Hallihallo
Also sich das Leben zu verschönern ist echt schwer und langwierig. So gut wie alles anfing, scheint es jetzt schon wieder zu kippen und mein Therapeut meint, dass das normal ist und so ein auf und ab noch 2-3 Jahre gehen könnte, bis man "stabil" undepressiv ist... Na toll!
Aber immerhin bin ich auf dem Weg!
Was mich immer wieder beschäftigt und v. a. aufbaut ist die Tatsache, dass ich nie so weit wäre und wahrscheinlich überhaupt gar nicht mit mir klarkommen würde, wenn ich noch trinken und kiffen würde. Habe ein sehr gutes Gefühl mit meiner Abstinenz und realisiere gerade, dass ich meine depressiven "Trigger" quasi gerade nüchtern aushalte.
Vor einem reichlichen halben Jahr hätte ich diesem Druck nicht standgehalten und mir dann einen "schönen" unbeschwerten Abend zur Abwechslung gegönnt. Jetzt trotze ich dem.
In irendeinem thead hier habe ich geschrieben, dass ich noch darauf warte, dass es mir abstinent besser geht. Sogesehen ist das also nicht ganz richtig, denn das nachhaltige (wesentlich wichtigere) Resultat ist ja, dass ich vorankomme mit meinem ganzen Kladderadatsch im Kopf, aber diese Auszeiten vermisse ich eben auch und weiß sie bis heute nicht zu kompensieren...
LG, Erik
silberkralle
Ich werde es mal versuchen und wenn es funktioniert, werde ich es euch wissen lassen und habe etwas neues für meinen "Notfallkoffer"... ![]()
Danke für den Tip.