Beiträge von Waschbaer

    Zitat von Seidenraupe


    Ich übe mich darin, wenn ich Verlangen habe, wenigstens eine SMS an eine Freundin zu schicken. Anrufen wäre besser, aber irgendwie bekomme ich das bisher nicht hin.
    Dabei habe ich wirklich gute Freundinnen!

    Seidenraupe

    Hallo Seidenraupe

    Ich bin ab Morgen auch erst mal seit 4 Wochen ohne Alk.
    Am Anfang habe ich Anrufe zu Geschwistern und Freunden
    auch nicht hinbekommen. Nun merke ich, das ein Telefongespräch
    mir manchmal weiterhilft, kein Verlangen zu haben. Besser gesagt,
    man vergisst es ganz schnell dabei.

    LG Nobby

    Hallo claro/Frank

    Ich hoffe das ich auf den nächsten Stress
    mit Sport und Entspannungsübungen gut
    vorbereitet bin. Hoffentlich !

    joschi018

    Mit körperlichen Problemen, meinte ich
    so was wie die manchmal auftretenden sehr kalten
    Hände, die fast schmerzen. Hatte ich vor dem Entzug
    noch nie gehabt. Das mit dem Tagebuch ist eine gute Idee.
    Schreibe zur Zeit an meiner "Trinkgeschichte" hilft auch zu
    erkennen, warum es denn dazu kam.

    Martin

    " zum Teil habe ich schon meine Erfahrungen wo ich öfters mal schaue und wo nicht."
    Trotzdem beachtenswert.

    Noch eine kleine Frage. Warum wird die Signatur nicht angezeigt im
    Text? Text ist im Profil vorhanden und immer anhängen ist auch angewählt.

    Paddy

    Hallo Paddy, bei mir waren früher Probleme ,ohne Alkohol, einfach
    nur da um gelöst zu werden. Manchmal schnell und andermal,
    wenn sie nicht so wichtig waren, halt etwas weiter geschoben.
    Doch in den letzten vielen Jahren habe ich nur Probleme von
    anderen gelöst, meine eigenen mussten hinter dem Trinken zurückbleiben.
    Für die hatte ich ja keine Zeit mehr. Ich habe jetzt schon Dinge erledigt,
    dafür habe ich vor ein paar Wochen noch ein, zwei Monate gebraucht.
    Meistens hat meine liebe Frau alle Probleme gelöst. Leider.

    @ Hallo bonoseven/ Klaus

    Herzliches Beileid.

    Diese Situation kenne ich sehr genau.
    Ich habe mich damals regelrecht zugeknallt.
    Meine Oma wäre, über mein Verhalten entsetzt gewesen.
    Ich hoffe, wenn sie zuschaut, das sie über meine jetzige
    Situation sehr erfreut währe.

    " Kennt ihr das Gefühl, nur noch immer dicht zu sein !! auf keinen Fall
    mal versehentlich nüchtern zu werden !"

    Ich kenne das Gefühl durch den Alk immer auf Wolke 7
    zu schweben. Ich habe immer versucht nie aufzufallen.
    Das war die schwerste Arbeit, die ich auf der Arbeit hatte.


    Euch allen liebe Grüße und noch einen warmen Restsonntag

    Nobby

    Hallo HansHa

    Bin leider erst seit 2,5 Wochen ohne Alk. Aber ich habe nur zwei mal das Bedürfniss gehabt, Alk zu trinken. Den Gedanken konnte ich aber schnell Einhalt entgegensetzen. Auf den berühmten "Saufdruck" warte ich mit Angst.

    Glückwunsch zu 6 Jahren trockenheit
    Nobby

    Zitat von Torki


    'Wirklich schlimme Dinge' habe ich unter Alkoholeinfluss noch nicht angestellt, und auch die ganz heftigen Entzugserscheinungen hatte ich noch nicht - deshalb denke ich auch, dass ist doch 'langweilig' / unwichtig, was ich hier zu schreiben habe.
    Torki

    Hallo Torki
    Wie kann es unwichtig sein, sich über sein Leben Gedanken zu machen.
    Schlimme Dinge habe ich auch nie gemacht, aber hier zu schreiben, zeigt
    mir auch bewusst, wo ich bin/stehe. Langweilig war es nur unter Alkoholeinfluss,
    da wußte ich oft nichts mit mir anzufangen.
    Nun nehme ich seit einer kurzen Zeit meine gewonnene Freiheit wieder intensiv war.

    LG Nobby

    Hallo Leute

    Ich habe mal ein paar Fragen.

    Seit ich im K.H war und so 4 Tage rum hatte,
    bekomme ich seit dem, schubweise sehr,sehr
    kalte Hände. (Werde es dem nächst auch mit
    meinem Arzt abklären). Hat auch jemand diese
    Erfahrung gemacht ?

    Seit ich nun nichts mehr an Alk. trinke hab ich
    auch keine großen Gedanken mehr dran. Außer
    an der ersten Mittagschicht, beim Feierabend.
    Da stand ich vor meinem Spind beim ausziehen.
    Mein erster intensiver Gedanke war nur, das ich
    gleich, wenn ich zu Hause komm, ja wieder meinen
    geliebten Whisky trinken werde. Pustekuchen,
    stellte ich dann entsetzt fest. Habe zu Hause meiner
    lieben Frau das Gedankengut geschildert. Mit den
    Worten, "Als wären die letzten 3 Wochen gar nicht
    geschehen". Sie hatte wohl auch mit dieser Situation
    auf Mittagschicht gerechnet. Also habe ich ganz langsam
    Buttermilch getrunken und gut war's. Nun meine Frage.
    Da ich mit dem "nichts" trinken keine großen Probleme
    zur Zeit habe, werden diese dann etwa in einem oder drei
    Monaten verstärkt oder massiv auftreten ? Wenn ja was
    dann? Bekommt man dann, auch noch körperliche Probleme.
    Bauchschmerze ? Kopfschmerzen ? oder ähnliche Dinge.
    Wie habt ihr die ersten Wochen und Monate verbracht/überstanden.

    Hallo Forenleitung/Moderatoren/inen Admin

    Wie schafft man es so vielen Beiträge und Anregungen zu
    sondieren und durchzuschauen, ob da nicht anstößige Sachen
    erzählt werden ?. Ihr könnt doch nicht alle Threads lesen. Das ist
    doch gar nicht möglich. Trotzdem habe ich hier festgestellt, wie
    schnell IHR auf viele Sachen reagiert. Gibt es da Software Lösungen.
    " Nach bestimmten Kriterien" suchen oder so ähnliches.
    Nun eine letzte. Kann ich Threads die mich interessieren irgendwie
    markieren oder sortieren ?

    Ich hoffe auf viele Antworten.

    Viele Grüße an alle dort vor den Monitoren
    Nobby

    Hi claro

    Ich habe meiner lieben Frau schon oft gesagt,
    das ich das sehr gut finde, wie sie mit meinem
    und ihrem Problem umgeht. So richtig bedankt,
    habe ich mich leider noch nicht. Vieleicht sieht Sie
    ja auch einen Dank darin, das ich wieder in der
    Lage bin, etwas mit Ihr zu unternehmen.
    Aber ich denke noch mal darüber nach.

    LG Nobby

    Hi Poster

    das mit dem gedanklichen Abstand
    habe ich in den letzten dreieinhalb
    Wochen auch ganz gut hin bekommen.
    Leider gab es doch so ein bis zwei mal,
    das Gefühl, jetzt könnte man mal einen
    schönen Schnaps trinken. Was machst du
    in solch einer Situation. Oder kommt das
    bei dir nicht mehr vor.

    LG Nobby

    Guten Morgen Frank,

    Ich bin auch neu hier. Das mit dem Keller kenne ich.
    Dort waren auch bei mir immer ihrgendwo Reserven versteckt. Die habe ich dann wie eine Maus gesucht und auch meistens gefunden. Wenn ich dort rein muß, denke ich nur ganz stark an das Anliegen warum. Schnell rein und wieder raus.
    Schämen muß man sich eigentlich nicht. Es ist eine Krankheit wie andere chronische auch. Man kann sie ja stoppen.

    LG. Nobby

    Hallo Spedi

    Schön was von dir zu lesen. Habe Deine Seite gestern schon gesucht,
    aber leider irgendwie nichts gefunden.

    Da es ja ein ganz kleines Pflänzchen ist, aber auf das ich im Moment sehr stolz bin, werde ich es ganz schön viel pflegen.

    Das es nicht reicht, einfach nicht mehr Alk zu trinken habe ich durch dieses Forum schon intensiv mitbekommen. Im Vorstellungsbereich hatte ich ja schon geschrieben das ich auch zu dem Thema, Bücher gekauft habe. Ich versuche durch sehr ( sehr viel) Anlesen und lesen im Forum erst mal zu verstehen, um was es "eigentlich" geht. Auch haben wir heute Adressen von Suchtberatern eingeholt. Demnächst, wenn ich ohne Arbeiten Zeit habe, werde ich einen Notfallplan aufstellen. Auch lass ich mir die Option für eine LZT. offen. Adressen hab ich ja im K.H genug bekommen. Ich muss aber sagen, ich habe keinen "Saufdruck" denke auch nicht groß an Alkohol. Allerdings, rede ich sehr viel mit meiner lieben Frau darüber was wir ganz schnell machen wollen/müssen wenn es doch mal über mich kommt.
    Alk war ja eigentlich immer 35 Jahre mein treuer Begleiter. Allerdings weine ich der Liebe keine so großen Tränen nach. Besser diese Trennung als die von meiner Frau.

    Ja meine jetzt viel übrig bleibende Zeit, habe ich damit aufgefangen, das ich wieder anfangen werde zu malen. Vor 24 Jahren in Öl jetzt in Acrylfarbe. Der Neueinstig ist allerdings nicht so einfach. Auch unternehme ich endlich wieder was mit meiner Frau. Sport und spazieren gehen, standen ja mal für uns beide an den ersten zwei Plätzen. Du siehst ich schreibe immer noch ganz viel.

    Meine Zukunftspläne liegen darin, das ich so lange wie möglich keine Trennungsschmerzen zum Wegbegleiter Alkohol bekomme. Durch das lesen hier bekomme ich viele sehr gute Informationen. Ich möchte mit meiner Frau einfach nur jeden Tag wieder glücklich und zufrieden leben. Und es ist schon am starten.

    Viele Grüße, Nobby

    PS: Das absolute Trockene Zuhause hatten wir schon eine Woche vor dem K.H vorbereitet. Als ich nach Hause kam, gab's noch nicht mal Medikamente mit Alk. Danach haben wir alle Gläser die mit Alk zu tun hatten auf den Müll gebracht. Der Fernseher mit Alk Reklamen, darf aber trotzdem leben.

    Hallo Karsten

    das mit dem verschieben ist ja in Ordnung. Ich hoffe ich werde auch in diesem Bereich landen können.


    Hallo heliopolis/ Tom

    Du hast recht, alles hat zwei Seiten. Nur meine Erkenntnis habe ich einem Zufall zu verdanken. Im November wurde bei mir Diabetes festgestellt.
    Darüber habe ich dann ganz viele Bücher gelesen und auch Videos angeschaut. Musste dann feststellen das Alkohol und Rauchen bei dieser Krankheit nichts zu suchen haben.
    Also große Fehlerquelle entdeckt. Rauchen mach ich leider immer noch. Aber
    ganz kleine Schritte bringen das Kleinkind ans Ziel. Bei den ganz großen Schritten fällt man auch manchmal hin.


    Hallo bonoseven/Klaus

    So ähnlich wie deine Schilderungen sind, so hat es meine liebe Frau mit mir erlebt.
    Ständig musste sie mich aus der Badewanne hochziehen. In die bin ich wohl öfters gelandet. Oder vom Wohnzimmerboden aufsammeln und ins Bett schleifen. usw.
    Ganz schön Mist was man seinen Lieben antut. Ich habe Glück, das Sie noch da ist. Was ich war, wusste ich zu diesen Zeitpunkten noch lange nicht.
    Irgendwann habe ich mal mit kontrolliertem Trinken angefangen. War leider wie bei dem Kleinkind, mit zu großen Schritten.
    Geht ja gar nicht. zu diesem Zeitpunkt habe ich immer wieder zu mir gesagt, das ist auch wie eine Krankheit. Nur da wusste ich es noch nicht.


    So heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag nach Krankenschein und Entgiftung. Hatte irgendwie komische Gefühle.( Mein Schichtführer und auch Vorarbeiter wussten ja Bescheid)
    Aber eigentlich lief alles wie immer. Keine großen Fragen uns so.

    Wünsche Euch noch einen schönen Restsonntag.
    Nobby.

    Hallo Stibbe

    Zur der jetzigen Zeit habe ich immer das Gefühl
    mir fehlt was in meinem Leben. Also fülle ich diese Lücken mit Teesorten testen. Bin eigentlich ein Kaffeeliebhaber. Das testen von Tee, ganz ganz viel Tee macht Spaß und lenkt ab.

    Ich freue mich bei dir zu lesen.
    LG Nobby.

    Hallo Poster

    Zitat von Poster

    ....stimmt, jedenfalls bin ich meilenweit vom Alk-Saufen entfernt viel

    weiter als viele hier.

    24 Stunden und eine Armlänge ist für mich keine Agenda.

    der Poster

    Das hört sich sehr nach Hochmut an. Ich durfte hier schon viele Erfahrungsberichte lesen, aber nach meinen 20 Tagen ohne Alk. würde ich so etwas nicht behaupten. Natürlich bist du weiter als
    viele neue hier. Man kann vom Alk. Saufen entfernt sein, aber der
    Gedanke ist immer da. Wenn nicht braucht man ja kein Forum.
    Dir wünsche ich noch viele 70 Tage Trockenheit.
    Nobby

    Einsichten eines Alkoholikers

    Hallo Mitleser und Antwortenden

    Durfte aus dem Vorstellungsbereich nach draußen schreiben. Das werde ich ab jetzt machen.
    Nun erst mal nur kurz. Bin noch 52 Jahre jung und habe seit 5 Jahren Täglich Alk. getrunken/ gesoffen. Nun bin ich seit 20 Tagen Alkoholfrei.
    Im November 2010 kam bei mir die Einsicht ? , das ich ein großes Problem mit dem Alkohol habe. Das ständige drüber nachdenken hat mir dann gezeigt,
    das ich Alkoholiker bin. Die Einsicht war hart zu ertragen. Auch wusste ich nicht was ich nun mit dieser Sichtweise machen sollte. Nun brauchte ich von außen Hilfe.
    Demnächst werde ich Meine Geschichte hier aufschreiben.

    Wie waren denn Eure Erkenntnisse, das ihr Alkoholiker seit.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Mitlesern
    Nobby