenn ich Dir genau sagen könnte, was Du tun sollst, würdest Du es grundlos tun?
LG Kaltblut
Hallo Kiebitz,
wenn ich Dir genau sagen könnte, was Du tun sollst, würdest Du es grundlos tun?
LG Kaltblut
Hallo Ette,
tut gut Dich wieder zu lesen.
LG Kaltblut
Ein herrlicher Morgen, heute hätte ich gerne eine Kamera gehabt, um die roten Morgenstrahlen auf unserem Flüßchen einzufangen. Wenn ich an der Bäckerei vorbeilaufe, dann riecht es so schön, aber es bringt mich nicht ab vom Weg, ich war schon lange nicht mehr beim Bäcker, schönes Gefühl, eine andere Art des Genießens.
Hallo Kibitz,
Currlinger, Stoffel, FMK, Papi, PapaMuc und es gibt noch mehr, aber daß ist auch unerheblich, denn es geht hier um Dich, nur um Dich und deshalb erstmal nachträglich: schön daß Du da bist. Ich habe gelesen, daß Du schon seit April angemeldet bst.
Was hast Du denn seitdem für Dich gemacht?
Fühlst Du Dich unwohl in der Gruppe, unter den Frauen? In meiner Gruppe sind mittlerweile mehr Kerle, auch jahrzehnte trockende Alkoholiker, die Co-wurden. Eine geballte Ladung jahrelanger Erfahrung und Energie, die mir kein Therapeut oder Arzt bieten kann, nur das Forum und die SHG.
Was meinst Du mit „anders“ und leichter tun?
Zitat von Kibitz50
Die Belastungen deren die Männer ausgesetzt sind ganz anderer Natur...
Die Gruppe ist so gut wie Du sie Dir machst und irgendwann muß auch die Klagemauer eingerissen werden.
Zitat von Kibitz50
Naja bin ich glücklich? Man kann nicht immer oder permanent glücklich sein... aber ist gibt diese Momente!
Was tust Du denn dafür? 20%, daß d. h., an 6 Tagen im Monat bekommst was vor den Kopf, ein unwürdiges Leben. Was denkst Du wo das hin führt?
Zitat von Kibitz50Ich habe verschieden reagiert... mit Liebe, bis Drohungen, mit Entzug der Zuneigung... alles ausprobiert. Ihr seht... ich kämpfe immer gemeinsam mit meiner Frau.
Du für Dich oder für Deine Frau? Kämpfen?
Zitat von Kibitz50
Denn schreibt hier so kalt über diese arme Menschen, die der Krankheit ausgeliefert sind. Man soll nicht glauben wie die unter ihrer Sucht leiden.... es waren doch mal zu Mensch die wir geliebt haben bzw. noch tun.
Sie mal Kibitz, ich liebe meine Frau doch immer noch, nur anders und sie ist ein lebens- und liebenswürdiger Mensch, daß wird sie auch immer bleiben, nur für mich und ich für sie eine persönliche Lebensgefahr und deshalb nehmen wir nicht mehr gemeinsam an unserem Leben teil. Das ist nicht hart, sonder nur unser Weg zu überleben. Wir lernen damit umzugehen, mit allem was wir lernen, mit jeder Veränderung.
Zitat von Kibitz50Ich habe 2006 einer Schlaganfall erlitten.
Wo kam der denn her, denn Schlaganfälle haben ja einen Grund, der sehr tief verwurzelt ist. 2006 hatte meine Frau einen Infarkt, da wurde ich gewissermaßen zu Deiner Frau, was danach kam steht hier im Forum.
Hart Kibitz, hart sind wir nur zu uns selbst, weil wir mit den von uns geschaffenen Lebensumständen den bequemen Weg gehen, nicht den geraden der grundlosen Veränderung. Mach was für Dich, Du bist erst 58.
LG Kaltblut
Ein schöner friedlicher Morgen, der Sturm ist weg, der Regen weggeblasen und gegen die Morgenkälte könnte ich mal in meinen Bikerklamotten die Sturmhaube suchen, sieht doof aus, hält aber warm und tut gut. Ich bin zufrieden.
Ich bin zufrieden, es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung und schlechte Laune, beides habe ich abgelegt, wie ich lese, die anderen seit fast 2 Monaten auch.
LG Kaltblut
Ich habe heute lange mit Büchern rumgemacht, geiles Fachchinesisch, war 1 Stunde laufen, meine Übungen gemacht, 1/2h auf dem Ergometer mit 350 Watt und fühle mich top fit. Die restliche Sonne werde ich heute im Freien genießen.
LG Kaltblut
Hallo Ihr Lieben,
vor kurzem habe ich die tolle Wirkung von Kaffee gespürt, wie er Kopfschmerzen verschwinden ließ, wie ich nach einer Woche kürzen der ca. 1l Tagesrationen, ein krankes Gefühl bekam, auch eine Art Entzug. Hätte ich nichts darüber erfahren, woher die Wadenkrämpfe, Sehstörungen und Migräneanfälle kamen, wäre wohl ein Ärzteslalom fällig geworden. Was da in mir jahrzehntelang ablief mußte ich erst lernen, wie vieles anderes auch. Die Kaffeemaschine ist jetzt fortgeräumt, es gibt nur noch feinen Tee. Es gibt keinen Kaffee mehr. Ich habe lange Kaffee getrunken, mich vergiftet, jetzt ist er weg. Interessant, wohin die Weltbosse ganze Völker erziehen können. Direkt in die Recyclingtonne, zur Selbstverschrottung.
Interessant fand ich auch, daß jemand meinte, Allergien werden nicht nur durchs falsche Ernährung und teils unbekannte Stoffe ausgelöst, darüber gibt es unglaubliche Geschichten, sondern auch durch Textilien, da die Garne mit speziellen Stoffen behandelt werden, die einfach die Reißfestigkeit auf modernen Highspeedmaschinen erhöhen. Ist doch was. Noch interessanter ist aber, daß nichts, aber auch nichts was irgendwo abgepackt und tiefgefroren im Regal auf uns wartet noch neutral natürlich ist. Sondern bedampft, bespritzt, gefärbt, verändert, irgendwas verändertes ist, nur nicht normal. Aber ich erinnere mich daran, mal als Kind frische Kuhmilch getrunken zu haben, später nicht mehr, weil sie nicht schmeckte, schon vor 40 Jahren wurden mir andere Geschmäcke als etwas Besonderes verkauft. Heute ist das Hightechchemie. Sondermüll. Was hinter raus kommt, ist Sondermüll. Für Abwasser zahle ich mehr als für Trinkwasser, ist ja auch klar und so viel gesundes Essen wie wir brauchen, daß gibt es gar nicht. Es gibt gar nicht so viel gesundes Essen um uns gesund zu ernähren, weil wir das für sonstwas, Rinder, Schweine, Geflügel und und und brauchen. Selbst Mineralwasser hat was drin und die Industrie ihre Finger auch, denn wem bringt es was 3l am Tag zu trinken. Komische Welt, da habe ich noch viel vor mir.
Das erinnert mich aber auch an einen Pastor der trockene Gedanken verkündete und dann irgendwann vom Höppelchen aufs Stöckelchen kam und bei so einem Satz landete: Nonnen haben keine Geschlechtskrankheiten. Alles was zwischen dem ersten Glas stehen lassen, der ersten Kippe sein lassen, dem Helfen durch Nichthelfen, dem ersten Schreiben hier und diesem Satz, der Unabhängigkeit von inneren Zwängen passierte, ist mit soviel Unverständnis gepaart, es reicht für ein Leben. Es war viel Unverständnis um so einen einfachen Satz zu begreifen, der nichts mit dem Eigentlichen zu tun hat.
Diese Erfahrungen habe ich bis vor kurzem mit Unverständnis weit von mir gewiesen, statt dessen gequalmt, gesoffen, gefressen, die gesamte Palette eines lustvollen gesellschaftlichen Lebens, ich hätte sie auch aus einem Fachmund nicht angenommen, gar nicht annehmen können, unmöglich. Jetzt fließt alles in meinen Beruf, in die Aufgaben die ich die kommenden Jahre erfüllen werde, ich bin doppelt dankbar.
Ich habe eine Frau verloren und ein Leben bekommen, geschenkt, aus grundloser Liebe.
Es hätte grundlosem Tun beduft, wie grundloser Liebe, grundlosem Vertrauen, grundlosem Verständnis, grundlosem Leben. Es hätte gegen alles verstoßen was ich mir in 50 Jahren an erdacht und verstanden habe. Das war nicht möglich, alles in Frage zu stellen. Alles grundlos?
Da kam ich an einen Punkt, wo der Multiplikationsfaktor des Unverstandes ganz schön groß wurde und immer noch größer, mit jeder neuen Veränderung. Unabhängig der Reihenfolgen sah das ungefähr so aus:
- Ich erkannte Krankheiten, für die fehlte jegliches Verständnis, sowohl für den Alk als auch für den Co. dafür mußte ich reifen. Manche reifen kurz, andere länger. Damit setzte sich etwas in Bewegung, bei meiner Frau auch, zwei ungleiche Bewegungen.
- Darauf einzugehen bedeutete Kapitulieren, grundlos gegen alles Verständnis handeln. Dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
- Den Unterschied zwischen Symptom und Ursache zu erkennen, war mir unmöglich. Meine Frau nur das rausgeschnittene Geschwür, ich die Keimzelle, der Auslöser, wo sie doch in Nirvana lebte. Dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
- Mit jeder Veränderung änderte sich etwas, ich wurde zu meinem Symptom und die Ursache lag zwischen Kindheit, Lebenseinstellung, Ernährung, Außeneinflüssen, Geist und Seele. Das gleiche durchläuft der Partner, parallel, irgendwann. Dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
- Mit jeder Ursachenfeststellung konnten kleine Heilprozesse, im Körper, im Geist, in der Seele erfolgen, mit gravierenden Veränderungen. Das gleiche durchläuft der Partner, parallel, irgendwann. Dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
- Die Umstellungen von Familie, Freunden, Job, Wohnung, Einkaufsverhalten, Umgang mit Alltäglichkeiten und Gewohnheiten waren groß, dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
- Die Umstellung der Ernährung , Sport, Bewegung, der Umgang mit Alltäglichkeiten und Gewohnheiten waren groß, dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
- Mit jeder kleinen Veränderung wächst Verständnis, ändern sich die Gedanken und Lebenseinstellungen, der Körper heilt, der Geist heilt, die Seele heilt, dazu fehlte wieder jedes Verständnis, bei meiner Frau auch, zwei weitere unausgleichbare ungleiche Bewegungen.
Da habe ich hier erstmals gelernt richtig in Grenzen zu leben, grundlos in Grenzen leben, wie soll das gehen, grundlos hat keine Grenzen.
Das sind geraffte Gedanken, die Realität ist undurchschaubar vielfältig, ohne gegenseitiges Tun, grundloses Tun, paßt nichts mehr. Da beide Partner nur zwanglos wachsen und gedeihen, ohne Chemie und Hormone, ohne Einwirkung von außen, die Codes nur jeder für sich knacken kann, knackt es irgendwann im Getriebe so oder so, aber wenn zwei es grundlos wollen, was soll sie daran hindern, es liegt doch in unserer Hand? Wäre da nicht als Sahnehäubchen, was so alles im Hintergrund bei uns abläuft, wenn wir schlafen oder auch beschäftigt sind, unser Herz schlägt weiter, unsere Zentrale gibt weiter ihre Kommandos, alles geht weiter, wie unbedeutend meine Gedanken werden.
Meine Frau hat viel bewirkt in mir, viele Veränderungen, aber den letzten Weg, den sind wir nicht zusammen gegangen, wir werden bald geschieden sein, sie hat ihren Weg gewählt und ich bin stolz darauf, der erste Mann zu sein, von dem sie sich getrennt hat. Ich bleibe auch uneingeschränkt dankbar, für die Zeit die wir gemeinsam verbringen durften und was diese Zeit mir gegeben hat. Wir hatten drei unglaublich schöne Nachholjahre und jetzt hatte ich, im Nachhinein betrachtet, die wichtigsten Zwei in meinem Leben.
Den Weg des grundlosen Tun, den bin ich alleine gegangen, für mich. Ich bin auf 233m Höhe mit einem Schritt in das Leere getreten, mein größter Schritt in 50 Jahren, hinuntergesprungen, weil ich wissen wollte wie es ist, sich grundlos und sicher abzugeben, einen Schritt zu tun, der über alles im Leben entscheiden kann. Ich werde es wieder und wieder tun, bewußter und bewußter. Es kann übrigens nicht stimmen, daß in den letzten Lebenssekunden das Leben vor dem inneren Auge abläuft, die Zeit bei einem Sturz aus dem Fenster, von der Brücke, bis der Zug da ist, bis das Auto zerschellt, die reicht nicht aus. Ich ziehe es da vor bewußter zu leben, noch lange und weiter eine neue Lebensrichtung einzuschlagen, dazu brauche ich kein Geld, ich werde nie mittellos sein, denn alles ist längst in mir.
Charmenida hat folgendes geschrieben:Wer schreibt ist immer von der Dinglichkeit eines Mangels befallen. Da wo nichts geschrieben steht, ist das Leben. Schreiben heißt, solange auf die Dinge einzuschlagen, bis sie ihr Innerstes preisgeben.
Ihr habt dem verrückten Kalli das Hirn gedreht, verrückt, ich verrücke, mehr nicht.
LG und danke daß es Euch gibt, Kaltblut
Der Rest steht im Butterweichen und Steinharten, da habe ich Steine weich gekloppt und Butter hartgeschlagen, für die Harten gestreichelt. Ich bin hier nicht alleine. Viel mehr steht bei den anderen. Ich bin hier nicht alleine, alle die hier schreiben hinterlassen ein Stück ihres Lebens, jeden Tag neu, unbezahlbar, kostbar erfahren, einige zahlten mit Lebensstücken.
Zitat von Lilly12Ich bin ja ein Freund der alten Großfamilie, wie wäre es damit ?
Hallo Lilly,
ja, find ich auch gut, 1 Kerl, 5 Frauen, am Wochenende frei.
Ihr könntet dann alles schön ausdiskutieren.
Toller Stoff hier, LG Kaltblut
Hallo Ette,
na was geht denn hier ab? Die Natur richtet alles, ohne daß wir einen Handschlag tun müssen, manchmal bekommen wir trotzdem eine rein.
Sei dankbar, denn jetzt weißt Du was zu tun ist.
Ich wünsche Dir gute Besserung, ruh Dich aus, werde wieder ganz gesund und ich drücke Dich einfach mal an meinen recht klein gewordenen Männerbusen.
LG Kaltblut
Zitat von Franke41
das hat doch alles mit der sache gar nichts zu tun. sorry das ich euch damit langweile. aber ihr seht das ich nicht nur an einer front kämpfen muß, sondern das ich eine schlacht an vielen stellungen führen muß. und ich hab angst das mich meine kraft verlässt und ich nicht mehr kämpfen kann. gesundheitlich geht es mir auch nicht so gut. ich hab zwar eine natur wie ein ackergaul aber das alles zehrt doch mehr als ich vielleicht eingestehen will.
Guten Morgen Franke,
stimmt, Ackergäule können unendlich ziehen, fallen dann irgendwann einfach um, daß ist der Tiefpunkt, oft auch der Punkt hinter dem Tiefpunkt, da brauchst Du Dich um nichts mehr zu Sorgen und alles ist gelöst. Klare Ansagen lösen vieles einfach so auf, da brauchst keiner mehr zu kämpfen und Deine Gesundheit hängt direkt an Deinen Gedanken. Kaputtgewonnen sagte der Sieger.
LG Kaltblut
Hallo Ihr Lieben,
Veränderung ist Entwicklung, etwas Schönes, dafür bin ich dankbar. Es geht alles schnell. Ich werde zu jemand, der ich nie sein wollte, den ich mit einem Lächeln kopfschüttelnd, unverständlich angesehen hätte, ich werde zum gesunden Korinthenkacker. Meine Aufmerksamkeit gehörte immer dem Symptom, meiner Frau, nicht der Ursache, mir. Solange ich an mir vorbeidachte, wurde mir nicht wirklich geholfen.
- grundloses Tun, wie unverständlich einfach, wo ich doch lernte, daß muß alles schwierig sein und erklärt werden muß. Ich lerne es aufzugegeben nach Gründen und Rechtfertigungen zu suchen.
- ich habe gelernt, die Dinge nicht zu bewerten, sie neutral im Raum stehen zu lassen, des anderen Bildung, Reife, Erfahrung, Neigung und Wünsche sind seine Sachen, meine sind meine.
- Ich habe gelernt mit wenig zu leben. Wenn es mir früher wenig vorkam, war viel, es macht spaß zu minimieren, innen drin wird es immer mehr.
- Ich glaube grundlos, es tut mir gut bei mir zu bleiben und was ich nicht halten kann abzugeben.
- Ich habe immer weniger Bedürfnisse, je aufgeräumter es in mir ist, je gesünder fühle ich mich und kann bewußter genießen.
- Meine sportlichen Leistungen steigen, ich werde härter und unanfälliger gegen Eindringendes von außen, es ist mir nicht ganz klar ob ein gesunder Geist einen gesunden Körper macht oder umgekehrt.
- Mein Gewicht hat sich eingependelt, zwischen up and down liegen in 2 Jahren Ü20kg, ich habe mich mit meinem Gewicht fast immer wohl gefühlt, jetzt leichter noch viel wohler
- Neben dem Sport habe ich einige neue Hobbys und irre Sachen angestellt, über die ich früher den Kopf geschüttelt hätte, ich werde noch mehr schütteln.
- Meine Ernährung wurde umgestellt, ich esse ganz anders, anderes Material, verbrauche weniger und fühle mich gut. Fast Food und fettes Gekoche war gestern, ich wurde in die Lage versetzt, nein zu sagen. Das schont mich, erneuert viel in mir
- Ich sehe den direkten Zusammenhang zwischen Geist, Körper, meinem Tun, meinem warum. Das Bewußtsein für Lebensqualität verändert sich.
- Ich dachte alles abgegeben zu haben, mich vollkommen frei gemacht zu haben, von Doppeldruck und Zwängen, da kam immer Neues zum Vorschein.
- Ich bin zwar 50 Jahre alt aber was ist 50, mein Bioalter darunter, weiter nach unten gehend, eigentlich sollte ich viel älter sein und früher gehen, sehen wir mal, ich laufe lieber.
- die Trennung von meiner Frau war nutzlos, daß war wie eine Tumorentfernung, er wächst nach, trotz Behandlung und Bestrahlung, wenn die Ursache nicht gerichtet wird, wenn nichts mehr geht, dann geht es nicht mehr.
- Ich kann meine Frau wieder lieben, aber anders, menschlich, auch wenn es mir schwer fällt und damit es mir leichter fällt, brauche ich einen breiten, schützenden Sicherheitsabstand.
- Ich liebe viele Menschen, aber wieder anders. Ich kann wunderbar lieben, auch mich, vor allem mich, bedingungslos, grundlos.
- Ich wollte Se* mit meiner Frau, Zärtlichkeit, Nähe, Intimität, Kommunikation, Reden, Beziehung. Ich mag vieles immer noch ganz viel, aber neu und anders, ich habe alles längst in mir, brauchen tue ich nur mich.
- Ich kann laufen, ohne aus dem Tritt zu kommen, wenn ich früher in Gedanken auf Negativpolungen stieß, beruflicher, gesundheitlicher, persönlicher Art oder an meine Frau dachte, konnten verquerte Gedanken mich straucheln lassen.
- Was in unserer Beziehung passierte wird klarer, wenn ich uns separat betrachte. Ihre Ursache liegt in einer anderen Natur, jeder für sich, alles was wir tun, trifft uns nur selbst, es kommt zurück, es hat uns weh getan, es war, ist Vergangenheit, nutzlos.
- Ich war Meister im Rechtfertigen und Begründungen suchen, ich mache jetzt einfach mehr, grundlos.
- Ich gehe offen und integer mit den Krankheiten um, nur Offenheit garantiert mir Sicherheit, kein Gequatsche und Vertuschen, denn die Krankheiten sind multiple, sie verändern sich und alles was andere betrifft kann auch mich treffen.
- Ich bin nicht reif für eine Beziehung, ich werde weiter wachsen und es geht mir immer besser alleine, ich will erstmals nicht mehr, morgen ist vielleicht alles anders.
- Ich kann all meine Gefühle und Gedanken zulassen, auch losgelassen ohne mich zu verzehren, ohne festzuhalten.
- Ich bin weder Unmensch, noch brauche ich ein Kindermädchen, aber eine gleich veranlagte Persönlichkeit, ein selbstständig gewachsenes gefühlvolles Wesen zur Harmonisierung.
- Vieles was ich meiner Frau vorwarf, was ich irgendwann nicht mehr ausstehen oder begreifen konnte ist auch in mir, ich hatte es nicht gesehen oder erst entwickelt, weil es heute gut für mich ist, ich hatte es nur noch nicht reif.
- Vieles was ich begriff, betrifft nicht nur den Alk, mein Frau, Co, die Beziehung an sich, es betrifft auch den Alltag in all seinen Formen.
- Ich bekam Gedanken gestörte narzißtische Entwicklungen zu erfahren, weil ich Dinge tat, die mir fremd waren und bin froh nicht über ein gesundes Maß hinaus belastet zu sein. Objektivität und gesunder Egoismus sind noch keine NPS.
- Ich mag Veränderungen, grundloses Tun, wenn die Natur in mir sagt es wird Zeit, dann ist es Zeit.
- Zeit kosteten die Zeitungen, Radio lenke ab und das Fernsehen verblödete mich mit Dingen von gestern und ungewolltem für morgen, was soll ich heute damit?
- Im Heute zu leben ist eine gewaltige Aufgabe, es reizt mich immer mehr daraus ein „Nur im Jetzt“ zu machen.
- Ich kann im „Jetzt“ stehen bleiben betrachten, mit offenen Augen fühlen wozu ich früher die Augen verschließen mußte.
- Ich kann gelassen sein, weiß nicht wo diese Gelassenheit herkommt, sie ist als ein Stück aus dem Ganzen gewachsen.
- Manchmal sehe ich den Kern in mir, auch in anderem und kann daran feilen, aber nur manchmal, es wird aber immer besser.
- Manches tut nicht mehr weh, es gibt gesunde Abstände zwischen meinem Hirn, meinen Gefühlen und Einflüssen von außen. Rückfälle sind traurig, Krankheiten sind traurig, ich kann auch Mitgefühl haben, aber ich leide nicht mehr darunter.
- Einige Menschen waren in der vergangenen Zeit hart, andere weich, ich habe mir meine Grenzen gezogen und auf geradem Weg das genommen, was ich brauchte, für mich.
- Ich habe 50 Jahre Müll und Komplikationen um meine Gedanken verscharrt. Wo die Gedanken klar werden, habe ich Schwierigkeiten sie so anzunehmen, sie kommen mir so ruhig, tief, langsam vor, es ist unangenehmer als das Oberflächliche im Gewühle.
- Ich bin nicht gegen Einflüsse von Außen geschützt, aber mein Energiefluß hat sich ganzheitlich verändert.
- Ich bin hier, um meine Gedanken, meinen Körper, mein Leben, mich zu befriedigen, das tue ich grundlos und zwanglos gerne.
- Ich weiß, daß ich die Richtung geändert habe, daß vieles in meiner Hand liegt, daß ich heute Bestimmtes für die Zukunft ausschließe, aber es gibt keine Garantien, für nichts und ich dulde mir meine Fehler.
Ein bewußtes Leben mit mehr Lebensqualität setzt eine Ernährungsumstellung voraus, daran arbeite ist intensiv. Als ich vor 2 Jahren von radikal sprach, hätte ich mir nicht träumen lassen, daß es so radikale Einschnitte in mein Leben werden. Einschnitte sind es ja keine, das sind Entnarbungen, Heilungen, Seelenglättungen.
Ich habe jetzt verstanden, auch daß die „Meisten“ gar nicht wollen daß ich mich aus der Dummheit befreie um weiterhin mit abgefülltem Bewußtheit falsch zu verstehen, mich aufzufressen, es geht mir um:
Fleisch, Obst, Gemüse, Getreide, Konserven, Eingemachtem, Zucker, Margarine und Fetten, Faserstoffen, Vitaminen, Vitalstoffen, Fleisch, Eiweiß, Brot, Mehl, Milchprodukte, Industriestoffe, Getränken, Alterskrankheit, Auswirkungen falscher Ernährung, künstlich Hergestelltem und Verändertem, Allergien, Industrieverarsche, Politikgesülze, richtigem Kochen, Geschmack, Vergiftungsgrad innen und außen, Vertuschen, Ursachen, Krankheiten, Knochenveränderungen, Organausfall, Verdauung, Stoffwechsel und was dahinter steht, im Chemiebaukasten Mensch und viele andere Details, wie die Verdummung von Ursache und Wirkung, da will ich mehr von.
Es ist unwichtig, ob mein Elternhaus zur falschen Ernährung beigetragen hat, ob ich mir selbst durch anhaltende Ernährungsfehler bis hin zum Saufen und Qualmen einen verpaßt habe, ob ich mir mittels Bewegungarmut, Streß und Co. einen krank machenden Ausgleich verschaffte oder sonstwas in meinem Kopf nicht richtig tickt. Dummheit wird mit dem Tod bestraft.
Ein ehemaliger Gedanke, wonach Menschen die anders, gesünder leben, nur gesünder sterben, existiert so nicht mehr in mir.
Würde hinter allem immer ein „Muß“ sein, würde was passieren. Nicht saufen dürfen, nicht rauchen dürfen, nicht fressen dürfen, nicht paaren dürfen, nichts denken dürfen, alle Verbote wollen gebrochen werden. Es wurde ein Wollen daraus, ein konsequentes Wollen. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich funktionieren kann und muß oder kann und grundlos will.
Der Kopf ist schon ganz gut frei, meine Gedankenstrukturen sind (oft) ziemlich abgeklärt und klar. Mein Körper ist ziemlich gut fit, ich bin 50 Jahre und in vielen Lagen ganz gut dabei. Meine Ernährung hat sich sehr verändert, nur Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten, Freßzeugs und mehr trinken, waren es noch nicht. Es ist erstaunlich daß ich hier ankam wegen dem, was sich meine Frau reinschüttete und jetzt daran arbeite was bei mir rauskommt. Als Kneipier zu arbeiten wäre eine interessante Aufgabe.
Es geht jetzt darum, was ich aus meiner gewonnenen Erkenntnis mache, was ich wie in mich reinstopfe, wie ich was verarbeite, worüber ich wie denke. Erst alles zusammen macht mich rund und es ist erstaunlich, was die Natur alles richtet.
Ich bin ja erst am Anfang, wäre mir jemand gleich zu Anfang nur bruchstückhaft damit gekommen, nur schnell wieder weg hier. Jetzt ist das anders. Das wird noch viel tiefer gehen. Ich bin dankbar, daß ich auf das Forum stieß, auch meiner Frau, daß ich in solche Situationen überhaupt kommen durfte, hätte sie mich bei der Stange gehalten, wäre ich vielleicht nie gewachsen und hätte nie diese neuen Chancen gesehen. Ihr Los hat sie selbst gezogen, die Natur wird das richten, so oder so - grundlos.
Daran arbeite ich jetzt und fange nochmals von vorne an, weil ich immer so schnell so viel vergesse, immer wieder neu, immer etwas anders neu.
LG Kaltblut und danke daß es Euch gibt und daß ich hier meinen Schutz fand.
Der Rest steht im Butterweichen und Steinharten, da habe ich Steine weich gekloppt und Butter hartgeschlagen, für die Harten gestreichelt. Ich bin hier nicht alleine. Viel mehr steht bei den anderen. Ich bin hier nicht alleine, alle die hier schreiben hinterlassen ein Stück ihres Lebens, jeden Tag neu, unbezahlbar, kostbar erfahren, einige zahlten mit Lebensstücken.
Hallo Ihr,
Ihr habt ja irgendwie recht, auch taube Nüsse wachsen nicht unbegrenzt nach und da ist es oft besser, daß Geschehen aus sicherer Höhe zu betrachten.
Neulich laß ich, daß ein Kind so um die 150.000€ kostet. Ganz schön teuer, ich möchte nicht nachrechnen, wie viele Kinder ich in meinem Leben schon versoffen, verqualmt, verfressen oder vernascht habe, da sähe ich ziemlich alt aus.
Da Paradoxe ist, wäre es anders gekommen, hätten alle einige Kinder mehr, würden wir ganz schön alt aussehen.
LG und einen schönen bissigen Tag Kaltblut
Hi Paddy,
die gefährlichste Waffe ist das Hirn, das ist immer entsichert. Wir lernen damit friedlich umzugehen. Gib Dir Zeit.
LG Kaltblut
Zitat von NordsternEs tut gut, einfach mal das zusagen, was man fühlt.
Hallo Andrea,
ist es nicht hart, in einer Beziehung nicht mehr sagen zu dürfen was Du denkst?
Zitat von NordsternUnd er ist dann, wenn er getrunken hat, zynisch und sagt ich übertreibe und bin beziehungsunfähig. Gibt mir die Schuld, weil ich ihn einenge, weil ich ihn nicht entscheiden lasse wann er etwas trinken will und wann nicht.
Wenn mir heute nicht nach Suppe ist, weil es zu warm ist oder nach Salat weil es zu kalt ist oder nach der Wurst von vorgestern weil sie riecht dann einigt man sich oder? Hart ist es, wenn ich der Mülleimer wäre und mich auf den Dreck freuen würde. Ich würde mir das Recht nehmen, mich gut zu fühlen und dazu gehört kein Müllschlucker zu sein. Geistfreiheitsberaubung für ein Tröpfchen.
Es sind Deine Grenzsteine die Du versetzen läßt.
LG Kaltblut
Hallo andrea,
schön daß Du schreibst, dafür sind die Seiten da, hau raus was Dich bedrückt, geschrieben = aus den Kopf, Birne frei.
Vergessen fängt mit loslassen an, aber was einmal abgespeichert ist, das bleibt, nur Deinen Umgang damit, den kannst Du ändern.
Was ist denn hart bei Dir. Ich er hart zu Dir?
LG Kaltblut
Hallo Fernanda,
herzlich willkommen, den ersten Schritt hast Du schon gemacht, geschrieben. Du kannst weitere Schritte gehen und Nichthilfe erlernen.
An Dich und Deine Tochter zu denken ist ein guter Weg, der Wichtigste.
Mitleid bedeutet doch so was wie, zwei jammern, geholfen hat das noch niemandem.
Lies noch etwas hier auf den Seiten. Ich wünsche Dir viele Antworten und Kraft auf Deinem Weg zu bleiben.
LG Kaltblut
Guten Tag,
wie zum Atlantik laufen, sind doch alles zahme liebe Kätzchen hier, muß man zum Fenstern eine Geografieausbildung haben? Interessant.
Hi Ralf, ich habe die Erfahrung gemacht, daß mein damaliger Fox nur dann durchknallte, wenn ich nicht klar den Kurs vorgab. An Tagen wo ich bei mir war und dominierte, war es auch kein Problem, den Hund ohne und mit Leine an anderen Hunden vorbei zu führen, was aber selten war. Jogger machten grundlos einen Bogen, Fahrradfahrer hatten da schon eher ein Problem, weil er einfach auf dem Weg stehen blieb.
Seit einigen Monaten habe ich verstärkt festgestellt, daß sogenannte Schutzhunde, ihr Beschützerobjekt verlassen und sich mir zuwenden. Vielleicht weil in mir immer mehr zusammen wächst oder bestimmte Duftstoffe, die dem Hund Angst, Aggressivität oder sonstwas signalisieren nicht mehr produziert werden (nix Falsches denken). Ich muß ja nicht auf einen Steffort zugehen und Bussibussi machen und durch eine Gruppe mit vielen Hunden muß ich auch nicht unbedingt durchlaufen, aber wenn mir einer dumm kommt und hinterher rennt, würde ich umdrehen und dem die Nüsse knacken, egal wie groß der ist, die schützen vielleicht nur sich und den Hund, vor mir.
LG Karl
Hallo Chopin,
ich traf Menschen, die waren nach 30 Jahren Abstinenz plötzlich in einer Co Rolle wie wir, die hätten es doch wirklich besser wissen müssen. Es geht immer vor und was zurück, hin und her und das hört nicht mehr auf, das ist Leben und plötzlich stehen wir wieder vor neuen Herausforderungen.
Krankheiten verlagern sich und da ist Abgrenzung ein Weg. In guten und in schlechten Zeiten, Abgrenzung zu jeder Zeit.
LG kaltblut
Hallo Simone,
was ist geschafft? Schön daß Du hier bist, das ist erstmals geschafft und Gold wert.
Ohne das Forum hatte ich nie etwas über die "Krankheiten" erfahren, aber man weiß es ja nicht und vielleicht wären wir heute anders krank. Heute bin ich von meiner Frau getrennt, dafür hat es 2 Jahre geschafft. Ich das aus Deiner Sicht jetzt gut oder nicht gut?
Aus meiner Sicht ist das heute mein Leben, das bin ich, ich bin ich und das ist gut geschafft.
Die Dinge verändern sich, deshalb bin ich hier.
LG kaltblut