Beiträge von kaltblut

    Hallo bokins,

    das heißt natürlich co-abhängiger, abhängig sein vom alkoholkranken Partner, sorry und nicht Co-Alkoholiker oder mittrinkender Partner. Als Co bezieht sich das nasse Denken nicht auf das was Du in Dich reinschüttest, sondern auf Deine Gedanken, Dein Verhalten.

    Zitat von bokins


    Ich erwarte darauf selbstverständlich keine Antworten, das sind nur die Fragen, die ich mir selbst stelle.

    Dann stelle ich Dich jetzt mal erwartungsvoll mit dem Rücken an die Verstandeswand:

    Zitat von bokins


    Wer hilft denn uns aus der Sucht, die ja niemand zu bemerken scheint.

    Du, Du ganz alleine. Niemand zwingt Deinen Partner zu saufen, der macht das ganz alleine, so wie Du von seinem Tun abhängig bist, Du machst das ganz alleine. Ich habe monatelang mit dem Nebenbuhler, dem Flaschengeist gekämpft. Meine Frau dachte ich habe eine weg. Hatte ich, nasse Denke.

    Da Du ja gerade an der Wand stehst, laß uns doch noch weiter in Deinen Kopf gehen: nasses Denken ist an Rückzug zu denken, tausend Gründe zur Rechtfertigung zu suchen und die findest Du, wie Dein Mann seine Vorräte, ohne auch nur einen festen Gedanken an handfeste Veränderungen erzeugt zu haben. Ausgeliefert, Rückzug, nix bemerken, das ist keine Gratwanderung, das ist direkt zurück ins Ei.

    Liebe bokins, ich komme mir ziemlich wirr vor, wenn ich meine Worte vom Anfang, als ich hier verheult auflief und jetzt vergleiche. Vielleicht sind meine Schritte was leichter geworden, aber da oben, auf dem Grat, da geht es nur mit festem Schuhwerk und guter Ausrüstung zur Sache. Warum solltest Du nicht das schaffen, was Millionen andere vor Dir geschafft haben, einfach trocken zu werden?

    LG kaltblut

    Zitat von kaltblut

    ... Kopf hoch und denk daran, Salat ist etwas Ausgezeichnetes kaltblut

    Hallo Engel,

    vor einem Jahr wußte ich noch nicht, daß es erst richtig los gehen sollte, ich dachte auf festen Beinen zu stehen. Es ist wieder Spargelzeit, wieder schießt der Salat, wieder scheint die Sonne, schön daß der Engel wieder zurück ist, fast wie gestern.

    Ein Jahr ist so schnell vorbei, sicher viel passiert, viel verändert und viel zu ändern. Hau rein.

    LG kaltblut

    Zitat von bokins

    Aber gut, ich bin kein Alkoholiker, und auch wenn ich vieles bei meinem Mann mitbekommen habe, kann ich sicherlich die tiefen Abgründe und Suchtverhaltensmuster nicht komplett nachvollziehen. Ich wollte hier auch keinem Alkoholiker zu nahe treten was sein Verhalten der Gesellschaft gegenüber angeht. Es kann sein, dass ich nasses Denken an den Tag lege, das habe ich auch schon mal gedacht. Umso mehr sollte ich über mein eigenes vergangenes Trinkverhalten nachdenken.

    Hallo bokins,

    nasse Worte könnten auch so aussehen:

    „Aber gut, ich bin kein Co-Alkoholiker, und auch wenn ich vieles bei meinem Mann mitbekommen habe, kann ich sicherlich meine tiefen Abgründe und Suchtverhaltensmuster nicht komplett nachvollziehen. Ich wollte hier auch keinem Co-Alkoholiker zu nahe treten was sein Verhalten der Gesellschaft gegenüber angeht. Es kann sein, dass ich nasses Denken an den Tag lege, das habe ich auch schon mal gedacht. Umso mehr sollte ich über mein eigenes vergangenes Co-verhalten nachdenken.“

    Naß denken, wird auch trocken, als nicht Trinkender, ohne Alkohol sehr gepflegt. Wir sind wahre Meister im Wassertreten. Co´s ertrinken oft in ihren Gedanken.

    Zitat von Lilly12

    Dieses Denken ist mein einziger Schutz, den ich habe.

    Wenn Du jetzt Dein Geschriebenes nochmals zu Deinem Schutz durchliest, das wird zwar wehtun, aber Du wirst Lillys und Hartmut Worte bestimmt oft erkennen, zu Deinem Selbstschutz.


    LG kaltblut

    Zitat von webby


    ... welchen weg jeder geht entscheidet er selber... aber man sollte immer drauf achten das es der weg bei dem DU DICH gut fühlst...bei dem DU DIR noch ins spiegelbild sehen kannst :wink: ...

    Hallo Kathrin,

    da sage ich ärztlich: wie du wieder aussiehst, bis oben voller Fliegen (im Bergischen muß es wohl auch Fliegenfelder geben) - aber ich fühle mich saugut und mein Spiegel meint: paar graue Haare und?

    Ich weiß ja nicht ob Dir das Recht ist, aber ich hole Dich jetzt mal aus der untersten Schublade. Du warst die Erste, die mir damals was geschrieben und zum Denken gegeben hat, Du hast mich nach 2 Jahren wieder zu gebracht, Deine Kids sind 2 Jahre älter und natürlich kommt jetzt die Frage: wie geht es Dir bzw. wie ist es Dir ergangen?

    LG kaltblut

    Zitat von Oiseau


    Wir werden noch mal ein bisschen nachdenken und vielleicht muss ja auch ICH für uns beide entscheiden nicht hinzufahren.

    Hallo Oiseau,

    was hast Du denn jetzt entschieden, für Dich, nicht für Euch?

    Ein Freund, der mich sehr gut kennt, war gut gemeint der Ansicht, ich müsse nur mal was trinken und dann feststellen, ich bin OK und habe keine Probleme. Er konnte nicht akzeptieren, daß ich nein sagte und wurde zunehmend gereizt. Wir sind dicke Freunde, er hätte das wissen, vor allen respektieren müssen, hat er aber nicht, ich kann ihm noch nicht mal einen Vorwurf machen, für was auch, für seine Dummheit, auch wenn es meine gewesen wäre?

    Meine Frau war 4 oder 5 Monate trocken, wir gingen aus und tranken Wasser und Kaffee bei einem Spanier. Da meinte sie, daß wäre das erste mal und sie hatte kein gutes Gefühl dabei. Verstand ich nicht, denn sie war 4 oder 5 Monate trocken. Das ist ihre Sache, ich muß da nichts begreifen. Sie hatte auch evtl. ausartende Veranstaltungen abgesagt und anläßlich einer Hochzeit die zeitige Rückkehr vorgesehen, mir haben die nächtlichen Autobahnkilometer zwar gestunken, aber das gehört dazu. Andererseits, ich muß ihr ziemlich auf den Keks gegangen sein mit meinem Getue. Beim Autofahren dauert es auch seine Zeit, bis einem das dazwischen Geplappers und Gehampele des Beifahrers nichts mehr ausmacht, das kann ganz schön auf den Keks gehen, sogar ablenken bis zum Knall, gelegentlich muß auch „Frau“ die Fenster öffnen und frische Luft rein lassen, weil es gerade in der Anfangszeit sehr dicke unverständliche Luft gibt. Zu zweit fahre ich auch ganz anders als alleine, also haben wir beide was davon.

    Machen wir uns nichts vor, alles ist denkbar und möglich, vieles nicht Dein Job, seiner, dumm nur, daß der Leichtsinn zu oft zu schnell wächst, ziemlich schnell. Ich würde mir keine Gedanken machen „zu“ radikal zu sein oder „zu“ trocken, weil die Zahlen eher „zu“ oft das Gegenteil belegen und da kam man dem gesunden Einpendeln ruhig nachhelfen, so lange Du bei Dir bleibst.

    Als ich hier auflief, da dachte ich schon mal, ich sein oder wieder ich werden, bedeutet auch tun und lassen wie es mir in den Kram paßt, z. B. mich am Trinken des Partners aufzuregen und selbst ein gepflegtes Glas trinken zu dürfen, es war ja nicht mein Problem. Es gibt die tollsten Irritationen in unserem Kopf, da mußte ich noch oft was in den Kopf bekommen. Der Coatch in meiner realen Gruppe macht das jetzt 34 Jahre. Seine Frau, 34 Jahre trocken, kauft ihm was er gerne trinkt, schenkt ihm ein und und und, alles ist irgendwann denkbar. 34 Jahre, was eine sehr lange Zeit.

    LG kaltblut

    Zitat von Innocent

    Ich war der Esel zwischen den zwei duftenden Heuhaufen

    Lieber Innocent,

    das ist die schönste Umschreibung sich in die Schei... zu setzen, die ich bisher gehört habe. Das mußt Du aussitzen.

    Empfehlen kann ich Dir noch die neuen japanischen Messer, ein Schnitt und es gibt Eselswurst, dann wärst Du was Neues, keine Ahnung wie das bei Eseln heißt, Ochsel oder so.

    Vielleicht magst Du mal was ausführlicher schreiben. Ich dachte immer, ich hätte zu lange an mir rumgespielt, Du legst da einen oben drauf. Entweder willst Du weiter kommen, raus kommen oder nur fummeln.

    LG kaltblut

    Hallo Elocin,

    ich weiß nicht, ob der Angehörige überhaupt etwas tun kann, denn es heißt „Hilfe durch Nichthilfe“.
    Alles was der Angehörige macht, verlängert den Trocknungsweg, vor allem aber den Leidensweg, den eigenen.

    Wenn es ein Mittel gäbe, dann müßte das „sich selbst heilen“ heißen, stark machen für all die unbekannten, ungewollten und unverstandenen Veränderungen die auf uns zukommen.

    Die Liebe ist dabei blöderweise hinderlich und wenn wir sie fortlegen, dann denken wir oft nicht mehr an sie, dabei bleibt sie wo sie ist, in uns.

    Für mich ist heute die beste Hilfe einfach da zu sein und wenn ich es brauche, einfach fort zu sein, dabei ich sein und mich frei entwickeln.

    LG kaltblut

    Hallo Ihr Lieben,

    das war ein bewegendes Wochenende ohne Gelassenheitsverluste, abermeine Frau hat mich gleich mehrfach heftig in Wallung gebracht:

    Ich brauche das Auto, du hast dein Motorrad, besuchst damit die Kunden, was brauchst du denn noch ein rum stehendes Auto? Fahr mit dem Zug, das ist entspannender und billiger. Gefühlsneutral betrachtet, gibt es hier in der Familie mehrere Autos und Motorräder, Taxi, Züge und Vermietungen. Wie recht sie hat, wenn ich das neutral betrachte, ohne Wohnung, ohne Küche, ohne Tütenschlepperei, ohne tatsächlichen Bedarf. Prestige, alles meins? Weg damit, saudumm nicht mit der Bahn zu fahren. Bin ich jetzt Co, ich glaube ich war nur dumm, weil die Fahrerei nicht ökonomisch ist.

    Dann hat sie da noch einige tolle Haushaltsarbeiten, wo ich mich erst einmal hineinfinden mußte:
    Fensterputzen, schleppen, hier was und da was, Fliegengitter anbringen, Balkon aufrüsten, das kann nerven, einen vollen Plan vorgesetzt zu bekommen. Oder Spaß machen, richtigen Spaß.

    Nehmen wir mal das Fensterputzen, ich kenne was davon, war ja schließlich Singlemann mit eigenen Fenstern und habe 1x geputzt oder in der Firma, auch schon mal, gut da mache ich das mit dem Hochdruckreiniger. „Mann“ geht da strategisch ran, klar strukturiert, generalstabsmäßig, so heißt ja auch das Putzmittel. Bescheuert, als wenn der Traum einer Frau ein putzender General wäre oder ein glatzköpfiger Mukimann, wo alle nur auf Waschbrettbauch stehen, Werbung, finde ich echt doof.

    Leiter, die Große in der richtigen Höhe, Hacken dran, damit der Eimer nicht runter fällt, Abzieher, sie sucht, findet was, alles klar, Vorreiniger, nachspülen mit Fensterputz, streifenfrei mit Zeitung, haben wir nicht, dann eben mit Küchentüchern. Als Vorputzmittel nehme ich nur das Orangenkonzentrat, bin ja Öko, kenne mich aus. Altbaufenster, das sind 4 große, 4 kleine, 2 pro Zimmer, 2 Zimmer habe ich geschafft, in 4 Stunden, streifenfrei, spitzenmäßig, ich bin stolz.

    Gut, meine Frau fand die Leistung gut, ich weniger. Sie bemängelte etwas meine Struktur, denn schließlich würden Frauen in der Regel die Fenster streifenfrei putzen, schnell und gründlich, ohne so ein Gezubbels. Mir hat es Spaß gemacht, die Verwirklichung beim Fensterputz. „Mann“ kann Sauberkeit fühlen, wenn ich über die Scheibe fahre, dann ist sie ungesehen streifenfrei, wenn das Papier wie geschmiert, ohne Geräusche und Widerstand gleitet. Eigentlich wie im Leben. Kleinigkeiten sind zu verbessern, z. B. der Abstreifer, der sollte schon für Glas sein, nicht für Badfliesen. Orangensäure, ist schon was Kräftigeres, zieht Fette so ab, auch aus der Haut, rote Hände sehen doof aus, Aufgeplatzte noch doofer, Creme und Handschuhe, muß ich dran denken und Küchenrollen, die gehen weg, Wahnsinn, muß ich bedenken, auch nicht mit nassen Putzhänden ins Gesicht zu gehen, das gibt dann ein überschminkfähiges Gesicht, sieht lustig aus, fühlt man sich aber nicht. Auch sollte da ein Winterfenster raus, ich dachte immer welche, nur, eben, nur eins, zuhören hilft, manchmal muß „Mann“ einfach nur machen und nicht soviel denken. Bin ich Co., wenn ich nur mal den Hintern an der richtigen Stelle hochbekommen soll?

    Die Krönung war aber die Kränkung meines Egos, jahrelanges Baumarktstudium dahin:
    Du bist ja auch kein Handwerker, lasse das andere machen. Da hat sie mich aber getroffen. Ich, bin DIYMan, muß mir so was von einer Frau anhören, die einen Kreuz- nicht von einem Schlitzschraubenzieher unterscheiden kann. Ich mache vieles selbst. Die hat doch keine Ahnung wie das Handwerken spaß machen kann. Mein Vater war Hans Dampf in allen Gassen, der konnte alles, nicht so gut, manchmal sah das besch.. aus, eher oft, wie geflickt, aber es funktionierte, das zählte, gut, nicht fürs Auge. Bei mir funktioniert auch alles, ich bekomme alles hin, aber es kostet Kraft die an anderer Stelle effektiver eingesetzt ist, z. B. im Sonnen, im Denken oder im Lesen.

    Ich bin Spezialist im Lenkkopflager wechseln, aber jeder Wechsel kostet mich mindesten 1 Tag Fahrspaß, manchmal paar Kratzer. Das ist es nicht wert. Ich erinnere mich, daß ich Weihnachten immer alle Rechner getuned habe, was für eine Zeitvergeudung. Es ist schon gut sich damit auszukennen, aber es gibt Dinge, von denen soll man die Finger lassen. Das ist nicht mein Job, Finger weg üben.

    Mein Jüngster meinte neulich sein Motorrad läuft nur 120km schnell, da stimmt was nicht, das ging hin und her, da hat er alles eingepackt und das Teil zum Händler gebracht, der solle da mal nachsehen. Das Teil stammte von einem Händler, hatte einen technischen Fehler eingebaut, kann passieren, den hätten wir nie gefunden. Der Profi macht den Vergaser auf, bekommt einen Lachanfall und meint wer denn das verbaut hat. Das Bike fährt seitdem richtig mit Dampf, tolles Teil und „wir“ sind happy.

    Ja, meine Frau hat Recht, es gibt Dinge, da kennen sich andere besser aus und wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann sollten andere ran und es besser machen.


    Mit ihrem Job ist das ja auch so einen Sache, das hört sich jetzt total Paradox an. Ich könnte Druck machen, such dir nen Job sagen. Mich mit ihr zanken, streiten, auseinandersetzen, sie drücken und puschen, ausziehen, scheiden, wir haben ja fast alles durch, das wäre Runde 2., jetzt trocken. Lassen wir das mal. Ich könnte mich in ihren Krankheiten verlieren bis zum Nimmerleinstag, ich könnte mir jede Menge Gedanken über die arme, kranke Frau machen, mich in einen Hyper-Co-Irgendwas-Zustand versetzen. Nicht mein Ding und bleibe bei mir. Ich bin gerade ziemlich gut drauf und möchte den Zustand noch etwas ausbauen und begreifen, noch so bis zum Endtag. Ich kann nicht für sie sprechen, was immer sie empfindet ist ihre Sache, nur für mich. Es ist absoluter Schwachsinn, die Gefühle meiner Frau in mir zu spüren, meine Einbildung, ich kann nix von ihr spüren, aber ich spüre, wenn unsere Beziehung harmoniert, wie sie immer weniger an die Decke geht, wenn ich immer mehr gelassen bin. Wenn ich meine Frau beschreiben sollte, dann würde ich in der Hirnkiste kramen, die Dreidimensionale heraussuchen und eine Hälfte abschneiden, sie wird immer mehr eins, ich irgendwie auch.

    Ich habe zu viel geschrieben, es ist meine Art mich zu betrachten, zu hinterfragen, zu verstehen, zu ergründen, auch wo es nichts gibt. Ergründen ist rechtfertigen, ich müßte weiter reduzieren, dann verstehe ich mich nicht mehr, wäre mein unverständlicher Kurzweiler, würde mit Unverstand verrückt werden, ich würde mich verrücken, muß ich immer weiter, verrücken, aber langsam und gelassen.

    Ayki schrieb mal: das sehe ich nicht so, boh das war kurz, jemand schrie, „so nicht“, das war kurz,
    der kürzeste Widerspruch an sich, der bewegte was in mir. Ich bin beim letzten Kapitel angekommen und kann jetzt in aller Ruhe neu beginnen. Angekommen bei „Nix“, ich will nicht mehr zurück. Henri erklärte mir mal was von Reduktionsfaktor, damit wären wir wieder im Thema, kernreduziert, das ist wie ein Leben lang atomare Explosionen herbeizuführen, um plötzlich innezuhalten, die Richtung zu ändern und zu implodieren, sich auf den Kern, den Samen, woraus das Leben entsteht, zu reduzieren.

    Reduziert betrachtet, muß ich von hinten anfangen, das Leben von hinten betrachten, mit Abstand, von oben vom Balkon, weil das Meiste was da vorne vorbeiläuft war, das bleibt reduzierbar, überflüssig.


    LG Kaltblut

    Ette : ich bin dankbar für jedes Wort, wenn es mir weh tut, dann weiß ich, ich liege falsch

    @spedi: danke, ich kenne da einen Bayern, der meinte er geht da nicht mehr weg, aber beerdigt wollte er da nicht werden, man würde zu naß. Ich bekam ein merkwürdiges Schmunzeln, als er den Halben hob. Ich habe noch nicht die große Freude an den kurzen Hacken gefunden, den Anglerfisch schon.

    @Dia: feinfühlige Kopfarbeit ja, Co bleibt für mich das Pseudonym für meine Unfähigkeit mich gesund zu leben, mein Unverständnis für mein Verrücken, aber ganz langsam und gelassen passiert was, immer mehr.

    Karotte : nö, nicht anstrengend, fast verkauft und der Umzug ging schnell. Eine Frage des Betrachtungswinkels. Nochmals nö, stelle Dir einen Kölschen vor, der stoiberisch spricht, ehrlich, unvorstellbar slumerisch, schreiben kann ich lesbar, braucht man nicht zu hören.

    Hallo Ihr Lieben,

    Balkon fertig, Sonntagmorgenkaffee, Straßensperrung, Marathonlauf, so habe ich das noch nie gesehen. Manchmal muß man die Blickrichtung verändern.

    Plötzlich kommen Afrikaner, ästhetisch, anmutig, jeder in gleicher Bewegung, das war einfach geil, so von oben, im Ganzen betrachtet, dann kamen weiße Profis, es stimmte alles, aber es war anders.

    Dann die Massen.

    Die Masse bestand aus Großen und Kleinen, Kräftigen und Schlanken, weit Greifenden, Trippelnden, Federnden, Trampelnden, Abrollenden, Stampfenden, Vorgelegten, Rücktragenden, Galoppierenden, Stechenden, Fordernden, Kämpfenden, Wollenden, Leichtfüßigen, Laschen, Schwammigen, Geschmeidigen, Lachenden, Durchziehenden, Quälenden, Gleitenden, Schnellen, Langsamen, Gezogenen,
    Zaghafte, Stelzige, Plattfüßige, Ballende, Breitbeinige. Einige gingen in Gruppen, andere alleine, wieder andere zu zweit, sie trieben an, drückten, schoben und behinderten andere gingen.

    Es gab auch Arme, wie sie unterschiedlicher nicht in Bewegung sein konnten, seitlich, hoch, runter, flatternd, Lange, Kurze, alles wiederholte sich. Dazu Köpfe, die und zurück schnellste, rauf und runter gingen.

    Und es gab mich, auf dem Balkon, ich war erstaunt über diese einzigartige Perspektive, meine Frau meinte warum ich nicht mitlaufe. Ich habe sie dumm angesehen und gedacht, wie blöde ich wohl in dem Menschenpulk ausgesehen hätte. Wahrscheinlich hätte mich niemand bemerkt, da nur wenige von oben schauen. Wahrscheinlich wäre ich nach einigen hundert Metern japsend in einen lustigen Schritt verfallen.

    Den nächsten Marathon sehe ich mir ungeachtet meiner Leibesfülle und Fitneß auch von oben an, weil es ein unglaubliches Ereignis ist, zu erleben wie sich so viele Menschen unterschiedlicher Art auf ein Ziel hin bewegen, es verschafft mir auch eine neue Blickrichtung, den Zugang dazu, daß trotz all der unterschiedlichen Abläufe und Bewegungen etwas gleich sein muß, daß es strukturierte Verbindungen im Chaos gibt.

    Mich hat der Anblick so vieler Unterschiedlichkeiten zufrieden gestimmt, ich bin richtig o wie ich bin.

    LG kaltblut

    Hallo Ihr Lieben, hi Hedi,

    klar bin ich ausgewandert, 1 1/4 Jahre Trennung von meiner Frau und das Erlernen eigenständigem Bestehen sind irgendwie beendet, meine Wohnung weg, aller verheizt und gemeinsamer Neuanfang.

    Ich bin immigriert, nach Öllig. Öllig liegt gleich neben Wilmersdorf, also Charlottenburg, kommt nicht von Schalotten, hört sich aber so an, wenn man aus Köln kommt, da verschluckt man schon mal paar Buchstaben oder streicht mal drüber und vieles ist gleich. Außer meiner Frau nimmt mir das bisher keiner für übel, denn ich bin jetzt ne Immi und ich meine daß ja auch nicht böse und hoffe daß Berliner das auch nicht so sehen. Da hätte mir doch beinahe ein Streik einen Strich durch die Rechnung gemacht, dumm oder gut daß die erst heute streiken.

    Nette Menschen habe ich auf meinem Fußweg zum Amt kennengelernt, 2 übriggeblieben Festveranstalter, die mich mir großen Augen ansahen, als ich nach dem Weg fragte: zu Fuß, ich würde mit der U-Bahn fahren. Ich wollte ganz woanders hin und bin ganz woanders angekommen, verrückt, irgendwie paradox, aber muß ich mal aufarbeiten, dieses Paradoxe. Dann habe ich nochmals einen Mann mit Hund und Hut gefragt, der sprach Düsseldorfer Dialekt, wir haben uns gleich verstanden, ne Immi, ich glaube, wie hätten uns auch zum Kaffeeeinladen können, so sind die Berliner. Dann war ich nochmals was unsicher und habe die erstbeste Person gefragt. Ein Frau die den gleichen Weg hatte. Wir haben gleich toll gequatscht. Ich sage: sie sind bestimmt aus Hannover + 40km, eher südlich, die war platt, woher wissen sie das? Einfach hinhören. Wir sind dann den Weg zurück auch gemeinsam gegangen, lustig, diese Immis.

    Irgendwie empfinde ich Berlin wie Köln im Karneval, lauter Immis. Meine Frau meinte mal, ich würde ewig brauchen um hier Kontakte zu finden, hat die ne Ahnung. Wir gehen durch den Park, in diese riesige Freiluftgaststätte, sitzt der Bayer da und winkt, guckt sie, woher kennst du den denn? Haben wir was gequatscht, sein Kumpel schon mächtig einen im Tee, das war mir peinlich, eklig, dumm, da sind wir gegangen. Mit solchen Situationen kann ich nichts anfangen, da gehe ich liebe.

    Es war ein schönes Wochenende. Ette, ich habe schöne Sachen gemacht: Fenster geputzt, Handwerker gespielt, Balkon bepflanzt, Fliegengitter angebracht, den Maraton vom Balkon angesehen, zig Kisten hochgeschleppt und zig Kisten in den Keller geschleppt, den PC ausgelassen und es hat mir alles großen Spaß gemacht.

    Ette, die große Frage ist doch jetzt, bin ich durch das viele Flitschen wieder Co oder immer noch oder voll und ganz meiner Frau verfallen, also hat sie mich jetzt sozusagen coiniert oder mag ich meine Frau ganz einfach nur ganz dolle? Kann ich noch ganz dolle Normal sein und wie würdest Du das denn definieren?

    So, ich muß das alles Mal verarbeiten bis dann kaltblut

    Hallo Ihr Lieben,

    es ist mir in unserer SHG wieder einmal klar geworden,

    wie klitze kleine Schritte Veränderungen herbeiführen und wie schön es ist, das zu spüren,

    wie klitze kleine Schritte unüberwindbare Meilenstein darstellen, zu denken, daß darf doch nicht wahr sein und dabei habe ich fast vergessen, wie unmöglich es schien da rauszukommen

    wie die Überwindung klitze kleiner Schritte uns wachsen läßt

    wie viel Zeit von Schritt zu Schritt vergehen kann, wie lange es dauern kann, bis sich Veränderungen einstellen, wie hilflos, wie gelähmt wir der Situation gegenüberstehen.

    wie unmöglich es mir war, andere zu verstehen und wenn ich verstand, wie ich trotzdem in die falsche Richtung ging, mit einem breiten lächeln im Gesicht

    wie wichtig das Forum, die SHG, die Menschen sind und die Arbeit an mir ist, um mir die Schuhe anzuziehen, zuzubinden und kleine Schritte zu gehen, immer wieder kleine Schritte, bis ich begreife und Veränderungen herbeiführe, mir mit meiner Hand in den Kopf greife.

    Mit jeder Veränderung werde ich zufriedener, ruhiger, gelassener und kann den Tag wieder oder immer mehr genießen, leben, mein Leben leben. Der Sinn liegt im Leben, im mich leben, manchmal werde ich gelebt, auch durch mich selbst. Manchmal muß ich große Schritte von mir fort machen, um in kleinen Schritten zu mir zurückzufinden.

    Komisches Gefühl, wenn ich an die abgeflitschten, am Gummiband hängenden, immer wieder zurückkommenden Partner denke und mich jetzt von mir selbst weg flitsche.

    Ein kleiner Schritt war für mich gestern Nacht ein Fastfoodkettenbesuch. Hunger, Scheibe runter, zahlen, reinschmeißen, fahren, in die Tüte greifen, da fehlt ein Hamburger. Früher hätte ich das schulterzuckend hingenommen, es ist nur 1€, ich war schon im Kreisverkehr zur Autobahnauffahrt, die Zeit steht in keinem Verhältnis zu 1€, die Strecke steht in keinem Verhältnis zu 1€, die Dinger sind ungesund, schmecken wie Pampe, die werden denken ich habe das Ding schon im Bauch und überhaupt, wenn ich will finde ich die tollsten Ausreden mich keinen mm zu bewegen.

    Hier ging es um mich, um meine ganz persönliche Befriedigung, also bin ich zurückgefahren, ausgestiegen, habe die Tüte auf den Tresen gelegt und gefragt wer das gepackt hat, denn es fehlt was. Ich habe eine neue Tüte bekommen, einen Bonus, eine Entschuldigung und eine freundliche Truppe sah mich trotzdem strahlend an, das war es wert, ich fühlte mich unbezahlbar gut.

    Morgen hole ich mir meinen neuen Stempel, ich habe alle Auswanderungsdokumente zusammen oder sind das jetzt Einwanderungspapiere, wenn sie nicht streiken, dann habe ich einen großen Schritt gemacht. Kalli Kaltblut zieht ins königlich kaiserliche Zwiebelreich, da gehen mir doch jetzt die Schuhe auf.

    Ich wünsche Euch einen sonnenreichen schönen Tag kaltblut

    Hallo,

    als das erste Mal mit meiner Frau, Blume, Biene und so, da habe ich auch keinen gefragt, da ging es nur um Sekunden, jetzt geht es um mein Leben, ich hoffe noch viele Jahre zu haben, zufriedene Jahre.

    feelfree: lesen, ganz ruhig lesen und wenn es nicht mehr geht, laufen, soweit die Füße tragen, fast wie Blume, Biene und so, es passierte einfach, dann war sie da, die Gelassenheit, gut, es dauerte keine Sekunden, schon was länger, eigentlich unendlich lange, vieles liegt in unserer Hand.

    LG und ein zufriedenes Wochenende kaltblut

    Hallo Karotte,

    ich finde nicht mehr, wer wo den tollen Denkersatz geschrieben hat aber im Prinzip ist es so, daß wir Co´s eine gewaltige Denkereigenschaft entwickeln. Ein gut trainierter Co, der schafft es sich voll und ganz in die Gedanken des anderen hineinzuversetzen, mitzufühlen, mitzudenken, mitzuleiden. Ein ganz gut trainierter Co., der schafft es sich in die Gedanken des anderen hineinzuversetzen, die der andere über und für andere denkt. Das ist dann das Sahnehäubchen, der geistlose Hirnorgasmus. Das können Frau und Mann aber noch multiplizieren, das ist dann eine ganze Torte mit Sahnehäubchen oder das große Fressen.

    Wenn es dann nur noch Karottensaft, geriebene Karotten, Karotten gebacken, Karotten gekocht, Rohfutter gibt, ist das unter Umständen ganz schön hart. Je mehr wir zu uns zurückfinden und an uns denken, in uns bleiben, wird es die leckerste Speise, vielleicht werden wir dann auch zum Häschen, Hauptsache wir bleiben bei uns.

    LG und schöne Pfingstmöhrchen kaltblut

    Hallo Ette,

    gute Erholung und hier schnell noch ein Pfingströschen.

    Der Vorteil unseres Breitengrades liegt auf der Haut: wir bekommen so schnell keinen Sonnenbrand, können gelassen unsere dicken Klamotten länger tragen und Frühlingsgefühle länger im Schrank lassen.

    LG kaltblut

    Zitat von Ayki79


    Wie bescheuert ist man eigentlich?

    Liebe Ayki,

    schön von Dir zu lesen. Bescheuert kommt doch irgendwie von putzen, Frühjahrsputz, sauber machen, viel scheuern. Es hat noch nie geschadet, wenn etwas blitze blank funkelte. Auch "womans best friends" werden gelegentlich mit einem weichen Tuch abgerieben. Es gehört einfach dazu.

    LG kaltblut

    Hallo Hartmut,

    verstehe ich jetzt nicht, meinst Du Leichtsinn oder ob es realistisch sein kann, daß nur mein Mittelfinger stoffabhängige Suchttendenzen oder coabhängige Verhaltensmuster aufzeigt?

    Die Rückfallquote liegt ja nicht umsonst in astronomischen Bereich, von den Co Rückfällen ganz zu schweigen.

    Es beginnt doch mit dem erreichten Tiefpunkt, der Kapitulation, mit dem Frieden im Kopf.

    Danach folgt Aufbauarbeit, radikal und akkurat ausgerichtet, Grundbaustein auf Grundbaustein.

    Irgendwann traue ich mich wieder über die Mauer zu sehen.

    Je häufiger ich gucke, je weniger macht es mir was aus.
    Mein heilender Kopf wird sagen, wann ich ihn einziehen soll, muß oder nicht.
    Wenn der Kopf wieder anfängt zu kämpfen fallen irgendwann auch die Mauern, Stein für Stein.

    Da muß ich mich in Sicherheit bringen und die Ursachen finden, einen neuen Friedensvertrag mit mir schließen.

    Was nützt es mir mich wegzuschließen oder meterdick einzumauern. Mit der Zeit wird mich was packen und dann explodiert es, in mir.
    Da hilft doch nur entschärfen, meinen Kopf, nicht meine Umwelt.

    Wenn ich mit zittrigen Händen am Zünder rum fummele, rieseln meine Grundbausteine durch die Sanduhr.
    Meine Grundbausteine können mich beruhigen, aber den Vertrag, den muß ich unterzeichnen, mit ruhiger Hand, mit mir.

    Es gehört zu meinem Leben, daß ich mir keinen Trendkrams reinziehe, nicht ausgetrocknet, mit offenem Mund vor ein Glas Dingbums setze und mir irgendwas wegdenke,
    da habe ich schneller einen weg als ich laufen kann. Ich halte an Altbewährtem fest.
    Tiefpunkt, Kapitulation und Friedensvertrag beinhalten weder Partisanenkampf, noch Terror, aber Freiheiten. Die zu erleben, dafür lerne ich. Mein Leben ist mir das wert.

    LG kaltblut

    Zitat von vergissmeinnicht

    Das mit den Gruppen ist eine komische Sache.
    Ich hätte früher nie gedacht, das ich mit fremden Menschen solch intime Sache besprechen kann.

    Neulich hat mich jemand gefragt was wir da eigentlich machen.
    Nur so reden und so?
    Was soll das bringen?
    Mit Fremden ? Oh, Gott?

    :!: Ich kann nur sagen, das ist elementar wichtig!!! :!:

    Hallo Vergissmeinnicht,

    schön zu erleben wie Du am Ball bleibst und wie sich etwas verändert, bei Dir, bei Euch. Du setzt ein unvergeßliches Zeichen.

    LG kaltblut

    Hallo Hedi,

    um einen klaren Kopf zu bekommen, gesund zu werden und Dein, „Euer“ Kind zu schützen, ist das der erste Schritt. Nur mit Abstand konnte ich etwas für mich tun. Ich habe mich trotzdem regelmäßig abgeschossen, mit oder ohne Abstand. Sogar 10000km entfernt, verdammt stark war das, richtig dumm, da konnte ich nichts wegdenken, das konnte nur mit viel Zeit heilen.

    Was in 40 Jahren angewachsen ist, daß läßt sich nicht einfach abspülen, paar Perltabs mit ins Wasser und es glänzt wieder, das ist Jahrzehnte alter Seelenschorf, vernarbt, verwachsen und verknorpelt. Du kannst das radikal rausschneiden oder vorsichtig wegputzen, lustig wird es aber nicht.

    Wenn ich von meiner Sucht geleitet bin, werde ich doch alles daran setzen, meine Sucht zu befriedigen, egal ob das Fernsehen ist, sexuelle oder andere unbefriedigte Bedürfnisse sind, Rauschmittel, Spielsucht oder das Bedürfnis helfen zu müssen. Wir haben da allerhand in die Wiege gelegt bekommen. Mich wunderte auch einmal, daß ich annahm meine Kinder hätten von meiner verdrängenden Arbeitssucht nichts mitbekommen und dem was damals zwischen meiner ersten Frau und mir so alles im Raum stand. Sie können vieles sicher nicht ausdrücken, aber sie sind geprägt.

    Wenn sich alles nur um die Sucht dreht, dann bin ich in der Lage alles dafür zu tun. Ich brauche mich noch nicht einmal dafür zu rechtfertigen, ich finde tausend Erklärungen dafür, die sich auch noch gut anhören und wenn ich ganz gut bin, dann verkaufe ich die so gut, daß mein Partner mich voll unterstützt und sich auch noch gut dabei fühlt. Aus Sicht des Abhängigen doch ein guter Weg sich und seine Bedürfnisse zu schützen, also die gesunde Entscheidung eines Kranken. Hättest Du mir vor 2 Jahren gesagt, daß was in meinem Kopf nicht in Ordnung ist, was denkst Du wohl? Aus solchen Situationen heraus passiert eine ganze Menge Unheil, Durchdrehen aus Unverstand. Ich verstehe, wenn jemand stundenlang auf einem Alkoholiker mit dem Knüppel rumhackt, ich hätte es niemals verstanden, warum alle auf mir als Co rumgehackt hätten.

    Was ist denn enttäuscht und verletzt? Meinst Du aufkeimende Zweifel, Falsches getan zu haben, Schuldgefühle oder irgendwas anderes? Meinst Du vielleicht, daß Du auf Deinen Bauch hören möchtest, Dein Kopf was anderes sagt und dann gehen kleine Perltabs in Deinem Bauch hoch?

    LG kaltblut

    Hi Hedi,

    wenn es was zum sofortigen Verstehen gäbe, würden wir uns was einwerfen und wären sofort wieder gesund, dann wären wir aber genau da womit alles anfing.

    Deine Therapeutin hat Dir bestimmt die sofortige Trennung und und und empfohlen, zu Deinem Schutz, damit Du mit Dir wieder klar kommst, daß Du in Dich Vertrauen findest.

    Wenn Du auf der anderen Seite liest, wirst Du feststellen, daß die Menschen ähnliches gemacht haben, zu ihrem Schutz, zu ihrer Versorgung der Grundbedürfnisse, sei es nur Alk oder Sonstiges. Unbewertet betrachtet, eine gesunde kranke Entscheidung.

    Wir haben Dinge in uns, die hat uns noch niemand gesagt, manchmal fühlt sich Kranksein besser an als auf uns zu hören und viele kranke haben Probleme aufzuhören.

    LG kaltblut