Beiträge von kaltblut

    Hallo schwabli,

    was willst Du denn, wobei fühlst Du Dich denn wohl?

    Wenn Dein Partner 4 Monate weg ist, hast Du Gelegenheit Dir 4 Monate gelassen darüber klar zu werden.

    Das wichtigste bist Du. Wenn Du enttäuscht bist weil irgendwas bei anderen nicht so ist wie die es sich vorgestellt haben, dann stimmt doch da was nicht. Wenn Du niemanden enttäuschen willst, ist ja schön für die, nur was hast Du davon?

    LG kaltblut

    Hallo Ihr Lieben,

    früher, da habe ich von meinem Vater oder meinem älteren Bruder eine geklatscht bekommen und die meinten dann noch blöde: später bist du mal dankbar. Das war ich mit 13 Jahren auch, da hätte ich Vater beinahe eine verpaßt und er zog den Schwanz ein. Eine geklatscht bekommen ist nicht übel. Intelligente, intellektuelle Menschen können gewaltiges Denken, wenn sie es zulassen, ansonsten brauchen auch sie eine elektrische Dauerklatsche. Nadelstiche wären etwas einfacher, da kann man immer mal so eine kleine Taschenreisenähmaschine auspacken und Stoff geben.

    Als ich mich erstmals traute zu schreiben, da wollte was aus mir raus, es mußte viel gesagt werden, da gehörten auch Streicheleinheiten und Knuddels dazu, zumal ich ebenso sehr empfänglich dafür war, klar und bin. Geholfen haben die mir nicht, aber sie taten gut. Geholfen hat mir das Lesen und Schreiben hier, die Kommentare, mein Therapeut, meine realen SHG und viele Menschen, die meisten unbewußt, klar auch meine Frau, sie am Meisten, nicht ich ihr, sie mir, dafür bin ich sehr dankbar.

    Hätte mir damals, vor 2 Jahren jemand gesagt zack zack zack, mach mal die Augen auf, ich hatte sie doch weit auf, aber verstanden hätte ich wenig, ich war nicht bereit dazu, unfähig. Ich wäre vielleicht befreit und clean geworden, aber meine Denke wäre Naß geblieben. Manchmal muß man seine Hand reichen, blind denen folgen, die in jahrelanger Selbsterfahrung noch leben, einen trockenen, glücklichen und zufriedenen Weg gehen. Da muß ja wohl was dran sein.

    Die Krankheit drückt mich aus, wenn sie weg ist, stimmt es ja noch nicht wieder in mir und wenn doch, wie schnell fängt alles wieder von vorne an, deshalb gehen erfahrene Menschen auch nach 30 Jahren noch in Gruppen, nicht für Kaffeeklatsch, nicht zum Diskutieren, sondern um sich immer wieder neu zu erfragen und zu erfahren. Ich habe hier oft Dinge geschrieben, die scheinbar nichts mit den Krankheiten zu tun haben, für mich schon, denn es waren ganz kleine Dinge, die viel bewirkten, die mich da hin führten, daß ich ganz neue Sachen verstehe, zumindest etwas, ich habe ja noch viel Zeit.

    Wenn Menschen verbittert sind, krank, verständnislos oder Angst haben, vor unbekannten Veränderungen, dann kann ich das verstehen, auch Nadelstiche bis zum Betonpfeiler-Klatschenmarathon. Mein Verständnis hilft aber nicht, es festigt vielleicht meine Gedanken, für mich, aber helfen kann der andere sich nur selbst und wenn es lange dauert, bis er sich versteht. Ich habe meine momentanen Wahrheiten, die verändern sich, je mehr ich erfahre.

    Vielleicht zum besseren Verständnis: wenn ich mit jemandem kommuniziere, dann nicht um ihm zu helfen, sondern es hilf mir, bringt mich ganz alleine weiter. Meine Anwesenheitsintensivität drückt meinen Nachholbedarf aus. Meine Frau hat mir einmal vor so 1 ½ Jahren vorgeworfen, ich wäre hier um mich zu profilieren, was bin ich an die Decke gegangen, ich und profilieren, hallo, ich wollte doch nur helfen. Ich habe nicht verstanden, daß die Hilfe mir galt und anderen durch mich nicht geholfen werden kann. Ich helfe mir, wenn ich anderen meine Sicht schreibe, wenn ich andere lese und andere helfen sich selbst.

    Ich habe auch einmal zu hören bekommen, daß ich hier endlich fort soll, weil hier nur Beziehungsunfähige sind. Stimmt, ich bin mit meiner Frau das beste Beispiel. Andererseits, stehe ich heute in einer direkten und engen, tiefen Beziehung zu mir, vor 2 Jahren nicht und so geht es wohl allen, die an sich arbeiten, die lernen mit sich umzugehen, wie die Entwicklungen derer zeigen, die hier neu sind und sich suchen, die auf dem Weg sind und die sich gefunden haben. Bei mir hat das was länger gedauert, bei anderen dauert es nicht so lange, bei anderen geht das sofort, bei wieder anderen dauert es unendlich.

    In unserer realen Gruppe holen wir alle Neuankömmlinge möglichst behutsam ab. Sie platzen vor Neugier und Tatendrang, wie sollen sie verstehen, wenn so ein Berg an Infos auf einmal vor ihnen liegt? Ich konnte das nicht, gut ich bin nicht so intelligent, aber das hat auch weniger damit zu tun, denn alles steht hier und braucht viel Zeit. Noch verwirrter war ich, wenn die Leute verständnisvoll lächelten, die verwirrten mich mit ihrer Zufriedenheit, denn wie konnten die strahlen wenn sie doch krank waren? Die freuten sich über Krankheiten, da hörte es doch auf.

    In Anbetracht kritischer Bemerkungen zum Helfersyndrom und Internetsucht, habe ich mir einfach mal die Frage gestellt, ob ich hier sein muß.

    Ja, oft, aber wenn ich fort bin, bin ich weg und dann juckt mich das Forum nicht.
    Ich verbringe hier viel Zeit, manchmal viel zu viel, es ist ein virtueller Ort der Erholung geworden.
    In meine reale Gruppe gehe ich auch gerne, ich freue mich zwischenzeitlich darauf, das ist dann ein Ort der Ruhe, aber wenn ich nicht kann, dann kann ich nicht.

    Früher hatte ich eine goldene Regel: wer doppelt so viel arbeitet kann doppelt so viel leisten. Ich habe dann von 6h bis 22h gearbeitet, 2x die Woche rund um die Uhr, mein Rekord waren glaube ich 4 durch gearbeitete Tage, eingeschlafen bin ich nur noch vor dem TV weil ich nicht mehr abschalten konnte. Dafür habe ich heute ein Tiefschlafproblem, das Gold ist abgeblättert rostig geworden.

    Seit ich hier bin, lese ich viel, andere lesen mehr Bücher.
    Seit ich hier bin, schreibe ich mehr, andere sehen mehr fern.
    Seit ich hier bin, denke ich anders, andere lassen den Fernseher denken.
    Seit ich hier bin ich geordneter, ruhiger, zufriedener, gelassener, andere verlagern ihre Sucht.

    Seit ich hier bin, verändert sich etwas, früher konnte ich nicht betrachten sondern mußte ich etwas tun, reagieren, rechtfertigen, vor allem habe ich viele Dinge sehr persönlich genommen, ich vergaß dabei, daß es die Gedanken der anderen waren, nicht meine, ich machte sie zu meinen.

    Ja ich bin gerne hier, nicht permanent, denn ich arbeite dazwischen und wenn ich viel arbeite, habe ich keine Zeit, auch wenn ich Online bin.

    Ja, ich hatte auch ein Helfersyndrom, ich hätte mir das nie eingestanden und habe das hier bemerkt. Die „Krankheiten“ meiner Frau waren auch meine, da mußte ich doch etwas tun. Aber meine Gedanken hier, die sind freiwillig, die machen spaß, die bringen mir etwas, mir und eventuell kann der eine und andere auch etwas damit anfangen, zumal sich vieles ja nicht nur auf die Top Priorität bezieht, Co+Alk, sondern fast beliebig auf viele Alltagssituationen übertragbar ist. Ja, unser kleines Krankengrüppchen hier, besteht in Wahrheit aus zig Krankheiten, ein Leben lang.

    Ich muß nicht schreiben, ich muß mich vor allem nicht auseinandersetzen, aber ich kann betrachten, ansehen und dann entscheiden was ich mache. Ich kann jeden Fisch auf den Grill klatschen, aber vielleicht auch mal kochen, dünsten, in die Pfanne, in den Ofen, es gibt so viele Gaumenschmaus Zubereitungsarten.

    Ich habe oft hier gesessen in den vergangenen 2 Jahren und gedacht, es ist genug, fort weg, mich halb verabschiedet. Das Forum hat mich nicht krank gemacht, es hilft zu gesunden, Selbsthilfe ist das. Ich kann jeden verstehen, der sagt: bis hier und Ende, wenn er nicht vergißt, daß es ein Ende nach dem Ende gibt. Es ist keine Schande eine Auszeit zu nehmen und neu zu starten, ich werde noch oft neu anfangen, denn in mein Hirn verändert sich etwas, auch in falsche Richtungen, aber es ist was unverständlich, wenn diese gewaltige Informationsplattform nicht genutzt wird und nicht alles aufgesaugt wird, was mir hilft.

    Es mag unverständlich klingen, aber dankbar dem Menschen zu sein, der mir den Umgang mit mir selbst ermöglichte ist eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben, auch wenn ich verbittert, traurig, ängstlich, wütend, enttäuscht, hilflos und betrogen bin, wenn ich mich mit tiefen Wunden der Verletzung umherschleppe, wenn meine kleine Seele mehr blutet als mein Herz, denn ohne Kübel voller Rotze wären die Steine nie in Bewegung geraten, meine steinharten Brocken.

    Was ist die Zeit die ich hier verbringe? Ich stehe doch erst ganz am Anfang einer weitern Reise, ich habe doch noch nicht einmal mein ganzes Kartenmaterial gesichtet, für das Leben gibt es kein GPS, nur uns.


    LG kaltblut

    NS: manchmal bedarf es vieler Zeilen, meist nur weniger Worte. Mein kürzestes ist ein "Ja", ja zum Leben.

    Zitat von Du

    So verabschiede ich mich von Euch - käme mir mehr wie ein Voyeur vor, wenn ich weiter lesen und antworten würde, aber nicht selber erzählen und mich mit-teilen.
    Habt Dank - und findet Kraft auf Euren Wegen, Trost, Hilfe, so wie ich es hier bei Euch gefunden habt.
    Und entschuldigt, wenn ich unangemessen geredet, geschrieben habe.

    Hallo Du da,

    aus dem Grund zählt das Forum zig tausend Mitglieder und stille Betracher, die sich schämen frei Haus Gedankengut anzunehmen, um sich lieber in verirrten Gedanken zu suhlen, statt den Mund aufzumachen.

    Es geht doch hier um Dich und da sollte Dir jedes Mittel recht sein, um Deine innere Zufriedenheit zu finden. Ich hoffe doch sehr, daß da nur eine kurze Verstimmung in Dir haust und das Du bald mal wieder hier umher flanierst.

    LG kaltblut

    Hallo Lupus,

    klar, alles was ich aufschrieb erinnerte mich an Dinge, die mir Energie raubten, weg ist weg, kaputt, kaputt und was gestern gegessen wurde, schwimmt heute durch ein Rohr.

    Wir haben hier eine Nachbarschaftshilfe. Ich war erstaunt, welch klasse Qualitäten und welch tolle Produkte die dort für kleines Geld haben. Sogar Leseschätze.

    Mein Hund, der hat mich mal gebissen, mit Grund. Paß auf Dich auf, man renkt sich zu schnell den Kiefer aus.

    Was machst Du für Dich oder ist das jetzt wo sie einen Abflug gemacht hat für Dich erledigt?

    LG kaltblut

    Liebe Crevette,

    was ist denn Normal? Übrigens, ich habe schon mal die Fischmesser ausgepackt und wetze gerade genüßlich am Stein, Crevetten an Karotte, das gibt ein Festschmaus.

    In die kleine Gruppe der Unnormalen, fallen Stoffmittelabhängige, wie Tabletten, Drogen, Alkohol oder auch Eßgestörte, bestimmt habe ich paar vergessen, dazu gesellen sich die Stoffungebundenen, also die frei schaffenden Künstler der Abhängigkeit, wie Cos, Workoholics, Sexsüchtige, Glotzer, der Rest ist mir gerade entfallen. Von den vermeintlich Normalen bleiben nur unwesentlich Wenige über, ich komme da jetzt was durcheinander, sind die Unnormalen die Normalos oder die Normalos die Unnormalen oder ist es doch wie beim Geisterfahrer der ruft: wie es kommt ein Auto entgegen, Hunderte.

    Ich kenne keinen wirklich Normalen, aber ich bin dankbar durch die Krankheit meiner Frau auf das Forum gestoßen zu sein, auf die ganzen Verwicklungen und etwas über meine Anteile erfahren zu haben, der Rest kommt noch. Für mich gibt es viele Eigenschaften, die normal sind, auch wenn sie unnormal erscheinen, so lange ich im Gleichgewicht bin können die mir nämlich nichts. Wenn ich meinen Angehörigen mehrmals täglich reinigen muß, muß ich ja nicht dadurch zwangsläufig krank werden. Krank werde ich nur, wenn bei mir im Kopf was nicht stimmt, wenn ich normale Dinge tue die seit Jahrhunderten menschlich sind.

    Lieben Gruß kaltblut

    Zitat von Fränkin

    ...daß er den Entzug und die Therapie macht.

    Hallo Fränkin,

    schön daß Du auf diese Seiten gefunden hast. Sprichst Du eigentlich mit Deinem Vater darüber? Einen Vater mit so einer geballten Trockenheitserfahrung, wie kommst Du damit zu recht, schließlich hast Du Deine Kindheit ja auch unter Strom erlebt?

    Was ich nicht verstehe sind Deine Worte: Trocken und Entzug/Therapie, was ist Deiner denn jetzt?

    LG kaltblut

    Hi Markus,

    joh, ich ging mit großen Schritten wieder auf die 100 zu, nicht Jahre, Kg, also kein Rettungsrings, sondern eine Schwimmweste, fest aber zu viel,
    aber ich schaffe meine 2 Stunden mit den Füßen zu laufen und darf mich bei U90 anmelden, da ist aber noch Luft, Fünfe locker. Stramplerinnen, ich habe gar keine Stramplerinnen gesehen, ist Radfahren eigentlich ein typischer Männersport? Ich meine, das wäre mir doch aufgefallen, ich bin doch nicht blind, alleine die Bewegungsabläufe.

    LG kaltblut

    Hallo,

    ich habe mich gestern wieder tieferen neuen Dingen hingegeben und an den Knöpfchen gespielt, eher waren es Druckpunkte. Die richtige Stelle suchen, ein leichter Druck zu mir und ein geschmeidiger Körper bewegt sich sanft in meine Richtung, ein gefühlvolles Drücken und er bewegt sich von mir fort oder dreht oder wiegt oder oder, hah, nach meinem Kommando. Ich war sehr steif, neben dem Takt, aber zu schwabbelig und da wir viel blödeln, fiel es mir schwer, ein ernstes Gesicht zu machen, stramm meine Runden durchzuziehen und dabei ernst drein sehen und sich innerlich lachend amüsieren. Lustige Sache. Mache ich jetzt öfters und die Gedanken daran, in Kürze noch Beinschubbeln mit einzuflechten, also da sortiere ich gerne meine Gedanken und bereite mich darauf gebührend vor. Genießen werde ich, bis über beide Ohren.

    Das sich später neben uns elegant bewegende Paar war wohl noch was reifer als ich, aber von einer Eleganz, wow, da meinte meine Lehrerin: Tuniertänzer, paar hundert Stündchen gehen da schon drauf. Hm, Warum nicht.

    LG kaltblut

    Hi Karotte,

    an so einem schönen Tag träume ich von Sommerkarotten. Ich würde gerne mal die scharfen Küchenmesser auspacken und Karottenscheibchen schneiden. Ich fasse es nicht.

    Du willst Dich nicht verletzen, hast Angst vor der Veränderung, heulst rum und machst es Dir lieber mit ihm vor dem Computer schön gemütlich. So Liebchen, laß uns was kuscheln und dann ab in den PC.

    Ach Mensch, verschrumpeln muß schön sein.

    LG kaltblut

    Hallo Crevette,

    ich hatte große Verlustängste den Menschen zu verlieren, der mir so viel bedeutete. Ich, der Partner nicht. Ich habe mich vollkommen hilflos „gemacht“ und habe entweder alles geschluckt, sie noch in Wattebällchen gepackt oder bin mit einem Aufschrei flüchten gegangen. Mein Krankheitserreger. Das ging immer wieder mal so, bis hin zur Eifersuchtparanoia, bis ich darauf nicht mehr ansprang und hinterfragte, was ich da eigentlich mache. Meine Gedanken waren immer was durcheinander. Da habe ich die „für meine Frau“ verständlich geordnet und verstand mich plötzlich selbst viel besser, nur nicht mehr was ich da eigentlich machte. Immer dann, wenn wir uns neutral, gesund verhielten, wuchsen wir, mit jedem Rückfall und wir konnten den unabhängig erzeugen, fiel unser Kartenhaus zusammen, da verschrumpelten wir zu stinkenden, kranken, erregten Rumpelstilzchen.

    Unsere Argumente wurden immer tiefschneidender. Wir hatten unsere verbale Grenze erreicht. Unsere Bezugspunkte waren kaputt. Mein Ursprung war die Verlustangst, als sie fort war, löste sich vieles auf. Die Verlustangst kam als ich so 10 Jahre alt war, meine Großmutter zu der ich einen besonderen Bezug hatte verstarb. Das hat mich 40 Jahre begleitet. Ich muß keine glühenden Kohlen in der Hand halten, aber es macht mir immer mehr Spaß Dinge zu tun, wovor ich Angst habe.

    Was will ich jetzt tun, was tun Menschen die Jahrzehnte ein Paar sind und Krisen überstanden haben? Ich lebe hier und jetzt, heute, was gestern war, war gestern. Heute freue ich mich darüber, daß ich mir all die Dinge ansehen kann, sie tun nicht mehr weh, sind einfach, gewesen, gestern, eine angenommene, unänderbare, wertvolle Erfahrung für mein weiteres Leben, heute erlebe ich wieder etwa Neues.

    Gestern habe ich andere Knöpfchen gedrückt, die machen mich fit und nicht krank, aber das war was anderes.

    LG Kaltblut

    Hallo Tami,

    was meinst Du jetzt: die Terminlagen, das alles was schleppend geht? Nun, die Welt dreht sich nicht um den Abhängigen, da ist eine unendliche Schlange. Was sind da paar Monate.

    Um nichts verändern zu müssen, entwickeln sich erstklassige Schauspielerfähigkeiten, vielleicht wartest Du noch in 10 Jahren auf ein Ergebnis. Labern und handeln sind was anderes.

    "geringe Mengen" ist ein guten Begriff. "Geringe sehbare bemerkte Mengen" trifft es eher.

    Wie lange hattet Ihr denn Urlaub? 2 Wochen, sind so 12 Jahreserholungstage, 1/6 des Jahresurlaubes ausgefallen, eben nur 2 Tage.

    LG kaltblut

    Hallo Tami,

    schön, daß Du auf diese Seiten gefunden hast. Du wirst hier in vielen Bereichen die passenden Antworten auf Deine Fragen finden und es lohnt sich in die Tiefe zu gehen. Freu Dich auf eine positive Entwicklung und betrachte Sie aus der Entfernung mit Abstand. Besprechen ist immer was Gutes, es gibt Firmen, da wird am ganzen Tag besprochen und besprochen und besprochen, meist passiert aber nichts.

    LG kaltblut

    Hallo,

    es gibt Dinge, die existieren nur im Kopf des Einzelnen. Unverstandenes, Ungeordnetes und Sortiertes. Vieles steht hier im Forum und oft bin ich überrascht, wie wenig die Details gelesen werden, „Begriffe“ ist z. B: so eine Sparte, wer die 150 Aussagen zu häufig auftretende Fragen liest, dürfte für lange Zeit unverarbeitetes frisches Gedankengut erhalten. Die Fragen und Antworten im Portal, schließen viele Lücken. Nicht alle, aber immer mehr und die anderen Lückenschließer stehen woanders.

    Es macht mich zufrieden, wenn ich vieles durchlese und aus einem anderen Licht betrachten kann. Immer wieder Neues, mein Blickwickel verändert sich, immer mehr, immer neu.

    LG kaltblut

    Hallo Ihr Lieben,

    ich dachte manchmal drücke ich mich klar und deutlich aus, dann stelle ich fest, ich bin nicht verstanden worden. Ich habe doch noch keine Ahnung wie ich mich immer ausdrücken soll. Es gibt Menschen, die haben ihre Anschauungen und daß ist gut so, denn sie reifen, wie Brombeeren, wie Holunder. Manche werden Faul, andere zart und süß.

    Es stand da „Menschenfrage“, es stand da nichts von Psychologie und -analyse, nichts von Christen, Juden, Islamisten, nichts von Glauben in seiner Vielfältigkeit, nicht von Mythologie und Philosophie, es geht um Menschen, um Menschlichkeit, um mein herzeigenes Grundverständnis, um meinen Unverstand, es geht um die Grundsubstanz der Krankheiten. Ich habe diese Frage für mich so angenommen und wenn ich eine Rakete abschießen müßte, um eine explizied allgemeingültige Analyse der Frage zu erstellen, dann würde ich diese auf mich richten, denn jede Antwort ist in mir, ich bin nur noch nicht geöffnet um sie zu sehen, manchmal muß ich erst explodieren, damit sich tausend Einzelteile neu zusammensetzen.

    Ich habe Fahrradfahrer gesehen, ich habe mir ihren Körper angesehen, die Arme, die Beine, die Waden, was für Waden, das war wunderbar, den Blick schweifen zu lassen, auf diese ausdauernden, herrlichen Körper, die markant ausgeprägten, gezeichneten Muskeln, wow. Ich bleibe auf dem Motorrad.

    LG kaltblut

    Hallo Ihr Lieben,

    in den Lagerhallenbalken nistet eine Kackfamilie. Warum der Marder die nicht holt verstehe ich nicht, denn den habe ich da schon lang laufen sehen. Wieder ein Beweis, wie toll die Natur ist und daß sie nicht Einzelne über alles stellt. Auf jeden Fall, alles voll gekackt und einer hatte einen mächtigen Krach gemacht, wenn ich in die Nähe kam. Ich dachte immer, ich kenne so viele Singvögel, aber schwarze Brust und rote Flügel, hm, das muß der Kerl sein und so unauffällig, wahrscheinlich die Braut. Ein Freund meinte, das sind keine Flügel, das ist der auffällig rotorange Schwanz des Männchens. Da habe ich mich ja wieder mal verschluckt. Wir haben Hausrotschwänze. Jetzt übersetzt das mal einer, wenn ich meiner General Managerin schreibe: ich habe einen Hausrotschwanz.

    Ich liebe diese Welt, ich bin dankbar, daß ich sie mit dem Augen eines Abhängigen sehen kann, nur einige Gefühle verdreht sind, da brauche ich nur meine Gedanken zu formen, nichts einzuwerfen, nichts einzudrücken, nichts anzuschneiden, mich nirgendwo länger flachzulegen, nur meine Gedanken, was sind schon Gedanken, alles.

    Ich denke an ein zufriedenes, langes Wochenende.

    LG kaltblut

    Zitat von ich such hilfe


    ist es falsch, sich sorgen um personen zumachen, die man kennt und auch nicht verlieren möchte? ich würde das auch so bei meiner freundin machen die nur ne freundin ist, odre bei verwandten, bekannten oder nachbarin. Wenn sie mir wichtig sind. genauso würden mir die anderen doch auch helfen, wenn ich krank oder süchtig wäre.

    kann man denn nicht evrstehen, daß man nicht zusehen kann, wenn jemand so tief abrutscht. klar weiß ich, daß er sich selbst helfen muß, aber deswegen darf man sich doch wohl noch gedanken machen?

    Hallo ich such hilfe,

    jetzt hast Du Dir aber ein mächtiges Stück Co mit Sahne gegönnt.

    Eine Krankenschwester kann nur helfen, wenn sie nicht selbst auf der Pritsche liegt, da liegst Du aber schnell, wenn Du Dein Programm durchziehst.

    Weiß Du warum all die Menschen hier auf den Seiten sind?
    Weil sie wie Du irgendwann anfingen zu helfen, das kann dauern, aber auch 20 Jahre sind plötzlich schnell vorbei. Verstehen kann Dich bestimmt jeder, deshalb bist Du hier ja auch nicht alleine. Sellbsthilfegruppe, sich selbst helfen.

    Es ist alles erlaubt, der Alkoholgenuß unterliegt der Eigenkontrolle des Anwenders. Deine Aufopferung durch Pflege bestimmst Du.

    Hilfe durch Nichthilfe heißt es in der Sucht. Bist Du denn schon süchtig, nach helfen?


    Lieben Gruß kaltblut