Beiträge von clubchef

    Zitat von Antilope

    Hallo clubchef,

    eine Frage beschäftigt mich schon die ganze Zeit:

    Warum macht XY Entgiftung, eine ambulante Therapie, geht schon seit vielen Jahren regelmäßig in eine SHG, wenn er doch weiter trinkt ?
    Das verstehe ich einfach nicht.

    Hast Du dazu eine Meinung ?

    hallo antilope,
    meine meinung dazu ist, dass er sich seines problemes nicht bewusst ist.
    vieleicht will er dir damit zeigen, dass er an sich arbeitet, aber es scheint ja nicht zu funktionieren.
    er braucht gewiss hilfe (wie willst du ihm die geben?), aber er braucht vielmehr einen richtigen grund sein verhalten zu ändern (den grund kannst du liefern: trenn dich von ihm).

    lg
    dirk

    hallo antilope,
    warum solltest du schuld daran sein, das dein partner säuft?
    ganz krass gefragt: hast du ihn jemals mit gewalt gezwungen zu saufen?
    wenn die antwort jetzt "ja" lautet.... dann wäre ich mehr als überrascht.

    dein partner wird irgendwann in grauer vorzeit einen vorgeschobenen grund zum saufen gehabt haben (merke: es gibt keinen grund zu saufen, also kann der grund immer nur vorgeschoben gewesen sein!).
    daraus hat sich dann die sucht entwickelt
    die ursache warum er säuft entzieht sich meiner kenntniss.
    selbst warum ich gesoffen habe entzieht sich noch meiner kenntniss und wird zur zeit in einer ambulanten therapie ausgelotet.
    auf den trichter muss dein partner aber selbst kommen.

    dann liebe antilope schreibst du, dass du "aber auch gar nichts tum kannst".
    da widerspreche ich dir. du kannst was tun. zieh den schlussstrich und tu dir was gutes.
    du kannst ihm jetzt nicht helfen. knall ihm die tür vor den kopf und lass ihn draußen stehen. vieleicht dämmert ihm dann wie falsch SEIN verhalten ist. er muss es für sich selbst erkennen. und wenn du ihm was bedeutest, dann sucht er sich hilfe.
    und wenn er dann trocken ist und sich stabilisiert hat, dann kannst du evtl. nochmal mit ihm reden .

    und zu guter letzt: red mit eurem vermieter, sag ihm dass du ausziehst, entzieh deinem partner deine kontovollmachten.
    dieser schritt ist gewiss nicht einfach und es ist leicht sowas zu sagen, aber denk doch mal an DICH!!!!

    willst DU weiterhin in solchen zuständen leben?
    dauernd angst? schlafstörungen? wie lange soll das funktionieren bis du umkippst?

    denk drüber nach oder geh zu einem arzt aus einer suchtklinik und frag ihn was du machen sollst. ich glaube der wird dir das gleiche empfehlen.

    lg
    dirk

    hallo melanie,

    Zitat von Melinak

    wie sehr bist du darauf angewiesen solche positiven feetbacks zu bekommen?

    ich habe immer schon nach anerkennung gesucht, daher bin ich sehr froh, dass ich durch mein "nichttrinken" nicht alle freunde verliere

    Zitat von Melinak


    wie sehr zieht dich das negative feetback wie zum beispiel, "eh warum trinkst du keinen alkohol mehr, dann wären wir ja alle alkoholiker", wieder runter?


    genau das sagte ein freund zu mir, aber er sagte dann auch "ok, wir unterstützen dich". und er bietet mir jetzt immer direkt wasser oder saft an.

    Zitat von Melinak


    denn irgendwann bekommst du nämlich keine rückmeldungen mehr, wei es nichts neues mehr ist, das du nichts trinkst


    irgendwann wird der tag kommen, wo ich, egal wo und mit wem ich weggehe, keinen spruch mehr zu hören bekomme "wie, du trinkst nix?"
    irgendwann ist das völlig normal und das ist dann die bestätigung für mich, dass ich alles richtig gemacht habe.
    und auf diesen zeitpunkt arbeite ich hin. und bis es soweit ist, stehen noch jede menge meilensteine am weg, die ich nach und nach passieren werde.

    und ich drücke dir und uns allen hier im forum ganz fest die daumen, dass wir alle den weg gehen und trocken bleiben und uns auch bei den problemen, sorgen und nöten des alltags nicht vom alkohol wieder einfangen lassen.

    lg
    dirk

    ein fröhliches hallo an alle:-)

    ihr habt recht. auf den freund kann ich verzichten. das macht mir auch nix aus. wir werden uns weiterhin sehen und paar worte miteinander wechseln.
    rückblickend waren die gespräche mit ihm eh nie so tiefsinnig. es drehte sich immer alles nur um saufen, wer hatte mal was mit wem und wo ist am wochenende eine feier.....

    und das schöne erlebniss von gestern will ich euch auch nicht vorenthalten.
    ein anderer freund ist aus dem urlaub im osten heimgekommen.
    ich sah wie er an seinem trecker am basten war und hab kurz angehalten um hallo zu sagen.

    höflich wie er ist, fragte er direkt: "bierchen trinken?"
    und keine sekunde später sagte er... "ach..ich hab ja gehört du trinkst nichts mehr. dann kriegste auch nix......" und weiter : "ist das jetzt nur ne zeitlang mit dem nix trinken oder für immer?"
    ich sagte: "für immer!"
    und er "find ich gut. zieh das bloss durch!"

    ich fand es toll

    lg
    dirk

    hallo antilope,
    ich mag dir kurz mal erzählen wie ich in meiner beziehung drauf war, wenn ich besoffen war.

    damals spielte ich noch aktiv fußball und war mit meiner großen liebe zusammen.
    wir hatten 2xdie woche training (danach hab ich mit der mannschaft bier getrunken), donnerstags haben wir uns mit der clique getroffen (bier getrunken), freitags und samstags waren wir immer auf irgendwelchen geburtstagen oder feiern (viel bier getrunken) und sonntags war fußballspiel (danach viel bier getrunken)...

    sie hat das sage und schreibe 5 jahre mitgemacht , aber es war schon damals klar dass ich ein ernsthaftes alkoholproblem habe.
    sie hat mich immer wieder darauf angesprochen und dann hab ich für ein paar tage nichts getrunken, danach ging es weiter mit saufen, weil ja alles wieder gut war in unserer beziehung.

    irgendwann hat sie dann den schlußstrich gezogen und sich von mir getrennt.
    das gab viel geheule auf beiden seiten und wir sind danach auch nochmal für ein halbes jahr zusammen gekommen.
    aber ich hatte mich nicht geändert und sah auch keinen grund dazu.
    ich hab meine freundin nie geschlagen, aber mit vielen bösen harten worten immer wieder verletzt.
    letztendlich hat sie den schlußstrich gezogen und es war vorbei.

    mittlerweile weiß ich, dass es das beste war, was sie machen konnte um sich selbst zu schützen und nicht selbst kaputt zu gehen.

    was ich sagen will:
    solange ich das gefühl hatte, dass alles in ordnung war mit unserer beziehung hab ich gesoffen, ohne rücksicht auf die gefühle meiner partnerin.
    und sie musste für sich die reißleine ziehen.

    ch bin danach ziemlich abgedriftet und hab noch mehr gesoffen (kummer, weltschmerz, keiner versteht mich, alle anderen sind schuld).
    mein leben hab ich auch dem alkohol untergeordnet, bin näher an die arbeit gezogen, damit ich abends saufen konnte und morgens nicht fahren musste, hab meine freunde alle im stich gelassen und mich glücklich mit dem alkohol arrangiert.

    aber sie hat es richtig gemacht.
    sie hat mittlerweile 2 kinder, ein haus, ist glücklich verheiratet und man sieht ihr die lebensfreude an (ganz selten seh ich sie mal beim einkaufen)

    fazit:
    das fazit musst du für deine situation selbst finden.
    meine meinung ist aber: lass ihn nicht mehr in deine wohung und in dein leben. entweder er sieht es ein, dass er die fehler macht oder er sieht es nicht ein. das kann aber nicht dein problem sein.
    denk an dich und was du dir wert bist.

    lg
    dirk

    Zitat von hasenpfote

    guten abend, liebes forum
    ich war wieder in meiner "nobel- meile" unterwegs, .........
    anstatt wie früher in 4-5 in- lokalen bei so einem "ausflug", mit gespreiztem kleinen finger am nobel- wein zu nippen.

    hallo hasenpfote,
    ich finde es gut, dass du dem saufzwang widerstanden hast und damit alte "gewohnheiten" durchbrochen hast.....
    aaaaaaaaber......
    ich finde, dass du dich sehr in gefahr begeben hast, indem du über deine "nobel-meile" gelaufen bist, wo doch dort die gefahr sehr groß ist...

    was hattest du denn für ein gefühl, als du an den alten kneipen vorbeigeschlendert bist?

    lg
    dirk

    Zitat von Waschbaer

    Radfahren so 20 Km schaffe ich schon wieder locker. Und wenn ich ohne Alk wieder zu alten Zeiten komme, wird das meine größte Belohnung sein.

    mensch nobby,
    meinen respekt!!
    20km mit dem rad, da würd mir die lunge rausfliegen und der kreislauf kollabieren:-)

    aber im ernst...
    ich hab früher auch viel sport getrieben (fußball, badminton, bischen fahrrad)
    aber durch die sauferei ist das alles nach hinten gerückt und dann ganz vom tisch gefallen.

    ich muss mir mal ein beispiel an dir nehmen und auch wieder sportlich aktiv werden.

    lg
    dirk

    Zitat von Plejaden

    Allerdings wirst du immer wieder die Unverbesserlichen treffen, die es einfach nicht lernen wollen und auch nie aufgeben werden deine Trockenheit (und somit im Grunde dich und deine eigene Wahrnehmung) in Frage zu stellen. Auf Dauer heißt es bei diesen Menschen leider nur, Abstand nehmen, auch wenn es in einigen Fällen schmerzt.

    hallo plejaden,
    das thema "abstand" nehmen scheint sich von selbst zu lösen.
    ich hab z.b. einen bekannten, der immer gerne mal bei mir angehalten hat und ein paar bier mitgetrunken hat.
    seitdem ich ihm gesagt habe, dass ich kein bier mehr trinke und auch keins mehr zu hause habe nimmt er abstand.
    fast so als hätte ich eine ansteckende krankheit:-(

    da frage ich mich doch (und da hab ich viel drüber nachgedacht) warum er abstand hält?
    ich bin zu dem schluß gekommen, dass er durch mein nichttrinken auf seine eigenen trinkgewohnheiten aufmerksam geworden ist und sich diese gewohnheiten aber nicht eingestehen möchte. also hält er lieber abstand und umgibt sich mit anderen.
    mag sich klugscheißerisch anhören, aber anders kann ich es mir nicht erklären.

    auf der anderen seite sehe ich aber, dass meine engsten freunde sehr positiv mit dem thema umgehen und mich sehr unterstützen.
    ich bekomme immer nur wasser und saft angeboten, und in meiner gegenwart wird der alkohol auch nicht mehr so offen gehandelt.

    ich find es prima und fühl mich ohne alkohol sauwohl:-)

    lg
    dirk

    hallo hasenpfote,

    ich bin sehr froh, dass du das lange wochenende durchgehalten hast, ohne zu saufen!

    du hast da etwas geschafft, dass sehr viele andere nicht schaffen, weil sie sich ihrer krankheit nicht bewusst werden wollen.
    du kannst mit recht auf dich stolz sein!

    mach bitte so weiter !!

    lg
    dirk

    danke für diesen beitrag!
    das ist auch für mich ein sehr wichtiges thema.

    in meinem hinterkopf sitzt ein kleiner teufel, der mir laufend erzählt, dass es doch nicht so schlimm ist, und ich doch ab und an mal ein bierchen trinken kann.
    ich weiß aber aus erfahrung, dass es nicht bei dem einen bier bleiben wird.

    kontrolliertes trinken ist für mich kein thema, da ich es nicht kann!
    für mich gilt auch nur: trocken oder der komplette absturz

    ist nicht immer einfach und manchmal glaube ich irgendwelchen einschränkungen oder einem verlust an lebensqualität zu unterliegen, aber das ist vom teufel im kopf nur vorgegaukelt.
    jedesmal wenn ich nicht der versuchung erliege zu trinken, bin ich nachher stolz auf mich !!


    lg
    dirk

    Zitat von Waschbaer

    Ich esse jetzt an einem Tag mehr Süssigkeiten, als vorher in einem Jahr. :oops: Aber ich glaube auch das man eine kleine Belohnung braucht. :wink:

    LG Nobby

    hallo nobby,
    ich belohne mich aber nicht nur mit süßigkeiten.
    wenn ich das machen würde, müsst ich mir bald neue hosen kaufen:-)
    ich sehe es auch als belohnung an, wenn ich abends in einem buch etwas schmökern darf oder wenn ich einfach mal eine runde "nordic-walking" drehe. dabei kriege ich auch den kopf frei und hab kein verlangen zu trinken.
    überhaupt hab ich im moment jede menge zeit und energie übrig.
    zeiten in denen ich bisher getrunken hatte werden sinnvoller genutzt und durch mein nichttrinken hab ich viel mehr lust etwas aktiv zu machen

    über ostern hab ich mich belohnt imdem ich meinen garten zu hause auf vordermann gebracht habe und auch an den feiertagen mit hacke und schaufel gewütet habe:-)

    das war eine superablenkung und hat den nebeneffekt, dass ich dabei schön braun geworden bin und auch mit den nachbarn bischen über gartenplanung plaudern konnte:-)

    lg
    dirk

    ich hatte gestern ein kleines erlebniss, dass mich einfach nicht mehr loslässt.

    ich stand im baumarkt an der pinnwand wo jedermann kleinanzeigen hinhängen kann...

    da stand ein paar, ich schätze die beiden mal auf max 50 jahre, und schauten sich die anzeigen an.

    die frau "ohhh wie süß..guck mal hier..so ein kleiner hund...wär das nix.."

    der mann "neee, so was brauchen wir überhaupt nicht"

    ich (supergutgelaunt):" hunde sind out, schaut mal hier, ich löse meinen hausrat auf, da ist ein weinkühlschrank für 16 flaschen mit glasfront. und der ist noch unbenutzt"

    der mann (lachte): "dafür haben wir überhaupt keine verwendung. wir rauchen nicht und alkohol trinken wir sowieso nicht"

    da war ich erstmal baff...

    ich überlegte...und überlegte...
    es gibt wohl menschen für die es ganz normal ist keinen alkohol zu trinken....
    warum hab ich denn dann die ganzen jahre über alkohol getrunken und vor allen dingen: "welche leute kenne ich die ohne alkohol zu trinken durchs leben gehen und wie kann ich die wieder kontaktieren und wieder zu meinem freundeskreis zählen?"

    das wird gewiss noch spannend werden, die alten freunde zu kontaktieren...
    aber ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnen wird:-)

    lg
    dirk

    hallo martin,

    ich werde sogar noch einen schritt weiter gehen und den wohnort wechseln.
    es ist nicht zu weit von meinen freunden weg, aber dadurch gehe ich der gefahr des "feierabendbierchens" aus dem weg ,ohne dass ich meine freunde gar nicht mehr treffen könnte.

    zum wochenende kann ich ja immer mal zu besuch hinfahren.


    btw...
    eben hab ich mit meinem arzt telefoniert.
    das ergebniss meiner blut- und leberwerte ist gekommen.
    einzig der gamma-gt steht bei 90 und ist damit um ein drittel zu hoch.
    die anderen werte sind im rahmen, von daher ist keine schädigung der organe zu erwarten.
    in 4 wochen wird wieder blut abgenommen um zu sehen, wie sich die werte und besonders der gamma-gt entwicklen.

    aber hauptsache erstmal die bedenken wegen körperlicher schäden aus dem kopf....

    lg
    dirk

    Zitat von hasenpfote

    guten morgen, forum
    seit langen jahren ist es mir gelungen, in der früh ausgeruht und erfreut aufzustehen.

    hallo hasenpfote,
    ich kann dich nur bestätigen weiterzumachen.
    mir geht es genauso. bin auch erst seit dem 11.04 trocken, aber seitdem schlafe ich erheblich besser, habe morgens keinen ekligen geschmack mehr im mund, bin morgens ausgeruht und fühle mich den täglichen aufgaben im privaten und berufl. bereich wieder gewachsen.

    nimm dir das wunderschöne gefühl des "ausgeruhtsein" immer mit.
    das gefühl ist eine wunderschöne motivation für die tage wo es mal nicht so gut läuft.
    und diese tage werden kommen...

    aber wie gesagt: lass dich nicht entmutigen, sondern bleib auf deinem weg!!

    lg
    dirk

    hallo zusammen,
    gen defekt als ursache halt ich persönlich für sehr weit hergegriffen.
    genau so wie den vergleich mit dem autounfall...

    manche menschen sind stärker und können mit dem alkohol eben umgehen, andere sind schwächer oder haben es nie beigebracht bekommen oder es wurde ihnen sogar vorgelebt (freundes- familienkreis).

    bei mir ist es jedenfalls so, dass ich durch den alkohol in traumwelten geflüchtet bin. dort hatte ich viele ideen und freunde und wurde akkzeptiert und war auch nicht mehr so schüchtern und in mich gekehrt.

    aber die ursachen sind gewiss bei jedem unterschiedlich.

    lg
    dirk

    hallo waschbaer,
    das mit dem grillen wird auch für mich eine schwere zeit werden.
    gehörte doch zu einem steak auch immer ein bier dazu.....

    ich hab aber auch schon mal für mich alleine gegrillt und dabei nur - edit, bitte keine Markennamen, danke, Linde - und wasser getrunken.

    bleibt nur die frage, wie das in gesellschaft ist...

    lg
    dirk

    hallo martin,
    auch an dich ein danke für das "willkommen" :)

    das erste wochenende ist überstanden.
    ich hab keinen alkohol getrunken und meinen engsten freundes- und familienkreis informiert.

    die reaktionen waren für mich überraschend.
    von allen seiten gab es zuspruch und unterstützung wurde zugesagt.
    das hätt ich nicht geglaubt.

    es gab natürlich auch die fragerei: "warum und wieso, soviel trinkst du doch gar nicht, dann müssten wir ja alle ein alkoholproblem haben, willst du vieleicht ein alkoholfreies haben?..."

    das hab ich dann aber unkommentiert stehen gelassen und darauf verwiesen, dass es für MICH wichtig ist, keinen alkohol mehr zu trinken und auch nicht mit alkoholfreiem anzufangen.
    ich wollte da auch nicht als "weltverbesserer" auftreten. soweit bin ich noch lange nicht (und will es auch niemals werden) und es muss schließlich jeder für sich entscheiden ob er ein problem damit hat oder nicht.
    ich habe jedenfalls ein problem mit meinem trinkverhalten, und das gilt es abzustellen.

    keinen alkohol zu trinken war aber gar nicht so einfach.
    in der freundesrunde wurde und wird nunmal alkohol getrunken (auch an diesem wochenende) und als konsequenz hab ich mich frühzeitig nach hause abgesetzt.
    freitag abend dachte ich, dass ich stärkere entzugserscheinungen bekomme und hab vorsichtshalber eine tablette zur linderung genommen.
    was soll ich sagen... so schnell bin ich noch nie eingeschlafen:-)
    samstag und sonntag brauchte ich keine tabletten und hatte auch nicht das gefühl dass entzugserscheinungen auftreten. hab mich viel im garten ausgetobt und war dementsprechend abends hundemüde und bin so eingeschlafen.

    und das wichtigste: ich bin stolz auf mich, das war ein kleiner schritt auf einem langen weg und mein selbstwertgefühl ist gestiegen:-)
    hab mich auch prompt mit gummibärchen und schokolade belohnt:-))

    lg
    dirk

    hallo kommal,
    vielen dank für das "willkommen":-)

    ich war gestern abend im freundeskreis der diakonie.
    dort wurde mich auch dringend geraten meinen hausarzt aufzusuchen.

    das hab ich heut morgen auch direkt gemacht.
    mir wurde blut entnommen zur bestimmung der leberwerte und ich hab ein rezet bekommen das helfen soll die entzugserscheinungen zu lindern (so denn schlimmere auftreten)

    mein hausarzt wird meine leberwerte regelmäßig prüfen und mich auch mit rat und tat unterstützen .

    gruß
    dirk