Beiträge von juergenbausf

    Hallo caligula,

    Zitat

    Notfalls erzähle ich halt, dass ich noch Auto fahren möchte. Denn meinen Führerschein besitze ich gottseidank noch. Das reicht als Ablehnungsgrund immer aus.

    wie wärs denn mit der Standard-Aussage: Ich bin Alkoholiker.
    Deine Aussagen lassen mich erkennen, daß Du immer noch anderen gegenüber rumeierst.
    Im Zusammenhang mit den gegebenen Tatsachen ( 40 Entgiftungen plus 2 Therapien ) wirkst Du auf mich wie ein "Wahnsinniger".
    Achtung gegenüber der Gefahr nahezu gleich Null.
    Ich habe keine Entgiftung und nur 1 Therapie hinter mir, bin aber wesentlich vorsichtiger gegenüber dem Alkohol als Du.

    LG Jürgen

    Hallo delia,

    ich habe am Anfang meiner Abstinenz sehr viel gelesen über Alkoholismus ( Stufen, Typen, medizinische Fakten, empfohlene Behandlung der Erkrankung usw. und sicher auch Erfahrungsberichte ) .

    Daraus habe ich mir in Ruhe eine eigene Standortbestimmung für mich gebaut und mir die bestmögliche Behandlungsstrategie für mich zurechtgelegt.
    Für mich kam heraus: absolute Offenheit im Umgang mit dem Thema, Langzeittherapie, Engagement in SHG, Foren und Öffentlichkeit, suchtmittelfreie Wohnung und suchtmittelfreies Umfeld, klare eigene "Schnittstellen" zu Alkoholkonsum in Öffentlichkeit und Partnerschaft.
    Von Anfang an in der Erkenntnis: Abstinenz ist die Priorität 1 in meinem Leben - ohne Kompromisse.
    Ich kam bereits nach wenigen Monaten zu den gleichen Ergebnissen wie die, die jahrelang abstinent leben.
    Selbstverständlich gibt es kleine Nuancen im persönlichen Umgang im Kontakt mit anderen alkohol- oder suchtmittelkonsumierenden Personen. ( Partner, Bekannte, Freunde, Job, hilfesuchende aktive Alkoholiker, etc. )

    Je klarer ich bin, desto leichter kann sich jeder auf mich einstellen.
    Wenn ich keinerlei Zweifel an meiner Abstinenz lasse, werden mir andere Menschen auch schnell ohne Ängste und "Verführungsversuche" begegnen.

    LG Jürgen

    Hallo Fossil,

    ich habe mir zwei "Selbstversuche mit Trinkpause" und SHG erlaubt, danach bin ich von mir aus in die Therapie gegangen.
    Seitdem lebe ich abstinent.
    Alkoholfreies Bier o.ä. kommt mir nicht auf den Tisch.

    Ich war auch "nur" psychisch abhängig, nur wo soll der Sinn sein bis zur physischen Abhängigkeit weiterzumachen, wenn das Problem erkannt ist !?
    Du hast Dein Problem bereits erkannt.

    Mein Tip:
    Sei konsequent, versuchs ohne Alkohol, geh in eine SHG, erkenne Deine Situation, kläre für Dich, ob Du Alkoholiker bist, wenn ja - sofortige Konsequenz ziehen, Therapie und Outing.

    Jürgen

    P.S.: Ich hatte auch das Problem mit Alkohol und Auto, ich konnte es gottseidank lösen, bevor ich den Lappen verlor oder jemand verletzte oder totfuhr.

    @delia,

    der Titel Deines "Fred" ist für meinen Geschmack zu "polarisierend".
    Jede Abstinenz hat mit einer Trinkpause angefangen. Insoweit ist jede Trinkauspe gut.
    Insoweit besteht während jeder Trinkpause die Möglichkeit, den eigenen Standort besser zu lokalisieren und entsprechende weitergehende Maßnahmen zu ergreifen. Besser jedenfalls als unter Alkohol.

    Von Trockenheit und Nüchternheit rede ich nicht, da diese Begriffe meiner Meinung nach in unzulässiger Weise eine Wertung der eigenen Abstinenz oder der Abstinenz anderer darstellen.
    Abstinenz = kein Konsum eines Suchtmittels.

    Alles andere fällt unter Persönlichkeitsentwicklung und sollte dann im Detail so genannt werden wie es ist. Z.B.: "Ich bin toleranter geworder", "ich bin ausgeglichener geworden", "ich habe mehr Selbstvertrauen", etc ...

    LG Jürgen

    Meine liebe BC,

    - edit, bitte sachlich bleiben, Linde -

    Deinen Beitrag "Du möchtest fair bleiben und niemanden vorführen" betrachte ich als eine Unverschämtheit,
    weil es nur "Deiner eigenen Realität" entspringt, daß Du dies auf irgendeine berechtigte Weise mit mir könntest.
    Unterlasse es bitte, bei anderen solche Eindrücke zu erwecken.
    Stricke mal ruhig weiter an "Deiner virtuellen Realität" hier, unterlasse bitte irgendwelche ominösen Andeutungen,
    Du könntest mich mit irgendwas ( was ich gesagt, getan hätte, nicht getan hätte ? ) vorführen, bloßstellen usw. und gut ist.

    Ende der Durchsage.

    Jürgen

    Hallo BC,

    Zitat

    Was ich klar stellen möchte, ist dass es mir hier um einen User geht, dessen Namen ich aber nicht unbedingt nennen möchte - ich versuche es fair zu halten, ihn hier nicht vorzuführen und möchte auch keine Hintergundinformationen preisgeben - privat ist für mich privat.

    erzähl mal, wer ist es denn ?
    Liest sich echt großmütig von Dir - toll !
    Und auch noch fair bleiben und niemanden vorführen, Du bist eine Wucht.
    Weil er natürlich der Böse ist - na klar!
    Eine einfache Bitte an denjenigen oder eine Mail hätte vermutlich nicht gereicht ?
    Nö - das wär zu einfach - ne kleine "Drohung" darf BC schon noch verstecken ???

    LG Jürgen

    Hallo crazymamba69,

    Zitat

    Aber dieser Vatertag zog sich dann über 4 Tage hin an denen ich nur betrunken war, es war eigendlich nur eine Sache positiv an der ganzen Aktion denn ich lernte dort meine heutige Frau kennen.

    ich sehe da nichts positives, auf einer 4-tägigen Sauftour eine "ähnlich interessierte" Frau kennenzulernen.
    So wie ich Deinen Beitrag lese, habt Ihr beide "ein Alkoholproblem".
    Ihres wird Deines unterstützt haben und Deines Ihres.
    Lösen kannst Du Deines nur für Dich alleine.
    Sie Ihres.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    @BC, Sundra ,

    was soll daran befremdlich sein, daß ich einfach mal klarstellen wollte, daß ein "Fred" in einem öffentlichen Internetforum nicht das eigene Wohnzimmer ist. BC tut ja so, als müßte sie diese Bühne verlassen, weil die anderen Schreiber "für sie eine Zumutung" darstellen. Mitnichten.
    BC sollte vielleicht mal lernen zwischen dem eigenen Wohnzimmer und einem öffentlichen Internetforum zu unterscheiden.
    Sie kann ja dem Betreiber des Forum die nicknames melden, die sie Ihrer Meinung nach hier im Forum belästigt, gestalkt, beleidigt oder sonstwas haben. Dafür ist der Betreiber und seine "Erfüllungsgehilfen" da.
    Die konkrete Antwort dürfte sehr dünne ausfallen.
    Die Meinung anderer in einem öffentlichen Raum wird BC schon akzeptieren müssen.

    Inhaltlich werde ich auf die "Selbstdarstellungs-Freds" von BC sicher nicht mehr eingehen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo BC,

    dieses Forum hier - auch Dein "Fred" ist nicht Dein Wohnzimmer, es ist ein öffentlicher Raum im Internet, in den letztendlich jeder "unangemeldete Wüstling" hineinspazieren und lesen und jeder "angemeldete Wüstling" auch schreiben kann.
    Vielleicht daher auch meine Verwunderung, daß Du Dich wie in Deinem Wohnzimmer verhälst.
    Das "Hausrecht" haben der Betreiber und seine "Erfüllungsgehilfen" und nicht der "Fred-Ersteller".
    Das Schreiben in "Deinem Fred" können mir letztendlich nur der Betreiber, seine "Erfüllungsgehilfen" oder ich selbst mir verbieten.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo Erik,

    ich denke, es macht wenig Sinn Dein Leben hier von jetzt auf gleich auf den Kopf stellen zu wollen...
    Das kannst nur Du und das ist ein jahrelanger Prozeß, von dem ich hoffe, daß er Dir gelingt.


    Zitat

    Fehlender Abstand zum Suchtmittel?

    In der Praxis ist das nur schwer konsequent umzusetzen.
    Dafür sind Drogen viel zu etabliert in unserer Gesellschaft.

    Diese Aussage klingt für Dich insoweit schlüssig, als daß Du ja selbst schriebst, Du hast einen großen Teil Deiner Identität den Drogen "zu verdanken" hast. Ich hatte selbst zu den Zeiten als ich noch trank nur einen einzigen Freund/Kumpel, der (heute) erkennbar Alkoholiker ist und keinen Freund/Kumpel, der kifft oder andere Drogen nimmt. Insoweit habe ich nie meine Identität aus Drogen hergeleitet und bin auch dankbar dafür.
    Dennoch - selbst ich werde oft mit Suchtmittelmißbrauch aller Art konfrontiert, wenn ich neue Leute kennenlerne.
    Meine Freunde werden die niemals werden, solange sie Suchtmittel mißbrauchen und den Mißbrauch nicht reflektieren. Ich werde mich nicht einmal danebensetzen.
    Ich bin da rigoros und konsequent und schütze mich.
    Du hast an dieser Stelle naturgemäß größere Anfangs- und Distanzierungsschwierigkeiten, da Dein Freundes- und Bekanntenkreis erheblich "drogendurchsetzter" sein dürfte.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo Erik,

    Zitat

    Wie schon erwähnt, habe ich einen großen Teil meiner Identität (!) Drogen "zu verdanken".

    ich wünsche Dir sehr, daß sich das in den kommenden Jahren verschiebt, denn bei mir war es nie so !
    Ich habe aber auch nie geraucht und gekifft und kann "das Gehabe" darum eh nur belächeln oder verachten.


    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo,

    Zitat

    Du gibst Deine Erfahrungen hier freigiebig weiter. Andere Menschen tun dies nicht (das ist auch ihr gutes Recht).

    ich werde sicher nicht mein Privatleben und/oder meine täglichen Erlebnisse in einem öffentlichen Internetforum präsentieren.
    Ich habe nicht das Gefühl, daß das meine Abstinenz beeinflussen würde, insoweit wüßte ich nicht, warum ich das hier tun sollte.
    Ich habe eine wöchentliche Live-SHG, dort kann ich das ggf. tun, dort wird auch nicht "für die Ewigkeit mitgeschnitten".
    Warum BC dies "für Ihre Abstinenz braucht(e)", ist mir ein Rätsel.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo Matthias,

    Zitat

    mein hauptmotiv im forum is, meine erfahrungen möglichst vielen zur verfügung zu stellen. also schreib ich im öffentlichen bereich - für die ganze welt zugänglich.

    und das sollte - finde ich - auch kostenlos bleiben, denn jeder der im Öffentlichen Bereich schreibt, gibt auch etwas.
    Ich spende jedes Jahr eine mir genehme Summe an Karsten.
    Vermutlich wäre er ein reicher Mann, wenn es jeder täte.
    Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    jamor ,

    das mit Deiner aktuellen Erkrankung las ich erst danach.
    Ich wünsche Dir wegen der möglichen Anämieerkrankung gute Besserung und daß bald die Ursache behoben sein möge.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    jamor ,

    mich macht es nicht mal mehr nachdenklich, daß Du mehr über andere denn über Dich selbst reflektierst.
    So "kenne" ich Dich seit Anbeginn hier.
    Mach lieber eine "Feldstudie" über Drogendealer.
    Deine Worte "triefen vor Arroganz" gegenüber Alkoholikern und der Alkoholabhängigkeit.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    hallo anonymous,

    so lange Du immer noch abstinent bist, hast Du doch schon das wichtigste richtig gemacht.
    Alles andere kannst Du in Ruhe und nüchtern reflektieren und ggf. beim nächsten Mal anders machen - sofern Du das möchtest.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo verena,

    Zitat

    Ich habe mir eure Beiträge zu Herzen genommen und habe in erster Linie an mich gedacht und mit den Leuten was unternommen die mir gut tun.

    ich freue mich für Dich. :)
    Sei die Blume auf dem Weg der anderen, versuche nicht sie zu einer Blume zu machen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Poster ,

    Zitat

    Ich bezeichne mich als jemand der keinen Alkohol mehr trinkt quasi als Antialkoholiker.

    ich kenne aus meiner abstinenten Anfangszeit die Sehnsucht danach, sich lieber so zu nennen,
    um Vorurteilen anderer und den eigenen Vorurteilen gegenüber Alkoholikern aus dem Wege zu gehen.
    Ich nenne mich heute "abstinent lebender Alkoholiker", "Alkoholiker a.D.", bin entspannt damit,
    lasse ich den anderen Ihre Vorurteile und erfülle sie schlicht und einfach nicht.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.