Hallo Kerstin,
viel Erfolg bei deiner Medi-Entgiftung. Der erste Schritt in ein neues Leben beginnt. Du schaffst das!
Lieber Gruß Elisabeth
Beiträge von Elisabeth
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Hallo sari,
wenn ich ehrlich bin, kamen mir solche Gedanken während meiner Therapie nie in den Sinn. Deshalb denke ich ja, dass eine andere Umgebung, neue Eindrücke, neue Menschen und so viel Neues auf einen einströmen, dass man für solche Gedanken gar keinen Platz hat. Nach einer LZ ist man auf jeden Fall gefestigter und man überlegt genau, ob man das was man erreicht hat einfach so wieder aufs Spiel setzt. Und glaub mir, je mehr Zeit verstreicht, desto einfacher wird es. Kürzlich hat mir eine sehr gute Bekannte Mon Cheries angeboten und total vergessen, dass ich trockene Alkoholikerin bin. Ich sprach sie darauf an und es war ihr entsetzlich peinlich. Sie hatte es wirklich vergessen.
Also bleib auf deinem Weg, du schaffst es auch!
Lg Elisabeth -
Hallo sari,
ist klar. Anfangs ist es wirklich unglaublich schwer. Allein der Gedanke nie wieder Alkohol. Kaum vorstellbar!! Mir hat damals eine Therapie sehr geholfen. Da war ich wochenlang von daheim weg und als ich wieder daheim war, empfand ich die Situation schon sehr viel entspannter. Wenn Du Dein Ziel nicht aus den Augen verlierst und konsequent bei der Stange bleibst, schaffst auch Du es. Da bin ich sicher. Es geht zwar langsam, Schritt für Schritt aber es geht. Hab Mut und gib nicht auf. Es lohnt sich!!
Herzlicher Gruß Elisabeth -
Hallo sari,
ich bin seit 13 Jahren trocken und mir wäre das Risiko einfach viel zu groß, das alles wegen einer Schnapspraline aufs Spiel zu setzen.
Es gibt halt Dinge in unserem Leben, die für uns nicht mehr in Frage kommen- Ist eben so!! Dafür habe ich ein neues, wunderbares Leben.
Liebe Grüße
Elisabeth -
Hallo sari,
warum steht da wohl WEINBRANDbohnen?? Hände weg. Sonst ist der Rückfall vorprogrammiert.
Lieber Gruß
Elisabeth -
Hallo dixi,
ich verstehe nicht, wie Du so lange zuschauen kannst, ohne mit ihm über seinen Alkoholgenuss zu reden. Du läufst mit offenen Augen ins Messer. Genauso wie der Alkoholiker offenen Auges in den Tod läuft. Das ist gelebte CO_Abhängigkeit pur. Du kannst genauso wenig aussteigen wie Dein Verlobter. Wie lange noch wollt ihr auf diese Weise gefangen sein??
LG Elisabeth -
Hallo mirisa,
es kommen auch wieder bessere Tage, lass den Kopf nicht hängen und schau, dass Du nur heute das Glas stehen lässt. Denk nicht so weit in die Zukunft. Ich dachte damals auch: Nie wieder Alkohol!! Der Gedanke war schlimm, und ich konnte mir nicht vorstellen, dass es geht. Mittlerweile sind 13 Jahre vorbei. Es geht, Du musst nur geradeaus den Ziel vor Augen haben. Auch Du kannst es schaffen, hab Mut.
Lg Elisabeth -
Hallo,
für uns trockene Alkoholiker gibt es nur: Hände weg vom Alkohol, auch beim Kochen!! Deshalb auch keinen Gedanken daran verschwenden ob oder ob nicht!!
Lg Elisabeth -
Hallo Dixi,
als Alkoholiker weißt Du ganz genau, dass der Alkohol dich kaputt macht! Aber genau das ist ja die Sucht, dass man aus eigener Kraft nicht mehr aufhören kann. Man hat quasi vor Augen, dass man in den Abgrund läuft und kann sich nicht stoppen. Diese Ohnmacht ist furchtbar. Wie oft habe ich gedacht, du bist doch nicht blöd, du weißt genau wie es um dich steht, warum hörst du nicht auf zu trinken?!? Dixi, es ging nicht! Ohne professionelle Hilfe geht gar nichts.
Letztes Jahr haben mein Mann und ich Silberhochzeit gefeiert. Er hat während meiner Krankheit voll hinter mir gestanden. Das ist nun 13 Jahre her. Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Tiefpunkt nicht „ganz unten“ erleben musste, sondern noch rechtzeitig den Absprung geschafft habe. Nachdem mir nach einer Entgiftung der Weg in die Trockenheit gezeigt wurde, habe ich die Gelegenheit ergriffen und alles mögliche getan, dem Alkohol zu entkommen. Bis heute besuche ich eine SHG, lese alles, was mit meiner Krankheit zu tun hat. Selbst beim TV durchforste ich die Programme auf eventuelle Sendungen. Ich bin unheilber krank, aber ich habe es in der Hand, die Krankheit zu stoppen. Und nur ich!
Unter der Voraussetzung, dass Dein Verlobter sich helfen lässt, habt Ihr eine Chance, ein glückliches Leben, natürlich auch als Eheleute zu führen. Ich wünsche es Dir von Herzen.
Liebe Grüße
Elisabeth -
Hallo Dixi,
als trockene Alkoholikerin kann ich Dir nur sagen, solange er nicht von sich aus einsieht, dass er Hilfe braucht, stehst Du mit Deinem Sohn auf verlorenem Posten. Die Sucht hat ihn voll im Griff. Er kann einfach nicht anders handeln. Er ist krank! Wenn er nichts tut, suche das Weite und trenn Dich von ihm. Auf gar keinen Fall würde ich ihn heiraten. Ihr habt nur eine Chance, wenn er sich medizinisch und psychologisch helfen lässt. Anders kämpfst Du gegen Windmühlen an und machst Dein Leben und das Leben Deines Kindes zur Hölle.
Viel Kraft und lG Elisabeth -
Hallo Angelique,
ich finde es klasse, dass Du Dich so zielstrebig bemühst, das Problem anzugehen. Vielleicht solltest Du noch eine SHG besuchen. Hast Du Dich schon einmal beim Kreuzbund erkundigt. Ich fühle mich da sehr gut aufgehoben. In unserer Gruppe, in der nur Betroffene sind, kennen wir uns alle mit Namen ebenso auch die Familienangehörigen. Es ist wie in einer großen Familie.
Letztens war ich bei einem Treffen, bei dem 170 Mitglieder anwesend waren. Das war schon beeindruckend. Erstaunlich war, dass es fast genauso viel Frauen wie Männer waren.
Lg Elisabeth -
Hallo Fantasy,
ja, mach endlich Nägel mit Köpfen. Dann hast Du eine reelle Chance! Jeder weitere Tag ist vergeudete Zeit. Geh zum Arzt, vielleicht kannst Du heute noch in die Entgiftung. Da wird Dein Kopf klar und Du kannst weitere Schritte in die richtige Richtung anstellen. Gespräche mit suchterfahrenen Leuten werden Dir ganz sicher helfen. Du brauchst Dich nicht zu schämen. Wir sind alle krank und haben ein Recht auf Hilfe!
lg Elisabeth -
Hi Angelique,
Dass Deine Tochter nun Bescheid weiss, ist ein Schritt weiter in die richtige Richtung. Die nächsten Verwandten bilden den wichtigen sozialen Hintergrund, der Dir Halt gibt. Eingebunden in die Familie, die hinter Dir steht und Dein Vorhaben unterstützt, ist ein immenser Vorteil dem Alkohol zu entrinnen. - Zu Deiner Frage: Um Lebensmittel mit Alkohol mache ich einen GROßEN Bogen. Sie sind absolut gefährlich für uns. Automatich lese ich beim Einkauf vorsichtshalber immer auf dem Produkt nach, wenn ich mir nicht 100% sicher bin.
Du schaffst das Leben in die Trockenheit, wenn Du konsequent Deinen Weg gehst-
Viel Glück Elisabeth -
Hallo Angelique,
herzlich willkommen.
Alleine schaffst Du es nicht. Hol Dir unbedingt Hilfe. Du bist jetzt 40 und hast die Möglichkeit zu wählen: für oder gegen das Leben. Frauen haben heute eine Lebenserwartung von ca 80 Jahren. Steig aus dem Alkoholkarussel aus und genieße die kommenden Jahre. Es ist nicht leicht, aber mit Unterstützung klappt es ganz sicher. Du musst nur wollen!!
lg Elisabeth -
Hallo Hasenpfoetchen,
Glückwunsch, dass Du eine Gruppe gefunden und besucht hast. Jetzt fühlst Du Dich endlich nicht mehr allein mit Deinem Problem. Anfangs war auch ich nahe am Wasser gebaut und habe oft geweint, Gefühle spielten eine große Rolle. Mit dem Outen lasse Dir ruhig Zeit, Es ist ein Prozess, der langsam vonstatten geht. Bei mir dauerte es Jahre. Auch heute noch nach 13 Jahren wäge ich ab, wem ich von meiner Krankheit erzähle. Ich denke, es ist für uns sehr schwer zuzugeben als Frau und Mutter Alkoholikerin zu sein. Aber warte mal ab, wie Du wieder aufblühst und Dein Selbstbewusstsein zurückkehrt. Du freust Dich wieder, wenn Du in den Spiegel schaust!! Blick nach vorn; es wird von Tag zu Tag besser.
Liebe Grüße Elisabeth -
Hallo Angel-Heart,
vertrau Dich einem Arzt an und mache eine Entgiftung. Das ist der erste Schritt, um einen klaren Kopf zu bekommen. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben.
Niemand wird Dich schief anschauen. Vielleicht kannst Du sogar eine Therapie machen, wo Du Dein Kind mitnehmen kannst. Es lohnt sich wirklich!! Vor 13 Jahren ging es mir so ähnlich. Ich hatte damals zwei Kinder von 6 + 7. Meine Ärztin veranlasste damals meine Einlieferung in eine Klinik. Von da an ging´s bergauf.
Liebe Grüße Elisabeth -
Hallo Fantasy,
gegen den Alkohol brauchst Du nicht zu kämpfen. Da liegt nämlich der Hund begraben. Du musst akzeptieren, dass er stärker ist als Du. Gib diesen Kampf auf! Verwende vielmehr Deine Energie dazu, ihm konsequent aus dem Weg zu gehen. Je größer der Abstand, desto besser für deine Trockenheit. Da liegt Deine einzige Chance dem Dilemma zu entkommen.
Viel Erfolg Elisabeth -
Hallo Fantasy,
ohne Hilfe schaffst Du es nicht. Das ist Fakt!! Nach einer Entgiftung, wenn Dein Kopf wieder klar ist, kannst Du weitere Schritte überlegen. Es gibt Hilfe - Du musst sie nur annehmen. Das Leben ohne Alkohol ist einfach klasse. Es liegt nur an Dir, hol es Dir zurück!!
Liebe Grüße Elisabeth -
Hallo Blizzard,
natürlich ist es erschreckend, wenn man die Prognosen für trockene Alkoholiker liest. Ich denke aber, wenn ich akzeptiere, dass Alkohol in unserem Leben immer eine Rolle spielen wird, werde ich die Gefahr nicht aus den Augen verlieren. Vor kurzem war ich in Urlaub und traf mittags einen gut angezogenen Mann volltrunken durch die Straße torkeln. Nachts hatte ich einen furchtbaren Traum und das nach fast 13 Jahren Trockenheit. shock:Das Suchtgedächtnis hat sich gemeldet. Alles kam wieder hoch und nach dem Erwachen war ich froh, dass alles nur ein Traum war. In diesem Fall kann man wirklich sagen, dass dieses Gedächtnis ein Segen für meine Trockenheit ist.
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Liebe Grüße Elisabeth -
Hallo me-myself,
anfangs rief ich mir immer wieder ins Gedächtnis, wie schrecklich die nasse Zeit war. Ständig Nachschub besorgen, Flaschen entsorgen, Lügen und all das,was eben mit Alkohol zu tun hat. Abgesehen von den Filmrissen, die wir ja alle hatten. Außerdem waren die Tage in der Entgiftung für mich so furchtbar, dass ich mir schwor niiiiieeeee wieder in so eine Umgebung. Ich muss dazu sagen, dass ich damals in einer geschlossenen Abteilung einer Nervenklinik war, in der es alle Sorten von Leuten gab u.a. Menschen, die in der Tat unter Brücken lebten, Rauschgiftsüchtige. Da ich mit solchen Menschen bisher keinen Kontakt hatte, war dieser Umgang der reinste Horror. Aber letztlich sehr heilsam für mich. Mir wurde glasklar vor Augen geführt, was Alkohol oder andere Drogen aus uns machen.- Du fragst nach Fehlern, die man begeht. Bei mir war einer:
Ich wollte immer alles perfekt machen und setzte mich dermaßen unter Druck, dass ich glaubte ich könne es nur unter Alkohol schaffen. Auch Belohnungstrinken gehörte dazu. Heute gönne ich mir etwas Anderes, kauf mir was Schickes zum Anziehen, mach mit anderen Frauen Ausflüge u.a..
Am Anfang der Trockenheit ging ich viel unter Menschen, in die Natur, lenkte mich ab und sorgte für Abwechslung. Irgendwann machte ich es dann automatisch, so dass der Gedanke an Alkohol langsam verblasste. Ich wünsche Dir viel Kraft und gib den Mut nicht auf. Jeder kann es schaffen. Das trockene Leben ist wunderschön!!
Herzliche Grüße ElisabethSeit 1994 trocken.