Beiträge von juergenbausf

    Rockqueen ,

    da hast du aber in den vergangenen 5 Jahren "mächtig Gas gegeben". "Druckbetankung" nannten wir das früher.
    Ich möchte Dir an Herz legen, den "Druck", der Dich innerlich beschäftigt und gequält hat, mit therapeutischer Hilfe aufzuarbeiten.
    Bis dahin sei sehr vorsichtig mit der Konfrontation mit Alkohol.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hartmut ,

    ich hab da "Glück".
    Ich mochte solche Feten wie Ballermann, Karneval, Apres-Ski
    usw. noch nie, da es mir dort zu "primitiv" zugeht.
    Insoweit fehlt mir nichts, nüchtern wären die allerdings für mich sicher
    noch weniger zu ertragen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Gollum ,

    Zitat

    Was soll sie ansonsten dazu bewegen auszuziehen ???

    da hast Du allerdings recht.
    Die wird nicht freiwillig ausziehen - da müsstest Du schon sehr viel Glück haben.
    So bleibt am Ende - wenn sie nichts tut - nur, daß Du konsequent handelst.
    Ob Du besser handeln kannst, als sie "nicht saufen" - das wirst Du beweisen müssen.

    LG Jürgen
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    @markus,

    mir scheint, Du hast die Sachen akzeptiert, wie sie sind und Selbstmitleid abgelegt.
    Das ist eine gute Voraussetzung für eine zufriedene Zukunft, was auch immer sie für Dich bringen wird.
    Du kannst es beeinflussen und daran arbeiten.
    Hier bist Du richtig und immer willkommen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    kawi ,

    ich denke, Du siehst es richtig.
    Nach einem Rückfall fährt kein Bus mehr nach Fahrplan. Und die Ansprechpartner und Stellen kenne ich eh alle.
    Ich stecke 100% in die Verhinderung eines Rückfalls. Nicht 99, nicht 99,5, nicht 99,9, sondern 100%.
    Mehr kann ich nicht tun, mehr muss ich auch nicht tun.

    LG Jürgen
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    @kossi,

    Zitat

    Ich weiß im Moment nicht wo ich Anfangen soll, was ist am wichtigsten?

    ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung raten:
    Nimm Dir einen Zettel und nimm Dir die Zeit, es herauszufinden - für Dich.
    Du kannst auch andere in Deine Überlegungen einbeziehen, nur abschliessend fühlen, ob die Reihenfolge richtig ist, das kannst nur Du.
    Fang an.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    @all,

    diverse Leute sollten sich mal fragen, warum sie gegenseitig so aufeinander anspringen.
    Da bekomme ich als "Forumsneuer" nun wirklich keine Lust, hier ein eigenes Fädchen aufzumachen.

    @BC,

    ich hatte Dir vor einiger Zeit, als Du aus Frust in einem anderen "Faden" mal die "Forumssegel streichen" wolltest, geraten nicht im Frust hier wegzugehen.
    Ich - als Unbeteiligter an alten Konflikten - kann Dir jedenfalls attestieren, dass Deine Gelassenheit auf solche Angriffe deutlich gewachsen ist.
    Das ist ein gutes Zeichen.
    Dass Deine Ausführungen auch mal als "intellektuelles Gequatsche" rüberkommen können, hatte ich Dir ja schon mal gesagt.
    Ich kann damit sehr gut umgehen und Dich auch mal damit aufziehen. Manch anderer wohl nicht.
    Den Gag mit meinen 15 abstinenten Kalenderjahren hattest Du ja (wohl)(wollend) überlesen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    @kossi,

    ich habe mir seinerzeit einen Zettel genommen und alle meine Baustellen sortiert nach Prioritäten draufgeschrieben.

    Oben stand Alkohol, dann kam Depressionen/ständiger Brustdruck/Übergewicht, dann Finanzen, dann Beziehung, dann Arbeit.
    Jetzt wo Abstinenz erreicht ist, arbeite ich an Punkt 2 mit der nächst höchsten Prio 2.
    Die Depressionen sind mit leichten Medikamenten im Griff, durch Sport und vernünftige Ernährung habe ich bereits 25kg abgenommen in 1,5 Jahren.

    Sortiere auch Du und such Dir dann ggf. ärztliche Unterstützung zum Thema Depressionen, Übergewicht.
    Und dann beiss die Zähne zusammen und zieh das Thema mit Prio 2 nach Abstinenz auch durch.
    Notfalls auch über Jahre. Es kann Dir dann nur besser gehen, wenn Du auch zu diesem Thema die nötige Konsequenz anlegst und beibehälst.
    Dein Selbstmitleid wirf in den Mülleimer.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hartmut ,

    ich denke auch, seit ich abstinent lebe, plane ich keinen Rückfall mehr ein und damit erübrigen sich Gedankenmodelle über Verhalten nach einem Rückfall.
    Andererseits habe ich die Einstellung, dass sich niemand schämen muss, falls es ihm "wieder schmeckt". Das ist das Wesen der Alkoholabhängigkeit.
    Ich bin mehr erschüttert, dass Menschen, die man unter Umständen Jahre kennt, nach einem Rückfall "nicht mehr erreichbar" sind.
    Das müsste meines Erachtens nicht sein.

    LG Jürgen
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    @mieze,

    ich denke schon, dass ich mit 1,0 Promille noch wusste, was ich sage und insofern bei meiner damaligen Trinkpartnerin angetrunken eher mal die Dinge rausliess, die mich störten.
    Leider aber in einer eher unhöflichen und verletzenden Weise, die nicht geeignet war, Ihr Mut zu geben, Dinge an sich zu ändern.
    Dennoch - ich war mit der Beziehung unzufrieden und es gab sachliche Gründe dafür.
    Heute kann ich Ihr klar und höflich sagen, warum eine Beziehung mit Ihr für mich nicht in Frage kommt.
    Ich bin auch der Meinung, dass es eine "billige Ausrede" ist, sich auf den Alkohol für die eigenen verbalen Verfehlungen zu berufen.
    Ich war und bin ein selbstveranwortlicher Mensch, da unterscheide ich mich vielleicht von dem einen oder anderen Alkoholiker.

    Letztlich konnte aber nur ich diese Beziehung beenden, sie wäre auch heute noch mit mir zusammen, auch wenn ich 2 Flaschen Whisky am Abend saufen würde.
    Du scheinst mir ein ähnlicher Typ zu sein.
    Wahrscheinlich wird nur Dein Partner die Beziehung beenden können.

    LG Jürgen
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    Krabbe ,

    Zitat

    ich finde es sehr schade,dass Dein Fädchen eine Richtung bekommt, die dich zum Alleinkämpfer macht.

    aha, hab ich gar nicht so gesehen bisher. Wieder was gelernt. :shock:
    Ich bin nach wie vor mit Humor und Wohlwollen dabei.

    LG Jürgen
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    @BC,

    da ich keine Zweifel habe, dass ich auch 10,15,20 oder 30 Jahre schaffen kann, können wir mit der Unterhaltung ja einfach schon mal beginnen, gell ?
    Das Leben ist kurz. :D

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    hallo matzis-schiete,

    mir ist völlig unklar, was Du von ihm möchtest.
    Trifft doch einfach eine Vereinbarung alle 3 Tage zu telefonieren und halte Dich daran.
    Du bist mindestens so krank wie er. Kümmere Dich darum.

    LG Jürgen
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    @BC,

    Zitat

    Ich frage mich nach wie vor, wie Du an den Beiträgen die "längere Trockenheit" erkennst ...

    die Frage ziehe ich zurück, ich hatte Deine Antwort überlesen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    @all,

    ich - als aufmerksamer Leser - wundere mich des öfteren über die "Animositäten", die in einigen Beiträgen immer wieder "durchscheinen".

    So wie ich Dich verstanden habe, wunderst Du Dich über das geringe Feedback von "länger Trockenen" zu Deinen Beiträgen.
    Schade - in der Tat. Nicht schade - wenn es so wie in den vorangehenden Beiträgen endet.

    Ich frage mich nach wie vor, wie Du an den Beiträgen die "längere Trockenheit" erkennst ...
    Ich habe übrigens insgesamt auch schon 15 abstinente Kalenderjahre hinter mir. 1964-1977 und 2011 !


    LG Jürgen
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    Melanie ,

    1. Stolz auf meine Abstinenz gönne ich mir einmal im Jahr, wenn ich wieder ein Jahr abstinent gelebt habe. 2011 war ein solches Jahr.
    Ständiger Stolz auf Abstinenz ist ungefähr so sinnlos wie ständige Scham übers Saufen. Es wäre kontraproduktiv zur Lösung des Problems.
    Das riecht mir zu sehr nach "Größenwahn" und "Überbetonung" einer Sache.

    2. Selbstverständlich bin ich stolz auf andere Dinge, Ziele, die ich erreicht habe.
    Das hat dann aber nichts mit Abstinenz zu tun, sondern mit dem geduldigen Arbeiten an diesen Zielen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Erik ,

    mit Selbsterkenntnis und gnadenloser Ehrlichkeit bist Du auf dem richtigen Weg.
    Dein Jahr 2011 hatte mit Abstinenz (noch) nichts zu tun, es war ein Jahr der Trink- und Kiffpausen.
    Pack im Laufe der Zeit noch etwas "Selbstüberschätzung", "Arroganz" weg und "Vorsicht", "Geduld" dazu - dann kann daraus etwas Gutes erwachsen.

    Über Alkoholismus sprich lieber mit Fachleuten - abstinenten Alkoholikern und Suchtmedizinern, Laien unterschätzen das auch gern.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.