Hallo,
es ist mir gestern schwer gefallen zu schreiben,
ich weiß nicht warum.
Ich möchte noch ein paar Details hinzufügen,
die deutlich machen warum ich gerade mit dem Vertrauen und der Liebe zu mir selbst noch manchmal Schwierigkeiten habe.
1.)In der Verwandtschaft gab es jemand den ich mochte gerne ,
der mein Vertrauen niedertrat in dem er versuchte sich an mich heranzumachen.Und das obwohl er mit jemand verheiratet war,die mir sehr nahe war.
Ich war noch jung und sowas machte mir immer noch Angst.
Ich konnte es abwehren.
Aber ich habe gesehen das man nicht vertrauen kann und das die Person der ich nahe war noch nicht in Sicherheit war.(Meine Schwester)
Er ist tot,sie weiß von nix.
2.)Wir lebten ca.1Jahr lang mit meinem Schwiegervater zusammen,
ich mochte ihn sehr,mit ihm konnte ich trotz meiner häufigen Sprachlosigkeit sprechen.Ich vertraute ihm,fühlte mich geborgen(ein bißchen Glück).Ich sah ihn ein wenig als Vater.
Er war Alkoholiker(Quartalstrinker).
Als ich einmal bei ihm saß,hatte er getrunken,
mein Mann hatte Nachtdienst.
Er kam mir auf einmal näher und alles war auf einmal wie früher.
Ich bin in unser Schlafzimmer geflüchtet ,habe mich dort verkrochen und zum Schutz meine Tochter zu mir geholt.
Wir sprachen nie darüber,gingen uns aus dem Weg.
Eine Woche danach ging ich Mittags an seiner Tür vorbei und die Zeitung lag immer noch da.
Und obwohl dies öfter vorkam,hatte ich diese Mal ein sehr komisches Gefühl.
Aber ich ging nicht rein.Ich hatte Angst.
Als mein Mann kam gingen wir rein und er war tot.
Ich weiß nicht was gewesen wäre ,wenn ich eher reingegangen wäre.
3.)Zwei Jahre nach seinem Tod habe ich von meiner ältesten Tochter erfahren das er sie eimal sexuell mißbraucht hat.
Ja und da fiel mir ein das es irgendwann eine Veränderung aufgefallen ist in der Beziehung von meiner Tochter zu ihm.
Obwohl sie immer gerne zu ihm ging,hörte sie auf einmal schlagfertig auf.
Ich habe nicht gesehen,wohl weil ich,wie ich jetzt weiß,nicht konnte
weil sonst der eigene Schmerz so groß ist
Ich kann das als Entschuldigung nicht akzeptieren.
Mein Vater ist auch in der Zeit auch gestorben,
ich habe an seinem Bett gesessen und auf Erlärungengewartet.
Es kam nichts auch keine Entschuldigung.
Es kam nur ein:
Bleib wie du bist
Ja ich fragte mich ,aber wie denn?Wie bin ich denn
Ich war noch ein nichts durch ihn.
Als er tot war habe ich mit ihm gesprochen und ihm vergeben damit er in Ruhe gehen kann.
Ich habe es vor kurzen wiederrufen.
Und das war so das gravierendste ,nebst anderen.
Es gab bestimmt auch Momente des Wohlfühlens,
aber mir fällt nichts ein 
Irgendwann habe ich mich getrennt,
weil ich sehr bewußt gemerkt hatte ich liebe ihn nicht.
Und danach fing meine Zeit des Trinkens an.
Davon werde ich ein andermal schreiben.
LG Mäuki