Beiträge von kaltblut

    Hallo Ihr Köchler,

    Osterhasenkeulen wären die jetzt aus Schoko oder zappeln die noch?

    @Ingane: habe ich was überlesen, wie wo was, was anderes ausprobiert, bitte ich auch, aber was jetzt, Speichelfluß, Hochwasser. Wir machen die Hax´n mit Schimmelkäse, Thymian, Rosmarin, Knobi, bestrichen im Ofen und im Netz stand was von Kochersatz (ich suche was für den Ochsenschwanz und Kalbshax´n) in Form von Ananas, Kiwi, Papaja mit Traubensaft verkochen (hatte ich alles da, ist jetzt im Frühstücksbauch), war ja auf den Haxn in der Stadt Flachland kraxln.

    LG Kaltblut

    Hallo Ihr Lieben und frohe Ostern,

    heute war ich wieder laufen, Gehlaufen, Tag 5, im leichten Schneeregen, schön kalt. Es gibt Langsamere als mich, mit weniger Puste und einige vom Winde verwehte Windhunde im Designeroutfit, da werde ich schon was neidisch, denn ich laufe im Bronxbrückenstil, ältere Leute gehen manchmal zur Seite und Hunde klemmen den Schwanz ein, zumindest die kleinen frechen. Meine Frau regt sich was auf, weil ich nicht im Park laufe, nicht mit dem Auto zum Schloss fahre, ins Grüne, sondern mitten durch die Stadt auf dem Beton laufe, ich fahre doch nicht zum Laufen, habe ich was am Kopf? Ups.

    Die große Stadt und ich, wir werden uns immer intimer. Heute habe ich einen antiken Hundesalon gefunden, hier gibt es Dinge, ich muss oft anhalten und staunen, das ist gut für meine Puste. Manchmal werde ich frech und gehe einfach in ein Haus, in einen Hof und dann sehe ich mir die prunkvollen Eingänge und die urigen Innenhöfe an. Vorderhaus, Hinterhaus, Seitenflügel, Gartenhaus, bei uns ist sogar noch ein Querhaus, Immis müssen das so benannt haben. Geile Ecke. Einige Häuser haben Markierungen der Zeitgeschichte, berühmte Menschen haben dort gelebt. Einige Häuser haben sogar in die Straße eingelassene Messingquader, mit den Namen ehemaliger Bewohner, viele Namen, aus einer vergangenen Zeit, wie Henriette .. Freitod vor der Deportation, über diese Steine des Grauens könnte ich immer fallen, wenn ich sie entdecke, dann stoppe ich, gefriert es mich, dann sehe ich sie mir genau an und bin dankbar in einer anderen Welt zu leben, wo ich mich galgenfrei bewegen, denken und schreiben darf, denn das ist noch lange nicht normal, ups.

    Dann entdecke ich wie unbedeutend meine Steine sind, die auf meinem Weg liegen. Für mich sind sie oft groß und unbeweglich, rumpeln in mir herum, in meinem Kopf, hängen mit rasselnden Eisenketten an meinen Gliedern, weil ich zulasse dass sie so gewaltig werden. In dem Maße wie ich sie links liegen lasse, sind sie unbedeutend klein und ich kann gelassen über sie hinweg springen, sie wie Kieselsteine ins Aus schießen, denn sie sind ohne Messingbeschlag.

    Alles Liebe Kaltblut

    Mein Osterjob zur inneren Zufriedenheit:

    Ich werde mir mein Fell pflegen, Kritik und Kränkung meiner Person bewußt wahrnehmen, gelassen meinen Weg gehen, ohne negative Reaktion, ohne Rechtfertigung. Ich möchte nicht im Topf landen, sondern bewußt spüren, warum ich angebraten reagiere.

    Sehen wir mal.

    Aber das mit den Hasen und den behaarten Eiern geht mir nicht aus dem Kopf, müssen Kokosnüsse sein, die sind ganz schön gefährlich, das sind dann Kopfnüsse, da sterben jedes Jahr mehr Menschen dran, als von Haiangriffen oder Flugzeugabstürzen, egal, Nuß auf Kopf = zwei geknackte harte Nüsse. So gesehen bekommt das Nußknacken ganz neue Dimensionen.

    Schon mal ein schönes Osterfest Kaltblut

    Also mir gehen die Hasen nicht aus dem Kopf. Den allerallerallerbesten Hasen, den habe ich letztes Jahr auf Sardinien, sardisch zubereitet gegessen, was immer da drin war, es war sensationell. Wobei ich mir schon den Kopf zerbreche, wie das jetzt wieder richtig heißt: einen Hasen hasen, so wie einen Fisch fischen oder ist das jagen, dann wäre es ja ein Erlegen, egal, irgend was mit Katz und Mausen?

    Mir tun so Gedanken ganz Gut. LG Kaltblut

    Zitat von Emma P

    Da ist jeder anders. Grundsätzlich bin ich auch einer von diesen Gedankenzerpflückern. Ich bin immer mein eigener Psychologe gewesen und habe daher auch meist am Wochenende auch für andere "Telefonseelsorgesprechzeiten" Doctor Emma is in ! Beratung 10 Euro (kleiner Betrag aber damit hätte ich mir jetzt schon ein Häuschen in Kapstadt kaufen können) Und auch ich rufe meine Freunde bei einem Problem an: (je nach Problem den entsprechenden Experten) Wenn man Curli rät, er soll sich ein Bunny bei den Ohren packen, wie Du es so schön formuliert hast, dann wird das für ihn vielleicht nicht das richtige Rezept sein....

    Ich bin ein Zwilling (vom Sternzeichen) mit den 2 Gesichtern: Tough-anlehnungsbedürftig, wilder Ihr-wißt-schon-was - händchenhalten und kuscheln, feiern gehen-am Meer spazieren usw.

    Da ich das erkannt habe, wundere ich mich auch nicht mehr so über mich.

    Hi Emma,

    da komme ich doch gleich mal in die Zickenecke. Als die wilde, alles niedermachende Aufreißerin habe ich Dich auch nicht gesehen? Kriegsgeschrei, was Farbe, das verblast. Was meinst Du was ich brüllen kann. Als Löwe im Löwen aus dem Jahr des Hundes, kann ich Dich schon verstehen. Mein Doppeltes drückt sich da so aus: faul in der Oase liegen, die Mähne gekrault bekommen, treu dumm gucken, aber bellen und sich gelegentlich mal ne Antilope schnappen. Meine letzten 31 Jahre, wurden eigentlich von diesen Doppelmenschen bestimmt, Zwillinge, alles doppelt, zweiseitig den Stempel aufgedrückt, geprägt, geschnitten, also müßte ich Dich ja kennen wie keine Zweite. Das ist ja das Tolle an uns Menschen, wir kennen uns nicht, wir sind in uns Bekannte und Unbekannte, doppelt, auf mich trifft das Tageshoroskop jeden Tag zu, alle 12, so wie ich mich gerade fühle und dann fällt mir wieder so ein Stern mitten auf den Kopf.

    Das was Du forderst und willst, ist etwas ganz Natürliches, das sind Grundbedürfnisse, die sich jeder erfüllen oder versagen kann. Ich nehme und ich werde genommen, Einseitiges verliert sich darin mit der Zeit, dann bekommt man zweiseitige Gedanken.

    „Mein Lebensglück hängt nicht von diesem Mann ab!“
    Emma, das ist doch der geilste Spruch überhaupt, genau, er ist nicht Du und Du nicht er, das fehlt uns oft, den Unterschied zu erkennen.

    Meins hängt nur von mir ab und da spielt es keine Rolle, welche Veranlagungen ich in mir trage, ich muß für mich damit klar kommen und das lerne ich, ich lerne, das es gesünder ist zu laufen, statt umher zu liegen, daß zu viel Bunny, in Gelage enden, daß zu viel Denken fertig macht, mich zu vergraben die Luft nimmt, zu viel ist nicht gut und zu wenig ist es auch nicht. Nicht was ich mir reinziehe oder verschrieben bekomme ist die richtige Mischung, ich habe sie schon lange in mir, ich muß sie nur erst schmecken. Das kann dann bitter und braun sein oder bald ist wieder Spargelzeit, mit Erdbeeren und Cashenüssen, freue ich mich drauf. Da werden viele den Kopf schütteln, die werden aber auch nie die Gaumenexplosionen erleben. Ob meine Frau säuft, trocken ist, heiß oder kalt, schlau oder dumm, dick oder dünn, gesund oder krank oder wie das Bunny heißt, ist doch unwichtig, so lange ich gesunde Explosionen habe und mir nicht selbst immer die Hände verbrenne.

    Emma P., Harry P. bekommt für mich gerade eine ganz neue Bedeutung, da war einer ihr-wißt-schon-wer, vielleicht war das ja in Wirklichkeit ein wilder ihr-wißt-schon-was, aber da sieht man mal, wo das alles hinführt, alle Wege führen ins Irrenhaus, meins ist ganz klein, erbsengroß, aber gemütlich und da ist mir doch vollkommen wurscht wie der Spargel am nächsten Tag aussieht, ihr-wißt–schon wie.

    LG Karl

    Guten Morgen Ette,

    jeden Monat habe ich meine Unkonstanten, da bin ich was daneben, immer kürzer, aber bei Dir, da ist eine saubere schöne Konstante, die gibt mir immer Kraft, deshalb gebe ich Dir jetzt was zurück, damit Du schnell wieder klar kommst.

    Übrigens, mit den Fremdwörtern ne, Pragmatismus, da musste ich gleich mal nachsehen, was das wieder für ein Schweinskrams ist. Da habe ich ein pragmatisches Paradoxon gefunden. Was für ein Begriff, da bekomme ich doch glatt Speichelfluß.

    LG Karl

    Hallo Ette,

    was ist denn los? Ist was passiert, Jahresrückblick oder so?

    L ast auf den Schultern - weg damit
    E in Schildkrötenpanzergefühl - in die Suppe
    B leischwer die Glieder - Du warst lange nicht mehr joggen oder?
    E rgeb ich mich dem Grau - Regenklamotten, dann macht der Regen nix
    N icht ein Sonnenstrahl - im Herzen, da hast Du Sonne
    S chmerzen regieren - wo?
    K rank fühl ich mich - waum?
    L ieblos allein - wieso?
    E rscheint alles - was für Erscheinungen hast Du denn?
    P lagend schwer - hau mal in die Tasten geht ganz leicht
    T rübselig - trübteeig, frischen Tee aufsetzen
    O hne Glanz - der Frühling bring den Glanz
    M att und schwach - vom putzen?
    A lles scheint - der Schein trügt oft
    N ur gegen mich verschworen - bei den ersten Sonnenstrahlen liegen Wärme und kalte Nässe dicht beieinander
    I nnig wünschte ich
    E in wenig Freude mir - Blumen - Osterglocken?

    Ette, Wünsche werden wahr - die Zahnfee macht das schon.

    Lebenskleptomanie? Können wir uns wirklich bestehlen?

    LG Kaltblut

    Hi Ayki,

    nimmst Du halt mich, ich kann bellen, kochen, spülen, waschen, bügeln und ich wüßte da auch jemand der passende Halsbänder herstellt, koste wenig und auf Deine Eltern kann ich auch noch aufpassen.

    Hund, Ex, ans Bein gehängt, Ayki macht sich sorgen, hängt das Ding vom Ex über die Kinder an die Eltern.

    Ayki, so sind wir. Aber das bekommen wir alles noch aus dem Kopf, aber neben dem Fahrrad laufe ich nicht her.

    Viele Späße in NL kaltblut

    Hi Ihr Lieben,

    da die Meisten heute bestimmt gewienert haben, bei dem schönen Wetter, habe ich mir meine Geliebte geschnappt. Ich habe sie erstmal frisch gemacht, wie die Aussah, überall voller Pampe, volles Beautyprogramm, incl. Ölung, Pudern und gefühlvollem einreiben. Irgendwann konnte ich nicht mehr, da habe ich sie gepackt, drauf und ab. War zwar was zickig, vorne habe ich keinen Druck drauf bekommen, hinten ging sie immer weg, ich dachte erst der Riemen wäre zu stramm, aber ist ja klar, der neue Gummi. Nach 2 Stunden hin- und her klappte es wieder, links besser, aber rechts kommt sie auch schon ganz gut runter, mit dem Drücken und Ziehen da hatte ich paar Hänger, bis da einer von hinten angeflogen kam, wie ne Klette nah an mir hing, ein Risikofaktor. Die meinen immer mit so einem Tier wäre Gas geben nicht möglich. Blubber blubber, da tickt ein Kleinkraftwagenkernkraftwerk unter mir, wenn das gereizt wird, da fliegen Funken. Da war ich weg, hihi, geiles Gefühl, noch 3mm Angststreifen am neuen Gummi, im Flachland, meine Suzi ist ein scharfes Gerät.

    Mal ehrlich, welche Frau kann da mithalten? Ich bin groggy, fertig.


    LG Kaltblut

    NS: mit Junior ja, der hat mich natürlich abgezogen, wir haben gerade noch was rumgesaut, mit Spaghetti, wie vor 15 Jahren, das Kind im Manne oder der Vater im Kind, weiß nicht.

    Zitat von Ette

    ….scheint es, müssen wir uns immer wieder anstrengen und bekommen doch nicht das, was wir uns wünschen.

    Liebe Ette,

    Naturerlebnisse finde ich nicht ungut, aber da gab es noch Spinnen, die packen die Kerle und weg, gefressen, was die so schnell davon haben, da bekommt der Begriff „Todesstoß“ wieder eine ganz neue Bedeutung. Kerle gehortet, eingesponnen in Reserve für schlechte Zeiten, hat auch was oder diese prächtig gewachsenen Blümchen, kommt eine Ziege und weg, alles Natur, kompliziert, aber passt scho.

    Gestern habe ich nach Herzenslust scharfe Zwiebeln gebraten, heute ist ganz schön windig. Das ist nicht einfach, da ruhig zu bleiben, da muß ich gegen den Wind angehen. Auch die Natur haut oft ganz schön auf die Kacke, davon leben dann wieder Dachdecker, alles hat seinen Sinn. Maßvoll durch die Mitte, passt scho.

    LG kaltblut

    Liebe Ette,

    ich habe gestern beim Pizzabäcker im „dabei“ Blättchen geblättert, da stand: 700 Sportfischer sind irgendwo in einem Russischen Eismeer vom Festeis getrennt worden und trieben hilflos im Meer. Die Meisten haben nichts gemerkt, sprechen wir nicht mehr drüber warum, alle wurden gerettet, die Fischerausrüstungen, Eisbohrer, alles mußten sie zurücklassen.

    Frühjahr, alles muß raus, weg, aus dem Kopf. Dieses wenn und aber, dieses hin und her, ob ich was implantiere, implodiere, ignoriere, kapituliere, was da auch immer in meinem Kopf abgeht, oder mir, manchmal brauche ich, für mich, meinen persönlichen Betonpfeiler zurück. Wenn ich da paarmal gegengeknallt bin, dann stehe ich wieder ganz gerade. Habe ich gemacht, abgegeben, soll sich mein Big Boss plagen.

    Wenn ich beim Biken in solche Gedanken verfallen würde, dann stimmt es, Co kann schnell auf den Acker führen, kann ich mir nicht leisten, weg damit, mit dem ganzen Sumpf. Wie ich das gerne hätte, ganz einfach die Natur etwas verändern, aber da müßte ich jetzt wieder in den Sumpf. Als Krötenmännchen auf Wanderschaft gehen und die ganzen Kröten fallen über die Männchen her, da hätten wir eine ganz neue Situation und könnten von morgens bis abends – meckern, über die Kröten.

    LG Kaltblut

    Lieber Markus,

    wenn wir im Prinzip alle gleich sind, sind wir dann nicht alle

    "unbeugsame Gebeugte"

    Ansonsten geht es mir gut, Gefühle kommen und gehen, ich bin heute zum TÜV gefahren, mein 126Nm Riemenantrieb wurde eingetragen, ich hatte keinen Nierengurt an, es zwickt was, ich habe ne Pizza drin und Frauen bleiben Frauen, ich finde sie einfach klasse, sie gehören einfach mit auf unser Karussell.

    LG Kaltblut

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe den Überblick verloren, wie Co ich bin, aber ich denke einiges zu tun, was mich gesund hält. Ich mache das ich für mich und für meine Ehe, damit auch wieder was für sie. Ist das gut, ist es falsch, ist das Co, weiß nicht, ich möchte mit meiner Frau leben. Wir führen eine Gelegenheitsehe, alle 14 Tage komme ich nach Hause, Fahrtkosten, 2 Wohnungen, das ist teuer und kostet Zeit. Dabei entfremden wir uns und haben gelegentlich kalte Begrüßungsküsse. Sie denkt dann muffig, der Kerl bring den Rhythmus durcheinander und ich denke dann grantig, was mache ich eigentlich hier.

    Ich habe ein großes Verlangen nach Nähe zu meiner Frau, nach Nähe im Sinne von da ist jemand, der mich versteht, den ich spüren und fühlen kann. Klar habe ich auch noch Paarungsgedanken im Kopf, aber die sind irgendwo, vielleicht vom Geläut in die Verse gerutscht oder hinterm Ohr, muß ich mal suchen gehen. Wenn die Bikersaison beginnt, brauche ich vielleicht einen neuen Helm, das wird eng. Ich habe neulich gesehen, es ist auch Paarungsverhalten, sich anzumachen bis man lichterloh brennt, feurig wird, um dann mit dem Wassereimer abzulöschen. Zumindest habe ich noch Phantasien, BKK, Brandmeister Kalli Kaltblut mit den dicken Ohren.

    Sie fühlt Dinge, die nicht OK sind, ich fühle Dinge, die nicht OK sind. Mit meinem Kleinhirndenken bleibt da nur eine Erkenntnis: da stimmt was nicht, ich mache mich zum Affen, wozu das alles. In ihrem Großhirn heißt es da: finde ich nochmals Vertrauen, Sicherheit, kann ich auf meinen Mann bauen? Die Gehirne zu ordnen, es ist nicht einfach, zumal wir beide dummes Zeugs denken und reden, grundlos die Nackenhaare hochgehen oder nicht geredet wird. Wir harmonieren, wir verbalieren, egal, das ist wir Schalten ohne Kupplung. Das geht, bei der Streichelguzzi ist mir im schwarzen Wald die Kupplung verreckt, bin ich ohne gefahren, mit Zwischengas. Ist aber doof, dann war se hin. Neulich habe ich gesagt: ich brauche dich nicht, ich kann auch auf eigenen Beinen stehen ohne dich, zieh aus, such dir einen Job oder ich ziehe aus, nehme mir eine eigene Wohnung in Berlin, ja das gibt Vertrauen. Unserer Gefühle stimmen nicht, hätte ich ihre, suppi, hätte sie meine obersuppi, irgendwas ist in unserer Suppe.

    Bei einer Gelegenheitsehe, kann was auf der Strecke bleiben, ich wünsche mir sehr, daß wir das wieder hinbekommen. Wir haben eine ganz schön dicke Haut bekommen. Da vergißt man dieses „sowohl als auch“ und denkt gleich mal wieder in einem männlichen „entweder oder“. Ich denke eh zu viel dummes Zeugs.

    Ich habe Regeln und Anker, mir ein Denkmuster angeeignet, das mir zu überleben hilft. Wenn es soweit ist, muß ich aufstehen, sonst komme ich zum Stillstand. Vielleicht wird ja auch vieles zu meinem Alibi der Unfähigkeit, es muß also wieder was in mir passieren, Mut zur Veränderung, um gelassen abzuwarten grrrrrr, ich hasse das. Ich brauche dann ein bißchen Spedismus, das ist ein Valentin mitten zwischen die Hörner oder die Ohren, aber dann ist der Helm versaut.

    Da heißt es: „Du kannst nur glücklich und zufrieden leben, wenn Du Dich von Deiner Frau trennst.“ Habe ich damals gemacht und tausend Dinge an mir festgestellt, was sich da alles änderte, Wahnsinn, geile Zeit.

    Bei meiner Frau passierte damals auch was, sie wurde trocken, ein wahnsinniger Traum. Damit stand für mich fest: alles ist möglich, warum also nicht und da sie ihren Weg ebenfalls mit mir gehen wollte, versuchten wir es neu. Erstmal getrennt aber mit der klaren Ansage: asap löse ich hier alles auf und dann gehen wir gemeinsam weiter. Ich habe mich verändert, mich losgelöst, gestärkt. Aus Loslassen sollte jetzt langsam wieder Einlassen werden.

    Als ich gefragt wurde, warum ich das eigentlich alles mache und was mich mit meiner Frau wirklich verbindet, mußte ich nachdenklich eingestehen, daß ich ziemlich ratlos bin. Es kommen bei mir Gedanken an Versorger, an geduldet und an ertragen hoch. Einiges funktioniert nicht richtig und überhaupt, es wächst da was um meine Hüften, die Kombi geht nicht zu. Ich mag nicht wieder die „Rechtfertigungsposition“ einnehmen und ich spüre, ich ziehe mich zurück, aber ich will daß nicht. Meine Frau hat Gewaltiges geleistet, ich habe genauso Gewaltiges geleistet. Warum beginnen wir nicht endlich das Leben zu genießen, statt die Orientierung, den Mut, das Vertrauen, die Sicherheit zu verlieren?

    Wenn ich was mache, bin ich Co.
    Wenn ich nichts mache, bin ich nicht Co., muß aber trotzdem für vieles gerade stehen.
    Wenn ich mache und hinterher trotzdem für alles gerade stehen muß, dann bin der Dumme.
    Wenn ich mich ärgere, wütend bin, neueste Erkenntnis: bin ich Co. , also im Rückfall

    Sie kann meine Bedürfnisse nicht erfüllen, so lange es in meinem Kopf nicht stimmt.
    Nach neuester Erkenntnis hilft zur Stabilisierung nur die Trennung. Klasse. Vielleicht jedes Jahr neu, Oberklasse oder jeden Monat, Sonderklasse, auf zum Co-Speziallehrgang.

    Da aber doch alles nur in meinem Kopf ab geht, warum kann man das nicht einfach reparieren? Kaputt, neu, einfach, neue Kupplung, neue Frau.

    Ich kenne Menschen, mit denen komme ich blendend aus, wir können reden, wir verstehen uns einfach, das ist toll, fühlt sich gut an. Mit meiner Frau war das auch mal so und das ging noch weit über dieses Verstehen hinaus, da haben wir geheiratet. Wird das je wieder so sein? Je mehr ich jetzt darüber nachdenke kommen neue Fragen.

    War für diese Beziehung das bedingungslose Einlassen entscheidend, wo ist es hin?
    War es, weil wir so viele Gemeinsamkeiten fanden, die wir jetzt nicht mehr sehen, warum? oder
    Hatten wir nie Gemeinsamkeiten und gerade deshalb, weil der andere das hatte was dem anderen fehlte, was er begehrt? Ist das jetzt fort?

    Was macht mich beziehungsfähig bzw. unfähig? Ich stelle mir die Frage, was mich bindet? Wenn ich jedes Muttermal, jedes Erlebnis, jedes Gefühl, jeden Gedanken aufschreiben würde, wäre es ein ganz kleiner Bruchteil von den erfaßbaren Gedanken, den Gefühlen dahinter, also ist da ein bedingungsloses „ich will“, ohne viele Gedanken. Ich will meine Frau, die „gerade“ nicht anders kann als neu zu leben, ihr Lebensgeschenk auspackt und anstatt hinter ihr zu stehen, will ich. Punkt.

    Was sie will ist Sicherheit, Vertrauen, Respekt, Liebe, Glück, Geborgenheit, Zufriedenheit, ohne Ängste leben, wie ich auch. Paßt das da noch? Klar, man muß immer beide Seiten betrachten, als normaler Mensch, das bin ich aber nicht, ich bin co-abhängig und meine Frau muß mir sch… egal sein und ihr genauso.

    Loslassen – alles was mir nicht gut tut. Meine Frau tut mir oft nicht gut, ich lasse alles los, ihre Krankheit, ich kann nicht helfen. Viel häufiger ist sie in meinen Gedanken und tut mir einfach nur gut. Sie kann der beste Mensch auf Erden sein, unmöglich sein oder mich schwer belasten. Ich habe gelernt radikal s/w zu denken und zu handeln. „Den letzten Weg gehen wir zusammen“ habe ich mal gesagt. Das stimmt längst nicht mehr. Hätte sie einen Rückfall, ich müßte damit umgehen lernen, es wäre nicht einfach aber möglich. Würde sie saufen, müßten wir uns trennen, weil sie mein Leben gefährden würde, also weg.

    Zur Normalität gehört Radikalität wieder abzulegen. Ich kann mich nicht fortsperren, ich muß auch nicht fortlaufen, aber aktiv am Leben teilhaben. Der Alk ist nicht das Problem. Suchtmittel sind nicht das Problem. Der Partner ist nicht das Problem. Ich bin mein Problem, in mir ist etwas sich veränderndes Unfaßbares, das auf vieles reagiert. Das was mich stört, kann ich unendlich hoch puschen oder verschwinden lassen, sein lassen als wäre es nie gewesen. Was mir fehlt: mein Gleichgewicht durch die Einhaltung meiner Grundregeln.

    Was heißt das jetzt für mich? Ich muß nicht mit meiner Frau zusammen leben, ich kann, ich muß nicht mit ihr klar kommen, ich kann, nur mit mir da steht ein MUSS. Da muß was passieren. Zeitlos zufrieden sein mit etwas was nicht ist. Da schüttelt es mich und die Ohren baumeln sinnlos rum.

    Wenn meine Frau mir nicht gut tut, dann muß ich tatsächlich gehen, weil das dann nicht paßt. Ist das nur vorübergehend in meinem Kopf, ist es richtbar? Ich habe meine Entscheidung getroffen, bei ihr zweifele ich noch. So kann ich nicht zeitlos zufrieden sein. Da wir aber nie wissen was in uns passiert, passiert wieder was.

    Ihre Unsicherheit, Abneigung, fehlende Nähe, Vertrauensverluste, Ängste, Motzereien, übertragen sich auf mich – nur, von mir hat sich schon lange etwas auf sie übertragen. Huhn oder Ei? Für was ist das wichtig, es muß was passieren mit dem was uns durch den Kopf wandert, was nicht wirklich ist.

    Wir haben Samstag lange intensiv telefoniert, es ist erstaunlich, was Menschen, die einst eins waren, für Unverstand entwickeln. Wir sind unterschiedlich, anders, Mann und Frau, das werden wir immer bleiben, aber ob wir „in guten wie in schlechten Zeiten“ zufrieden sind, mit etwas was nicht ist, hängt davon ab, welche Bedeutung es für uns bekommt, dieses Nichts, diese unerfüllten Gedanken. Vielleicht ist das bei Euch so, diese Gedanken über den Gedanken, es macht auch kribbellig, das kommt aber nicht vom Frühling, sondern von der Hilflosigkeit keine Antworten zu finden. Das einfach abschalten zu können oder zum Kühlschrank gehen und das Hirn mit den dicken Ohren gegen ein anderes zu tauschen, das wäre schon was Schönes.

    Da passiert aber tatsächlich etwas Gewaltiges bei uns, ich empfinde das als spannend:

    Ich habe gelernt, abzugeben, gelassener, konzentrierter zu sein, weniger zu machen, anzunehmen (jaaaah- und mich selbst zu verwirren).
    Sie steht gerade vor der Frage auszubrechen, die Warteschleife des Lebens zu verlassen (überhaupt, so was gemeinsam zu erleben, das Größte).

    Das mag sich ja jetzt blöde anhören, ich habe aber kein anderes Wort für dieses Gefühl, ich liebe meine Frau immer noch so wie an dem Tag, als ich hier auflief. Über 80 möchte ich werden, da haben wir ja noch was Zeit das rauszubekommen.

    Heute gönne ich mir ne Pizza, die esse ich ganz alleine, habe ich hier gelernt. Danke.

    LG Kaltblut

    Hallo Wolfgang,

    erstmal ein herzliches „zurück“ an Bord und klasse, daß Du den Mut gefunden hast hier weiter zu machen.
    Du hast bestimmt in der vergangenen Zeit viel hier gelesen. Deine Antworten kennst Du.

    „Ich bin völlig aus der Bahn geworfen.“ Entschuldige, aber ich jetzt auch.
    „die Kinder sagen jetzt, sie wollten nicht zu Mama, ich aber kann auf Dauer diesen Spagat nicht leisten.“

    Worum geht es Dir, um Dein Konto, Deinen Job, Dein Ego?
    Mann, hier geht es um die ganze Bandbreite Deines Lebens und Deiner Kinder.
    Solange Du nicht klar kommst und nicht mehr weißt wo Du lang mußt, wie sollen das denn Deine Kinder schaffen?

    Wolfgang, wenn Du jeden Tag über 100km fahren kannst, dann kannst Du auch 3 Kinder versorgen.

    Gib Gas und nutze die Zeit beim Jugendamt und schreib raus was dich bedrückt.

    LG Gruß und ich wünsche Dir jede Menge Power kaltblut

    Hi Ette, finde ich klasse.

    Zufrieden hat mich heute unser kleiner Fluß gemacht. Als ich dahin lief, an eine bestimmte Stelle, da spürst Du den Boden, die Bäume, kannst die Natur riechen, hörst die Vögel, das Wasser rauscht und gelegentlich kannst Du einen stolzen Kranich sehen. Da kann ich mein Hirn ganz entleeren, siehste, würde ich da ins Wasser fallen, könnte ich nicht untergehen, womit bewiesen ist: ein leeres Hirn ist auch für was gut, egal, es tut einfach gut den Kopf mal leer zu haben.

    LG Kaltblut

    Hi Liliy,

    Hammer, Du triffst den Nagel voll in meinem Kopf.

    Markus, die Co-Abhängigkeit an sich kann nicht tödlich sein, aber das was wir daraus machen.
    Es ist Zeit unsere Gedanken wieder klar zu bekommen.

    Wo ist eigentlich Bonny? Brauchst Du noch Hilfe, kommst Du klar?

    LG kaltblut

    Zitat von currlinger

    mich aergert es manchmal tatsaechlich, wenn mich keiner so recht verstehen will. "Kann doch nicht sein, dass der/die mich nicht versteht!

    Lieber Markus,

    das ist doch der Hacken, wenn mich jemand für durchgeknallt hält, weil ich etwas denke was jemand nicht versteht, ist das doch nicht mein Problem, aber ich mache es zu meinem.

    "Ich" für mich, in meinem Kopf.

    Zitat von currlinger


    Ich habe nur meinen (dicken) Bauch und etwas Hirn dazu.

    Das verstehe ich jetzt aber nicht, Dein Hirn ist im Bauch oder Dein Bauch im Hirn?

    Als ich heute hier ankam, dachte ich nur, was ein sch... Tag das wohl gibt, mein Hirn hing noch tiefer. Markus, ich danke Dir, dass Du mir diesen Tag gerettet hast. Du schreibst für Dich und es tut gut, wenn ich bei Dir bei Jenny und all den anderen immer wieder Worte finde, die mich weiter bringen, dann wenn ich es brauche, für mich.

    LG Karl

    Hallo Ihr Lieben,

    klar, es gibt viele Dinge wo ich immer wieder reinsehen muß, auch in mich, aber ich brauch da viel Zeit zu. Andere weniger. Ich erinnere mich aber gerne an die netten Damen des Hauses, die mich hier ganz schön aufgeregt haben, weil ich sie nicht verstanden habe. Die Zeit hat das mit gerichtet, zumindest etwas.

    Ein gesundes Maß, was ist das denn? 3 Std. PC, 2 Std. SHG, 6 Stunden denken bei der Arbeit oder 8 Std. unruhig im Schlaf träumen? Ich denke, auch das richtet die Zeit bei mir.

    Was einmal im Kopf ist, das geht da nicht mehr raus, das ist auch da wenn ich mich nicht damit bewußt beschäftige. Zeitlos zufrieden sein mit etwas was nicht ist.

    Viel Spaß dabei.

    LG Kaltblut

    Zitat von Karsten


    ... wie er oder sie es für richtig hält....
    Bin ich in der Lage, mir einzugestehen, dass ich nicht weiß, was richtig ist oder?

    Hallo Ihr Lieben,

    jeden Tag lerne ich Neues. Als ich hier an kam, da hatte ich im Kopf: hier bin ich richtig, hier kann ich meiner Frau "helfen" und ich fand Menschen, die mir mit Rat und Verständnis halfen.

    Ob das alles damals so richtig war, ich weiß es nicht, aber ohne das was damals passierte, hätte ich vieles nie begriffen, vieles wäre anders und es wird sich noch eine ganze Menge ändern. Ich habe mir hier einiges angelesen, das war für mich erstmal richtig. Das war neu, da stand was, genau wie bei mir, richtig, daß das für mich auch falsch sein könnte hätte ich mir nicht vorstellen können.

    Ich wußte nicht was ein Co ist, auch nichts von meinen eigenen Alkoholproblemen, ich hatte keine, nur meine Frau. Das hat sich alles entwickelt, durch lesen, durch schreiben, durch verarbeiten. Ich habe vieles nicht geschrieben, weil ich mich nicht zu fragen traute. Nachplappern ist eine Sache, verstehen was anderes und zum Glück verstehen wir alle alles immer anders. Ich glaube, ich habe damals angekreuzt, daß mir meine eigene Abstinenz nicht wichtig ist, heute würde ich meine Frau dafür verlassen, für die ich hierhin kam.

    Hätte ich für mich nicht erkannt, daß ich ziemlich tief drin hänge und meine Gedankengänge nicht OK sind, vielleicht auf mein Umfeld gehört, wäre das Thema nach kurzer Zeit erledigt gewesen, geschieden, tschüß.

    Deshalb sehe ich auch, daß sich bestimmte Dinge von selbst aushebeln. Ich habe mir sogar schon die Türe selbst vor den Kopf geknallt, immer wenn ich an mir und den Krankheiten zweifelte.

    Ich weiß was mir gerade gut tut, ob das richtig oder falsch ist, keine Ahnung.

    Ernsthaftigkeit/Austausch/Betroffen/Kranken/Forum
    Ansonsten Hartmut, mir sind schon beim Ansehen einer Flasche die Gedanken explodiert, ich kann sie heute wieder liebevoll in die Hand nehmen ohne sie zu hassen. Es ändert sich alles immer weiter.

    Lieben Gruß Karl